DE114454C - - Google Patents
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- DE114454C DE114454C DENDAT114454D DE114454DA DE114454C DE 114454 C DE114454 C DE 114454C DE NDAT114454 D DENDAT114454 D DE NDAT114454D DE 114454D A DE114454D A DE 114454DA DE 114454 C DE114454 C DE 114454C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42 g.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Phonographen, dessen Membran durch einen von dem Uhrwerk gedrehten Hebel so geführt
wird, dafs der Schreib- bezw. Empfängerstift auf der Walze einen Bogen beschreibt. Bei
den bisher bekannten Phonographen dieser Art (s. die englische Patentschrift 27531/98)
bestand der Uebelstand, dafs auch der Schreibbezw. Empfängerstift bei seiner Verschiebung
in einem Kreisbogen eine Drehung gegenüber der Walze erfuhr, wodurch die Wirkungsweise
des Apparates beeinträchtigt wurde. Um die Vortheile der üblichen Geradführung der
Membran vor der Walze mit den Vortheilen des Antriebes durch eine auf einer Uhrwerkswelle sitzenden kurzen Schraubenspindel und
der unverschiebbaren Verbindung mit dem von der kurzen Schraubenspindel gedrehten Hebel
zu vereinigen, wird nach vorliegender Erfindung die Membran bezw. der Trichter vermittelst
eines Drehzapfens auf dem vom Uhrwerk gedrehten Transporthebel aufgesetzt, so dafs sie gleichzeitig mit der fortschreitenden
Kreisbewegung eine Drehung um den Drehzapfen erfährt, welche so geregelt wird, dafs
eine durch den Schreib- oder Empfängerstift gelegte Ebene die Phonographenwalze bezw.
ihre Achse dauernd unter demselben Winkel schneidet, an welcher Stelle der Walze sich
auch der Stift befinden mag. Die Drehung der Membran gegenüber der Walze wird dadurch
erzielt, dafs der Drehzapfen, welcher die Verbindung mit dem Transporthebe] bewirkt,
durch ein Gelenk mit einer Stütze verbunden ist, die zwar verschoben werden kann, aber
gegen Drehung um ihre Achse gesichert ist.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt: ,
Fig. ι die neue Anordnung in Seitenansicht, theilweise im Schnitt;
Fig. 2 zeigt eine obere Aufsicht mit fortgenommenem Schalltrichter;
Fig. 3 zeigt den gelenkigen, gegen Drehung um seine Achse gesicherten Träger der Membran
bezw. des Schalltrichters.
Der die Membran tragende Schalltrichter ist mit α bezeichnet. Die Bewegung desselben
von einer Seite der Walze zur anderen erfolgt in an sich bekannter Weise (s. beispielsweise
die englische Patentschrift 27531/98) durch einen Hebel b von einer auf einer Welle des
Uhrwerkes sitzenden Schraube c aus. Der Hebel b kann zweitheilig ausgeführt sein, um
den Trichter mit der Membran gegen die Walze d hin verschieben oder zurückziehen zu
können. Der Antrieb der Walze erfolgt durch die über Schnurscheiben laufende Schnur e.
Der Hebel b läuft in eine Scheibe f aus, welche auf beiden Seiten mit vorstehenden
Bändern versehen ist. Diese Scheibe f bildet den Träger für den Schalltrichter α mit der
Membran. Die Verbindung der Tragescheibey mit dem Schalltrichter erfolgt durch zwei zu
beiden Seiten der Scheibe f befindliche Scheiben g h, auf deren einer, g-, der Trichter angeordnet
ist. Die Scheiben f g h werden von einem sie in der Mitte durchsetzenden Zapfen i
zusammengehalten, welcher in den Scheiben g h
undrehbar festsitzt, während er in der mittleren Durchbohrung der Scheiben/mit sanfter Reibung
gleitet. Der Zapfen i trägt an seinem unteren Ende einen Ansatz, der mit einer Stütze k gelenkig
verbunden ist. Die Stütze k gleitet in einem Schlitz / der Bodenplatte m und wird
durch denselben so geführt, dafs sie gegen Drehung um ihre Achse gesichert ist. Zu
diesem Zweck ist die Stütze mit ihrem in den Schlitz / hineinragenden Theil plattenartig verbreitert,
so dafs die Fufsplatte η zwar eine geradlinige Verschiebung in der Richtung des
Führungsschlitzes, aber keine Drehung um die Achse gestattet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Ist durch Aufziehen des Uhrwerkes von der auf der Uhrwerksachse befindlichen Spindel
die Membran in die Bereitschaftsstellung übergeführt und wird das Uhrwerk in Thätigkeit
gesetzt, so wird der Hebel b durch die Wirkung der auf der Uhrwerksachse sitzenden Schraubenspindel
gedreht, so dafs die Membran allmählich von dem einen Ende der Walze d nach
dem anderen herüberwandert. Gleichzeitig verschiebt sich der Träger k mit seiner Fufsplatte
η in dem Führungsschlitz / der Grundplatte. Gleichzeitig mit der Bewegung von
einer Seite des Schlitzes in der Grundplatte nach der anderen vollführt die Stütze k mit
ihrem oberen, an den Zapfen i angelenkten Ende eine Bewegung gegen die Walze hin
und wieder zurück. An der letzteren Bewegung nimmt auch der Trichter mit der Membran
Theil, so dafs der Aufnahme- bezw. Wiedergabestift nicht geradlinig über die Walze hinweggeht,
sondern auf derselben einen Bogen beschreibt. Da der Trichter α undrehbar mit
der Stütze k verbunden ist, während der Zapfen i in der Scheibe/ des Hebels b drehbar
ist, erfährt der Trichter durch die Drehung des Hebels b nur eine Parallelverschiebung, so dafs
die Stellung des Stiftes gegenüber der Walze ebenso unverändert bleibt, wie bei den Apparaten
mit langer Leitspindel, bei welcher die Parallelverschiebung des Schalltrichters unmittelbar
erzielt wird.
Claims (3)
1. Schalltrichter-Parallelführung an Phonographen,
bei denen die Bewegung des Schalltrichters von einem Walzenende zum anderen durch Verschwenkung eines Hebels
bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schalltrichter α drehbar auf diesen
Hebel b aufgesetzt ist und ihm gegenüber während der Fortschaltung so gedreht wird,
dafs sich eine Parallelverschiebung des Schalltrichters und der damit verbundenen
Membran ergiebt.
2. Schalltrichterführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Drehung
des Schalltrichters mit der Membran durch eine gelenkig mit dem den Schalltrichter α
tragenden Drehzapfen i verbundene Stütze k bewirkt wird, welche durch eine Führung Z
gegen Drehung um ihre Längsachse gesichert ist.
3. Schalltrichterführung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs das den Schalltrichter
tragende Ende des Transporthebels b scheibenförmig ausgebildet ist, zum Zweck,
dem Schalltrichter eine sichere Führung zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE114454C true DE114454C (de) |
Family
ID=383954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT114454D Active DE114454C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE114454C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6228292B1 (en) | 1998-05-12 | 2001-05-08 | Degussa Ag | Process for the preparation of pulverulent heterogeneous substances |
-
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- DE DENDAT114454D patent/DE114454C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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