DE2441881B2 - Magnetplattenspeicher - Google Patents
MagnetplattenspeicherInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
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Description
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, da- In einer bevorzugten Ausführungsform weist ein
durch gekennzeichnet, daß die beiden wechsel- 40 feststehender Rahmen zwei gegenüberliegende Schlitze
seitig betätignaren, paarweise zu beiden Seiten auf, in denen sich eine in ihrem Schutzumschlag beder
Magnetköpfe liegenden Anpreßpolster in der findliche flexible Platte bewegen kann. Der Rah-Weise
federnd gelagert sind, daß einmal die An- men trägt eine Antriebswelle für die Platte und eine
preßbewegung des einen Paares von Anpreß- am Rahmen angelenkte Abdeckhaube sowie eine
polstern gegen eine erste Federkraft erfolgt und 45 rotierbare Klemmhü'.se zum Ergreifen der Platten
daß die damit gleichzeitig einsetzende Ausweich- zwischen Welle und Klemmhülse, wenn die Abdeckbewegung
des anderen Paares gegen die Wirkung haube bezüglich des Rahmens geschlossen ist. Ein
einer zweiten Federkraft erfolgt, wobei die Feder- U-förmiger Schlitten umgreift die Platte und den
konstante der ersten Feder größer ist als die Fe- Schutzumschlag und trägt auf seinen beiden Armen
derkonstante der zweiten Feder. 50 die Lese-/Schreibköpfe, die durch in dem Schutzumschlag
angeordnete Schlitze in Eingriff mit den
magnetisierbar Oberflächen der Platte kommen
können. Der Schlitten ist auf einer senkrechten, festbtehenden,
als Stütze dienenden Stange gleitbar an-
Die Erfindung betrifft einen Magnetplattenspeicher 55 geordnet und eine drehbare Schraube erstreckt sich
t einer dünnen, rotierend antreibbaren Magnet- durch ein entsprechendes Gewinde in dem Schlitten,
atte und einem Paar, zu beiden Seiten der Magnet- so daß der Schlitten in vertikaler Richtung zur Ausätte
einander gegenüberliegenden, feststehend an- richtung der Lese-/Schreibköpfe mit den verschieordneten
Magnetköpfen. denen Spuren auf den magnetisierbaren Oberflächen
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Magnet- 60 der Platte verstellbar ist. Auf jeder Seite eines Maattenspeicher
der eingangs genannten Art mit einem gnetkopfes sind mit Abstand ein Paar von Anpreßiar
einander zu beiden Seiten der Magnetplatte an- polstern angeordnet.
ordneten Magnetköpfen sicherzustellen, daß der Ein Paar von Anpreßpolstern ist auf eine Seite der
Neils gerade betätigte, zum Lesen oder Einschrei- Platte so bewegbar angebracht, daß der Schutzumn
von Information benutzte Magnetkopf derart an 65 schlag und die Platte in der gleichen Richtung bee
Magnetplatte angedrückt wird, daß sich eine wegt werden, so daß die Platte in Berührung mit
>timale und stets reproduzierbare Berührungsfläche dem auf der anderen Seite der Platte liegenden Lese-/
mischen Magnetkopfspiegel und Magnetplattenober- Schreibkopf zu kommen vermag und ein gleichartiges
Paar von Anpreßpolstern ist auf dieser ai.deren Seite
jer Platte angeordnet und kann die Platte in Berührung mit dem Lese-/Schreibkopf auf der anderen
Seite der Platte bringen.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen
näher beschrieben. Die unter Schutz zu stellenden Merkmale sind in den Patentansprüchen im einzelnen
angegeben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht einer flexiblen magnetisierbaren
Platte mit ihrem Schutzumschlag zur Verwendung in einem Plattenspeicher gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine aus ihrem Schutzumschlag herausgenommene magnetisierhare Platte,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Plattenspeichers
gemäß der Erfindung von der Rückseite,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des Hauptrahmens des Plattenspeichers von innen gesehen,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer Abdeckhaube von innen, die an dem Rahmen angelenkt ist,
F i g. 6 die einzelnen, zusammenzufügenden Teile, nämlich die Platte mit ihrem Schutzumschlag in
Verbindung mit den paarweise angeordneten beweglichen Anpreßpolstern, die an dem Rahmengestell
angebracht sind und dazu dienen, die Platte mit ihrem Schutzumschlag in bezug auf die Lese-/Schreibköpfe
in ihre Aufzeichnungs- und Wiedergabestellung zu bringen,
F i g. 7 eine Seitenansicht des die Magnetplatte enthaltenen Schutzumschlags zusammen mit den Anpreßpolstern,
die dazu dienen, die Magnetplatte in Berührung mit den Lese-/Schreibköpfen zu bringen,
F i g. 8 eine perspektivische Ansicht des Rahmens, der Anpreßpolster, des Schlittens für die Magnetköpfc
und der Magnetplatte mit Schutzumschlag von hinten,
F i g. 9 eine Seitenansicht des den Magnetkopf tragenden Schlittens mit den beiden Lese-/Schreibköpfen
in einer Schnittansicht längs der Linie 9-9 in Fi g- 6 und
Fig. 10 eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 inFig. 5.
Die Magnetplattenkassette 18 besteht aus einer magnetisierbaren Platte 20, die innerhalb eines rechteckigen
Schutzumschlages 22 liegt. Die Magnetplatte 20 besteht aus dünnem, biegsamem Material, beispielsweise
Poly äthylenterephthai at mit einer Dicke von etwa 0,08 mm, und die Platte 20 weist auf ihren
beiden Oberflächen einen nicht ausgerichteten Fe.,O3-Überzug auf. Der Schutzumschlag 22 kann
aus dünnem, aber starrem Vinyl von etwa 0,25 mm Dicke bestehen. Die Platte 20 hat eine Mittelbohrung
24, und der Schutzumschlag 22 hat zwei größere Mittelöffnungen 26 auf seinen beiden Seiten. Weiterhin
weist der Schutzumschlag 22 in seinen beiden Seiten radial angeordnete Schlitze 28 und runde öffnungen
30 auf. Die öffnungen 30 können mit einer Bohrung 32 in der Platte 20 ausgerichtet werden,
wenn sich die Platte 20 innerhalb des Schutzumschlages 22 dreht. Eine Anordnung dieser Art ist in der
US-PS 36 68 658 beschrieben.
Der Plattenspeicher besteht aus einem Rahmen 34, an dem eine Abdeckhaube 36 an einem Scharnier
angelenkt ist. Der Rahmen 34 weist ein Paar gegenüberliegender, sich nach unten verengender Schlitze
40 zur Aufnahme der Magnetplattenkassette 18 cif.
Finii Welle 42 ist am Rahmen 34 drehbar angeordnet
und weist eine Randzone 44 und eine zentrale, abgesenkte Vertiefung 46 auf. Eine Riemenscheibe 48
(F i g. 3) ist auf dem anderen Ende der Welle 42 befestigt und wird von einem Antriebsmotor 50 mit
Hilfe eines Antriebsriemens 52 angetrieben, der um die Antriebsscheibe 48 und die Abtriebsrolle 54 des
Motors 50 herumgelegt ist, der an der Unterseite des Rahmens 34 befestigt ist.
Die Abdeckhaube 36 weist eine konisch geformte ίο Klemmhülse 55 auf, die in die am Ende der Welle 42
vorgesehene zentrale Vertiefung 46 einzugreifen vermag, wenn die Abdeckhaube 26 in Richtung auf den
Rahmen 34 verschwenkt ist, so daß die Platte 20 zwischen Anpreßhülse 55 und Randzone 44 für den
Antrieb der Platte ergriffen ist. Eine geeignete Verriegelung (nicht im einzelnen gezeigt) dient dazu, die
Abdeckhaube 36 in ihrer geschlossenen Stellung zu halten, in der sie die Platte 20 zwischen Klemmhülse
55 und Randzone 44 festhält.
Ein U-förmiger Schlitten 56 wird von dem Rahmen 34 getragen und ist auf einer senkrechten Führungsstange
58 in Längsrichtung bewegbar, die am Rahmen 34 befestigt ist. Eine mit einem Gewinde
versehene Antriebsspindel 60 erstreckt sich durch Ansätze 62 und 64 des Schlittens 56 (vgl. F i g. 6)
und ist im Eingriff mit entsprechenden, mit Gewinde versehenen Bohrungen in den Ansätzen 62 und 64.
Am unteren Ende des Rahmens 34 ist ein für den Antrieb der Antriebsspindel 60 vorgesehener Motor
angebracht und dient der Auf- und Abbewegung des Schlittens 56 längs der Führungsstange 58.
Der Schlitten 56 weist einen für die Aufnahme der Magnetplaltenkassette 18 bestimmten Schlitz 68 auf,
der durch zwei Arme 56 α und 56 b des Wagens 56 gebildet wird. Die Magnetköpfe 70 und 72 sind an
den Armen 56 a und 56 b befestigt und weisen mit ihrem der Aufzeichnung und Wiedergabe dienenden
Flächen, den sogenannten Kopfspiegeln, nach innen. Anpreßpolster 74 und 76 sind auf beiden Seiten
des Schlittens 56 auf der einen Seite der Magnetplattenkassette 18 angeordnet und entsprechende
Anpreßpolster 78 und 80 sind an gegenüberliegenden Seiten des Schlittens 56 und auf der anderen
Seite der Magnetplattenkassette 18 angeordnet. Die Anpreßpolster 74 und 56 können im Bereich der
Berührungsflächen 74 α und 76 α in Eingriff mit den
Schutzumschlag 20 herangeführt werden. Die Anpreßpolster 78 und 80 können in gleicher Weise an
den Berührungsflächen auf der anderen Seite, die den Berührungsflächen 74 a und 76 a entsprechen,
mit der entgegengesetzten Fläche des Schutzumschlages 22 in Eingriff gebracht werden.
Die Anpreßpolster 74 und 76 sind an Armen 82 und 83, die an einer Achse 84 befestigt sind, verschwingbar
gelagert. Die Achse 84 ist am Rahmen 34 drehbar gelagert. Ein Elektromagnet 86 dient zurr
Drehen der Achse 84 mit Hilfe eines an der Achsf 84 angebrachten Ankers 88. Eine Blattfeder 90 is
mit ihrem einen Ende mit der Achse 84 fest verbun den und ist mit ihrem anderen Ende in einer an
Rahmen 34 vorgesehenen Federbefestigung 92 ein gespannt. Die Federbefestigung 90 weist einen da
äußere Ende der Blattfeder 90 umgreifenden Ab schnitt 92 a auf sowie einen sich nach außen erstrek
kenden Ansatz 92 b, der mit der Blattfeder 90 a einem beträchtlich näher an der Achse 84 liegende
Punkt im Eingriff steht.
Die vorn liegenden Anpreßpolster 78 und 80 sin
in ähnlicher Weise angebracht und in ähnlicher Weise bewegbar wie die Anpreßpolster 74 und 76.
Die Anpreßpolster 78 und 80 sind an Armen 94 und 95 (s. F i g. 6) an einer Achse 96 befestigt, die am
Rahmen 34 drehbar gelagert ist. Ein Elektromagnet 98 dient der Drehung der Achse 96 über einen an
der Achse 96 angebrachten Magnetanker 100. Eine Blattfeder 102 ist mit der Achse 96 verbunden, und
es ist für die Feder 102 eine gleichartige Federbefestigung 104 vorgesehen.
An der Abdeckhaube 36 ist eine Blattfeder 106 angebracht, die auf einem Stift 108 am Arm 94 aufliegt,
der das Anpreßpolster 78 bewegt und bewegt damit die Anpreßpolster 78 und 80, wenn die Abdeckhaube
36 geöffnet wird.
Zum Betrieb wird die Abdeckhaube 36 in bezug auf den Rahmen 34 nach außen verschwenkt, und
die Blattfeder 106, die hakenförmig abgewinkelt ist, hakt hinter den Stift 108 und zieht die Anpreßpolster
78 von den rückwärtigen Anpreßpolstern 74 und 76 »o nach vorn ab. Die Anpreßpolster 78 und 80 bewegen
sich gemeinsam mit der Achse 96 gegen die Wirkung der Feder 102. Eine Magnetplattenkassette 18 wird
dann in die Schlitze 40 eingelassen, so daß die Zentralöffnung 24 der Platte 20 mit der Gegenbohrung
46 ausgerichtet ist. Die Abdeckhaube 36 wird dann nach innen gegen den Rahmen verschwenkt, und die
Klemmhülse 55 bewegt sich dabei durch die Öffnung 24 der Platte und in die Gegenbohrung 46. Man
sieht, daß die Anpreßhülse 55 kegelstumpfförmig ausgebildet ist, und diese Bewegung der Anpreßhülse
55 in die Gegenbohrung 46 zentriert die Platte 20 in bezug auf die Mittelachse der Klemmhülse 55
und der Welle 42. Die Platte wird zu diesem Zeitpunkt zwischen Klemmhülse 55 und Randzone 44
auf der Welle 42 ergriffen, so daß die Platte 20 mit ihrer feststehenden Schutzhülle 22, über Motor 50,
Antriebsriemen 52 und Antriebsscheibe 54 und Abtriebsrolle 48 angetrieben wird. Die Abdeckhaube
wird durch eine geeignete Verriegelung (nicht gezeigt) in dieser Position gehalten.
Zu Beginn ist keiner der beiden Elektromagnete 86 und 98 erregt, die Blattfedern 90 und 102 sind
angenähert flach und halten die Anpreßpolster 74, 76, 78 und 80 in loser Berührung (praktisch ohne
Zwischenraum) mit den äußeren Oberflächen des Schutzumschlags 22. Unter diesen Bedingungen ist
keine der beiden magnetisierbaren Oberflächen der Platte 20 mit einem Kopfspiegel eines Lese-/Schreibkopfes
oder Wandlers 70 bzw. 72, die an der inneren Oberfläche der Armabschnitte 56 α bzw. 56 b angebracht
sind, in Berührung.
Soll beispielsweise Information von der Vorderseite 20 a der Platte 20 gelesen oder auf diese Vorderseite
20 a geschrieben werden, dann wird der Elektromagnet 86 (vgl. Fig. 7) erregt Der Anker
88, die Achse 84 und die Arme 82 und 83 werden dann durch die Wirkung des Elektromagneten 86
im Gegenuhrzeigersinn, wie in F i g. 7 gezeigt, bewegt und drücken die Anpreßpolster 74 und 76 an
den Berührungsflächen 74a und 76a der äußeren Oberfläche des Schutzumschlags 22 an. Diese Bewegung
der Teile 88, 84, 82, 83, 76 und 74 erfolgt gegen die Federwirkung der Blattfeder 90, die sich
dann um den Anschlag 92 b der Federbefestigung 92 herum verbiegt, während das untere Ende der Blattfeder
90 gegen den Abschnitt 92 a der Federbefestigung anliegt. Die Blattfeder 90 nimmt dann die in
F i g. 7 gestrichelt angezeigte Form an. Da der Anschlag 92 b, der relativ nahe an der Achse 84 liegt,
auf der Blattfeder 90 aufliegt, wird nur ein kurzes Stück der Blattfeder 90 zwischen Achse 84 und dem
Anschlagabschnitt 92 b als Rückstellkraft für die Achse 84 wirksam. Diese Rückstellkraft ist daher
wegen des nur kurzen ausgenutzten Abschnitts der Blattfeder 90 relativ hoch.
Die Anpreßpolster 74 und 76, wenn sie gegen die Magnetplattenkassette angepreßt werden, bewegen
die vordere Plattenoberfläche 20 a gegen den am Armabschnitt 56 a des Wagens 56 angebrachten
Wandler 70. Der Wandler 70 erstreckt sich durch den Schlitz 28 in der Seite des Schutzumschlags 22
gegenüber der Abdeckhaube 36, und da die Platte 20 rotiert, kann nunmehr Information auf der Oberfläche
20 a der Platte eingeschrieben oder von dieser Plattenoberfläche gelesen werden. Da die Anpreßpolster
74 und 76 zu beiden Seiten des Wandlers 70 liegen, wird die Platte 20 mit dem Wandler 70 fest
in Eingriff kommen, so daß der Wandler 70 geringfügig die Platte 20 verbiegt. Das heißt, mit dem
Wandler 20 kann nunmehr zuverlässig geschrieben und gelesen werden.
Eine Begrenzung der Bewegung der Magnetplattenkassette
18 in der Richtung auf den Armabschnitt 56 a und unter dem Einfluß der Anpreßpolster 74
und 76 wird durch die Anpreßpolster 78 und 80 geliefert. Diese Anpreßpolster 78 und 80 werden, wie
mim aus F i g. 7 erkennt, geringfügig nach links bewegt,
und die Achse 96 und die Arme 94 und 95 bewegen sich entsprechend in Gegenuhrzeigerrichtung.
Diese Bewegung erfolgt gegen die Federwirkung der Blattfeder 102, die in diesem Fall an dem
Anschlag 104 nicht anschlägt, sondern mit diesem Abschnitt außer Eingriff ist, wobei lediglich der abgebogene
Teil 104 a der Federbefestigung 104 am äußersten unteren Ende der Blattfeder 102 zur Wirkung
kommt. Die vollständige Länge der Blattfeder 102 wird daher, wie durch die gestrichelte Linie in
F i g. 7 gezeigt ist, verbogen, und die Blattfeder 102 übt eine geringere Rückstellkraft auf die Achse 96
aus, als die Blattfeder 90 auf die Achse 84. Das heißt, daß die Anpreßpolster 78 und 80 mit sehr
leichtem Druck auf der Magnetplattenkassette 18 aufliegen mit einem Druck, der gerade ausreicht, die
Magnetplattenkassette 18 in ihrer richtigen Lage zu stabilisieren, bei der die Plattenoberfläche 20 a mit
dem richtigen Druck an dem Wandler 70 für zuverlässiges Lesen und Schreiben durch den Wandler 70
anliegt. Der tatsächlich durch den Wandler 70 auf die Platte 20 ausgeübte Druck ist eine Funktion der
Elastizität der Platte 20, da diese sich gegen die Elastizität der Platte um den Wandler 70 herum anlegt.
Die Platte 20 ist, wie oben angegeben, sehr dünn und hat eine sehr kleine Federkonstante oder Elastizität,
und die Platte 20 kann mit mehr oder weniger großer Toleranz an dem Wandler 70 anliegen, während
imimer noch ein zuverlässiges Lesen und Schreiben möglich ist. Es sei in diesem Zusammenhang darauf
hingewiesen, daß der Abschnitt des Schutzumschlags 22 an den Seitenkanten des Schlitzes 28, durch den
sich der Wandler 70 hindurch erstreckt, der Platte 20 eine gewisse Abstützung erteilt
Soll der Lese- oder Schreibvorgang in bezug aul
die Plattenoberfläche 20 a beendet werden, dann wird der Elektromagnet 86 aberregt, und die in
Fig. 7 gezeigten Teile kehren in ihre dort gezeigte
Ausgangslage zurück. Wie bereits erwähnt, liefert die Blattfeder 90 für die Achse 84 in diesem Fall eine
wesentlich größere Rückstellkraft als die Blattfeder 9(i, wenn der Elektromagnet 86 erregt ist, so daß in
diesem Fall die Blattfeder 90 und damit auch die Achse 84 und die damit verbundenen Teile im Uhrzeigersinn
zurückführt. Zum gleichen Zeitpunkt streckt sich die Blattfeder 102 und bringt damit die
mit der Achse 96 verbundenen Teile in ihre, in F i g. 7 dargestellte neutrale Lage zurück.
Soll die Rückseite 20 b der Platte 20 zum Lesen und Schreiben benutzt werden unter Verwendung
dc-s Wandlers 72, dann wird der Elektromagnet 98 an Stelle von Elektromagnet 86 erreicht. Die Anpießpclster
78 und 80 bewegen in diesem Fall die andere Seite 20 b der Platte 20 in eine kräftige Anlage
an der aktiven Oberfläche des Wandlers 72, d. h. an dessen Kopfspiegel, so daß die Seite 20 6 der
Platte 20 wirksam in der gleichen Weise an den Wandler 72 angekoppelt ist, in der zuvor der Wandler
70 bei Erregung des Elektromagneten 86 angekoppelt war. Ist der Elektromagnet 98 erregt, dann
dienen die Anpreßpolster 74 und 76 der Abstützung und stellen den richtigen Anpreßdruck der Platte 20
auf der aktiven Oberfläche des Wandlers 72 sicher. as
In diesem Fall drehen sich beide Achsen 84 und 96 und die damit verbundenen Teile in geringfügiger
Weise in Uhrzeigerrichtung in Fig. 7, statt wie zuvor im Gegenuhrzeigersinn.
Für einen Zugriff auf die verschiedenen Spuren auf den beiden Plattenoberflächen ist es lediglich erforderlich,
daß die Schraubspindel gedreht wird, so daß sich der Wandler 70 oder der Wandler 72 in Längsrichtung
innerhalb des Schlitzes 28, in dem der Wandler liegt, bewegt. Dies wird vorzugsweise ausgeführt,
solange der Wandler 70 oder der Wandler 72 in Berührung mit der Platte 20 steht.
Der Plattenspeicher gemäß der Erfindung verwendet vorzugsweise den Schlitten 56 mit den Lese-/
Schreibwandlern 70 und 72 in einer Richtung senkrecht zur Platte 20 mit Hilfe von Schraubenspindel
60 und Stange 58 und ist durch Drehung der Schraubenspindel 60 nur in Längsrichtung bewegbar, so
daß die Wandler 70 und 72 mit den verschiedenen Spuren der Plattenoberflächen in Eingriff kommen
können. Die Anpreßpolster 74 und 76, die von dem Wandler 70 längs der Oberflächen der Platte 20
einen geringen Abstand aufweisen, üben auf die Platte 70 in den auf Abstand bestehenden Kontaktflächen
74 α und 76 α einen solchen Druck aus, daß die Platte 70 um den Kopfspiegel des Wandlers herum
verbogen wird, so daß der Wandler 70 fest an der gegenüberliegenden Oberfläche der Platte anliegt,
In diesem Fall üben die gegenüberliegenden Anpreßpolster 78 und 80 eine relativ leichte Stützkraft auf
die Magnetplattenkassette 18 aus. Die gleiche Wirkung tritt in der entgegengesetzten Weise ein, wcnr
der Elektromagnet 98 erregt ist und die Anpreßpolster 78 und 80 in Richtung auf die Platte angedrückt
werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Magnetplattenspeicher mit einer dünnen, ro- irägeroberfläche zwei paarweise mit seitlichem Abtierend
antreibbaren, biegsamen Magnetplatte 5 stand von dem jeweiligen Magnetkopf angeordnete,
und einem Paar zu beiden Seiten der Magnet- einander paarweise gegenüberliegende Anpreßpolster
platte einander gegenüberliegenden, feststehend vorgesehen und jeweils paarweise in Richtung auf
angeordneten Magnetköpfen, dadurch ge- den der gegenüberliegenden Seite des Aufzeichkennzeichnet,
daß für ein wechselseitiges nungsträgers zugeordneten Magnetkopf hin bewegbar
Anliegen eines Magnetkopfes an der zugeordne- io sind und daß dabei die Anpreßpolster paarweise derten
Aufzeichnungsträgeroberfläche zwei paar- art federnd nachgiebig befestigt sind, daß jedes der
weise mit seitlichem Abstand von dem jeweiligen Anpreßpolster unter der kraftbetatigten Anpreß-Magnetkopf
(70, 72) angeordnete, einander paar- bewegung des jeweils gegenüberliegenden Anpreßweise
gegenüberliegende Anpreßpolster (74, 76, polsterpaares in der gleichen Richtung nachzugeben
78, 80) vorgesehen und jeweils paarweise in Rieh- 15 vermag, so daß sich dabei die Magnetplatte örtlich
tung auf den der gegenüberliegenden Seite des um den Kopfspiegel desjenigen Magnetkopfes herum
Aufzeichnungsträgers zugeordneten Magnetkopf wölbt, der auf die Seite des nachgebenden Anpreßhin
bewegbar sind und daß dabei die Anpreß- pulsterpaares liegt.
polster paarweise derart federnd nachgiebig be- Vorzugsweise ist die Anordnung dabei so getrof-
festigt sind, daß jedes der Anpreßpolsterpaare " fen, daß die Magnetplatte von einer Schutzhülle umunter
der kraftbetatigten Anpreßbewegung des geben ist, die eine Mittelöffnung und auf jeder Seite
jeweils gegenüberliegenden Anpreßpolsterpaares einen radial verlaufenden Schlitz aufweist, durch den
in der gleichen Richtung nachzugeben vermag, so der jeweilige Magnetkopf mit der Platte in Eingriff
daß sich dabei die Magnetplatte örtlich um den zn ko.nmen vermag, wenn das auf der anderen Seite
Kopfspiegel desjenigen Magnetkopfes herum as der Platte angeordnete Andruckpolsterpaar die Mawölbt,
der auf der Seite des nachgebenden An- gnetplatte gegen den Magnetkopf anschmiegt und
preßpolsterpaares liegt. gegen das andere Andruckpolsterpaar andrückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Insbesondere ist es bei dem neuen Magnetplattenkennzeichnet,
daß die Magnetplatte (20) von speicher von Vorteil, daß die beiden wechselseitig
einer Schutzhülle (22) umgeben ist, die eine Mit- 3° betätigbaren, paarweise zu beiden Seiten der Matelöffnung
(26) und auf jeder Seite einen radial gnetköpfe liegenden Anpreßpolster in der Weise feverlaufenden
Schlitz (28) aufweist, durch den der dernd gelagert sind, daß einmal die Anpreßbewegung
jeweilige Magnetkopf (70, 72) mit der Platte in des einen Paares von Anpreßpolstern gegen eine
Eingriff zu kommen vermag, wenn das auf der erste Federkraft erfolgt und daß die damit gleichanderen Seite der Platte angeordnete Andruck- 35 zeitig einsetzende Ausweichbewegung des anderen
polsterpaar die Magnetplatte gegen den Magnet- Paares gegen die Wirkung einer zweiten Federkraft
kopf anschmiegt und gegen das andere Andruck- erfolgt, wobei die Federkonstaute der ersten Feder
polsterpaar andrückt. größer ist als die Federkonstante der zweiten Feder.
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Publications (3)
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|---|---|
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| AT391377B (de) * | 1980-12-31 | 1990-09-25 | Sony Corp | Antriebsgeraet fuer eine flexible platte |
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