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DE175915C - - Google Patents

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Publication number
DE175915C
DE175915C DENDAT175915D DE175915DA DE175915C DE 175915 C DE175915 C DE 175915C DE NDAT175915 D DENDAT175915 D DE NDAT175915D DE 175915D A DE175915D A DE 175915DA DE 175915 C DE175915 C DE 175915C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
spring
writing
recorded
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175915D
Other languages
English (en)
Publication of DE175915C publication Critical patent/DE175915C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten schreibenden Kurbelkraftmessern . ist die Schreibscheibe zentrisch zur Achse der zu drehenden Welle auf einer Vorgelegewelle aufgeschoben und dreht sich mittels eines auf dieser Achse pendelnd aufgehängten, mit Antriebrädchen versehenen Gewichtes . bloß um ihre Achse allein. Das damit verzeichnete Diagramm nimmt gegen die K-urbelstellung eine Ver-Schiebung ein, deren Größe nicht konstant bleibt. Ferner hat die Schreibscheibe nur einen Nullpunkt, durch welchen sämtliche Koordinaten geführt werden müssen. Endlich geschieht die Ausbalancierung auf Kosten der Federdurchbiegung, so daß hierdurch auch Kräfte verzeichnet werden, welche in der Kurbel gar nicht auftreten.
Um diese Nachteile zu beseitigen, ist beim vorliegenden Kurbeldynamometer die Schreibscheibe exzentrisch zur bewegten Welle angebracht und dreht sich zwangläufig vom Handgriffe der Kurbel aus unmittelbar oder mittels Zahnradgetriebes um ihre Achse, unter gleichzeitiger Drehung um die Kurbelwelle; die Schreibscheibe besitzt einen Nullkreis, so daß die auftretenden Kräfte ohne weiteres ihrer Größe und Richtung nach bestimmt sind; die Ausbalancierung erfolgt durch ein von der Feder unabhängiges Parallelogramm mit Gegengewicht, so daß die Federdurchbiegung nicht beeinflußt wird.
Fig. ι ist eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Draufsicht des neuen Dynamometers.
Die Vorrichtung besteht aus einer Feder a, welche mit ihrem einen Ende mittels einer Hülse b auf der zu drehenden Welle c festgeklemmt ist; ihr anderes Ende ist mittels einer Lasche d gelenkig mit einer starren Kurbel e verbunden, die um eine an der Hülse b befestigte Achse ο. schwingen kann.
Der am freien Ende der Kurbel e befindliche Drehzapfen \ bildet die Fortsetzung der Handhabe k der Kurbel und trägt eine rotierende Schreibscheibe s. Ein an der Hülse b angeschraubter Arm g, welcher an seinem freien Ende einen auf der Scheibe s schreibenden Stift trägt, verzeichnet direkt die beim Drehen der Kurbel entstehenden Durchbiegungen der Feder a.
Das Umdrehen der Schreibscheibe s geschieht gleichzeitig mit dem Umdrehen des Kurbelzapfens \ der schwingenden Kurbel e, und zwar mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit, wenn der Zapfen direkt mit der Schreibscheibe verbunden ist, oder mit verzögernder Winkelgeschwindigkeit, falls zwischen dem Zapfen \ und der Schreibscheibe -s ein Vorgelege T1- r2 r3 r4 eingeschaltet ist; im ersteren Falle verzeichnet die Schreibfeder die an der Kurbel verrichtete Arbeit während einer Umdrehung durch eine Kurve mit dem Zentriwinkel 360°, im zweiten Fall dagegen durch eine Kurve mit kleinerem Zentriwinkel, der dem Übersetzungsverhältnis des Vorgeleges entspricht. .
Die an der Kurbel in einer beliebigen Stellung wirkende Kraft wird auf dem an der Schreibscheibe verzeichneten Kraftdiagramm nach Größe und Richtung als Zug (+) oder Druck (—) aufgezeichnet und kann ohne weiteres, bezogen auf den verzeichneten Nullkreis, radial gemessen und an dem der ver-
wendeten Feder zugehörigen Maßstabe abgelesen werden.
Soll die Arbeitsleistung an der Kurbel bestimmt werden, so ist das vom Schreibstift mit Bezug auf den Nullkreis umschriebene Diagramm in bekannter Weise zu benutzen.
Zum Zwecke der genauen Verzeichnung der Drehkräfte ist der ganze Apparat bezüglich der Achse c mittels des an einem Parallelogramm angebrachten Gegengewichtes m ausgeglichen, so daß das Gewicht des Apparates die Feder α in ihrer Durchbiegung nicht beeinflußt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstregistrierender, die Durchbiegung einer Feder direkt verzeichnender Kurbelkraftmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Federdurchbiegungen einer Feder (a) auf einer rotierenden und exzentrisch zur prüfenden Kurbelwelle (c) gelagerten Schreibscheibe (s), die mit einem Nullkreis versehen und zwangläufig vom drehbaren Kurbelhandgriffzapfen (tQ sowohl um ihre Achse als auch um die Kurbelwelle zugleich gedreht wird, aufgezeichnet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT175915D Active DE175915C (de)

Publications (1)

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DENDAT175915D Active DE175915C (de)

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DE (1) DE175915C (de)

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