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DE1144259B - Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen

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Publication number
DE1144259B
DE1144259B DEF20409A DEF0020409A DE1144259B DE 1144259 B DE1144259 B DE 1144259B DE F20409 A DEF20409 A DE F20409A DE F0020409 A DEF0020409 A DE F0020409A DE 1144259 B DE1144259 B DE 1144259B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
naphthalene
tetrahydro
sulfonyl
compounds
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20409A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerhard Korger
Dr Heinrich Ruschig
Dr Hans Wagner
Dr Walter Aumueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF20409A priority Critical patent/DE1144259B/de
Priority to CH109365A priority patent/CH420111A/de
Priority to CH4540257A priority patent/CH409921A/de
Priority to CH109265A priority patent/CH420110A/de
Publication of DE1144259B publication Critical patent/DE1144259B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/22Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with hetero atoms directly attached to ring nitrogen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/54Y being a hetero atom either X or Y, but not both, being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylurea

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen Es wurde gefunden, daß Verbindungen der allgemeinen Formel R-S02-NH-CO-NH-Ri, worin R einen Naphthalin-(2)- oder einen 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-(2)-rest und R, einen aliphatischen oder cycloaliphatischen, gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffrest bzw. einen gesättigten oder ungesättigten, offenkettigen oder ringförmigen, durch Sauerstoff und bzw. oder Schwefel unterbrochenen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, sowie deren Salze, wertvolle Arzneimittel darstellen und sich insbesondere durch eine starke und langanhaltende Senkung des Blutzuckerwertes auszeichnen.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung der genannten Verbindungen, wobei als Herstellungsverfahren solche in Betracht kommen, die allgemein zur Gewinnung von Sulfonylharnstoffen herangezogen werden können. Es seien nachstehende Ausführungsformen des Verfahrens erwähnt: Man kann Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylisocyanate mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 oder Verbindungen der Formel Ri-N=C=O oder solche Verbindungen, die im Verlaufe der Reaktion in derartige Isocyanate übergehen, mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden umsetzen. Man kann aber auch Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylurethane mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 oder Urethane, die den Rest R, enthalten, mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden zur Reaktion bringen. Man kann weiterhin Verbindungen der Fbrmel Ri-NH-CO-Hal mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden oder Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8 - Tetrahydronaphthalin - 2 - sulfonylcarbamidsäurehalogenide mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 umsetzen. Die gewünschten Verbindungen lassen sich auch dadurch gewinnen, daß man in Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylharnstoffen, die in der NH2-Gruppe unsubstituiert sind, ein Wasserstoffatom durch den Rest Ri ersetzt; oder daß man Verbindungen der Formel Ri-NH-CO-NH2 mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden umsetzt. Man kann auch entsprechende Isoharnstoffäther mit Naphthalin-2-bzw. 5,6,7,8 -Tetrahydro -naphthalin -2- sulfonsäurehalogeniden zur Reaktion bringen und die erhaltenen Produkte anschließend sauer hydrolysieren. Schließlich kann man die gewünschten Verbindungen auch dadurch erhalten, daß man entsprechende Thioharnstoffe entschwefelt oder daß man entsprechend substituierte Guanidine herstellt und diese hydrolysiert.
  • Die angegebenen Verfahren können in ihren Reaktionsbedingungen weitgehend variiert und den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Beispielsweise können die Umsetzungen unter Verwendung von Lösungsmitteln bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden.
  • Als durch einfache Verfahrensweise und durch hohe Ausbeuten besonders geeignete Methoden sind die hervorzuheben, die auf der Umsetzung von Naphthalin - 2 - sulfamid und 5,6,7,8 - Tetrahydronaphthalin-2-sulfamid mit den aus den obengenannten Aminen herstellbaren Isocyanaten und auf der Umsetzung von Naphthalin-2-sulfonylurethanen und 5,6,7,8 -Tetrahydro -naphthalin -2- sulfonylurethanen mit den genannten Aminen beruhen. Als Ausgangsstoffe kommen nach dem Verfahren gemäß der Erfindung folgende Arylsulfonylverbindungen in Betracht: Naphthalin-2-sulfamid; 5,6,7,8-Tetrahydro - naphthalin - 2 - sulfamid; Naphthalin-2-sulfonylurethane, die in der Urethankomponente einen niedrigmolekularen Alkylrest, beispielsweise einen Methyl- oder Äthylrest enthalten, sowie die entsprechenden Urethane des 5,6,7,8-Tetrahydronaphthalin-2-sulfamids; Naphthalin-2-sulfonylisocyanat und 5,6,7,8 - Tetrahydro - naphthalin - 2 - sulfonylisocyanat. .
  • Für die Umsetzung mit den vorstehend genannten Verbindungen können beispielsweise folgende primären Amine verwendet werden Als Alkylamine seien beispielsweise genannt: Äthyl-, n-Propyl-, Isopropylamin, Butylamin-(1), Butylamin-(2), 2-Methylpropylamin-(1), 2-Methylpropylamin-(2), Pentylamin-(1), Pentylamin-(2), Pentylamin-(3), 3-Methylbutylamin-(1), 2-Methylbutylamin-(1), 2,2-Dimethylpropylamin-(1), 3-Methylbutylamin-(2), Hexylamine, wie Hexylamin-(1) und 2-Methylpentylamin-(1), Heptylamine, wie Heptylamin-(1), Heptylamin-(4), Octylamine, wie Octylamin-(1).
  • Weiterhin seien beispielsweise als Alkenylamine Allylamin und Crotylamin, als Cycloalkylamine Cyclopentylamin, Cyclohexylamin und Cycloheptylamin und als Cycloalkylalkylamine Cyclohexylmethylamin und Cyclohexyläthylamin genannt.
  • Als aliphatische oder cycloaliphatische Verbindungen, die durch Sauerstoff oder Schwefel unterbrochen sind, kommen beispielsweise in Frage: 2-Methoxy-äthylamin, 2-Äthoxy-äthylamin, 2-Propoxy-äthylamin, 3-Methoxy-propylamin, 3-Äthoxypropylamin, 4 - Methoxy - butylamin, Tetrahydrofurfurylamin, 3 - Methylmercapto - propylamin und 3-Äthylmercapto-propylamin.
  • An Stelle der vorstehend genannten Amine können nach dem Verfahren gemäß der Erfindung auch die entsprechenden und aus diesen Aminen herstellbaren Isocyanate, Urethane und Carbamidsäurehalogenide zur Umsetzung mit den Naphthalin-2- oder 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl-Verbindungen herangezogen werden.
  • Die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erhältlichen Verbindungen zeichnen sich durch große Stabilität aus. Gegenüber den in der Chemotherapie zur Bedeutung gelangten Aminobenzolsulfonamiden ist insbesondere ihre Beständigkeit gegenüber oxydierenden Einflüssen bemerkenswert.
  • Die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erhältlichen Verbindungen sind wertvolle Arzneimittel und zeichnen sich insbesondere durch eine beachtliche blutzuckersenkende Wirkung aus. Sie unterscheiden sich von den bekannten Aminobenzolsulfonamiden vor allem auch dadurch, daß sie infolge des Fehlens einer p-ständigen Aminogruppe keine den Sulfanilylamiden vergleichbare bakteriostatische Wirkung besitzen. So wird beispielsweise die Darmflora nicht beeinflußt, und weiterhin ist eine bei dem Dauergebrauch zu befürchtende Gewöhnung pathogener Keime nicht beobachtet worden. Die neuen Verbindungen lassen sich auf einfachere Weise herstellen als die bekannten Aminobenzolsulfonamide.
  • Pharmakologische Versuche am Kaninchen haben ergeben, daß die Verfütterung von 400 mg N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff in Form des Natriumsalzes pro Kilogramm und per os eine Senkung des Blutzuckerspiegels um durchschnittlich 50% bewirkt.
  • Demgegenüber bewirken 400 mg des bekannten N-(4-Methyl-benzol-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoffs in Form des Natriumsalzes bei Kaninchen pro Kilogramm per os eine Senkung des Blutzuckerspiegels um 45%.
  • Die Verfahrensprodukte sollen vorzugsweise zur Herstellung von oral verabreichbaren Präparaten mit blutzuckersenkender Wirkung zur Behandlung des Diabetes mellitus dienen.
  • Die genannten Verfahrensprodukte können als solche oder in Form ihrer Salze bzw. in Gegenwart von Stoffen, die zu einer Salzbildung führen, Verwendung finden. Zur Salzbildung können beispielsweise herangezogen werden: Ammoniak, alkalische Mittel, wie Alkali- oder Erdalkalihydroxyde, Alkalicarbonate oder -bicarbonate, ferner physiologisch verträgliche organische Basen. Beispiel 1 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-isobutylharnstoff 20,7g Naphthalin-2-sulfamid werden durch schwaches Erwärmen in einer Mischung von 110 ccm In-Natronlauge, 220 ccm Wasser und 180 ccm Aceton gelöst, die erhaltene klare Lösung wird auf 10 bis 15°C abgekühlt und - ungeachtet einer eventuellen kristallinen Ausscheidung des Natriumsalzes des Sulfamids - unter Rühren mit einer Lösung von 15 g Isobutylisocyanat in 80 ccm Aceton innerhalb von 15 Minuten in fünf Anteilen versetzt. Nachdem alles Isocyanat zugegeben ist, rührt man noch etwa 1 Stunde nach und säuert die Reaktionsmischung mit verdünnter Salzsäure an. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und mit 11 verdünntem Ammoniak (1 : 50) 1/2 Stunde auf etwa 40°C erwärmt. Man trennt vom Ungelösten ab, filtriert durch eine Klärschicht und säuert wieder mit verdünnter Salzsäure an. Der so erhaltene rohe Sulfonylharnstoff wird nochmals - wie vorstehend beschrieben - aus verdünntem Ammoniak (1 : 50) und verdünnter Salzsäure umgefällt und aus 380 ccm 60o/oigem Äthanol umkristallisiert. Der in guter Ausbeute erhaltene N - (Naphthalin - 2 - sulfonyl) - N' - isobutylharnstoff schmilzt bei 180 bis 182'C.
  • In analoger Weise erhält man unter Verwendung von n-Butylisocyanat den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 151 bis 152' C. Beispiel 2 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexylharnstoff 10,3 g Naphthalin-2-sulfamid werden in einer Mischung von 55 ccm 1 n-Natronlauge, 150 ccm Wasser und 150 ccm Aceton gelöst, die Lösung auf 5 bis 10°C abgekühlt und ungeachtet einer mehr oder weniger starken Kristallausscheidung unter kräftigem Schütteln mit einer Lösung von 7,5 g Cyclohexylisocyanat in 35 ccm Aceton in fünf Anteilen versetzt. Wenn alles Isocyanat zugegeben ist, wird eine weitere Stunde geschüttelt; die Reaktionsmischung wird mit 1,51 Wasser verdünnt, von ungelösten Anteilen abfiltriert und die Lösung mit 2n-Salzsäure a:uf pH 7,5 bis 8 gebracht, wobei eine weitere, aber sehr geringe Menge von nicht umgesetztem Naphthalin-2-sulfamid ausfällt. Nach dem Filtrieren wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert, der ausgefällte weiße Niederschlag abgesaugt, mit Wasser gewaschen und entsprechend der im Beispiel 1 angegebenen Vorschrift zweimal aus verdünntem Ammoniak (1 : 50) und verdünnter Salzsäure umgefällt. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wird aus etwa 280 ccm 70o/oigem Äthanol umkristallisiert und stellt den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexylharnstoff vom Schmelzpunkt 180 bis 182°C dar. Beispiel 3 N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff 21 g 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfamid vom Schmelzpunkt 137='C löst man in einer Mischung von 110 ccm In-Natronlauge, 150 ccm Aceton und 180 ccm Wasser und versetzt diese Lösung unter Kühlung und unter Rühren portionsweise mit einer Lösung von 11 g Isobutylisocyanat in 30 ccm Aceton. Nachdem alles Isocyanat eingetragen ist, rührt man noch 1/2 Stunde bei Zimmertemperatur nach, verdünnt mit 1 1 Wasser, filtriert vom Ungelösten ab und säuert das klare Filtrat mit 2 n-Salzsäure langsam an. Der zunächst noch halbfeste Niederschlag kristallisiert nach mehrstündigem Stehen. Er wird abgesaugt, in einer Reibschale fein zermahlen und aus 220 ccm 65o/oigem Äthanol umkristallisiert. Man erhält so den N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff in Form weißer Kristalle und in guter Ausbeute. Schmelzpunkt 138 bis 140- C.
  • In analoger Weise wird durch Umsetzung von 5,6,7,8 - Tetrahydro - naphthalin - 2 - sulfamid mit Cyclohexylisocyanat der N - (5,6,7,8 - Tetrahydro -naphthalin - 2 - sulfonyl) - cyclohexyl - hamstoff vom Schmelzpunkt 178 bis 180='C erhalten. Beispiel 4 N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-allyl-harnstoff 22 g 5,6,7,8 - Tetrahydro - naphthalin - 2 - sulfonylcarbamidsäuremethylester (hergestellt durch Umsetzung von 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfamid und Chlorameisensäuremethylester in Gegenwart von Aceton und gemahlenem, wasserfreiem Kaliumcarbonat) und 4,5g trockenes Allylamin werden in 40g 1,2-Dichlorbenzol 8 Stunden auf 120°C erhitzt. Die erhaltene Reaktionsmischung wird nach dem Abkühlen mehrmals mit 0,1 n-Natronlauge durchgeschüttelt, die vereinigten alkalischen Filtrate zum Zweck der Entfärbung mit Kohle behandelt und anschließend mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Der ausgefällte harzige Niederschlag kristallisiert nach kurzer Zeit. Er wird abgesaugt, zerkleinert mit Wasser mehrmals digeriert und wieder abgesaugt. Man löst ihn in etwa 250 ccm verdünntem Ammoniak (1 : 25), filtriert von sehr wenig Ungelöstem ab und fällt wieder mit Salzsäure. Nach dem Umkristallisieren aus etwa 250 ccm 60o/oigem Äthanol erhält man den N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-allyl-harnstoff in guter Ausbeute und vom Schmelzpunkt 139 bis 141 ° C. Beispiel 5 N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-(3'-methoxy-propyl)-harnstoff Entsprechend der im Beispiel 4 angegebenen Vorschrift wird durch Umsetzung von 22 g 5,6,7,8-Tetrahydro - naphthalin - 2 - sulfonylcarbamidsäuremethylester mit 7,1 g 3-Methoxypropylamin in 40 g 1,2-Dichlorbenzol der N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-(3'-methoxy-propyl)-harnstoff erhalten. Er zeigt nach dem Umkristallisieren aus einer Mischung von Diisopropyläther und Essigester im Verhältnis 2 : 1 den Schmelzpunkt 98 bis 100°C. Beispiel 6 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-(2'-äthylthio-äthyl)-harnstoff 26,5 g N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-carbaminsäuremethylester und 10,5 g 2-Äthylmercapto-äthylamin-(1) werden 11/2 Stunden auf 120°C erhitzt und die erhaltene Schmelze aus 11 60o/oigem Methanol umkristallisiert. Der in vorzüglicher Ausbeute erhaltene Sulfonylharnstoff ist in verdünntem Ammoniak (1 : 25) leicht löslich und zeigt den Schmelzpunkt 122 bis 124°C. Beispiel 7 N-(Naphthalin-2-sulfonyl-N'-n-butyl-harnstoff 20,7 g Naphthalin-2-sulfamid, 11,6 g n-Butyl-harnstoff, 55 g gemahlenes Kaliumcarbonat und 150 ccm Glykolmonomethyläther werden 20 Stunden unter Rühren auf 110°C erhitzt. Man dampft den Glykoläther im Vakuum ab und erwärmt den verbleibenden Rückstand mit 21 Wasser. Das nach dem Absaugen von den unlöslichen Anteilen erhaltene Filtrat wird nach dem Abkühlen mit 2 n-Salzsäure angesäuert. Den ausgefallenen Niederschlag löst man nach dem Absaugen in einem Überschuß von verdünntem Ammoniak (1 : 100), filtriert nochmals und säuert das Filtrat mit Salzsäure an. Den Niederschlag saugt man ab und kristallisiert ihn aus 60o/oigem Äthanol um. Man erhält auf diese Weise den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 151 bis 152°C. Beispiel 8 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-propyl-harnstoff a) N-Naphthalin-2-sulfonyl-harnstoff: 41,4 g Naphthalin-2-sulfamid, 24,3 g Kaliumcyanat und 250 ccm 80o/oiges Äthanol werden 41/2 Stunden auf dem Dampfbad gekocht. Nach dem Abkühlen wird der ausgefallene kristalline Brei abgesaugt, mit Äthanol gewaschen und in 41 Wasser unter Erwärmen auf dem Dampfbad gelöst. Man klärt mit Kohle und säuert das Filtrat heiß mit 2 n-Salzsäure an. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und auf dem Dampfbad getrocknet. Man erhält 42 g N-Naphthalin-2-sulfonyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190 bis 192°C, nach dem Umkristallisieren aus 95o/oigem Methanol bei 192 bis 193,5 ° C.
  • b) 25 g N-Naphthalin-2-sulfonyl-hamstoff, 23,6 g n-Propylamin und 150 ccm 1,2-Dichlorbenzol werden 1 Stunde auf 115 bis 125°C erhitzt. Nach dem Abkühlen der Reaktionsmischung wird der ausgefallene Niederschlag abgesaugt, mit etwa 11 Wasser auf dem Dampfbad erwärmt und nach dem Abkühlen vom Ungelösten durch Filtration getrennt. Das Filtrat wird zweimal mit Kohle geklärt und dann mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Den weißen kristallisierten Niederschlag saugt man ab und kristallisiert ihn aus 250 ccm 50%igem Methanol um. Man erhält auf diese Weise den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-propyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 152 bis 153'C. Beispiel 9 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff a) N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-isoharnstoff-methyläther: 28,4g Cyclohexylharnstoff werden mit 25,2g Dimethylsulfat langsam im Bad auf 80°C erhitzt. Das Gemisch verflüssigt sich, und die Temperatur steigt auf 95°C. Man beläßt das Gemisch noch einige Minuten im Bad, nimmt dann ab, versetzt mit 120 ml Wasser, gibt eine Lösung von 45,2 g Naphthalin-2-sulfochlorid in 120 ml Aceton dazu und tropft unter Rühren eine Lösung von 18 g Natriumhydroxyd in 60 ml Wasser zu, so daß die Lösung schwach alkalisch gehalten wird. Die Temperatur wird während des Zutropfens durch Kühlung unter 30°C gehalten. Es scheidet sich ein Öl ab, das nach weiterem Rühren und Abkühlen kristallisiert. Man saugt ab, trocknet und erhält in guter Ausbeute den N-(Naphthalin-2-sulfonyl) N'-cyclohexyl-isoharnstofff methyläther vom Schmelzpunkt 107 bis 109°C.
  • b) 5 g des N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-isoharnstofl_methyläthers werden mit 10 ml konzentrierter Salzsäure im Bad 1/2 Stunde auf 60°C erwärmt. Man läßt erkalten, versetzt mit Wasser und saugt das Reaktionsprodukt ab. Nach dem Umkristallisieren aus 70%igem Äthanol erhält man den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexylharnstoff vom Schmelzpunkt 180 bis 182°C. Beispiel 10 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff a) N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-thioharnstoff: 41,4 g Naphthalin-2-sulfamid, 350 ccm Aceton, 64 g gemahlenes Kaliumcarbonat und 23 g n-Butylsenföl werden 10 Stunden bei 55°C verrührt. Man destilliert das Aceton unter vermindertem Druck ab, nimmt den Rückstand in 3 1 Wasser unter Erwärmen auf und klärt mit Kohle. Das Filtrat wird mit 2 n-Salzsäure angesäuert und der kristallisierte Niederschlag nach dem Abkühlen abgesaugt. Man erhält nach dem Umkristallisieren aus 800 ccm 80%igem Methanol unter Zusatz von Kohle in sehr guter Ausbeute den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-thioharnstoff. Dieser zeigt nach nochmaligem Umkristallisieren aus 700%igem Methanol den Schmelzpunkt 130 bis 132°C.
  • b) 32,2 g N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butylthioharnstoff werden in 150 ccm Aceton gelöst und unter Rühren innerhalb von 30 Minuten mit einer Lösung von 7,5 g Natriumnitrat in 70 ccm Wasser tropfenweise versetzt. Man tropft dann unter Kühlung innerhalb von 45 Minuten 60 ccm 5 n-Essigsäure zu und rührt 2 Stunden bei Zimmertemperatur nach. Durch Zugabe von 11 Wasser erhält man eine kristalline Fällung. Diese wird abgesaugt, in verdünntem Ammoniak (1 : 75) gelöst, vom ungelösten Schwefel abfiltriert und das klare Filtrat wieder mit Salzsäure angesäuert. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus verdünntem Äthanol umkristallisiert. Man erhält in sehr guter Ausbeute den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 151 bis 152°C.
  • In ähnlicher Weise kann die Entschwefelung auch durch Behandlung des entsprechenden Sulfonylthioharnstoffs mit Salzen von Schwermetallen, wie beispielsweise mit Silbernitrat in 70%igem Aceton, vorgenommen werden. Beispiel 11 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff 35g n-Butylharnstoff und 38g Dimethylsulfat werden miteinander vermischt und in einem auf 100°C vorgeheiztem Ölbad erhitzt. Wenn die Innentemperatur etwa 95°C beträgt, setzt ein leichtes Aufschäumen der Reaktionsmischung ein, und die Innentemperatur steigt sehr rasch auf etwa 145'C an. Die Reaktionsmischung wird etwa 2 Minuten bei dieser Temperatur gehalten und anschließend in Wasser abgekühlt. Die entstandene klare Schmelze wird in einer Mischung von 80 ccm Wasser und 100 ccm Aceton gelöst und unter Eiskühlung und unter Rühren gleichzeitig aus zwei Tropftrichtern mit einer Lösung von 68 g NaphthaIin-2-sulfonsäurechlorid in 200 ccm Aceton und einer Lösung von 36 g Natriumhydroxyd in 200 ccm Wasser tropfenweise versetzt. Es wird 1 Stunde bei etwa 5°C und anschließend noch 3 Stunden bei Zimmertemperatur nachgerührt. Nach dem Klären mit Kohle wird das Aceton unter vermindertem Druck abgedampft, der verbleibende Rückstand mit 21 Wasser verdünnt und mit Tierkohle .20 Minuten auf dem Dampfbad erhitzt. Nach mehrmaliger Filtration wird mit Salzsäure angesäuert und der kristallin ausfallende Niederschlag nach dem Waschen mit Wasser aus etwa 800 ccm 50%igem Methanol unter Zusatz von Tierkohle umkristallisiert. Man erhält den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-butylharnstoff vom Schmelzpunkt 151 bis 152°C. Beispiel 12 N-(Naplithalin-2-sulfonyl)-N'-n-hexyl-harnstoff 20,6 g Naphthalin-2-sulfonamid werden in einer Mischung von 110 ccm 1 n-Natronlauge, 300 ccm Wasser und 300 ccm Aceton gelöst und bei 0°C, ungeachtet eines eventuell ausfallenden Niederschlages, mit einer Lösung von 15 g n-Hexylisocyanat in 70 ccm Aceton tropfenweise unter Rühren versetzt. Man rührt 1 Stunde nach, verdünnt die Reaktionsmischung mit 31 Wasser und saugt vom Ungelösten ab. Das klare Filtrat wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert, der ausgefallene Niederschlag in einer Mischung von 51 Wasser und 24 ccm konzentriertem Ammoniak aufgenommen, filtriert und wieder mit Salzsäure angesäuert. Das ausgefallene Produkt zeigt nach dem Umkristallisieren aus 280 ccm 70%igem Äthanol den Schmelzpunkt 128 bis 129°C und stellt den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-n-hexyl-harnstoff dar. Beispiel 13 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-(3'-methoxypropyl)-harnstoff 18,5 g N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-carbaminsäuremethylester und 6,3 g 3-Methoxy-propyl-(1) werden 40 Minuten auf 130°C erhitzt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird in verdünntem Ammoniak (1 :25) unter leichtem Erwärmen aufgenommen, die erhaltene Lösung von wenig Ungelöstem abfiltriert, mit Kohle geklärt und mit Salzsäure angesäuert. Der kristallin ausfallende Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus 200 ccm 600%igem Äthanol umkristallisiert. Man erhält in guter Ausbeute den N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-(3'-methoxypropyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 113 bis 115°C. Beispiel 14 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-propyl-harnstoff Zu einer Lösung von etwa 35g Naphthalin-2-sulfonylisocyanat in Trichlorbenzol (hergestellt durch Einleiten von Phosgen in eine siedende Lösung von 41 g Naphthalin-2-sulfonamid in Trichlorbenzol, Kühlen der Lösung und Filtrieren) gibt man bei Zimmertemperatur unter Rühren 10 g Propylamin. Man rührt noch 30 Minuten nach und schüttelt mit l%igem Ammoniak aus. Die Ammoniaklösung wird mit Kohle geklärt und mit Salzsäure angesäuert. Der ausgefallene N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-propyl-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Äthanol-Wasser bei 152 bis 153'C. Beispiel 15 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff 27 g Naphthalin-2-sulfonyl-carbaminsäurechlorid (hergestellt durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in eine Lösung von Naphthalin-2-sulfonylisocyanat in Trichlorbenzol) werden unter Kühlung portionsweise in überschüssiges Cyclohexylamin eingetragen. Das Gemisch wird nach Beendigung der Reaktion in Wasser gegeben, filtriert, der beim Ansäuern mit Salzsäure ausgefallene Niederschlag in l%igem Ammoniak aufgenommen, die Lösung mit Kohle geklärt, angesäuert und der abgesaugte N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff aus Äthanol-Wasser umkristallisiert. Das reine Produkt schmilzt bei 180 bis 182°C. Beispiel 16 N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-butyl-harnstoff 20g Naphthalin-2-sulfonamid werden mit 40g gemahlenem Kaliumcarbonat in 150m1 Aceton 1 Stunde unter Rühren zum Sieden erhitzt. Anschließend tropft man innerhalb von etwa 30 Minuten 14 g Butylcarbaminsäurechlorid zu und rührt noch 10 Stunden unter Rückfluß nach. Das Aceton wird - zuletzt unter vermindertem Druck - möglichst weitgehend abdestilliert und der Rückstand mit Wasser behandelt. Man filtriert Ungelöstes ab, schüttelt das Filtrat kurz mit Äther und säuert die wäßrige- Lösung mit Salzsäure an. Der ausgefallene Niederschlag wird aus Äthanol-Wasser umkristallisiert. Der N-(Naphthalin-2-sulfonyl)-N'-butyl-harnstoff schmilzt bei 151 bis 152°C.
  • Beispiel 17 N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff 23 g 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonamidnatrium (hergestellt durch Eindampfen von 5,6,7,8 Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonamid vom Schmelzpunkt 137°C mit der berechneten Menge Natronlauge im Vakuum) werden mit 26,2 g N-Isobutylcarbaminsäuremethylester und 13,8 g gemahlenem Kaliumcarbonat gut gemischt und 5 Stunden im Olbad auf 120 bis 130°C erhitzt. Nach dem Erkalten wird der Ansatz in Wasser aufgenommen, filtriert und das Filtrat angesäuert. Man löst den Niederschlag nach dem Absaugen in Ammoniak, filtriert und fällt erneut mit Salzsäure. Der abgeschiedene N-(5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl)-N'-isobutyl.harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Äthanol-Wasser bei 138 bis 140°C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen der allgemeinen Formel R-S02-NH-CO-NH-Ri worin R einen Naphthalin-(2)- oder einen 5,6,7,8-Tetrahydronaphthalin-(2)-rest und Ri einen aliphatischen oder cycloaliphatischen, gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffrest bzw. einen gesättigten oder ungesättigten, offenkettigen oder ringförmigen, durch Sauerstoff und bzw. oder Schwefel unterbrochenen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylisocyanate mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 oder Verbindungen der Formel Ri-N=C=O oder solche Verbindungen, die im Verlaufe der Reaktion in derartige Isocyanate übergehen, mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden umsetzt; oder daß man Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylurethane mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 oder Urethane, die den Rest R, enthalten, mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden zur Umsetzung bringt; oder daß man Verbindungen der Formel Ri - NH - CO - Hal mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden oder Naphthalin-2-bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonylcarbamidsäurehalogenide mit Verbindungen der Formel Ri - NH2 umsetzt; oder daß man in Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonyl-harnstoffen, die in der NH2-Gruppe unsubstituiert sind, ein Wasserstoffatom durch den Rest Ri ersetzt; oder daß man Verbindungen der Formel Ri-NH-CO-NH2 mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäureamiden zur Reaktion bringt; oder daß man entsprechende Isoharnstoffäther mit Naphthalin-2- bzw. 5,6,7,8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäurehalogeniden zur Umsetzung bringt und die erhaltenen Produkte anschließend sauer hydrolysiert; oder daß man die entsprechenden Thioharnstoffe entschwefelt; oder daß man entsprechend substituierte Guanidine herstellt und diese hydrolysiert. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 385 571.
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