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DE1141489B - Schaedlingsbekaempfungsmittel mit insektizider und acarizider Wirkung - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel mit insektizider und acarizider Wirkung

Info

Publication number
DE1141489B
DE1141489B DEF31262A DEF0031262A DE1141489B DE 1141489 B DE1141489 B DE 1141489B DE F31262 A DEF31262 A DE F31262A DE F0031262 A DEF0031262 A DE F0031262A DE 1141489 B DE1141489 B DE 1141489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insecticidal
pest repellent
substituted
lower alkyl
acaricidal effects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF31262A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Lorenz
Dr H C Gerhard Schrader Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF31262A priority Critical patent/DE1141489B/de
Publication of DE1141489B publication Critical patent/DE1141489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4068Esters of pyrophosphonic acids; Esters of phosphonic acid anhydrides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Schädlingsbekämpfungsmittel mit insektizider und aearizider Wirkung Zusatz zum Patent 1 105 656 Gegenstand des Hauptpatentes 1105 656 sind Schädlingsbekämpfungsmittel, die als Wirkstoff Dialkyl-monothiono-pyrophosphonate der allgemeinen Formel in welcher R und R1 für niedere Alkylreste stehen, enthalten. Im Verlaufe der weiteren Bearbeitung des Gebietes wurde nun gefunden, daß sowohl substituierte als auch ungesättigte Dialkyl-monothiono-pyrophosphonate eine gute insektizide Wirksamkeit, insbesondere bei Anwendung gegen Blattläuse und Spinnmilben besitzen. Dabei zeichnen sich die halogensubstituierten Verbindungen neben der den Dialkylmonothiono-pyrophosphonaten eigenen oviziden besonders durch eine systemische Wirkung bei der Bekämpfung von Blattläusen aus.
  • Die erfindungsgemäß als Wirkstoffe in Schädlingsbekämpfungsmitteln zu verwendenden substituierten bzw. ungesättigten Dialkyl-monothiono-pyrophosphonate können durch folgende allgemeine Formel verdeutlicht werden: Hierbei bedeutet R substituierte oder ungesättigte niedere Alkylreste, während Rl für niedere Alkylreste steht.
  • Die Herstellung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe für Schädlingsbekämpfungsmittel kann, wie im Hauptpatent 1105 656 beschrieben, nach prinzipiell bekannten Methoden erfolgen, z. B. durch die Einwirkung von Schwefelwasserstoff auf entsprechend substituierte bzw. ungesättigte Dialkylphosphonsäurechloride oder durch Kondensation von entsprechend substituierten bzw. ungesättigten Dialkylphosphonsäurechloriden mit den entsprechenden Thiophosphonsäuren.
  • Die Anwendung der verfahrensgemäß zu verwendenden Verbindungen erfolgt in der im Hauptpatent beschriebenen, prinzipiell bekannten Weise.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 632 768 ist bereits die Herstellung von Polyphosphonaten mit ungesättigten Alkylgruppen sowie die Verwendbarkeit der genannten Verbindungen als Insektizide und Rhodentizide bekannt. Ferner werden in der USA.-Patent- schrift 2 787 629 Bis-(chlormethan-alkyl)-phosphonsäureanhydride beschrieben. Auch diese letztgenannten Phosphonsäurederivate sollen nach den Angaben der zitierten Patentschrift wertvolle insektizide Eigenschaften besitzen.
  • Schließlich wird die Verwendbarkeit von Äthylp-nitrophenylthiobenzolphosphonat als Insektizid in der Literatur erwähnt (vgl. Food Parker, 32, Nr. 6, S. 42 bis 45, 1951, referiert im Chemischen Zentralblatt, 1952, S. 2066, 1952). Gegenüber diesen für den gleichen Zweck verwendbaren phosphorhaltigen Verbindungen zeichnen sich die erfindungsgemäß zu verwendenden Dialkyl - monothiono - pyrophosphonsäuredialkylester durch bessere insektizide Eigenschaften aus. Diese technische Überlegenheit der beanspruchten Verbindungen gegenüber vergleichbaren bekannten Alkylpyrophosphonaten geht aus den nachfolgenden Vergleichsversuchen hervor.
  • Es wurden verglichen: Das erfindungsgemäß zu verwendende Dialkylthionopyrophosphonat der Formel mit dem analog gebauten schwefelfreien Phosphonsäureester nach der USA.-Patentschrift 2 632 768 hinsichtlich der Wirksamkeit 0,01 0/0iger Lösungen bei der Anwendung gegen Blattläuse und Spinnmilben.
  • Dabei wurde gefunden, daß die genannten Schädlinge von der erfindungsgemäßen Substanz 100°/oig vernichtet wurden, während das Vergleichspräparat sich in der angegebenen Konzentration noch als völlig unwirksam erwies.
    Wirkstoff- Abtötung
    Verbindung Anwendung gegen konzentration der Schädlinge
    in 01, in °/0
    S O
    (CH3)aC = CH 7CHC(CH2
    P-O P \\ Blattläuse 0,01 100
    C2HsO / OC2Hs Spinnmilben 0,01 100
    (erfindungsgemäß)
    0 0
    (CH3)2C = CH - jj ° CH = C(CH3)2
    .P O P, Blattläuse 0,01 0
    CIHSO OC2H5 Spinnmilben 0,01 0
    2 5 OC2HZ
    (USA.-Patentschrift 2 632 768)
    Beispiel 1 Eine Lösung der Verbindung in gleichen Gewichtsteilen Chlorbenzol wird mit der doppelten Menge eines handelsüblichen Emulgators auf Basis Benzolhydroxydiphenyl-polyglykoläther versetzt und die Mischung mit Wasser auf eine Wirkstoffkonzentration von 0,1 °/o verdünnt. Eine so hergestellte Lösung zeigte bei Anwendung gegen Blattläuse eine 1000/,ige systemische Wirkung.
  • Der bisher in der Literatur noch nicht beschriebene Bis-(chlormethyl-O-äthyl)-monothiono-pyrophosphonsäureester ist auf folgendem Wege erhältlich: 90 g (0,5 Mol) Chlormethylphosphonsäure-O-äthylesterchlorid (Kp.270°C) werden in 250 ccm wasserfreiem Pyridin gelöst. Durch diese Lösung leitet man unter Rühren bei 0 bis 10"C einen Strom über Phosphorpentoxyd getrockneten Schwefelwasserstoffs, verdünnt das Reaktionsgemisch anschließend mit 21 Benzol und saugt das abgeschiedene Pyridiniumhydrochlorid ab. Danach wird das Filtrat zunächst mit Wasser gewaschen und dann bis zur neutralen Reaktion mit Natriumbikarbonatlösung versetzt. Man erhält nach Abdestillieren des Lösungsmittels 29 g (37 0/o der Theorie) des obengenannten Pyrophosphonsäureesters in Form eines wasserunlöslichen farblosen Öles.
  • Analyse für ein Molgewicht von 315: Berechnet ... Cl 22,50/o, S 9,90/c> P 19,7O/o; gefunden ... C1 22,4 O/o, S 10,0 ovo, P 19,2°/o.
  • Beispiel 2 Das Dialkenyl-thiopyrophosphonat der Formel wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, in Chlorbenzol gelöst und unter Emulgatorzusatz mit Wasser auf eine Konzentration von 0,01 °/o an aktivem Bestandteil gebracht. Eine solche Lösung wirkt 100'/0ig abtötend auf Blattläuse und Spinnmilben.
  • Der erfindungsgemäß zu verwendende Bis-(isobutenyl -0- äthyl)-monothiono - phyrophosphonsäureester ist bisher in der Literatur noch nicht beschrieben.
  • Man kann die Verbindung folgendermaßen herstellen: 74 g (0,4 Mol) Isobutenylphosphonsäure-O-äthylesterchlorid (Kp.280°C) werden in 200 ccm wasserfreiem Pyridin gelöst. Anschließend leitet man bei 0 bis 10"C unter Rühren durch diese Lösung einen Strom über Phosphorpentoxyd getrockneten Schwefelwasserstoffs. Danach wird dasReaktionsgemisch mit 11 Benzol verdünnt, das ausgeschiedene Pyridiniumhydrochlorid abfiltriert, das Filtrat mit Wasser gewaschen und mit Natriumbikarbonatlösung neutralisiert. Nach Entfernung des Lösungsmittels erhält man 55 g (84 !o der Theorie) des Esters der oben angegebenen Konstitution in Form eines farblosen, wasserunlöslichen Öles, das unter einem Druck von 0,01 Torr bei 1160 C überdestilliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.
    Schädlingsbekämpfungsmittel mit insektizider und acarizider Wirkung nach Patent 1105656, enthaltend Dialkyl - monothiono - pyrophosphonsäuredialkylester der allgemeinen Formel in welcher R für substituierte oder ungesättigte niedere Alkylreste und Rl für niedere Alkylreste steht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 787 629, 2 632 768; Chemisches Zentralblatt, 1952, 5. 2066 (Food.
    Parker 32).
DEF31262A 1959-08-17 1959-08-17 Schaedlingsbekaempfungsmittel mit insektizider und acarizider Wirkung Pending DE1141489B (de)

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DE1141489B true DE1141489B (de) 1962-12-20

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DE (1) DE1141489B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2632768A (en) * 1950-11-04 1953-03-24 Eastman Kodak Co Poly-alkenyl phosphonate esters
US2787629A (en) * 1952-12-24 1957-04-02 Eastman Kodak Co Bis (chloromethane alkyl) phosphonic acid anhydrides

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2632768A (en) * 1950-11-04 1953-03-24 Eastman Kodak Co Poly-alkenyl phosphonate esters
US2787629A (en) * 1952-12-24 1957-04-02 Eastman Kodak Co Bis (chloromethane alkyl) phosphonic acid anhydrides

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