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DE1141145B - Absperrvorrichtung, insbesondere fuer Getraenke fuehrende Leitungen, mit einem Kolbenschieber als Verschlussstueck - Google Patents

Absperrvorrichtung, insbesondere fuer Getraenke fuehrende Leitungen, mit einem Kolbenschieber als Verschlussstueck

Info

Publication number
DE1141145B
DE1141145B DEK34370A DEK0034370A DE1141145B DE 1141145 B DE1141145 B DE 1141145B DE K34370 A DEK34370 A DE K34370A DE K0034370 A DEK0034370 A DE K0034370A DE 1141145 B DE1141145 B DE 1141145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
housing part
shut
housing
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK34370A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Brau-Ing Jose Krieglmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELLA KRIEGLMEYER GEB PAP
Original Assignee
ELLA KRIEGLMEYER GEB PAP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELLA KRIEGLMEYER GEB PAP filed Critical ELLA KRIEGLMEYER GEB PAP
Priority to DEK34370A priority Critical patent/DE1141145B/de
Publication of DE1141145B publication Critical patent/DE1141145B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/22Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
    • F16K3/24Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
    • F16K3/243Packings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Absperrvorrichtung, insbesondere für Getränke führende Leitungen, mit einem Kolbenschieber als Verschlußstück Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperrvorrichtung, insbesondere für Getränke führende Leitun-"en, Cr mit einem Kolbenschieber als Verschlußstück mit zwei Abdichtstellen und einem aus zwei miteinander verbindbaren Teilen bestehenden Gehäuse, von denen das eine Gehäuseteil die eine Kolbenabdichtstelle aufnimmt, während die andere Kolbenabdichtstelle mit dem anderen Gehäuseteil zusammenwirkt.
  • Eine derartige Absperrvorrichtung ist bereits bekannt. Bei ihr haben die beiden Kolben gleich großen Durchmesser und sind mit einer Kolbenstange fest el und unlösbar verbunden.
  • Ziel der Erfindung ist, diese bekannte Absperrvorrichtung mit zwei Dichtstellen so zu verbessern, daß sie in einfacher Weise für Armaturen aller Nennweiten verwendbar gemacht werden kann, indem eine leichte Auswechselbarkeit und Austauschbarkeit der Einzelteile ermöglicht wird.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die beiden Abdichtstellen als Kolben mit verschieden großem Durchmesser ausgebildet sind, von denen der kleinere zur Abdichtung der Gehäusebohrung, in dem einen Gehäuseteil für die Drehspindel bei allen Nennweiten gleich groß ist, und daß die beiden Kolben z. B. durch Schraubverbindung lösbar miteinander verbunden sind. Damit ist ein Kolbenschieber geschaffen, der vielseitig verwendbar ist und dessen Herstellung, Reparatur und Lagerhaltung verbilligt ist. Das kleinere Gehäuseteil mit dem den kleineren Kolben tragenden Teil des Kolbenschiebers kann in unveränderter Form für Absperrvorrichtungen mit verschiedenen Nennweiten verwendet werden, wozu es jeweils lediglich erforderlich ist, ein der gewünschten Nennweite angepaßtes größeres Gehäuseteil mit dem den größeren Kolben tragenden Teil des Kolbenschiebers mit dem den kleineren Kolben und dem diesen aufnehmenden Gehäuseteil zu verbinden. So ist es auch möglich, aus einer auf Lager liegenden Absperrvorrichtung beliebiger Nennweite das Kolbenschieberteil mit dem kleineren Kolben und dessen Gehäuse auszubauen und in eine schadhaft gewordene Absperrvorrichtung von anderer Nennweite einzusetzen.
  • Das mit dem kleineren Kolben zusammenwirkende Gehäuseteil ist zweckmäßig in das Gehäuseteil für den größeren Kolben in bekannter Weise einsetzbar. Ferner kann es vorteilhaft sein, das der Spindel abgewandte freie Ende des größeren Kolbens in bekannter Weise kegelförmig auszubilden.
  • Es sind zwar bereits Kolben mit zwei Kolbenteilen von verschieden großem Durchmesser bekannt. Andererseits hat man auch bereits durch lösbare Verbindungen zusammengesetzte Verschlußstücke schlechthin mit zwei Abdichtstellen schon verwendet. Jedoch ist bisher keine Absperrvorrichtung mit zwei verschieden großen Kolben bekanntgeworden, welche durch Auswechseln von Einzelteilen jeder beliebigen Nennweite angepaßt werden kann.
  • Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles.
  • Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Absperrvorrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen Kolbenring mit Fettrille.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit 1 das eine Gehäuseteil der Absperrvorrichtung dargestellt, welches die eine Abdichtstelle 2 des Kolbenschiebers 3 aufnimmt und in das ein weiteres Gehäuseteil 4 einsetzbar ist, welches die andere Abdichtstelle 5 des Kolbenschiebers enthält. Die Verbindung zwischen dem Gehäuseteil 1 und dem Gehäuseteil 4 ist durch eine überwurfmutter 6 hergestellt.
  • Das Gehäuseteil 4 trägt eine Drehspindel 7, durch deren Griffkopf der obere als Kolbenstange ausgebildete Teil 8 des Kolbenschiebers 3 hindurchtritt und außerhalb der Drehspindel an dieser mittels eines Querbolzens 9, eines Stellrings 10 und einer Bodenmutter 11 befestigt ist. Durch Drehen der Drehspindel 7 in der einen oder anderen Drehrichtung mittels ihres vorzugsweise sternförmigen Griffs wird der Kolbenschieber 3 auf und ab bewegt, wodurch die Abdichtstelle 5 im Gehäuseteil 4 und die Abdichtstelle 2 im Gehäuseteil 1 entlanggleitet.
  • Die Abdichtstellen 2 und 5 bestehen aus elastischen Kolbenrinaen. Dichtringe 12, 13 sind zum weiteren Abdichten gegenüber dem Kolbenschieber 3 vorgesehen. Der am kleineren Kolben befindliche Kolbenring kann mit einer Fettrille 19 ausgestattet sein (Fig. 2).
  • Der Kolbenschieber 3 besteht seinerseits aus drei voneinander trennbaren Teilen, und zwar dem die Abdichtstelle 2 aufnehmenden unteren Teil 14, dem Mittelteil 15 und dem oberen, die Kolbenstange 8 bildenden und die obere Abdichtstelle 5 tragenden Teil. Das obere Teil 8 und das untere Teil 14 sind in dem Mittelteil 3 lösbar eingeschraubt und können jederzeit von diesem getrennt werden.
  • Das Gehäuseteil 1 hat ferner eine vom Rohrstatzen 20 gebildete Zuströmöffnung, die von der Abdichtstelle 2 abgedichtet wird und eine Abströmöffnung, die durch die Deckkappe 17 verschließbar ist. Die in Fig. 1 dargestellte Pfeilrichtung gibt den Flüssigkeitslauf an. Dreht man die Drehspindel 7 mittels ihres Sterngriffs am oberen Gehäuseteil 4 nach oben, wird der Kolbenschieber 3 in gleicher Weise aufwärts bewegt, wodurch die untere Abdichtstelle 2 in den erweiterten Bereich des unteren Gehäuseteils 1 gelangt und den Flüssigkeitszulauf öffnet. Die Aufwürtsbewegung des Kolbenschiebers 3 wird durch Anschlag seiner Durchmessererweiterung 16 am unteren Rand des oberen Gehäuseteils 4 begrenzt. Dreht man die Drehspindel 7 dagegen nach abwärts, wird der Flüssigkeitszulauf wieder geschlossen.
  • Durch das lösbare Ineinandersetzen der beiden Gehäuseteile kann der Kolbenschieber 3 ohne Schwierigkeit aus dem Gehäuse herausgenommen werden. Hierzu ist es lediglich notwendig, die überwurfmutter 6 zu lösen, worauf das obere Gehäuseteil 4 mit dem Kolbenschieber aus dem unteren Gehäuseteil entnommen werden kann, da der Innendurchmesser des zur Aufnahme des oberen Gehäuseteils 4 dienenden oberen Kragens des Gehäuseteils 1 größer ist als der Außendurchmesser des unteren größeren Kolbenrings des Kolbenschiebers 3.
  • Will man den Kolbenschieber aus dem kleineren Gehäuse 4 herausnehmen, schraubt man die Bodenmutter 11 am Stellring 10 etwas hoch, so daß der Querbolzen 9 aus der Kolbenstange 8 herausgestoßen werden kann bzw. herausfällt. Hierauf kann Bodenmutter 11 mit Stellring 10 vom Außenende der Kolbenstange 8 abgezogen werden, worauf die Kolbenstange durch die Bohrung im Drehgriff der Drehspindel 7 nach unten aus dem Gehäuseteil 4 herausgezogen werden kann.
  • Nachdem alle Teile der Absperrvorrichtung kochwasser- und naßdampffest sind, kann die ganze Vorrichtung ausgekocht oder gedämpft werden. Man kann aber auch lediglich die Überwurfmutter 2 lösen, das kleine Gehäuseteil 4 mit dem Kolbenschieber 3 aus dem größeren Gehäuseteil 1 herausziehen und diese Teile für sich auskochen.
  • Die beiden Kolbenringe sind durch Zusammenschrauben der drei Teile 8, 15 und 14 des Kolbenschiebers 3 in Aufnahmenuten eingepreßt, so daß sich zwischen den Ringen und Kolbenschieberteilen keine Infektionsherde bilden können. Zwischen dem unteren Gehäuseteil 1 und dem oberen Gehäuseteil 4 ist ein Dichtungsring 15 a vorgesehen, der am Gehäuseteil 4 derart fest angeordnet ist, daß beim Herausziehen dieses Gehäuseteils aus dem Gehäuseteil 1 keine Reibung am Dichtungsring eintritt.
  • Aus Fig. 1 der Zeichnung ergibt sich, daß das Gehäuseteil 1 und die Teile 2, 14 und 15 des Kolbenschiebers ohne Schwierigkeit durch entsprechende Teile mit anderem Nenndurchmesser ersetzt werden können, um die Vorrichtung einer anderen Nennweite anzupassen, ohne daß eine Änderung bzw. eine Auswechslung des Gehäuseteils 4, der Überwurfmutter 6 und der Kolbenstange 8 mit oberem Kolbenring erforderlich ist.
  • Wird die Absperrvorrichtung für Milchleitungen verwendet, kommt als Werkstoff in erster Linie Chromnickelstahl in Frage. Für chemische Flüssigkeiten, Dämpfe od. dgL verwendet man als Material für die Kolbenringe beispielsweiseTeflon oder Silikon, welche säurefest und heißdampffest sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Absperrvorrichtung, insbesondere für Getränke führende Leitungen, mit einem Kolbenschieber als Verschlußstück mit zwei Abdichtstellen und einem aus zwei miteinander verbindbaren Teilen bestehenden Gehäuse, von denen das eine Gehäuseteil die eine Kolbenabdichtstelle, aufnimmt, während die andere Kolbenabdichtstelle mit dem anderen Gehäuseteil zusammenwirkt, gekenw,eichnet durch die beiden folgenden Merkmale: a) Die beiden Abdichtstellen sind als Kolben mit verschieden großem Durchmesser ausgebildet, von denen der kleinere zur Abdichtung der Gehäusebohrung in dem einen Gehäuseteil für die Drehspindel bei allen Nennweiten gleich groß ist; b) daß die beiden Kolben z. B. durch Schraubverbindung lösbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem kleineren Kolben zusammenwirkende, Gehäuseteil in das Gehäuseteil für den größeren Kolben zur gegenseitigen Verbindung der beiden Gehäuseteile in bekannter Weise einsetzbar ist. 3. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das spindelabgewandte freie Ende des größeren Kolbens in bekannter Weise kegelförmig ausgebildet ist. 4. Abspcrrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben in üblicher Weise von Kolbenringen gebildet sind, deren sich gegen das Gehäuse anlegende Ringfläche in Richtung der Kolbenachse gewölbt ist. 5. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den kleineren Kolben bildende Kolbenring eine Fettrille hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 897 940, 849 206, 532 590; französische Patentschrift Nr. 1102 826; belgische Patentschriften Nr. 524 810, 524 575; USA.-Patentschriften Nr. 2 782 801, 2 092 819, 1999 493, 1653 369, 1630 133.
DEK34370A 1958-03-19 1958-03-19 Absperrvorrichtung, insbesondere fuer Getraenke fuehrende Leitungen, mit einem Kolbenschieber als Verschlussstueck Pending DE1141145B (de)

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DE1141145B true DE1141145B (de) 1962-12-13

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