DE509316C - Auslaufhahn - Google Patents
AuslaufhahnInfo
- Publication number
- DE509316C DE509316C DESCH92618D DESC092618D DE509316C DE 509316 C DE509316 C DE 509316C DE SCH92618 D DESCH92618 D DE SCH92618D DE SC092618 D DESC092618 D DE SC092618D DE 509316 C DE509316 C DE 509316C
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- DE
- Germany
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- valve
- hollow spindle
- valve housing
- spindle
- outlet
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- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 7
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
- F16K31/58—Mechanical actuating means comprising a movable discharge-nozzle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Auelaufhahn mit durch eine Überwurfmutter axial verschiebbarem,
gegen Drehung gesichertem Mundstück und an diesem angeordnetem Ventilkörper sowie mit einem Anschlag zum
Verhüten des Überdrehens.
Den bekannten Auslaufhähnen dieser Art gegenüber besteht das Neue darin, daß der
Steigungsunterschied zweier in eine Überwurfsmutter eingeschnittenen Gewinde das
Mittel bildet, um das Ventilgehäuse in axialer Richtung zu verschieben und so das Ventil
zu öffnen bzw. wieder zu schließen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Überwurfmutter sich bei geschlossenem
Auslaß gegen das Zulaufrohr legt und daß sie mit einem Gewinde großer
Steigerung mit dem Ventilgehäuse, dagegen mit einem Gewinde geringerer Steigerung
mit einer auf die Hohlspindel aufgepreßten Buchse in Eingriff steht und das Mundstück
infolge des Steigerungsunterschiedes der beiden Gewinde auf der Hohlspindel hochzieht
und so das Ventil öffnet.
Auf der Zeichnung ist der Ventilauslaufhahn in einer Ausführungsform in
Abb. ι im Längsschnitt, teilweise in der Ansicht, in der durch das Hauptventil geschlossenen
Stellung veranschaulicht.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 ein solcher nach der Linie C-D und Abb. 4 ein Querschnitt nach der Linie E-F,
während
Abb. 5 den Hahn im Längsschnitt, teilweise in der Ansicht, in solcher Schlußstellung
zeigt, daß die Herausnahme des Hauptventils möglich ist.
Mit α ist die Hohlspindel bezeichnet, die gegebenenfalls unter Verwendung von Dichtungsmitteln
an das Zulaufrohr b aufgeschraubt wird. An ihrem unteren freien Ende ist die hohle Spindel α mit dem verengten
Auslaß c versehen, während ihre äußere Fläche secheeckig ausgebildet ist (Abb. 3).
Statt der gewählten sechseckigen Querschnittsform kann indessen auch ein beliebiges
anderes Vieleck gewählt werden. In der Höhlung der Spindel α gleitet bei jeder Benutzung
des Hahns das auf einer zentralen Spindel d sitzende Selbstschlußventil / auf
und ab. Letzteres wird in der Hohlspindel a durch zwei Führungskreuze g geführt und
kann sich auf den inneren Sitz des Auslasses c auflegen. Auf der kantigen Außenfläche
der Spindel α gleitet in axialer Richtung das mit entsprechender Aushöhlung ausgebildete
Ventilgehäuse h, in dessen unteren Teil das mit Durchlaßkanälen i versehene
Hauptventil k mit auf ihm sitzender Dichtungsscbeibe m eingeschraubt ist. Außerdem
ist an dem unteren Ende des Ventilgehäuses ein Strahlregler η abnehmbar angesetzt. Infolge
der kantigen Ausbildung der Aushöhlung des Ventilgehäuses kann sich dieses auf der Hohlspindel nicht drehen. Anstatt
der vieleckigen Ouerschnittsform der Aushöhlung des Ventilgehäuses kann selbstver-
ständlich auch jede andere Form und Einrichtung gewählt werden, die ein Verdrehen
des Ventilgehäuses auf der Spindel α verhindert.
Der obere Teil des Ventilgehäuses h ist an seiner Außenfläche mit grobgängigem Linksgewinde
versehen, in welches der untere Teil der mit entsprechendem Gewinde ausgestatteten
Handgriffmutter ο eingreift. Der obere ίο Teil der letzteren greift in ein feingängiges
Linksgewinde einer Büchse p ein, welche auf einem verjüngten Zapfen«1 der Hohlspindel α
sitzt. Beim Verschrauben der Hohlspindel a mit dem Zulaufrohr b wird die Büchse p zwisehen
dem Ansatz q und der Stirnseite des Zulaufrohrs b festgeklemmt. Zwischen den
beiden Gewinden ist die Verstellmutter ο mit einer Erweiterung r ihres Innenraumes versehen.
Bei einer Umdrehung der Verstellmutter ο wird das Ventilgehäuse h um den
unterschiedlichen Betrag der Steigungen der beiden Gewinde in axialer Richtung auf der
Hohlspindel α verschoben.
In einer Erweiterung im Kopf des Ventilgehäuses h sitzt die die Gleitfläche von Spindel
und Ventilgehäuse abdichtende Stopfbüchse s. Auf der Dichtungsmasse sitzt eine
Abschlußscheibe t. Zwischen dieser und der freien Stirnseite der Büchse p ist um die
Spindel α herum eine teilweise in der Aussparung des Ventilgehäuses sitzende Spiralfeder
u angeordnet, deren Spannkraft in jeder Stellung des Hahns die Dichtungsmasse
gegen die abzudichtenden Gleitfäden preßt. Die Handhabung ist folgende:
Wird die Verstellmutter 0 nach rechts gedreht, so entfernt sie sich vom Zulaufrohr b,
bewegt sich also abwärts, während das Ventilgehäuse h gleichzeitig aufwärts bewegt
wird. In der höchsten Stellung des Ventilgehäuses wird die Dichtungsscheibe m gegen
die freie Stirnseite der Hohlspindel α gepreßt, so daß der Durchgang der Flüssigkeit durch
die Hohlspindel verschlossen ist (Abb. 1). In dieser durch das Hauptventil k hervorgerufenen
Schließstellung hat das Selbstschlußventil / durch Aufsitzen seines Stiftes d auf
der Dichtungsscheibe m den Auslauf c der Hohlspindel α freigegeben. Wird das Ventilgehäuse
h nunmehr etwas gesenkt, was durch Drehen der Verstellmutter 0 nach links geschieht,
so wird der Hahn in die Gebrauchsstellung gebracht, in der das der Hohlspindel α zugeführte Wasser o. dgl. unten entströmen
kann, indem es frei an dem mit seiner Spindel d auf der Dichtungsscheibe m
aufruhenden Rückschlagventil / vorbei- und durch den Auslaß c hindurchgehen kann. Bei
dieser nach links gerichteten Drehrichtung der Verstellmutter 0 schlägt der obere Rand
der letzteren schließlich an der freien Stirnseite des Zulaufrohrs b an. In dieser Stellung
hat sich das Ventilgehäuse h so weit gesenkt, daß der Stift d seinen Halt auf der Dichtungsscheibe
m verloren hat und das Selbstschlußventil/
unter der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes den Auslaß c der Hohlspindel a verschließt. In dieser durch das Selbstschlußventil
hervorgerufenen Schließstellung kann das Hauptventil k nach Abnahme des
Strahlreglers η ausgewechselt werden. Durch den Anschlag der Verstellmutter 0 an die
freie Stirnseite des Zulaufrohrs b ist die nach links gerichtete Drehung der Verstellmutter
begrenzt, und der Hahn wird vor einem etwaigen Überdrehen geschützt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Auslaufhahn mit durch eine Überwurfmutter axial verschiebbarem, gegen Drehung gesichertem Mundstück und an diesem angeordnetem Ventilkörper sowie mit einem Anschlag zum Verhüten des Überdrehens, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwurfmutter (0) sich bei geschlossenem Auslaß gegen das Zulaufrohr (&) legt, und daß sie mit einem Gewinde großer Steigung mit dem Ventilgehäuse Qi), dagegen mit einem Gewinde geringerer Steigung mit einer auf die Hohlspindel (ff) aufgepreßten Büchse (p) in Eingriff steht und das Mundstück infolge des Steigungsunterschiedes der beiden Gewinde auf der Hohlspindel (α) hochzieht und so das Ventil öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH92618D DE509316C (de) | 1930-01-01 | 1930-01-01 | Auslaufhahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH92618D DE509316C (de) | 1930-01-01 | 1930-01-01 | Auslaufhahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509316C true DE509316C (de) | 1930-10-10 |
Family
ID=7444949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH92618D Expired DE509316C (de) | 1930-01-01 | 1930-01-01 | Auslaufhahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509316C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973297C (de) * | 1950-09-23 | 1960-01-14 | Jean Louis Gratzmuller | Abdichtung von Hochdruckabsperrorganen |
| DE102018009148A1 (de) * | 2018-11-21 | 2020-05-28 | Elmar Hammelmann | Wasserhahnstern universell nutzbar |
-
1930
- 1930-01-01 DE DESCH92618D patent/DE509316C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973297C (de) * | 1950-09-23 | 1960-01-14 | Jean Louis Gratzmuller | Abdichtung von Hochdruckabsperrorganen |
| DE102018009148A1 (de) * | 2018-11-21 | 2020-05-28 | Elmar Hammelmann | Wasserhahnstern universell nutzbar |
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