DE10347595A1 - Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk - Google Patents
Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk Download PDFInfo
- Publication number
- DE10347595A1 DE10347595A1 DE2003147595 DE10347595A DE10347595A1 DE 10347595 A1 DE10347595 A1 DE 10347595A1 DE 2003147595 DE2003147595 DE 2003147595 DE 10347595 A DE10347595 A DE 10347595A DE 10347595 A1 DE10347595 A1 DE 10347595A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- motorcycle
- rear wheel
- front wheel
- speed
- motorcycle according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H1/00—Supports or stands forming part of or attached to cycles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/015—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements
- B60G17/016—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by their responsiveness, when the vehicle is travelling, to specific motion, a specific condition, or driver input
- B60G17/0161—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by their responsiveness, when the vehicle is travelling, to specific motion, a specific condition, or driver input mainly during straight-line motion
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K25/00—Axle suspensions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2300/00—Indexing codes relating to the type of vehicle
- B60G2300/12—Cycles; Motorcycles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2400/00—Indexing codes relating to detected, measured or calculated conditions or factors
- B60G2400/20—Speed
- B60G2400/204—Vehicle speed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2500/00—Indexing codes relating to the regulated action or device
- B60G2500/30—Height or ground clearance
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2800/00—Indexing codes relating to the type of movement or to the condition of the vehicle and to the end result to be achieved by the control action
- B60G2800/16—Running
- B60G2800/164—Heaving; Squatting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2800/00—Indexing codes relating to the type of movement or to the condition of the vehicle and to the end result to be achieved by the control action
- B60G2800/90—System Controller type
- B60G2800/91—Suspension Control
- B60G2800/914—Height Control System
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
- Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)
Abstract
Motorrad
mit höhenverstellbarem Fahrwerk,
mit einer ersten Verstelleinrichtung, die zum Ein- und Ausfahren
des Hinterrads vorgesehen ist, und einer zweiten Verstelleinrichtung,
die zum Ein- und Ausfahren des Vorderrads vorgesehen ist. Die erste
und die zweite Verstelleinrichtung werden durch eine Steuerelektronik
angesteuert. Die Steuerelektronik weist einen aktiven Betriebszustand
auf, in dem die Steuerelektronik die erste und die zweite Verstelleinrichtung
in Abhängigkeit
von dem Geschwindigkeitssignal ansteuert, derart, dass bei Geschwindigkeiten,
die oberhalb einer Langsamfahrgeschwindigkeit liegen, das Vorderrad
und das Hinterrads weiter ausgefahren sind als bei Geschwindigkeiten
unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Motorrad mit einem höhenverstellbaren Fahrwerk gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Aus der
DE 35 15 511 A1 ist ein Motorrad bekannt, bei dem im Stand die Hinterradschwinge manuell einfahrbar ist. Beim Abstellen des Motorrads wird zunächst der Hauptständer nach unten geschwenkt, wobei die Hinterradschwinge ausgefahren ist und der Hauptständer den Boden zunächst nicht berührt. Durch Einfahren der Hinterradschwinge wird das Motorrad auf den nach unten geschwenkten Hauptständer abgelassen. - Bei der Kaufentscheidung für oder gegen ein Motorrad ist insbesondere für kleinere Fahrer die Sitzhöhe ein entscheidender Faktor. Vor allem bei schwereren Motorrädern wird nämlich die Handlingssicherheit ganz entscheidend von der Sitzhöhe beeinflusst. Moderne Motorräder weisen zwar häufig eine höhenverstellbare Sitzbank auf. Für kleinere Fahrer ist aber bei manchen Maschinen selbst die niedrigste Sitzbankstellung noch zu hoch. Vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Anhalten und beim Rangieren ist es wichtig, dass der Fahrer mit den Füßen auf den Boden kommt.
- Bei manchen Motorrädern kann man zwar die „Ausfahrlänge" der Vorderradaufhängung und der Hinterradaufhängung einstellen. Stellt man das Motorrad auf eine „niedrige Höhe" ein, so mag dies für kleinere Fahrer im Stand bzw. Rangierbetrieb von Vorteil sein. Im normalen Fahrbetrieb sollte jedoch das Fahrwerk des Motorrads auf eine gewisse „Mindesthöhe" eingestellt sein, um sicher zu stellen, dass das Motorrad bei einer Kurvenfahrt nicht mit den Fußrasten oder Teilen der Verkleidung oder des Rahmens auf der Fahrbahn aufsetzt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Motorrad zu schaffen, das den oben erwähnten Problemen gerecht wird.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Ausgangspunkt der Erfindung war die Idee, ein Motorrad mit einem Fahrwerk zu schaffen, dessen „Höhe" sich automatisch dem momentanen Fahrzustand anpasst. Bei geringen Geschwindigkeiten bzw. im Stand sollte das Fahrwerk eine geringere Höhe haben als im normalen Fahrbetrieb.
- Ausgehend von dieser ganz allgemeinen Idee lässt sich das Grundprinzip der Erfindung wie folgt formulieren. Ein Motorrad mit einem höhenverstellbaren Fahrwerk gemäß der Erfindung weist eine „erste Verstelleinrichtung" auf, die zum Ein- und Ausfahren des Hinterrads vorgesehen ist, und eine „zweite Verstelleinrichtung" zum Ein- und Ausfahren des Vorderrads vorgesehen ist. Bei den „Verstelleinrichtungen" kann es sich beispielsweise um Gasfederdämpferbeine handeln, das heißt um Federbeine, bei denen sowohl die Federung als auch die Dämpfungsfunktion pneumatisch realisiert ist. Zum Ausfahren des Vorderrads und des Hinterrads wird Luft in die Federbeine gepumpt, wofür z.B. ein Kompressor vorgesehen sein kann. Ferner ist ein Geschwindigkeitssensor vorgesehen, mit dem die momentane Fahrgeschwindigkeit des Motorrads gemessen wird. Der Geschwindigkeitssensor erzeugt ein der Momentangeschwindigkeit entsprechendes Geschwindigkeitssignal. Zur Ansteuerung der ersten und der zweiten Verstelleinrichtung ist eine Steuerelektronik vorgesehen. Die Steuerelektronik weist u. a. einen Betriebszustand auf, der im folgenden als „aktiver Betriebszustand" bezeichnet wird. Im aktiven Betriebszustand steuert die Steuerelektronik die erste und die zweite Verstelleinrichtung in Abhängigkeit von dem Geschwindigkeitssignal an, das heißt von der Momentangeschwindigkeit des Motorrads. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass bei Geschwindigkeiten, die oberhalb einer vorgegebenen „Langsamfahrgeschwindigkeit" liegen, das Vorderrad und das Hinterrad weiter ausgefahren werden bzw. weiter ausgefahren sind als bei Geschwindigkeiten, die unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit liegen, was zum Beispiel im Rangierbetrieb oder im Stand der Fall ist.
- Das oben beschriebene Grundprinzip ist sehr allgemein zu verstehen. Die als „Langsamfahrgeschwindigkeit" bezeichnete Geschwindigkeit kann ein diskreter Geschwindigkeitswert sein, z.B. 25 km/h, 30km/h o.ä. Alternativ dazu kann es sich bei der „Langsamfahrgeschwindigkeit" auch um einen Geschwindigkeitsbereich von zum Beispiel 25 km/h ± 5 km/h. Ferner kann vorgesehen sein, dass der Fahrer aus mehreren vorgegebenen „Langsamfahrgeschwindigkeiten" auswählen kann oder eine „Langsamfahrgeschwindigkeit" in Abhängigkeit von seinem persönlichen Fahrstil, von der Fahrsituation, das heißt ob ein Sozius bzw. ein Sozia mitfährt oder nicht, programmieren kann.
- Ein Motorrad mit einem derartigen Fahrwerk bietet insbesondere kleineren Fahrern den Vorteil einer sehr niedrigen „Sitzhöhe" in Fahrsituationen, in denen ein Abstützen mit den Füßen erforderlich ist oder erforderlich sein kann. Bei höheren Geschwindigkeiten werden das Vorderrad und das Hinterrad automatisch durch die Steuerelektronik gesteuert weiter ausgefahren, wodurch sich die Sitzhöhe entsprechend vergrößert. Auch im normalen Fahrbetrieb hat der Fahrer gegenüber einem herkömmlichen Fahrwerk, das auf eine normale Fahrhöhe eingestellt ist, keinerlei Komforteinbußen.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass nach dem Start des Motors des Motorrads die Steuerelektronik standardmäßig im aktiven Betriebszustand ist.
- Ferner kann vorgesehen sein, dass nach dem Start des Motors des Motorrads bei Geschwindigkeiten unterhalb der „Langsamfahrgeschwindigkeit" das Vorderrad und das Hinterrad im aktiven Betriebszustand der Steuerelektronik jeweils auf eine „erste Ausfahrlänge" ausgefahren sind, wobei die erste Ausfahrlänge kleiner ist als die für das Vorderrad und das Hinterrad jeweils zur Verfügung stehende maximale Ausfahrlänge.
- Bei der ersten Ausfahrlänge kann es sich beispielsweise um einen „mittleren" Ausfahrzustand handeln. Das Vorderrad und das Hinterrad sind dann weder ganz ausgefahren noch ganz eingefahren. Von Vorteil ist es, wenn die erste Ausfahrlänge so gewählt ist, dass der Fahrer bei eingestellter erster Ausfahrlänge des Vorderrads und des Hinterrads den Boden gut mit seinen Füßen erreichen kann. Selbstverständlich kann auch hier vorgesehen sein; dass die erste Ausfahrlänge einstellbar, programmierbar bzw. aus mehreren vorgegebenen Werten auswählbar ist, so dass ein Fahrer die für ihn optimale erste Ausfahrlänge wählen kann.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden, wenn sich die Steuerelektronik im aktiven Betriebszustand befindet, das Vorderrad und das Hinterrad bei Geschwindigkeiten oberhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit auf eine „zweite" Ausfahrlänge ausgefahren. Die zweite Ausfahrlänge des Vorderrads ist größer ist als die erste Ausfahrlänge des Vorderrads und dementsprechend ist auch die zweite Ausfahrlänge des Hinterrads größer als die erste Ausfahrlänge des Hinterrads.
- Die zweite Ausfahrlänge kann beispielsweise die maximal mögliche Ausfahrlänge des Vorderrads und des Hinterrads sein. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Fahrer gemäß seinen Bedürfnissen eine zweite Ausfahrlänge für das Vorderrad und das Hinterrad programmieren oder aus vorgegebenen Werten auswählen kann.
- Wie oben bereits angedeutet, „kann" sich die Steuerelektronik im aktiven Betriebszustand befinden, d.h. die Steuerelektronik kann mindestens noch einen weiteren Betriebszustand einnehmen. Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Steuerelektronik einen weiteren Betriebszustand auf, der im folgenden „inaktiver Betriebszustand" bezeichnet wird. Zum Umschalten vom aktiven in den inaktiven Betriebszustand und umgekehrt ist ein manuell vom Fahrer bedienbarer Schalter vorgesehen, der im Folgenden auch als „erster Schalter" bezeichnet wird.
- Wenn der Fahrer die Steuerelektronik in den inaktiven Betriebszustand schaltet, dann möchte er die automatische Höhenverstellung des Fahrwerks unterbinden. Aus Sicherheitsgründen ist daher vorgesehen, dass beim Umschalten in den inaktiven Betriebszustand der Steuerelektronik das Vorderrad und das Hinterrad auf eine gewisse Mindesthöhe ausgefahren werden. Im inaktiven Betriebszustand sind das Vorderrad und das Hinterrad mindestens so weit ausgefahren, wie im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten, die größer als die „Langsamfahrgeschwindigkeit" sind. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass beim Umschalten in den inaktiven Betriebszustand das Vorderrad und das Hinterrad jeweils auf ihre maximale „Ausfahrlänge" ausgefahren werden. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Fahrer auch diese Ausfahrlängen des Vorderrades und des Hinterrades, die beim Umschalten in den inaktiven Betriebszustand eingestellt werden, selbst einstellen, programmieren oder aus vorgegebenen Werten auswählen kann.
- Ferner kann eine Anzeigeeinrichtung, zum Beispiel eine Warnlampe oder eine Statuslampe vorgesehen sein, die anzeigt, ob sich die Steuerelektronik im aktiven oder im inaktiven Zustand befindet. Beispielsweise kann eine Warnlampe vorgesehen sein, die rot leuchtet, wenn sich die Steuerelektronik im aktiven Zustand befindet und grün, wenn sie sich im inaktiven Zustand befindet, oder umgekehrt.
- Die oben erläuterten Fahrwerkseinstellungen betrafen primär den normalen Fahrbetrieb, den Rangierbetrieb und kurzzeitiges Anhalten. Für das Abstellen bzw. Parken des Motorrades kann zusätzlich vorgesehen sein, dass das Fahrwerk noch weiter absenkbar ist als dies in dem oben erwähnten ersten Ausfahrzustand der Fall ist.
- Hierfür kann ein manuell zu betätigender Schalter vorgesehen sein, mit dem das Vorderrad und das Hinterrad bei stehendem Motorrad noch weiter eingefahren und die Sitzhöhe noch weiter abgesenkt werden kann als dies beim ersten Ausfahrzustand bzw. im aktiven Zustand bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist. Dieser Schalter wird im Folgenden auch als „zweiter Schalter" bezeichnet.
- Aus Sicherheitsgründen kann vorgesehen sein, dass der zweite Schalter nur dann aktiv ist, und ein weiteres Einfahren des Vorderrads und des Hinterrads nur dann möglich ist, wenn das Motorrad steht oder/und wenn der Motor des Motorrads ausgeschaltet ist.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist eine Warneinrichtung vorgesehen, die anzeigt, wenn sich das Motorrad nach der Betätigung des zweiten Schalters in „Parkstellung" befindet, das heißt wenn das Vorderrad und das Hinterrad weiter eingefahren sind als dies im aktiven Betriebszustand der Steuerelektronik bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist.
- Ferner kann vorgesehen sein, dass durch erneutes Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad und das Hinterrad wieder soweit ausgefahren werden können, wie dies im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist, d.h. wenn das Motorrad im aktiven Betriebszustand der Steuerelektronik angehalten wird.
- Ferner kann ein Hauptständer vorgesehen sein, der bei stehendem Motorrad ausklappbar ist, wenn das Vorderrad und das Hinterrad mindestens auf die erste Ausfahrlänge ausgefahren sind. Bei stehendem Motorrad oder/und bei abgeschaltetem Motor kann dann durch Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad und das Hinterrad soweit eingefahren werden, dass das Motorrad auf dem Hauptständer zu stehen kommt. Im Unterschied zu herkömmlichen Hauptständern, bei denen das Motorrad bei Ausklappen des Hauptständers angehoben werden muss, kann der Hauptständer praktisch ohne nennenswerten Kraftaufwand ausgeklappt werden und anschließend kann das Motorrad durch Betätigen des zweiten Schalters auf den Hauptständer abgesenkt werden.
- Alternativ oder ergänzend zu einem Hauptständer können an der Motorradunterseite im Bereich zwischen dem Vorderrad und dem Hinterrad des Motorrads „Aufstandselemente" vorgesehen sein. Beispielsweise können an der Unterseite der Ölwanne des Motorrads drei oder mehr Gummielemente vorgesehen sein. In diesem Fall wäre denkbar, dass durch Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad und das Hinterrad soweit eingefahren werden, dass das Motorrad unmittelbar auf den an der Unterseite des Motorrads vorgesehenen Aufstandselementen abgestellt wird. Dies hat den Vorteil, dass das Motorrad einen sehr sicheren Stand hat und auch nicht ohne weiteres weggeschoben werden kann, was die Diebstahlsicherheit deutlich verbessert.
- Sofern das Motorrad einen Seitenständer aufweist, kann aus Sicherheitsgründen vorgesehen sein, dass das Vorderrad und das Hinterrad ausgehend von der ersten Ausfahrlänge durch Betätigen des zweiten Schalters nur dann weiter einfahrbar sind, wenn der Seitenständer eingeklappt ist.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass im aktiven Betriebszustand der Steuerelektronik die Geschwindigkeit, mit der das Vorderrad und das Hinterrad eingefahren werden, von der Verzögerung des Motorrads abhängt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass bei Bremsvorgängen, bei denen die Verzögerung des Motorrads kleiner als ein vorgegebener Wert ist, das Vorderrad und das Hinterrad langsamer eingefahren werden als bei sehr starken Bremsungen oder bei Vollbremsungen, bei denen ein vorgegebener Verzögerungswert überschritten wird. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Fahrwerk auch bei starken Bremsungen oder bei Vollbremsungen hinreichend schnell hinreichend weit abgesenkt wird, so dass der Fahrer sicher mit den Füßen den Boden erreichen kann, sobald das Fahrzeug die Langsamfahrgeschwindigkeit unterschreitet.
- Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass nicht nur in Abhängigkeit von der Verzögerung des Motorrads unterschiedliche diskrete „Einfahrgeschwindigkeiten" vorgesehen sind, sondern dass die Einfahrgeschwindigkeit des Vorderrads und des Hinterrads, das heißt die Absenkgeschwindigkeit des Fahrwerk durch die Steuerelektronik in Abhängigkeit von der Momentanverzögerung des Motorrads eingesteuert wird.
- Im Folgenden werden die in verschiedenen Fahrwerkszuständen zur Verfügung stehenden Verstellfunktionen näher erläutert.
- Motorrad ist vollständig abgesenkt auf Aufstandselemente oder Hauptständer
- Wenn sich das Motorrad im Parkzustand befindet, das heißt wenn es ganz abgelassen ist, muss nach dem Einschalten der Zündung bzw. nach dem Starten des Motors zunächst der zweite Schalter betätigt werden, wodurch das Vorderrad und das Hinterrad in den ersten Ausfahrzustand gebracht werden und das Motorrad im aktiven Betriebszustand der Steuerelektronik angehoben wird. In der Parkstellung verhindert eine Sicherheitsfunktion, dass bei laufendem Motor ein Gang eingelegt werden kann.
- Motorrad soll geparkt werden
- Zum Parken des Motorrads hat der Fahrer zwei Möglichkeiten:
- • wenn sich die Steuerelektronik im aktiven Betriebszustand befindet und das Motorrad angehalten wird, dann sind das Vorderrad und das Hinterrad auf die erste Ausfahrlänge ausgefahren, was ein Abstellen des Motorrads durch Ausklappen der Seitenstütze ermöglicht.
- • Nach Anhalten des Motorrads und gegebenenfalls nach dem Abstellen des Motors können das Vorderrad und das Hinterrad durch Betätigen des zweiten Schalters weiter eingefahren werden, bis das Motorrad auf dem Hauptständer bzw. auf an der Unterseite des Motorrads vorgesehenen Aufstandselementen aufsitzt. Aus Sicherheitsgründen kann vorgesehen sein, dass der zweite Schalter zum weiteren Ablassen des Motorrads nur dann aktiv ist, wenn die Zündung ausgeschaltet ist oder sich der Zündschlüssel in der R-Stellung (erste Zündschlüsselstellung) befindet. Ferner kann vorgesehen sein, dass beim Absenken des Motorrads das Vorderrad und das Hinterrad zunächst schnell eingefahren werden und dass kurz vor dem Aufsetzen des Motorrads auf dem Hauptständer bzw. auf den an der Unterseite des Motorrads vorgesehenen Aufstandselementen die Einfahrgeschwindigkeit des Vorderrads und des Hinterrads verringert wird, was ein sanftes Aufsetzen ermöglicht.
- Da das Fahrwerk bei stehendem Fahrzeug bzw. bei stehendem Motor noch weiter abgesenkt werden kann (Parkstellung) können der Fahrer und der Sozius sehr bequem absteigen.
- Motorrad befindet sich im ersten Ausfahrzustand
- Wenn das Motorrad aus der Parkstellung in den ersten Ausfahrzustand angehoben wurde, gibt es zwei Möglichkeiten, das Motorrad weiter anzuheben, nämlich:
- • Der Fahrer betätigt den ersten Schalter, wodurch die Steuerelektronik in den inaktiven Betriebszustand geschaltet wird. Durch Umschalten in den inaktiven Betriebszustand werden das Vorderrad und das Hinterrad weiter ausgefahren und zwar auf eine „maximale Ausfahrlänge" oder auf eine vom Fahrer individuell programmierte oder ausgewählte Ausfahrlänge.
- • Alternativ dazu werden das Vorderrad und das Hinterrad auch dann weiter ausgefahren, wenn der Fahrer losfährt und über die Langsamfahrgeschwindigkeit hinaus beschleunigt. In diesem Zustand wird weiter angezeigt, dass sich die Steuerelektronik im aktiven Zustand befindet.
- Motorrad steht halb abgesenkt auf der Seitenstütze.
- Das Vorderrad und das Hinterrad sind auf die erste Ausfahrlänge des aktiven Betriebszustands ausgefahren. Aus Sicherheitsgründen ist bei ausgeklappter Seitenstütze der zweite Schalter, der zum weiteren Absenken des Motorrads in den Parkzustand vorgesehen ist, deaktiviert. Das heißt, bei ausgeklappter Seitenstütze ist ein weiteres Absenken des Motorrads in den Parkzustand nicht möglich. Nach dem Starten des Motors und dem Einklappen der Seitenstütze hat der Fahrer die Möglichkeit, durch Betätigen des ersten Schalters die Steuerelektronik in den inaktiven Betriebszustand umzuschalten und dadurch das Vorderrad und das Hinterrad voll auszufahren.
- Fahrbetrieb
- Es kann vorgesehen sein, dass nach dem Starten des Motors die Steuerelektronik standardmäßig in den aktiven Betriebszustand schaltet und das Vorderrad und das Hinterrad in den ersten Ausfahrzustand ausgefahren werden. Dieser Ausfahrzustand wird solange beibehalten, solange die Langsamfahrgeschwindigkeit noch nicht erreicht ist. Wird das Motorrad weiter beschleunigt, so werden das Vorderrad und das Hinterrad auf den zweiten Ausfahrzustand bzw. auf den maximalen Ausfahrzustand ausgefahren. Verringert sich die Geschwindigkeit des Motorrads wieder unter die Langsamfahrgeschwindigkeit, so werden das Vorderrad und das Hinterrad wieder eingefahren, bis der erste Ausfahrzustand erreicht ist.
- Im folgenden wir die Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine sehr schematische Darstellung des höhenverstellbaren Fahrwerks gemäß der Erfindung; -
2 –4 verschiedene Ausfahrzustände des Fahrwerks. -
1 zeigt in schematischer Darstellung ein höhenverstellbares Fahrwerk1 mit einer ersten Verstelleinrichtung2 und einer zweiten Verstelleinrichtung3 . Die Verstelleinrichtung2 ist zum Ein- und Ausfahren des Vorderrads, die Verstelleinrichtung3 zum Ein- und Ausfahren des Hinterrads (nicht dargestellt) vorgesehen. Bei den Verstelleinrichtungen2 ,3 kann es sich beispielsweise um pneumatisch wirkende Gasfederdämpfer handeln. Die Verstelleinrichtungen2 ,3 sind über Fluidleitungen4 ,5 mit einer zugeordneten Verstellaktuatorik6 ,7 verbunden. Die Verstellaktuatorik6 , die der Verstelleinrichtung2 zugeordnet ist und die Verstellaktuatorik7 , die der Verstelleinrichtung3 zugeordnet ist, werden durch eine Steuerelektronik8 angesteuert. Der Steuerelektronik8 ist mit einem Geschwindigkeitssensor9 verbunden, der die Geschwindigkeit des Motorrads misst. - Die Steuerelektronik
8 befindet sich entweder in einem aktiven oder in einem inaktiven Betriebszustand. Im inaktiven Betriebszustand werden die Verstelleinrichtungen2 ,3 auf eine für normalen Fahrbetrieb geeignete Ausfahrlänge ausgefahren. Im aktiven Betriebszustand fährt die Steuerelektronik8 , die Verstelleinrichtungen2 ,3 in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Motorrads ein bzw. aus. Unterhalb einer vorgegebenen Langsamfahrgeschwindigkeit von zum Beispiel 25 km/h oder 30 km/h werden die Verstelleinrichtungen2 ,3 auf eine vorgegebene „kurze Ausfahrlänge" eingefahren. Bei der „kurzen Ausfahrlänge" ist die Sitzbank so hoch, dass der Fahrer mit den Füßen den Boden erreichen kann, was z.B. beim Rangieren oder beim Anhalten an der Ampel wichtig ist. Bei Überschreiten der vorgegebenen Langsamfahrgeschwindigkeit werden die Verstelleinrichtungen2 ,3 auf eine für normalen Fahrbetrieb geeignete Ausfahrlänge ausgefahren. - Die
2 –4 zeigen verschiedene Ausfahrzustände des Vorderrads10 bzw. des Hinterrads11 .2 zeigt einen Zustand, in dem das Vorderrad10 und das Hinterrad11 jeweils relativ weit ausgefahren sind, wodurch sich eine relativ hohe Sitzposition für den Fahrer ergibt, was für den normalen Fahrbetrieb geeignet ist. -
3 zeigt eine für niedrige Geschwindigkeiten bzw. für kurze Stopps geeignete Fahrwerkshöhe. Das Vorderrad10 und das Hinterrad11 sind hier weiter eingefahren, so dass der Fahrer mühelos mit seinen Füßen den Boden erreichen kann. -
4 zeigt eine Parkstellung. Hier sind das Vorderrad10 und das Hinterrad11 so weit eingefahren, dass das Motorrad mit seiner Unterseite im Bereich der Ölwanne auf der Fahrbahn aufsitzt und sehr sicher abgestellt ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Motorrad sehr diebstahlsicher abgestellt ist, da es nicht ohne weiteres weggeschoben werden kann.
Claims (20)
- Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk, mit einer ersten Verstelleinrichtung (
2 ), die zum Ein- und Ausfahren des Hinterrads (11 ) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Verstelleinrichtung (3 ) zum Ein- und Ausfahren des Vorderrads (10 ) vorgesehen ist, ein Geschwindigkeitssensor (9 ), zum Messen der Geschwindigkeit des Motorrads vorgesehen ist, wobei der Geschwindigkeitssensor ein der Geschwindigkeit entsprechendes Geschwindigkeitssignal erzeugt, eine Steuerelektronik (8 ) zum Ansteuern der ersten und der zweiten Verstelleinrichtung (2 ,3 ) vorgesehen ist, wobei die Steuerelektronik (8 ) einen aktiven Betriebszustand aufweist, in dem die Steuerelektronik (8 ) die erste und die zweite Verstelleinrichtung (2 ,3 ) in Abhängigkeit von dem Geschwindigkeitssignal ansteuert, derart, dass bei Geschwindigkeiten, die oberhalb einer Langsamfahrgeschwindigkeit liegen, das Vorderrad (10 ) und das Hinterrad (11 ) weiter ausgefahren sind als bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit. - Motorrad nach Anspruch 1, wobei nach dem Start des Motors des Motorrads die Steuerelektronik (
8 ) standardmäßig im aktiven Betriebszustand ist. - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei nach dem Start des Motors des Motorrads bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) jeweils auf eine erste Ausfahrlänge ausgefahren sind, wobei die erste Ausfahrlänge kleiner ist als eine maximale Ausfahrlänge des Vorderrads (10 ) und des Hinterrads (11 ). - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) bei Geschwindigkeiten oberhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit auf eine zweite Ausfahrlänge ausgefahren werden, wobei die zweite Ausfahrlänge größer ist als die zugeordnete erste Ausfahrlänge des Vorderrades (10 ) bzw. des Hinterrads (11 ). - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein erster Schalter vorgesehen ist, mit dem zwischen dem aktiven Betriebszustand und einem inaktiven Betriebszustand der Steuerelektronik (
8 ) umgeschaltet werden kann, wobei durch Umschalten in den inaktiven Betriebszustand das Vorderrad (10 ) und das Hinterrad (11 ) mindestens soweit ausgefahren werden, wie dies im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten oberhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist. - Motorrad nach Anspruch 5, wobei eine erste Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist, die anzeigt, ob sich die Steuerelektronik (
8 ) im aktiven oder im inaktiven Zustand befindet. - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei ein zweiter Schalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) noch weiter eingefahren werden können als dies im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist. - Motorrad nach Anspruch 7, wobei eine Warneinrichtung vorgesehen ist, die anzeigt, dass nach der Betätigung des zweiten Schalters das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) weiter eingefahren sind als dies im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist. - Motorrad nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei durch erneutes Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) wieder soweit ausgefahren werden können, wie dies im aktiven Betriebszustand bei Geschwindigkeiten unterhalb der Langsamfahrgeschwindigkeit der Fall ist. - Motorrad nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei der zum weiteren Einfahren des Vorderrads (
10 ) und des Hinterrads (11 ) vorgesehene zweite Schalter nur dann aktiv ist und ein weiteres Einfahren nur dann möglich ist, wenn das Motorrad steht. - Motorrad nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der zum weiteren Einfahren des Vorderrads (
10 ) und des Hinterrads (11 ) vorgesehene zweite Schalter nur dann aktiv ist und ein weiteres Einfahren nur dann möglich ist, wenn der Motor des Motorrads ausgeschaltet ist. - Motorrad nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei das Motorrad einen Hauptständer aufweist, der bei stehendem Motorrad nach unten ausklappbar ist, und dass durch Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) soweit einfahrbar sind, dass das Motorrad auf dem Hauptständer steht. - Motorrad nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei durch Betätigen des zweiten Schalters das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) soweit einfahrbar sind, dass das Motorrad auf Aufstandselementen, die im Bereich zwischen dem Vorderrad (10 ) und dem Hinterrad (11 ) an der Unterseite des Motorrads vorgesehen sind, auf der Fahrbahn abstellbar ist. - Motorrad nach Anspruch 13, wobei an der Unterseite des Motorrads drei Aufstandselemente vorgesehen sind.
- Motorrad nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die Aufstandselemente an der Unterseite einer Ölwanne des Motorrads angeordnet sind.
- Motorrad nach einem der Ansprüche 7 bis 15, wobei das Motorrad einen Seitenständer aufweist und das Vorderrad (
10 ) und das Hinterrad (11 ) nur dann durch Betätigen des zweiten Schalters weiter einfahrbar sind, wenn der Seitenständer eingeklappt ist. - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei ein Verzögerungssensor vorgesehen ist, der beim Bremsen die Verzögerung des Motorrads misst, wobei die Steuerelektronik (
8 ) bei Unterschreiten der Langsamfahrgeschwindigkeit die Geschwindigkeit, mit der das Vorderrad (10 ) und das Hinterrad (11 ) eingefahren werden, in Abhängigkeit von der Verzögerung steuert. - Motorrad nach Anspruch 17, wobei die Steuerelektronik (
8 ) das Einfahren des Vorderrads (10 ) und des Hinterrads (11 ) so steuert, dass die Einfahrgeschwindigkeit bei einer starken Verzögerung größer ist als bei einer schwachen Verzögerung. - Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei die Langsamfahrgeschwindigkeit ein diskreter Geschwindigkeitswert ist.
- Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei die Langsamfahrgeschwindigkeit ein vorgegebener Geschwindigkeitsbereich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003147595 DE10347595A1 (de) | 2003-10-14 | 2003-10-14 | Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003147595 DE10347595A1 (de) | 2003-10-14 | 2003-10-14 | Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10347595A1 true DE10347595A1 (de) | 2005-05-25 |
Family
ID=34484750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003147595 Withdrawn DE10347595A1 (de) | 2003-10-14 | 2003-10-14 | Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10347595A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013107997B4 (de) | 2012-11-07 | 2019-09-05 | Showa Corporation | Fahrzeughöhenanpassungsvorrichtung |
| DE102013204850B4 (de) | 2012-09-24 | 2020-07-30 | Showa Corporation | Vorrichtung zum Anpassen der Höhe eines Fahrzeugs |
| DE102013101539B4 (de) | 2012-06-29 | 2022-12-22 | Hitachi Astemo, Ltd. | Vorrichtung zum Einstellen der Höhe eines Fahrzeuges |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3106122A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-12-10 | Showa Manufacturing Co., Ltd., Tokyo | "motorrad" |
| JPS5812816A (ja) * | 1981-07-14 | 1983-01-25 | Suzuki Motor Co Ltd | 自動二輪車における車高調整装置 |
| US4568101A (en) * | 1984-05-02 | 1986-02-04 | Harley-Davidson Motor Co., Inc. | Automatic suspension system |
| DE3515511A1 (de) * | 1985-04-30 | 1986-11-06 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Parken eines motorrades |
| DE3930966A1 (de) * | 1988-09-16 | 1990-03-29 | Honda Motor Co Ltd | Hoehenverstellbare radaufhaengungsvorrichtung fuer zweiradkraftfahrzeuge |
| DE69007233T2 (de) * | 1989-10-26 | 1994-06-16 | Suzuki Co Ltd | Motorrad mit höhenverstellbarer Karosserie. |
-
2003
- 2003-10-14 DE DE2003147595 patent/DE10347595A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3106122A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-12-10 | Showa Manufacturing Co., Ltd., Tokyo | "motorrad" |
| JPS5812816A (ja) * | 1981-07-14 | 1983-01-25 | Suzuki Motor Co Ltd | 自動二輪車における車高調整装置 |
| US4568101A (en) * | 1984-05-02 | 1986-02-04 | Harley-Davidson Motor Co., Inc. | Automatic suspension system |
| DE3515511A1 (de) * | 1985-04-30 | 1986-11-06 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Parken eines motorrades |
| DE3930966A1 (de) * | 1988-09-16 | 1990-03-29 | Honda Motor Co Ltd | Hoehenverstellbare radaufhaengungsvorrichtung fuer zweiradkraftfahrzeuge |
| DE69007233T2 (de) * | 1989-10-26 | 1994-06-16 | Suzuki Co Ltd | Motorrad mit höhenverstellbarer Karosserie. |
| DE69027223T2 (de) * | 1989-10-26 | 1996-10-10 | Suzuki Co Ltd | Motorrad mit höhenverstellbarer Karosserie |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013101539B4 (de) | 2012-06-29 | 2022-12-22 | Hitachi Astemo, Ltd. | Vorrichtung zum Einstellen der Höhe eines Fahrzeuges |
| DE102013204850B4 (de) | 2012-09-24 | 2020-07-30 | Showa Corporation | Vorrichtung zum Anpassen der Höhe eines Fahrzeugs |
| DE102013107997B4 (de) | 2012-11-07 | 2019-09-05 | Showa Corporation | Fahrzeughöhenanpassungsvorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102013102572B4 (de) | Vorrichtung zum Regulieren der Fahrzeughöhe für ein Motorrad | |
| DE102013102586B4 (de) | Motorrad | |
| DE102017116813B4 (de) | Fahrzeughöhenverstelleinrichtung | |
| DE112019005188T5 (de) | Aktiver diffusormechanismus | |
| DE202014101156U1 (de) | System zum verstauen einer Lenksäule in einem Fahrzeug | |
| DE3522851C2 (de) | ||
| DE102006032558A1 (de) | Sicherheitseinrichtung für die Fahrerkabine eines Lastkraftwagens und Fahrerkabine eines Lastkraftwagens | |
| DE102017201357A1 (de) | Steuerverfahren für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem | |
| DE102013102585B4 (de) | Motorrad | |
| AT507383B1 (de) | Motorrad mit hoher fahrersitzposition | |
| DE10239140A1 (de) | Motorrad mit einer verstellbaren Hinterradschwinge zum Absetzen auf einem ausklappbaren Hauptständer | |
| DE60319453T2 (de) | Airbagvorrichtung zum Anbringen an einem Kraftfahrzeug | |
| DE60117193T2 (de) | Fahr- und Bremspedal für ein Kraftfahrzeug | |
| DE3518435A1 (de) | Fahrzeug-radfederung | |
| DE10347595A1 (de) | Motorrad mit höhenverstellbarem Fahrwerk | |
| DE102022124204A1 (de) | Wagenhebersystem sowie Kraftfahrzeug mit einem solchen Wagenhebersystem | |
| DE4136572C2 (de) | Fahrzeug mit Nivelliereinrichtung | |
| DE102006020670B4 (de) | Motorrad mit einem ausklappbaren Verkleidungselement | |
| DE102004049568B4 (de) | Verfahren zur Regelung des Parkvorganges eines Zweirades | |
| DE10163216B4 (de) | Radwechseleinrichtung für ein Personenkraftfahrzeug mit Luftfedern an den Fahrzeugrädern und Verfahren hierzu | |
| DE102023106420A1 (de) | Fahrzeug mit sattel | |
| DE102024100571B3 (de) | Zweirad und Verfahren zum Überschlagschutz bei einem solchen Zweirad | |
| DE102004038320A1 (de) | Verfahren und Steuerung zum Klappen eines Fondsitzes | |
| DE102023106555A1 (de) | Fahrzeug mit sattel | |
| DE10355203A1 (de) | Einarmschwinge für ein Motorrad mit Kardanantrieb |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |