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DE10333205B4 - Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer Walze mit zwei weiteren Walzen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer Walze mit zwei weiteren Walzen Download PDF

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DE10333205B4
DE10333205B4 DE2003133205 DE10333205A DE10333205B4 DE 10333205 B4 DE10333205 B4 DE 10333205B4 DE 2003133205 DE2003133205 DE 2003133205 DE 10333205 A DE10333205 A DE 10333205A DE 10333205 B4 DE10333205 B4 DE 10333205B4
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hydraulic
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Bernd Faist
Peter Jentzsch
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Koenig and Bauer AG
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Koenig and Bauer AG
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/34Cylinder lifting or adjusting devices
    • B41F13/40Cylinder lifting or adjusting devices fluid-pressure operated

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Abstract

Vorrichtung (01; 23; 33; 38) zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer verstellbar gelagerten ersten Walze (02) und zwei weiterer Walzen (03; 04) in einer Druckmaschine, wobei der Anpressdruck zwischen den Walzen (02; 03; 04) durch Betätigung zumindest eines Aktors (06; 08; 09; 11) veränderbar ist, wobei an der Vorrichtung (01; 23; 33; 38) zumindest ein geschlossenes Hydrauliksystems (12; 24; 26; 27) mit einer hydraulisch wirkenden Fixiereinrichtung (08; 09; 11) zur Fixierung des Anpressdruckes vorgesehen ist, und wobei zum Aufbau des Betriebsdrucks in der Hydraulikflüssigkeit jeweils zumindest ein Druckwandlerelement (13; 28; 29) vorgesehen ist, über welches ein außerhalb des geschlossenen Hydrauliksystems (12; 24; 26; 27) mit pneumatisch und/oder mechanisch wirkenden Mitteln (14, 16, 17, 18) zur Verfügung gestellter Druck auf die Hydraulikflüssigkeit übertragen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (08, 09, 11) drei von verschiedenen Richtungen auf die erste Walze (02) wirkende separate Hydraulikelemente (08; 09; 11) aufweist, welchen zwei...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer Walze mit zwei weiteren Walzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der DE 100 01 582 A1 beschrieben. Diese Vorrichtung dient zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer Gummiwalze und mindestens einer angrenzenden Walze in einer Rotationsdruckmaschine. Um den Anpressdruck zwischen den Walzen gezielt verändern zu können, ist eine Walze verstellbar gelagert. Die Lagerzapfen dieser Walze stehen mit zwei nicht parallel zueinander angeordneten, zweiseitig wirkenden Hydraulikzylindern im Eingriff. Durch Aufbringung eines entsprechenden Betriebsdrucks im Hydrauliksystem kann die verstellbar gelagerte Walze durch die Hydraulikzylinder mit einstellbarem Anpressdruck gegen die gegenüberliegende Walze gedrückt werden.
  • Zum Aufbau des notwendigen Betriebsdrucks in der Hydraulikflüssigkeit beschreibt die DE 100 01 582 A1 ein offenes Hydrauliksystem mit einer Hydraulikpumpe, durch deren Antrieb die Hydraulikflüssigkeit unter Druck gesetzt werden kann. Zur Fixierung des Anpressdrucks ist ein Sperrventil vorgesehen, so dass durch Betätigung des Sperrventils nach Erreichen des gewünschten Anpressdrucks zwischen den beiden Walzen der Druck in der Hydraulikflüssigkeit fixiert werden kann. Nach Absperren des Sperrventils kann dann die Hydraulikpumpe abgestellt werden.
  • Nachteilig an der aus der DE 100 01 582 A1 bekannten Vorrichtung ist es, dass die Vorrichtung aufgrund der Verwendung eines offenen Hydrauliksystems mit Hydraulikpumpe und aufgrund der Verwendung von hydraulisch wirkenden Sperrventilen eine starke Verschmutzung der Druckmaschine mit Hydrauliköl nicht ausgeschlossen werden kann. Denn sowohl Hydraulikpumpen als auch hydraulisch wirkende Sperrventile weisen prinzipiell gewissen Leckagen auf, so dass an diesen Stellen Hydrauliköl austreten kann.
  • Die DE 197 30 681 A1 zeigt ein geschlossenes hydraulisches System zum Anstellen einer Walze an eine andere. Dies erfolgt durch einen äußeren Drück über einen Druckwandler auf das geschlossene hydraulische System. Der Druck an eine zweite Walze erfolgt über eine Feder.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks einer Walze an zwei andere Walzen mittels eines Hydrauliksystems zu schaffen, bei der eine sichere Funktion eines Fixierelements gewährleistet ist. Eine erste Möglichkeit zur Vermeidung von Lecköl ist es, ein geschlossenes Hydrauliksystem mit einer hydraulisch wirkenden Fixiereinrichtung zur Fixierung des Anpressdrucks zu verwenden, wobei zum Aufbau des Betriebsdrucks in der Hydraulikflüssigkeit ein Druckwandlerelement vorgesehen ist. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass die Hydraulikflüssigkeit aufgrund der Verwendung des geschlossenen Hydrauliksystems nicht mehr austreten kann. Zum Aufbau des Betriebsdruckes wird keine Hydraulikpumpe mehr eingesetzt, sondern ein Druckwandlerelement, mit dem ein außerhalb des geschlossenen Hydrauliksystems erzeugter Druck auf die Hydraulikflüssigkeit übertragen werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei, den Druck außerhalb des geschlossenen Hydrauliksystems mit pneumatisch und/oder mechanisch wirkenden Mitteln zu erzeugen. Beispielsweise kann ein pneumatischer Druckspeicher vorgesehen sein, so dass im Druckwandlerelement der pneumatische Druck auf die Hydraulikflüssigkeit übertragen werden kann. Die üblicherweise benötigten Einstelldrucke von 1 bis 6 bar können problemlos pneumatisch erzeugt werden.
  • In der Grundform der Erfindung ist die Fixiereinrichtung nur zur Fixierung des Anpressdruckes nach dessen Einstellung vorgesehen. Manche Ausführungsformen von Fixiereinrichtungen, beispielsweise Hydraulikzylinder, lassen sich jedoch auch problemlos als Aktoren zum Einstellen des Anpressdrucks verwenden. Im Ergebnis wird dadurch eine Funktionsintegration der Funktionen Fixierung des Anpressdrucks und Einstellung des Anpressdrucks in nur einem Bauteil, beispielsweise einem Hydraulikzylinder, erreicht.
  • Um den durch das Wandlerelement aufgebrachten, zur Einstellung des Anpressdruckes benötigten Betriebsdruck fixieren zu können, ist es nach einer ersten Ausführungsform möglich ein Hydraulikelement, beispielsweise einen Hydraulikzylinder mit einem Sperrventil zu kombinieren. Durch Betätigung des Sperrventils wird dann die Hydraulikflüssigkeitsströmung abgesperrt, so dass die Hydraulikflüssigkeit nicht mehr vom Hydraulikelement zurück zum Druckspeicher strömen kann. Auf diese Weise ist der Betriebsdruck am Hydraulikelement fixiert, so dass das Hydraulikelement die verstellbar gelagerte Walze mit entsprechendem Anpressdruck gegen die andere Walze zieht bzw. drückt.
  • Alternativ dazu sind Konstruktionslösungen denkbar, bei denen das Hydraulikelement mit einer Drossel zur Erhöhung der Hydraulikflüssigkeitsströmung entgegenwirkenden Strömungswiderstandes kombiniert wird. Der Strömungswiderstand der Drossel muss dabei so hoch gewählt werden, dass hochfrequente Änderungen des Betriebsdruckes, wie sie beispielsweise durch das Überrollen von Kanälen im Walzenspalt hervorgerufen werden, herausgefiltert werden. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass durch die Drossel die hochfrequenten Änderungen des Betriebsdruckes in der Hydraulikflüssigkeit nicht auf das Druckwandlerelement übertragen werden und insofern als Dämpfungselement wirkt. Niedrigfrequente, bzw. sehr langsame Änderungen des Betriebsdruckes werden dagegen ohne weiteres von der Drossel übertragen, so dass ein An- bzw. Abstellen der verstellbar gelagerten Walze bzw. die Einstellung des Anpressdruckes durch Veränderungen des Betriebsdruckes im Druckwandlerelement ohne weiteres möglich ist.
  • Die Verwendung einer Drossel als Dämpfungselement ist auch in Alleinstellung ohne Fixiereinrichtung bei anderen Vorrichtungen zum Einstellen des Anpressdruckes zwischen zwei Walzen denkbar.
  • Auch die Kombination eines Dämpfungselements mit einer Fixiereinrichtung ist denkbar.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im schematisierten Überblick;
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im schematisierten Überblick;
  • 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im schematisierten Überblick;
  • 4 ein viertes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im schematisierten Überblick.
  • Die in 1 schematisch dargestellte Vorrichtung 01 dient zur Einstellung des Anpressdruckes im Walzenspalt zwischen einer ersten Walze 02, beispielsweise einer Auftragswalze 02 einerseits, und zwei gegenüberliegend angeordneten Walzen 03 und 04, beispielsweise einem Reibzylinder 03 und einem Plattenzylinder 04, andererseits. Die Walze 02 ist an ihren beiden Lagerstellen verstellbar gelagert und kann dadurch horizontal und vertikal bewegt werden.
  • Zur Einstellung des Anpressdruckes in den Walzenstreifen und zum An- bzw. Abstellen der Walze 02 an die Walzen 03 und 04 ist ein zweiseitig wirkender Aktor 06, z. B. Pneumatikzylinder 06, vorgesehen, der über Druckleitungen mit einem Druckluftreservoir verbunden ist. Durch Ansteuerung eines Proportionalventils 07 kann der Pneumatikzylinder 06 bei Einstellung der Breite des Walzenstreifens gezielt betätigt werden.
  • Um den mittels des Pneumatikzylinders 06 eingestellten Anpressdruck zwischen den Walzen 02; 03; 04 anschließend fixieren zu können, ist eine Fixiereinrichtung 08, 09, 11 vorgesehen. Diese wird hier von drei Hydraulikelementen 08; 09; 11, z. B. Hydraulikzylindern 08; 09; 11, gebildet. Die Hydraulikzylinder 08; 09; 11 sind an ein geschlossenes Hydrauliksystem 12 angeschlossen, das mit einer geeigneten Hydraulikflüssigkeit, beispielsweise Hydrauliköl, gefüllt ist. Zum Aufbau des Betriebsdruckes im Hydrauliksystem 12 ist ein Druckwandlerelement 13 vorgesehen. Das Druckwandlerelement 13 ist einerseits mit dem Hydrauliksystem 12 und andererseits mit einer pneumatischen Druckluftversorgung 14 verbunden. Aus einem schematisch dargestellten pneumatischen Druckspeicher 16 wird das Druckwandlerelement 13 mit einem bestimmten Betriebsdruck beaufschlagt, so dass der Betriebsdruck in das Hydrauliksystem 12 unter Wechsel des Druckmediums übertragen werden kann. Zur Begrenzung des pneumatischen Drucks ist ein Druckbegrenzungselement 17, z. B. Druckbegrenzungsventil 17, vorgesehen. Zur Anzeige des pneumatischen Betriebsdruckes ist ein Manometer 18 vorgesehen.
  • Jedem dem Hydraulikzylinder 08; 09; 11 ist ein Sperrventil 19; 21; 22 zugeordnet. Sobald durch Betätigung des Pneumatikzylinders 06 der gewünschte Anpressdruck zwischen den Walzen 02; 03; 04 richtig eingestellt ist, werden die Sperrventile 19; 21; 22 geschlossen und dadurch die Lage der Walze 02 relativ zu den Walzen 03 und 04 aufgrund der Inkompressibilität der Hydraulikflüssigkeit im Bereich zwischen den Hydraulikzylindern 08; 09; 11 und den Sperrventilen 19; 21; 22 fixiert.
  • In 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 23 dargestellt. Der Aufbau der Vorrichtung 23 stimmt weitgehend mit der Vorrichtung 01 überein. Gleichteile sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Im Unterschied zur Vorrichtung 01 sind die drei Hydraulikzylinder 08; 09; 11 in jeweils separaten Hydrauliksystemen 24; 26; 27 eingebunden. Im Hydrauliksystem 24 herrscht dabei ein fest voreingestellter Betriebsdruck in der Hydraulikflüssigkeit, der über das Druckwandlerelement 13 unter Verwendung des pneumatischen Betriebsdruckes in der pneumatischen Druckluftversorgung 14 erzeugt wird. Die Hydrauliksysteme 26 und 27 werden davon unabhängig mittels Druckwandlerelementen 28 und 29 mit Druck aus dem pneumatischen System beaufschlagt. Der von den Druckwandlerelementen 28 und 29 aufgebrachte Betriebsdruck kann dabei durch Ansteuerung von pneumatisch wirkenden Einstellelementen 31; 32, z. B. Proportionalventilen 31; 32, durch Veränderung des auf die Druckwandlerelemente 28 und 29 wirkenden pneumatischen Drucks, verändert werden.
  • Zur Einstellung des Anpressdrucks zwischen der Walze 02 und den Walzen 03 und 04 werden die Sperrventile 19; 21; 22 zunächst geöffnet und die Proportionalventile 31 und 32 geeignet angesteuert, so dass durch Änderung des Betriebsdruckes in den Hydrauliksystemen 26 und 27 die gewünschte Einstellung des Anpressdruckes erreicht wird. Die Hydraulikzylinder 08; 09; 11 arbeiten in dieser Phase als Aktoren 08; 09; 11 zum Einstellen des Anpressdrucks.
  • Sobald der gewünschte Anpressdruck und beispielsweise damit die gewünschte Streifenbreite im Walzenspalt erreicht ist, werden die Sperrventile 19; 21; 22 geschlossen und auf diese Weise die Walze 02 mit dem eingestellten Anpressdruck fixiert.
  • In 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 33 dargestellt. Der Aufbau der Vorrichtung 33 entspricht weitgehend dem Aufbau der Vorrichtung 01. Gleichteile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Im Unterschied zur Vorrichtung 01 sind bei der Vorrichtung 33 statt der Sperrventile 19; 21; 22 sind Drosseln 34; 36; 37 vorgesehen und den einzelnen Hydraulikzylindern 08; 09; 11 zugeordnet. Durch die Verwendung der Drosseln 34; 36; 37 werden Leckölverluste, wie sie an Sperrventile vorkommen können, vermieden. Außerdem wirken die Drosseln 34; 36; 37 in Verbindung mit den Hydraulikelementen 08; 09; 11 in der Art von Dämpfungselementen, die hochfrequente Schwingungen an der Walze 02 dämpfen können.
  • Die Drosseln 34; 36; 37 werden dabei so ausgelegt, dass die Walze 02 beispielsweise beim Überrollen eines Kanals an den Walzen 03 oder 04 nicht in den Kanal eindringt. Gleichzeitig müssen die Drosseln 34; 36; 37 groß genug gewählt werden, um einen ausreichend großen Volumenstrom während der Positionierung der Walzen 02; 03; 04 zu ermöglichen. im Ergebnis wirken die Drosseln 34; 36; 37 in Kombination mit den jeweils zugeordneten Hydraulikzylindern 08; 09; 11 als Dämpfungselemente, mit denen hochfrequente Schwingungen abgedämpft werden können.
  • In 4 ist ein viertes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 38 dargestellt. Der Aufbau der Vorrichtung 38 stimmt weitgehend mit dem Aufbau der Vorrichtung 23 überein, so dass auch hier die Hydraulikzylinder 08; 09; 11 als Aktoren 08; 09; 11 zur Einstellung des Anpressdruckes verwendet werden können. Gleiche Bauteile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Im Unterschied zur Vorrichtung 23 sind bei der Vorrichtung 38 anstatt der Sperrventile 19; 21; 22 die von der Vorrichtung 33 bekannten Drosseln 34; 36; 37 eingebaut. Im Ergebnis führt dies dazu, dass die Walze 02 mittels der Druckwandlerelemente 13; 28; 29 und der jeweils zugeordneten Hydrauliksysteme 24; 26; 27 permanent mit dem erforderlichen Einstelldruck beaufschlagt wird. Somit kann auf jede Durchmesseränderung der Walze 02, beispielsweise verursacht durch Wärmeausdehnung oder Schrumpfen bzw. Quellen durch Farb- oder Feuchtmittel, ausgeglichen werden. Durch die Kompensation der Durchmesserunterschiede wird der für einen stabilen Druckprozess erforderliche konstante Anpressdruck zwischen den Walzen 02; 03; 04 gewährleistet. Hochfrequente Schwingungen an der Walze 02 werden durch die Drosseln 34; 36; 37 gedämpft. Leckölverluste sind auf ein absolutes Minimum reduziert.
  • Die Elemente Druckluftversorgung 14, Druckspeicher 16, Druckbegrenzungselement 17 und Manometer 18 können auch in anderer Weise als den entsprechenden Zweck erfüllende Mittel 14; 16; 17; 18 ausgeführt sein.
  • 01
    Vorrichtung
    02
    Walze, verstellbar gelagert, Auftragswalze
    03
    Walze, Reibzylinder
    04
    Walze, Plattenzylinder
    05
    06
    Aktor, Pneumatikzylinder
    07
    Proportionalventil
    08
    Fixiereinrichtung, Hydraulikelement, Hydraulikzylinder, Aktor
    09
    Fixiereinrichtung, Hydraulikelement, Hydraulikzylinder, Aktor
    10
    11
    Fixiereinrichtung, Hydraulikelement, Hydraulikzylinder, Aktor
    12
    Hydrauliksystem
    13
    Druckwandlerelement
    14
    Druckluftversorgung, pneumatisch, Mittel
    15
    16
    Druckspeicher, pneumatisch, Mittel
    17
    Druckbegrenzungselement, Druckbegrenzungsventil, Mittel
    18
    Manometer, Mittel
    19
    Sperrventil
    20
    21
    Sperrventil
    22
    Sperrventil
    23
    Vorrichtung
    24
    Hydrauliksystem
    25
    26
    Hydrauliksystem
    27
    Hydrauliksystem
    28
    Druckwandlerelement
    29
    Druckwandlerelement
    30
    31
    Einstellelement, pneumatisch, Proportionalventil
    32
    Einstellelement, pneumatisch, Proportionalventil
    33
    Vorrichtung
    34
    Drossel
    35
    36
    Drossel
    37
    Drossel
    38
    Vorrichtung

Claims (7)

  1. Vorrichtung (01; 23; 33; 38) zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen einer verstellbar gelagerten ersten Walze (02) und zwei weiterer Walzen (03; 04) in einer Druckmaschine, wobei der Anpressdruck zwischen den Walzen (02; 03; 04) durch Betätigung zumindest eines Aktors (06; 08; 09; 11) veränderbar ist, wobei an der Vorrichtung (01; 23; 33; 38) zumindest ein geschlossenes Hydrauliksystems (12; 24; 26; 27) mit einer hydraulisch wirkenden Fixiereinrichtung (08; 09; 11) zur Fixierung des Anpressdruckes vorgesehen ist, und wobei zum Aufbau des Betriebsdrucks in der Hydraulikflüssigkeit jeweils zumindest ein Druckwandlerelement (13; 28; 29) vorgesehen ist, über welches ein außerhalb des geschlossenen Hydrauliksystems (12; 24; 26; 27) mit pneumatisch und/oder mechanisch wirkenden Mitteln (14, 16, 17, 18) zur Verfügung gestellter Druck auf die Hydraulikflüssigkeit übertragen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (08, 09, 11) drei von verschiedenen Richtungen auf die erste Walze (02) wirkende separate Hydraulikelemente (08; 09; 11) aufweist, welchen zwei Druckwandlerelemente (28; 29) sowie zwei Einstellelemente (31; 32) für die Höhe des zur Verfügung gestellten Druckes zugeordnet sind, und dass je Hydraulikelement (08; 09; 11) ein Sperrventil (19; 21; 22) zur Absperrung der Hydraulikflüssigkeitsströmung vorgesehen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck außerhalb des geschlossenen Hydrauliksystems (12; 24; 26; 27) aus einem pneumatischen Druckspeicher (16) entnommen wird.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (08; 09; 11) zugleich auch als Aktor (08; 09; 11) zum Einstellen des Anpressdrucks geeignet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (08; 09; 11) in der Art eines mit der ersten Walze (02) im Eingriff stehenden Hydraulikelements (08; 09; 11) ausgebildet ist, das mit einer Drossel (34; 36; 37) zusammenwirkt, die den der Hydraulikflüssigkeitsströmung entgegenwirkenden Strömungswiderstandes erhöht.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydraulikelement (08; 09; 11) in der Art eines Hydraulikzylinders (08; 09; 11) ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen pneumatischen Druckspeicher (16) und Druckwandlerelement (28; 29) ein pneumatisch wirkendes Einstellelement (31; 32) zur Einstellung des auf das Druckwandlerelement (28; 29) wirkenden pneumatischen Drucks, insbesondere ein Proportionalventil (31; 32), angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen pneumatischen Druckspeicher (16) und Druckwandlerelement (13) ein Druckbegrenzungselement (17) zur Begrenzung des auf das Druckwandlerelement (13) wirkenden pneumatischen Drucks, insbesondere ein Druckbegrenzungsventil (17), angeordnet ist.
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