DE102009001113B4 - Vorrichtung zum Einstellen einer Anpresskraft einer Walze - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zum Einstellen einer von einer Walze (05) in einem Walzenstreifen auf einen benachbarten Rotationskörper (02; 03) ausgeübten Anpresskraft (F) und zum Anstellen der Walze (05) an den Rotationskörper (02; 03) oder zum Abstellen der Walze (05) von dem Rotationskörper (02; 03), wobei beide Enden der Walze (05) jeweils in einem Stützlager (01) mit einer radialhubfähigen Walzenaufnahme (12) gelagert sind und wobei jedes Stützlager (01) mehrere Aktoren (31; 32; 33; 34) aufweist, wobei Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) vorgesehen sind, wobei die Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) den Arbeitsdruck in den zugeordneten Aktoren (31; 32; 33; 34) einstellen, wobei wenigstens eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) ansteuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Aktor (31; 32; 33; 34) des Stützlagers (01) ein gesondertes d. h. ausschließlich diesem Aktor (31; 32; 33; 34) zugeordnetes Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) zugeordnet ist, dass das Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) jeweils ein 3/3-Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) ist, dass die entsprechenden und gleichartig im jeweiligen Stützlager (01) angeordneten Aktoren (31; 32; 33; 34) der beiden einer gemeinsamen Walze (05) zugeordneten Stützlager (01) synchronisiert sind, dass durch die Steuervorrichtung die Aktoren (31; 32; 33; 34) mittelbar durch die Ansteuerung der Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) synchronisierbar sind, und dass die Steuervorrichtung die Maschinensteuerung ist oder Bestandteil der Maschinensteuerung ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen einer Anpresskraft einer Walze gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Durch die
ist ein Walzenschloss mit einem Innenteil und einem Außenteil bekannt. Dabei sind der Innenteil und der Außenteil zumindest teilweise koaxial angeordnet und es ist zwischen dem Innenteil und dem Außenteil mindestens ein elastischer Körper angeordnet. Der elastische Körper ist als Rollmembran ausgebildet und übt mit seiner Auslenkung eine zwischen dem Innenteil und dem Außenteil radial gerichtete Kraft aus.WO 2004/103704 A2 - Durch die
DE 10 2004 004 665 B4 ist eine Vorrichtung zum Einstellen einer von einer Walze in einem Walzenstreifen auf einen benachbarten Rotationskörper ausgeübten Anpresskraft und zum Anstellen der Walze an den Rotationskörper oder zum Abstellen der Walze von dem Rotationskörper bekannt. Zur Fixierung der Einstellung der Vorrichtung ist in den Walzenschlössern der Vorrichtung eine mechanisch wirkende Lamellenkupplung vorgesehen, die das Walzenschloss in der eingestellten Position etwa zur Aufrechterhaltung des Anpressdrucks der Walze in einem Walzenstreifen auf einen benachbarten Rotationskörper fixiert. - Bei diesen vorbekannten Walzenschlosssystemen wird die Walze mit Einstellluftdrücken in eine Einstellposition gebracht und mit der im Walzenschloss integrierten Fixiereinrichtung, z. B. einer Lamellenkupplung, in der Einstellposition fixiert, bevor neue Einstellluftdrücke in das System eingespeist werden. Dabei ist bereits bekannt, einen Satz Proportionalventile vorsehen, der für mehrere Walzenschlösser gemeinsam verwendet wird. Es wird jedoch in jedem Walzenschloss eine aufwändige mechanische Fixiereinrichtung mit pneumatischer Ansteuerung benötigt. Die Walzenschlösser, die von einem gemeinsamen Satz Proportionalventile versorgt werden, können nur nacheinander mit verschiedenen Einstellluftdrücken eingestellt werden. Beim Wechseln der Einstellposition muss eine zeitaufwändige Schrittfolge ablaufen: So werden beispielsweise in einem ersten Schritt die Einstellluftdrücke generiert, in einem zweiten Schritt die Fixiereinrichtung geöffnet, in einem dritten Schritt die Walze sicher in die neue Einstellposition bewegt und danach die Fixiereinrichtung geschlossen. Erst bei geschlossener Fixiereinrichtung können die Einstellluftdrücke wieder geändert werden.
- Die
DE 103 33 205 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdruckes zwischen zwei Walzen, wobei zwei von drei Hydraulikzylindern von einem eigenen Proportionalventil betätigt werden. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einstellen einer Anpresskraft einer Walze mit im Vergleich zum Stand der Technik beschleunigtem Einstellvorgang zu schaffen.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass keine mechanische Fixiereinrichtung mehr in einem Walzenschloss vorzusehen ist. Durch den Wegfall der mechanischen Fixiereinrichtung entfällt des weiteren die entsprechende Steuerung hierfür. Der Aufbau des Walzenschlosses wird somit insgesamt vereinfacht und durch den Wegfall von Komponenten wie Lamellenkupplungen als Fixierelementen, die dem Verschleiß unterliegen, werden die Wartungsintensivität und/oder der Wartungsumfang z. B. einer Druckeinheit verringert. Des Weiteren wird der Einstellvorgang z. B. der Walzen des Farbwerks und/oder des Feuchtwerks beschleunigt bzw. kann dieser Einstellvorgang schneller ablaufen. Es ist für den Einstellvorgang lediglich notwendig, dass die Einstellluftdrücke anstehen. Darüber hinaus ist es vorteilhafterweise möglich, dass sich die Walze permanent selbst einstellen kann, ohne dass beispielsweise ein erneuter und aufwendiger Einstellvorgang umfassend ein Öffnen und Schließen der mechanischen Fixiereinrichtung durchgeführt werden muss. Ferner ist von Vorteil, dass beim Anpressen einer einzustellenden Walze an zwei andere Walzen die Anpresskräfte unabhängig voneinander stufenlos geändert werden können, ohne dass extra ein Einstellvorgang umfassend ein Öffnen und Schließen der mechanischen Fixiereinrichtung durchgeführt werden muss.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 eine Schnittdarstellung eines Walzenschlosses; -
2 eine schematische Darstellung einer in einem Walzenschloss befestigten und auf einem Rotationskörper abrollenden Walze. -
1 zeigt in Schnittdarstellung ein als Walzenschloss01 ausgeführtes Stützlager01 , in dem eine Walze05 und/oder ein Zylinder05 befestigt ist. Die Erfindung wird am Ausführungsbeispiel einer Walze05 fortgeführt. Die Walze05 ist mit ihrer Umrisslinie dargestellt und steht mit den Rotationskörpern02 ;03 in Kontakt, ist also gegen die Rotationskörper02 ;03 angestellt. Bei den Rotationskörpern02 ;03 kann es sich um Walzen02 ;03 oder auch Druckwerkszylinder02 ;03 wie Übertragungszylinder02 ;03 , insbesondere Gummituchzylinder02 ;03 oder Formzylinder02 ;03 , insbesondere Plattenzylinder02 ;03 handeln. Bei der Walze05 handelt es sich um eine Walze05 einer Druckeinheit, die sich beispielsweise im Farbwerk oder Feuchtwerk der nicht näher dargestellten Druckeinheit befindet. - Die Walze
05 weist einen Zapfen04 auf, auf dem die Walze05 beispielsweise mit Drehlagern, die nicht näher dargestellt sind, gelagert ist. Der Zapfen04 wird dabei vom Innenteil10 des Walzenschlosses01 , der auch Halter10 bezeichnet wird, mit einer ausgeformten Schale12 bzw. Walzenaufnahme12 aufgenommen und dort gelagert. - Es können beide Enden der Walze
05 jeweils in einem Stützlager01 mit einer radialhubfähigen Walzenaufnahme12 gelagert sein. - Dabei ist der Zapfen
04 der Walze05 vorzugsweise drehfest ausgebildet, so dass der Zapfen04 nicht die Rotation der Walze05 ausführt. - Das Walzenschloss
01 weist ferner ein Außenteil20 auf, das vorzugsweise als Rahmen20 ausgebildet ist. Auf dem Rahmen20 ist eine buchsenartige Abdeckung14 bzw. Außenhülle14 vorgesehen. Der Rahmen20 ist beispielsweise im Gestell einer Druckmaschine vorzugsweise ortsfest angeordnet, in dem der Rahmen20 z. B. an einem Maschinengestell der Druckmaschine befestigt ist. Der Rahmen20 weist ferner mehrere Öffnungen22 bzw. Durchgangsbohrungen22 bzw. durchgängige Ausnehmungen22 auf, die beispielsweise zu Befestigungszwecken, etwa zur Aufnahme von nicht näher dargestellten Bolzen genutzt werden können. - Das Walzenschloss
01 weist mindestens einen, beispielsweise vier symmetrisch angeordnete, äquidistant beabstandete Aktoren31 ;32 ;33 ;34 auf, die als Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 ausgeführt sind. Der Aufbau der Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 ist dabei baugleich. Hierzu ist jeweils eine Rollmembran30 im Rahmen20 mit einem Dichtwulst35 eingehängt. Ferner weist die Rollmembran30 neben dem umlaufenden Dichtwulst35 eine umlaufende Dichtlippe36 auf, die sich dichtend gegen die Innenwandung der Außenhülle14 anliegt. Diese Abdichtung mittels der sich dichtend anlegenden Dichtlippe36 gegen die Innenwandung der Außenhülle14 hat den Vorteil, dass bei Druckerhöhung in den Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 eine selbstverstärkende Dichtwirkung erzielt wird, da die Dichtlippe36 noch stärker gegen die Innenseite der Außenwandung14 gedrückt wird. Die Rollmembran30 liegt an einem Zwischenkörper15 an, der jeweils durch den Aktor31 ;32 ;33 ;34 in radialer Richtung bewegt werden kann. Hierdurch kann der Zwischenkörper15 oder Wirkkörper15 den Halter10 in seiner radialen Position verstellen und hierdurch auch die mittels Zapfen04 im Walzenschloss01 befestigte Walze05 . - Um die Pneumatikaktoren
31 ;32 ;33 ;34 zu bedrucken, ist jedem Pneumatikaktor31 ;32 ;33 ;34 eine Zuleitung Q1; Q2; Q3; Q4 zugeordnet, mit der Druckluft zugeführt wird. Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass alternativ oder zusätzlich zu den Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 hydraulische Aktoren31 ;32 ;33 ;34 vorgesehen sind. - Über die Hauptleitung R1 bzw. Druckversorgungsleitung R1, kurz Leitung R1 in der ein Arbeitsdruck anliegt, wird ein entsprechender Pneumatikdruck für die Aktoren
31 ;32 ;33 ;34 bereitgestellt. Von der Leitung R1 zweigt jeweils die Zuleitung Q1; Q2; Q3; Q4 ab, wobei in jeder Zuleitung Q1; Q2; Q3; Q4 ein Proportionalventil EP1; EP2; EP3; EP4, insbesondere 3/3-Proportionalventil EP1; EP2; EP3; EP4 angeordnet ist. Durch die stetig einstellbare Ventilöffnung der Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 kann der Arbeitsdruck in den jeweiligen Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 eingestellt werden. Die Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 sind darüber hinaus an eine weitere Leitung P1 angeschlossen. - Sollte beispielsweise gewünscht sein, den Anpreßdruck gegen die Rotationskörper
02 ;03 gleichmäßig auszuführen, so wird über die Zuleitung Q3 und eine entsprechende Öffnung im Proportionalventil EP3 der Pneumatikaktor33 mit einem größeren Druck beaufschlagt als die übrigen Pneumatikaktoren31 ;32 ;34 . Dadurch wird der dem Pneumatikaktor33 zugeordnete Wirkkörper15 nach rechts in Richtung der Rotationskörper02 ;03 ausgefahren, so dass der Halter10 für die Walze05 nach rechts bewegt wird. Hierdurch wird die Walze05 gleichmäßig gegen die Rotationskörper02 ;03 angestellt. - Sollte beispielsweise gewünscht sein, den Anpreßdruck gegen den Rotationskörper
03 zu erhöhen und den Anpreßdruck gegen den Rotationskörper02 zu erniedrigen, könnte durch eine entsprechende Einstellung der Ventilöffnung des Proportionalventils EP4 der Pneumatikaktor34 stärker bedruckt werden, so dass der dem Pneumatikaktor34 zugeordnete Wirkkörper15 die Walze05 stärker gegen den Rotationskörper03 anpreßt. - Um den Anpreßdruck gegen den Rotationskörper
03 zu verringern und die Walze05 stärker gegen den Rotationskörper02 anzustellen, wird die Öffnung im Proportionalventil EP4 verringert und im Proportionalventil EP2 entsprechend erhöht, so dass sich die Walze05 stärker gegen den Rotationskörper02 anstellt. Der Druck in den Pneumatikaktoren31 ;32 ;33 ;34 wird also entsprechend der Anstellvorgabe angepasst. - Um die Walze
05 von den Rotationskörpern02 ;03 abzustellen, wird der Aktor31 im Abstellbetrieb stärker bedruckt als die übrigen Pneumatikaktoren32 ;33 ;34 und die Ventilstellung der Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 entsprechend angepaßt. - Die Einstellung der Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 wird durch eine nicht näher dargestellte Steuereinheit durchgeführt. Diese Steuereinheit kann dabei Bestandteil der Maschinensteuerung einer Druckmaschine sein. Grundsätzlich ist aber denkbar, dass durch die Steuereinheit mehrere Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 oder Sätze von Proportionalventilen EP1; EP2; EP3; EP4 durch eine gemeinsame Steuereinheit angesteuert werden. Insbesondere ist dabei denkbar, dass die Proportionalventile EP1; EP2; EP3; EP4 der jeweils endseitig angeordneten Walzenschlösser
01 einer Walze05 synchronisiert und mit einer gemeinsamen Steuereinheit angesteuert werden. - Bei Walze
05 , insbesondere Zwischenwalzen05 in einem nicht näher dargestellten Farbwerk, die jeweils auf einer anderen Walze05 abrollen, ist keine unerwünschte radiale Bewegung der Walze05 beim Drucken zu erwarten. Dies gilt ebenfalls für Walzen05 , z. B. Feuchtwerkwalzen05 eines Feuchtwerks, die auf anderen Walzen05 eines Feuchtwerks abrollen. - Bei Walze
05 , insbesondere Farbauftragswalzen05 mit einem entsprechenden Walzenschloss01 kann beispielsweise ein Einfallen der Walzen05 in einen Plattenzylinderkanal40 eines Plattenzylinders02 dadurch verhindert werden, dass dieser, wie z. B. in2 dargestellt, einen möglichst kleinen Kanal40 aufweist. Derartig kleine Kanäle40 können vorzugsweise Kanalbreiten an der Mantelfläche der Rotationskörper02 ;03 von ca. 2 mm aufweisen. Um ein Einfallen der Walze05 in den Plattenzylinderkanal40 zu verhindern, darf die Farbauftragswalze05 erst ab einer gewissen Umfangsgeschwindigkeit U an den Plattenzylinder02 angestellt werden. Ab einer gewissen Umfangsgeschwindigkeit U wird die Radialbewegung einer lediglich angedrückten, aber nicht mechanisch fixierten Farbauftragswalze05 vernachlässigbar. - Bei einer Umfangsgeschwindigkeit U von 2 m/s des Plattenzylinders
02 und einem Kanalspalt k von 2 mm hat die Walze05 eine Zeit von 0,001 Sekunden, um in den Kanal40 hineinzufallen. Bei einer angenommenen Kraft F, insbesondere Anpreßkraft F von 1.000 N und einer angenommenen Masse m von 50 kg der Walze05 könnte die Walze05 für den Einfallvorgang eine Beschleunigung von 20 m/s2 erfahren. Bei Berücksichtigung von maximal möglicher Einfallzeit und maximal möglicher Einfallbeschleunigung kann dabei die lediglich angedrückte Walze05 eine Wegstrecke von 0,01 mm zurücklegen. Eine derartige Einfalltiefe ist jedoch vernachlässigbar gering und kann toleriert werden. - Bezugszeichenliste
-
- 01
- Walzenschloss, Stützlager
- 02
- Rotationskörper, Walze; Druckwerkszylinder, Übertragungszylinder, Gummituchzylinder, Formzylinder, Plattenzylinder
- 03
- Rotationskörper, Walze; Druckwerkszylinder, Übertragungszylinder, Gummituchzylinder, Formzylinder, Plattenzylinder
- 04
- Zapfen
- 05
- Walze, Zylinder, Zwischenwalze, Farbauftragswalze, Feuchtwerkwalze
- 06–09
- 10
- Innenteil, Halter
- 11
- 12
- Schale, Walzenaufnahme
- 13
- 14
- Abdeckung, Außenhülle
- 15
- Zwischenkörper, Wirkkörper
- 16–19
- 20
- Außenteil, Rahmen
- 21
- 22
- Öffnung, Durchgangsbohrung, Ausnehmung
- 23–29
- 30
- Rollmembran
- 31
- Aktor, Pneumatikaktor
- 32
- Aktor, Pneumatikaktor
- 33
- Aktor, Pneumatikaktor
- 34
- Aktor, Pneumatikaktor
- 35
- Dichtwulst
- 36
- Dichtlippe
- 37–39
- 40
- Plattenzylinderkanal, Kanal
- F
- Kraft, Anpreßkraft
- U
- Umfangsgeschwindigkeit
- k
- Kanalspalt
- m
- Masse
- EP1
- Proportionalventil, 3/3-Proportionalventil
- EP2
- Proportionalventil, 3/3-Proportionalventil
- EP3
- Proportionalventil, 3/3-Proportionalventil
- EP4
- Proportionalventil, 3/3-Proportionalventil
- R1
- Hauptleitung, Druckversorgungsleitung, Leitung
- P1
- Leitung
- Q1
- Zuleitung
- Q2
- Zuleitung
- Q3
- Zuleitung
- Q4
- Zuleitung
Claims (7)
- Vorrichtung zum Einstellen einer von einer Walze (
05 ) in einem Walzenstreifen auf einen benachbarten Rotationskörper (02 ;03 ) ausgeübten Anpresskraft (F) und zum Anstellen der Walze (05 ) an den Rotationskörper (02 ;03 ) oder zum Abstellen der Walze (05 ) von dem Rotationskörper (02 ;03 ), wobei beide Enden der Walze (05 ) jeweils in einem Stützlager (01 ) mit einer radialhubfähigen Walzenaufnahme (12 ) gelagert sind und wobei jedes Stützlager (01 ) mehrere Aktoren (31 ;32 ;33 ;34 ) aufweist, wobei Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) vorgesehen sind, wobei die Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) den Arbeitsdruck in den zugeordneten Aktoren (31 ;32 ;33 ;34 ) einstellen, wobei wenigstens eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) ansteuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Aktor (31 ;32 ;33 ;34 ) des Stützlagers (01 ) ein gesondertes d. h. ausschließlich diesem Aktor (31 ;32 ;33 ;34 ) zugeordnetes Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) zugeordnet ist, dass das Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) jeweils ein 3/3-Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) ist, dass die entsprechenden und gleichartig im jeweiligen Stützlager (01 ) angeordneten Aktoren (31 ;32 ;33 ;34 ) der beiden einer gemeinsamen Walze (05 ) zugeordneten Stützlager (01 ) synchronisiert sind, dass durch die Steuervorrichtung die Aktoren (31 ;32 ;33 ;34 ) mittelbar durch die Ansteuerung der Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) synchronisierbar sind, und dass die Steuervorrichtung die Maschinensteuerung ist oder Bestandteil der Maschinensteuerung ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktoren (
31 ;32 ;33 ;34 ) druckbetätigt sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktoren (
31 ;32 ;33 ;34 ) ausschließlich durch die Einstellung der Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) steuerbar sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Proportionalventil (EP1; EP2; EP3; EP4) oder die Proportionalventile (EP1; EP2; EP3; EP4) einzeln ansteuerbar ist oder sind.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (
02 ;03 ) ein Zylinder (02 ;03 ) mit kleinen Kanal (40 ) ist. - Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der kleine Kanal (
40 ) einen Kanalspalt (k) auf der Mantelfläche des Rotationskörpers (02 ;03 ) aufweist, der nicht mehr als 2 mm breit ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (
05 ) eine Farbauftragswalze (05 ) oder Feuchtwerkwalze (05 ) ist.
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