DE10329675A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn durch wenigstens einen Pressspalt einer Pressenpartie geführt wird, wird in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen. Es wird auch eine entsprechende Vorrichtung beschrieben.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn durch wenigstens einen Pressspalt einer Pressenpartie geführt wird. Sie betrifft ferner eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 18.
- Naturpapiere, wie z.B. Zeitungsdruck- oder SC-Papiere, die im Offset-Druckverfahren bedruckt werden, werden zur Erzielung bestimmter Verdruck- und Bedruckbarkeitseigenschaften zumeist mit Hilfsmittels behandelt, um ein übermäßiges und vor allem zweiseitiges Farbdurchschlagen zu vermeiden.
- Als Hilfsmittel werden insbesondere Stärke und/oder Leimungsmittel eingesetzt. Diese werden bisher der Masse der Fasersuspension zugegeben, was jedoch unter anderem den Nachteil eines Verlustes eines Teils der Hilfsmittel beim Formierprozess mit sich bringt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen der zuvor genannte Nachteil beseitigt ist. Dabei soll insbesondere eine effektivere Übertragung des bzw. der Hilfsmittel sichergestellt sein.
- Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen wird.
- Aufgrund dieser Ausgestaltung ergibt sich eine effektivere Hilfsmittelübertragung auf bzw. in die Faserstoffbahn, indem durch den relativ hohen und relativ lang anhaltenden Pressdruck für eine gute Penetration der Hilfsmittel in die Bahn gesorgt ist. Aufgrund des Hilfsmittelauftrags auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite wird eine Verunreinigung eines jeweiligen Entwässerungsbandes oder dergleichen vermieden. Durch die Applikation auf die poröse Bahnseite ergibt sich überdies eine gezielte Beeinflussung eines ungleichmäßigen Farbdurchschlagens im Offset-Druck.
- Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Hilfsmittel über eine bewegte glatte Fläche auf die Faserstoffbahn aufgetragen, durch die der betreffende Pressspalt auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite begrenzt ist. Dabei wird das Hilfsmittel in Bahnlaufrichtung vorzugsweise vor dem betreffenden Pressspalt auf die bewegte glatte Fläche übertragen.
- Das Hilfsmittel kann z.B. über eine glatte Walze auf die Faserstoffbahn übertragen werden, deren Oberfläche die bewegte glatte Fläche bildet. Als glatte Walze kann beispielsweise eine Keramikwalze oder dergleichen verwendet werden.
- Das Hilfsmittel kann insbesondere auch über ein Transportband mit einer die bewegte glatte Fläche bildenden inpermeablen glatten Oberfläche auf die Faserstoffbahn übertragen werden.
- Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Hilfsmittel im letzten Pressspalt der Pressenpartie auf die Faserstoffbahn aufgetragen.
- Die Faserstoffbahn wird in dem betreffenden Pressspalt vorteilhafterweise in ein permeables Entwässerungsband entwässert, wobei die Entwässerung insbesondere in einen Filz erfolgen kann.
- Vorteilhafterweise werden in dem betreffenden Pressspalt Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn aufgebracht. Als alternatives Hilfsmittel kann beispielsweise ein Leimungsmittel verwendet werden.
- Das Hilfsmittel kann beispielsweise im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche übertragen und anschließend egalisiert werden. Das Hilfsmittel kann jedoch beispielsweise auch auf die bewegte glatte Fläche aufgesprüht werden.
- Im Anschluss an den betreffenden Pressspalt wird die bewegte glatte Fläche bevorzugt einer intensiven Reinigung unterzogen, um dauerhafte Ablagerungen des bzw. der applizierten Hilfsmittel auf der glatten Fläche zu vermeiden. Dabei kann die bewegte glatte Fläche beispielsweise mittels eines Schabers, insbesondere Doppelschabers, mit vorgesetztem Spritzrohr gereinigt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die bewegte glatte Fläche auch mittels einer Hochdruckwasserreinigung, z.B. mittels eines Duocleaners, gereinigt werden.
- Alternativ kann die bewegte glatte Fläche vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt werden (Release-Agent).
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen wird.
- Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
- Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine Presse
10 einer Pressenpartie12 einer der Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn dienenden Vorrichtung. Bei der Faserstoffbahn kann es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln. - Die Faserstoffbahn
14 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen einem permeablen Entwässerungsband16 wie z.B. einem Filz und einem Transportband18 mit einer inpermeablen glatten Oberfläche durch den Pressspalt20 der hier z.B. zwei Walzen10' ,10'' umfassenden Presse10 geführt. Dabei ist die Oberseite der Faserstoffbahn14 dem permeablen Entwässerungsband und die Unterseite der Faserstoffbahn16 dem eine inpermeable glatte Oberfläche aufweisenden Transportband18 zugewandt. - In dem Pressspalt
20 wird die Faserstoffbahn14 also nur nach einer Seite, hier der Oberseite, entwässert. Die Entwässerung erfolgt in das permeable Entwässerungsband16 , während der Pressspalt20 auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite durch eine bewegte glatte Fläche22 begrenzt ist, die hier beispielsweise durch die inpermeable glatte Oberfläche eines über die untere Walze so geführten Transportbandes18 gebildet ist. - Auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn
14 , hier deren Unterseite, wird zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel2 aufgetragen. - Dazu ist dem Pressspalt
20 eine Einrichtung26 vorgeschaltet, über die das insbesondere chemische Hilfsmittel24 auf die bewegte glatte Fläche22 , hier auf die inpermeable glatte Oberfläche des Transportbandes18 , übertragen wird. - Das in Bahnlaufrichtung L vor dem Pressspalt
20 auf die bewegte glatte Fläche22 übertragene Hilfsmittel24 gelangt also beispielsweise durch das Transportband18 in den Pressspalt20 , in dem es auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn14 aufgetragen wird. - Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das Hilfsmittel
24 durch die Einrichtung26 auf die bewegte glatte Fläche22 bzw. das Transportband18 aufgesprüht. Das Hilfsmittel24 kann jedoch beispielsweise auch im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche22 übertragen und anschließend egalisiert werden. - Bei dem Pressspalt
20 kann es sich insbesondere um den letzten Pressspalt der Pressenpartie12 handeln. - Im Anschluss an den Pressspalt
20 werden das permeable Entwässerungsband16 und das Transportband18 wieder voneinander getrennt, wobei die Faserstoffbahn14 zusammen mit dem Transportband18 weitergeführt wird, von dem es schließlich an einer Abnahmestelle28 abgenommen wird. - Mittels der Einrichtung
26 können als Hilfsmittel beispielsweise Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die glatte bewegte Fläche22 übertragen werden, über die sie im Pressspalt20 schließlich auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Bahnseite aufgetragen werden. Als alternatives chemisches Hilfsmittel kann beispielsweise wenigstens ein Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn14 aufgebracht werden. - Es werden also innerhalb der Pressenpartie
12 , vorzugsweise im letzten Pressspalt20 , der nach nur einer Seite in ein z.B. durch einen Filz gebildetes permeables Entwässerungsband16 entwässert, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn14 Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel aufgetragen. Die Übertragung findet innerhalb des Pressspaltes20 statt, und das zu übertragene Medium wird zuvor auf die glatte Oberfläche22 der nicht gefilzten Seite übertragen. Diese kann durch eine glatte Walze, z.B. Keramikwalze, oder wie im vorliegenden Fall beispielsweise ein Transportband18 mit einer inpermeablen glatten Oberfläche gebildet sein. - Der Auftrag auf die glatte Oberfläche
22 erfolgt entweder im Freistrahl mit nachfolgender Egalisierung, oder, wie im vorliegenden Fall, mittels eines Sprühauftrags. - Zur Vermeidung von dauerhaften Ablagerungen der applizierten Hilfsmittel auf der glatten Fläche
22 wird diese einer intensiven Reinigung unterzogen, wozu beispielsweise ein Doppelschaber mit vorgesetztem Spritz rohr, eine Hochdruckwasserreinigung, z.B. Duocleaner usw., vorgesehen sein können. Alternativ kann die glatte Oberfläche22 vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt werden (Release-Agent). -
- 10
- Presse
- 12
- Pressenpartie
- 14
- Faserstoffbahn
- 16
- permeables Entwässerungsband, Filz
- 18
- Transportband
- 20
- Pressspalt
- 22
- bewegte glatte Fläche
- 24
- Hilfsmittel
- 26
- Übertragungseinrichtung
- 28
- Abnahmestelle
- L
- Bahnlaufrichtung
Claims (28)
- Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (
14 ), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn (14 ) durch wenigstens einen Pressspalt (26 ) einer Pressenpartie (12 ) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Pressspalt (20 ) der Pressenpartie (12 ), in dem die Faserstoffbahn (14 ) nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn (14 ) zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel (24 ) aufgetragen wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) über eine bewegte glatte Fläche (22 ) auf die Faserstoffbahn (14 ) aufgetragen wird, durch die der betreffende Pressspalt (20 ) auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite begrenzt ist. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) in Bahnlaufrichtung (L) vor dem betreffenden Pressspalt (20 ) auf die bewegte glatte Fläche (22 ) übertragen wird. - Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) über eine glatte Walze auf die Faserstoffbahn (14 ) übertragen wird, deren Oberfläche die bewegte glatte Fläche (22 ) bildet. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als glatte Walze eine Keramikwalze oder dergleichen verwendet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) über ein Transportband (18 ) mit einer die bewegte glatte Fläche (22 ) bildenden inpermeablen glatten Oberfläche auf die Faserstoffbahn (14 ) übertragen wird - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) im letzten Pressspalt (20 ) der Pressenpartie (12 ) auf die Faserstoffbahn (14 ) aufgetragen wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
14 ) in dem betreffenden Pressspalt (20 ) in ein permeables Entwässerungsband (16 ) entwässert wird. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
14 ) in dem betreffenden Pressspalt (20 ) in einen Filz (16 ) entwässert wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem betreffenden Pressspalt (
20 ) Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn aufgebracht werden. - Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als alternatives chemisches Hilfsmittel wenigstens ein Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn (
14 ) aufgebracht wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche (22 ) übertragen und anschließend egalisiert wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (
24 ) auf die bewegte glatte Fläche (22 ) aufgesprüht wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) im Anschluss an den betreffenden Pressspalt (20 ) gereinigt wird. - Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) mittels eines Schabers, insbesondere Doppelschabers, mit vorgesetztem Spritzrohr gereinigt wird. - Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) mittels einer Hochdruckwasserreinigung, z.B. mittels eines Duocleaners, gereinigt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt wird. - Vorrichtung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (
14 ), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn (14 ) durch wenigstens einen Pressspalt (20 ) einer Pressenpartie (12 ) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Pressspalt (20 ) der Pressenpartie (12 ), in dem die Faserstoffbahn (14 ) nur nach einer Seite entwässert wird und der auf der gegenüberliegenden Seite durch eine bewegte glatte Fläche (22 ) begrenzt ist, eine Einrichtung (26 ) vorgeschaltet ist, über die ein insbesondere chemisches Hilfsmittel (24 ) auf die bewegte glatte Fläche (22 ) übertragen wird, durch die das Hilfsmittel (24 ) im Pressspalt (20 ) auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn (14 ) aufgetragen wird. - Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) durch eine glatte Walze gebildet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als glatte Walze eine Keramikwalze oder dergleichen vorgesehen ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) durch die inpermeable glatte Oberfläche eines Transportband (18 ) gebildet ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (
26 ) dem letzten Pressspalt (20 ) der Pressenpartie (12 ) vorgeschaltet ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
14 ) zusammen mit einem permeablen Entwässerungsband (16 ) durch den betreffenden Pressspalt (20 ) geführt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass als permeables Entwässerungsband (
16 ) ein Filz vorgesehen ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem betreffenden Pressspalt (
20 ) eine Reinigungseinrichtung nachgeschaltet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung einen Schaber, insbesondere Doppelschaber, sowie ein diesem vorgesetztes Spritzrohr umfasst.
- Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung eine Hochdruckwasserreinigung, z.B. einen Duocleaner, umfasst.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (
22 ) mit einer Passivierungsschicht versehen ist.
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