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DE10329675A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn Download PDF

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DE10329675A1
DE10329675A1 DE2003129675 DE10329675A DE10329675A1 DE 10329675 A1 DE10329675 A1 DE 10329675A1 DE 2003129675 DE2003129675 DE 2003129675 DE 10329675 A DE10329675 A DE 10329675A DE 10329675 A1 DE10329675 A1 DE 10329675A1
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DE
Germany
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fibrous web
smooth surface
press nip
aid
moving
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Withdrawn
Application number
DE2003129675
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas RÜHL
Jens Kolb
Klaus Hermann
Thomas Augscheller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
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Publication of DE10329675A1 publication Critical patent/DE10329675A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/24Addition to the formed paper during paper manufacture
    • D21H23/26Addition to the formed paper during paper manufacture by selecting point of addition or moisture content of the paper
    • D21H23/28Addition before the dryer section, e.g. at the wet end or press section
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Bei einem Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn durch wenigstens einen Pressspalt einer Pressenpartie geführt wird, wird in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen. Es wird auch eine entsprechende Vorrichtung beschrieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn durch wenigstens einen Pressspalt einer Pressenpartie geführt wird. Sie betrifft ferner eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 18.
  • Naturpapiere, wie z.B. Zeitungsdruck- oder SC-Papiere, die im Offset-Druckverfahren bedruckt werden, werden zur Erzielung bestimmter Verdruck- und Bedruckbarkeitseigenschaften zumeist mit Hilfsmittels behandelt, um ein übermäßiges und vor allem zweiseitiges Farbdurchschlagen zu vermeiden.
  • Als Hilfsmittel werden insbesondere Stärke und/oder Leimungsmittel eingesetzt. Diese werden bisher der Masse der Fasersuspension zugegeben, was jedoch unter anderem den Nachteil eines Verlustes eines Teils der Hilfsmittel beim Formierprozess mit sich bringt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen der zuvor genannte Nachteil beseitigt ist. Dabei soll insbesondere eine effektivere Übertragung des bzw. der Hilfsmittel sichergestellt sein.
  • Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen wird.
  • Aufgrund dieser Ausgestaltung ergibt sich eine effektivere Hilfsmittelübertragung auf bzw. in die Faserstoffbahn, indem durch den relativ hohen und relativ lang anhaltenden Pressdruck für eine gute Penetration der Hilfsmittel in die Bahn gesorgt ist. Aufgrund des Hilfsmittelauftrags auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite wird eine Verunreinigung eines jeweiligen Entwässerungsbandes oder dergleichen vermieden. Durch die Applikation auf die poröse Bahnseite ergibt sich überdies eine gezielte Beeinflussung eines ungleichmäßigen Farbdurchschlagens im Offset-Druck.
  • Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Hilfsmittel über eine bewegte glatte Fläche auf die Faserstoffbahn aufgetragen, durch die der betreffende Pressspalt auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite begrenzt ist. Dabei wird das Hilfsmittel in Bahnlaufrichtung vorzugsweise vor dem betreffenden Pressspalt auf die bewegte glatte Fläche übertragen.
  • Das Hilfsmittel kann z.B. über eine glatte Walze auf die Faserstoffbahn übertragen werden, deren Oberfläche die bewegte glatte Fläche bildet. Als glatte Walze kann beispielsweise eine Keramikwalze oder dergleichen verwendet werden.
  • Das Hilfsmittel kann insbesondere auch über ein Transportband mit einer die bewegte glatte Fläche bildenden inpermeablen glatten Oberfläche auf die Faserstoffbahn übertragen werden.
  • Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Hilfsmittel im letzten Pressspalt der Pressenpartie auf die Faserstoffbahn aufgetragen.
  • Die Faserstoffbahn wird in dem betreffenden Pressspalt vorteilhafterweise in ein permeables Entwässerungsband entwässert, wobei die Entwässerung insbesondere in einen Filz erfolgen kann.
  • Vorteilhafterweise werden in dem betreffenden Pressspalt Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn aufgebracht. Als alternatives Hilfsmittel kann beispielsweise ein Leimungsmittel verwendet werden.
  • Das Hilfsmittel kann beispielsweise im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche übertragen und anschließend egalisiert werden. Das Hilfsmittel kann jedoch beispielsweise auch auf die bewegte glatte Fläche aufgesprüht werden.
  • Im Anschluss an den betreffenden Pressspalt wird die bewegte glatte Fläche bevorzugt einer intensiven Reinigung unterzogen, um dauerhafte Ablagerungen des bzw. der applizierten Hilfsmittel auf der glatten Fläche zu vermeiden. Dabei kann die bewegte glatte Fläche beispielsweise mittels eines Schabers, insbesondere Doppelschabers, mit vorgesetztem Spritzrohr gereinigt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die bewegte glatte Fläche auch mittels einer Hochdruckwasserreinigung, z.B. mittels eines Duocleaners, gereinigt werden.
  • Alternativ kann die bewegte glatte Fläche vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt werden (Release-Agent).
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass in zumindest einem Pressspalt der Pressenpartie, in dem die Faserstoffbahn nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel aufgetragen wird.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine Presse 10 einer Pressenpartie 12 einer der Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn dienenden Vorrichtung. Bei der Faserstoffbahn kann es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln.
  • Die Faserstoffbahn 14 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen einem permeablen Entwässerungsband 16 wie z.B. einem Filz und einem Transportband 18 mit einer inpermeablen glatten Oberfläche durch den Pressspalt 20 der hier z.B. zwei Walzen 10', 10'' umfassenden Presse 10 geführt. Dabei ist die Oberseite der Faserstoffbahn 14 dem permeablen Entwässerungsband und die Unterseite der Faserstoffbahn 16 dem eine inpermeable glatte Oberfläche aufweisenden Transportband 18 zugewandt.
  • In dem Pressspalt 20 wird die Faserstoffbahn 14 also nur nach einer Seite, hier der Oberseite, entwässert. Die Entwässerung erfolgt in das permeable Entwässerungsband 16, während der Pressspalt 20 auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite durch eine bewegte glatte Fläche 22 begrenzt ist, die hier beispielsweise durch die inpermeable glatte Oberfläche eines über die untere Walze so geführten Transportbandes 18 gebildet ist.
  • Auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn 14, hier deren Unterseite, wird zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel 2 aufgetragen.
  • Dazu ist dem Pressspalt 20 eine Einrichtung 26 vorgeschaltet, über die das insbesondere chemische Hilfsmittel 24 auf die bewegte glatte Fläche 22, hier auf die inpermeable glatte Oberfläche des Transportbandes 18, übertragen wird.
  • Das in Bahnlaufrichtung L vor dem Pressspalt 20 auf die bewegte glatte Fläche 22 übertragene Hilfsmittel 24 gelangt also beispielsweise durch das Transportband 18 in den Pressspalt 20, in dem es auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn 14 aufgetragen wird.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das Hilfsmittel 24 durch die Einrichtung 26 auf die bewegte glatte Fläche 22 bzw. das Transportband 18 aufgesprüht. Das Hilfsmittel 24 kann jedoch beispielsweise auch im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche 22 übertragen und anschließend egalisiert werden.
  • Bei dem Pressspalt 20 kann es sich insbesondere um den letzten Pressspalt der Pressenpartie 12 handeln.
  • Im Anschluss an den Pressspalt 20 werden das permeable Entwässerungsband 16 und das Transportband 18 wieder voneinander getrennt, wobei die Faserstoffbahn 14 zusammen mit dem Transportband 18 weitergeführt wird, von dem es schließlich an einer Abnahmestelle 28 abgenommen wird.
  • Mittels der Einrichtung 26 können als Hilfsmittel beispielsweise Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die glatte bewegte Fläche 22 übertragen werden, über die sie im Pressspalt 20 schließlich auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Bahnseite aufgetragen werden. Als alternatives chemisches Hilfsmittel kann beispielsweise wenigstens ein Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn 14 aufgebracht werden.
  • Es werden also innerhalb der Pressenpartie 12, vorzugsweise im letzten Pressspalt 20, der nach nur einer Seite in ein z.B. durch einen Filz gebildetes permeables Entwässerungsband 16 entwässert, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn 14 Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel aufgetragen. Die Übertragung findet innerhalb des Pressspaltes 20 statt, und das zu übertragene Medium wird zuvor auf die glatte Oberfläche 22 der nicht gefilzten Seite übertragen. Diese kann durch eine glatte Walze, z.B. Keramikwalze, oder wie im vorliegenden Fall beispielsweise ein Transportband 18 mit einer inpermeablen glatten Oberfläche gebildet sein.
  • Der Auftrag auf die glatte Oberfläche 22 erfolgt entweder im Freistrahl mit nachfolgender Egalisierung, oder, wie im vorliegenden Fall, mittels eines Sprühauftrags.
  • Zur Vermeidung von dauerhaften Ablagerungen der applizierten Hilfsmittel auf der glatten Fläche 22 wird diese einer intensiven Reinigung unterzogen, wozu beispielsweise ein Doppelschaber mit vorgesetztem Spritz rohr, eine Hochdruckwasserreinigung, z.B. Duocleaner usw., vorgesehen sein können. Alternativ kann die glatte Oberfläche 22 vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt werden (Release-Agent).
  • 10
    Presse
    12
    Pressenpartie
    14
    Faserstoffbahn
    16
    permeables Entwässerungsband, Filz
    18
    Transportband
    20
    Pressspalt
    22
    bewegte glatte Fläche
    24
    Hilfsmittel
    26
    Übertragungseinrichtung
    28
    Abnahmestelle
    L
    Bahnlaufrichtung

Claims (28)

  1. Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (14), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Faserstoffbahn (14) durch wenigstens einen Pressspalt (26) einer Pressenpartie (12) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Pressspalt (20) der Pressenpartie (12), in dem die Faserstoffbahn (14) nur nach einer Seite entwässert wird, auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn (14) zumindest ein insbesondere chemisches Hilfsmittel (24) aufgetragen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) über eine bewegte glatte Fläche (22) auf die Faserstoffbahn (14) aufgetragen wird, durch die der betreffende Pressspalt (20) auf der der Entwässerungsseite gegenüberliegenden Seite begrenzt ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) in Bahnlaufrichtung (L) vor dem betreffenden Pressspalt (20) auf die bewegte glatte Fläche (22) übertragen wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) über eine glatte Walze auf die Faserstoffbahn (14) übertragen wird, deren Oberfläche die bewegte glatte Fläche (22) bildet.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als glatte Walze eine Keramikwalze oder dergleichen verwendet wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) über ein Transportband (18) mit einer die bewegte glatte Fläche (22) bildenden inpermeablen glatten Oberfläche auf die Faserstoffbahn (14) übertragen wird
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) im letzten Pressspalt (20) der Pressenpartie (12) auf die Faserstoffbahn (14) aufgetragen wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (14) in dem betreffenden Pressspalt (20) in ein permeables Entwässerungsband (16) entwässert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (14) in dem betreffenden Pressspalt (20) in einen Filz (16) entwässert wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem betreffenden Pressspalt (20) Stärke und/oder alternative chemische Hilfsmittel wie z.B. Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn aufgebracht werden.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als alternatives chemisches Hilfsmittel wenigstens ein Leimungsmittel auf die Faserstoffbahn (14) aufgebracht wird.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) im Freistrahl auf die bewegte glatte Fläche (22) übertragen und anschließend egalisiert wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (24) auf die bewegte glatte Fläche (22) aufgesprüht wird.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) im Anschluss an den betreffenden Pressspalt (20) gereinigt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) mittels eines Schabers, insbesondere Doppelschabers, mit vorgesetztem Spritzrohr gereinigt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) mittels einer Hochdruckwasserreinigung, z.B. mittels eines Duocleaners, gereinigt wird.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) vor dem Hilfsmittelauftrag mit einer Passivierungsschicht belegt wird.
  18. Vorrichtung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (14), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn (14) durch wenigstens einen Pressspalt (20) einer Pressenpartie (12) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Pressspalt (20) der Pressenpartie (12), in dem die Faserstoffbahn (14) nur nach einer Seite entwässert wird und der auf der gegenüberliegenden Seite durch eine bewegte glatte Fläche (22) begrenzt ist, eine Einrichtung (26) vorgeschaltet ist, über die ein insbesondere chemisches Hilfsmittel (24) auf die bewegte glatte Fläche (22) übertragen wird, durch die das Hilfsmittel (24) im Pressspalt (20) auf die der Entwässerungsseite gegenüberliegende Seite der Faserstoffbahn (14) aufgetragen wird.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) durch eine glatte Walze gebildet ist.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als glatte Walze eine Keramikwalze oder dergleichen vorgesehen ist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) durch die inpermeable glatte Oberfläche eines Transportband (18) gebildet ist.
  22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (26) dem letzten Pressspalt (20) der Pressenpartie (12) vorgeschaltet ist.
  23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (14) zusammen mit einem permeablen Entwässerungsband (16) durch den betreffenden Pressspalt (20) geführt ist.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass als permeables Entwässerungsband (16) ein Filz vorgesehen ist.
  25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem betreffenden Pressspalt (20) eine Reinigungseinrichtung nachgeschaltet ist.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung einen Schaber, insbesondere Doppelschaber, sowie ein diesem vorgesetztes Spritzrohr umfasst.
  27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung eine Hochdruckwasserreinigung, z.B. einen Duocleaner, umfasst.
  28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegte glatte Fläche (22) mit einer Passivierungsschicht versehen ist.
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