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DE19826647A1 - Verfahren zum Reinigen einer weichen Walzenoberfläche - Google Patents

Verfahren zum Reinigen einer weichen Walzenoberfläche

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Publication number
DE19826647A1
DE19826647A1 DE19826647A DE19826647A DE19826647A1 DE 19826647 A1 DE19826647 A1 DE 19826647A1 DE 19826647 A DE19826647 A DE 19826647A DE 19826647 A DE19826647 A DE 19826647A DE 19826647 A1 DE19826647 A1 DE 19826647A1
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DE
Germany
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cleaning
roller
roller surface
angle
cleaning device
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Withdrawn
Application number
DE19826647A
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English (en)
Inventor
Harald Hes
Martin Kustermann
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Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority to DE19826647A priority Critical patent/DE19826647A1/de
Publication of DE19826647A1 publication Critical patent/DE19826647A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Reinigen einer sich drehenden Walze (18), welche zumindest an ihrer Oberfläche (18a) aus einem weichen Material gebildet ist, mittels einer Reinigungsvorrichtung (10), wird die Reinigungseinrichtung (10) entgegen der Drehrichtung (D) der Walze (18) unter einem spitzen Winkel (beta), d. h. nach Art einer Stechklinge, gegen die weiche Walzenoberfläche (18a) angestellt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer sich drehenden Walze, welche zumindest an ihrer Oberfläche aus einem weichen Material gebildet ist.
Derartige Walzen kommen beispielsweise bei der Papierveredelung in Streichanlagen zum Einsatz, in welchen die laufende Papierbahn mit pigmenthaltigem Auftragsmedium beschichtet wird. Dabei umschlingt die Papierbahn die Walze über einen Teil deren Umfangs und wird von dieser abgestützt, während auf der von der Walze abgelegenen Seite pigmenthalti­ ges Medium auf die Papierbahnoberfläche aufgebracht wird. Es versteht sich, daß die Qualität des Beschichtungsergebnisses unter anderem davon abhängt, wie glatt die Papierbahn an der Walzenoberfläche anliegt. Eine ausreichend glatte Walzenoberfläche ist aber nicht ohne weiteres sicherge­ stellt. Beispielsweise kann es beim Durchlauf einer Klebestelle zweier aufeinanderfolgender Papierbahnen, einer sogenannten Spleiß-Stelle, oder beim Durchlauf eines Lochs in der Papierbahn zu einer Verunreinigung der Walzenoberfläche mit Kleber bzw. Auftragsmedium kommen. Derartige Verunreinigungen müssen zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Beschichtung möglichst schnell wieder von der Walzenoberfläche entfernt werden.
Gerade bei Walzen, welche an ihrer Oberfläche aus einem weichen Material gebildet sind, beispielsweise einem Material, dessen Härte einen Wert von zwischen etwa 40 P und etwa 120 P aufweist, wirft die Reinigung der Walzenoberfläche besondere Probleme auf, da bei jeder Berührung der Walzenoberfläche die Gefahr einer Verletzung bzw. Beschädigung derselben besteht. Derartige Beschädigungen der Walzenoberfläche können jedoch nicht toleriert werden, da sie zu einer dauerhaften Qualitätsverschlechterung der Beschichtung führen bzw. das Abschleifen der Walzenoberfläche erfor­ derlich machen, wobei letzteres wiederum Stillstandzeiten der Streichvor­ richtung für die Wartung bzw. den Austausch der Walze bedingt.
Als eine Möglichkeit, eine weiche Walzenoberfläche zu reinigen, ist es im Stand der Technik bekannt, eine Reinigungsklinge schleppend, d. h. der Drehung der Walze folgend, unter einem spitzen Winkel gegen die weiche Walzenoberfläche anzustellen. Diese schleppende Anstellung gegen die Walzenoberfläche wurde trotz des Kontakts der harten Klinge mit der weichen Walzenoberfläche gerade noch als tolerierbar angesehen. Wenn eine auf der Walzenoberfläche haftende Verunreinigung infolge der Drehung der Walze mit der Schleppklinge in Eingriff tritt, sucht nämlich diese Verunreinigung die Schleppklinge von der Walzenoberfläche wegzudrücken, übt jedoch auf diese niemals eine Kraft aus, die dazu führen könnte, daß die Klinge in die Walzenoberfläche hineinfährt bzw. einschneidet und diese beschädigt. Schleppklingen weisen aber eine geringe Reinigungseffizienz auf, da sie die Verunreinigung nur an ihrer Oberfläche abschaben und hierbei so abflachen, daß eine vollständige Entfernung der Verunreinigung von der Walzenoberfläche nicht möglich ist.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Reinigen einer sich drehenden Walze mit einer weichen Walzenober­ fläche anzugeben, welches eine höhere Reinigungseffizienz aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem man die Reinigungseinrichtung entgegen der Drehrichtung der Walze, d. h. nach Art einer Stechklinge, unter einem spitzen Winkel gegen die weiche Walzenoberfläche anstellt. Es ist das Ver­ dienst der Erfinder, erstmalig erkannt zu haben, daß das von der Reinigung harter Walzenoberflächen an sich bekannte Arbeiten mit einer entgegen der Drehrichtung der Walze unter einem spitzen Winkel angestellten Reinigungs­ einrichtung auch bei der Reinigung weicher Walzenoberflächen einsetzbar ist. Dabei kann einer Beschädigung der weichen Walzenoberfläche nicht nur dann vorgebeugt werden, wenn die Reinigungseinrichtung eine Luftbürsten­ einrichtung oder eine Vorrichtung zum Bestrahlen der Walzenoberfläche mit einer Reinigungsflüssigkeit umfaßt, sondern auch dann, wenn die Reini­ gungsvorrichtung eine Reinigungsklinge umfaßt.
Das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren kann sowohl kontinuierlich als auch intermittierend durchgeführt werden. D.h. die Reinigungsvorrichtung kann mit der weichen Walzenoberfläche sowohl in dauerhaftem Reinigungs­ eingriff sein, als auch nur im Bedarfsfalle bei Erfassung einer Verschmut­ zung der Walzenoberfläche mit dieser in Reinigungseingriff gebracht wer­ den. In beiden Fällen ist die Phase der Einleitung des Reinigungsbetriebs hinsichtlich der Gefahr einer Beschädigung der Walzenoberfläche besonders kritisch, d. h. die Phase in der man die Reinigungsvorrichtung aus einer Ruhestellung, in welcher sie mit der weichen Walzenoberfläche nicht in Reinigungseingriff ist, in eine Reinigungsstellung überführt, in welcher sie zum Reinigungseingriff mit der Walze entgegen deren Drehrichtung gegen deren weiche Oberfläche angestellt ist. Um das Risiko einer Beschädigung der weichen Walzenoberfläche in dieser kritischen Phase senken, wenn nicht gar vollständig ausschließen zu können, wird vorgeschlagen, daß man die Reinigungsvorrichtung zunächst mit der Walzenoberfläche unter einem Anstellwinkel in Kontakt bringt, der einen ersten und kleineren Wert auf­ weist, und den Anstellwinkel dann auf einen zweiten und größeren Wert erhöht. Dabei kann der erste und kleinere Wert des Anstellwinkels zwischen etwa 0° und etwa 25° betragen, während der zweite und größere Wert zwischen etwa 15° und etwa 45° betragen kann.
Während der Erhöhung des Eingriffswinkels kann die Eingriffsposition der Reinigungsvorrichtung der Walzenoberfläche nach einer ersten Ausführungs­ variante des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem maschinenrahmen­ festen Koordinatensystem im wesentlichen beibehalten werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß man die Reinigungsvorrichtung um ihre Eingriffsposition mit der Walzenoberfläche dreht.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß sich die Eingriffsposition der Reinigungsvorrichtung mit der Walzenoberfläche während der Erhöhung des Anstellwinkels in einem maschinenrahmen-festen Koordinatensystem verla­ gert. Beispielsweise kann man die Reinigungsvorrichtung in einer Über­ lagerung von zwei oder mehreren translatorischen Bewegungen derart be­ wegen, daß sich die Eingriffsposition auf einer Kreisbahn um die Achse der Walze bewegt, so daß sich der Anstellwinkel allein aufgrund der unver­ ändert beibehaltenen Raumorientierung der Reinigungsvorrichtung in dem maschinenrahmen-festen Koordinatensystem erhöht.
Die Gefahr einer Beschädigung der Walzenoberfläche kann weiter dadurch verringert werden, daß man nach Herstellung des Kontakt zwischen Reini­ gungsvorrichtung und Walzenoberfläche die Linienkraft, die die Reinigungs­ vorrichtung auf die Walzenoberfläche ausübt, allmählich erhöht. Darüber hinaus kann man die von der Reinigungsvorrichtung auf die Walzenoberfläche ausgeübte Linienkraft während der nachfolgenden Erhöhung des Anstell­ winkels weiter verändern, beispielsweise auf den gewünschten Reinigungs­ betriebs-Wert erhöhen.
Eine weitere beschädigungskritische Phase stellt die Beendigung des Reinigungsbetriebs dar. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß man die vorstehend beschriebene Abfolge von Schritten zur Einleitung des Reini­ gungsbetriebs im wesentlichen unverändert in umgekehrter Reihenfolge ausführt. So kann man beispielsweise den Anstellwinkel ausgehend von seinem zweiten und größeren Wert auf einen dritten und kleineren Wert verringern, und nach Reduzierung der Linienkraft die Reinigungsvorrichtung von der Walzenoberfläche entfernen und in die Ruhestellung zurückführen. Der dritte Wert des Anstellwinkels kann zwischen etwa 0° und etwa 25° betragen.
Ein weiteres Problem, das beim Anstellen der Reinigungsvorrichtung gegen die weiche Walzenoberfläche auftritt, vor allem dann auftritt, wenn die Reinigungsvorrichtung eine Reinigungsklinge umfaßt, ist der sog. "Radier­ gummi-Effekt", der in Fachkreisen auch unter der Bezeichnung "Stick/Slip-Ef­ fekt" bekannt ist. Es handelt sich hierbei um ein intermittierendes Haften und Gleiten, das dann auftritt, wenn man einen weichen Gegenstand auf einer harten Oberfläche bewegt bzw. einen harten Gegenstand auf einer weichen Oberfläche bewegt. Insbesondere während der Haftphasen, wäh­ rend derer bei Einsatz einer harten Reinigungsklinge die weiche Walzenober­ fläche verformt werden, besteht ein erhöhtes Beschädigungsrisiko für die Walzenoberfläche.
Um den "Stick/Slip-Effekt" vorbeugen zu können, wird vorgeschlagen, die Walzenoberfläche mittels einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser zu schmie­ ren. Um jedoch gleichzeitig verhindern zu können, daß diese Schmier­ flüssigkeit die Gefahr einer Beschädigung der zu beschichtenden Material­ bahn heraufbeschwört, wird vorgeschlagen, daß man die Walzenoberfläche während des In-Kontakt-Bringens und gewünschtenfalls auch während des Außer-Kontakt-Bringens mit der Reinigungsvorrichtung mit Flüssigkeit lediglich besprüht. Die versprühte Flüssigkeitsmenge reicht dabei jedoch nicht aus, um vor der Reinigungsvorrichtung einen Sumpf zu bilden. Be­ findet sich die Reinigungsvorrichtung dann mit der Walzenoberfläche in Reinigungseingriff, so kann man der Walzenoberfläche während des Reini­ gungsbetriebs verstärkt Flüssigkeit zuführen. Diese Flüssigkeit wird zusammen mit etwaig von der Walzenoberfläche entfernten Verunreinigun­ gen durch die Reinigungsvorrichtung von der Walzenoberfläche abgehoben und von dieser weggeleitet, so daß eine Gefährdung der zu beschichtenden Materialbahn zuverlässig ausgeschlossen ist.
Neben der Vermeidung des Stick/Slip-Effekts beugt das Aufbringen von Flüssigkeit auf die Walzenoberfläche ferner dem Antrocknen von Kleber bzw. Auftragsmedium an der Walzenoberfläche vor, so daß sich diese Ver­ unreinigungen leichter wieder von der Walzenoberfläche entfernen lassen.
Daher kann erfindungsgemäß mit einer geringen von der Reinigungsvorrich­ tung auf die Walzenoberfläche ausgeübten Linien kraft gearbeitet werden, was wiederum das Risiko einer Beschädigung der Walzenoberfläche herab­ setzt.
Bevor man die Reinigungsvorrichtung bei Beendigung des Reinigungs­ betriebs von der Walzenoberfläche entfernt, kann man die der Walzenober­ fläche zugeführte Flüssigkeit wieder absaugen, um jegliches Beschädi­ gungsrisiko der Materialbahn auszuschließen. Vorzugsweise kann man die der Walzenoberfläche zugeführte Flüssigkeit auch während der Reinigung wieder absaugen.
Die Annäherungsbewegung der Reinigungsvorrichtung an die Walzenober­ fläche kann beispielsweise mittels eines Hebelmechanismus herbeigeführt werden. Ferner kann die Reinigungsvorrichtung mittels dieses bzw. eines weiteren Hebelmechanismus oder mittels eines Druckschlauchs gegen die Walzenoberfläche angestellt werden. Auch die Veränderung des Anstell­ winkels der Reinigungsvorrichtung kann mittels eines Hebelmechanismus oder eines Druckschlauchs bewerkstelligt werden.
Neben Luftbürsteneinrichtungen und einzelnen Reinigungsklingen können erfindungsgemäß auch sogenannte Doppelschaber zum Einsatz kommen, d. h. Reinigungsvorrichtungen, welche eine erste Reinigungsklinge und eine ihr in Laufrichtung der Oberfläche nachgeordnete zweite Reinigungsklinge umfassen.
Die Erfindung wird im folgenden an Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es stellt dar:
Fig. 1 bis 4 schematische Ansichten zur Erläuterung der Schritte zur Aufnahme der Reinigung einer Walzenoberfläche;
Fig. 5 eine Ansicht zur Erläuterung eines alternativen Verfahrens­ schritts zur Erhöhung des Anstellwinkels der Reinigungsvor­ richtung gegen die Walzenoberfläche; und
Fig. 6 eine mit einem Doppelschaber ausgerüstete Reinigungsvor­ richtung.
In Fig. 1 ist eine Reinigungsvorrichtung 10 dargestellt, welche eine in einer Klingenhalterung 12 aufgenommene Reinigungsklinge 14 umfaßt. Die Reini­ gungsvorrichtung 10 dient zum Entfernen von Verunreinigungen 16 von der Oberfläche 18a einer sich in Richtung des Pfeils D drehenden Walze 18, welche zumindest in einem oberflächennahen Bereich 18b aus einem weichen Material mit einer Härte von zwischen etwa 40 P und etwa 120 P gebildet ist.
Genauer gesagt ist in Fig. 1 eine Ruhestellung der Reinigungsvorrichtung 10 dargestellt, d. h. eine Stellung, in der sich die Reinigungsvorrichtung 10 nicht in Reinigungseingriff mit der weichen Walzenoberfläche 18a befindet. Um die Reinigungsvorrichtung 10 ausgehend von der Ruhestellung gemäß Fig. 1 in die in Fig. 4 bzw. Fig. 5 dargestellte Reinigungsstellung überzuführen, wird die Reinigungsvorrichtung 10 zunächst in einem ersten Teilschritt S1-2 an die Walze 18 angenähert, bis die Reinigungsklinge 14 in der in Fig. 2 dargestellten ersten Zwischenstellung mit ihrem freien Ende 14a lose an der Walzenoberfläche 18a anliegt und diese an einer Linie L zwischen dem freien Ende 14a der Reinigungsklinge 14 und der Walzenoberfläche 18a be­ rührt. In dieser ersten Zwischenstellung beträgt der Anstellwinkel α, den die Reinigungsklinge 14 mit der Tangente T an die Berührungslinie L einschließt, höchstens etwa 25°, im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa 10°.
Um bei Kontakt der Reinigungsklinge 14 mit der Walzenoberfläche 18a ein vom Stick/Slip-Effekt herrührendes "Entlangrattern" des freien Endes 14a der Reinigungsklinge 14 längs der sich vorüberbewegenden Walzenober­ fläche 18a verhindern zu können, wird mittels einer Sprüheinrichtung 20 die Oberfläche 18a mit einem Flüssigkeitsnebel 22, vorzugsweise Wassernebel, oder einem Flüssigkeitsdampf, vorzugsweise Wasserdampf, besprüht, um so die Reibung zwischen der Oberfläche 18a und dem freien Ende 14a der Reinigungsklinge 14 zu verringern. Die Flüssigkeit wird dabei in so geringer Menge auf die Walzenoberfläche 18a aufgebracht, daß sich in Drehrichtung D vor der Klingenspitze 14a kein Sumpf bilden kann, d. h. keine Flüssigkeit ansammeln kann.
Ausgehend von der ersten Zwischenstellung gemäß Fig. 2 wird in einem weiteren Teilschritt S2-3 die Linienkraft, die die Klingenspitze 14a auf die Walzenoberfläche 18a ausübt, durch Ausüben einer Anpreßkraft F auf die Reinigungsklinge 14 allmählich erhöht, beispielsweise bis sie den für den späteren Reinigungsbetrieb gewünschten Wert erreicht. Unter dem Einfluß dieser Anpreßkraft F verformt sich die Reinigungsklinge 14 geringfügig, wie dies in der zweiten Zwischenstellung gemäß Fig. 3 dargestellt ist.
Um die Reinigungsvorrichtung 10 nun schließlich in die in Fig. 4 dargestellte Reinigungsstellung überzuführen, kann gemäß einem weiteren Teilschritt S3-4 die gesamte Reinigungsvorrichtung 10 um die Kontaktlinie L zwischen Reini­ gungsklinge 14 und Walzenoberfläche 18a gedreht werden.
Ist die Reinigungsstellung gemäß Fig. 4 erreicht, so kann der Walzenober­ fläche 18a im Reinigungsbetrieb anstelle des feinen Sprühnebels mittels einer Zufuhreinrichtung 24 ein kräftiger Flüssigkeitsstrom 26 zugeführt werden. Dieser Flüssigkeitsstrom wird zusammen mit Verunreinigungen 16 durch die Reinigungsklinge 14 von der Walzenoberfläche 18a abgehoben.
Zur Abfuhr des "Schabstoffes", d. h. der zugeführten Flüssigkeit 26 mit darin enthaltenen Verunreinigungsteilen 16 und/oder sonstigen Stoffe, ist der Reinigungsvorrichtung 10 eine Absaugvorrichtung 28 zugeordnet.
In einer alternativen Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Verfah­ rens kann die gesamte Reinigungsvorrichtung 10 ausgehend von der zwei­ ten Zwischenstellung gemäß Fig. 3 zur Erlangung einer Reinigungsstellung der Reinigungsvorrichtung 10, in der die Reinigungsklinge 14 unter einem Winkel β gegen die Walzenoberfläche 18a angestellt ist, in einem zum Teil­ schritt S3-4 alternativen Teilschritt S3-5 gemäß einer Überlagerung mehrerer translatorischer Bewegungen unter Beibehaltung ihrer Raumorientierung in einem maschinenrahmen-festen Koordinatensystem K im wesentlichen auf einer Kreisbahn um eine Achse A der Walze 18 bewegt werden, bis der gewünschte Anstellwinkel β erreicht ist. Hinsichtlich der Zufuhr von Flüssigkeit 26 mittels der Vorrichtung 24 und der Saugvorrichtung 28 kann vollinhaltlich auf die vorstehende Beschreibung der Reinigungsstellung und des Reinigungsbetriebs gemäß Fig. 4 Bezug genommen werden.
Die beiden vorstehend geschilderten Verfahrensvarianten können auch bei einer Reinigungseinrichtung zum Einsatz kommen, wie sie in Fig. 6 darge­ stellt ist. Die in Fig. 6 gezeigte Reinigungsvorrichtung 10' zum Entfernen von Verunreinigungen 16' von der Oberfläche 18'a der Walze 18' umfaßt eine erste Reinigungsklinge 14' und eine dieser in Laufrichtung D der Walzenoberfläche 18'a nachgeordnete zweite Reinigungsklinge 14'', die gemeinsam einen Doppelschaber bilden. Die erste Reinigungsklinge 14' wird dabei üblicherweise als Abnahmeschaber bezeichnet und hat die Aufgabe Verunreinigungen, nach einem Abriß beispielsweise Papierfetzen, von der Walzenoberfläche 18'a abzuschaben. Die als üblicherweise als Putzschaber bezeichnete zweite Reinigungsklinge 14'' dient zum Entfernen etwaig verbleibender Reste. Die Klingenhalterungen 12', 12'' der beiden Schaber 14' und 14'' sind vorzugsweise an einem gemeinsamen (nicht dargestellten) Träger befestigt, können an diesem jedoch unabhängig voneinander bewegt werden, so daß sie auch unabhängig voneinander gegen die Walzen­ oberfläche 18'a angestellt werden können. Auch bei dieser Ausführungs­ form kann eine Flüssigkeits-Zufuhreinrichtung 24' vorgesehen sein.
Nachzutragen ist, daß der Winkel β einen Wert von zwischen etwa 15° und etwa 45° haben kann, in jedem Fall aber ist der Winkel β größer als der Winkel α.
Nachzutragen ist ferner, daß die Linienkraft, welche die Klingenspitze 14a auf die Walzenoberfläche 18a ausübt, auch während der Teilschritte S3-4 bzw. S3-5 nochmals verändert werden kann, um den für den Reinigungs­ betrieb erwünschten Wert einzustellen.
Zum Abheben der Reinigungsklinge 14 von der Walzenoberfläche 18a werden die vorstehend beschriebenen Schritte S1-2, S2-3 und S3-4 bzw. S3-5 vorzugsweise in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt. D.h. zunächst wird die starke Zufuhr von Flüssigkeit 26 durch das Besprühen mit Flüssig­ keitsnebel bzw. Flüssigkeitsdampf 22 ersetzt. Anschließend wird der Anstellwinkel der Reinigungsklinge 14 gegen die Walzenoberfläche 18a im wesentlichen unter Beibehaltung der Linienkraft der Klingenspitze 14a auf die Walzenoberfläche 18a vom Wert β auf den Wert α reduziert. Dann wird die Linienkraft verringert, bis die Klingenspitze 14a im wesentlichen nur noch lose auf der Walzenoberfläche 18a anliegt, und schließlich wird die Klingenspitze 14a von der Walzenoberfläche 18a abgehoben.
Die erfindungsgemäße Reinigung der Walzenoberfläche 18a mit einer nach Art einer Stechklinge gegen die Walzenoberfläche 18a angestellten Reinigungsklinge 14 kann sowohl im kontinuierlichen Reinigungsbetrieb als auch im intermittierenden Reinigungsbetrieb durchgeführt werden. D.h. die Reinigungsklinge 14 kann entweder ständig mit der Walzenoberfläche 18a in Eingriff stehen, oder aber nur bei Erfassen einer Verunreinigung 16 auf der Walzenoberfläche 18a gegen die Walzenoberfläche 18a angestellt und beispielsweise nach einer vorbestimmten Zeit wieder von dieser abgehoben werden. Die Erfassung der Verunreinigung kann dabei entweder durch eine entsprechende (nicht dargestellte) Sensoreinrichtung oder durch eine Bedienungsperson erfolgen. Ferner kann die Reinigungseinrichtung 10 unter dem Einfluß einer Steuereinheit aufgrund eines von der Sensoreinrichtung abgegebenen Sensorsignals bzw. aufgrund einer Betätigung durch die Bedie­ nungsperson gegen die Walzenoberfläche 18a angestellt werden. Sensor­ einrichtung und Steuereinheit können gemäß vorstehendem in einen Regelkreis eingebunden werden.
Die Zufuhr von Schmierflüssigkeit, beispielsweise Wasser, auf die Walzen­ oberfläche 18a stellt einen so niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen der Walzenoberfläche 18a und der Klingenspitze 14a sicher, daß der wegen des damit einhergehenden Beschädigungsrisikos der Walze 18 gefürchtete Stick/Slip-Effekt zuverlässig vermieden werden kann. Zum anderen verhin­ dert die Flüssigkeitszufuhr, daß die Verunreinigungen 16 auf der Walzen­ oberfläche 18a antrocknen können, so daß sie problemlos wieder von der Oberfläche 18a der Walze 18 entfernt werden können. Dies ermöglicht es letztendlich, mit einer relativ geringen Linienkraft der Klingenspitze 14a gegen die Walzenoberfläche 18a arbeiten zu können, was das Risiko einer Beschädigung der Walzenoberfläche 18a weiter reduziert, wenn nicht gar vollständig ausschließt.
Obgleich das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren vorstehend anhand des Einsatzes einer Reinigungsklinge beschrieben worden ist, ist festzuhal­ ten, daß auch der Einsatz andersartiger Reinigungsvorrichtungen im Rahmen der Erfindung möglich ist. So kann beispielsweise eine Flüssigkeits­ strahl-Reinigungsvorrichtung eingesetzt werden, wie sie beispielsweise von der Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH unter der Bezeichnung "DuoCleaner" angeboten wird. Auch bei derartigen Flüssigkeitsstrahl-Reinigungsvor­ richtungen besteht aufgrund des hohen Drucks, mit dem die Flüssigkeit ausgestoßen wird, die Gefahr einer Beschädigung einer weichen Walzen­ oberfläche durch den Flüssigkeitsstrahl. Entsprechendes gilt auch für den Einsatz von Luftbürsten als Reinigungsvorrichtung.
Festzuhalten ist ferner, daß das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren an allen Arten von Walzen einsetzbar ist, welche zumindest im Bereich ihrer Oberfläche aus einem weichen Material gebildet sind. Mit besonderem Vorteil ist die Erfindung jedoch bei der Reinigung von Walzen in Streich­ stationen zum Beschichten von Materialbahnen, insbesondere aus Papier oder Karton, geeignet. In diesem Falle kommt insbesondere der Änderung der Flüssigkeitszufuhrintensität von einer starken Flüssigkeitszufuhr während des Reinigungsbetriebs auf eine geringe Flüssigkeitszufuhr während des Übergangs zwischen Ruhestellung und Reinigungsstellung bzw. in der Ruhestellung besondere Bedeutung zu. Erfindungsgemäß wurde nämlich gefunden, daß zur Vermeidung des Stick/Slip-Effekts eine so geringe Flüssigkeitszufuhr ausreicht, daß sogar Papier mit einem Flächenge­ wicht von weniger als 40 g/m2 in Streichstationen veredelt werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß der beim Abheben der Reinigungsklinge 14 von der Walzenoberfläche 18a plötzlich frei werdende Wasserschwall zu einem Zerreißen des Papiers führt.

Claims (16)

1. Verfahren zum Reinigen einer sich drehenden Walze (18), welche zumindest an ihrer Oberfläche (18a) aus einem weichen Material gebildet ist, mittels einer Reinigungsvorrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, daß man die Reinigungseinrichtung (10) entgegen der Drehrichtung (D) der Walze (18) unter einem spitzen Winkel (β), d. h. nach Art einer Stechklinge, gegen die weiche Walzenoberfläche (18a) anstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reinigungsvorrichtung (10) dann, wenn man sie zum Einleiten des Reinigungsbetriebs aus einer Ruhestellung (Fig. 1), in welcher sie mit der weichen Walzenober­ fläche (18a) nicht in Reinigungseingriff ist, in eine Reinigungsstellung (Fig. 4; Fig. 5) überführt, in welcher sie zum Reinigungseingriff mit der Walze (18) entgegen deren Drehrichtung (D) gegen deren weiche Oberfläche (18a) angestellt ist, zunächst mit der Walzenoberfläche (18a) unter einem Anstellwinkel in Kontakt bringt, der einen ersten und kleineren Wert (β) aufweist, und den Anstellwinkel dann auf einen zweiten und größeren Wert (α) erhöht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und kleinere Wert (β) des Anstellwinkels zwischen etwa 0° und etwa 25° beträgt, während der zweite und größere Wert (α) zwischen etwa 15° und etwa 45° beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsposition (L) der Reinigungs­ vorrichtung (10) mit der Walzenoberfläche (18a) während der Erhö­ hung des Anstellwinkels in einem maschinenrahmen-festen Koordina­ tensystem (K) im wesentlichen beibehalten wird (Schritt S3-4).
5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eingriffsposition (L) der Reini­ gungsvorrichtung (10) mit der Walzenoberfläche (18a) während der Erhöhung des Anstellwinkels in einem maschinenrahmen-festen Koor­ dinatensystem (K) verlagert (Schritt S3-5).
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Herstellung des Kontakts zwischen Reinigungsvorrichtung (10) und Walzenoberfläche (18a) (Schritt S1-2) die Linienkraft, die die Reinigungsvorrichtung (10) auf die Walzenoberfläche (18a) ausübt, allmählich erhöht (Schritt S2-3)
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die von der Reinigungsvorrichtung (10) auf die Walzenoberfläche (18a) ausgeübte Linienkraft während der Erhöhung des Anstellwinkels weiter verändert.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Beenden der Reinigung der Walzenoberfläche (18a) den Anstellwinkel ausgehend von seinem zweiten und größeren Wert (β) auf einen dritten und kleineren Wert (α) verringert, und nach Reduzierung der Linienkraft die Reinigungs­ vorrichtung (10) von der Walzenoberfläche (18a) entfernt und in die Ruhestellung zurückführt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man die Walzenoberfläche (18a) wäh­ rend des In-Kontakt-Bringens und gewünschtenfalls auch während des Außer-Kontakt-Bringens mit der Reinigungsvorrichtung (10) mit Flüssigkeit (22) besprüht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man der Walzenoberfläche (18a) während der Reinigung verstärkt Flüssigkeit (26) zuführt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß man die der Walzenoberfläche (18a) zugeführte Flüssigkeit (26) zumindest während der Reinigung wieder absaugt (28).
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (18) an ihrer Oberfläche (18a) aus einem Material gefertigt ist, dessen Härte einen Wert von zwischen etwa 40 P und etwa 120 P aufweist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (10) eine Reinigungsklinge (14) umfaßt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung eine Vorrichtung zum Bestrahlen der Walzenoberfläche mit einer Reini­ gungsflüssigkeit umfaßt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung eine Luftbürsteneinrichtung umfaßt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (10') eine erste Reinigungsklinge (14') und eine ihr in Laufrichtung (D) der Ober­ fläche (18'a) nachgeordnete zweite Reinigungsklinge (14'') umfaßt.
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