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DE1031752B - Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen

Info

Publication number
DE1031752B
DE1031752B DEV10858A DEV0010858A DE1031752B DE 1031752 B DE1031752 B DE 1031752B DE V10858 A DEV10858 A DE V10858A DE V0010858 A DEV0010858 A DE V0010858A DE 1031752 B DE1031752 B DE 1031752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
track
tension
strand material
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV10858A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Sternadl
Dipl-Ing Josef Beck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine AG
Original Assignee
Voestalpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voestalpine AG filed Critical Voestalpine AG
Publication of DE1031752B publication Critical patent/DE1031752B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/24Transferring coils to or from winding apparatus or to or from operative position therein; Preventing uncoiling during transfer
    • B21C47/247Joining wire or band ends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/0073Butt welding of long articles advanced axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitenden Anlagen Zwecks fortlaufender Fertigung sollen Anlagen zur Verarbeitung von Stranggut, wie Band oder Draht, kontinuierlich beschickt werden, während aber der Stranggutzulauf nicht in gleicher Weise kontinuierlich erfolgen kann, weil es beispielsweise notwendig ist, vorerst die Enden der jeweils nur in bestimmten Längen auf Trommeln oder in Bunden zur Verfügung stehenden Ausgangsprodukte zusammenzuschweißen oder zu heften. Um diese Unterbrechungen des Zulaufes auszugleichen, werden bereits vor der Verarbeitungsanlage große Schlingen gebildet, so daß sich ein gewisser Materialvorrat .ergibt, der bei Unterbrechung des Zulaufes bis zum Einsetzen der neuerlich laufenden Zufuhr aufgebracht werden kann und die Kontinuität der Beschickung der Bearbeitungsanlage sichert. Bisher werden für diese Schlingen entweder verhältnismäßig hohe Gerüste, die sogenannten Schlingentürme oder lange und tiefe Schlingengruben vorgesehen, die großen Raumbedarf haben und hohe Baukosten verursachen. Außerdem besteht dabei die Gefahr von Oberflächenbeschädigungen durch Aneinanderscheuern des Stranggutes im Bereich der frei hängenden Schlingen; schließlich ergibt sich je nach der jeweiligen Schlingengröße bzw. dein Durchhanggewicht eine Veränderung der Spannung des durch die Verarbeitungsanlage gezogenen Gutes.
  • Es ist auch schon eine Einrichtung bekannt, bei der die zum Ausgleich des diskontinuierlichen Stranggutzulaufs vorgesehene Schlinge durch einen mit einer Umlenkeinrichtung ausgerüsteten sowie auf einer schrägen Bahn frei beweglichen Wagen gespannt wird. Dabei ist die Spannwagenbahn jedoch an der der Verarbeitungsanlage entgegengesetzten Seite der Abwickelhaspel bzw. der sonstigen vorgeordneten Einrichtungen, zweckmäßig außerhalb der eigentlichen Werkshalle unter einem Flugdach od. dgl., angeordnet, so daß sich eine große Baulänge der Gesamtanlage ergibt. Weiter liegt das Stranggut zwischen dem Wagen und der Verarbeitungsanlage auf Bern Boden auf; es reicht daher die verhältnismäßig geringe Neigung der Spannwagenba'hn selbst bei großem Wagengewicht nicht aus, das zur Verarbeitungsanlage laufende Gut in Spannung zu halten. Die erforderliche Spannung des Stranggutes wird vielmehr im wesentlichen durch die Bodenreibung bedingt, womit sie unkontrollierbaren Einflüssen unterliegt und nicht konstant gehalten werden kann. Überdies bringt das Schleifen am Boden unerwünschte Materialbeschädigungen mit sich.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung einer solchen Einrichtung und besteht darin, daß die Spannwagenbahn unterhalb der Verarbeitungsanlage, z. B. in einem Kellerraum, angeordnet und neben der Bahn oder in Bahnmitte eine längsgrubenartige Aussparung für das zwischen dem Wagen und dem Ort des Strangzu- und -ablaufs durchhängende Gut vorgesehen ist. Die Anordnung der Spannwagenbahn unter der Verarbeitungsanlage ergibt eine wesentliche Verkürzung der Gesamtbaulänge. Da das Gut neben der Bahn oder in Bahnmitte ohne Bodenreibung frei durchhängen kann, ist die Spannung lediglich vom Wagengewicht sowie der Bahnneigung abhängig und kann demnach entsprechend beeinflußt bzw: kontrolliert werden; wobei außerdem Materialbeschädigungen durch das Scheuern am Boden oder durch das Reiben der Schlingenteile aneinander sicher vermieden sind.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die Spannwagenbahn an ihrem unteren Ende eine allmähliche Zunahme ihrer Neigung auf. Dadurch wird bei Vergrößerung der Schlingenlänge und des Durchhanggewichtes eine Zunahme der Schlingenspannenden Komponente des Wagengewichtes und damit in weiterer Folge eine gleichbleibende Stranggutspannung in der Verarbeitungsanlage erreicht. Diese Ausbildung ermöglicht auch die Schlingenbildung bei breiteren Bändern mit größerem Eigengewicht.
  • Am Ende der Spannwagenbähn können zwei die das Gut zuführenden Treibrollen steuernde Endlagenscbalter vorgesehen sein. Durch Pendeln des Spannwagens zwischen diesen Schaltern und die dadurch bewirkte Steuerung läßt sich der Lauf dieser Treibrollen selbsttätig regeln.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel das Schema einer Gesamtanlage mit- der erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • Die kontinuierlich zu beliefernde Verarbeitungsanlage ist mit 1 bezeichnet. Unterhalb dieser Anlage ist in einem Kellerraum eine schräge Bahn 2 angeordnet, die an ihrem unteren Ende eine allmähliche Zunähme ihrer Neigung aufweist. Auf der Bahn 2 ist ein. Spannwagen 3, auf dem eine Trommel 4 lagert, frei beweglich. Mit 5 ist eine Schweiß- oder Heftmaschine bezeichnet, der ein Bandfesthalte- und Einfü'hrgerüst 6 vorgeordnet ist. Dieses Gerüst 6 besitzt eine angetriebene und reversierbare mittlere Rolle 7 und zwei fallweise an diese anstellbare Rollen B.
  • Das Stranggut wird von abgebremsten Abwickelhaspeln 9 oder 10 durch Treibrollenpaäre 11 abgezogen, wobei von den Treibro-llenpaaren jeweils die untere der Rollen angetrieben und die obere Rolle gegen die untere angepreßt wird. Das Gut läuft über verschiedene Umlenkrollen 12 zur Trommel 4 auf dem Spannwagen 3 und von dieser durch die Verarbeitungsanlage 1. Ist beispielsweise der Abwickelhaspel 10 leer, so wird ein neues Bund 9 abgewickelt, wobei die Band- bzw. Drahtenden in der Heft- bzw. Schweißmaschine 5 miteinander verbunden werden. Am unteren Ende der Fahrbahn 2 sind in kurzem Abstande voneinander zwei Endlagenschalter 13 eingebaut.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitenden Anlagen, bei der zum Ausgleich des diskontinuierlichen Stranggutzulaufs eine der Verarbeitungseinrichtung vorgeordnete Schlinge vorgesehen ist, die durch einen mit einer Umlenkeinrichtung ausgerüsteten sowie auf einer schrägen Bahn frei beweglichen Wagen gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannwagenbahn (2) unterhalb der Verarbeitungsanlage (1), z. B. in einem Kellerraum, angeordnet und neben der Bahn (2) oder in Bahnmitte eine längsgrubenartige Aussparung für ,das zwischen dem Wagen (3) und dem :Ort des Strangzu- und -ablaufs (11, 12) durchhängende Gut vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannwagenbahn (2) an ihrem unteren Ende eine allmähliche Zunahme ihrer Neigung aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Spannwagenbahn (2) zwei die das Gut zuführenden Treibrollen (11) steuernde Endlagenschalter (13) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 238 667, 2 280 943.
DEV10858A 1955-07-02 1956-06-29 Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen Pending DE1031752B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1031752X 1955-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1031752B true DE1031752B (de) 1958-06-12

Family

ID=3684357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV10858A Pending DE1031752B (de) 1955-07-02 1956-06-29 Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1031752B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211900B (de) 1962-09-01 1966-03-03 Taylor Winfield Corp Vorrichtung zum Zufuehren, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweissen, der Enden zweier Baender
DE1268368B (de) * 1964-11-09 1968-05-16 Oberspree Kabelwerke Veb K Speicherwerk zum kontinuierlichen Betrieb von Schneckenpressenanlagen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2238667A (en) * 1937-10-20 1941-04-15 Wales Charles Clarke Apparatus for treating strip steel
US2280943A (en) * 1941-01-30 1942-04-28 Crucible Steel Co America Apparatus for handling metal strip

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