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DE1211900B - Vorrichtung zum Zufuehren, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweissen, der Enden zweier Baender - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweissen, der Enden zweier Baender

Info

Publication number
DE1211900B
DE1211900B DET22681A DET0022681A DE1211900B DE 1211900 B DE1211900 B DE 1211900B DE T22681 A DET22681 A DE T22681A DE T0022681 A DET0022681 A DE T0022681A DE 1211900 B DE1211900 B DE 1211900B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
roller
drive roller
presetting
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET22681A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph H Cooper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Taylor Winfield Corp
Original Assignee
Taylor Winfield Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Taylor Winfield Corp filed Critical Taylor Winfield Corp
Priority to DET22681A priority Critical patent/DE1211900B/de
Publication of DE1211900B publication Critical patent/DE1211900B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0408Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work for planar work

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweißen, der Enden zweier Bänder Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweißen, der Enden zweier Bänder, die von Vorratsspulen ablaufen und in zwei Bahnen über eine in ihrer Drehrichtung umkehrbare Antriebswalze mit wahlweise an diese anstellbaren, je einer der Bahnen zugeordneten Druckwalzen zu der zum Verbinden bestimmten gemeinsamen Einrichtung gelangen.
  • Es ist allgemein üblich, eine solche Vorrichtung zum Verbinden der Bänder bei Bearbeitungsanlagen, insbesondere Fertigungsstraßen, zu verwenden, wobei das Bandmaterial kontinuierlich zugeführt, z. B. von einer Spule abgezogen wird, und für diese Zwecke ist die Verbindungsvorrichtung für die Enden so ausgebildet, daß das Band durch die Vorrichtung hindurchlaufen kann und nur angehalten wird, wenn das Ende des einen Bandes mit dem Anfang des nächsten verbunden werden muß. Normalerweise ist es zweckmäßig, die Anlage ununterbrochen arbeiten zu lassen, wobei es erforderlich ist, daß zwischen dieser Anlage und der Verbindungsvorrichtung eine Möglichkeit zum Speichern von Bandmaterial besteht; um die dafür benötigte Einrichtung so klein und einfach wie möglich zu halten, ist es wünschenswert, das Verbinden der Bandenden rasch zu bewerkstelligen.
  • Es ist bekannt, die Verbindungsvorrichtung so auszuführen, daß während des Durchlaufens des ersten Bandes bereits der Anfang eines zweiten Bandes genau zwischen die Teile eingeführt werden kann, die zum Verbinden der Bänder dienen, so daß unmittelbar nach dem Aufbrauchen des ersten Bandes dieses in der Vorrichtung angehalten und die Vorrichtung dann automatisch so betätigt wird, daß der kontinuierliche Banddurchlauf bald wieder fortgesetzt werden kann. Die von den beiden Spulen abgezogenen Bänder werden dabei auf getrennten Bahnen in die Verbindungsvorrichtung eingeführt, wobei diese Bahnen abwechselnd zum Zuführen der Anfänge aufeinanderfolgender Bänder benutzt werden.
  • Es ist auch bereits eine Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern einer Verarbeitungsanlage mit bandartigem Material bekannt, bei der zum Ausgleich des diskontinuierlich erfolgenden Materialzulaufes eine über einen Wagen mit Umlenkeinrichtung gespannte Schlinge vorgesehen ist. Diese Schlinge verkürzt sich jeweils, wenn der Zulauf zum Verbinden der aufeinanderfolgenden Enden zweier Bandlängen unterbrochen werden muß, wobei die Bänder in zwei Bahnen über eine in ihrer Drehrichtung umkehrbare Antriebswalze mit wahlweise an diese anstelibaren und je einer der Bahnen zugeordneten Druckwalzen einer Vorrichtung zum Verbinden der Bandenden zugeführt werden. Bevor der Arbeitsgang des Verbindens der Enden stattfinden kann, muß jedoch zunächst das nachfolgende Ende über die umkehrbare Antriebswalze herangeführt und jeweils in Längsrichtung eingestellt und in Überlappung mit dem anderen B andende gebracht werden, ohne dabei die Lage des inzwischen angehaltenen anderen Bandendes zu stören.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche mit einem Minimum von Zeit auskommt. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß in der Bandlaufrichtung nach der Antriebswalze zwei wechselweise in Tätigkeit tretende und je einem der Bänder zugeordnete Backen in einem Rahmen verschiebbar vorgesehen sind, der einen mittleren Gegenbacken aufweist und selber vertikal verschiebbar ist, und daß zwischen der Antriebswalze und dem Gegenbacken ein Leitkörper den Raum zwischen letzterem überbrückt. Mittels dieser wechselweise in Tätigkeit tretenden Klemmbacken kann jeweils das vordere Ende des auf einer der beiden Bahnen zugeführten neuen Bandes in Längsrichtung auf seine für das Verbinden richtige Lage eingestellt und in dieser Stellung festgehalten werden. Dabei befindet es sich jedoch noch auf der ihm zugehörigen Durchlaufbahn, während das andere Band auf seiner eigenen Bahn läuft. Wenn das vordere Band seinen Durchlauf beendet hat und sein Ende sich etwa in der Stellung für das Verbinden der beiden Bandenden befindet, wird es angehalten, und unmittelbar darauf wird der das neue Bandende bereithaltende Klemmbacken um so viel gesenkt, wie erforderlich ist, um das neue Bandende dem alten zu überlagern, und der Verbindungsvorgang kann erfolgen. Da die Antriebswalze hierbei nicht mehr benötigt wird, kann diese in besonders vorteilhafter Weise zum Halten und Abtransportieren des überschüssigen Endes der ersten Bandlänge verwendet werden, beispielsweise in allen den Fällen, wo der Einrichtung zum Verbinden der Bandenden eine Einrichtung zum Beschneiden derselben vorgeschaltet ist. Die Zustelleinrichtung ist unabhängig von Einzelheiten des Verbindungsvorganges und auch davon, ob diesem in bekannter Weise ein Schneidvorgang vorgeschaltet ist. Jedoch ist die Erfindung auch bei vorgeschalteter Schneidvorrichtung insofern besonders vorteilhaft, da das Festklemmen und anschließende Auswerfen des überschüssigen Bandendes keinen zusätzlichen Zeitaufwand erfordert, weil während dieses Vorganges der Bänddurchlauf nach Herstellen der Verbindung bereits seinen Fortgang nehmen kann. Die Unterbrechung des Durchlaufs ist also tatsächlich auf das Minimum der für die Arbeit der Verbindungseinrichtung selbst sowie gegebenenfalls der Schneideinrichtung erforderlichen Zeit beschränkt.
  • Die Erfindung ist nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigt F i g.1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung, F i g. 2 eine Vorderansicht in versetzten Ebenen der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung und F i g. 3 eine Schnittansicht nach Linie III-III der Fig. 1.
  • Die Vorrichtung weist ein Fundament 10 auf, an dem zwei Klammern 11 und 12 befestigt sind, die längs der Vorrichtung in Abstand voneinander zu beiden Seiten der Arbeitsebene einer Doppelschneidvorrichtung 99, 101 vorgesehen sind. Das Bandmaterial bewegt sich abwechselnd längs der Bahnen 95 und 96. Während ein Band auf einer dieser Bahnen durch die Vorrichtung läuft, wird der Anfang des nächsten Bandes auf der anderen Bahn an der ersten oder Eintrittsschneidklinge vorbeigeführt. Wenn das neue Band auf der oberen Bahn 95 zugeführt wird, wird es von einem Magneten 16 im oberen Schuh der vorderen Klammer 11 nach oben gezogen. Nachdem das erste Band angehalten und das vordere Ende des neuen Bandes richtig angeordnet wurde, werden die Klammern 11 und 12 geschlossen, und die Schneidvorrichtung wird betätigt, worauf die Klammer 11 kurzzeitig geöffnet wird, damit das abgeschnittene Ende des ersten Bandes beseitigt werden kann. Beim Schließen der Klammer 11 wird die Klammer 12 von einem Zylinder 26 schräg gestellt, und die Klammer 11 wird vom Zylinder 17 nach links bewegt, so daß die Bandenden übereinanderliegen und von nicht gezeigten Elektroden längs einer Naht mit Druck verschweißt werden können, die an dem querverschiebbaren Rahmen 31 an einem Ende der Schneidvorrichtung 99, 101 angeordnet sind und quer über das Bandmaterial geführt werden können, während sich die Schneidvorrichtung aus der Arbeitsbahn der Verbindungsvorrichtung bewegt.
  • Neben Verbindungsvorrichtungen der beschriebenen Art ist die Erfindung auch für andere Arten von Bandverbindungsmaschinen geeignet, z. B. für solche Maschinen, bei denen die übereinanderliegenden Bandenden mechanisch aneinandergeheftet werden. Hierbei kann auch die Schneidvorrichtung wegfallen, und es ist sogar möglich, daß auch die Klammern 11 und 12 nicht mehr benötigt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher allgemein zum Zuführen und Voreinstellen der Anfänge von Bändern geeignet, die mit Enden von Bändern verbunden werden, die bereits durch-die Vorrichtung gelaufen sind.
  • Gemäß der Zeichnung sind zwei mit senkrechtem Abstand übereinander angeordnete Führungs- oder Umlenkwalzen 111 und 112 vorgesehen, deren Enden an Pfosten 113 drehbar gelagert sind, die auf einem mit dem Fundament 10 starr verbundenen Sockel 114 angebracht sind. An den von den Pfosten 113 vorstehenden Trägern 115 ist eine Antriebswalze 116 drehbar gelagert, die vor und zwischen den übereinanderliegenden Walzen 111 und 112 angeordnet ist. Unmittelbar hinter der Antriebswalze 116 befindet sich ein schwenkbarer Leitkörper 117, dessen Zweck weiter unten beschrieben ist.
  • Oberhalb und parallel zur Walze 116 ist eine Druckwalze 118 an Verbindungsgliedern 120 drehbar gelagert, die ihrerseits an den Pfosten 113 um eine waagerechte Achse schwenkbar angelenkt sind.
  • Die Walze 118 ist von einem Druckmittelzylinder 121 gegen die Walze 116 bewegbar, wobei der Zylinder 121 über eine Ausgleichschaukelwelle 122 und Verbindungsglieder 123 wirkt, welche die Kurbelarme der Welle 122 mit den Gliedern 120 verbindet. Eine untere Druckwalze 124 ist in gleicher Weise am Pfosten 113 angelenkt und wird von einem Druckmittelzylinder 125 betätigt.
  • Der Vorrichtung wird Bandmaterial zugeführt, das von zwei übereinander angeordneten Spulen (nicht gezeigt) abgezogen wird, wobei das Band von der oberen Spule auf der Bahn 95 und das Band von der unteren Spule auf der Bahn 96 zugeführt wird. Beide Bahnen laufen zwischen zwei Klemmwalzen 126 zusammen, die am Ausgangsende der Vorrichtung angeordnet sind und die in der üblichen Weise mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben werden können, um das Band von einer der Spulen ununterbrochen durch die Vorrichtung hindurchzuziehen. Die Klemmwalzen 126 können angehalten werden, um den Durchlauf des Endes des ersten Bandes durch die Vorrichtung zu unterbrechen, damit der Anfang des nächsten Bandes angeschlossen werden kann.
  • Die Antriebswalze 116 kann mit Hilfe eines beliebigen umkehrbaren Antriebs 127 a (F i g. 2) angetrieben werden; normalerweise wird hierfür ein Wendemotor mit einem Untersetzungsgetriebe, die nicht gezeigt sind, verwendet. Es ist außerdem zweckmäßig, einige oder alle Walzen mit Gummi zu überziehen, um ein Verkratzen des Bandes zu vermeiden und außerdem um durch die Antriebswalze 116 einen ausreichenden Antriebszug auszuüben.
  • Wenn z. B. angenommen wird, daß sich längs der Bahnen 95, 96 hinter den Walzen 111, 112 eine Bandverbindungsvorrichtung befindet, deren Teile normalerweise aus diesen Bahnen zurückgezogen sind, kann das Band von der oberen oder unteren Spule von den Klemmwalzen 126 kontinuierlich durch die Vorrichtung gezogen werden, wobei das Band über eine der Walzen 111 oder 112 gleitet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Druckwalzen 118 und 124 zurückgezogen, so daß das laufende Band weder diese noch die angetriebene Walze 116 berührt. Während das erste Band noch durch die Vorrichtung läuft, wird bereits der Anfang des nächsten Bandes an der Walze 116 vorbeigeführt, und die zugehörige Druckwalze 118 oder 124 klemmt diesen Anfang fest, indem der Zylinder 121 bzw. 125 betätigt wird. Um dieses Einführen zu erleichtern, können fest angebrachte Führungen 127 und 128 (F i g. 1) vorgesehen sein. Wenn der Anfang des neuen Bandes so festgeklemmt ist, kann die Walze 116 im gewünschten Sinne mit genau geregelter Geschwindigkeit angetrieben werden, um den Anfang dieses neuen Bandes in die richtige Lage innerhalb der Verbindungsvorrichtung zu bringen, wo er dann schnell auf beliebige geeignete Weise mit dem Ende des ersten Bandes verbunden werden kann, nachdem dieses durch Anhalten der Klemmwalzen 126 ebenfalls angehalten wurde. Das Ende dieses ersten Bandes kann vor, an oder hinter der Walze 116 angehalten werden, je nach Art der verwendeten Verbindungsvorrichtung.
  • Wie zum Teil in F i g. 1, genauer jedoch in F i g. 3 gezeigt ist, ist der Antriebswalze 116 ein Rahmen 129 nachgeordnet, der von Flüssigkeitszylindern 130 vertikal bewegbar ist. In der Mitte dieses Rahmens 129 befindet sich ein Gegenbacken 131 für einen oberen Klemmbacken 132, der von den Zylindern 133 vertikal verschoben und mit dem Backen 131 in Klemmberührung gebracht werden kann. Ein ebensolcher, senkrecht verschiebbarer unterer Klemmbacken 134 wird von den Zylindern 135 bewegt.
  • Wenn angenommen wird, daß das Band längs der Bahn 95 durch die Vorrichtung läuft, wird der Anfang des nächsten Bandes zwischen die Walzen 116 und 124 eingeführt, worauf der Zylinder 125 betätigt wird und diesen Bandanfang gegen die Antriebswalze 116 festklemmt. Hierauf wird die Walze 116 in der entsprechenden Richtung angetrieben und der Anfang dieses neuen Bandes ein Stückchen an der ersten Klinge der Schneidvorrichtung 99, 101 vorbeigeführt. Wenn das neue Band richtig liegt, werden die Zylinder 135 betätigt und klemmen das Band zwischen den Backen 131 und 134 fest, worauf die Druckwalze 124 sofort wieder zurückgezogen werden kann. Wenn sich das Ende des ersten Bandes auf der Bahn 95 der Walze 116 nähert, wird dieses Band durch Anhalten der Klemmwalzen 126 ebenfalls angehalten; anschließend können der Rahmen 129, die oberen Schuhe der Klammern 11 und 12 und die obere Druckwalze 118 gleichzeitig nach unten bewegt werden, damit a) das obere Band in der Klammer 12 und somit das obere und das untere Band übereinanderliegend in der Klammer 11 festgeklemmt werden, b) das untere Band auf die Oberseite des unteren festen Schuhs der Klammer 11 heruntergezogen wird und c) das obere Band auf der Walze 116 festgeklemmt wird.
  • Hierauf wird die Schneidvorrichtung betätigt und dann in schneller Folge die Walze 116 in der richtigen Richtung angetrieben und die Klammer 11 kurzzeitig geöffnet, um das abgeschnittene Ende des Bandes, das sich zuvor auf der Bahn 95 verschob, auszustoßen. Es ist zu bemerken, daß bei diesem kurzzeitigen Öffnen der Klammer 11 das untere Band von den Backen 131 und 134 in seiner richtigen Lage in der Vorrichtung festgehalten wird. Sobald das abgeschnittene Ende ausgestoßen ist, wird die Klammer 11 wieder geschlossen und der Verbindungsvorgang, wie oben erwähnt, fortgesetzt. Da das neue Band bereits vorher in die richtige Lage gebracht wurde und die mit der Druckwalze 118 zusammenwirkende Antriebswalze 116 ein schnelles Ausstoßen des abgeschnittenen Endes ermöglicht, läßt sich der ganze Vorgang innerhalb sehr kurzer Zeit durchführen.
  • Um eine Vorschubbewegung des Bandes zu ermöglichen, wenn die Klammer 11 vom Zylinder 17 nach vorn bewegt wird, damit die beiden Bandenden zum Verschweißen ein kleines Stück übereinandergelegt werden, hängt das neu zugeführte Band zwischen der Walze 116 und der Spule etwas durch, bevor der oben beschriebene Vorgang eingeleitet wird.
  • Wenn das Bandmaterial, das sich auf der Bahn 96 vorschiebt (alle Klammern geöffnet), ungefähr zu Ende ist und wenn der Anfang des neuen Bandes bereits in die Vorrichtung eingeführt wurde und unmittelbar hinter dem ersten Schneidmesser liegt, wird das sich bewegende Band angehalten, der Klemmbacken 132 wird zu dem Gegenbacken 131 verschoben, um das neue Band festzuklemmen, und die ganze, zum Voreinstellen dienende Klammer wird nach unten bewegt, wobei das neue Band flach auf das Ende des vorhergehenden Bandes aufgelegt wird, das jetzt auf dem festen unteren Schuh der Klammer 11 liegt; hierauf werden die Klammern 11, 12 und 124 sofort geschlossen, die Schneidvorrichtung wird betätigt und das abgeschnittene Ende des Bandes, das jetzt in der Bahn 96 liegt, ausgestoßen, indem die Walze 116 eingeschaltet und gleichzeitig die Klammer 11 in zuvor beschriebener Weise geöffnet wird.
  • Der Leitkörper 117 kann eine Schwenkung um die Achse der Walze 116 ausführen; an der Befestigung (nicht gezeigt) für den Leitkörper 117 ist ein Arm 117' angebracht, der von einem Zylinder 117" betätigt wird. Im Betrieb erfolgt die Betätigung des Zylinders 117" gleichzeitig mit der Betätigung der Zylinder 130, die den Rahmen 129 nach oben oder nach unten verschieben, so daß das neue in die Verbindungsvorrichtung eingeführte Band keine scharfen Knicke oder Krümmungen erhält. Bei diesem Vorgang wird im allgemeinen das frei schwingende Ende des Leitkörpers 117 waagerecht mit dem Gegenbacken 131 ausgerichtet, doch sind die Teile so ausgebildet, daß bei jeder Stellung des Leitkörpers 117 zwischen ihnen genügend freier Raum zum Ausstoßen der abgeschnittenen Bandenden vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Zuführen, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweißen, der Enden zweier Bänder, die von Vorratsspulen ablaufen und in zwei Bahnen über eine in ihrer Drehrichtung umkehrbare Antriebswalze mit wahlweise an diese anstellbaren, je einer der Bahnen zugeordneten Druckwalzen zu der zum Verbinden bestimmten gemeinsamen Einrichtung gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bandlaufrichtung nach der Antriebswalze (116) zwei wechselweise in Tätigkeit tretende und je einer der Bänder zugeordnete Backen (132, 134) in einem Rahmen (129) verschiebbar vorgesehen sind, der einen mittleren Gegenbacken (131) aufweist und selber vertikal verschiebbar ist, und daß zwischen der Antriebswalze (116) und dem Gegenbacken (131) ein Leitkörper (117) den Raum zwischen letzterem überbrückt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1031752.
DET22681A 1962-09-01 1962-09-01 Vorrichtung zum Zufuehren, Voreinstellen und Verbinden, insbesondere Schweissen, der Enden zweier Baender Pending DE1211900B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031752B (de) 1955-07-02 1958-06-12 Voest Ag Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031752B (de) 1955-07-02 1958-06-12 Voest Ag Einrichtung zum kontinuierlichen Beliefern von Stranggut, z. B. Band, verarbeitendenAnlagen

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