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DE1031543B - Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten von Radsaetzen fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten von Radsaetzen fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1031543B
DE1031543B DEH19916A DEH0019916A DE1031543B DE 1031543 B DE1031543 B DE 1031543B DE H19916 A DEH19916 A DE H19916A DE H0019916 A DEH0019916 A DE H0019916A DE 1031543 B DE1031543 B DE 1031543B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
balancing
wheelset
wheel
wheelsets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH19916A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Preissmann
Dipl-Phys Dr Walter Schupp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Original Assignee
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik filed Critical Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority to DEH19916A priority Critical patent/DE1031543B/de
Publication of DE1031543B publication Critical patent/DE1031543B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten von Radsätzen für Schienenfahrzeuge Nach dem Stand der Auswuchttechnik sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen bekanntgeworden, die alle die seither geübte Form der Einlagerung eines Prüfkörpers in die Auswuchtmaschinen anwenden. Dabei sind sowohl die Ausschlagverfahren, als auch die Nullverfahren vorgeschlagen worden, wobei in jedem Fall auf ein restmomentfreies Auswuchten durch Anwendung eines mechanischen Rahmens oder eines elektrischen Rahmens hingewiesen wird.
  • Bei den mechanischen Rahmen verfährt man so, daß man die Pendelpunkte in die Ausgleichsebenen der Prüfkörper verlegt und diese Pendelpunkte konstruktiv bindet derart, daß dieselben mit der Prüfkörperachse zusammenfallen.
  • Bei der Anwendung eines elektrischen Rahmens wird die restmomentfreie Wuchtung dadurch erreicht, daß man die Pendelpunkte nicht konstruktiv fesselt, sondern den Prüfkörper dem freien Spiel der Störkräfte überläßt. Die Einflußgrößen der Störkräfte e auf die Meßebenen und damit auf die Meßgrößen werden durch elektrische Kompensationsverfahren bekannter Art eliminiert. Auf diese Weise erzielt man eine Gröden und Lagenmessung der Störkräfte, die von gegenseitigen Einflüssen der Störkräfte befreit ist und ein zielsicheres Auswuchten gestattet.
  • Alle bekanntgewordenen Vorschläge dieser Art, die für das Auswuchten von Radsätzen vorgeschlagen wurden, lagern die Radsätze in dieAuswuchtmaschine derart ein, daß die betriebsmäßigen Lagerstellen der Radsätze dafür herangezogen werden.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung gehen von der Erkenntnis aus, daß durch die in bekannter Weise durchgeführte und die vorstehend beschriebene Art der Zentrierung der Radsätze in der Auswuchtmaschine Fehler entstehen, die zu einem falschen Massenausgleich führen. Dieser falsche Massenausgleich ist durch die falsche Zentrierung der Radsätze in der Auswuchtmaschine bedingt.
  • Beim Auswuchten eines Radsatzes kommen auf jeder Seite drei Zentren in Betracht: 1. das geometrische Zentrum des Abrollkreises, d. h. des Radkranzes, nachfolgend »Radzentrum« genannt, 2. der in der Radebene projizierte Mittelpunkt der Achse, nachfolgend » Achszentrum « bezeichnet, und 3. das Massenzentrum des Systems in der betreffenden Radebene, nachfolgend unter »Massenzentrum« betrachtet.
  • Es handelt sich bei dieser Sachlage um die Frage, ob man beim Auswuchten das Massenzentrum in das Radzentrum oder in das Achszentrum legen soll.
  • Ein absolut genaues Zusammenfallen der beiden Zentren ist eine theoretische Fiktion, denn es wird stets ein gewisser Abstand zwischen beiden erwähnten Punkten bestehen, da einerseits beim Bearbeiten des Radsatzes keine absolute Genauigkeit zu erreichen ist und sich die Radkränze im Betrieb nicht mit mathematischer Genauigkeit gleichmäßig abnutzen.
  • Es ensteht die Frage, ob der zweifellos vorhandene Abstand zwischen Achszentrum und Radzentrum in der Praxis eine vergleichbare Größe zu dem Abstand zwischen Massenzentrum und Radzentrum annehmen kann oder nicht. Es hängt diese Frage eng damit zusammen, mit welcher Genauigkeit beim Wuchten von Radsätzen das Massenzentrum in das gewünschte Zentrum gelegt wird, d. b. welches Gütemaß der Wuchtung gefordert oder erreicht wird (bekanntlich ist eine Wuchtung auf exakten Wert Null in der Praxis nicht möglich).
  • Wenn z. B. bei einer Wuchtung in der Auswuchtmaschine die den Radsatz in den betriebsmäßigen Lagerstellen aufnimmt, eine Wuchtung durchgeführt wurde, die das Massenzentrum der einen Radsatzseite bis auf ein gewisses Längenmaß e in die Nähe des Achszentrums gebracht hat und der Abstand zwischen diesem und dem Radzentrum beispielsweise 5. e ist, so beträgt die tatsächlich erreichte Auswuchtgüte bis zu 6 6-e, je nachdem in welcher Phasenlage sich die Restunwucht relativ zur Verbindungslinie der beiden geometrischen Zentren befindet. Der Massenschwerpunkt würde also in diesem Fall beim Abrollen des Rades auf der Schiene eine Auf- und Abwärtsbewegung von 1 6 e ausführen und auf die Schiene entsprechend große Kräfte mit sinusförmigem Zeitverlauf ausüben, die quadratisch mit der Zuggeschwindigkeit zunehmen. Wäre zum Radzentrum gewuchtet worden, und zwar mit gleicher Wuchtgüte e, so wären diese Kräfte sehr viel kleiner.
  • Beim Vorhandensein einer springenden Bewegung des Fahrzeugkörpers in vertikaler Richtung ist irgendwie vorgenommene Massenverlagerung (Wuchtung) am Radsatz ohne Einfluß auf diese Bewegung, da die Bewegung geometrisch bedingt ist. Infolge der dämpfinden n Federung zwischen Achslagerung und Wagenkörper wird eine Differenz zwischen Achszentrum und Radzentrum von solcher Größe, daß bereits sehr starke Unwuchtkräfte auf die Schiene ausgeübt werden, von den Insassen des Wagens kaum gespürt.
  • Erfindungsgemäß erfolgt diese Zentrierung der Radsätze in der Auswuchtmaschine so wie die Radsätze betriebsmäßig zentriert sind, nämlich zum Abrollkreis der beiden Räder. Die konzentrische Massenverteilung der Radsätze wird gemäß der Erfindung zu den Abrollkreisen der beiden Räder eines Radsatzes gemessen. Der Massenausgleich wird entsprechend diesen Meßergebnissen durchgeführt.
  • Es wird die betriebsmäßig ebene Rollbahn der Schiene durch eine gekrümmte Rollbahn, die z. B. durch Laufrollen dargestellt ist, ersetzt. Die gekrümmte Rollbahn kann in ihrer Umfangsgeschwindigkeit der Fahrgeschwindigkeit anpaßbar sein.
  • Beim Wuchten von Lokomotiv- und Triebwagenradsätzen können die rotierenden Teile der Triebwerkmassen mitberücksichtigt werden.
  • Durch die Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird beim Auswuchten von Radsätzen für Schienenfahrzeuge im Gegensatz zu den seither geübten und bekannten Verfahren eine einwandfreie Wuchtung erzielt, d. h. die durch die Meßergebnisse aufgedeckten Massenverlagerungen entsprechen den tatsächlich vorliegenden Verhältnissen beim betriebsmäßigen Einsatz der Radsätze von Schienenfahrzeugen.
  • Zur Verwertung des Verfahrens zum Auswuchten von Radsätzen für Schienenfahrzeuge wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die erfindungsgemäß eine Zentrierung der Radsätze zum Abrollkreis der beiden Räder ermöglicht. Die dafür vorgesehene Zentriereinrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus vier Laufrollen, von denen erfindungsgemäß zwei zum Antrieb des Radsatzes dienen und je ein Paar in Zusammenwirkung miteinander die Zentrierung des zu wuchtenden Radsatzes gewährleisten. Die beiden zum Antrieb des Radsatzes dienenden Laufrollen werden gemäß der Erfindung über ein Differentialgetriebe in Bewegung gesetzt, wobei die Umdrehungszahl derselben, im Bereich der betriebsmäßigen Umfangsgeschwindigkeiten der Räder, der einzelnen zur Auswuchtung gelangenden Radsätze einstellbar ist. Die beiden nur für die Zentrierung der Radsätze vorhandenen Laufrollen sind gemäß der Erfindung normal zur Radsatzachse verstellbar angeordnet, um eine Zentrierung der Radsätze mit verschiedenem Raddurchmesser zu gewährleisten. Sämtliche vier Laufrollen haben gemäß der Erfindung eine in gewissen Grenzen gehaltene und mit Bezug auf die Berührungsfläche zwischen Laufrolle und Radsatz axiale Bewegungsmöglichkeit, um dem zu wuchtenden Radsatz die Möglichkeit zu geben, sich im freien Spiel der Störkräfte seinen Schwingungsmittelpunkt zu wählen. Eine andere Art, dem zu wuchtenden Radsatz die Möglichkeit zu geben, sich im freien Spiel der Störkräfte seinen Schwingungsmittelpunkt zu wählen, besteht darin, die Federaufhängung oder Abstützung der beiden Wuchttische so zu dimensionieren, daß dieselben in ihrer Tischebene frei beweglich derart aufgehängt sind, daß die Wuchttische in ihrer Tischebene in jeder Richtung gleichen Federrückstellkräften unterworfen sind. Zur Messung der beiden Unbekannten der Unwucht, das ist die Größe der Störkraft und deren Lage am Umfang, benutzt die Vorrichtung die bekannten Mittel mechanischer oder elektrischer Art.
  • Die Fig. 1 bis 3 zeigen beispielsweise eine mögliche Ausführung der Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Weise. Fig. 4 und 5 enthalten Details dieser Vorrichtung ebenfalls in schematischer Darstellung.
  • Der zu wuchtende Radsatz 1 ist mit dem Rollkreisdurchmesser seiner beiden Räder 2, 3 auf den vier Laufrollen 4, 5, 6, 7 abgestützt. Die beiden Laufrollen 4, 5 dienen zum Antrieb des Radsatzes 1 und können hinsichtlich ihrer Umfangsgeschwindigkeit regelbar sein, sowie den betriebsmäßigen Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen zur Auswuchtung gelangenden Radsätze angepaßt werden. Die beiden Laufrollen 6, 7 in paarweiser Verbindung mit den Laufrollen 4, 5 bewerkstelligen gemeinsam die Zentrierung des Radsatzes auf der Auswuchtmaschine.
  • Die beiden Laufrollen 4, 5 werden über Gelenkwellen 8, 9 mit einem Differentialgetriebe 10 verbunden.
  • Das Differentialgetriebe 10 ist über eine Rutschkupplung 11 oder ein ähnlich wirkendes Verbindungsmittel mit dem Antriebsmotor 12 gekuppelt. Der Antriebsmotor 12 ist mit einem Bremswächter 13 ausgerüstet.
  • Der Antriebsmotor 12 kann entweder hinsichtlich seiner Drehzahl regelbar oder aber über ein Regelgetriebe mit dem Differentialgetriebe gekuppelt sein.
  • Die beiden Laufrollen 6, 7 sind normal zur Achse des zu wuchtenden Radsatzes 1 verstellbar angeordnet, um ein Zentrieren von Radsätzen mit verschiedenem Raddurchmesser sicherzustellen. Zur schnellen und vorschriftsmäßigen Einstellung dieser Laufrollen 6, 7 sind die Wuchttische 14, 15 mit Einstellskalen 16, 17 versehen. Die Teilstriche dieser Skalen sind mit den entsprechenden Raddnrchmesserzahlen versehen. Die Laufrollen 4, 5, die zum Antrieb des Radsatzes herangezogen werden und die Laufrollen 6, 7, die in Verbindung mit den Laufrollen 4, 5 die Zentrierung des Radsatzes übernehmen, sind mit Bezug auf ihre Berührungsfläche zwischen Laufrolle und Radkörper des Radsatzes in axialer Richtung zur Radsatzachse in gewissen Grenzen einstellbar. Die Laufrollen 4, 5 und 6, 7 sind in Rollenböcken 18, 19, 20 und 21 gelagert.
  • Diese Rollenböcke sind auf den Wuchttischen montiert. Die Rollenböcke 18, 19 nehmen die Laufrollen 4, 5 zum Antrieb des Radsatzes auf. Die Rollenböcke 20, 21 sind auf den Wuchttischen 14, 15 einstellbar angeordnet und tragen die Laufrollen 6, 7.
  • Die Wuchttische 14, 15 sind mittels Federn 22, 23, 24 und 25 auf den Lagerböcken26, 27 aufgehängt. Die Aufhängung erfolgt derart, daß die Wuchttische 14, 15 nur in ihrer Tischebene schwingfähig sind, entweder in einer Richtung senkrecht zur Radsatzachse oder in der Tischebene in allen Horizontalrichtungen parallel zur Radsatzachse. Die Wuchttische 14, 15 sind mit je einer Arretierung 28, 29 ausgerüstet, die ein Feststellen derselben gegenüber den Lagerböcken 26, 27 gestatten. Die Messung der Größe der Unwucht erfolgt elektrisch mit Schwingungsmessern nach dem Tauchspulenprinzip 30, 31 über das Größenanzeigeinstrument 32. Die Lage der Unwucht am Umfang der Radkörper der Radsätze wird über einen Lagengeber 33 am Anzeigeinstrument 34 abgelesen. Der Lagengeber wird mittels einer Magnetkupplung 35 über eine Gelenkwelle 36 mit dem zu wuchtenden Radsatz 1 phasenstarr gekuppelt. Die komplette Lagengebereinrichtung bestehend aus den Teilen 33, 35 und d 36 ist an einem einstellbaren Stativ 37 montiert. Dieses Stativ ist entsprechend der zur Auswuchtung gelangenden Radsätze, insbesondere mit Rücksicht auf den Durchmesser der Radkörper in der Höhe und horizontal quer zur Radsatzachse einstellbar.
  • Sämtliche Steuerglieder für den Antriebsmotor 12, den Bremswächter 13 und eventuell für ein Regelgetriebe sind an dem Bedienungspult 38 untergebracht und gestatten eine zentrale Bedienung der Maschine.
  • Das Größenanzeigeinstrument 32 und das Anzeigeinstrument 34 für die Lage der Unwucht am Umfang der Radkörper befinden sich auf der Frontplatte des Bedienungspultes.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zum Auswuchten von Radsätzen für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung der Größe und der Lage der Unwucht mit bekannten Mitteln durchgeführt, die Einlagerung der zu wuchtenden Radsätze in der Auswuchtmaschine aber so vorgenommen wird, daß die Zentrierung derselben unter betriebsmäßigen Bedingungen, nämlich zum Abrollkreis der beiden Räder des Radsatzes erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die betriebsmäßig ebene e Rollbahn der Schiene durch eine gekrümmte Rollbahn, dargestellt durch Laufrollen, ersetzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Rollbahn, dargestellt durch die Laufrollen, hinsichtlich ihrer Umfangsgeschwindigkeit der Fahrzeuggeschwindigkeit angepaßt werden kann.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wuchten von Lokomotiv- oder Triebwagenradsätzen die rotierenden Anteile der Triebwerkmassen mitberücksichtigt werden.
    5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je ein Paar Laufrollen für jedes Rad des Radsatzes als Aufnahmevorrichtung für den auszuwuchtenden Radsatz.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von den vier Laufrollen zum Antrieb des zu wuchtenden Radsatzes dienen und je ein Paar in Zusammenwirkung miteinander die Zentrierung gewährleisten.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zum Antrieb des Radsatzes dienenden Laufrollen durch ein Differentialgetriebe in Bewegung gesetzt werden.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Antrieb des Radsatzes dienenden Laufrollen hinsichtlich ihrer Umfangsgeschwindigkeit regelbar und den betriebsmäßigen Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen zur Auswuchtung gelangenden Radsätze angepaßt werden können.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufrollen, die nur der Zentrierung der Radsätze dienen, normal zur Radsatzachse verstellbar auf den Wuchttischen angeordnet sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Laufrollen eine in gewissen Grenzen gehaltene und mit Bezug auf die Berührungsfläche zwischen Laufrollen und Radsatz axiale Bewegungsmöglichkeit haben.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wuchttische in ihrer Tischebene frei beweglich aufgehängt oder abgestützt sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wuchttische raumbeweglich aufgehängt oder abgestützt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 387 093, 661102; USA.-Patentschrift Nr. 2 547 940.
DEH19916A 1954-04-08 1954-04-08 Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten von Radsaetzen fuer Schienenfahrzeuge Pending DE1031543B (de)

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Cited By (1)

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US3479885A (en) * 1967-08-02 1969-11-25 Tinius Olsen Testing Mach Co High speed balancing machine

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