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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Kolbenverdichter, umfassend
einen Behälter
mit einem Gassaugrohr und einem Gasablassrohr, eine Rahmeneinheit,
die in dem Behälter
angeordnet ist, einen Kolbenmotor, der in der Rahmeneinheit angeordnet ist,
um eine Antriebskraft zu erzeugen, einen Zylinder, der in der Rahmeneinheit
befestigt ist, einen Kolben, der in dem Zylinder durch die Antriebskraft
des Kolbenmotors linear zwischen einem unteren Totpunkt und einem
obere Totpunkt hin und her bewegt wird, eine Ventileinheit, die
zum Ansaugen von Gas aus dem Gassaugrohr in den Zylinder ein Einlassventil
und zum Ablassen von Gas aus dem Zylinder in das Gasablassrohr ein
Auslassventil aufweist, und eine vordere Feder, die zwischen einem
Vorderrahmen der Rahmeneinheit und einer am Kolben befestigten Federstütze angeordnet
ist, um den Kolben elastisch gegenüber der Rahmeneinheit zu halten.
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Ferner
betrifft die Erfindung einen Kolbenverdichter, umfassend einen Behälter mit
einem Gassaugrohr und einem Gasablassrohr, eine Rahmeneinheit, die
in dem Behälter
angeordnet ist, einen Kolbenmotor, der in der Rahmeneinheit angeordnet
ist, um eine Antriebskraft zu erzeugen, einen Zylinder, der in der
Rahmeneinheit befestigt ist, einen Kolben, der in dem Zylinder durch
die Antriebskraft des Kolbenmotors linear zwischen einem unteren
Totpunkt und einem oberen Totpunkt hin und her bewegt wird, eine
Ventileinheit, die zum Ansaugen von Gas aus dem Gassaugrohr in den
Zylinder ein Einlassventil und zum Ablassen von Gas aus dem Zylinder
in das Gasablassrohr ein Auslassventil aufweist, und eine hintere
Feder, die zwischen einem mittleren Rahmen der Rahmeneinheit und
einer am Kolben befestigten Federstütze angeordnet ist, um den
Kolben elastisch gegenüber
der Rahmeneinheit zu halten.
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BESCHREIBUNG
DES STANDS DER TECHNIK
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Im
Allgemeinen dient ein Verdichter dem Umwandeln mechanischer Energie
in latente Energie eines verdichteten Fluids, und er kann ein Kolbenverdichter,
ein Spiralverdichter, ein Kreiselverdichter oder ein Drehkolbenverdichter
sein.
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1 ist ein Querschnitt, der
den herkömmlichen
Kolbenverdichter darstellt.
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Wie
in
1 dargestellt, beinhaltet
der herkömmliche
Kolbenverdichter, wie er beispielsweise aus der
DE 100 55 954 A1 bekannt
ist, einen Behälter
10 mit
einem bestimmten Innenraum; eine Rahmeneinheit
30, die
im Behälter
10 angeordnet
ist; einen Kolbenmotor
20, der in der Rahmeneinheit
30 zum Erzeugen
einer Antriebskraft eingerichtet ist; einen Zylinder
50,
der im Zentrum der Rahmeneinheit
30 eingerichtet ist; einen
Kolben
60; der durch die Antriebskraft des Kolbenmotors
20 eine
lineare Hin- und Herbewegung in dem Zylinder
50 ausführt; eine
Ventileinheit
70, die an der Vorderseite der Rahmeneinheit
30 und
des Kolbens
60 eingerichtet ist, um Gas unter Nutzung einer
Druckdifferenz in den Zylinder
50 zu saugen/abzulassen,
die durch die lineare Hin- und Herbewegung des Kolbens
60 erzeugt
wird; und eine Federeinheit
80, die an der Rahmeneinheit
30 eingerichtet
ist, um die lineare Hin- und Herbewegung des Kolbens
60 elastisch
zu halten.
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Die
Rahmeneinheit 30 umfasst einen vorderen und einen hinteren
Rahmen 31, 32, die an der inneren Vorder- bzw.
Rückseite
des Gehäuses 10 eingerichtet
sind, und einen mittleren Rahmen 33, der zwischen dem vorderen
und dem hinteren Rahmen 31, 32 eingerichtet ist.
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Der
Kolbenmotor 20 beinhaltet einen äußeren Ständer 21, der zwischen
dem mittleren Rahmen 33 und dem hinteren Rahmen 32 befestigt
ist; einen innerer Ständer 22,
der mit einem bestimmten Zwischenraum in den äußeren Ständer 21 eingefügt ist; eine
Wicklungsspule 23, die in dem äußeren Ständer 21 gewickelt
ist; und eine Bewegungsvorrichtung 24, die zwischen dem äußeren Ständer 21 und
dem inneren Ständer 22 eingerichtet
und mit dem Kolben 60 verbunden ist, um eine lineare Hin-
und Herbewegung auszuführen.
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Der
Zylinder 50 ist horizontal im Zentrum des vorderen Rahmens 31 eingerichtet
und bewahrt einen bestimmten Abstand zum Kolbenmotor 20.
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Der
Kolben 60 ist in ein Durchgangsloch 51 des Zylinders 50 eingefügt, um eine
Verdichtungskammer (P) auszubilden, und das Ende des Kolbens 60 ist
mit der Bewegungsvorrichtung 24 verbunden.
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Ein
Ablassrohr 2, das mit der Ventileinheit 70 in
Verbindung steht, ist an der Vorderseite des Behälters 10 eingerichtet,
und ein Saugrohr 1 ist an der Rückseite des Behälters 10 eingerichtet.
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Die
Ventileinheit 70 beinhaltet eine Ablassumkleidung 71 zum
Abdecken der Verdichtunggskammer (P) des Zylinders 50;
ein Ablassventil 72, das innerhalb der Ablassumkleidung 71 angeordnet ist
und die Verdichtungskammer (P) öffnet/schließt; eine
Ventilfeder 73 zum elastischen Halten des Ablassventils 72;
und ein Saugventil 74, das mit der Vorderseite des Kolbens 60 kombiniert
ist und einen Gassaugflussweg (F) öffnet/schließt, der
im Kolben 50 ausgebildet ist.
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Die
Federeinheit 80 beinhaltet eine Federstütze 81, die direkt
mit der Rückseite
des Kolbens 60 oder der Bewegungsvorrichtung 24 verbunden
ist; eine vordere Schraubenfeder 82, die zwischen der Federstütze 81 und
dem vorderen Rahmen 31 eingerichtet ist; und eine hintere
Schraubenfeder 83, die zwischen der Federstütze 81 und
dem mittleren Rahmen 33 eingerichtet ist.
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Im
Folgenden wird die Arbeitsweise des herkömmlichen Kolbenverdichters
beschrieben.
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Wenn
dem Kolbenmotor 20 Leistung zugeführt wird und ein Strom auf
der Wicklungsspule 23 fließt, führt die Bewegungsvorrichtung 24 die
lineare Hin- und Herbewegung durch magnetischen Fluss, der am äußeren Ständer 21 und
am inneren Ständer 22 gebildet
ist, aus.
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Dabei
führt der
Kolben 60, der mit der Bewegungsvorrichtung 24 verbunden
ist, die lineare Hin- und
Herbewegung in dem Durchgangsloch 51 des Zylinders 50 aus.
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Zur
selben Zeit wird Gas durch das Saugrohr 1 des Behälters 10 und
den Gassaugflussweg (F) des Kolbens 60 gesaugt, fließt durch
den Betrieb der Ventileinheit 70 in die Verdichtungskammer
(P) und wird durch das Ablassrohr 2 abgelassen, und dieser Vorgang
wird wiederholt ausgeführt.
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Wenn
der Kolben 60 einen oberen Totpunkt erreicht (der Kolben
verdichtet das Gas in der Verdichtungskammer), wird die Federstütze 81 durch
die vordere Schraubenfeder 82 elastisch gehalten. Im gegenteiligen
Fall, wenn der Kolben 60 einen unteren Totpunkt erreicht
(der Kolben dehnt das Gas in der Verdichtungskammer aus), wird die
Federstütze 81 durch
die hintere Schraubenfeder 83 elastisch gehalten.
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Der
Kolben 60 führt
die lineare Hin- und Herbewegung innerhalb eines starren Hubabstands
aus, und die lineare Hin- und Herbewegung wird durch die vordere
und hintere Schraubenfeder 82, 83 elastisch ausgeführt.
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Es
können
jedoch beim herkömmlichen
Kolbenverdichter, wenn ein Hubabstand des Kolbens aufgrund einer
falschen Arbeitsweise unregelmäßig ist
oder eine anfängliche
Position des Kolbens aufgrund eines Herstellungsfehlers und Zusammenbaufehlers
von Bauteilen usw. fehlerhaft ist, nicht nur der Kolben, sondern
auch Bauteile, die an den Kolben angrenzen, aufgrund eines Zusammenpralls
Schaden nehmen. Um den Zusammenprall etwas zu dämpfen ist es beispielsweise
aus der
DE 93 12 752 U1 bekannt,
eine federnde Platte zwischen dem Kolben und dem Bauteil anzuordnen,
auf welches der Kolben aufprallt.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kolbenverdichter
bereitzustellen, der die auftretenden Belastungen aufgrund eines
Zusammenpralls zwischen Kolben und anderen Bauteilen verhindert.
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Die
zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe wird gemäß einer
ersten Lehre der vorliegenden Erfindung gelöst durch einen Kolbenverdichter, umfassend
einen Behälter
mit einem Gassaugrohr und einem Gasablassrohr, eine Rahmeneinheit,
die in dem Behälter
angeordnet ist, einen Kolbenmotor, der in der Rahmeneinheit angeordnet
ist, um eine Antriebskraft zu erzeugen, einen Zylinder, der in der Rahmeneinheit
befestigt ist, einen Kolben, der in dem Zylinder durch die Antriebskraft
des Kolbenmotors linear zwischen einem unteren Totpunkt und einem oberen
Totpunkt hin und her bewegt wird, eine Ventileinheit, die zum Ansaugen
von Gas aus dem Gassaugrohr in den Zylinder ein Einlassventil und
zum Ablassen von Gas aus dem Zylinder in das Gasablassrohr ein Auslassventil
aufweist, und eine vordere Feder, die zwischen einem Vorderrahmen
der Rahmeneinheit und einer am Kolben befestigten Federstütze angeordnet
ist, um den Kolben elastisch gegenüber der Rahmeneinheit zu halten,
wobei die vordere Feder durch die Federstütze und den Vorderrahmen völlig zusammengedrückt ist,
wenn der Kolben den oberen Totpunkt erreicht.
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Die
Aufgabe wird ferner gemäß einer
zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung gelöst durch einen Kolbenverdichter,
umfassend einen Behälter
mit einem Gassaugrohr und einem Gasablassrohr, eine Rahmeneinheit, die
in dem Behälter
angeordnet ist, einen Kolbenmotor, der in der Rahmeneinheit angeordnet
ist, um eine Antriebskraft zu erzeugen, einen Zylinder, der in der
Rahmeneinheit befestigt ist, einen Kolben, der in dem Zylinder durch
die Antriebskraft des Kolbenmotors linear zwischen einem unteren Totpunkt
und einem oberen Totpunkt hin und her bewegt wird, eine Ventileinheit,
die zum Ansaugen von Gas aus dem Gassaugrohr in den Zylinder ein
Einlassventil und zum Ablassen von Gas aus dem Zylinder in das Gasablassrohr
ein Auslassventil aufweist, und eine hintere Feder, die zwischen
einem mittleren Rahmen der Rahmeneinheit und einer am Kolben befestigten
Federstütze
angeordnet ist, um den Kolben elastisch gegenüber der Rahmeneinheit zu halten wobei
die hintere Feder durch den mittleren Rahmen und die Federstütze völlig zusammengedrückt ist, wenn
der Kolben den unteren Totpunkt erreicht.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die enthalten sind, um ein weiteres Verstehen der Erfindung
bereitzustellen, und die in der Beschreibung enthalten sind und
ein Bestandteil von ihr bilden, zeigen Ausführungsformen der Erfindung
und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Grundsätze der
Erfindung zu erklären.
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Es
zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht, die den herkömmlichen Kolbenverdichter darstellt;
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2 eine
Querschnittsansicht, die den Stoß eines Kolbens des Kolbenverdichters
von 1 an einem oberen Totpunkt darstellt;
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3 eine
Querschnittsansicht, die den Stoß eines Kolbens des Kolbenverdichters
von 1 an einem unteren Totpunkt darstellt;
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4 eine
Querschnittsansicht, die einen Kolbenverdichter gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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5 eine
Querschnittsansicht, die eine Arbeitsweise eines Kolbens des Kolbenverdichters
von 4 an einem oberen Totpunkt darstellt; und
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6 eine
Querschnittsansicht, die eine Arbeitsweise eines Kolbens des Kolbenverdichters
von 4 an einem unteren Totpunkt darstellt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
die bevorzugte Ausführungsform
eines Kolbenverdichters gemäß der vorliegenden
Erfindung detailliert beschrieben.
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4 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Kolbenverdichter gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt, 5 ist eine Querschnittsansicht,
die eine Arbeitsweise eines Kolbens des Kolbenverdichters von 4 an
einem oberen Totpunkt darstellt, und 6 ist eine
Querschnittsansicht, die eine Arbeitsweise eines Kolbens des Kolbenverdichters
von 4 an einem unteren Totpunkt darstellt.
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Wie
in 4 bis 6 dargestellt, beinhaltet der
Kolbenverdichter gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Behälter 10 mit
einem Gassaugrohr 1 und einem Gasablassrohr 2;
eine Rahmeneinheit 30, die im Behälter 10 angeordnet
ist; einen Kolbenmotor 20, der in der Rahmeneinheit 30 zum
Erzeugen einer Antriebskraft eingerichtet ist; einen Zylinder 50,
der im Zentrum der Rahmeneinheit 30 eingerichtet ist und ein
Durchgangsloch 51 aufweist; einen Kolben 60, der
durch die Antriebskraft des Kolbenmotors 20 eine lineare
Hin- und Herbewegung in dem Zylinder 50 ausführt; eine
Ventileinheit 70, die an der Vorderseite der Rahmeneinheit 30 und
des Kolbens 60 eingerichtet ist, um Gas unter Nutzung einer
Druckdifferenz in den Zylinder 50 zu saugen/abzulassen,
die durch die lineare Hin- und Herbewegung des Kolbens 60 erzeugt
wird; und eine Federeinheit 100, die an der Rahmeneinheit 30 eingerichtet
ist, um die lineare Hin- und
Herbewegung des Kolbens 60 elastisch zu halten.
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Die
Rahmeneinheit 30 umfasst einen vorderen und einen hinteren
Rahmen 31, 32, die an der inneren Vorder- bzw.
Rückseite
des Gehäuses 10 eingerichtet
sind; und einen mittleren Rahmen 33, der zwischen dem vorderen
und dem hinteren Rahmen 31, 32 eingerichtet ist.
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Der
vordere Rahmen 31 umfasst einen Rahmenkörperabschnitt 31a mit
einer bestimmten Länge;
einen Plattenabschnitt 31b, der sich von einer bestimmten
Seite des Rahmenkörperabschnitts 31a erstreckt,
so dass er einen bestimmten Bereich aufweist; und einen Halteabschnitt 31c,
der sich gekrümmt
vom Plattenabschnitt 31b erstreckt, so dass er eine bestimmte
Länge aufweist
und den mittleren Rahmen 33 hält.
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Der
Kolbenmotor 20 beinhaltet einen äußeren Ständer 21, der zwischen
dem mittleren Rahmen 33 und dem hinteren Rahmen 32 befestigt
ist; einen innerer Ständer 22,
der mit einem bestimmten Zwischenraum in den äußeren Ständer 21 eingefügt ist; und
eine Bewegungsvorrichtung 24, die zwischen dem äußeren Ständer 21 und
dem inneren Ständer 22 eingerichtet
und mit dem Kolben 60 verbunden ist, um eine lineare Hin-
und Herbewegung auszuführen.
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Die
Bewegungsvorrichtung 24 umfasst einen Magnethalter 23a,
der eine zylindrische Form aufweist; und mehrere Dauermagneten 23b,
die mit dem Magnethalter 23a in regelmäßigen Abständen kombiniert sind.
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Der
Zylinder 50 ist horizontal im Zentrum des vorderen Rahmens 31 eingerichtet
und bewahrt einen bestimmten Abstand zum Kolbenmotor 20.
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Der
Kolben 60 ist in ein Durchgangsloch 51 des Zylinders 50 eingefügt, um eine
Verdichtungskammer (P) auszubilden, und das Ende des Kolbens 60 ist
mit der Bewegungsvorrichtung 24 verbunden.
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Der
Kolben umfasst einen inneren Gassaugflusskanal (F); einen Kolbenkörperabschnitt 61,
der in das Durchgangsloch 51 des Zylinders 50 eingefügt ist;
und einen Flanschabschnitt 62, der am Ende des Körperabschnitts 61 gekrümmt ausgebildet
ist, so dass er einen bestimmten Bereich aufweist und direkt mit
dem Magnethalter 23a kombiniert ist.
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Die
Ventileinheit 70 beinhaltet eine Ablassumkleidung 71 zum
Abdecken der Verdichtungskammer (P) des Zylinders 50; ein
Ablassventil 72, das innerhalb der Ablassumkleidung 71 angeordnet ist
und die Verdichtungskammer (P) öffnet/schließt; eine
Ventilfeder 73 zum elastischen Halten des Ablassventils 72;
und ein Saugventil 74, das mit der Vorderseite des Kolbens 60 kombiniert
ist und einen Gassaugflussweg (F) öffnet/schließt, der
im Kolben 60 ausgebildet ist.
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Die
Federeinheit 100 beinhaltet eine Federstütze 101,
die an einer bestimmten Seite des Kolbens 60 befestigt
ist; eine vordere Schraubenfeder 102, die eine bestimmte
Länge aufweist
und zwischen dem vorderen Rahmen 31 und der Federstütze 101 angeordnet
ist; und eine hintere Schraubenfeder 103, die eine bestimmte
Länge aufweist
und zwischen dem mittleren Rahmen 33 und der Federstütze 101 angeordnet
ist.
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Die
Federeinheit wird nun detaillierter beschrieben.
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Die
Federstütze 101 ist
an der Rückseite
des Kolbens 60 befestigt und wird zusammen mit dem Kolben 60 bei
der linearen Hin- und Herbewegung des Kolbens 60 bewegt.
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Die
vordere Schraubenfeder 102 ist zwischen dem vorderen Rahmen 31 und
der Federstütze 101 eingerichtet,
so dass sie eine bestimmte Länge
aufweist, und die hintere Schraubenfeder 103 ist zwischen
dem mittleren Rahmen 33 und der Federstütze 101 eingerichtet,
so dass sie eine bestimmte Länge
aufweist.
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Sowohl
die vordere Feder 102 als auch die hintere Feder 103 weisen
jeweils eine Blocklänge auf,
die innerhalb eines Hubabstands des Kolbens 60 bestimmt
ist, um zu verhüten,
dass der Kolben 60 mit anderen Bauteilen zusammenprallt.
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Kurz
bevor der Kolben 60 beim Vorgehen einen oberen Totpunkt
erreicht, wird die vordere Feder 102 durch die Federstütze 101 allmählich zusammengedrückt, wenn
der Kolben den oberen Totpunkt erreicht, ist die vordere Feder völlig zusammengedrückt (weist
eine Blocklänge
auf).
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Genauer
gesagt, wird im Blocklängenzustand
der vorderen Feder 102, wenn der Kolben 60 den
Verdichtungsraum (P) völlig
verdichtet (der obere Totpunkt des Kolbens), die vordere Feder 102 nicht
mehr zusammengedrückt,
und der Kolben 60 kann sich nicht weiter vorbewegen.
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Dementsprechend
ist es möglich,
da der Kolben 60 die anderen Bauteile nicht berührt, Beschädigung nicht
nur des Kolbens 60, sondern auch der anderen Bauteile,
die an den Kolben 60 angrenzen, wirksam zu verhüten.
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Außerdem wird,
kurz bevor der Kolben 60 beim Zurückgehen einen unteren Totpunkt
erreicht, die hintere Feder 103 durch die Federstütze 101 allmählich zusammengedrückt, wenn
der Kolben 60 den unteren Totpunkt erreicht, ist die hintere
Feder 103 völlig
zusammengedrückt
(weist eine Blocklänge auf).
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Genauer
gesagt, wird im Blocklängenzustand
der hinteren Feder 103, am unteren Totpunkt des Kolbens 60,
die hintere Feder 103 nicht mehr zusammengedrückt, und
der Kolben 60 kann nicht weiter zurückweichen.
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Dementsprechend
ist es möglich,
da der Kolben 60 die anderen Bauteile nicht berührt, Beschädigung nicht
nur des Kolbens 60, sondern auch der anderen Bauteile,
die an den Kolben 60 angrenzen, wirksam zu verhüten.
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Im
Folgenden werden Vorzüge
des Kolbenverdichters gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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Zunächst wird
die Arbeitsweise des Kolbenverdichters kurz beschrieben. Wenn dem
Kolbenmotor 20 Leistung zugeführt wird und ein Strom auf
der Wicklungsspule 23 fließt, führt die Bewegungsvorrichtung 24 die
lineare Hin- und Herbewegung durch Wechselwirkung eines magnetischen
Flusses, der am äußeren Ständer 21 und
inneren Ständer 22 und dem
Dauermagneten 23b gebildet ist, aus.
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Dabei
führt der
Kolben 60, der mit der Bewegungsvorrichtung 24 verbunden
ist, die lineare Hin- und
Herbewegung in dem Durchgangsloch 51 des Zylinders 50 aus.
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Zur
selben Zeit wird Gas durch das Saugrohr 1 des Behälters 10 und
den Gassaugflussweg (F) des Kolbens 60 gesaugt, fließt durch
den Betrieb der Ventileinheit 70 in die Verdichtungskammer
(P) und wird durch das Ablassrohr 2 abgelassen, und dieser Vorgang
wird wiederholt ausgeführt.
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Außerdem ist
es, selbst wenn der Kolben 60 aufgrund von Fehlern bei
der Hubabstandsteuerung des Kolbens 60 oder beim Herstellungs-
oder Zusammenbauverfahren usw. aus dem Hubabstand gerät, bei der
vorliegenden Erfindung durch die Blocklänge der vorderen und hinteren
Feder 102, 103 möglich, eine Beschädigung nicht
nur des Kolbens 60, sondern auch der anderen Bauteile,
die an den Kolben 60 angrenzen, wirksam zu verhüten.
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Genauer
gesagt, wird, kurz bevor der Kolben 60 beim Vorgehen einen
oberen Totpunkt erreicht, die vordere Feder 102 durch die
Federstütze 101 allmählich zusammengedrückt, wenn
der Kolben 60 den oberen Totpunkt erreicht, ist die vordere
Feder völlig
zusammengedrückt
(weist eine Blocklänge auf).
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Dabei
drückt
die hintere Feder 103 die Federstütze 101 durch die
elastische Rückstellkraft nach
vorne, im Blocklängenzustand
der vorderen Feder 102 drückt die hintere Feder 103 die
Federstütze 101 nur
mit geringer elastischer Repulsionskraft.
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Genauer
gesagt, wird im Blocklängenzustand
der vorderen Feder 102, wenn der Kolben 60 den
Verdichtungsraum (P) verdichtet, die vordere Feder 102 nicht
mehr zusammengedrückt,
und der Kolben 60 kann sich nicht weiter vorbewegen.
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Dabei
kann, da der Kolben 60 und der vordere Rahmen 31 oder
angrenzende Bauteile nicht miteinander in Berührung kommen, eine Beschädigung aufgrund
eines Stoßes
gegen den Kolben 60 wirksam verhütet werden.
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Außerdem wird,
kurz bevor der Kolben 60 beim Zurückgehen einen unteren Totpunkt
erreicht, die hintere Feder 103 durch die Federstütze 101 allmählich zusammengedrückt. Wenn
der Kolben 60 den unteren Totpunkt erreicht, ist die hintere
Feder 103 völlig
zusammengedrückt
(weist eine Blocklänge auf).
Dabei drückt
die vordere Feder 102 die Federstütze 101 durch die
elastische Rückstellkraft
allmählich
nach hinten.
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Genauer
gesagt, kann im Blocklängenzustand
der hinteren Feder 103, da die hintere Feder 103 nicht
mehr am unteren Totpunkt des Kolbens zusammengedrückt wird,
der Kolben 60 nicht weiter zurückweichen.
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Dabei
kann, da der Kolben 60 und der vordere Rahmen 31 oder
die angrenzenden Bauteile nicht miteinander in Berührung kommen,
eine Beschädigung
aufgrund eines Zusammenpralls mit dem Kolben 60 wirksam
verhütet
werden.
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Wie
oben beschrieben, ist bei der vorliegenden Erfindung durch jeweiliges
Einrichten der vorderen Schraubenfeder und der hinteren Schraubenfeder
an der Vorderseite und an der Rückseite
des Kolbens der Kolben elastisch gehalten, ein Hubabstand des Kolbens
ist begrenzt, und dementsprechend ist es möglich, Beschädigung des
Kolbens und anderer Bauteile, die an den Kolben angrenzen, wirksam
zu verhüten.