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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Kolbenverdichter umfassend
einen Linearmotor, der eine hin- und hergehende Bewegung eines Kolbens mit
steuerbarem Förderhub
erzeugt; einen Verdichtungszylinder, der in einem vorher bestimmten
Abstand zum Linearmotor angeordnet ist; einen Positionssteuerungszylinder,
der axial versetzt zum Verdichtungszylinder angeordnet ist, wobei
der Kolben einerseits im Positionssteuerungszylinder und andererseits
im Verdichtungszylinder axial verschieblich angeordnet ist; eine
Resonanzfeder, die eine Resonanzbewegung des Kolben verursacht;
eine Auslasskammer für
das verdichtete Gas; eine Ventileinheit zum Ansaugen von Gas in
den Verdichtungszylinder durch einen Gassaugkanal, der im Kolben
gebildet ist, und zum Ausstoßen
des verdichteten Gases aus dem Verdichtungszylinder in die Auslasskammer;
ein Verbindungsrohr zur Übertragung
des in der Auslasskammer herrschenden Gasdrucks in den Positionssteuerungszylinder.
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Im
allgemeinen verdichtet ein Verdichter ein Gas. Ein Kolbenverdichter
der vorliegenden Erfindung arbeitet so, daß ein Kolben, der direkt mit
einem Motor verbunden ist, welcher eine lineare hin- und hergehende
Antriebskraft erzeugt, in einem Zylinder linear hin und her bewegt
wird, um ein Kältemittelgas zu
verdichten.
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Wie
in
1 gezeigt enthält ein Kolbenverdichter,
wie er beispielsweise aus der
DE 199 22 511 A1 bekannt ist, einen geschlossenen
Behälter
10,
einen Linearmotor
20, der in dem geschlossenen Behälter
10 eingerichtet
ist und eine lineare hin- und hergehende Antriebskraft erzeugt,
einen hinteren Rahmen
30 und einen mittleren Rahmen
40,
die jeweils beide Seiten des Motors
20 unterstützen, einen vorderen
Rahmen
50, der mit einer Seite des mittleren Rahmens
40 verkuppelt
ist, einen Zylinder
60, der so mit dem vorderen Rahmen
50 verkuppelt
ist, daß er
einen vorher bestimmten Abstand entlang einer axialen Richtung zum
Linearmotor
20 aufweist; einen Kolben
70, der
mit dem Linearmotor
20 verbunden und in den Zylinder
60 eingefügt ist,
und der eine lineare Hin- und Herbewegung durchführt, wenn er die lineare hin-
und hergehende Antriebskraft vom Linearmotor
20 empfängt; eine
Ventilanordnung
80, die mit dem Zylinder
60 und
dem Kolben
70 kombiniert ist und gemäß eines Druckunterschieds,
welcher durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens
70 erzeugt
wird, Gas ansaugt und in den Zylinder abläßt; und eine Resonanzfedereinheit
90,
welche die lineare Hin- und Herbewegung des Linearmotors
20 und des
Kolbens
70 elastisch unterstützt.
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Der
Linearmotor 20 umfaßt
einen zylindrischen äußeren Ständer 21,
der starr mit dem hinteren Rahmen 30 und dem mittleren
Rahmen 40 verkuppelt ist; einen inneren Ständer 22,
der mit einem bestimmten Abstand in den äußeren Ständer 21 eingefügt ist;
eine Wicklungsspule 23, die innerhalb des äußeren Ständers 21 gewickelt
ist; und einen Anker (A), der jeweils mit einem bestimmten Abstand
linear hin- und her beweglich zwischen dem äußeren Ständer 21 und dem inneren
Ständer 22 eingefügt ist.
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Der
Anker (A) umfaßt
einen zylindrischen Magnethalter 24 und eine Vielzahl von
Dauermagneten 25, die mit der äußeren umfänglichen Seite des Magnethalters 24 entlang
der umfänglichen
Richtung in regelmäßigen Abständen verkuppelt
sind. Der Anker (A) ist mit dem Kolben 70 verkuppelt.
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Die
Resonanzfedereinheit 90 umfaßt einen Halter 91,
der gebogen ausgebildet ist, um eine vorher bestimmte Fläche aufzuweisen,
dessen eine Seite mit einer Seite des Kolbens 70 oder des
Ankers (A) verkuppelt ist, so daß der Halter zwischen dem vorderen
Rahmen 50 und dem mittleren Rahmen 40 angeordnet
sein kann, eine vordere Feder 92, die zwischen dem vorderen
Rahmen 40 und dem mittleren Rahmen 50 angeordnet
ist, und eine hintere Feder 93, die zwischen dem Halter 91 und
dem mittleren Rahmen 40 angeordnet ist.
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Der
Ventilzusammenbau 80 umfaßt eine Auslaßumkleidung 81,
welche den Verdichtungsraum (P) des Zylinders 60 abdeckt,
ein Auslaßventil 82,
das in der Auslaßumkleidung 81 angeordnet
ist und den Verdichtungsraum (P) des Zylinders 60 öffnet und
schließt,
eine Ventilfeder 83, die das Auslaßventil 82 elastisch
unterstützt,
und ein Saugventil 84, das mit einem Ende des Kolbens 70 verkuppelt
ist und einen Kühlmittelsaugkanal
(F) öffnet
und schließt,
der im Kolben 70 ausgebildet ist.
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Ein
Auslaßrohr 2 ist
mit einer Seite der Auslaßumkleidung 81 verkuppelt,
um Gas, das auf hohe Temperatur und hohen Druck verdichtet ist,
dem Auslaß zuzuführen, und
ein Saugrohr 1 zur Zuleitung des Kältemittelgases in den geschlossenen
Behälter 10 ist
mit einer Seite des geschlossenen Behälters 10 verkuppelt,
so daß es
an der Seite des hinteren Rahmens 30 angeordnet ist.
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Es
wird nun der Betrieb des herkömmlichen Kolbenverdichters,
der wie oben beschrieben gebaut ist, erklärt.
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Zuerst
wird, wenn der Linearmotor 20 mit einer Spannung beaufschlag
wird und Strom durch die Wickelspule 23 fließt, der
Anker (A), der den Dauermagneten 25 aufweist, aufgrund
der Wechselwirkung zwischen dem magnetischen Fluß, der an dem äußeren Ständer 21 und
dem inneren Ständer 22 durch den
Strom, der durch die Wicklungsspule 23 fließt, gebildet
ist, und dem Dauermagneten 25 linear hin und her bewegt.
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Wenn
die lineare hin- und hergehende Antriebskraft des Ankers (A) auf
den Kolben 70 übertragen
wird, wird der Kolben 70 im Verdichtungsraum (P) innerhalb
des Zylinders 60 linear hin und her bewegt, und gleichzeitig
wird der Ventilzusammenbau 80 betrieben, so daß Gas in
den Verdichtungsraum (P) des Zylinders gesaugt, verdichtet und abgelassen wird.
Und dieser Vorgang wird wiederholt durchgeführt.
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Die
Resonanzfedereinheit 90 speichert die lineare kinetische
Hin- und Herbewegungskraft des Linearmotors 20 als eine
elastische Energie und gibt sie ab und verursacht eine Resonanzbewegung.
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Wie
in 2 gezeigt ist der
Kolbenverdichter so zusammengesetzt, daß seine anfängliche Position (a) auf eine
Weise eingerichtet ist, daß der
Endabschnitt des Kolbens 70, der innerhalb des Zylinders 60 angeordnet ist,
am Zentrum eines äußeren oberen
Totpunkts (Hmax) und eines äußeren unteren Totpunkts
(Lmax) angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen
den zwei Punkten einen äußeren Hubabstand
(Smax) darstellt.
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Im
allgemeinen wird der Linearmotor mit einer Spannung beaufschlagt,
die so eingestellt wird, daß ein
beliebiger Hubabstand (S1) zwischen einem beliebigen oberen Totpunkt
(H1) und einem beliebigen unteren Totpunkt (L1) mit Bezug auf die
anfängliche
Position (a), die das genaue Zentrum zwischen dem äußeren oberen
Totpunkt (Hmax) und dem äußeren unteren Totpunkt (Lmax) darstellt, erzeugt wird, um das Kältemittelgas
zu verdichten.
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Das
heißt,
daß in
dem Fall, wenn eine relativ hohe Kältemittelgasmenge im Verdichtungsraum
(P) des Zylinders 60 verdichtet und abgelassen werden soll,
der Hubabstand (S2) des Kolbens 70 erhöht wird, wie in 3 gezeigt, wobei er jedoch
unter dem äußeren Hubabstand
(Smax) bleibt, um die Menge des verdichteten
Kältemittelgases
zu erhöhen.
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Wenn
nun eine relativ geringe Kältemittelgasmenge
im Verdichtungsraum (P) des Zylinders 60 verdichtet und
abgelassen werden soll, wird der Hubabstand (S3) des Kolbens 70 verringert,
wie in 4 gezeigt.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird der Kolben ausgehend von der anfänglichen
Position (a) bewegt. Wenn der Hubabstand des Kolbens 70 also
verlängert
wird, wird der Abstand zwischen dem oberen Totpunkt des Kolbens 70 und
der unteren Oberfläche des
Auslaßventils 82,
d.h. der obere Freiraum, verkürzt.
Wenn nun der Hubabstand des Kolbens 70 verkürzt wird,
wird der obere Freiraum, d.h. der Abstand zwischen dem oberen Totpunkt
des Kolbens 70 und dem Auslaßventil 82, verlängert.
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Obwohl
die herkömmliche
Bauweise insoweit einen Vorteil aufweist, als die Verdichtungsmenge
des Kältemittelgases
durch Steuerung des Hubabstandes unter der Spannungssteuerung steuerbar
ist, so daß das
Gas so weit wie gewünscht
verdichtet werden kann, so wird jedoch der obere Freiraum erhöht, da der
Kolben entlang des Hubabstands bewegt wird, der auf der Grundlage
der anfänglichen
Position, der Mitte zwischen dem äußeren oberen Totpunkt und dem äußeren unteren
Totpunkt, eingerichtet ist. Aufgrund des erhöhten oberen Freiraums wird
ein Totvolumen erhöht,
wodurch eine Verdichtungseffizienz herabgesetzt wird.
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Aus
der
DE 605 241 C ist
ferner ein Kolbenverdichter bekannt, bei dem neben der üblichen
zu Verdichtungszwecken dienenden Kolben-Zylinder-Anordnung noch
eine weitere Kolben-Zylinder-Anordnung vorgesehen ist. Die weitere
Kolben-Zylinder-Anordnung dient dabei als Dämpfungselement einer Resonanzfedereinheit,
um ein Aufschaukeln einer Schwingung zu vermeiden.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ausgehend von
dem eingangs genannten Kolbenverdichter einen Kolbenverdichter bereitzustellen,
der in der Lage ist, einen Kolbenhubabstand zur Steuerung einer
Verdichtungsmenge eines Kältemittelgases
zu steuern und ein Totvolumen zu minimieren.
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Die
zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe wird bei einem Kolbenverdichter
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine Drucksteuerungseinheit
mit einem im Verbindungsrohr angeordneten Regelventil vorgesehen
ist, durch welches der Druck im Positionssteuerungszylinder derart
angesteuert wird, dass der Freiraum zwischen dem Kolben und dem
Verdichtungszylinder im oberen Totpunkt des Kolbens in allen Förderzuständen konstant erhalten
bleibt.
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Die
oben genannten und andere Aufgaben, Merkmale, Gesichtspunkte und
Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten
Beschreibung der vorliegenden Erfindung im Zusammenhang mit den
beiliegenden Zeichnungen offensichtlicher hervor.
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die enthalten sind, um ein weiteres Verstehen der Erfindung
bereitzustellen, und die in der Beschreibung enthalten sind und
ein Teil von ihr bilden, zeigen Ausführungsformen der Erfindung
und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Grundsätze der
Erfindung zu erklären.
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1 ist
eine vertikale Querschnittansicht, die einen Kolbenverdichter gemäß der herkömmlichen
Technik zeigt;
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2 ist
eine Querschnittansicht, die einen äußeren oberen Totpunkt, einen äußeren unteren Totpunkt
und einen beliebigen Hubabstand (S1) der Bewegung eines Kolbens
zeigt, wenn der Kolbenverdichter ein Kältemittelgas eines Verdichters
gemäß der herkömmlichen
Technik verdichtet;
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3 ist
eine Querschnittansicht, die einen Hubabstand (S2) der Bewegung
des Kolbens zeigt, wenn eine relativ hohe Menge des Kältemittelgases gemäß der herkömmlichen
Technik verdichtet wird;
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4 ist
eine Querschnittansicht, die einen Hubabstand (S3) der Bewegung
des Kolbens zeigt, wenn eine relativ geringe Menge des Kältemittelgases
gemäß der herkömmlichen
Technik verdichtet wird;
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5 ist
eine vertikale Querschnittansicht, die einen Kolbenverdichter zeigt,
welcher eine Gasverdichtungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist;
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6 ist
eine Querschnittansicht, die eine geänderte anfängliche Position (a4) und einen
Hubabstand (S4) in dem Falle zeigt, wenn eine relativ hohe Menge
einer Kältemittelgasverdichtungsmenge vorhanden
ist, wenn das Kältemittelgas
des Kolbenverdichters verdichtet wird; und
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7 ist
eine Querschnittansicht, die eine geänderte anfängliche Position (a5) und einen
Hubabstand (S5) in dem Falle zeigt, wenn eine relativ geringe Menge
einer Kältemittelgasverdichtungsmenge
vorhanden ist, wenn das Kältemittelgas
des Kolbenverdichters verdichtet wird.
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Es
wird nun detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung Bezug genommen, die in den beiliegenden Zeichnungen beispielhaft
dargestellt sind.
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5 ist
eine vertikale Querschnittansicht, die einen Kolbenverdichter zeigt,
welcher eine Gasverdichtungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist.
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Erstens
ist, wie in 5 gezeigt, in einem Kolbenverdichter
ein Linearmotor 20 zur Erzeugung der linearen hin- und
hergehenden Antriebskraft in einem Behälter 10 befestigt,
der einen vorher bestimmten Innenraum aufweist, und ein hinterer
Rahmen 30 und ein mittlerer Rahmen 40 sind an
beiden Seiten des Linearmotors 20 verkuppelt.
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Der
Linearmotor 20 umfaßt
einen zylindrischen äußeren Ständer 21,
der starr mit dem hinteren Rahmen 30 und dem mittleren
Rahmen 40 verkuppelt ist, einen inneren Ständer 22,
der mit einem bestimmten Abstand in den äußeren Ständer 21 eingefügt ist;
eine Wicklungsspule 23, die mit dem äußeren Ständer 21 verkuppelt
ist, und einen Anker (A), der linear hin- und her beweglich zwischen
dem äußeren Ständer 21 und
dem inneren Ständer 22 eingefügt ist.
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Der
innere Ständer 22 ist
so ausgebildet, daß er
eine zylindrische Form mit einer vorher bestimmten Dicke und Breite
aufweist.
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Der
Anker (A) enthält
einen zylindrischen Magnethalter 24 und eine Vielzahl von
Dauermagneten 25, die mit dem Magnethalter 24 in
einem vorher bestimmten Abstand verkuppelt sind.
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Ein
vorderer Rahmen 50, der eine vorher bestimmte Form aufweist,
ist mit dem mittleren Rahmen 40 verkuppelt, und ein Verdichtungszylinder 100 ist
in ein Durchgangsloch gekuppelt, das so ausgebildet ist, daß es den
vorderen Rahmen 50 durchdringt.
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Ein
Positionssteuerungszylinder 110 ist am inneren Ständer 22 des
Linearmotors angekuppelt und der variable Kolben 120, der
in den Verdichtungszylinder 100 und den Positionssteuerungszylinder 110 eingefügt ist,
ist mit dem Anker (A) des Linearmotors 20 verbunden.
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Der
Verdichtungszylinder 100 umfaßt einen Zylinderkörperabschnitt 101 mit
einer vorher bestimmten Länge
und einen Absatzabschnitt 102, der erweitert so an einem
Endabschnitt des Zylinderkörperabschnitts 101 ausgebildet
ist, daß er
eine vorher bestimmte Breite und Höhe aufweist.
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Der
Zylinderkörperabschnitt 101 des
Verdichtungszylinders 100 ist in das Durchgangsloch des
vorderen Rahmens 50 eingefügt, und der Absatzabschnitt 102 ist
am Endabschnitt des vorderen Rahmens 50 in Eingriff genommen.
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Der
Positionssteuerungszylinder 110 umfaßt einen Zylinderkörperabschnitt 111,
der einerseits eine geschlossene und andererseits eine geöffnete Stirnseite
aufweist, wobei der Kolben 120 zum Teil in die offene Stirnseite
eintaucht und wobei das Verbindungsrohr (160) zwischen
dem Kolben 120 und der geschlossenen Stirnseite des Zylinderkörperabschnitts 111 über ein
Verbindungsloch 114 in den Innenraum des Positionssteuerungszylinders 110 mündet. Ferner
umfaßt
der Positionssteuerungszylinder 110 einen Zusatzabschnitt 113,
der außen
bogenförmig
an einem Endabschnitt der geöffneten
Stirnseite des Körperabschnitts
angeordnet ist, wobei er eine Vielzahl von Gasdurchgangslöchern 112 aufweist, durch
welche das Kältemittelgas
strömt,
und an einem anderen Bauteil befestigt ist sowie ein Verbindungsloch,
das so ausgebildet ist, daß es
eine Seite des Zylinderkörperabschnitts 111 durchdringt.
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Der
variable Kolben 120 umfaßt einen zylindrischen Körperabschnitt 121,
der eine vorher bestimmte Länge
aufweist und dessen beide Enden geschlossen sind, wobei die beiden
Enden in den Verdichtungszylinder 100 und in den Positionssteuerungszylinder 110 eingefügt sind,
einen Verbindungshalter 122, der erweitert so ausgebildet
ist, daß er eine
vorher bestimmte Fläche
zu einer äußeren Umfangsfläche des
zylindrischen Körperabschnitts 121 aufweist,
und einen Kältemittelgassaugkanal,
der ein Saugloch 123, das an einer Seite des zylindrischen Körperabschnitts 121 ausgebildet
ist, und ein Ausflußloch 124 aufweist,
durch welches das Kältemittelgas,
das in das Saugloch 123 gesaugt wurde, durch den zylindrischen
Körperabschnitt 121 in
den Verdichtungszylinder 100 eingeführt wird.
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Beim
variablen Kolben 120 ist die Seite des zylindrischen Körperabschnitts 121,
an der das Ausflußloch 124 ausgebildet
ist, in den Verdichtungszylinder 100 eingefügt, die
entgegengesetzte Seite des zylindrischen Körperabschnitts 121 ist
in den Positionssteuerungszylinder 110 eingefügt, und
der Verbindungshalter 122 ist mit dem Anker (A) des Linearmotors 20 verbunden.
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Eine
Vielzahl von Resonanzfedern 130, die den variablen Kolben 120 unterstützen, sind
an beiden Seiten des Verbindungshalters 122 des variablen
Kolbens 120 angeordnet.
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Das
heißt,
die Vielzahl von Resonanzfedern 130 sind zwischen einer
Seite des Verbindungshalters 122 des variablen Kolbens 120 und
dem mittleren Rahmen 40 verkuppelt, die Vielzahl von Resonanzfedern 130 sind
zwischen der Außenseite
des Verbindungshalters 122 des variablen Kolbens 120 und
dem vorderen Rahmen 50 verkuppelt.
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Eine
Auslaßumkleidung 140 ist
an einem Endabschnitt des Verdichtungszylinders 100 verkuppelt,
um den Verdichtungszylinder 100 abzudecken. Die Auslaßumkleidung 140 bildet
bzw. umschließt eine
Auslaßkammer
(D) zum Ablassen des Kältemittelgases,
das im Verdichtungszylinder 100 verdichtet wurde.
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Eine
Ventileinheit 150 ist vorgesehen, um das Gas durch den
Gassaugkanal, der im variablen Kolben 120 ausgebildet ist,
gemäß der linearen
Hin- und Herbewegung des variablen Kolbens 120 in den Verdichtungszylinder 100 zu
saugen, und das Gas, das im Verdichtungszylinder verdichtet wurde,
in die Auslaßkammer
(D) der Auslaßumkleidung 140 abzulassen.
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Die
Ventileinheit 150 umfaßt
ein Auslaßventil 151,
das in der Auslaßumkleidung 140 angeordnet ist,
um den Innenraum des Verdichtungszylinders 100 zu öffnen und
zu schließen,
eine Ventilfeder 152, die das Auslaßventil 151 elastisch
unterstützt,
und ein Saugventil 153, das mit einem Ende des variablen
Kolbens 120 verkuppelt ist, um das Ausflußloch 124,
das im variablen Kolben 120 ausgebildet ist, zu öffnen und
zu schließen.
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Ein
Auslaßrohr 2 ist
mit einer Seite der Auslaßumkleidung 140 verkuppelt,
um das Hochdruckgas, das in die Auslaßkammer (D) abgelassen wurde,
dem Auslaß nach
außerhalb
zuzuführen.
Ein Verbindungsrohr 160 ist an das Auslaßrohr 2 angeschlossen,
um einen Teil des Kältemittelgases,
das in das Auslaßrohr 2 abgelassen
wurde, in den Innenraum des Positionssteuerungszylinders 110 zu
leiten.
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Das
Verbindungsrohr 160 umfaßt ein Regelventil 170,
das an einer Seite des Verbindungsrohrs 160 ausgebildet
und in der Lage ist, den Druck des Kältemittelgases im Verbindungsrohr 160 und
im Innenraum des Positionssteuerungszylinders 110 zu steuern.
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Es
wird als Regelventil 170 ein elektronisches Ventil bevorzugt,
das in drei Richtungen zur Durchleitung einer Richtung eines Durchstroms
bewegbar ist.
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Bezugszeichen
1 bezeichnet ein Saugrohr zur Einleitung des Kältemittelgases.
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Es
wird nun die Betriebswirkung der Gasverdichtungsvorrichtung für einen
Kolbenverdichter beschrieben.
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Zuerst
wird, wenn der Linearmotor 20 mit einer Spannung beaufschlagt
wird und Strom durch die Wickelspule 23 fließt, der
Anker (A), der den Dauermagneten 25 aufweist, aufgrund
der Wechselwirkung zwischen dem magnetischen Fluß, der an dem äußeren Ständer 21 und
dem inneren Ständer 22 durch den
Strom, der durch die Wicklungsspule 23 fließt, gebildet
ist, und dem Dauermagneten 25 linear hin und her bewegt.
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Wenn
die lineare hin- und hergehende Antriebskraft des Ankers (A) auf
den variablen Kolben 120 übertragen wird, wird der variable
Kolben 120 im Verdichtungszylinder 100 und im
Positionssteuerungszylinder 110 linear hin und her bewegt,
und gleichzeitig wird die Ventileinheit 150 betrieben,
so daß das
Kältemittelgas
in den Innenraum des Verdichtungszylinders 100 gesaugt,
verdichtet und abgelassen wird. Und dieser Vorgang wird wiederholt durchgeführt.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird das Kältemittelgas auf
eine Weise in den Verdichtungszylinder 100 gesaugt, daß das Kältemittelgas,
welches in das Saugrohr 1 gesaugt wird, aufgrund eines
Druckunterschieds im Verdichtungszylinder 100 durch ein
Loch (nicht gezeigt) strömt,
das durchdringend am mittleren Abschnitt des hinteren Rahmens 30 ausgebildet ist,
und durch das Gasdurchgangsloch 112 des Positionssteuerungszylinders 110 in
das Saugloch 123 des variablen Kolbens 120 gesaugt
wird.
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Das
Kältemittelgas,
das in das Saugloch 123 des variablen Kolbens 120 gesaugt
wird, durchströmt das
Innere und wird durch das Ausflußloch 124, das am
Endabschnitt des variablen Kolbens 120 und des Saugventils 153 ausgebildet
ist, in den Innenraum des Verdichtungszylinders 100 gesaugt.
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Das
Kältemittelgas,
das, nachdem es im Verdichtungszylinder 100 verdichtet
wurde, abgelassen wird, durchströmt
die Auslaßkammer
(D) der Auslaßumkleidung 140 und
wird durch das Auslaßrohr 2 nach außerhalb
abgelassen, und ein Teil des Hochdruckkältemittelgases, das in das
Auslaßrohr 2 abgelassen
wurde, wird durch das Verbindungsrohr 160 in den Innenraum
des Positionssteuerungszylinders 110 eingeleitet, so daß ein Innenraumdruck
des Positionssteuerungszylinders 110 auf einem vorher eingerichteten
Druckstatus aufrechterhalten wird, um eine anfängliche Position des variablen
Kolbens 120 einzurichten. Zu diesem Zeitpunkt befindet
sich das Regelventil 170 im geöffneten Status.
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Die
Vielzahl von Resonanzfedern 130 speichern die lineare Hin-
und Herbewegungskraft des Linearmotors 20 als eine elastische
Energie und geben sie ab und verursachen gleichzeitig eine Resonanzbewegung.
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Die
anfängliche
Position des variablen Kolbens 120 ist auf der Grundlage
des Endabschnitts des variablen Kolbens 120 angeordnet,
der im Verdichtungszylinder 100 angeordnet ist, und der
Bezugsendabschnitt des variablen Kolbens 120 ist zwischen
dem oberen Totpunkt und dem unteren Totpunkt des variablen Kolbens 120 angeordnet,
d.h. genau im Zentrum des Hubabstands.
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Nachdem
die anfängliche
Position des Bezugsendabschnitts des variablen Kolbens 120 an
einer beliebigen Bezugsposition, die eingestellt werden soll, angeordnet
ist, wird der Linearmotor so mit einer Spannung beaufschlagt, daß die Position
des oberen Totpunkts und des unteren Totpunkts der anfänglichen
Position des variablen Kolbens 120, d.h., der Hubabstand,
eingestellt wird.
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Infolgedessen
wird, wenn eine relativ hohe Menge Kältemittelgas abgelassen werden
soll, der Hubabstand so gesteuert, daß er groß ist, während, wenn eine relativ geringe
Menge Kältemittelgas
abgelassen werden soll, der Hubabstand so gesteuert wird, daß er gering
ist.
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Wenn
der Öffnungsgrad
des Verbindungsrohrs 160 zur selben Zeit gesteuert wird,
wenn der Linearmotor mit einer Spannung beaufschlagt wird, wird
ein Teil des Hochdruckkältemittelgases,
das in das Auslaßrohr 2 abgelassen
wurde, nachdem es aus dem Verdichtungszylinder 100 abgelassen
wurde, in den Positionssteuerungszylinder 110 eingeleitet,
um den Druck im Positionssteuerungszylinder 110 zu steuern.
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Dementsprechend
wird der variable Kolben 120 aufgrund des Drucks im Positionssteuerungszylinder 110 in
den Verdichtungszylinder 100 bewegt, oder er wird in den
Positionssteuerungszylinder 110 bewegt und dort hin- und
herbewegt.
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Der
Positionssteuerungszylinder 110 dient dank des Drucks des
Kältemittelgases,
das hineingefüllt
wird, wenn der variable Kolben 120 hin- und herbewegt wird,
als Gasfeder.
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Mit
anderen Worten, in einem Status, in dem eine anfängliche Position des variablen
Kolbens 120 entsprechend dem Druckstatus im Positionssteuerungszylinder 110 zum
Verdichtungszylinder 100 bewegt wird, saugt der variable
Kolben 120 das Kältemittelgas
an, verdichtet es und läßt es ab,
während
er sich im Hubabstand, der durch die Spannung gesteuert wird, bewegt.
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6 ist
eine Querschnittansicht, die eine geänderte anfängliche Position (a4) und einen
Hubabstand (S4) in dem Falle zeigt, wenn eine relativ hohe Menge
einer Kältemittelgasverdichtungsmenge vorhanden
ist, wenn das Kältemittelgas
des Kolbenverdichters verdichtet wird.
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Wie
in 6 gezeigt, wird in einem Status, in dem der Bezugsendabschnitt
des variablen Kolbens 120 im genauen Zentrumsabschnitt
(a) zwischen einem äußeren oberen
Totpunkt (Hmax) und einem äußeren unteren
Totpunkt (Lmax) angeordnet ist, wenn eine
hohe Kältemittelgasmenge,
jedoch weniger als die maximal verfügbare Gasverdichtungsmenge,
verdichtet werden soll, die Spannung so gesteuert, daß ein Hubabstand
(S4) des variablen Kolbens 120 erhalten wird, der für die eingerichtete
Verdichtungsmenge geeignet ist, und gleichzeitig wird durch Steuerung
des Regelventils 170 ein Teil des Hochdruckkältemittelgases
in den Positionssteuerungszylinder 110 eingeleitet, um
einen vorher eingerichteten Druckstatus zu erreichen.
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Wenn
der Bezugsendabschnitt des variablen Kolbens 120 so bewegt
wird, daß er
an der Bezugsposition (a4) angeordnet ist, wird der variable Kolben 120 durch
geeignete Spannungssteuerung zum oberen Totpunkt (H4) oder zum unteren
Totpunkt (L4) bewegt, wodurch das Kältemittelgas verdichtet wird.
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7 ist
eine Querschnittansicht, die eine geänderte anfängliche Position (a5) und einen
Hubabstand (S5) in dem Falle zeigt, wenn eine relativ geringe Menge
einer Kältemittelgasverdichtungsmenge
vorhanden ist, wenn das Kältemittelgas
des Kolbenverdichters verdichtet wird.
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Wie
in 7 gezeigt, wird, wenn eine geringere Menge von
Kältemittelgas
verdichtet wird, die Spannung so gesteuert, daß ein Hubabstand (S5) erhalten
wird, der für
die eingerichtete Verdichtungsmenge geeignet ist, und gleichzeitig
wird das Regelventil 170 so gesteuert, daß der Druck
im Positionssteuerungszylinder 110 erhöht wird. Dann wird die Bezugsendposition
des variablen Kolbens 120 von der eingerichteten Bezugsposition
(a4) zum Verdichtungszylinder 100 bewegt, so daß sie an
der Position (a5) angeordnet ist, wo der variable Kolben 120 im Hubabstand
(S5) hin- und herbewegt wird, um das Kältemittelgas zu verdichten.
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D.h.,
daß der
Hubabstand des variablen Kolbens 120 abhängig von
der Verdichtungsmenge des Kältemittelgases,
das abgelassen werden soll, gesteuert wird, und die anfängliche
Position des variablen Kolbens 120 wird gesteuert, so daß der obere Freiraum
des variablen Kolbens 120 kontinuierlich auf einem bestimmten
Abstand aufrechterhalten werden kann.
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Folglich
wird bei einem relativ großen
Hubabstand, um eine relativ hohe Menge des Kältemittelgases zu verdichten,
der Druck im Positionssteuerungszylinder 110 erhöht, so daß die Bezugsposition des
variablen Kolbens 120 so weit in Richtung des Verdichtungszylinders 100 bewegt
wird, wie die Differenz zwischen dem äußeren Hubabstand und dem vorher
eingerichteten Hubabstand beträgt,
wodurch der obere Freiraum des variablen Kolbens 120 kontinuierlich
aufrechterhalten bleibt.
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Ist
nun der Hubabstand relativ klein, um eine relativ geringe Menge
des Kältemittelgases
zu verdichten, wird der Druck im Positionssteuerungszylinder 110 erhöht, so daß die Bezugsposition
des variablen Kolbens 120 in Richtung des Verdichtungszylinders 100 bewegt
wird, wodurch der obere Freiraum des variablen Kolbens 120 kontinuierlich
aufrechterhalten bleibt.
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Entsprechend
bleibt, selbst wenn die anfängliche
Position des variablen Kolbens 120 durch Verwendung des
Positionssteuerungszylinders 110 zur Verdichtungsmenge
des Kältemittelgases,
das abgelassen werden soll, geändert
würde,
der obere Freiraum des variablen Kolbens 120 kontinuierlich
aufrechterhalten, so daß ein
Totvolumen verringert werden kann.
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Wie
insoweit beschrieben weist die Gasverdichtungsvorrichtung für einen
Kolbenverdichter zahlreiche Vorteile auf.
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Erstens
kann z.B. die Gasverdichtungsmenge durch Steuerung des Hubabstandes
des variablen Kolbens entsprechend der Spannungssteuerung des Motors
und gleichzeitig durch Steuerung der Bezugsposition des variablen
Kolbens für
den Hubabstand des variablen Kolbens gesteuert werden.
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Zweitens
kann, da der obere Freiraum des variablen Kolbens ständig aufrechterhalten
bleibt, das Gas so weit wie erforderlich verdichtet werden, eine
Leistungsfähigkeit
des Systems kann durch Verhinderung eines Kältemittelgasverdichtungsverlusts erhöht werden.
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Schließlich kann,
da das Totvolumen minimiert ist, eine Leistungsfähigkeit des Verdichters durch
Verhinderung eines Wiederausdehnungsverlusts verbessert werden.