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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Halter (Halteeinsatz) für elektronische
Bauelemente, der in der Lage ist, ein zu prüfendes elektronisches Bauelement
zu halten, während
mit Hilfe eines Prüfgerätes eine
Prüfung
an dem elektronischen Bauelement vorgenommen wird, sowie eine Handhabungsvorrichtung
für elektronische
Bauelemente, die einen solchen Halteeinsatz aufweist.
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STAND DER
TECHNIK
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Bei
der Herstellung von Halbleiterelementen und dergleichen wird zur
Prüfung
der Leistung und Funktionen von integrierten Bauelementen (ICs)
und anderen elektronischen Bauelementen ein Prüfgerät benötigt. Als ein Beispiel für ein Prüfgerät für elektronische
Bauelemente als solches ist ein Prüfgerät bekannt, das eine Handhabungsvorrichtung
für die elektronischen
Bauelemente, eine Kontaktiervorrichtung für die elektronischen Bauelemente
und ein Haupt-Prüfgerät aufweist.
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Als
ein Beispiel für
die Handhabungsvorrichtung für
elektronische Bauelemente ist eine Handhabungsvorrichtung für ICs bekannt,
die als "Handler" bezeichnet wird
und dazu dient, verschiedene Temperaturbeanspruchungen wie etwa
eine niedrige Temperatur und eine hohe Temperatur auf ein zu prüfendes IC
einwirken zu lassen, das Bauelement auf einem Sockel zu montieren
und dann das zu prüfende
IC in Übereinstimmung
mit dem Prüfergebnis
zu klassifizieren und abzulegen. Als ein Beispiel für die Kontaktiervorrichtung
für elektronische
Bauelemente ist eine Kontaktiervorrichtung für ICs bekannt, die dazu dient,
ein zu prüfendes
IC über
einen Sockel und einen Prüfkopf
mit einen Haupt-Prüfgerät in (elektrischen)
Kontakt zu bringen.
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Eine
Prüfung
eines ICs mit Hilfe des Handlers wird z. B. wie folgt ausgeführt. Das
zu prüfende IC
wird, nachdem es über
einen Prüfkopf
zugeführt wurde,
der einen IC-Sockel
aufweist, durch einen Stöße1 niedergedrückt, so
daß es
auf den IC-Sockel geladen wird. Dadurch werden Anschlußklemmen des
IC-Sockels mit externen Kontak ten des zu prüfenden ICs in Berührung gebracht,
und das zu prüfende
IC wird über
den IC-Sockel und den Prüfkopf elektrisch
an das Haupt-Prüfgerät angeschlossen. Dann
wird ein Prüfsignal,
das dem Prüfkopf über ein Kabel
vom Haupt-Prüfgerät hinzugeführt wird,
an das zu prüfende
IC-Bauelement (Prüfling)
angelegt, und ein vom Prüfling
gelesenes Antwortsignal wird durch den Prüfkopf an das Haupt-Prüfgerät übermittelt,
so daß die
elektrischen Eigenschaften des Prüflings gemessen werden.
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Bei
der Prüfung
von ICs mit Hilfe eines Handlers sind die Prüflinge auf einem Tablar gehalten,
das in das Innere des Handlers transportiert wird, und, nachdem
die Prüfung
abgeschlossen ist, werden die ICs in Übereinstimmung mit den jeweiligen
Prüfergebnissen
auf nach Kategorien getrennte Tablare umgeladen. Wenn der Typ eines
Tablars, das dazu dient, die ICs vor und nach der Prüfung aufzunehmen (im
folgenden auch als "Kundentablar" bezeichnet) von
dem Typ eines Tablars verschieden ist, das im Inneren des Handlers
umläuft
(im folgenden auch als "Prüftablar" bezeichnet), werden
die ICs vor und nach der Prüfung
zwischen dem Kundentablar und dem Prüftablar umgeladen.
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Auf
dem Prüftablar
sind mehrere Halter für elektronische
Bauelemente angeordnet, die als Halteeinsätze bezeichnet werden, und
die Prüflinge
sind in den Halteeinsätzen
auf dem Prüftablar
gehalten und werden zum Prüfkopf
transportiert und gegen den Prüfkopf
angedrückt,
während
sie in den Halteeinsätzen
gehalten sind. Durch Verwendung eines Prüftablars mit einer Vielzahl
von Halteeinsätzen kann
eine grolle Anzahl von ICs gleichzeitig gemessen werden.
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Es
gibt verschiedene Konfigurationen der Halteeinsätze entsprechend Gehäusetypen
und dergleichen der Prüflinge.
Wie z. B. in 19 gezeigt
ist, ist an einem Einsatzkörper 17 des
Halteeinsatzes 16 für
elektronische Bauelemente vom Flächenarray-Typ, etwa ICs des
Typs BGA, ein Führungsbereich 171a zum
Führen
des Prüflings 2 zu
einem Führungskern 18 ausgebildet.
Der Prüfling 2 wird
durch den Führungsbereich 171a so
geführt,
daß er
im Führungskern 18 gehalten
wird. Am unteren Ende des Führungskerns 18 ist
eine Öffnung 182 ausgebildet, so
daß externe
Kontakte 22 des Prüflings 2 zu
Anschlußklemmen
eines Sockels hin frei liegen. Eine äußere Kontaktfläche des
Prüflings 2 (eine
der äußeren Oberflächen des
Gehäuses
des Prüflings 2,
auf der die externen Kontakte 22 angeordnet sind) liegt auf
einem Rand der Öffnung 182 auf.
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Der
Halteeinsatz
16 ist außerdem
mit einem Verriegelungsmechanismus versehen (wie z. B. in der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung Nr.
2001-33518 beschrieben
wird), der verhindern soll, daß der
auf dem Führungskern
18 gehaltene Prüfling
2 herausspringt
und sich in seiner Position verlagert. Der Verriegelungsmechanismus
weist einen Riegel
175 auf, bei dem an einem Ende ein Verriegelungsbereich
175b ausgebildet
ist, mit dem Arme
175d und
175e verbunden sind,
und der Arm
175d hat einen Abstützpunkt
175a. Der
Arm
175b hat ein durchgehendes Loch
175f als Drehzentrum,
und der Riegel
175 ist dadurch schwenkbar am Einsatzkörper
17 gehalten,
daß ein
Stift in das Loch
175f eingesteckt ist. Wenn bei dem Verriegelungsmechanismus
eine äußere Kraft
auf dem Abstützpunkt
175a wirkt,
wenn eine Hebelplatte
19 sich dem Einsatzkörper
17 annähert, bewegt
sich der Verriegelungsbereich
175b in eine Position (Schließstellung),
in der er verhindert, daß der
Prüfling
2 herausspringt
oder sich verlagert, indem er auf einer oberen Oberfläche des Prüflings
2 aufliegt,
der auf dem Führungskern
18 gehalten
ist, wie in
19(a) gezeigt
ist. Wenn die äußere Kraft
auf den Abstützpunkt
175a aufgehoben wird,
wenn sich die Hebelplatte
19 vom Einsatzkörper
17 entfernt,
hebt sich der Verriegelungsbereich
175d von der oberen
Oberfläche
des auf den Führungskern
gehaltenen Prüflings
2 ab
und bewegt sich in eine Position (Öffnungstellung), in der er
das Einlegen und Entnehmen des Prüflings
2 ermöglicht.
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DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Bei
dem in 19 gezeigten
Halteeinsatz 16 sind der Einsatzkörper 17 und der Führungskern 18 in
einem Stück
ausgebildet, und der Führungskern 18 kann
nicht ausgewechselt werden. Die Größe eines Prüflings, der in dem Halteeinsatz 16 gehalten
werden kann, ist durch die Konfiguration des Führungskerns 18 bestimmt,
so daß die
Größe des ICs,
das in dem Halteeinsatz 16 gehalten werden kann, begrenzt
ist, weil sich der Führungskern 18 nicht
auswechseln läßt. Deshalb
muß für jede Größe der ICs ein
anderer Halteeinsatz 16 bereitgehalten werden. Da jedoch
die Konfiguration des Halteeinsatzes 16 abgesehen von dem
Führungskern
18 im wesentlichen die gleiche ist, unabhängig von der Größe des ICs,
ist es ineffizient, unterschiedliche Halteeinsätze für jede Größe der ICs bereitzustellen.
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In
dem Fall, daß der
Halteeinsatz 16 ICs unterschiedlicher Größe halten
kann, wird außerdem ein
Verriegelungsmechanismus benötigt,
der in der Lage ist, die verschiedenen Größen der ICs zu handhaben, d.
h., ein Verriegelungsmechanismus, bei dem der Verriegelungsbereich 175b einen
großen Öffnungsweg
hat (Weg bei der Bewegung zwischen der Öffnungstellung und der Schließstellung).
Der Öffnungsweg
des Verriegelungsbereichs 175b kann dadurch vergrößert werden,
daß der
Schwenkwinkel des Riegels 175 vergrößert wird. Da jedoch bei dem in 19 gezeigten Riegel 175 der
Abstützpunkt 175a,
auf den die Hebelplatte 19 einwirkt, an dem Arm 175d ausgebildet
ist, wirkt die Hebelplatte 19, die dem Einsatzkörper 17 angenähert wird,
nicht nur auf den Abstützpunkt 175a,
sondern sie gerät
auch in den Bewegungsbereich der Arme 175d und 175e und
begrenzt so die Drehung der Arme 175d und 175e.
Wenn die Drehung der Arme 175d und 175e begrenzt
ist, so ist auch die Drehung des Verriegelungsbereichs 175b begrenzt,
und der Schwenkwinkel des Verriegelungsbereichs 175b kann
nicht vergrößert werden.
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Deshalb
ist es eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Führungskern
zu schaffen, der lösbar
am Einsatzkörper
angebracht werden kann.
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Eine
zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Einsatzkörper zu
schaffen, an dem der Führungskern
lösbar
angebracht werden kann.
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Weiterhin
ist es eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Einsatzkörper mit
einem Verriegelungsmechanismus zu schaffen, der in der Lage ist,
verschiedene Größen von
ICs zu handhaben, wobei ein Führungskern
lösbar
angebracht werden kann und der Verriegelungsbereich einen großen Öffnungsweg
hat.
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Weiterhin
ist es eine vierte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Halteeinsatz
mit dem obigen Führungskern
und dem obigen Einsatzkörper
sowie eine Handhabungsvorrichtung für elektronische Bauelemente
mit diesem Halteeinsatz zu schaffen.
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Zur
Lösung
dieser Aufgaben haben ein Führungskern,
ein Einsatzkörper,
ein Halteeinsatz und eine Handhabungsvorrichtung für elektronische
Bauelemente gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden Merkmale.
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(1)
Ein Führungskern
gemäß der vorliegenden
Erfindung, der in der Lage ist, lösbar an einem Einsatzkörper angebracht
zu werden, umfaßt
einen Stützbereich,
der in der Lage ist, eine äußere Kontaktfläche eines
elektronischen Bauelements vom Flächenarray-Typ so zu halten,
daß externe
Kontakte des Flächenarray-Bauelements
in Richtung auf Anschlußklemmen
eines Sockels frei liegen, und eine Hakenaufnah me, die in der Lage
ist, mit einem an dem Einsatzkörper
ausgebildeten Hakenbereich lösbar
in Eingriff zu treten.
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In
der vorliegenden Erfindung bedeutet "Halteeinsatz" einen Halter für elektronische Bauelemente,
der in der Lage ist, ein zu prüfendes
elektronisches Bauelement zu halten, während an diesem Bauelement
mit einem Prüfgerät eine Prüfung vorgenommen
wird, "Einsatzkörper" bedeutet ein Bauteil des
Halteeinsatzes, an dem ein Führungskern
angebracht werden kann und das in der Lage ist, das zu prüfende elektronische
Bauelement zu dem an Einsatzkörper
angebrachten Führungskern
zu leiten, und "Führungskern" bedeutet ein Bauteil
des Halteeinsatzes, das in der Lage ist, ein zu prüfendes elektronisches
Bauelement so abzustützen,
daß durch ein
Prüfgerät eine Prüfung an
dem elektronischen Bauelement vorgenommen werden kann. Es ist jedoch
zu bemerken, daß die
obigen Definitionen der Begriffe "Halteeinsatz", "Einsatzkörper" und "Führungskern" nicht die Funktionen des Halteeinsatzes, des
Einsatzkörpers
und des Führungskerns
beschränken
sollen.
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Ein
Führungskern
gemäß der vorliegenden Erfindung
wird an einem Einsatzkörper
angebracht, und ein zu prüfendes
elektronisches Bauelement wird durch den Einsatzkörper zu
dem Führungskern geleitet,
der an dem Einsatzkörper
angebracht ist. Weiterhin wird das zu prüfende elektronische Bauelement
durch einen Abstützbereich
des Führungskerns
so abgestützt,
daß die
externen Kontakte in Richtung auf Anschlußklemmen eines Sockels frei liegen.
Infolge dessen können
die externen Kontakte des zu prüfenden
elektronischen Bauelements an die Anschlußklemmen des Sockels angeschlossen
werden, um eine Prüfung
an dem elektronischen Bauelement in einem Zustand vorzunehmen, in
dem das elektronische Bauelement durch den Führungskern abgestützt ist.
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Ein
elektronisches Bauelement als ein Objekt des Führungskerns gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein elektronisches Bauelement vom Flächenarray-Typ.
Unter einem "elektronischen
Bauelement vom Flächenarray-Typ" ist hier ein elektronisches
Bauelement zu verstehen, bei dem externe Kontakte (z. B. in Matrixform)
an einer äußeren Oberfläche eines
Gehäuses
des Bauelements angeordnet sind, und die Art des Bauelements ist
nicht weiter beschränkt,
und als repräsentative
Beispiele können
integrierte Bauelemente der Typen BGA (Ball Grid Array; Kugelgitter),
LGA (Land Grid Array; Plateaugitter), PGA (Pin Grid Array; Stiftgitter),
und CSP (Chip Size Package; Chipgehäuse), etc. genannt werden. Auch
die Form der externen Kontakte des Flächenarray-Bauelements ist nicht
besonders beschränkt,
und als Beispiel kön nen
externe Kontakte in der Form von Kugeln, Plateaus, Stiften und dergleichen
genannt werden. Weiterhin bedeutet die "äußere Kontaktfläche eines
Flächenarray-Bauelements" eine von mehreren äußeren Oberflächen eines
Gehäuses
des Flächenarray-Bauelements,
auf der die externen Kontakte angeordnet sind.
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Die
Konfiguration des Abstützbereichs
eines Führungskerns
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nicht besonders beschränkt, sofern die äußere Kontaktfläche eines
Flächenarray-Bauelements
so abgestützt
werden kann, daß die
externen Kontakte des Bauelements zu den Anschlußklemmen eines Sockels hin
frei liegen. Als ein Beispiel für
eine solche Konfiguration kann die Konfiguration genannt werden,
die eine Öffnung
aufweist, die die externen Kontakte des Flächenarray-Bauelements in Richtung
auf die Anschlußklemmen
eines Sockels frei läßt und bei der
die äußere Kontaktfläche des
Bauelements durch einen Rand der Öffnung abgestützt wird.
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Die
Konfiguration der Hakenaufnahme an dem Führungskern gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nicht besonders beschränkt, soweit sie in der Lage
ist, mit dem Hakenbereich an dem Einsatzkörper in Eingriff zu treten,
so daß der
Führungskern
lösbar
am Einsatzkörper
befestigt wird. Auch die Position und Anzahl der Hakenaufnahmen
sind nicht besonders beschränkt,
sofern der Führungskern
durch einen Eingriff des Hakenbereichs in die Hakenaufnahme an dem
Einsatzkörper
gehalten werden kann. Zum Beispiel kann der Führungskern der vorliegenden
Erfindung dadurch in einem stabilen Zustand an dem Einsatzkörper angebracht
werden, daß in
einander entgegengesetzten Positionen am Rand des Abstützbereichs
wenigstens eine Hakenaufnahme vorgesehen wird.
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Der
Führungskern
gemäß der vorliegenden Erfindung
wird dadurch am Einsatzkörper
befestigt, daß der
Hakenbereich des Einsatzkörpers
in die Hakenaufnahme des Führungskerns
eingreift, und er wird dadurch vom Einsatzkörper gelöst, daß der Eingriff des Hakenbereichs
des Einsatzkörpers
in die Hakenaufnahme des Führungskerns
gelöst
wird. Durch Verwendung des Führungskerns
gemäß der vorliegenden
Erfindung kann somit ein Halteeinsatz hergestellt werden, bei dem
der Führungskern
auswechselbar ist. Weiterhin können
in einem Halteeinsatz, bei dem der Führungskern gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, unterschiedliche Größen von elektronischen Bauelementen
gehalten werden, indem einfach der Führungskern ausgewechselt wird.
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(2)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
Führungskerns,
der oben unter (1) beschrieben wurde, hat der Führungskern ein Einsteckloch,
in das der Hakenbereich eingeführt
werden kann, und die Hakenaufnahme kann mit dem Hakenbereich in
Eingriff treten, der in das Einsteckloch eingeführt ist.
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Das
Einsteckloch an dem Führungskern
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist in seiner Form, Konfiguration, Größe und Position usw. nicht besonders
beschränkt,
sofern der am Einsatzkörper vorgesehene
Hakenbereich eingeführt
und in Übereinstimmung
mit der Form, Konfiguration, Größe, Position
und dergleichen des Hakenbereichs am Einsatzkörper geeignet gestaltet werden
kann. Das Einsteckloch für
den Hakenbereich kann z. B. ein konkaver Bereich oder ein durchgehendes
Loch sein. Zum Beispiel kann wenigstens ein Einsteckloch in gegenüberliegenden
Positionen an einem Flansch vorgesehen sein, der um den Abstützbereich
herum angeordnet ist.
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In
dem Führungskern
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Position der Hakenaufnahme nicht besonders beschränkt, sofern
die Hakenaufnahme mit dem in das Einsteckloch eingeführten Hakenbereich
in Eingriff treten kann. Die Hakenaufnahme kann z. B. in der Nähe eines
Auslasses des Einsteckloches vorgesehen sein, so daß sie mit
einer inneren Oberfläche
des Einsteckloches für
den Haken verbunden ist.
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Da
bei dem Führungskern
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Hakenaufnahme so angeordnet ist, daß sie mit dem in das Einsteckloch
eingeführten
Hakenbereich in Eingriff treten kann, kann der Führungskern eng an dem Einsatzkörper angebracht
werden. Infolgedessen kann ein elektronisches Bauelement von dem
Einsatzkörper
sicher zu dem Führungskern
geleitet werden.
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(3)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
oben unter (1) oder (2) beschriebenen Führungskerns kann der Führungskern
ein Paßloch
für einen Führungsschaft
aufweisen, der den Führungskern mit
dem Sockel ausrichten kann.
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Bei
dem Führungskern
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
kann eine korrekte Positionierung des Führungskerns in Bezug auf den
Sockel dadurch erreicht werden, daß der auf der Seite des Sockels
(z. B. an einer Sockelführung)
vorgesehene Führungsschaft
in das Paßloch
eingepaßt
wird. Infolgedessen wird ein zu prüfendes Bauelement, das sich
auf dem Führungskern
abstützt,
präzise
mit dem Sockel aus gerichtet, und die externen Kontakte des Bauelements
können
mit den Anschlußklemmen
des Sockels verbunden werden.
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(4)
Der Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Einsatzkörper,
der in einer lösbaren
Weise mit dem in Abschnitt (1), (2) oder (3) beschriebenen Führungskern
verbunden werden kann, mit einem Führungsbereich für das elektronische Bauelement,
der einen Befestigungssockel aufweist, an dem der Führungskern
angebracht ist, und einem Einlaß für das elektronische
Bauelement, das so mit dem Befestigungssockel für den Führungskern verbunden ist, daß ein elektronisches
Bauelement zu dem am Befestigungssockel angebrachten Führungskern
geleitet werden kann, sowie mit einem Hakenbereich, der in der Lage
ist, in einer lösbaren
Weise mit einer an dem Führungskern
vorgesehenen Hakenaufnahme in Eingriff zu treten.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfaßt
der Führungsbereich
für das elektronische
Bauelement einen Befestigungssockel für den Führungskern und einen Einlaß für das elektronische
Bauelement. Der Befestigungssockel und der Einlaß sind so miteinander verbunden,
daß ein durch
den Einlaß eintretendes
elektronisches Bauelement zu dem Führungskern geleitet werden
kann, der an dem Befestigungssockel angebracht ist.
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Der
Führungskern
ist an dem Befestigungssockel des Einsatzkörpers gemäß der vorliegenden Erfindung
angebracht, und ein zu prüfendes
elektronisches Bauelement, das durch den Führungsbereich des Einsatzkörpers geführt wird,
wird zu dem Führungskern
geleitet, der an dem Befestigungssockel angebracht ist. Dann wird
das zu prüfende
elektronische Bauelement einer Prüfung mit einem Prüfgerät unterzogen,
während
des auf den Führungskern
abgesetzt ist. Nach der Prüfung
wird das elektronische Bauelement durch den Einlaß aus dem
Einsatzkörper
entnommen, wobei es durch den Führungsbereich
geführt
wird.
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Die
Konfiguration des Hakenbereichs des Einsatzkörpers gemäß der vorliegenden Erfindung
ist nicht besonders beschränkt,
sofern der Hakenbereich in der Lage ist, lösbar mit der am Führungskern vorgesehenen
Hakenaufnahme in Eingriff zu treten, so daß der Führungskern lösbar am
Einsatzkörper angebracht
werden kann. Auch die Position und Anzahl der Hakenbereiche kann
in Übereinstimmung mit
der Position und Anzahl der Hakenaufnahmen am Führungskern geeignet bestimmt
werden.
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An
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist der Führungskern
dadurch befestigt, daß der
Hakenbereich des Einsatzkörpers
in die Hakenaufnahme des Führungskerns
eingreift, und der Führungskern
wird dadurch vom Einsatzkörper gelöst, daß der Eingriff
des Hakenbereichs des Einsatzkörpers
in die Hakenaufnahme des Führungskerns
aufgehoben wird. Die Verwendung des Einsatzkörpers gemäß der vorliegenden Erfindung
kann somit ein Halteeinsatz hergestellt werden, der einen auswechselbaren
Führungskern
aufweist. Ein Halteeinsatz, bei dem der Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, ist in der Lage, verschiedene Größen von zu prüfenden elektronischen
Bauelementen aufzunehmen, indem einfach der Führungskern ausgewechselt wird.
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(5)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben unter (4) beschrieben wurde, kann der Hakenbereich in das
an dem Führungskern
vorgesehene Einsteckloch eingeführt
werden und in den Zustand, in dem er in das Einsteckloch eingeführt ist,
mit der Hakenaufnahme in Eingriff gebracht werden.
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Die
Form, Konfiguration, Größe, Position und
dergleichen des Hakenbereichs an dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Erfindung
sind nicht besonders beschränkt,
sofern der Hakenbereich in der Lage ist, in ein Einsteckloch des
Führungskerns eingeführt zu werden
und in dem Zustand, in dem er in das Einsteckloch eingeführt ist,
in die Hakenaufnahme einzugreifen, und sie können geeignet bestimmt werden
in Übereinstimmung
mit der Form, Konfiguration, Größe, Position
und dergleichen des Einsteckloches und der Hakenaufnahme am Führungskern.
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Da
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung der Hakenbereich so ausgebildet ist, daß er in
einem Zustand, in dem er in das Einsteckloch eingeführt ist,
in die Hakenaufnahme eingreifen kann, kann der Führungskern eng an dem Einsatzkörper angebracht
werden. Folglich kann ein elektronisches Bauelement sicher von dem
Einsatzkörper
zu dem Führungskern
geleitet werden.
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Wenn
die Hakenaufnahme in der Nähe
eines Auslasses des Einsteckloches angeordnet ist, greift der Hakenbereich
in einigen Fällen
in einen Zustand in die Hakenaufnahme ein, in dem er aus dem Auslaß des Einsteckloches
herausragt. Auch dieser Fall ist von der Bedingung umfaßt, daß der Hakenbereich "in einem Zustand,
in dem er in das Einsteckloch eingeführt ist, in die Hakenaufnahme
eingreift", sofern
der Hakenbereich in einem Zustand in die Hakenaufnahme eingreift,
in dem er durch einen Einlaß des
Einsteckloches eingeführt
ist.
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(6)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben unter (4) oder (5) beschrieben wurde, kann sich der Hakenbereich
in der Richtung zum Eingriff mit der Hakenaufnahme bewegen.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Führungskern
dadurch am Einsatzkörper
befestigt werden, daß der
Hakenbereich in der Richtung für
den Eingriff mit der Hakenaufnahme bewegt wird, und der Führungskern
kann dadurch vom Einsatzkörper
gelöst
werden, daß der Hakenbereich
in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird (in der Richtung zum
Lösen des
Eingriffs mit der Hakenaufnahme), so daß das Befestigen des Führungskerns
an und das Lösen
des Führungskerns
vom Einsatzkörper
(Auswechseln) einfach durchgeführt
werden kann.
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(7)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
oben unter (6) beschriebenen Einsatzkörpers kann sich der Hakenbereich
auf einer Drehachse drehen.
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Da
sich bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Hakenbereich auf einer konstanten Umlaufbahn um die Drehachse dreht,
kann der Hakenbereich einfach und sicher in der Richtung für den Eingriff
mit der Hakenaufnahme und in der entgegengesetzten Richtung (der
Richtung zum Lösen
des Eingriffs mit der Hakenaufnahme) bewegt werden. Infolgedessen
läßt sich
die Befestigung des Führungskerns
an dem Einsatzkörper und
das Lösen
des Führungskerns
von dem Einsatzkörper
(Auswechseln) einfach durchführen.
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(8)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
oben unter (6) oder (7) beschriebenen Einsatzkörpers ist der Hakenbereich
durch ein elastisches Element in der Richtung für den Eingriff mit der Hakenaufnahme
vorgespannt.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
sind die Art des elastischen Elements und die Position, in der das
elastische Element angeordnet ist, und dergleichen nicht besonders
beschränkt,
sofern das elastische Element den Hakenbereich in der Richtung für den Eingriff
in die Hakenaufnahme vorspannen kann. Als elastisches Element kann
eine Feder, z. B. eine Torsionsfeder verwendet werden.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wird ein fester Eingriff des Hakenbereichs in die Hakenaufnahme
durch die vorspannende Kraft des elastischen Elements erreicht, und
der Führungskern
kann in einem stabilen Zustand am Einsatzkörper angebracht werden.
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(9)
In einer vorteilhaften Ausführungsform des
oben unter (8) beschriebenen Einsatzkörpers weist der Einsatzkörper einen
Anschlag zur Begrenzung der Drehbewegung des Hakenbereichs in der Richtung
zum Eingriff in die Hakenaufnahme auf.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
kann der Hakenbereich auch in einem Zustand, in dem der Führungskern
nicht angebracht ist, an einem Anschlag gehalten werden.
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Wenn
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Hakenbereich und die Hakenaufnahme in Eingriff gebracht werden,
läßt man eine äußere Kraft
auf den am Anschlag gehaltenen Hakenbereich wirken, um den Hakenbereich
in der Richtung zum Lösen
des Eingriffs mit der Hakenaufnahme zu bewegen oder zu drehen, dann
wird der Führungskern
auf den Befestigungssockel des Einsatzkörpers zu bewegt, und die äußere Kraft
wird aufgehoben. Der von der äußeren Kraft
befreite Hakenbereich bewegt sich oder dreht sich aufgrund der Kraft
des elastischen Elements in der Richtung für den Eingriff mit der Hakenaufnahme
und greift in die Hakenaufnahme ein. Dabei kommt der Hakenbereich mit
der Hakenaufnahme in dem Stadium in Eingriff, bevor die Bewegung
oder Drehung in der Richtung für
den Eingriff in die Hakenaufnahme durch den Anschlag begrenzt wird,
oder er greift in einem Zustand in die Hakenaufnahme ein, in dem
die Bewegung oder Drehung in der Richtung für den Eingriff in die Hakenaufnahme
durch den Anschlag begrenzt wird.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist die Konfiguration des Anschlagbereichs nicht besonders beschränkt, sofern er
in der Lage ist, die Bewegung oder Drehung des Hakenbereichs zu
begrenzen. Auch die Position des Anschlags ist nicht besonders beschränkt, sofern
sie den Eingriff des Hakenbereichs in die Hakenaufnahme nicht behindert.
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(10)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
oben unter (9) beschriebenen Einsatzkörpers weist der Einsatzkörper eine
Spannaufnahme auf, die mit dem Hakenbereich verbunden ist und den
Hakenbereich in der Richtung zum Lösen des Eingriffs mit der Hakenaufnahme
bewegen oder drehen kann, indem sie durch einen Druck von einer
Spannvorrichtung beaufschlagt wird.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
sind die Form, Konfiguration und dergleichen der Spannaufnahme nicht
besonders beschränkt,
sofern der Hakenbereich dadurch in der Richtung zum Lösen des
Eingriffs mit der Hakenaufnahme bewegt oder gedreht werden kann,
daß er durch
einen Druck von der Spannvorrichtung beaufschlagt wird. Auch die
Form, Konfiguration und dergleichen der Spannvorrichtung sind nicht
besonders beschränkt,
sofern die Spannvorrichtung in der Lage ist, auf die Spannaufnahme
zu drücken.
Zum Beispiel kann eine Spannvorrichtung verwendet werden, die einen
Schaft zur Druckausübung
auf die Spannaufnahme aufweist.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist die Spannaufnahme mit dem Hakenbereich verbunden, und sie kann
sich zusammen mit dem Hakenbereich bewegen oder drehen, und wenn
von der Spannvorrichtung eine Andruckkraft auf die Spannaufnahme
ausgeübt
wird, bewegt sich oder dreht sich der Hakenbereich in der Richtung
zum Lösen
des Eingriffs mit der Hakenaufnahme. Wenn danach die Andruckkraft
der Spannvorrichtung ausbleibt, bewegt sich oder dreht sich der Hakenbereich
aufgrund der vorspannenden Kraft des elastischen Elements in der
Richtung zum Eingriff mit der Hakenaufnahme. Somit kann bei dem
Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Befestigung des Führungskerns
an dem Einsatzkörper
und das Lösen
des Führungskerns
von dem Einsatzkörper
(Auswechseln) mit Hilfe der Spannvorrichtung einfach vorgenommen
werden.
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(11)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
oben unter (10) beschriebenen Einsatzkörpers weist der Einsatzkörper ein
Einsteckloch auf, in das die Spannvorrichtung eingeführt werden
kann, und die in das Einsteckloch eingeführte Spannvorrichtung kann
auf die Spannaufnahme drücken.
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Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
kann ein Druck auf die Spannaufnahme ausgeübt werden, indem die Spannvorrichtung
in das Einsteckloch eingeführt
wird, und der Druck auf die Spannaufnahme kann aufgehoben werden,
indem die Spannvorrichtung aus dem Einsteckloch zurückgezogen
wird. Somit kann bei dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Ausführungsform
die Anbringung des Führungskerns
an dem Einsatzkörper
und das Lösen
des Führungskerns
von dem Einsatzkörper
(Auswechseln) durch Einführen der
Spannvorrichtung in das bzw. Herausziehen der Spannvorrichtung aus
dem Einsteckloch einfach vorgenommen werden.
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(12)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben unter (11) beschrieben wurde, kann die in das Einsteckloch
eingeführte Spannvorrichtung
dadurch Druck auf die Spannaufnahme ausüben, daß die in das Einsteckloch eingeführte Spannvorrichtung
die Spannaufnahme berührt und
auf der Spannaufnahme entlanggleitet.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist die Spannaufnahme so ausgebildet, daß sie z. B. in dem Zustand,
in dem der Hakenbereich durch den Anschlag gehalten wird, beim Einführen der
Spannvorrichtung in das Einsteckloch im Wege ist. Speziell ist die
Spannaufnahme mit einer Fläche,
die durch die Spannvorrichtung beaufschlagt wird, so angeordnet,
daß sie
sich quer über das
Einsteckloch für
die Spannvorrichtung erstreckt und dabei in der Richtung für den Eingriff
des Hakenbereichs in die Hakenaufnahme geneigt ist. Die in das Einsteckloch
eingeführte
Spannvorrichtung trifft auf die Spannaufnahme und gleitet auf die
Spannaufnahme auf, während
sie in Bewegungsrichtung der Spannvorrichtung auf die Spannaufnahme
drückt.
Infolgedessen wird auf die Spannaufnahme eine Kraft in der Richtung
zum Lösen
des Eingriffs des Hakenbereichs mit der Hakenaufnahme ausgeübt, und
der Hakenbereich bewegt sich oder dreht sich zusammen mit der Spannaufnahme
in der Richtung zum Lösen
des Eingriffs des Hakenbereichs mit der Hakenaufnahme. Wenn die
Spannvorrichtung aus dem Einsteckloch zurückgezogen wird, so wird die
von der Spannvorrichtung auf die Spannaufnahme ausgeübte Andruckkraft
aufgehoben, und der Hakenbereich bewegt sich oder dreht sich aufgrund
der vorspannenden Kraft des elastischen Elements in der Richtung
für den
Eingriff mit der Hakenaufnahme. Folglich kann bei dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Ausführungsform
die Anbringung und das Lösen (Auswechseln)
des Führungskerns
an dem Einsatzkörper
einfach und sicher mit Hilfe der Spannvorrichtung bewirkt werden.
-
(13)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben in irgendeinem der Abschnitte (4) bis (12) beschrieben
wurde, weist der Einsatzkörper
einen Verriegelungsmechanismus auf, mit einem Tastbereich, der sich
durch Empfang einer Wirkung von einem Treiber, der sich auf den
Einsatzkörper
zu und von diesem weg bewegt, in der Richtung drehen kann, in der
sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu bewegt, einem Verriegelungsbereich, der
sich zwischen einer Öffnungsstellung
zum Überführen des
Führungsbereichs
für das
elektronische Bauelement in einem offenen Zustand und einer Schließstellung
zum Überführen desselben
in einem geschlossenen Zustand bewegen kann, und mit einem Arm,
der die Drehung des Tastbereiches mit der Drehung des Verriegelungsbereiches
koppeln kann, und wenn der Treiber sich in der am weitesten abgerückten Position
befindet, liegt der Tastbereich näher an dem Treiber als an einer
Ebene, die eine Drehachse des Tastbereiches enthält und zu der Richtung senkrecht
ist, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu und von ihm weg bewegt,
und liegt nahe an einer Ebene, die die Drehachse des Tastbereiches enthält und zu
der Richtung parallel ist, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von ihm weg bewegen kann, und der Treiber kann sich bewegen, ohne
an dem Arm anzustoßen.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Treiber z. B. so angeordnet, daß er sich
auf eine Ladefläche
des Einsatzkörpers
zu und von dieser weg bewegt. Unter "Ladefläche" ist hier diejenige der äußeren Oberflächen des
Einsatzkörpers
zu verstehen, in der sich der Einlaß des Führungsbereichs für elektronische
Bauelemente befindet. Wenn der Treiber so angeordnet ist, daß er sich auf
die Ladefläche
des Einsatzkörpers
zu und von dieser weg bewegt, werden die Konfiguration, Position
und dergleichen des Treibers so eingestellt, daß das Laden und die Entnahme
der elektronischen Bauelemente durch den Einlaß nicht behindert werden. Zum
Beispiel wird das Laden und die Entnahme der elektronischen Bauelemente
durch den Einlaß dadurch
ermöglicht,
daß der
Treiber mit einer Öffnung
versehen ist, die mit dem Einlaß für elektronische
Bauelemente verbunden ist. Zum Beispiel erhält der Treiber bei der Zufuhr
des zu prüfenden
elektronischen Bauelements zu dem Halteeinsatz eine Andruckkraft
von einer Vorrichtung, die das zu prüfende elektronische Bauelement
in den Halteeinsatz bringt, und bewegt sich dicht an dem Einsatzkörper heran.
Der Treiber ist vorzugsweise durch eine Feder oder ein anderes elastisches
Element in der Richtung vorgespannt, in der er sich von dem Einsatzkörper weg
bewegt, so daß sich
der Treiber von dem Einsatzkörper
weg bewegen kann, wenn die Andruckkraft von der oben genannten Vorrichtung
ausbleibt. Ein Zustand, in dem sich der Treiber in der am weitesten
vom Einsatzkörper
entfernten Position befindet, soll als "abgerückte Position des Treibers" bezeichnet werden.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
kann als ein spezielles Beispiel für den Treiber eine Hebelplatte
genannt werden. Die Hebelplatte kann unmittelbar oder mittelbar über ein anderes
Bauteil auf den Tastbereich wirken. Zum Beispiel kann die Hebelplatte
einen Vorsprung aufweisen, der auf den Tastbereich wirkt.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
dreht sich der Tastbereich dadurch, daß er eine Wirkung vom Treiber
empfängt, auf
seiner Drehachse in der Richtung, in der sich der Treiber nahe an
den Einsatzkörper
heran bewegt. Der Tastbereich kann sich dadurch, daß er eine
Wirkung vom Treiber empfängt,
in der Richtung drehen, in der sich der Treiber vom Einsatzkörper weg
bewegt.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wirken die Drehbewegung des Tastbereiches und die Drehbewegung des
Verriegelungsbereiches zusammen, und wenn sich der Tastbereich dadurch,
daß er
eine Wirkung von dem Treiber empfängt, in der Richtung dreht,
in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu bewegt, dreht sich der
Verriegelungsbereich aus der Öffnungsstellung
in die Schließstellung
oder aus der Schließstellung
in die Öffnungsstellung.
Mit "Öffnungsstellung" ist hier die Position
bezeichnet, in der sich der Führungsbereich
für das
elektronische Bauelement in einem offenen Zustand befindet, und
der "offene Zustand" ist ein Zustand,
in dem das elektronische Bauelement zu dem Führungskern zugeführt und
davon abgenommen werden kann, wobei es durch den Führungsbereich
geführt
wird. Die "Schließstellung" bezeichnet eine
Position, in der der Führungsbereich
für das
elektronische Bohrelement sich in einem geschlossenen Zustand befindet,
und der "geschlossene
Zustand" ist ein
Zustand, in dem das elektronische Bauelement nicht geführt durch
den Führungsbereich
zu dem Führungskern
zugeführt
und von diesem abgenommen werden kann. Wenn sich der Verriegelungsbereich
in der Öffnungsstellung
befindet, kann das elektronische Bauelement geführt durch den Führungsbereich
zu dem Führungskern
zugeführt
und geführt
durch den Führungsbereich
vom Führungskern
abgenommen werden. Wenn sich der Verriegelungsbereich in der Schließstellung
befindet, kann das elektronische Bauelement nicht durch den Führungsbereich
geführt
werden (d. h., das elektronische Bauelement kann nicht durch den
Führungsbereich
hindurchtreten), so daß sich
verhindern läßt, daß das elektronische
Bauelement, das sich auf dem Führungskern
abstützt,
der an dem Befestigungssockel des Einsatzkörpers angebracht ist, herausspringt.
In dem Fall, daß ein
Ende des Verriegelungsbereiches sich dreht, z. B. zwischen einer
Position in der Nähe
der Mitte des Befestigungssockels für den Führungskern und einer Position
in der Nähe
der inneren Oberfläche
des Führungsbereichs,
befindet sich der Verriegelungsbereich in dieser "Schließstellung", wenn das Ende des
Verriegelungsbereichs in der Nähe
der Mitte des Befestigungssockels liegt, und er befindet sich in
der "Öffnungsstellung", wenn das Ende des
Verriegelungsbereiches in der Nähe der
Innenfläche
des Führungsbereichs
liegt.
-
Wenn
sich bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Verriegelungsbereich in der Schließstellung befindet, ist das
Ende des Verriegelungsbereiches vorzugsweise in der Lage, das elektronische
Bauelement, das sich auf dem Führungskern
abstützt,
der an dem Befestigungssockel des Einsatzkörpers angebracht ist, in Richtung auf
den Abstützbereich
des Führungskerns
zu drücken,
und dadurch wird das elektronische Bauelement in einer vorbestimmten
Position des Führungskerns
gehalten, und eine Positionsabweichung des elektronischen Bauelements
kann verhindert werden. Zum Beispiel kann eine Positionsabweichung des
elektronischen Bauelements dadurch verhindert werden, daß das Ende
des Verriegelungsbereiches auf eine äußere Oberfläche des elektronischen Bauelements
drückt,
das sich auf dem am Befestigungssockel des Einsatzkörpers angebrachten
Führungskern
abstützt,
welche äußere Oberfläche in Richtung des
Einlasses für
das elektronische Bauelement weist. In dem Fall, daß das Ende
des Verriegelungsbereiches in der Lage ist, auf das auf dem Führungskern
abgestützte
elektronische Bauelement zu drücken,
wird die Drehbewegung des Verriegelungsbereiches begrenzt, weil
das Ende des Verriegelungsbereiches an dem elektronischen Bauelement
anstößt, und
die Schließstellung
des Verriegelungsbereiches, wenn das elektronische Bauelement nicht auf
dem Führungskern
abgestützt
ist, und die Schließstellung
des Verriegelungsbereiches, wenn das elektronische Bauelement auf
dem Führungskern
abgestützt
ist, sind in manchen Fällen
voneinander verschieden, doch soweit es sich um eine Position handelt,
in der sich der Führungsbereich
für das elektronische
Bauelement in einem geschlossenen Zustand befindet, ist dies von
dem Begriff "Schließstellung" umfaßt. In manchen
Fällen
kann die Schließstellung
des Verriegelungsbereiches auch unterschiedlich sein infolge der
Größe des auf
den Führungskern
abzustützenden
elektronischen Bauelements, doch soweit es sich um eine Position
handelt, in der sich der Führungsbereich
für das
elektronische Bauelement in einem geschlossenen Zustand befindet,
fällt dies
unter den Begriff "Schließstellung".
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
liegen die Drehachsen des Tastbereiches und des Verriegelungsbereiches
z. B. an der inneren Oberfläche
des Führungsbereichs
für das
elektronische Bauelement, vorzugsweise rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig
zu der Richtung, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von diesem weg bewegt. Die Drehachse des Tastbereiches und die
Drehachse des Verriegelungsbereiches können auch verschieden sein,
sind jedoch vorzugsweise dieselben (d. h., es ist bevorzugt, daß die Drehachse
des Tastbereiches und die Drehachse des Verriegelungsbereiches identisch
sind). Dadurch, daß beide
Drehachsen gleich gemacht werden, können die Drehbewegungen der
beiden Bauelemente durch einen einfachen Mechanismus gekoppelt werden.
Wenn die beiden Drehachsen dieselben sind, kann die Drehbewegung
z. B. dadurch gekoppelt werden, daß der Tastbereich und der Verriegelungsbereich
durch einen Arm verbunden sind.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
sind die Konfiguration, die Anordnung und dergleichen des Armes
so gewählt,
daß das
Einführen
und die Entnahme des elektronischen Bauelements durch den Einlaß hindurch
nicht behindert werden. Der Arm ist z. B. längs der Innenfläche des
Führungsbereichs
für das
elektronische Bauelement angeordnet, wenn sich der Treiber in der
abgerückten
Position befindet.
-
Wenn
sich bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Treiber in der abgerückten
Position befindet, liegt der Tastbereich näher an dem Treiber als an einer
Ebene, die die Drehachse des Tastbereiches enthält und zu der Richtung senkrecht
ist, in der sich der Treiber auf den Einlaßkörper zu und von diesem weg
bewegt, so daß der Tastbereich,
der eine Einwirkung in der Richtung erfahren hat, in der sich der
Treiber auf den Eingriffkörper
zu bewegt, in Richtung auf die Ebene schwenkt, die die Drehachse
des Tastbereiches enthält
und senkrecht zu der Richtung verläuft, in der sich der Treiber
auf den Einsatzkörper
zu und von diesem weg bewegt. Wenn sich der Tastbereich in dieser Weise
dreht, wird der Drehwinkel des Tastbereiches um so größer, je
näher der
Tastbereich zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Treiber in der abgerückten Position
befindet, an der Ebene liegt, die die Drehachse des Tastbereiches
enthält
und zu der Richtung parallel ist, in der sich der Treiber auf den
Einsatzkörper
zu und von diesem weg bewegt. Bei dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist der Treiber in der Nähe
der Ebene angeordnet, die die Drehachse des Tastbereiches enthält und zu
der Richtung parallel ist, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von diesem weg bewegt, so daß der Drehwinkel des Tastbereiches
groß wird.
Die Drehbewegung des Verriegelungsbereiches ist mit der Drehbewegung
des Tastbereiches gekoppelt, und je größer der Drehwinkel des Tastbereiches
ist, desto größer ist
der Drehwinkel des Verriegelungsbereiches, so daß bei dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Vrriegelungsbereich einen großen Drehwinkel hat. Folglich
hat bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Verriegelungsbereich einen großen Öffnungsweg (der Weg zwischen
der Öffnungsstellung
und der Schließstellung),
und es kann für
verschiedene Größen der
elektronischen Bauelemente verhindert werden, daß sie herausspringen oder sich in
ihrer Position verlagern.
-
Da
sich der Treiber so bewegt, daß er
nicht an dem Arm anstößt, behindert
der Treiber auch nicht die Arbeitsweise des Armes, und die Drehbewegung des
Tastbereiches kann durch den Arm sicher mit der Drehbewegung des
Verriegelungsbereiches gekoppelt werden. So kann ein großer Öffnungsweg
des Verriegelungsbereiches sichergestellt werden.
-
(14)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
oben unter (13) beschriebenen Einsatzkörpers ist der Tastbereich durch
ein elastisches Element in der Richtung vorgespannt, in der sich
der Treiber von dem Einsatzkörper
weg bewegt.
-
Wenn
sich bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Treiber von dem Einsatzkörper
weg bewegt, erfährt
der Tastbereich eine Wirkung von dem elastischen Element in der Richtung,
in der sich der Treiber von dem Einsatzkörper weg bewegt, und der Tastbereich
schwenkt in der Richtung entgegengesetzt zu der Drehrichtung, in der
er durch die Annäherung
des Treibers verschwenkt wird. Auch dabei ist der Verriegelungsbereich
mit der Drehbewegung des Tastbereiches gekoppelt und schwenkt in
der Richtung entgegengesetzt zu der Richtung in der er bei Annäherung des Treibers
verschwenkt wird. Wenn der Verriegelungsbereich bei Annäherung des
Treibers aus der Öffnungsstellung
in die Schließstellung
schwenkt, so schwenkt er bei Abrücken
des Treibers aus der Schließstellung
in die Öffnungsstellung.
Wenn der Verriegelungsbereich bei Annäherung des Treibers aus der
Schließstellung
in die Öffnungsstellung schwenkt,
so schwenkt er bei Abrücken
des Treibers aus der Öffnungsstellung
in die Schließstellung.
Somit kann bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
durch Bewegung des Treibers auf den Einsatzkörper zu und von diesem weg der
Verriegelungsbereich, der aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung
geschwenkt wurde, wieder in die Öffnungsstellung
geschwenkt werden, oder der Verriegelungsbereich, der aus der Schließstellung
in die Öffnungsstellung
geschwenkt wurde, kann wieder in die Schließstellung geschwenkt werden.
-
(15)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben unter (13) oder (14) beschrieben wurde, liegt der Tastbereich
in der Nähe des
Treibers, wenn sich der Treiber in der abgerückten Position befindet.
-
Da
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Weg, über
den sich der Treiber bewegt, während
er auf den Tastbereich einwirkt, lang wird, wird der Schwenkwinkel
des Tastbereiches infolge der Einwirkung des Treibers eben falls groß, so daß auch der
Schwenkwinkel des Verriegelungsbereiches, der sich zusammen mit
dem Tastbereich dreht, groß wird.
Folglich hat bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Verriegelungsbereich einen großen Öffnungsweg (Weg zwischen der Öffnungsstellung
und der Schließstellung),
so daß elektronische
Bauelemente unterschiedlicher Größen daran
gehindert werden können,
herauszuspringen oder sich in der Position zu verlagern.
-
(16)
Wenn in einer bevorzugten Ausführungsform
des Einsatzkörpers,
der oben in irgendeinem der Abschnitte (13) bis (15) beschrieben
wurde, der Tastbereich durch Einwirkung des Treibers in der Richtung
schwenkt, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
bewegt, sind die Drehung des Tastbereiches und die Drehung des Verriegelungsbereiches
so gekoppelt, daß sich
der Verriegelungsbereich aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung drehen
kann.
-
Wenn
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ein zu testendes elektronisches Bauelement in den Halteeinsatz zugeführt wird,
so wird eine Vorrichtung, die das zu prüfende elektronische Bauelement
in den Halteeinsatz bringt, dicht an die Ladefläche heranbewegt, der Treiber wird
durch diese Vorrichtung betätigt,
und der Treiber wird dicht an die Ladefläche herangebracht, so daß der Verriegelungsbereich
aus der Schließstellung
in die Öffnungsstellung
geschwenkt werden kann. Somit sind bei dem Einsatzkörper gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Betätigung
der Vorrichtung zum Zuführen
des zu prüfenden
elektronischen Bauelements in den Halteeinsatz und die Drehbewegung des
Verriegelungsbereiches miteinander gekoppelt, und wenn das zu prüfende elektronische
Bauelement durch die Vorrichtung in den Halteeinsatz zugeführt wird,
kann der Verriegelungsbereich in die Öffnungsstellung geschwenkt
werden, so daß das
elektronische Bauelement mit Hilfe der Vorrichtung sicher in den
Halteeinsatz überführt werden
kann.
-
(17)
In einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben in einem der Abschnitte (13) bis (16) beschrieben
wurde, sind die Drehachse des Tastbereiches und die Drehachse des
Verriegelungsbereiches identisch.
-
Da
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Drehachsen des Tastbereiches und des Verriegelungsbereiches
dieselben sind, kann die Konfiguration des Verriegelungsmechanismus
vereinfacht werden.
-
(18)
Wenn sich bei einer bevorzugten Ausführungsform des oben unter (17)
beschriebenen Einsatzkörpers
der Treiber in der abgerückten
Position befindet, liegen der Tastbereich und der Verriegelungsbereich
auf entgegengesetzten Seiten einer Ebene, die die Drehachse enthält und die
zu der Richtung senkrecht ist, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von diesem wegbewegt.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist die Position des Verriegelungsbereiches zu dem Zeitpunkt, in
dem sich der Treiber in der abgerückten Position befindet, die Schließstellung.
Wenn der Tastbereich durch Einwirkung des Treibers in der Richtung
schwenkt, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
bewegt, können
somit die Drehbewegung des Tastbereiches und die Drehbewegung des
Verriegelungsbereiches gekoppelt werden, so daß der Verriegelungsbereich aus
der Schließstellung
in die Öffnungsstellung schwenken
kann.
-
(19)
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben unter (17) oder (18) beschrieben wurde, liegt die Drehachse
in der Nähe
des Einlasses für
das elektronische Bauelement, und wenn sich der Treiber in der abgerückten Position
befindet, liegt ein Ende des Verriegelungsbereiches nahe an der
Ebene, die die Drehachse enthält
und zu der Richtung parallel ist, in der sich der Treiber auf den
Einsatzkörper
und von diesem wegbewegt, und das Ende des Verriegelungsbereiches
liegt in der Nähe
des Befestigungssockels für
den Führungskern.
-
Da
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ein Ende des Verriegelungsbereiches in der Schließstellung
nahe an der Ebene liegt, die die Drehachse enthält und zu der Richtung parallel
ist, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper und von diesem weg bewegt,
und das Ende des Verriegelungsbereiches in der Nähe des Befestigungssockels
für den
Führungskern
liegt, bewegt sich das Ende des Verriegelungsbereiches bei der Schwenkbewegung
des Verriegelungsbereiches über
einen langen Weg, so daß der
Verriegelungsbereich einen großen Öffnungsweg
hat.
-
(20)
Wenn sich bei einer bevorzugten Ausführungsform des Einsatzkörpers, der
oben in einem der Abschnitte (17) bis (19) beschrieben wurde, der Treiber
in der abgerückten
Position befindet, liegen der Tastbereich und der Arm auf entgegengesetzten Seiten
einer Ebene, die zu der Drehachse senkrecht ist und parallel zu
der Richtung liegt, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von diesem weg bewegt.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
liegen die Bewegungsbahn des Tastbereiches und die Bewegungsbahn
des Armes, der bei der Bewegung des Treibers mitgenommen wird, auf
entgegengesetzten Seiten einer Ebene, die zu der Drehachse senkrecht
ist und parallel zu der Richtung liegt, in der sich der Treiber
auf den Einsatzkörper
zu und von diesem weg bewegt, so daß der Treiber sich bewegen
kann, während
er auf den Tastbereich wirkt aber nicht auf den Arm. Infolge dessen
kann die Drehbewegung des Tastbereiches durch den Arm sicher mit
der Drehbewegung des Verriegelungsbereiches gekoppelt werden, so
daß ein
großer Öffnungsweg
des Verriegelungsbereiches sichergestellt werden kann.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
genügt
es, wenn der Tastbereich und der Arm auf entgegengesetzten Seiten
irgendeiner Ebene liegen, die die Bedingung erfüllt, daß sie "zu der Drehachse senkrecht ist und parallel zu
der Richtung liegt, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu
und von diesem wegbewegt.
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Wenn
sich bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
z. B. der Treiber in der abgerückten
Position befindet und der Arm einen Vorsprung aufweist, dessen eines
Ende zwischen dem Treiber und der Ladefläche liegt, so wird das Ende
des an dem Arm gebildeten Vorsprungs zu einem Tastbereich, und der
Tastbereich und der Arm liegen auf entgegengesetzten Seiten einer
Ebene, die zu der Drehachse senkrecht ist und parallel zu der Richtung
liegt, in der sich der Treiber auf den Einsatzkörper zu und von diesem weg
bewegt.
-
(21)
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des
Einsatzkörpers,
der oben in einem der Abschnitte (4) bis (20) beschrieben wurde,
weist der Einsatzkörper
einen Halter auf, der in der Lage ist, den Tastbereich so zu halten,
daß der
Tastbereich schwenken kann, ohne daß er an dem Einsatzkörper anstößt.
-
Bei
dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
kann der Halter z. B. als ein konkaver Bereich ausgebildet sein,
der in der Lage ist, den Tastbereich am Rand des Einlasses für das elektronische
Bauelement zu halten.
-
Da
bei dem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Tastbereich in dem Halter des Einsatzkörpers gehalten ist, kann der
Tastbereich schwenken, ohne daß er
an dem Einsatzkörper
anstößt. So kann
eine weite Schwenkbewegung des Tastbereiches sichergestellt werden,
so daß eine weite
Schwenkbewegung des mit der Drehbewegung des Tastbereiches gekoppelten
Verriegelungsbereiches sichergestellt werden kann.
-
(22)
Der Halteeinsatz gemäß der vorliegenden
Erfindung weist einen Führungskern
auf, wie er in einem der obigen Abschnitte (1) bis (3) beschrieben
wurde, und einen Einsatzkörper,
wie er in einem der obigen Abschnitte (4) bis (21) beschrieben wurde.
-
Bei
dem Halteeinsatz gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Führungskern
die in einem der obigen Abschnitte (1) bis (3) beschriebenen Wirkungen
und der Einsatzkörper
die in einem der obigen Abschnitte (4) bis (21) beschriebenen Wirkungen aufweisen.
-
(23)
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des
oben unter (21) beschriebenen Halteeinsatzes ist der Halteeinsatz
an einem Tablar angebracht, das dazu dient, ein zu prüfendes elektronisches
Bauelement in einen Kontaktbereich eines Prüfkopfes eines Prüfgerätes für elektronische
Bauelemente und aus diesem Kontaktbereich heraus zu bewegen.
-
Der
Kontaktbereich des Prüfkopfes
hat einen Sockel, an den das zu prüfende elektronische Bauelement
angesetzt wird, wo das zu prüfende
elektronische Bauelement einer Prüfung unterzogen wird.
-
Bei
dem Halteeinsatz gemäß der vorliegenden
Erfindung können
die Zufuhr eines zu prüfenden elektronischen
Bauelements zu dem Kontaktbereich, die Prüfung des elektronischen Bauelements
an dem Kontaktbereich und das Überführen des
elektronischen Bauelements nach der Prüfung aus dem Kontaktbereich
heraus effizient ausgeführt
werden. Indem mehrere Halteeinsätze
an einem Tablar montiert werden, können auch mehrere elektronische
Bauelemente gleichzeitig geprüft
werden.
-
(24)
Eine Handhabungsvorrichtung für
elektronische Bauelemente gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Handhabungsvorrichtung zur Durchführung einer
Prüfung
an einem elektronischen Bauelement des Flächenarray-Typs durch Anschluß externer
Kontakte des Flächenarray-Bauelements
an Anschlußklemmen
des Sockels in einem Zustand, in dem das Bauelement in einem Halteeinsatz
gehalten ist, und dieser Einsatz ist so ausgebildet, wie oben unter
(22) oder (23) beschrieben wurde.
-
Bei
der Handhabungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung können
die Wirkungen erzielt werden, die oben unter (22) oder (23) beschrieben wurden.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine Seitenansicht
eines IC-Prüfgerätes gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
2 ist eine perspektivische
Ansicht eines Handlers in dem IC-Prüfgerät;
-
3 ist ein Durchlaufdiagramm
für ein
Tablar, zur Illustration eines Verfahrens zur Handhabung von IC-Prüflingen;
-
4 ist eine perspektivische
Ansicht der Konfiguration eines IC-Staplers in dem Prüfgerät;
-
5 ist eine perspektivische
Ansicht eines Kundentablars in dem Prüfgerät;
-
6 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung eines Prüftablars,
das in dem IC-Prüfgerät verwendet
wird;
-
7 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Halteeinsatzes in dem Prüfgerät;
-
8(a) zeigt einen Teil eines
zu dem Halteeinsatz gehörenden
Einsatzkörpers
in der Draufsicht, und 8(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 8(a),
-
9(a) zeigt einen zu dem
Halteeinsatz gehörenden
Führungskern
in der Draufsicht, und 9(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 9(a);
-
10 ist eine Schnittdarstellung
zur Erläuterung
eines Verfahrens zur Anbringung des Führungskerns an dem Einsatzkörper mit
Hilfe eines Hakenmechanismus des Einsatzkörpers;
-
11(a) zeigt den Einsatzkörper in
der Draufsicht, und 11(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 11(a);
-
12(a) ist ein Schnitt durch
einen Verriegelungsmechanismus des Einsatzkörpers in einer Schließstellung
(entsprechend 11(b)),
und 12(b) ist eine Schnittdarstellung
für den
Fall, in dem sich der Verriegelungsmechanismus in der Öffnungsstellung
befindet;
-
13 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung der Konfiguration in der Umgebung eines Sockels
in einem Prüfkopf
des Prüfgerätes;
-
14 ist ein Schnitt durch
die Umgebung des Sockels in dem Prüfkopf des Prüfgerätes;
-
15 ist eine Seitenansicht
einer Spannvorrichtung, die bei der Anbringung des Führungskerns
an dem Einsatzkörper
mit Hilfe eines Hakenmechanismus des Einsatzkörpers und beim Lösen des
Führungskerns
von dem Einsatzkörper
mit Hilfe des Hakenmechnismus verwendet wird;
-
16 ist eine perspektivische
Ansicht einer anderen Ausführungsform
einer Feder in dem Hakenmechanismus;
-
17 ist eine perspektivische
Ansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Feder in dem Hakenmechanismus;
-
18(a) ist eine Seitenansicht
eines IC-Bauelements als Prüfling
in dem Prüfgerät, und 18(b) zeigt das Bauelement
in einer Ansicht von unten;
-
19(a) ist ein Teilschnitt
durch einen herkömmlichen
Halteeinsatz, bei dem sich ein Verriegelungsmechanismus in einer Öffnungsstellung
befindet, und 19(b) ist
ein Teilschnitt für
den Fall, daß sich
der Verriegelungsmechanismus in einer Schließste1-lung befindet.
-
BESTER WEG
ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
-
Nachstehend
werden bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
-
1 ist eine Gesamtansicht
eines IC-Prüfgerätes als
Ausführungsform
eines Prüfgerätes zur Prüfung von
elektronischen Bauelementen gemäß der vorliegenden
Erfindung in einer Seitenansicht, 2 ist
eine perspektivische Ansicht eines Handlers in dem IC-Prüfgerät, 3 ist eine Durchlaufdiagramm
für ein
Tablar, zur Illustration eines Verfahrens zur Handhabung eines Prüflings, 4 ist eine perspektivische
Darstellung der Konfiguration eines IC-Staplers in dem Prüfgerät, 5 ist eine perspektivische
Ansicht eines Kundentablars, das in dem IC-Prüfgerät verwendet wird, 6 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung eines Prüftablars,
das in dem Prüfgerät verwendet
wird, 7 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung eines Halteeinsatzes gemäß der vorliegenden Erfindung,
der in dem Prüfgerät verwendet
wird, 8(a) zeigt einen Teil
eines Einsatzkörpers,
der zu dem Halteeinsatz gehört,
in der Draufsicht, 8(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 8(a), 9(a) zeigt einen zu dem
Einsatzkörper
gehörenden
Führungskern
in der Draufsicht, 9(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 9(a), 10 ist eine Schnittdarstellung zur
Erläuterung
eines Verfahrens zur Anbringung des Führungskerns an dem Einsatzkörper mit
Hilfe eines Hakenmechanismus des Einsatzkörpers, 11(a) zeigt den Einsatzkörper in
der Draufsicht, 11(b) ist
ein Schnitt längs
der Linie A-A in 11(a), 12(a) ist eine Schnittdarstellung
eines Verriegelungsmechanismus des Einsatzkörpers in einer Schließstellung
(entsprechend 11(b)), 12(b) ist eine Schnittdarstellung
für den
Fall, daß sich
der Verriegelungsmechanismus in einer Öffnungsstellung befindet, 13 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung der Konfiguration in der Umgebung eines Sockels
in einem Prüfkopf
des IC-Prüfgerätes, 14 ist eine Schnittdarstellung
der Konfiguration in der Umgebung des Sockels in dem Prüfkopf des Prüfgerätes, und 15 ist eine Seitenansicht
einer Spannvorrichtung, die bei der Anbringung des Führungskerns
an dem Einsatzkörper
mit Hilfe eines Hakenmechanismus des Einsatzkörpers und beim Lösen des
Führungskerns
von dem Einsatzkörper
mit Hilfe des Hakenmechanismus verwendet wird.
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3 ist eine Darstellung zur
Erläuterung
eines Verfahrens zur Handhabung von Prüflingen in dem IC-Prüfgerät gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
und zeigt in einer Draufsicht Teile von Elementen, die in Wirklichkeit
in vertikaler Richtung ausgerichtet sind. Deshalb wird die mechanische
(dreidimensionale) Struktur mit Bezug auf 2 erläutert werden.
-
Zunächst soll
der Gesamtaufbau des Prüfgerätes gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
erläutert
werden.
-
Wie
in 1 gezeigt ist, umfaßt ein Prüfgerät 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
einen Handler 1, einen Prüfkopf 5 und ein Haupt-Prüfgerät 6.
Der Handler führt
die folgenden Operationen aus: Transportieren von Prüflingen
(ICs), also von zu prüfenden
elektronischen Bauelementen, zu Sockeln eines Kontaktbereiches 9 auf
der Oberseite des Prüfkopfes 5,
Sortieren der geprüften
IC-Bauelemente anhand der Prüfergebnisse
und Speichern derselben auf vorbestimmten Tablaren. Bei den im Prüfgerät 10 zu
prüfenden
Bauelementen handelt es sich um BGA-, LGA-, PGA-, CSP- und andere
IC-Bauelemente vom Flächenarray-Typ.
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Die
Sockel des Kontaktbereiches 9 sind durch den Prüfkopf 5 und
ein Kabel 7 elektrisch mit dem Haupt-Prüfgerät 6 verbunden, und
die lösbar
auf den Sockeln montierten IC-Bauelemente werden durch den Prüfkopf 5 und
das Kabel 7 elektrisch mit dem Haupt-Prüfgerät verbunden. Die auf den Sockeln
montierten IC-Bauelemente erhalten elektrische Prüfsignale
von dem Haupt-Prüfgerät, Antwortsignale,
die aus den IC-Bauelementen ausgelesen werden, werden durch das
Kabel 7 an das Haupt-Prüfgerät 6 übermittelt,
und dadurch werden die Leistung, die Funktionen und dergleichen
der IC-Bauelemente geprüft.
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In
einem unteren Teil des Handlers 1 ist ein Steuergerät eingebaut,
das in der Hauptsache zur Steuerung des Handlers 1 dient,
und ein Teil hiervon bildet einen Freiraum 8. Der Prüfkopf 5 ist
in frei auswechselbarer Weise in diesem Freiraum 8 angeordnet,
und IC-Bauelemente können
durch in dem Handler 1 ausgebildete Löcher auf die Sockel des Kontaktbereiches 9 auf
der Oberseite des Prüfkopfes 5 aufgesetzt
und davon gelöst
werden.
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Das
Prüfgerät 10 ist
ein Gerät
zum Prüfen von
IC-Bauelementen in einem Zustand erhöhter Temperatur (bei hoher
Temperatur) und in einem Temperaturzustand (bei niedrigerer Temperatur),
in dem die Temperatur kleiner ist als eine Normaltemperatur, und
der Handler 1 hat eine Kammer 100 mit einer Thermostatkammer 101,
einer Prüfkammer 102 und
einer Abklingkammer 103, wie in 2 und 3 gezeigt
ist. Der Kontaktbereich 9 auf der Oberseite des Prüfkopfes 5,
der in 1 gezeigt ist,
wird in das Innere der Prüfkammer 102 gebracht,
wo eine Prüfung an
den ICs vorgenommen wird.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, umfaßt der Handler 1 in
dem Prüfgerät 10 ein
IC-Magazin 200 zum
Halten von ungeprüften
ICs und zum KIassifizieren und Halten von geprüften ICs, einen Ladeabschnitt 300 zum Überführen von
zu prüfenden
ICs, die vom IC-Magazin 200 zugeführt werden, in die Kammer 100,
die den Kopfkopf 5 enthaltene Kammer 100 und einen
Entladeabschnitt 400 zum Klassifizieren und zur Entnahme
der in der Kammer 100 geprüften ICs. Die ICs sind auf
dem Prüftablar
gehalten, während
sie in den Handler 1 zugeführt werden.
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Eine
große
Anzahl von IC-Bauelementen sind, bevor sie vom Handler 1 aufgenommen
werden, auf dem in 5 gezeigten
Kundentablar KST gehalten, werden in diesem Zustand zu dem IC-Magazin 200 des
in 2 und 3 gezeigten Handlers 1 zugeführt, wo
die ICs von dem Kundentablar KST auf das Prüftablar TST (siehe 6) umgeladen werden, die im
Handler 1 transportiert werden. Wie in 3 gezeigt ist, werden die ICs im Inneren
des Handlers 1 in einem Zustand, in dem sie auf das Prüftablar
TST aufgegeben sind, bewegt, einer thermischen Beanspruchung bei
hoher Temperatur oder niedriger Temperatur ausgesetzt, um zu prüfen (zu
untersuchen) ob sie einwandfrei arbeiten oder nicht, und in Abhängigkeit
vom Prüfergebnis
sortiert. Nachstehend wird das Innere des Handlers 1 im
einzelnen erläutert
werden.
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Zunächst wird
der Teil erläutert,
der sich auf das IC-Magazin 200 bezieht.
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Wie
in 2 gezeigt ist, hat
das IC-Magazin 200 einen Prätest-Stapler 201 zum
Halten der ICs vor der Prüfung
und einen Post-Test-Stapler 202 zum Halten von ICs, die
in Übereinstimmung
mit den Prüfergebnissen
klassifiziert wurden.
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Der
Prätest-Stapler 201 und
der Post-Test-Stapler 202 umfassen, wie in 4 gezeigt ist, ein rahmenförmiges Stützgestell 203 für Tablare
und eine Hubvorrichtung 204, die in der Lage ist, von unterhalb
des Stützgestells 203 einzutreten und
sich nach oben zu bewegen. Das Stützgestell 203 nimmt
eine Vielzahl von gestapelten Kundentablaren KST auf, und nur die
gestapelten Kundentablare KST werden durch die Hubvorrichtung 204 auf
und ab bewegt.
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Der
in 2 gezeigte Prätest-Stapler 201 hält gestapelte
Kundentablare KST, auf denen die zu prüfenden ICs liegen, während der
Post-Test-Stapler 202 gestapelte Kundentablare KST hält, auf
denen die geprüften
ICs klassifiziert sind.
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Da
der Prätest-Stapler 201 und
der Post-Test-Stapler 202 gleich oder im wesentlichen gleich
aufgebaut sind, kann ein Prätest-Stapler 201 als
Post-Test-Stapler 202 verwendet werden und umgekehrt. Folglich
können
die Anzahlen der Prätest-Stapler 201 der
Post-Test-Stapler 202 je nach Bedarf leicht geändert werden.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, sind in der vorliegenden
Ausführungsform
zwei Stapler SKT-B als Prätest-Stapler 201 vorgesehen,
und daneben sind zwei leere Stapler SKT-E als Post-Test-Stapler 202 vorgesehen,
die in den Entladeabschnitt 400 zu überführen sind. Weiterhin sind daneben
acht Stapler SKT-1, SKT-2,..., SKT-8 als Post-Test-Stapler 202 angeordnet
und so konfiguriert, daß sie
in der Lage sind, IC-Bauelemente zu halten, die entsprechend den
Prüfergebnissen
in maximal acht Klassen einsortiert sind. Das heißt, neben
der Klassifizierung der ICs als gut oder schadhaft ist es möglich, die
guten ICs zu unterteilen in solche, die mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
arbeiten, solche, die mit mittleren Arbeitsgeschwindigkeiten arbeiten
und solche, die mit niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten arbeiten,
und die schadhaften ICs können
unterteilt werden in solche, die eine Nachprüfung erfordern, usw.
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Als
zweites wird ein Teil erläutert
werden, der sich auf den Ladeabschnitt 300 bezieht.
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Das
Kundentablar KST, das auf dem Stützgestell 203 des
in 4 gezeigten Prätest-Staplers 201 gehalten
ist, wird durch einen Transferarm 205, der zwischen dem
IC-Magazin 200 und einer Bühne 105 angeordnet
ist, von unterhalb der Bühne 105 zu einer Öffnung 306 des
Ladeabschnitts 300 transportiert, wie in 2 gezeigt ist. Im Ladeabschnitt 300 werden
dann die auf dem Kundentablar KST liegenden IC-Bauelemente einmal durch einen X-Y-Förderer 304 auf
einen Ausrichter 305 überführt, um
die gegenseitigen Positionen der zu prüfenden ICs zu korrigieren,
und dann werden die auf den Ausrichter 305 überführten ICs
wieder mit Hilfe des X-Y-Förderers 304 auf
das Prüftablar
TST geladen, das im Ladeabschnitt 300 anhält.
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Der
X-Y-Förderer 304 zum
Umladen von zu prüfenden
ICs von einem Kundentablar KST auf ein Prüftablar TST umfaßt, wie
in 2 gezeigt ist, zwei über die
Bühne 105 verlaufende
Schienen 301, einen beweglichen Arm 302, der in
der Lage ist, sich entlang dieser beiden Schienen 301 zwischen
dem Prüftablar
TST und dem Kundentablar KST vor und zurück zu bewegen (diese Richtung
wird als die Y-Richtung bezeichnet), und einen beweglichen Kopf 303,
der an dem beweglichen Arm 302 gehalten ist und in der
Lage ist, sich in der X-Richtung längs des beweglichen Arms 302 zu
bewegen.
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An
dem beweglichen Kopf 303 des X-Y-Förderers 304 sind nach
unten weisende Saugköpfe
angebracht. Die Saugköpfe
bewegen sich, während Luft
angesaugt wird, um die zu prüfenden
ICs vom Kundentablar KST aufzunehmen, und laden die zu prüfenden ICs
auf das Prüftablar
TST um. Zum Beispiel sind an dem beweglichen Kopf 303 acht
Saugköpfe
angeordnet, so daß es
möglich
ist, acht zu prüfende
ICs gleichzeitig auf das Prüftablar
TST umzuladen.
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Als
drittes wird ein Teil erläutert
werden, der sich auf die Kammer 100 bezieht.
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Das
oben erläuterte
Prüftablar
TST wird im Ladeabschnitt 300 mit zu prüfenden ICs beladen und dann
zu der Kammer 100 überführt, wo
die jeweiligen ICs in dem Zustand geprüft werden, in dem sie auf dem
Prüftablar
TST liegen.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, hat die Kammer 100 eine
Thermostatkammer 101, die dazu dient, die auf dem Prüftablar
TST liegenden ICs einer thermischen Beanspruchung mit einer bestimmten hohen
Temperatur oder einer niedrigen Temperatur auszusetzen, eine Prüfkammer 102,
in der die ICs in dem Zustand thermischer Beanspruchung, in den
sie in der Thermostatkammer 101 gebracht wurden, auf Sockeln
auf dem Prüfkopf
montiert werden, und eine Abklingkammer 103, in der die
thermische Beanspruchung der in der Prüfkammer 102 geprüften ICs
abklingen kann.
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In
der Abklingkammer 103 werden die ICs durch Ventilation
wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt, wenn sie in der Thermostatkammer 101 einer
hohen Temperatur ausgesetzt waren, und sie werden, wenn sie in der
Thermostatkammer 101 einer niedrigen Temperatur ausgesetzt
waren, durch Erhitzung mit Heißluft
oder einer Heizung oder dergleichen wieder auf eine Temperatur gebracht,
die so hoch ist, daß keine
Kondensation verursacht wird. Wenn die ICs dann wieder auf Normaltemperatur
gebracht worden sind, werden sie zu dem Entladeabschnitt 400 ausgetragen.
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Wie
in 2 gezeigt ist, sind
die Thermostatkammer 101 und die Abklingkammer 103 der
Kammer 100 so angeordnet, daß sie gegenüber der Prüfkammer 102 nach oben
vorstehen. Die Thermostatkammer 101 hat außerdem einen
Vertikalförderer, der
schematisch in 3 gezeigt
ist, und mehrere Prüftablare
TST sind durch den Vertikalförderer
gehalten um zu warten, bis die Prüfkammer 102 frei wird.
Die zu prüfenden
ICs werden hauptsächlich
in der Zeit, in der sie hier warten, der thermischen Beanspruchung
mit hoher Temperatur oder niedriger Temperatur ausgesetzt.
-
Der
Prüfkopf 5 ist
in einem unteren mittleren Bereich in der Prüfkammer 102 angeordnet,
und das Prüftablar
TST wird auf den Prüfkopf 5 überführt, wo alle
Prüflinge 2 (IC-Bauelemente),
die auf dem in 6 gezeigten
Prüftablar
TST gehalten sind, nacheinander in elektrischen Kontakt mit dem
Prüfkopf 5 gebracht
werden und alle Prüflinge 2 auf
dem Prüftablar
TST geprüft
werden. Andererseits läßt man für das Prüftablar
TST, das die Prüfung
abgeschlossen hat, die thermische Beanspruchung in der Abklingkammer 103 abklingen,
um die Prüflinge 2 auf
Zimmertemperatur zu bringen und sie dann zu dem in 2 und 3 gezeigten
Entladeabschnitt 400 auszutragen.
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Wie
in 2 gezeigt ist, sind
außerdem
ein oberer Bereich der Thermostatkammer 101 und der Abklingkammer 103 mit
einer Einlaßöffnung zur Übernahme
des Prüftablars
TST von der Bühne 105 bzw.
einer Auslaßöffnung zur
Ausgabe des Prüftablars
TST auf die Bühne 105 ausgebildet.
Auf der Bühne 105 sind
Prüftablarförderer 108 zum
Zu- und Abführen
der Prüftablare
TST zu und von den Öffnungen
angebracht. Der Prüftablarförderer 108 weist
z. B. eine Transportrolle und dergleichen auf. Das aus der Abklingkammer 103 entnommene
Prüftablar
TST wird durch den auf der Bühne 105 angeordneten Prüftablarförderer 108 über den
Entladeabschnitt 400 und den Ladeabschnitt 300 zur
Thermostatkammer 101 zurückgeführt.
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Wie
in 6 gezeigt ist, weist
das Prüftablar TST
einen rechteckigen Rahmen 12 auf, der eine Vielzahl von
parallel in gleichmäßigen Abständen angeordneten
Stegen 13 aufweist. Auf beiden Seiten der Stege 13 und
an den Innenseiten der Schenkel 12a des Rahmens 12,
die parallel zu den Stegen 13 verlaufen, sind mehrere vorspringende
Montagezungen 14 in Längsrichtung
in gleichmäßigen Abständen angeordnet.
Unter den vielen Montagezungen 14, die zwischen den Stegen 13 und
zwischen den Stegen und den Schenkeln 12a angeordnet sind,
bilden jeweils zwei einander gegenüberliegende Montagezungen 14 ein
Einsatzmagazin 15.
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Jedes
der Einsatzmagazine 15 dient zur Aufnahme eines Halteeinsatzes 16.
An beiden Enden des Halteeinsatzes 16 befindet sich ein
Montageloch 21 für
die Montagezunge 14, und der Halteeinsatz 16 wird
mit Hilfe einer Fixiereinrichtung in einem einem schwimmenden Zustand
(einem Zustand, in dem er in drei Dimensionen etwas beweglich ist)
an den beiden Montagezungen 14 befestigt. Für ein Prüftablar TST
sind z. B. 4 × 16
Halteeinsätze 16 vorgesehen, und
das Prüftablar
TST wird dadurch mit Prüflingen beladen,
das die Prüflinge
in den Halteeinsätzen 16 aufgenommen
werden.
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Wenn
die Prüflinge
in 4 Zeilen und 16 Spalten angeordnet sind, wie in 6 gezeigt ist, werden z. B. die Prüflinge,
die in jeder dritten Spalte in den jeweiligen Zeilen angeordnet
sind, gleichzeitig geprüft. Beim
ersten Prüfvorgang
werden gleichzeitig 16 Prüflinge
geprüft,
die in der ersten, fünften
und neunten und zwölften
Spalte in den jeweiligen Zeilen angeordnet sind, und beim zweiten
Prüfvorgang
wird das Prüftablar
TST um eine Spalte bewegt, und die Prüflinge in der zweiten, sechsten,
zehnten und fünfzehnten
Spalte werden gleichzeitig geprüft.
Durch Wiederholung dieses Vorgangs werden alle Prüflinge geprüft (16 Messungen
auf einmal). Das Ergebnis der Prüfung
wird unter einer Adresse abgelegt, die z. B. durch eine dem Prüftablar
TST zugewiesene Identifikationsnummer und eine den Prüflingen
auf dem Prüftablar
TST zugewiesenen Nummer bestimmt ist.
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Ein
Beispiel für
Prüflinge,
die in dem Halteeinsatz 16 gehalten sind, ist in 18 gezeigt. 18(a) ist eine Seitenansicht des Prüflings,
und 18(d) zeigt den
Prüfling
in einer Ansicht von unten. Wie in 18 gezeigt
ist, handelt es sich bei dem Prüfling
2 um ein IC-Bauelement vom Typ BGA mit externen Kontakten 22 in
der Form von Lötkugeln,
die in einer Matrix an einer unteren Oberfläche 23 des Gehäuses 21 angeordnet
sind. Die untere Oberfläche 23 des
Gehäuses 21,
auf der die externen Kontakte 22 angeordnet sind, bildet
eine externe Anschlußfläche des
IC-Bauelements.
-
Wie
in 7 gezeigt ist, weist
der Halteeinsatz 16 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
einen Einsatzkörper 17,
einen Führungskern 18 und eine
Hebelplatte 19 auf.
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Der
Einsatzkörper 17 umfaßt einen
Hauptkörper 171,
einen Hakenmechanismus F und einen Verriegelungsmechanismus L, wie
in 7 gezeigt ist. Etwa
in der Mitte des Hauptkörpers 171 des
Einsatzkörpers 17 ist
ein Führungsbereich 171a vorgese hen,
der sich in vertikaler Richtung öffnet,
wie in 7 und 8 gezeigt ist. Der Führungsbereich 171a hat
am oberen Ende einen Einlaß 171b und
am unteren Ende einen Befestigungssockel 171c für einen Führungskern,
wie in 8 gezeigt ist.
Der Einlaß 171b und
der Befestigungssockel 171c für den Führungskern sind so miteinander
verbunden, daß ein IC-Bauelement,
das durch den Einlaß 171b eintritt, zu
dem Führungskern 18 geleitet
werden kann, der an den Befestigungssockel 171c angebracht
ist. Folglich werden Prüflinge,
die durch den X-Y-Förderer 304 von
einem Kundentablar KST zu einem Prüftablar TST überführt wurden,
durch den Führungsbereich 171a geführt und
auf den Führungskern 18 geleitet,
der an dem Befestigungssockel 171c angebracht ist. Ebenso
werden nach der Prüfung
der ICs die geprüften
ICs durch den Führungsbereich 171a so
geführt,
daß sie
aus dem Einlaß 171b ausgetragen
werden. Auf der Oberseite des Hauptkörpers 171 des Einsatzkörpers 17 ist
die Hebelplatte 19 mit Hilfe einer Druckfeder 194 angebracht,
die in 7 gezeigt ist.
Die Hebelplatte 19 ist durch die Druckfeder 194 nach
oben vorgespannt (in der Richtung, in der sich die Hebelplatte 19 vom
Hauptkörper 171 des Einsatzkörpers 17 weg
bewegt), bewegt sich nach unten, wenn sie eine abwärts gerichtete
Kraft erfährt (in
der Richtung, in der sich die Hebelplatte 19 auf den Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 zu
bewegt) und bewegt sich aufgrund der Vorspannung der Druckfeder 194 nach
oben, wenn die Andruckkraft aufgehoben wird. Bei der Aufwärtsbewegung der
Hebelplatte 19 wird der Hubweg der Hebelplatte 19 dadurch
gesteuert, daß an
der Hebelplatte 19 ausgebildete Vorsprünge 191 in konkave
Bereiche 171d eingreifen, die am Hauptkörper 171 des Einlaßkörpers 17 ausgebildet
sind.
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Wie 7 zeigt, ist etwa in der
Mitte der Hebelplatte 19 eine Öffnung 192 ausgebildet,
so daß der
Einlaß 171b des
Hauptkörpers 171 des
Einlaßkörpers 17 frei
gehalten wird. Die Öffnung 192 der Hebelplatte 19 ist
etwas größer als
der Einlaß 171b, so
daß die
Zufuhr und die Entnahme eines IC-Bauelements durch den Einlaß 171b nicht
behindert wird, ebenso wenig wie die Drehung eines später beschriebenen
Riegels 175. Außerdem
hat die Hebelplatte 19 durchgehende Löcher 193, die mit
Klammerhaltern 171e verbunden sind, die am Hauptkörper 171 des
Einlaßkörpers 17 vorgesehen
sind, wie in 7 gezeigt
ist, so daß Schäfte GF einer
in 15 gezeigten Spannvorrichtung
G durch die Löcher 193 der
Hebelplatte 19 hindurch in die Klammerhalter 171e eintreten
können.
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An
der Unterseite des Hauptkörpers 171 des Einsatzkörpers 17 ist
der Führungskern 18 angebracht,
wie in 7 gezeigt ist.
Wie in 7 und 9 gezeigt ist, weist der
Führungskern 18 einen
Stützbereich 181 auf,
der gebildet wird durch eine Bodenplatte, eine Seitenplatte, die
von der Bodenplatte aufragt, und einen Flansch 183 am oberen
Rand der Seitenplatte des Stützbereiches 181.
Etwa in der Mitte der Bodenplatte des Stützbereiches 181 ist
eine Öffnung 182 ausgebildet,
wie in 7 und 9 gezeigt ist, und die Bodenplatte
des Stützbereiches 181 kann
mit dem Rand 188 der Öffnung 182 eine
externe Anschlußfläche eines
ICs abstützen.
Die externen Kontakte des auf dem Stützbereich 181 abgestützten ICs liegen
durch die Öffnung 182 in
Richtung auf Anschlußklemmen
eines Sockels frei.
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Wie
in 7 und 9 gezeigt ist, weist der Führungskern 18 am
oberen Ende eine Führungsöffnung 184 auf,
und wenn der Führungskern 18 am
Befestigungssockel 171c des Einsatzkörpers 17 angebracht ist,
ist die Öffnung 182 des
Führungskerns
durch die Führungsöffnung 184 mit
dem Führungsbereich 171a des
Einsatzkörpers 17 verbunden.
Infolgedessen kann ein IC von dem Führungsbereich 171a des Einsatzkörpers 17 zu
dem Stützbereich 181 des
Führungskerns 18 geleitet
werden. Der Flansch 183 ist an seiner inneren Oberfläche in der
in 7 und 9 gezeigten Weise verjüngt, so
daß das
IC-Bauelement sicher zu dem Stützbereich 181 geleitet
werden kann.
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Wie 7 und 9 zeigen, hat der Flansch 183 zwei
einander (rechts und links in 9)
gegenüberliegende
Einstecklöcher 186 für Haken.
Das Einsteckloch 186 weist eine Hakenaufnahme 185 auf, die
mit der inneren Oberfläche
des Einsteckloches 186 verbunden ist, wie 9 zeigt, und ein Hakenbereich 172a des
Einsatzkörpers 17 kann
in einem Zustand, in dem er in das Einsteckloch 186 eingesteckt ist,
mit der Hakenaufnahme 185 in Eingriff gebracht werden,
und wenn der Eingriff mit der Hakenaufnahme 185 gelöst wird,
kann der Hakenbereich 172a sich aus dem Einsteckloch 186 zurückziehen.
Wie in 7 und 9 gezeigt ist, hat der Flansch 183 außerdem Paßlöcher 187 zur
passenden Aufnahme von Führungsschäften 413 einer
Sockelführung 41 (siehe 13 und 14). Durch Einstecken der Führungsschäfte 413 in
die Paßlöcher 187 kann
der Führungskern 18 präzise mit
einem Sockel 40 ausgerichtet werden.
-
Wie
in 7 gezeigt ist, weist
der Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 Hakenmechanismen F
auf, die jeweils eine Klammer 172, eine Torsionsfeder 173 und
eine Welle 174 umfassen. Die Klammer 172 umfaßt gemäß 7 zwei Hakenbereiche 172a, die
in die gleiche Richtung weisen, und eine flache, plattenförmige Spannaufnahme 172b,
die die beiden Hakenbereiche 172a verbindet. Wie 7 zeigt, hat die Klammer 172 im
oberen Bereich jeder der beiden Hakenbereiche 172a ein
durchge hendes Loch 172c. Da die Welle 174 durch
durchgehende Löcher 171m des
Hauptkörpers 171 des
Eingriffskörpers 17 (siehe 8) und durch die Löcher 172c der
Klammer 172 hindurchgesteckt ist, wird die Klammer 172 schwenkbar
am Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 gehalten.
-
Da
die Welle 174 an dem Hauptkörper 171 des Einsatzkörpers 17 im
wesentlichen rechtwinklig zu der Richtung verläuft, in der die Hakenbereiche 172a in
die Hakenaufnahme 185 eingreifen, kann der Hakenbereich 172a in
der Richtung schwenken, in der er in die Hakenaufnahme 185 eingreift,
und in der Richtung, in der er aus der Hakenaufnahme 185 austritt.
Außerdem
ist die Position der Welle 174 so gewählt, daß der Hakenbereich 172a tiefer
liegt als der Befestigungssockel 171c für den Führungskern (siehe 10), und der Hakenbereich 172a kann
in das Einsteckloch 186 des Führungskerns 18 eintreten, das
an dem Befestigungssockel 171c angebracht ist.
-
Wie
in 7 und 8 gezeigt ist, sind im Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 auf
beiden Seiten des Führungsbereiches 171a die
Klammerhalter 171e vorgesehen, die sich in vertikaler Richtung öffnen, und
die Klammern 172 sind in den Klammerhaltern 171e gehalten.
Wie in 8 gezeigt ist,
umfaßt der
Klammerhalter 171e eine Anschlagfläche 171f die im wesentlichen
rechtwinklig zu der Richtung verläuft, in der der Hakenbereich 172a in
die Hakenaufnahme 185 eingreift, und eine der Anschlagfläche 171f gegenüberliegende
Befestigungsfläche 171g für die Torsionsfeder.
In das durchgehende Loch 172d der in dem Klammerhalter 171e gehaltenen Klammer 172 ist
ein Ende 173a der Torsionsfeder 173 eingesteckt,
wie in 7 und 10(a) gezeigt ist, und das
andere Ende 173b der Torsionsfeder ist an der Befestigungsfläche 171g gehalten,
wie in 10(a) gezeigt
ist. Da die Torsionsfeder 173 dabei im verdrillten Zustand
gehalten ist, spannt sie den Hakenbereich 172a in die Richtung
für den
Eingriff in die Hakenaufnahme 185 vor, doch wird die Schwenkbewegung
des Hakenbereichs 172a in der Richtung für den Eingriff
in die Hakenaufnahme 185 durch die Anschlagfläche 171f begrenzt,
wie in 10(a) gezeigt
ist.
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Bei
der Anbringung des Führungskerns
18 am Einsatzkörper 17 wird
der durch die Anschlagfläche 171f gehaltene
Hakenbereich 172a durch die nachstehend beschriebene Prozedur
mit der Hakenaufnahme 185 des Führungskerns 18 in
Eingriff gebracht. Zunächst
wird der Schaft DF der in 15 gezeigten
Spannvorrichtung G von der Öffnung
am oberen Ende des Klammerhalters 171e her in den Klammerhalter 171e eingeführt. Da
die Hebelplatte 19 das durchgehende Loch 193 aufweist,
das mit dem Klammerhalter 171e in Verbindung steht, kann der
Schaft GF der Spannvorrichtung G auch in dem Zustand in den Klammerhalter 171e eingeführt werden,
in dem die Hebelplatte 19 an der Oberseite des Hauptkörpers 171 des
Einsatzkörpers 17 angebracht ist.
Wenn der Hakenbereich 172a an der Anschlagfläche 171f gehalten
ist, neigt sich die flache, plattenförmige Spannaufnahme 172b abwärts in der
Richtung, in der der Hakenbereich 172a in die Hakenaufnahme 185 eingreift
(d. h., in der Richtung von der Befestigungsfläche 171g zu der Anschlagfläche 171f),
wie in 10(a) gezeigt
ist, und nimmt eine solche Position ein, daß der Eintritt des Schaftes
GF der Spannvorrichtung G versperrt wird. Somit läuft der
Schaft GF der Spannvorrichtung G, der von der Öffnung am oberen Ende des Klammerhalters 171e her
eingeführt
wird, auf die Spannaufnahme 172b auf und gleitet an der
Spannaufnahme 172b entlang, so daß die Spannaufnahme 172b nach
unten gedrückt
wird. Dadurch schwenkt die Spannaufnahme 172b in Richtung
auf die Befestigungsfläche 171g für die Torsionsfeder,
wie in 10(b) gezeigt
ist. Wenn die Spannaufnahme 172b schwenkt, so schwenkt
der Hakenbereich 172a in der Richtung, in der er aus der Hakenaufnahme 185 austritt,
und gelangt in einen Zustand, in dem er mit der Hakenaufnahme 185 in Eingriff
gebracht (oder daraus gelöst)
werden kann. Wenn der Schaft GF der Spannvorrichtung G aus dem Klammerhalter 171e zurückgezogen
wird, nachdem der Hakenbereich 172a in diesem Zustand in das
Einsteckloch 186 des Führungskerns 18 eingeführt worden
ist, so wird die auf die Spannaufnahme 172b wirkende Andruckkraft
aufgehoben, und der Hakenbereich 172a schwenkt aufgrund
der Vorspannkraft der Torsionsfeder in der Richtung, in der er in
die Hakenaufnahme 185 eingreift, wie in 10(c) gezeigt ist. Infolgedessen greift
der Hakenbereich 172a in die Hakenaufnahme 185 ein
und der Führungskern 18 ist
am Einsatzkörper 17 befestigt.
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Die
gleiche Prozedur wird ausgeführt,
wenn der am Einsatzkörper 17 angebrachte
Führungskern 18 vom
Einsatzkörper 17 gelöst wird.
Wenn nämlich der
Schaft GF der Spannvorrichtung G von der Öffnung am oberen Ende des Klammerhalters 171e her in
den Klammerhalter 171e eingeführt wird, schwenkt der Hakenbereich 172a in
der Richtung zur Aufhebung des Eingriffs mit der Hakenaufnahme 185,
gemeinsam mit der Schwenkbewegung der Spannaufnahme 172b,
so daß er
in einen Zustand gelangt, in dem er von der Hakenaufnahme 185 gelöst werden kann.
Wenn man den Hakenbereich 172 in diesem Zustand aus dem
Einsteckloch 186 des Führungskerns 18 zurückzieht,
ist der Eingriff des Hakenbereichs 172a in die Hakenaufnahme 185 aufgehoben, und
der Führungskern 18 ist
vom Einsatzkörper 17 gelöst.
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Wie
in 7 und 11 gezeigt ist, weist der Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 einen
Verriegelungsmechanismus L mit Riegeln 175, Torsionsfedern 176 und
Wellen 177 auf.
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Der
Riegel 175 umfaßt,
wie in 7 und 11 gezeigt ist, einen Tastbereich 175a,
auf den die Hebelplatte einwirkt, einen Verriegelungsbereich 175b und
einen Arm 175c, der den Tastbereich 175a mit dem
Verriegelungsbereich 175b verbindet.
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Der
Arm 175c ist zusammengesetzt aus einem zweiten Arm 175e und
zwei ersten Armen 175d, die einander gegenüberliegend
an beiden Enden des zweiten Armes 175e angeordnet sind,
wie in 7 und 11 gezeigt ist, und wenn
der zweite Arm 175e so im Inneren des Führungsbereiches 171a gehalten
ist, daß er
an der längsverlaufenden
inneren Oberfläche des
Führungsbereiches 171a entlang
verläuft,
wie in 11 gezeigt ist,
sind die ersten Arme 175d so im Inneren des Führungsbereiches 171a gehalten,
daß sie
an den kürzeren
Seiten der inneren Oberfläche des
Führungsbereiches 171a entlang
laufen.
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Am
Ende jedes der beiden einander gegenüberliegenden ersten Arme 175d ist
der Tastbereich 175a so ausgebildet, daß er sich in der der Erstreckungsrichtung
der zweiten Arme 175e entgegengesetzten Richtung erstreckt,
wie in 7 und 11 gezeigt ist. Außerdem hat
jeder der einander gegenüberliegenden
beiden Arme in einer Position, die näher an dem Tastbereich 175a als
an dem Bereich des zweiten Armes 175e liegt, ein durchgehendes
Loch 175f, durch das die Welle 177 hindurchgesteckt
ist, wie in 7 und 11 gezeigt ist. Außerdem ist
etwa in der Mitte des zweiten Armes 175e der Verriegelungsbereich 175b vorgesehen,
der sich in einer Richtung erstreckt, die mit der Erstreckungsrichtung
des ersten Armes 175d einen spitzen Winkel bildet, wie
in 7 und 11 gezeigt ist.
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Ein
Ende der Welle 177 ist durch das Loch 175f jedes
der einander gegenüberliegenden
beiden ersten Arme 175d gesteckt, wie in 7 gezeigt ist, und da das andere Ende
der Welle 177 durch ein Wellenlager 171i des Hauptkörpers 171 des
Einsatzkörpers 17 gehalten
ist, wird der Riegel 175 schwenkbar am Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 gehalten.
Die beiden in dieser Weise gelagerten Riegel 175 liegen
einander am Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 gegenüber, wie
in 7 und 11 gezeigt ist.
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Die
Wellenlager 171i sind als konkave Bereiche ausgebildet,
die in der Lage sind, die Enden der Wellen 177 auf Randbereichen
der kürzeren
Seiten des Einlasses 171b zu halten, wie in 7 und 8 gezeigt ist. Jede der Wellen 177 ist
durch das Wellenlager 171i so gelagert, daß es in
der Nähe
des Einlasses 171b liegt. Außerdem sind die beiden durch
die Löcher 175f der
einander gegenüberliegenden
Arme 175d gesteckten Wellen 177 so in den Wellenlagern 171i gehalten,
daß die
Schwenkachsen zusammenfallen und etwa rechtwinklig zu der Richtung
(Vertikalrichtung) verlaufen, in der sich die Hebelplatte 19 auf den
Einsatzkörper 17 zu
und von diesem weg bewegt. Die Riegel 175 haben als Schwenkachse
die Wellen 177, die in der oben beschriebenen Weise gelagert
sind. Der Tastbereich 175a und der Verriegelungsbereich 175b können um
die Welle 177 als Schwenkachse schwenken, und die Schwenkbewegung
des Tastbereiches 175a ist durch den Arm 175c mit
der Schwenkbewegung des Verriegelungsbereiches 175b gekoppelt.
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Der
Führungsbereich 171a weist
an der längsverlaufenden
inneren Oberfläche
im unteren Bereich einen Sockel 171k auf, wie in 7, 8 und 11 gezeigt
ist, und die Abwärts-Schwenkbewegung
des zweiten Armes 175e wird dadurch begrenzt, daß der zweite
Arm 175e auf dem Sockel 171k aufliegt. Wenn der
Riegel 175 nicht durch die Wirkung der Hebelplatte 19 beeinflußt wird
(z. B. wenn die Hebelplatte sich in ihrer am weitesten vom Einsatzkörper 17 abgerückten Position
befindet), wird der Riegel somit in dem in 11 gezeigten Zustand gehalten.
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Wenn
der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten
Zustand gehalten ist, liegt der Tastbereich 175a näher an der
Hebelplatte 19 als an einer Ebene H1 (siehe 12), die die Drehachse der
Welle 177 enthält
und zu der Richtung (Vertikalrichtung) senkrecht ist, in der sich
die Hebelplatte 19 auf den Einsatzkörper zu und von ihm wegbewegt
(d. h., der Tastbereich 175a liegt höher als die Welle 177).
Der Tastbereich 175a schwenkt somit in Richtung auf die Ebene
H1 (d. h. der Tastbereich 175a schwenkt abwärts), wenn
die Hebelplatte 19 in der Richtung (abwärts) auf ihn einwirkt, in der
sich die Hebelplatte 19 auf den Einsatzkörper 17 zu
bewegt.
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Wenn
sich der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten Zustand befindet, liegt
der Tastbereich 175a außerdem näher an einer Ebene H2 (siehe 12), die die Drehachse der
Welle 177 enthält
und die zu der Richtung (Vertikalrichtung) parallel ist, in der
sich die Hebelplatte 19 auf den Einsatzkörper 17 zu
und von diesem weg bewegt (d. h., wie in 12 gezeigt ist, der Abstand X zwischen
dem Tastbereich 175a und der Ebene H2 wird klein.) Wenn
sich der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten Zu stand befindet, liegt
der Tastbereich 175a auch nahe der Hebelplatte 19 in
ihrer abgerückten
Position (in dem Zustand, in dem sie am weitesten vom Einsatzkörper 17 entfernt
ist). Folglich wird der Weg, den die Hebelplatte 19 zurücklegt,
während
sie auf den Tastbereich 175a einwirkt, lang, und der Winkel,
um den der Tastbereich 175a infolge der Einwirkung der
Hebelplatte 19 schwenken kann, wird groß.
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Wenn
der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten
Zustand gehalten ist, befindet sich außerdem der Verriegelungsbereich 175b in
einer Position, in der er den Führungsbereich 171a verschließt (Schließstellung).
Das heißt,
der Verriegelungsbereich 175b ist so positioniert, daß er sich
von der längsverlaufenden
inneren Oberfläche
des Führungsbereiches 171a her
quer über
den Führungsbereich 171a bis
etwa in die Mitte des Befestigungssockels 175c für den Führungskern
erstreckt, so daß das
IC-Bauelement nicht durch den Führungsbereich 171a hindurchtreten
kann, und es wird ein Zustand erreicht, in dem das IC-Bauelement
nicht durch den Führungsbereich 171a hindurch
in den Führungskern 18 zugeführt oder
daraus entnommen werden kann.
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Wenn
sich der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten Zustand befindet, liegen
au-ßerdem der Tastbereich 175a und
der Verriegelungsbereich 175b auf entgegengesetzten Seiten
der Ebene H1. Wenn der Tastbereich 175a nach unten schwenkt,
so schwenkt folglich der Verriegelungsbereich 175b aufwärts (d.
h., der Verriegelungsbereich 175b geht aus der Schließstellung
in die Öffnungsstellung über).
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Wenn
sich der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten Zustand befindet, liegt
außerdem
das Ende des Verriegelungsbereiches 175b in der Nähe der Ebene
H2 und in der Nähe
des Befestigungssockels 171c für den Führungskern. Dadurch, daß das Ende
des Verriegelungsbereiches 175b in der Schließstellung
diese Lage hat, wird der Verstellweg des Endes des Verriegelungsbereiches 175b groß (d. h.,
der Schließweg
des Verriegelungsbereiches 175b ist groß).
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Wenn
der Tastbereich 175a eine Wirkung von der Hebelplatte 19 erfährt, bewegt
sich der Verriegelungsbereich 175b aufgrund des nachfolgend beschriebenen
Mechanismus aus der Schließstellung
(siehe 12a) in die Öffnungsstellung
(siehe 12b). Wenn sich
die Hebelplatte 19 abwärts
bewegt, berührt
die Hebelplatte 19 den Tastbereich 175a und drückt den
Tastbereich 175a nach unten. Der Tastbereich 175a schwenkt
aufgrund der abwärts
gerichteten Andruckkraft der Hebelplatte 19 nach unten.
Der Tastbereich 175a schwenkt weiter, bis er in einem konkaven
Be reich 171p gehalten wird, der am Rand des Einlasses 171b ausgebildet
ist. Dadurch, daß der
Tastbereich 175a in dem konkaven Bereich 171p gehalten
ist, kann er schwenken, ohne daß er
am Hauptkörper 171 des
Einsatzkörpers 17 anstößt. Der
erste Arm 175d schwenkt infolge der Schwenkbewegung des
Tastbereiches 175a, und der zweite Arm 175e schwenkt
infolge der Schwenkbewegung des ersten Armes 175d in der
Richtung (nach oben), die der Schwenkrichtung des Tastbereiches 175a entgegengesetzt
ist. Bei der Schwenkbewegung des zweiten Armes 175e schwenkt
der Verriegelungsbereich 175b ebenfalls nach oben. Dabei dreht
sich das Ende des Verriegelungsbereiches 175b aus der Position
etwa in der Mitte des Befestigungssockels 171c für den Führungskern
in Richtung auf die längsverlaufende
innere Oberfläche
des Führungsbereiches 171a,
bis es in einem Halter 171r gehalten wird, der an dem Sockel 171k im
unteren Bereich der inneren Oberfläche ausgebildet ist. Auf diese
Weise bewegt sich der Verriegelungsbereich 175b in eine
Position, in der er den Führungsbereich 171a in
einem offenen Zustand hält
(Öffnungsstellung),
wie in 12(b) gezeigt
ist. Das IC-Bauelement kann dann durch den Führungsbereich 171a hindurchtreten,
und es wird ein Zustand erreicht, in dem das IC in den Führungskern 18 eingelegt
und daraus entnommen werden kann, wobei es durch den Führungsbereich 171a geführt wird.
Bei dem in 12 gezeigten
Beispiel kann eine Abwärtsbewegung
der Hebelplatte 19 um 1,5 mm in eine Öffnungs/Schließbewegung
des Verriegelungsbereiches 175b um 4,7 mm übersetzt
werden.
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Wenn
der Riegel 175 in dem in 11 gezeigten
Zustand gehalten ist, liegen der Tastbereich 175a einerseits
und die ersten und zweiten Arme 175d, 175e andererseits
auf entgegengesetzten Seiten einer Ebene H3 (siehe 11), die rechtwinklig zur Drehachse der
Welle 177 und parallel zu der Richtung ist, in der sich
die Hebelplatte 19 auf den Einsatzköper 17 zu und von
diesem weg bewegt, so daß die
Bewegungbahn des Tastbereiches 175a und die Bewegungsbahnen
der ersten und zweiten Arme 175d, 175e, die durch
die Bewegung der Hebelplatte 19 bewirkt werden, auf entgegengesetzten
Seiten der Ebene H3 liegen. Somit kann die Hebelplatte 19 ausschließlich auf
den Tastbereich 175a wirken, ohne mit dem Randbereich der Öffnung 192,
die etwas weiter ist als der Einlaß 171b, auf den Arm 175c zu
wirken. Wenn sich die Hebelplatte 19 dem Einsatzkörper 17 annähert, bewegt
sich daher der Arm 175c aus dem Inneren des Führungsbereiches 171a durch
den Einlaß 171b hindurch
nach außen
(über den
Einlaß 171b)
hinaus, doch stößt die Hebelplatte 19 nicht
an dem Arm 175c an. Die Schwenkbewegung des Tastbereiches 175a und
die Schwenkbewegung des Verriegelungsbereiches 175b sind
durch den Arm 175c zuverlässig gekoppelt.
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An
der inneren Oberfläche
des Führungsbereiches 171a ist
in Richtung der kürzeren
Seite im unteren Bereich ein Federhalter 171j ausgebildet,
wie in 7, 8 und 11 gezeigt ist, und der Tastbereich 175a wird
durch die Torsionsfeder 176, die an dem Federhalter 171j befestigt
ist, nach oben vorgespannt. Wenn sich die Hebelplatte 19 nach
oben bewegt und keine abwärts
gerichtete Kraft mehr auf den Tastbereich 175a ausübt, wird
daher der Tastbereich 175a durch die Torsionsfeder 176 nach
oben vorgespannt und nach oben geschwenkt. Infolge dessen schwenkt
der Verriegelungsbereich aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung.
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Wenn
ein zu prüfendes
IC-Bauelement durch einen Saugkopf des X-Y-Förderers 304 von einem Kundentablar
KST auf ein Prüftablar
TST umgeladen wird, drückt
der Saugkopf die Hebelplatte 19 nach unten (in der Richtung,
in der sich die Hebelplatte 19 auf den Einsatzkörper 17 zu
bewegt). Infolge dessen bewegt sich die Hebelplatte 19 nach
unten und drückt den
Tastbereich 175a abwärts.
Der Tastbereich 175a schwenkt unter der Wirkung der Hebelplatte 19 nach unten,
und der Verriegelungsbereich 175b schwenkt dabei aus der
Schließstellung
in die Öffnungsstellung.
Infolge dessen nimmt das zu prüfende
IC einen Zustand an, in dem es durch den Führungsbereich 171a geführt und
auf den Führungskern 18 überführt werden
kann, und das zu prüfende,
vom Saugkopf des X-Y-Förderers 304 aufgenommene
IC wird in den Führungskern 18 eingesetzt.
Nachdem das zu prüfende
IC im Führungskern 18 abgesetzt
worden ist, fährt
der Saugkopf des X-Y-Förderers
304 vom Einsatzkörper 17 weg.
Folglich wird die Andruckkraft des Saugkopfes auf die Hebelplatte 19 aufgehoben,
und die Hebelplatte 19 bewegt von dem Einsatzkörper 17 weg.
Somit wird die Andruckkraft der Hebelplatte auf den Tastbereich 175a aufgehoben.
Der Tastbereich 175a schwenkt durch die vorspannende Kraft
der Torsionsfeder 176 nach oben, und der Verriegelungsbereich 175b bewegt
sich dabei aus der Öffnungsstellung
in die Schließstellung.
Dadurch wird verhindert, daß das
zu prüfende,
durch den Führungskern 18 abgestützte IC
aus dem Halteeinsatz herausspringt. Außerdem drückt das Ende des Verriegelungsbereiches 175b in
der Schließstellung
auf eine obere Oberfläche
des zu prüfenden,
in dem Führungskern 18 abgestützten ICs,
so daß eine
Positionsabweichung des zu prüfenden
ICs verhindert wird.
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Wie
in 13 und 14 gezeigt ist, sind auf beiden
Seiten des Halteeinsatzes 16 Führungslöcher 20 ausgebildet,
in die ein Führungsstift 32 eines
Stößels 30 von
oben und eine Führungsbuchse 411 der Sockelführung 41 von
unten eingeführt
wird, und in Eckbereichen auf beiden Seiten des Halteeinsatzes 16 sind
Montagelö cher 21 für die Montagelaschen 14 des
Prüftablars
TST ausgebildet. Dabei ist zu bemerken, daß in 13 und 14 der
Aufbau des Halteeinsatzes 16 vereinfacht ist.
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Wie
in 13 und 14 gezeigt ist, dienen die Führungslöcher 20 des
Halteeinsatzes 16 zur Ausrichtung. Wenn z. B. das Führungsloch 20 auf
der linken Seite in der Zeichnung zur Ausrichtung benutzt wird und
sein innerer Durchmesser kleiner gemacht wird als der des Führungsloches 20 auf
der rechten Seite, wird der Führungsstift 32 des
Stößelsockels 34 zu
Ausrichtzwecken in die obere Hälfte
des Führungsloches 20 auf
der linken Seite eingeführt,
und die Führungsbuchse 411 der
Sockelführung 41 wird zu
Führungszwecken
in die untere Hälfte
dieses Führungsloches
eingeführt.
Andererseits steht das Führungsloch 20 auf
der rechten Seite in der Zeichnung mit dem Führungsstift 32 des
Stößels 30 und
der Führungsbuchse 411 der
Sockelführung 41 in
losem Eingriff.
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Wie 13 zeigt, ist an dem Prüfkopf eine Sockelplatine 50 angeordnet.
Die Anordnung der Sockelplatine 50 kann der Anzahl der
Prüflinge 2 entsprechen,
z. B. insgesamt vier Spalten in jeder dritten Spalte in Zeilenrichtung
(4 Zeilen × 4
Spalten) auf dem in 6 gezeigten
Prüftablar
TST, alternativ, wenn die Größe jeder
Sockelplatine 50 klein gemacht werden kann, können die
Sockelplatinen 50 in 4 Zeilen × 16 Spalten auf dem Prüfkopf 5 angeordnet
werden, so daß alle
Prüflinge 2,
die auf dem in Figur gezeigten Prüftablar TST gehalten sind,
auf einmal geprüft
werden können.
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Wie
in 13 gezeigt ist, ist
auf der Sockelplatine 50 der Sockel 40 vorgesehen,
und wie in 13 und 14 gezeigt ist, ist die Sockelführung 41 so auf
dem Sockel 40 befestigt, daß Anschlußklemmen 44 des Sockels 40 frei
liegen. Bei den Anschlußklemmen 44 des
Sockels 40 handelt es sich um Prüfstifte, deren Anzahl und Positionen
den externen Kontakten 22 des Prüflings 2 entsprechen
und die durch eine nicht gezeigte Feder nach oben vorgespannt sind.
Auf beiden Seiten der Sockelführung 41 sind
die Führungsbuchsen 411 vorgesehen,
in welche die an dem Stößel ausgebildeten
Führungsstifte 32 eingeführt werden,
um die Sockelführung
mit den Führungsstiften 32 auszurichten.
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Der
in 13 und 14 gezeigte Stöße1 30 ist in
einer Anzahl, die der Anzahl der Sockel 40 entspricht,
auf der Oberseite des Prüfkopfes 5 angeordnet
und ist in der Lage, sich in Richtung der Z-Achse mit Hilfe eines
nicht gezeigten Z-Achsen-Antriebs (z. B. eines Fluiddruckzylinders)
auf und ab zu bewegen. Wie in 13 und 14 gezeigt ist, ist ein etwa
in der Mitte des Stößels 30 liegender
Teil als Druckglied 31 zum Andrücken des Prüflings 2 ausgebildet,
und auf beiden Seiten davon befinden sich die Führungsstifte 32, die
in die Führungslöcher 20 des
Halteeinsatzes 16 und die Führungsbuchsen 411 der
Sockelführung 40 einzuführen sind.
Wie in 13 und 14 gezeigt ist, ist außerdem zwischen
dem Druckglied 31 und dem Führungsstift 32 eine
Anschlagführung
die zum Einstellen der unteren Grenze vorgesehen, wenn der Stößel durch
den Z-Achsen-Antrieb abgesenkt wird, und dadurch, daß die Anschlagführung 34 die
Anschlagfläche 412 der
Sockelführung 40 berührt, wird die
untere Endlage des Stößels 30 bestimmt,
in der der Stößel mit
einer geeigneten Andruckkraft auf den im Halteeinsatz 16 gehaltenen
Prüfling
drückt,
ohne diesen zu zerbrechen.
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Als
viertes wird ein Teil erläutert
werden, der sich auf den Entladeabschnitt 400 bezieht.
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Der
in 2 und 3 gezeigte Entladeabschnitt 400 hat
einen X-Y-Förderer 404 mit
dem gleichen Aufbau wie der X-Y-Förderer 304 im Ladeabschnitt 300.
Geprüfte
ICs werden vom Prüftablar
TST, das zu dem Entladeabschnitt 400 ausgetragen wurde,
mit Hilfe des X-Y-Förderers 404 auf
ein Kundentablar KST umgeladen.
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Wie 2 zeigt, hat die Bühne 105 des
Entladeabschnitts 400 zwei Paare von Fenstern 406,
die so angeordnet sind, daß die
zum Entladeabschnitt 400 zugeführten Kundentablare KST von
unten herangeführt
werden können.
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Weiterhin
ist, obgleich nicht gezeigt, unter der jeweiligen Öffnung 406 ein
Hubtisch zum Anheben oder Absenken eines Kundentablars KST angeordnet.
Ein Kundentab-lar
KST, das nach dem Beladen mit geprüften ICs voll gelaufen ist,
wird hier abgesetzt und abgesenkt, und das volle Tablar wird an den
Transferarm 205 übergeben.
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Die
oben erläuterten
Ausführungsformen wurden
beschrieben, um das Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, und sollen die Erfindung
nicht beschränken.
Demgemäß umfassen
die in den obigen Ausführungsformen
dargestellten Elemente alle konstruktiven Abwandlungen und Äquivalente
im technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung.
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Bei
den obigen Ausführungen
können
die folgenden Abwandlungen vorgenommen werden.
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Zum
Beispiel kann die in 7 gezeigte
Torsionsfeder 173 in dem Hakenmechanismus F durch eine
Blattfeder 173' ersetzt
werden, die in Verbindung mit der Klammer 172 ausgebildet
ist, wie in 16 gezeigt
ist. Auch die Torsionsfeder 176 im Verriegelungsmechanismus
L, der in 7 gezeigt ist,
kann durch eine Blattfeder 176' ersetzt werden, wie sie in 17 gezeigt ist. Auch die
Richtung, in der bei dem Hakenmechanismus F der Hakenbereich 172a in
die Hakenaufnahme 185 eingereift, kann in eine beliebige
Richtung geändert
werden. Auch ist das Prüfgerät 10 nicht
auf den oben beschriebenen Typ mit Kammern beschränkt, sondern kann
z. B. auch ein Gerät
ohne Kammern oder mit Heizplatten sein.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird zunächst
ein Führungskern
geschaffen, der lösbar
an einem Einsatzkörper
angebracht ist. Zweitens wird gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Einsatzkörper geschaffen,
an dem ein Führungskern
lösbar
angebracht ist. Drittens wird gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Einsatzkörper
mit einem Verriegelungsmechanismus geschaffen, dessen Verriegelungsbereich
einen gro-ßen Öffnungsweg
aufweist und in der Lage ist, IC-Bauelemente mit unterschiedlichen
Größen zu handhaben.
Viertens wird gemäß der Erfindung
ein Halteeinsatz geschaffen, der den oben beschriebenen Führungskern
und den obigen Einsatzkörper
aufweist, sowie eine Handhabungsvorrichtung mit einem solchen Halteeinsatz.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Um
einen Führungskern
(18) zu schaffen, der lösbar
an einem Einsatzkörper
(17) angebracht werden kann, sowie einen Einsatzkörper (17),
an dem der Führungskern
(18) lösbar
angebracht werden kann, schafft die Erfindung einen Führungskern (18),
der in der Lage ist, lösbar
an dem Einsatzkörper (17)
angebracht zu werden, mit einem Stützbereich zur Abstützung einer äußeren Anschlußfläche eines elektronischen
Bauelements in Flächenbauweise derart,
daß externe
Kontakte des Bauelements in Richtung auf Anschlußklemmen eines Sockels frei liegen,
und einer Hakenaufnahme, die in der Lage ist, lösbar mit einem an dem Einsatzkörper ausgebildeten
Hakenbereich (172a) in Eingriff zu treten, und einen Einsatzkörper (17),
an dem der Führungskern (18)
lösbar
anzubringen ist, mit einem Führungsbereich
(171a) für
das elektronische Bauelement, der einen Befestigungssockel zur Anbringung
des Führungskerns
und einen Einlaß für das elektronische Bauelement
aufweist, welcher Einsatz so mit dem Befestigungssockel verbunden
ist, daß ein
elektronisches Bauelement zu dem an dem Befestigungssockel angebrachten
Führungskern
geleitet werden kann, und mit einem Hakenbereich (172a),
der lösbar mit
der Hakenaufnahme an dem Befestigungssockel in Eingriff zu bringen
ist.
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(7)