DE19914775A1 - IC-Prüfgerät - Google Patents
IC-PrüfgerätInfo
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Abstract
In einem IC-Prüfgerät zum Prüfen von Halbleiterbausteinen werden Eingabe/Ausgabe-Klemmen (HB) des Halbleiterbausteins gegen Kontaktstifte (51) eines Prüfkopfes angedrückt. Zur präzisen Ausrichtung der Klemmen in bezug auf die Kontaktstifte (51) weist ein Einsatz (19) eines Prüftablars für die Halbleiterbausteine Löcher (23) auf, in welche die kugelförmigen Klemmen (HB) des Halbleiterbausteins passend eingreifen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein IC-Prüfgerät zum Prüfen eines integrierten
Halbleiterbausteins (im folgenden als "IC" bezeichnet), insbesondere ein IC-Prüf
gerät mit verbesserter Genauigkeit bei der Positionierung der Prüfobjekte an ei
nem Kontaktbereich.
Ein als "Handler" bezeichnetes IC-Prüfgerät transportiert eine große Anzahl von
auf einem Tablar gehaltenen ICs in das Innere eines IC-Prüfgerätes, wo die ICs
elektrisch mit einem Prüfkopf in Kontakt gebracht werden, wonach eine
IC-Prüfeinheit (im folgenden als "Prüfer" bezeichnet) veranlaßt wird, die Prüfung
auszuführen. Wenn die Prüfung abgeschlossen ist, werden die ICs vom Prüfkopf
abtransportiert und in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Prüfung so auf
Tablaren abgelegt, daß sie nach Kategorien von guten und schadhaften ICs sor
tiert sind.
Bei einem herkömmlichen IC-Prüfgerät sind die zum Halten der zu prüfenden
oder geprüften ICs dienenden Tablare (im folgenden als "Kundentablare" be
zeichnet) und die im Inneren des IC-Prüfgerätes umlaufenden Tablare (im fol
genden als "Prüftablare" bezeichnet) ihrer Art nach verschieden. Bei Prüfgeräten
dieses Typs werden die ICs vor und nach der Prüfung zwischen den Kundentab
laren und den Prüftablaren umgesetzt. Bei der Prüfprozedur, bei der die ICs ge
prüft werden, indem sie mit dem Prüfkopf in Kontakt gebracht werden, werden
die ICs in dem Zustand gegen den Prüfkopf angedrückt, in dem sie auf den Prüf
tablaren gehalten sind.
Im Gegensatz dazu gibt es einen bekannten Typ von IC-Prüfgeräten, bei dem
eine Heizplatte etc. dazu verwendet wird, die auf einem Kundentablar gehalte
nen ICs einer thermischen Beanspruchung auszusetzen, und dann mehrere ICs
auf einmal durch Saugköpfe aufgenommen und zu dem Prüfkopf transportiert
werden, mit dem sie in elektrischen Kontakt gebracht werden. Bei der Prüfproze
dur mit dieser Art von Prüfgeräten werden die ICs in dem Zustand gegen den
Prüfkopf angedrückt, in dem sie von den Saugköpfen aufgenommen werden.
Bei der Prüfung von ICs des Kugelraster-Typs (BGA für Ball Grid Array) umfaßt
ein Kontaktbereich eines Prüfkopfes 104, wie er in Fig. 29 gezeigt ist, mehrere
zurückziehbare Kontaktstifte 51, die durch Federn (nicht gezeigt) nach oben vor
gespannt sind. Wie im Teil B der Fig. 30 gezeigt ist, haben die freien Enden ko
nische Einzüge 21a, die zu den kugelförmigen Eingabe/Ausgabe-Klemmen (im
folgenden auch als "Lötkugeln" HB bezeichnet) eines Prüfobjekts (ICs) passen.
Bei dem herkömmlichen Prüfgerät dient die äußere Umfangskontur des Gehäu
seformteils PM eines ICs zur Ausrichtung des Prüfobjektes mit den Kontaktstif
ten 51.
Bei einem Baustein in Chipgröße (CSP für Chip Size Package) etc. ist jedoch die
Maßgenauigkeit des Gehäuseformteils PM extrem grob, und die Positionsgenau
igkeit zwischen der äußeren Umfangskontur und den Lötkugeln HB ist nicht
notwendigerweise gewährleistet. Wenn ein IC mit Hilfe der äußeren Umfangsflä
che des Gehäuseformteils PM positioniert wird, wird deshalb, wie im Teil C in Fig.
30 gezeigt ist, das IC in einem versetzten Zustand gegen die Kontaktstifte 51
angedrückt, und die Lötkugeln HB können leicht durch die scharfen vorderen
Enden der Kontaktstifte 51 beschädigt werden.
Um durch die Kontaktstifte 51 verursachte Schäden an den Lötkugeln HB zu
vermeiden, wird außerdem selbst bei anderen ICs als solchen mit Gehäusen in
Chipgröße, bevor das Prüfobjekt gegen die Kontaktstifte 51 des Prüfkopfes ange
drückt wird, das Prüfobjekt vom Sockel gelöst und dort einmal positioniert, so
daß das Problem besteht, daß die Schaltzeit des Prüfgerätes verlängert wird.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein IC-Prüfgerät zu schaffen,
das eine erhöhte Positioniergenauigkeit eines Prüfobjekts an einem Kontaktbe
reich aufweist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein IC-Prüfgerät zum Prüfen eines oder
mehrerer Halbleiterbausteine vorgesehen, mit:
einem Kontaktbereich, der an einem Prüfkopf ausgebildet ist, und gegen den Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Halbleiterbausteine angedrückt werden,
einer Halteeinrichtung, die die Halbleiterbausteine hält, und
einer an der Halteeinrichtung vorgesehenen Führung, die die Halbleiterbaustei ne berührt und dadurch positioniert.
einem Kontaktbereich, der an einem Prüfkopf ausgebildet ist, und gegen den Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Halbleiterbausteine angedrückt werden,
einer Halteeinrichtung, die die Halbleiterbausteine hält, und
einer an der Halteeinrichtung vorgesehenen Führung, die die Halbleiterbaustei ne berührt und dadurch positioniert.
Bei dem IC-Prüfgerät gemäß der vorliegenden Erfindung wird nicht das Gehäu
seformteil des ICs positioniert, sondern es sind die Eingabe/Ausgabe-Klemmen
selbst, die gegen den Kontaktbereich angedrückt und durch eine Führung posi
tioniert werden. Deshalb treten keinerlei Abweichungen zwischen der Halteein
richtung für ein Prüfobjekt und den Prüfobjekten mehr auf, und die Positionier
genauigkeit der Eingabe/Ausgabe-Klemmen des Prüfobjekts in bezug auf den
Kontaktbereich wird deutlich verbessert.
Infolgedessen ist es nicht mehr erforderlich, die Position eines Prüfobjektes zu
korrigieren, bevor es gegen einen Kontaktbereich angedrückt wird, und die
Schaltzeit des Prüfgerätes kann verkürzt werden.
Die Halteeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt alle Einrichtun
gen, mit denen Prüfobjekte gehalten werden, während die zu prüfenden Prüfob
jekte zu den Kontaktbereichen des Prüfkopfes transportiert werden.
Zum Beispiel ist bei dem Prüfgerät nach Anspruch 2 die Halteeinrichtung ein
Prüftablar zum Überführen eines Prüfobjektes aus einem Ladeabschnitt für das
Prüfobjekt zu einem Prüfkopf, während bei dem Prüfgerät nach Anspruch 3 die
Halteeinrichtung eine Heizplatte zum Ausüben einer thermischen Beanspru
chung auf ein Prüfobjekt ist, bevor das Prüfobjekt gegen einen Kontaktbereich
gedrückt wird. Weiterhin ist bei dem Prüfgerät nach Anspruch 4 die Halteein
richtung ein IC-Träger, der im Inneren einer Prüfkammer im Umlauf ist und der
ein in die Prüfkammer zugeführtes Prüfobjekt dicht an den Prüfkopf bringt. Na
türlich umfaßt das IC-Prüfgerät gemäß der vorliegenden Erfindung auch andere
Halteeinrichtungen wie etwa einen Saugkopf eines Förderers.
Die Prüfobjekte, auf die die vorliegende Erfindung angewandt wird, sind nicht
besonders beschränkt. Alle Arten von ICs sind einbezogen. Wie durch das
IC-Prüfgerät nach Anspruch 5 gezeigt wird, ist der Effekt jedoch besonders bemer
kenswert, wenn die Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Prüfobjekte kugelförmige
Klemmen sind, d. h., wenn das IC ein sogenanntes Kugelraster-IC ist.
Die Führung gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht speziell beschränkt
hinsichtlich ihrer Form, ihrer Einstellposition, ihrer Anzahlen, Materialien etc.,
sofern sie die Funktion erfüllt, die Eingabe/Ausgabe-Klemmen eines Prüfobjek
tes zu berühren und zu positionieren. Alle Varianten sind eingeschlossen.
Beispielsweise ist bei dem IC-Prüfgerät nach Anspruch 6 die Führung ein Loch,
in das eine kugelförmige Klemme hineinpaßt. In diesem Fall ist es möglich, Lo
cher vorzusehen, in die alle kugelförmigen Klemmen hineinpassen, oder Locher
vorzusehen, in die einige kugelförmige Klemmen passen. Außer einer Führung,
bei der eine einzelne kugelförmige Klemme in ein einzelnes Loch paßt, ist es wei
terhin auch möglich, ein Ende einer kugelförmigen Klemme und ein Ende einer
anderen kugelförmigen Klemme in ein einziges Loch eingreifen zu lassen. Der
Begriff "Loch", wie er hier verwendet wird, umfaßt neben einem durchgehenden
Loch durch die Halteeinrichtung hindurch auch eine Vertiefung, die nicht durch
die Halteeinrichtung hindurchgeht.
Weiterhin ist bei dem IC-Prüfgerät nach Anspruch 7 die Führung ein Vorsprung,
der zwischen zwei kugelförmige Klemmen greift. In diesem Fall ist es möglich,
Vorsprünge vorzusehen, die zwischen alle kugelförmigen Klemmen greifen, oder
Vorsprünge vorzusehen, die zwischen einige kugelförmige Klemmen greifen. Wei
terhin ist es auch möglich, Vorsprünge vorzusehen, die zwischen drei oder mehr
kugelförmige Klemmen greifen. Die Formen dieser Vorsprünge sind nicht beson
ders beschränkt und brauchen nur solche Formen zu sein, die es den Vorsprün
gen ermöglichen, zwischen die kugelförmigen Klemmen zu greifen, wenn jedoch
verjüngte Flächen an ihren freien Enden oder verkleinerte Durchmesser an ih
ren freien Enden vorgesehen sind, wird der Eingriff mit den kugelförmigen Klem
men sanfter, so daß dies bevorzugt ist.
Weiterhin ist bei dem IC-Prüfgerät nach Anspruch 8 die Führung eine verjüngte
Oberfläche, die die kugelförmigen Klemmen berührt. In diesem Fall ist es mög
lich, eine verjüngte Oberfläche vorzusehen, die sämtliche kugelförmigen Klem
men berührt, oder eine verjüngte Oberfläche vorzusehen, die einige der kugelför
migen Klemmen berührt. Statt eine kugelförmige Klemme ein Loch berühren zu
lassen, ist es außerdem auch möglich, ein Ende einer kugelförmigen Klemme
und ein Ende einer anderen kugelförmigen Klemme in ein Loch eingreifen zu
lassen. Die Bedingungen der verjüngten Oberfläche hinsichtlich ihres Neigungs
winkels und ihrer Hefe sind nicht besonders beschränkt.
Das IC-Prüfgerät gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt verschiedene Typen
von IC-Prüfgeräten wie etwa Prüfgeräte eines Typs, bei dem Prüfobjekte in dem
Zustand gegen die Kontaktbereiche des Prüfkopfes angedrückt werden, in dem
sie auf einem Tablar gehalten sind, und Prüfgeräte eines Typs, bei dem Prüfob
jekte in dem Zustand gegen die Kontaktbereiche eines Prüfkopfes angedrückt
werden, in dem sie von Saugköpfen aufgenommen und gehalten werden.
Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
verdeutlicht durch die nachfolgende Beschreibung der entsprechenden Techni
ken unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform ei
nes IC-Prüfgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Flußdiagramm für ein Tablar, zur Illustration des Verfah
rens zur Handhabung eines Prüfobjektes in dem Prüfgerät nach Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Aufbaus eines IC-Staplers
des Prüfgerätes nach Fig. 1;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Kundentablars, das in dem
Prüfgerät nach Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Prüftablars,
das in dem Prüfgerät nach Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 6 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Stößels, eines
Einsatzes (Prüftablar), einer Sockelführung und von Kontaktstiften (Sockel) in
dem Prüfkopf nach Fig. 1;
Fig. 7 einen Schnitt zu Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittdarstellung in dem Zustand, in dem der Stößel in
dem Prüfkopf nach Fig. 1 abgesenkt ist;
Fig. 9 einen vergrößerten Schnitt durch den Bereich A in Fig. 8;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines IC-Halters gemäß Fig. 9;
Fig. 11 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung (entsprechend dem Bereich A in Fig. 8);
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht einer Führung für Bausteine ge
mäß Fig. 11;
Fig. 13 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung (entsprechend dem Bereich A in Fig. 8);
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht einer Führung für Bausteine ge
mäß Fig. 13;
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform ei
nes IC-Prüfgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 16 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer Führung für
ein Prüfobjekt in einer Heizplatte gemäß Fig. 15;
Fig. 17 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Füh
rung für ein Prüfobjekt in einer Heizplatte gemäß Fig. 15;
Fig. 18 einen Schnitt durch noch eine weitere Ausführungsform einer
Führung für ein Prüfobjekt in einer Heizplatte gemäß Fig. 15;
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform ei
nes IC-Prüfgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung:
Fig. 20 eine Planskizze für das Verfahren zur Bewegung von Prüfobjek
ten in einem Prüfgerät gemäß Fig. 19;
Fig. 21 einen schematischen Grundriß einer Transfereinrichtung in
dem Prüfgerät gemäß Fig. 19;
Fig. 22 eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Trans
portweges für einen IC-Träger in dem Prüfgerät gemäß Fig. 19;
Fig. 23 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Prüfprozedur für ein
Prüfobjekt in der Prüfkammer des Prüfgerätes gemäß Fig. 19;
Fig. 24 einen Schnitt längs der Linie XXIV-XXIV in Fig. 21;
Fig. 25 einen Schnitt entsprechend Fig. 9, zur Erläuterung eines Ver
fahrens zur Handhabung eines Prüfobjektes in einer Prüfkammer des Prüfgerä
tes gemäß Fig. 19;
Fig. 26 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer Führung für
ein Prüfobjekt in einem IC-Träger;
Fig. 27 einen Schnitt einer anderen Ausführungsform einer Führung
für ein Prüfobjekt in einem IC-Träger;
Fig. 28 einen Schnitt durch noch eine weitere Ausführungsform einer
Führung für ein Prüfobjekt in einem IC-Träger;
Fig. 29 eine perspektivische Ansicht von Kontaktstiften (Sockel) im all
gemeinen;
Fig. 30 eine Teilansicht wesentlicher Teile zur Illustration des Zustands
in dem Kugelklemmen und Kontaktstifte eines ICs miteinander in Kontakt ste
hen.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand
der Zeichnungen erläutert.
Fig. 2 ist eine Darstellung zur Erläuterung des Verfahrens zur Handhabung ei
nes Prüfobjektes in dem Prüfgerät gemäß der vorliegenden Ausführungsform
und zeigt in einem Grundriß Bauteile, die in vertikaler Richtung ausgerichtet
sind. Deshalb wird die mechanische (dreidimensionale) Struktur anhand der Fig.
1 erläutert. Das Prüfgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfindung prüft (unter
sucht) ob das IC in einem Zustand, in dem es einer Hochtemperatur- oder Tief
temperaturbeanspruchung ausgesetzt wird, angemessen arbeitet, und klassifi
ziert die ICs anhand der Prüfergebnisse. Die Funktionsprüfung in dem Zustand
mit thermischer Beanspruchung erfolgt durch Umsetzen der Prüfobjekte von ei
nem Tablar, das eine große Anzahl von zu prüfenden Prüfobjekten trägt (im fol
genden auch als "Kundentablar" KST bezeichnet, siehe Fig. 4) auf ein Prüftab
lar TST (siehe Fig. 5), das durch das innere des Prüfgerätes 1 transportiert
wird.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, umfaßt das Prüfgerät 1 gemaß der vorliegen
den Ausführungsform deshalb ein IC-Magazin 200, in dem die zu prüfenden Ob
jekte gehalten sind oder die geprüften Objekte sortiert gespeichert sind, einen
Ladeabschnitt 300, der die Prüfobjekte vom IC-Magazin 200 in einen Kam
merabschnitt 100 weiterleitet, den Kammerabschnitt 100, der einen Prüfkopf
enthält, und einen Entladeabschnitt 400, der die in dem Kammerabschnitt 100
geprüften Objekte klassifiziert und austrägt.
Das IC-Magazin 200 hat einen Stapler 201 für zu prüfende ICs und einen Stap
ler 202 für geprüfte ICs, in dem die Prüfobjekte anhand der Prüfergebnisse klas
sifiziert sind.
Die Stapler 201 und 202 für ungeprüfte und geprüfte ICs umfassen gemäß Fig.
3 jeweils ein rahmenförmiges Traggestell 203 für Tablare und einen Heber
204, der in der Lage ist, von unten in das Traggestell 203 einzutreten und sich
nach oben zu bewegen. Das Traggestell 203 unterstützt in seinem Inneren eine
Vielzahl von gestapelten Kundentablaren KST. Nur die gestapelten Kundentabla
re KST werden durch den Heber 204 auf und ab bewegt.
Der Stapler 201 für ungeprüfte ICs nimmt gestapelte Kundentablare KST auf,
auf denen die zu prüfenden Objekte gehalten sind, während der Stapler 202 für
geprüfte ICs gestapelte Kundentablare KST aufnimmt, auf denen die fertig ge
prüften Objekte geeignet klassifiziert sind.
Da die Stapler 201 und 202 für ungeprüfte und geprüfte ICs denselben Aufbau
haben, können die Anzahlen der Stapler 201 und 202 für ungeprüfte und ge
prüfte ICs nach Bedarf gewählt werden.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Beispiel hat der Stapler 201 für ungeprüf
te ICs zwei Stapler STK-B und benachbart dazu zwei leere Stapler STK-E, die an
den Entladeabschnitt 400 zu überführen sind, während der Stapler 202 für ge
prüfte ICs acht Stapler STK-1, STK-2, . . ., STK-8 umfaßt und ICs halten kann,
die in Übereinstimmung mit den Prüfergebnissen nach maximal acht Klassen
sortiert sind. Das heißt, zusätzlich zu der Klassifizierung der ICs als gut und
schadhaft ist es möglich, die guten ICs in solche mit hohen Arbeitsgeschwindig
keiten, solche mit mittleren Arbeitsgeschwindigkeiten und solche mit niedrigen
Geschwindigkeiten zu unterteilen und die schadhaften ICs zu unterteilen in sol
che, die eine Nachprüfung erfordern, etc.
Das oben erwähnte Kundentablar KST wird mit Hilfe eines zwischen dem IC-Ma
gazin 200 und einer Prüfplatte 105 angeordneten Transferarms 205 von der Un
terseite der Prüfplatte 105 zu einer Öffnung 306 des Ladeabschnitts 300 über
führt. Weiterhin werden in dem Ladeabschnitt 300 die auf das Kundentablar
KST aufgesetzten Prüfobjekte durch einen X-Y-Förderer 304 einmal an einen
Ausrichter 305 übergeben. Dort werden die Positionen der Prüfobjekte relativ
zueinander korrigiert, dann werden die an den Ausrichter 305 übergebenen
Prüfobjekte wieder mit Hilfe des X-Y-Förderers 304 auf das in dem Ladeab
schnitt 300 haltende Prüftablar TST aufgesetzt.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat der X-Y-Förderer 304, der die Prüfobjekte von ei
nem Kundentablar KST auf das Prüftablar TST umsetzt, zwei Schienen 301, die
über der Oberseite der Prüfplatte 105 verlaufen, einen beweglichen Arm 302, der
in der Lage ist, sich an diesen beiden Schienen 301 hin- und hergehend (diese
Richtung wird als die Y-Richtung bezeichnet) zwischen dem Prüftablar TST und
einem Kundentablar KST zu bewegen, und einen beweglichen Kopf 303, der an
dem beweglichen Arm 302 gehalten und in der Lage ist, sich in der X-Richtung
längs des beweglichen Arms 302 zu bewegen.
An dem beweglichen Kopf 303 des X-Y-Förderers 304 sind nach unten weisende
Saugköpfe angebracht. Die Saugköpfe bewegen sich, während Luft eingesogen
wird, um die Prüfobjekte vom Kundentablar KST aufzunehmen und sie auf das
Prüftablar TST aufzusetzen. Zum Beispiel sind an dem beweglichen Kopf 303
etwa acht Saugköpfe angeordnet, so daß es möglich ist, acht Prüfobjekte auf
einmal auf das Prüftablar TST umzusetzen.
In einem allgemeinen Kundentablar KST sind Einzüge zum Halten der Prüfob
jekte ausgebildet, die größer sind als die Umrisse der Prüfobjekte, so daß die Po
sitionen der Prüfobjekte, wenn sie auf dem Kundentablar KST gehalten sind, in
weitem Bereich variieren können. Wenn die Prüfobjekte von den Saugköpfen
aufgenommen und in diesem Zustand direkt zu dem Prüftablar TST überführt
werden, ist es deshalb schwierig, die ICs präzise in die Aufnahme-Einzüge fal
lenzulassen, die in dem Prüftablar TST ausgebildet sind. Deshalb ist bei dem
Prüfgerät 1 nach dieser Ausführungsform eine als Ausrichter 105 bezeichnete
Positionskorrektureinrichtung für die ICs zwischen der Halteposition des Kun
dentablars KST und dem Prüftablar TST vorgesehen. Dieser Ausrichter 305 hat
verhältnismäßig tiefe Einzüge, die an ihren Umfangsrändern von geneigten
Oberflächen umgeben sind, so daß, wenn von den Saugköpfen aufgenommene
Prüfobjekte in diese Einzüge fallengelassen werden, die Endlagen der Prüfobjek
te durch die geneigten Oberflächen korrigiert werden. Infolgedessen werden die
Positionen der acht Prüfobjekte relativ zueinander präzise eingestellt, und es ist
möglich, die korrekt positionierten Prüfobjekte wieder mit den Saugköpfen auf
zunehmen und sie auf das Prüftablar TST aufzusetzen, so daß die Prüfobjekte
präzise in die Aufnahme-Einzüge des Prüftablars TST umgesetzt werden.
Die oben erwähnten Prüftablare TST werden, nachdem sie im Ladeabschnitt 300
mit den Prüfobjekten beladen worden sind, in den Kammerabschnitt 100 über
führt, und dann werden die Prüfobjekte in einem Zustand geprüft, in dem sie
auf dem Prüftablar TST gehalten sind.
Der Kammerabschnitt 100 hat eine Thermostatkammer 100, um die auf das
Prüftablar TST aufgesetzten Prüfobjekte einer gewünschten Hochtemperatur- oder
Tieftemperaturbeanspruchung oder keiner Temperaturbeanspruchung aus
zusetzen, eine Prüfkammer 102, um die Prüfobjekte in einem Zustand, in dem
sie in der Thermostatkammer 101 einer thermischen Beanspruchung ausgesetzt
wurden oder nicht, mit dem Prüfkopf in Kontakt zu bringen, und eine Tempe
rierkammer 103 zum Zurückführen der thermischen Beanspruchung der in der
Prüfkammer 102 geprüften Objekte.
Wenn in der Thermostatkammer 101 eine Hochtemperaturbeanspruchung ange
wandt wurde, werden die Prüfobjekte in der Temperierkammer 103 durch Ein
blasen von Luft gekühlt, um sie auf Zimmertemperatur abzukühlen. Alternativ,
wenn eine Tieftemperatur von etwa -30°C in der Thermostatkammer 101 ange
wandt worden ist, werden die Prüfobjekte durch Heißluft, eine Heizung, etc. er
wärmt, um sie auf eine Temperatur zurückzuführen, bei der keine Kondensation
auftritt. Als nächstes werden die so geprüften Objekte zu dem Entladeabschnitt
400 überführt.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind die Thermostatkammer 101 und die Temperier
kammer 103 des Kammerabschnitts 100 so angeordnet, daß sie von der Prüf
kammer 102 aufragen. Weiterhin hat die Thermostatkammer 101 einen Verti
kalförderer, wie schematisch in Fig. 2 gezeigt ist. Mehrere Prüftablare TST wer
den auf dem Vertikalförderer in Bereitschaft gehalten, bis die Prüfkammer leer
ist. Während sie bereitstehen, wird eine Hochtemperatur- oder Tieftemperatur
beanspruchung auf die Prüfobjekte angewandt.
Die Prüfkammer 102 hat einen in ihrer Mitte angeordneten Prüfkopf 104. Ein
Prüftablar TST wird über den Prüfkopf 104 transportiert, und die Prüfobjekte
werden geprüft, indem ihre Eingabe/Ausgabe-Klemmen HB mit den Kontaktstif
ten 51 des Prüfkopfes 104 in elektrischen Kontakt gebracht werden. Anderer
seits wird das Prüftablar TST, das fertig geprüft wurde, in der Temperierkammer
103 behandelt, um die Temperatur der ICs auf Zimmertemperatur zurückzufüh
ren, und wird dann in den Entladeabschnitt 400 ausgeworfen. Vor der Ther
mostatkammer 101 und dem oberen Teil der Temperierkammer 103 ist die Prüf
platte 105 angeordnet, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Auf dieser Prüfplatte ist ein
Förderer 108 für Prüftablare montiert. Das Prüftablar TST, das durch den auf
der Prüfplatte 105 angeordneten Förderer 108 aus der Temperierkammer 103
ausgeworfen wurde, wird durch den Entladeabschnitt 400 und den Ladeab
schnitt 300 zu der Thermostatkammer 101 zurückgeführt.
Fig. 5 zeigt in einer Explosionsdarstellung den Aufbau eines Prüftablars TST,
das in dieser Ausführungsform verwendet wird. Das Prüftablar TST hat einen
rechteckigen Rahmen 12 mit mehreren parallel und in gleichmäßigen Abständen
angeordneten Stegen 13 und weist eine Vielzahl von Aufnahmeteilen 14 auf, die
in gleichmäßigen Abständen nach beiden Seiten von den Stegen 13 und den ih
nen gegenüberliegenden Seiten 12a des Rahmens 12 vorspringen. Halter 15 für
Einsätze werden zwischen diesen Stegen 13, zwischen den Stegen 13 und den
Seiten 12a und den beiden Aufnahmenteilen 14g gebildet.
Die Halter 15 sind dazu ausgebildet, jeweils einen Einsatz 16 aufzunehmen. Ein
Einsatz 16 ist mit Hilfe von Befestigungsorganen 17 schwimmend an den beiden
Aufnahmeteilen 14 angebracht. Deshalb sind an den beiden Enden der Einsätze
16 Montagelöcher 21 für die Aufnahmeteile 14 ausgebildet. Beispielsweise sind
etwa 16 × 4 dieser Einsätze 16 in einem Prüftablar TST angeordnet.
Die Einsätze 16 haben dieselbe Form und dieselben Abmessungen, und die
Prüfobjekte sind in diesen Einsätzen aufgenommen. Der IC-Halter 19 des Ein
satzes 16 wird durch die Form des aufzunehmenden Prüfobjektes bestimmt und
ist bei dem in Fig. 5 gezeigten Beispiel als ein rechteckiger Einzug ausgebildet.
Wenn die einmal mit dem Prüfkopf 104 verbundenen Prüfobjekte in vier Zeilen
und 16 Spalten angeordnet sind, wie hier in Fig. 5 gezeigt ist, so werden bei
spielsweise vier Zeilen mit vier Spalten von Prüfobjekten gleichzeitig geprüft. Das
heißt, bei der ersten Prüfung werden die 16 Prüfobjekte mit den Kontaktstiften
51 des Prüfkopfes 104 verbunden und geprüft, die von der ersten Spalte an in
jeder vierten Spalte angeordnet sind. Bei der zweiten Prüfung wird das Prüftab
lar TST um das Maß einer Spalte bewegt, und die Prüfobjekte, die von der zwei
ten Spalte an in jeder vierten Spalte angeordnet sind, werden in ähnlicher Weise
getestet. Indem dies insgesamt viermal gemacht wird, werden sämtliche Prüfob
jekte geprüft. Die Ergebnisse der Prüfung werden unter Adressen gespeichert,
die beispielsweise durch die dem Prüftablar TST zugewiesene Identifizierungs
nummer und die Nummern der Prüfobjekte innerhalb des Prüftablars TST be
stimmt sind.
Fig. 6 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Stößels 30, eines
Einsatzes 16 (auf der Seite des Prüftablars TST), einer Sockelführung 40 und
der Kontaktstifte 51 in dem Prüfkopf 104 des Prüfgerätes. Fig. 7 ist ein Schnitt
zu Fig. 6, und Fig. 8 ist ein Schnitt in dem Zustand, in dem sich der Stößel
30 in dem Prüfkopf 104 absenkt.
Der Stößel 30 ist an der Oberseite des Prüfkopfes 104 angeordnet und wird
durch einen nicht gezeigten Z-Achsen-Antrieb (z. B. einen Fluiddruckzylinder)
vertikal in der Z-Richtung bewegt. Die Stößel 30 sind an dem Z-Achsen-Antrieb
entsprechend den Abständen der auf einmal zu prüfenden Prüfobjekte angeord
net (bei dem obigen Prüftablar insgesamt 16 für vier Zeilen in jeder vierten Spal
te).
An einem Stößel 30 ist in der Mitte ein Stab 31 zum Schieben eines Prüfobjektes
ausgebildet. An seinen beiden Seiten ist er mit Führungsstiften 32 versehen, die
in Führungslöcher 20 des später beschriebenen Einsatzes 16 und Führungs
buchsen 41 der Sockelführung 40 einzuführen sind. Weiterhin sind zwischen
dem Stab 31 und den Führungsstiften 32 Anschlagführungen 33 vorgesehen,
die die Absenkbewegung des Stößels 30 mit Hilfe des Z-Achsen-Antriebs nach
unten begrenzen. Die Anschlagführungen 33 stoßen an der Anschlagfläche 42
der Sockelführung 40 an, um die untere Endlage des Stößels zu bestimmen, da
mit das Prüfobjekt mit einem geeigneten Druck beaufschlagt wird, ohne es zu
zerbrechen.
Wie auch in Fig. 5 erläutert wird, ist der Einsatz 16 mit Hilfe eines Befesti
gungsorgans 17 am Prüftablar TST angebracht. Er ist an seinen beiden Seiten
mit Führungslöchern 20 versehen, durch welche die oben erwähnten Führungs
stifte 32 des Stößels 30 und die Führungsbuchsen 41 der Sockelführung 40 ein
treten. Wie durch den abgesenkten Zustand des Stößels in Fig. 8 illustriert
wird, hat das links in der Zeichnung liegende Führungsloch 20 in der oberen
Hälfte, wo der Führungsstift 32 des Stößels 30 zum Zweck der Positionierung
eingeführt wird, einen kleinen Durchmesser, und es hat in der unteren Hälfte,
wo die Führungsbuchse 41 der Sockelführung 40 zum Zweck der Positionierung
eingeführt wird, einen großen Durchmesser. Es ist zu bemerken, daß das Füh
rungsloch 20 auf der rechten Seite in der Zeichnung mit Spiel mit dem Füh
rungsstift 32 des Stößels 30 und der Führungsbuchse 41 der Sockelführung 40
in Eingriff steht.
Der Einsatz 16 weist in der Mitte einen IC-Halter 19 auf. Indem das Prüfobjekt
hier fallengelassen wird, wird das Prüfobjekt auf das Prüftablar TST aufgegeben.
Wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist, weist speziell bei dieser Ausführungsform
die Bodenfläche des IC-Halters 19 Führungslöcher 23 auf, die den Positionen
der Lötkugeln HB des Prüfobjektes, d. h., des Kugelraster-ICs entsprechen, und
In welche die Lötkugeln HB passend eingreifen können.
Weiterhin wird mit der äußeren Umfangsfläche des Gehäuseformteils PM ein
kleiner Zwischenraum S gebildet, so daß ein sauberer, unbehinderter Eingriff
der Lötkugeln HB in die Führungslöcher 23 ermöglicht wird.
Die in der Zeichnung darstellten Führungslöcher 23 haben die passende Anzahl
für den Eingriff mit jeder der Lötkugeln HB, doch kann die Führung gemäß der
vorliegenden Erfindung darüber hinaus auch verschiedene Formen haben.
Fig. 11 und 12 zeigen als weitere Ausführungsformen ein Beispiel, bei dem
in der Bodenfläche des IC-Halters 19 Führungslöcher 23 gebildet sind, in die
von den Lötkugeln HB des Kugelraster-ICs nur die am äußeren Umfang gelege
nen Lötkugeln HB eingreifen, und bei dem in der Mitte der Bodenfläche des
IC-Halters 19 eine Öffnung 24 ausgebildet ist, die den Kontakt der Kontaktstifte 51
mit den anderen Lötkugeln HB ermöglicht.
Weiterhin sind bei einer anderen Ausführungsform, die in Fig. 13 und 14
gezeigt ist, keine Führungslöcher vorgesehen, die mit den Lötkugeln HB eines
Kugelraster-ICs in Eingriff treten, sondern die Bodenfläche des IC-Halters 19 hat
eine Öffnung 25, durch die nur die Außenseiten der am äußeren Umfang gelege
nen Lötkugeln HB geführt werden.
Andererseits hat die am Prüfkopf befestigte Sockelführung 40 an ihren beiden
Seiten die Führungsbuchsen 41 für den Eingriff der beiden Führungsstifte 32
des Stößels 30 und für die Ausrichtung mit diesen beiden Führungsstiften. Die
Führungsbuchse 41 auf der linken Seite sorgt auch für die Ausrichtung mit dem
Einsatz 16.
An der Unterseite der Sockelführung 40 ist ein Sockel 50 befestigt, der eine Viel
zahl von Kontaktstiften 51 aufweist. Diese Kontaktstifte 51 sind durch nicht ge
zeigte Federn nach oben vorgespannt. Selbst wenn ein Druck auf ein Prüfobjekt
ausgeübt wird, ziehen sich daher die Kontaktstifte 51 zur oberen Oberfläche des
Sockels 50 zurück. Andererseits können die Kontaktstifte 51 sämtliche Lötku
geln HB selbst dann kontaktieren, wenn ein Druck unter einem gewissen Winkel
auf das Prüfobjekt ausgeübt wird. Die freien Enden der Kontaktstifte 51 haben
im wesentlichen konische Vertiefungen 51a zur Aufnahme der Lötkugeln HB ei
nes Kugelraster-ICs.
Der Entladeabschnitt 400 hat zwei X-Y-Förderer 404 mit demselben Aufbau wie
der X-Y-Förderer 304, der im Ladeabschnitt 300 vorgesehen ist. Die X-Y-Förde
rer 404 setzen die geprüften Objekte von dem zu dem Entladeabschnitt ausge
tragenen Prüftablar TST auf das Kundentablar KST um.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat die Prüfplatte 105 des Entladeabschnitts 400 zwei
Paare von Öffnungen 406, die so angeordnet sind, daß die zu dem Entladeab
schnitt 400 überführten Kundentablare KST dicht an die obere Oberfläche der
Prüfplatte 105 herangeführt werden können.
Weiterhin sind, obgleich dies nicht gezeigt ist, Hubtische zum Anheben oder Ab
senken von Kundentablaren KST unter den Öffnungen 406 angeordnet. Ein mit
den geprüften Objekten beladenes Kundentablar KST wird, wenn es voll ist, dort
aufgesetzt und abgesenkt, und das volle Tablar wird zu dem Transferarm 205
übergeben.
Obgleich es bei dem Prüfgerät 1 gemäß dieser Ausführungsform maximal acht
den von sortierbaren Kategorien gibt, können nur maximal vier Kundentabla
re KST an den Öffnungen 406 des Entladeabschnitts 400 angeordnet werden.
Deshalb gibt es in Echtzeit eine Grenze von vier sortierbaren Kategorien. Im all
gemeinen sind vier Kategorien ausreichend, d. h. gute ICs können klassifiziert
werden nach Bausteinen mit hoher Ansprechgeschwindigkeit, mittlerer An
sprechgeschwindigkeit und niedriger Ansprechgeschwindigkeit und nach schad
haften Bauteilen, doch können auch andere Kategorien auftreten, die nicht zu
diesen Kategorien gehören, beispielsweise Bausteine, die eine Nachprüfung er
fordern.
Wenn Prüfobjekte auftreten, die in eine andere Kategorie eingeordnet sind als
die Kategorien, die den vier Kundentablaren an den Öffnungen 406 des Entlade
abschnitts 400 zugewiesen sind, kann ein Kundentablar KST aus dem Entlade
schnitt 400 zum IC-Magazin zurückgebracht werden, und ein Kundentablar KST
zur Aufnahme der Prüfobjekte der neu aufgetretenen Kategorie kann an seiner
Stelle zu dem Entladeabschnitt 400 überführt werden, so daß diese Prüfobjekte
dort aufgenommen werden. Wenn Kundentablare während des Sortiervorgangs
ausgetauscht werden, so muß der Sortierervorgang für diese Zelt unterbrochen
werden, und deshalb besteht das Problem, daß der Durchsatz verringert wird.
Bei dem Prüfgerät 1 gemäß dieser Ausführungsform ist daher ein Pufferab
schnitt 405 zwischen dem Prüftablar TST und dem Fenster 406 des Entladeab
schnitts 400 vorgesehen, und Prüfobjekte einer selten auftretenden Kategorie
werden vorübergehend in diesem Pufferabschnitt 405 abgelegt.
Z. B. hat der Pufferabschnitt 405 eine Kapazität zur Aufnahme von etwa 20 bis
30 Prüfobjekten. Ein Speicher ist vorgesehen zur Speicherung der Kategorien
der ICs, die in den IC-Aufnahmeorten des Pufferabschnitts 405 gehalten werden.
Die Kategorien und Positionen der vorübergehend in dem Pufferabschnitt 405
aufgenommenen Prüfobjekte werden für jedes Prüfobjekt gespeichert. In den
Pausen des Sortiervorgangs oder wenn der Pufferabschnitt 405 überläuft, wer
den Kundentablare KST der Kategorien, zu denen die im Pufferabschnitt 405 ab
gelegten Prüfobjekte gehören, aus dem IC-Magazin 200 aufgerufen, und die
Prüfobjekte werden auf diesen Kundentablare KST aufgenommen. Dabei können
manchmal die vorübergehend in dem Pufferabschnitt 405 abgelegten Prüfobjek
te etliche Kategorien abdecken, doch genügt es in diesem Fall, einige Kunden
tablare KST auf einmal aus den Öffnungen 406 des Entladeabschnitts 400 auf
zurufen, wenn Kundentablare KST aufgerufen werden.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise erläutert.
Bei der Prüfprozedur im Inneren des Kammerabschnitts 100 werden die Prüfob
jekte in dem Zustand, in den sie auf dem in Fig. 5 gezeigten Prüftablar TST ge
halten sind, über den Prüfkopf 104 gebracht, spezieller werden die in diesem
Zustand zugeführten einzelnen Prüfobjekte in die IC-Halter 19 der Einsätze 16 in
dieser Figur fallengelassen.
Wenn das Prüftablar TST am Prüfkopf 104 anhält, beginnt der Z-Achsen-Antrieb
zu arbeiten, und jeder in Fig. 6 bis 8 gezeigte Stößel senkt sich in bezug auf
jeden Einsatz ab. Die beiden Führungsstifte 32 der Stößel 30 treten durch die
Führungslöcher 20 der Einsätze 16 und greifen in die Führungsbuchsen 41 der
Sockelführungen 40 ein.
Dieser Zustand ist in Fig. 8 gezeigt. Die Einsätze 16 und die Stößel 30 haben
gewisse Positionsabweichungen in bezug auf die Sockel 50 und Sockelführungen
40, die am Prüfkopf 104 befestigt sind (d. h. auf der Seite des Prüfgerätes 1). Die
Führungsstifte 32 auf den linken Seiten der Stößel 30 werden in die Löcher mit
kleinem Durchmesser der Löcher 20 der Einsätze 16 eingesteckt, um die Stößel
30 und die Einsätze 16 auszurichten, mit dem Ergebnis, daß die Stäbe 31 der
Stößel 30 die Prüfobjekte an geeigneten Stellen beaufschlagen können.
Weiterhin treten die Löcher mit großem Durchmesser der Führungslöcher 20
auf den linken Seiten der Einsätze 16 mit den Führungsbuchsen 41 auf den lin
ken Seiten der Sockelführungen 40 in Eingriff, wodurch die Einsätze 16 und die
Sockelführungen 40 in bezug zueinander ausgerichtet werden und die Positio
niergenauigkeit der Prüfobjekte und der Kontaktstifte 51 verbessert wird. Spezi
ell werden bei dieser Ausführungsform und anderen Abwandlungen, wie sie in
Fig. 9 bis 14 gezeigt sind, die Lötkugeln HB der Prüfobjekte unmittelbar
durch die Führungslöcher 23 oder Öffnungen 25 der IC-Halter 19 der Einsätze
16 ausgerichtet, so daß, wenn genaue Ausrichtung zwischen den Einsätzen 16
und den Sockelführungen 40 erreicht ist, mit hoher Genauigkeit eine Ausrich
tung zwischen den Lötkugeln HB und den Kontaktstiften 51 erreicht werden
kann.
Da in dem in Fig. 8 gezeigten Zustand die Ausrichtgenauigkeit zwischen den
Lötkugeln HB und den Kontaktstiften 51 hinreichend verbessert ist, werden die
Stößel 30 weiter abgesenkt, bis die Anschlagführungen 33 an den Anschlagflä
chen 42 anstoßen und die Prüfobjekte ohne weitere Positionierung durch die
Stäbe 31 mit den Kontaktstiften 51 in Kontakt gebracht werden. Der Prüfer hält
in diesem Zustand an und führt eine vorbestimmte Prüfung aus.
Die oben beschriebene erste Ausführungsform ist ein Beispiel einer Anwendung
der vorliegenden Erfindung auf ein sogenanntes Kammerprüfgerät, doch kann
die Erfindung auch bei sogenannten Heizplattenprüfgeräten angewandt werden.
Fig. 15 ist eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform ei
nes Prüfgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung.
Zur Erläuterung des Prinzips, das Prüfgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfin
dung ist eines, bei dem die zu prüfenden Objekte, die auf einem Zufuhrträger 62
gehalten sind, mit Hilfe von X-Y-Förderern 64, 65 gegen die Kontaktbereiche des
Prüfkopfes 67 angedrückt werden und die fertig geprüften Objekte entsprechend
den Prüfergebnissen auf Klassifiziertablaren 63 aufgenommen werden.
Dabei ist der X-Y-Förderer so aufgebaut, daß ein beweglicher Kopf 64c sich an
Schienen 64a, 64b, die in X-Richtung und Y-Richtung verlaufen, von einem
Klassifiziertablar 63 zu dem Bereich des Zufuhrtablars 62, eines leeren Tablars
61, einer Heizplatte 66 und zweier Pufferabschnitte 68 bewegen kann. Außer
dem ist der bewegliche Kopf 64c mit Hilfe eines nicht gezeigten Z-Achsen-Stell
glieds in Z-Richtung (d. h., in vertikaler Richtung) beweglich. Außerdem können
zwei an dem beweglichen Kopf 64c angeordnete Saugköpfe 64d zwei Prüfobjekte
auf einmal aufnehmen, transportieren und freigeben.
Im Gegensatz dazu ist der X-Y-Förderer 66 so aufgebaut, daß sich ein bewegli
cher Kopf 65c an Schienen 65a, 65b, die in X-Richtung und Y-Richtung verlau
fen, zwischen den beiden Pufferabschnitten 68 und dem Prüfkopf 67 bewegen
kann. Weiterhin ist der bewegliche Kopf 65c mit Hilfe eines nicht gezeigten
Z-Achsen-Stellgliedes in Z-Richtung (d. h. in vertikaler Richtung) beweglich. Au
ßerdem sind an dem beweglichen Kopf 65c zwei Saugköpfe 65d angeordnet, die
zwei Prüfobjekte auf einmal aufnehmen, transportieren und freigeben können.
Weiterhin bewegen sich die beiden Pufferabschnitte 68 mit Hilfe einer Schiene
68a und eines nicht gezeigten Stellgliedes hin- und hergehend zwischen den Ar
beitsbereichen der beiden X-Y-Förderer 64, 65. In der Zeichnung hat der obere
Pufferabschnitt 68 die Aufgabe, die Prüfobjekte zu übertragen, die von der Heiz
platte 66 zu dem Prüfkopf 67 überführt worden sind, während der untere Puf
ferabschnitt 68 die Aufgabe hat, die Prüfobjekte auszuwerfen, die von dem Prüf
kopf 67 fertig geprüft worden sind. Das Vorhandensein dieser beiden Pufferab
schnitte 68 ermöglicht es, die beiden X-Y-Förderer 64, 65 simultan und ohne ge
genseitige Störung zu betreiben.
Im Arbeitsbereich des X-Y-Förderers 64 sind ein Zufuhrtablar 62, auf dem noch
zu prüfende Objekte gehalten sind, vier Klassifiziertablare 63, auf dem geprüfte
ICs in Übereinstimmung mit dem Prüfergebnissen nach zwei Kategorien klassifi
ziert aufgenommen sind, und ein leeres Tablar 61 angeordnet. Weiterhin ist eine
Heizplatte 66 in einer Position in der Nähe des Pufferabschnittes 68 angeordnet.
Die Heizplatte 66 ist beispielsweise eine Metallplatte, die mit einer Vielzahl von
Einzügen 66a versehen ist, in welche die Prüfobjekte fallengelassen werden. Die
zu prüfenden Objekte vom Zufuhrtablar 62 werden durch den X-Y-Förderer 64
zu den Einzügen 66a übertragen. Die Heizplatte 66 ist eine Wärmequelle zur An
wendung einer bestimmten thermischen Beanspruchung auf die Prüfobjekte.
Die Prüfobjekte werden durch die Heizplatte 66 auf eine vorbestimmte Tempera
tur erhitzt und dann durch einen Pufferabschnitt 68 gegen die Kontaktbereiche
des Prüfkopfes 67 angedrückt.
Speziell sind bei der Heizplatte 66 gemäß dieser Ausführungsform die Einzüge
66a (die die erfindungsgemäße Halteeinrichtung für die Prüfobjekte bilden) mit
einer Führung versehen, die die Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Prüfobjekte, d. h.
im Fall eines Kugelraster-ICs, die Lötkugeln HB, berührt und positioniert.
Fig. 16 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform einer Führung für ein
Prüfobjekt in einer Heizplatte gemäß Fig. 15, während Fig. 17 und 18
Schnitte durch andere Ausführungsformen einer Führung für ein Prüfobjekt in
einer Heizplatte gemäß Fig. 15 sind.
Bei der in Fig. 16 gezeigten Ausführungsform haben die Einzüge 66a der Heiz
platte 66 verjüngte Oberflächen 66b, die von den Lötkugeln HB des Kugelras
ter-ICs diejenigen Lötkugeln HB berühren, die am äußeren Umfang liegen. Die Löt
kugeln HB der Prüfobjekte werden durch die verjüngten Oberflächen 66b ausge
richtet.
Bei der in Fig. 17 gezeigten Ausführungsform haben die Einzüge 66a der Heiz
platte 66 Führungsstifte 66c, die zwischen die Lötkugeln des Kugelraster-ICs
greifen. Die Lötkugeln HB der Prüfobjekte werden durch diese Führungsstifte
66c ausgerichtet.
Bei der in Fig. 18 gezeigten Ausführungsform haben die Einzüge 66a der Heiz
platte 66 verjüngte Einkerbungen 66d, die unter den Lötkugeln HB des Kugelra
ster-ICs mit denjenigen Lötkugeln HB in Eingriff treten, die am äußeren Umfang
liegen. Die Lötkugeln HB der Prüfobjekte werden durch die verjüngten Einker
bungen 66d ausgerichtet.
Bei dem Prüfgerät 1 gemäß dieser Ausführungsform sind die Führungen 66b,
66c und 66d, die unmittelbar die Eingabe/Ausgabe-Klemmen HB der Prüfobjek
te positionieren, an der Heizplatte 66 angeordnet, so daß die Ausrichtgenauig
keit der Lötkugeln HB und der Kontaktstifte beträchtlich verbessert wird und
eine Schädigung der Lötkugeln HB vermieden werden kann, wenn der X-Y-För
derer 64, der Pufferabschnitt 68 und der X-Y-Förderer 65 die Prüfobjekte gegen
die Kontaktbereiche des Prüfkopfes 67 andrücken.
Die vorliegende Erfindung kann auch bei einem Kammerprüfgerät angewandt
werden, das sich von dem in der ersten Ausführungsform beschriebenen Kam
merprüfgerät unterscheidet.
Fig. 19 ist eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines
Prüfgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung, Fig. 20 ist eine Prinzipskizze
des Verfahrens zur Handhabung eines Prüfobjektes in dem Prüfgerät, Fig. 21
ist eine schematische Grundrißskizze einer Transfereinrichtung in dem Prüfge
rät, Fig. 22 ist eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Trans
portweges eines IC-Trägers in dem Prüfgerät, Fig. 23 ist eine Grundrißskizze
zur Erläuterung der Prüfprozedur für ein Prüfobjekt in der Prüfkammer des
Prüfgerätes, Fig. 24 ist ein Schnitt längs der Linie XXIV-XXIV in Fig. 21 und
Fig. 25 ist ein Schnitt entsprechend Fig. 9, zur Erläuterung eines Verfahrens
zur Handhabung eines Prüfobjektes in einer Prüfkammer.
Weiterhin ist Fig. 26 ein Schnitt durch eine Ausführungsform einer Führung
für ein Prüfobjekt in einem IC-Träger, während Fig. 27 ein Schnitt durch eine
andere Ausführungsform einer Führung für ein Prüfobjekt in einem IC-Träger
ist.
Fig. 20 und 21 sind Darstellungen zur Erläuterung des Verfahrens zur
Handhabung eines Prüfobjektes in einem Prüfgerät gemäß dieser Ausführungs
form und des Arbeitsbereiches einer Transfereinrichtung. Tatsächlich sind in
der Draufsicht die Bauteile gezeigt, die in vertikaler Richtung ausgerichtet sind.
Deshalb wird die mechanische (dreidimensionale) Struktur unter Bezugnahme
auf Fig. 19 erläutert.
Das Prüfgerät 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform prüft (untersucht), ob
das IC in einem Zustand, in dem es einer Hochtemperatur- oder Niedrigtempera
turbeanspruchung ausgesetzt ist, angemessen arbeitet, und klassifiziert das IC
anhand des Prüfergebnisses. Die Funktionsprüfung im Zustand thermischer Be
anspruchung erfolgt durch Umsetzen der Prüfobjekte von einem Tablar, das eine
große Anzahl von zu prüfenden Objekten trägt (im folgenden auch als "Kunden
tablar" KST bezeichnet, wie in Fig. 4) auf einen IC-Träger CR, der durch das
Innere des Prüfgerätes 1 transportiert wird.
Wie in Fig. 19 und 20 gezeigt ist, umfaßt daher das Prüfgerät 1 gemäß die
ser Ausführungsform ein IC Magazin 1100, das die zu prüfenden Objekte auf
nimmt oder die geprüften Objekte klassifiziert und speichert, einen Ladeab
schnitt 1200, der die Prüfobjekte vom IC Magazin 1100 in einen Kammerab
schnitt 1300 weiterleitet, den Kammerabschnitt 1300, der einen Prüfkopf auf
weist, und einen Entladeabschnitt 1400, der die im Kammerabschnitt 1300 ge
prüften Objekte klassifiziert und austrägt.
Das IC Magazin 1100 hat einen Stapler 1101 für ungeprüfte ICs und einen
Stapler 1102 für geprüfte ICs, der die anhand der Prüfergebnisse klassifizierten
Prüfobjekte aufnimmt.
Die Stapler 1101 und 1102 für geprüfte und ungeprüfte ICs sind dieselben wie
bei der in Fig. 3 gezeigten ersten Ausführungsform und umfassen jeweils ein
rahmenförmiges Traggestell 203 für Tablare und einen Heber 204, der in der
Lage ist, von unten in das Traggestell 203 einzutreten und sich nach oben zu
bewegen. Das Traggestell 203 trägt im Inneren mehrere gestapelte Kundentabla
re KST, wie es vergrößert in Fig. 4 gezeigt ist. Nur die gestapelten Kundentab
lare KST werden durch den Heber 204 auf- und abbewegt.
Der Stapler 1101 für ungeprüfte ICs nimmt gestapelte Kundentablare KST auf,
auf denen zu prüfende Objekte angeordnet sind, während der Stapler 1102 für
geprüfte ICs gestapelte Kundentablare KST aufnimmt, auf denen fertig geprüfte
Objekte geeignet klassifiziert sind.
Da die Stapler 1101 und 1102 für ungeprüfte und geprüfte ICs denselben Auf
bau haben, können die Anzahlen der Stapler 1101 für ungeprüfte ICs und der
Stapler 1102 für geprüfte ICs nach Bedarf gewählt werden.
Bei dem in Fig. 19 und 20 gezeigten Beispiel hat der Stapler 1101 für unge
prüfte ICs einen Stapler LD und einen benachbart dazu angeordneten leeren
Stapler EMP, der zu dem Entladeabschnitt 1400 zu überführen ist, während der
Stapler 1102 für geprüfte ICs fünf Stapler UL2, UL2, . . ., UL5 hat und ICs auf
nehmen kann, die entsprechend den Prüfergebnissen nach maximal acht Klas
sen sortiert sind. D.H., neben einer Klassifizierung der ICs in gute und schad
hafte ist es möglich, die guten ICs zu unterteilen in solche mit hohen Arbeitsge
schwindigkeiten, solche mit mittleren Geschwindigkeiten und solche mit niedri
gen Geschwindigkeiten, und die schadhaften ICs können unterteilt werden in
solche, die ein Nachprüfung erfordern, etc.
Das oben erwähnte Kundentablar KST wird durch einen Transferarm (nicht ge
zeigt), der zwischen dem IC Magazin 1100 und einer Prüfplatte 1201 angeord
net ist, von der Unterseite der Prüfplatte 1201 zu einer Öffnung 1202 des Lade
abschnittes 1200 überführt. Weiterhin werden in dem Ladeabschnitt 1200 die
auf das Kundentablar KST aufgesetzten Prüfobjekte durch einen ersten Trans
fermechanismus 1204 einmal auf eine Teilungskonvertierstation 1203 umgesetzt,
wo die Positionen der Prüfobjekte relativ zueinander korrigiert werden und ihre
Teilung geändert wird, dann werden die auf die Teilungskonvertierstation 1203
übertragenden Prüfobjekte mit Hilfe eines zweiten Transfermechanismus 1205
auf einen IC-Träger CR aufgegeben, der in der Position CR1 in dem Kammerab
schnitt 1300 hält (siehe Fig. 22).
Die Teilungskonvertierstation 1203 ist auf der Oberseite der Prüfplatte 1201
zwischen dem Fenster 1202 und dem Kammerabschnitt 1300 angeordnet und
hat verhältnismäßig tiefe Einzüge. Die Umfangsränder der Einzüge sind so ge
formt, daß sie von geneigten Oberflächen umgeben sind, und dienen zur Korrek
tur der Positionen der ICs und zur Änderung ihrer Teilung. Wenn ein von der er
sten X-Y-Fördereinrichtung aufgenommenes Prüfobjekt in einen Einzug fallenge
lassen wird, so wird die Endlage des Prüfobjektes durch die geneigten Oberflä
chen korrigiert. Infolgedessen werden die Positionen von beispielsweise vier
Prüfobjekten relativ zueinander korrekt bestimmt, und selbst wenn die Lade-Tei
lungen des Kundentablars KST und des IC-Trägers CR voneinander verschieden
sind, können die Prüfobjekte nach Positionskorrektur und Teilungsanpassung
von der zweiten X-Y-Fördereinrichtung 1205 aufgenommen und auf den IC-Trä
ger CR aufgegeben werden, so daß die Prüfobjekte präzise in Einzüge 1014 ein
gesetzt werden können, die zur Aufnahme der ICs in den IC-Träger ausgebildet
sind.
Wie in Fig. 21 gezeigt ist, hat der erste Transfermechanismus 1204 zum Um
setzen der Prüfobjekte von dem Kundentablar KST auf die Tellungskonvertier
station 1203 eine Schiene 1204a, die über der Prüfplatte 1201 verläuft, einen
beweglichen Arm 1204b, der in der Lage ist, sich an der Schiene 1204a hin- und
hergehend (diese Richtung wird als Y-Richtung bezeichnet) zwischen einem
Kundentablar KST und der Teilungskonvertierstation 1203 zu bewegen, einen
beweglichen Kopf 1204c, der an dem beweglichen Arm 1204b gehalten und in
der Lage ist, sich in X-Richtung längs des beweglichen Arms 1204b zu bewegen.
Der bewegliche Kopf 1204c des ersten Transfermechanismus 1204 hat nach un
ten weisende Saugköpfe 1204d. Die Saugköpfe 1204d bewegen sich, während
Luft eingesogen wird, um die Prüfobjekte von einem Kundentablar KST aufzu
nehmen und sie auf die Teilungskonvertierstation 1203 fallen zu lassen. Z. B.
sind an dem beweglichen Kopf 1204c etwa vier Saugköpfe 1204d vorgesehen, so
daß es möglich ist, vier Prüfobjekte auf einmal auf die Teilungskonvertierstation
1203 fallen zu lassen.
Der zweite Transfermechanismus 1300 der Teilungskonvertierstation 1203 zum
Umsetzen der Prüfobjekte von der Teilungkonvertierstation 1203 auf den IC-Trä
ger CR1 in dem Kammerabschnitt 1300 hat einen ähnlichen Aufbau. Wie in Fig.
19 und 21 gezeigt ist, hat er eine Schiene 1205a, die über der Prüfplatte
1201 verläuft, einen beweglichen Arm 1205b, der in der Lage ist, sich hin- und
hergehend an der Schiene 1205a zwischen der Teilungskonvertierstation 1203
und dem IC-Träger CR1 zu bewegen, und einen beweglichen Kopf 1205c, der an
dem beweglichen Arm 1205b gehalten und in der Lage ist, sich in der X-Rich
tung längs des beweglichen Armes 1205b zu bewegen.
An dem beweglichen Kopf 1205c des zweiten Transfermechanismus 1205 sind
nach unten weisende Saugköpfe 1205d angebracht. Die Saugköpfe 1205d bewe
gen sich, während Luft eingesogen wird, um die Prüfobjekte aus der Teilungs
konvertierstation 1203 aufzunehmen und sie durch einen Einlaß 1303 des
Kammerabschnitts 1300 hindurch auf den IC-Träger CR1 abzusetzen. Z.B. hat
der bewegliche Kopf 1205c etwa vier Saugköpfe 1205c, so daß es möglich ist,
vier Prüfobjekte auf einmal auf den IC-Träger CR1 umzusetzen.
Der Kammerabschnitt 1300 gemäß dieser Ausführungsform hat eine Thermo
statfunktion zum Anwenden einer gewünschten Hochtemperatur- oder Nied
rigtemperaturbeanspruchung auf die Prüfobjekte, die auf den IC-Träger CR auf
gesetzt sind. Die Prüfobjekte werden im Zustand thermischer Beanspruchung
bei konstanter Temperatur mit Kontaktbereichen 1302a des Prüfkopfes 1302 in
Kontakt gebracht.
Wenn bei dem Prüfgerät 1 gemäß dieser Ausführungsform eine Tieftemperatur
behandlung auf die Prüfobjekte angewandt worden ist, so werden die ICs durch
eine später beschriebene Heizplatte 1401 erwärmt, während sie, wenn eine
Hochtemperaturbehandlung auf sie angewandt worden ist, durch natürliche
Wärmestrahlung gekühlt werden. Es ist jedoch auch möglich eine separate Tem
perierkammer oder Temperiezone vorzusehen und die Prüfobjekte durch Einbla
sen von Luft auf Zimmertemperatur zu kühlen, wenn eine Hochtemperatur an
gewandt worden ist, oder sie durch Heißluft oder eine Heizung, etc., zu erwär
men, um sie auf eine Temperatur zurückzuführen, bei der keine Kondensation
auftritt, wenn eine Tieftemperatur angewandt worden ist.
Der Prüfkopf 1302 mit dem Kontaktbereich 1302a ist am Boden der Mitte der
Prüfkammer 1 angeordnet. Haltepositionen CR5 für IC-Träger CR befinden sich
auf beiden Seiten des Prüfkopfes 1302. Weiterhin werden die Prüfobjekte auf
den IC-Trägern CR, die in die Positionen CR5 überführt wurden, durch einen
dritten Transfermechanismus 1304 direkt in eine Position über dem Prüfkopf
1302 gebracht, wo die Prüfobjekte geprüft werden, indem sie mit den Kontaktbe
reichen 1302a in elektrischen Kontakt gebracht werden.
Die fertig geprüften Objekte werden nicht auf den IC-Träger CR zurückgelegt,
sondern auf einen Ausgabeträger EXT aufgegeben, der sich in die und aus den
Positionen CR5 auf beiden Seiten des Prüfkopfes 1302 bewegt und aus dem
Kammerabschnitt 1300 heraustransportiert wird. Wenn eine Hochtemperatur
beanspruchung angewandt worden ist, läßt man die Prüfobjekte natürlich ab
kühlen, nachdem sie aus dem Kammerabschnitt 1300 heraustransportiert wur
den.
Der IC-Träger CR gemäß dieser Ausführungsform ist im Inneren des Kammerab
schnitts 1300 im Umlauf. Der Zustand der Handhabung ist in Fig. 22 gezeigt,
doch werden bei dieser Ausführungsform erste IC-Träger CR1, die mit Prüfob
jekten aus dem Ladeabschnitt 1200 beladen sind, in der Nähe des Kammerein
lasses des ersten Kammerabschnitts 1300 und im hinteren Bereich des Kam
merabschnitts 1300 positioniert. Die IC-Träger CR in den Positionen CR1 wer
den in waagerechter Richtung durch einen nicht gezeigten Horizontalförderer in
die Positionen CR2 überführt.
Hier werden die Träger in einem in mehreren Etagen gestapelten Zustand durch
einen nicht gezeigten Vertikalförderer in vertikaler Richtung nach unten trans
portiert. Sie warten, bis die IC-Träger in den Positionen CR5 leer sind, und wer
den dann von den untersten CR3 in die Positionen CR4 im wesentlichen auf
gleicher Höhe wie der Prüfkopf 1302 transportiert. Während des Transports wird
eine Hochtemperatur- und Niedrigtemperaturbeanspruchung auf die Prüfobjekte
angewandt.
Weiter werden die Träger aus den Positionen CR4 in waagerechter Richtung in
die Positionen CR5 zur Seite des Prüfkopfes 1302 gebracht, wo nur die Prüfob
jekte zu den Kontaktbereichen 1302a des Prüfkopfes 1302 weitergeleitet werden
(siehe Fig. 20). Nachdem die Prüfobjekte zu den Kontaktbereichen 1302a wei
tergeleitet wurden, werden die IC-Träger CR aus den Positionen CR5 in waage
rechter Richtung in die Positionen CR6 überführt, dann in vertikaler Richtung
nach oben gefördert und in die ursprünglichen Positionen CR1 zurückgebracht.
Auf diese Weise sind die IC-Träger CR nur im Inneren des Kammerabschnitts
1300 im Umlauf, so daß die Temperaturen der IC-Träger selbst, nachdem sie
einmal erhöht oder gesenkt wurden, so bleiben wie sie sind, und infolgedessen
die Wärmeeffizienz in dem Kammerabschnitt 1300 verbessert wird.
Der Prüfkopf 1302 gemäß dieser Ausführungsform hat hier acht Kontaktberei
che 1302a, die mit einer vorgegebenen Teilung P2 angeordnet sind. Saugköpfe
der Kontaktarme sind ebenfalls mit derselben Teilung P2 angeordnet. Weiterhin
hält der IC-Träger CR 16 Prüfobjekte mit der Teilung P1. Dabei gilt die Bezie
hung P2 = 2.P1.
Wie in Fig. 23 gezeigt ist, sind die Prüfobjekte, die einmal mit dem Prüfkopf
1302 verbunden werden, in einer Zeile und 16 Spalten angeordnet. Jede zweite
Spalte von Prüfobjekten (schraffiert gezeigt) wird gleichzeitig geprüft.
Das heißt, bei der ersten Prüfung werden acht Prüfobjekte, die in den Spalten 1,
3, 5, 7, 9, 11, 13 und 15 angeordnet sind, zum Zweck der Prüfung mit dem Kon
taktbereich 1302a des Prüfkopfes 1302 in Kontakt gebracht. Bei der zweiten
Prüfung wird der IC-Träger CR um genau eine Spaltenteilung P1 bewegt, und
die Prüfobjekte, die in den Spalten 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14 und 16 angeordnet
sind, werden simultan geprüft. Aus diesem Grund ist, obgleich dies nicht gezeigt
ist, ein Antrieb vorgesehen, der die in die Positionen CR5 auf beiden Seiten des
Prüfkopfes 1302 überführten IC-Träger CR um genau die Teilung P1 in Längs
richtung bewegt.
Die Ergebnisse der Prüfung werden unter Adressen gespeichert, die beispiels
weise durch die dem IC-Träger zugewiesene Identifizierungsnummer und die
Nummern der Prüfobjekte auf den IC-Träger CR bestimmt sind.
Bei dem Prüfgerät gemäß dieser Ausführungsform ist ein dritter Transfermecha
nismus 1304 in der Nähe des Prüfkopfes 1302 vorgesehen, um die Prüfobjekte
zum Zweck der Prüfung zu den Kontaktbereichen 1302a des Prüfkopfes 1302 zu
bringen. Fig. 25 ist ein Schnitt längs der Linie XXV-XXV in Fig. 21. Der dritte
Transfermechanismus 1304 hat eine Schiene 1304a, die an den Haltepositionen
CR5 der IC-Träger CR und entlang der Längsrichtung (Y-Richtung) des Prüfkop
fes 1302 angeordnet ist, einen beweglichen Kopf 1304b, der in der Lage ist, sich
an der Schiene 1304a hin- und hergehend zwischen dem Prüfkopf 1302 und
den IC-Trägern CR zu bewegen, und einen Saugkopf 1304c, der nach unten wei
send an dem beweglichen Kopf 1304b angebracht ist. Der Saugkopf 1304c ist so
ausgebildet, daß er sich mit Hilfe eines nicht gezeigten Antriebs (beispielsweise
eines Fluiddruckzylinders) in vertikaler Richtung bewegen kann. Die vertikale
Bewegung des Saugkopfes 1304 ermöglicht es, die Prüfobjekte aufzunehmen
und gegen den Kontaktbereich 1302a anzudrücken.
Bei dem dritten Transfermechanismus 1304 gemäß dieser Ausführungsform
sind zwei bewegliche Köpfe 1304b an einer einzigen Schiene 1304a angeordnet.
Der Abstand zwischen ihnen ist gleich dem Abstand zwischen dem Prüfkopf
1302 und den Haltepositionen CR5 der IC-Träger CR. Diese beiden beweglichen
Köpfe 1304b bewegen sich simultan mit Hilfe einer einzigen Antriebsquelle (bei
spielsweise eines Kugelspindelmechanismus) in der Y-Richtung, während die
Saugköpfe 1304c durch unabhängige Antriebe in der vertikalen Richtung bewegt
werden.
Wie oben erläutert wurde, können die Saugköpfe 1304c acht Prüfobjekte auf
einmal aufnehmen, und der Abstand zwischen ihnen ist gleich dem Abstand
zwischen den Kontaktbereichen 1302a. Die Arbeitsweise des dritten Transferme
chanismus 1304 wird nachstehend im einzelnen erläutert.
Speziell hat bei dem IC-Träger CR gemäß dieser Ausführungsform der IC-Halter
1014 (der der erfindungsgemäßen Halteeinrichtung für ein Prüfobjekt ent
spricht) eine Führung zum Berühren und Ausrichten der Eingabe/Ausgabe-Klem
men des Prüfobjektes, d. h., der Lötkugeln HB im Fall eines Kugelras
ter-ICs.
Fig. 26 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform einer Führung für ein
Prüfobjekt, während Fig. 27 und Fig. 28 Schnitte durch andere Ausfüh
rungsformen einer Führung für ein Prüfobjekt sind.
Bei der in Fig. 26 gezeigten Ausführungsform hat der IC-Halter 1014 des
IC-Trägers CR verjüngte Oberflächen CRb, die unter den Lötkugeln des Kugelra
ster-ICs diejenigen Lötkugeln HB berühren, die am äußeren Umfang liegen. Die
Lötkugeln HB der Prüfobjekte werden durch die verjüngten Oberflächen CRb
ausgerichtet.
Bei der in Fig. 27 gezeigten Ausführungsform hat der IC-Halter 1014 des
IC-Trägers CR Führungsstifte CRc, die zwischen die Lötkugeln des Kugelraster-ICs
eingreifen. Die Lötkugeln HB der Prüfobjekte können auch durch diese Füh
rungsstifte CRc ausgerichtet werden.
Bei der in Fig. 28 gezeigten Ausführungsform hat der IC-Halter 1014 des
IC-Trägers CR verjüngte Einkerbungen, die unter den Lötkugeln HB des Kugelra
ster-ICs mit denjenigen Lötkugeln HB in Eingriff treten, die am äußeren Umfang
liegen. Die Lotkugeln HB der Prüfobjekte können auch durch diese verjüngten
Einkerbungen CRd ausgerichtet werden.
Da bei dem Prüfgerät 1 gemäß dieser Ausführungsform die Führung CRb, CRc
bzw. CRd zum direkten Ausrichten der Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Prüfob
jekte vorgesehen ist, kann die Ausrichtgenauigkeit der Lötkugeln HB und der
Kontaktstifte deutlich verbessert werden, und eine Schädigung der Lötkugeln
HB kann vermieden werden, wenn der dritte Transfermechanismus 1304 ein
Prüfobjekt gegen den Kontaktbereich 1302a des Prüfkopfes 1302 andrückt.
Der Entladeabschnitt 1400 hat einen Ausgabeträger EXT zum Auswerfen der ge
prüften Prüfobjekte aus dem Kammerabschnitt 1300. Der Ausgabeträger EXT ist
so ausgebildet, daß er sich hin- und hergehend in der X-Richtung zwischen den
Positionen EXT1 auf beiden Seiten des Prüfkopfes 1302 und der Position EXT2
des Entladeabschnitts 1400 bewegen kann. In den Positionen EXT1 auf beiden
Selten des Prüfkopfes 1302 erfolgt, wie in Fig. 24 gezeigt ist, das Eintreffen
und Zurückziehen etwas oberhalb der Halteposition CR5 des IC-Trägers und et
was unterhalb des Saugkopfes 1304c des dritten Transportmechanismus 1304.
Der spezielle Aufbau des Ausgabeträgers EXT ist nicht besonders beschränkt,
doch kann er durch eine Platte gebildet werden, die eine Vielzahl von Einzügen
aufweist, die in der Lage sind, die Prüfobjekte aufzunehmen.
Insgesamt sind zwei Ausgabeträger EXT auf den beiden Seiten des Prüfkopfes
1302 vorgesehen. Sie arbeiten im wesentlichen symmetrisch, wobei einer sich in
die Position EXT2 des Entladeabschnitts 1400 bewegt, während der andere sich
in die Position EXT1 der Prüfkammer 1301 bewegt.
In der Nähe der Position EXT2 des Ausgabeträgers EXT ist eine Heizplatte 1401
angeordnet. Die Heizplatte 1401 dient zum Erwärmen der Prüfobjekte auf eine
Temperatur, die so hoch ist, daß keine Kondensation auftritt, wenn eine Tief
temperaturbeanspruchung auf die Prüfobjekte angewandt worden ist. Deshalb
braucht die Heizplatte 1401 nicht benutzt zu werden, wenn eine Hochtempera
turbeanspruchung angewandt worden ist.
Die Heizplatte 1401 gemäß dieser Ausführungsform ist so ausgebildet, daß sie
zwei Spalten und 16 Zeilen von Prüfobjekten, insgesamt also 32 Prüfobjekte auf
nehmen kann, entsprechend der Fähigkeit der Saugköpfe 1404d eines später
beschriebenen vierten Transfermechanismus 1404, acht Prüfobjekte auf einmal
aufzunehmen. Die Heizplatte 1401 ist in vier Gebiete entsprechend den Saug
köpfen 1404d des vierten Transfermechanismus 1404 unterteilt. Die acht
Prüfobjekte, die von dem Ausgabeträger EXT aufgenommen und gehalten wer
den, werden geordnet auf diese Gebiete aufgelegt. Die acht Prüfobjekte, die am
längsten erwärmt wurden, werden von den Saugköpfen 1404d in diesem Zu
stand aufgenommen und zu dem Pufferabschnitt 1402 überführt.
In der Nähe der Heizplatte 1401 sind zwei Pufferabschnitte 1402 angeordnet, die
jeweils einen Hubtisch (nicht gezeigt) aufweisen. Die Hubtische der Pufferab
schnitte 1402 bewegen sich in Z-Richtung zwischen einer Position auf gleicher
Höhe mit den Ausgabeträgern EXT2 und der Heizplatte 1401 (Z-Richtung) und
einer Position oberhalb davon, speziell auf der Höhe der Prüfplatte 1201. Der
spezielle Aufbau der Pufferabschnitte ist nicht besonders beschränkt, doch kön
nen diese Abschnitte beispielsweise durch Platten gebildet werden, die mehrere
(in diesem Fall acht) Einzüge aufweisen, die in der Lage sind, die Prüfobjekte auf
dieselbe Weise zu halten wie die IC-Träger CR und die Ausgabeträger EXT.
Diese beiden Hubtische arbeiten im wesentlichen symmetrisch, d. h., während
einer in der angehobenen Position anhält, hält der andere in der abgesenkten
Position.
Der Entladeabschnitt 1400, der sich von den Ausgabeträgern EXT2 zu den oben
beschriebenen Pufferabschnitten 1402 erstreckt, weist einen vierten Transfer
mechanismus 1404 auf. Wie in Fig. 19 und 21 gezeigt ist, hat der vierte
Transfermechanismus 1404 eine Schiene 1404a, die über der Prüfplatte 1201
verläuft, einen beweglichen Arm 1404b, der in der Lage ist, sich in Y-Richtung
an der Schiene 1404a zwischen den Ausgabeträgern EXT2 und den Pufferab
schnitten 1402 zu bewegen, und einen Saugkopf 1404c, der an dem bewegli
chen Arm 1404b gehalten und in der Lage ist, sich vertikal in Z-Richtung in be
zug auf den beweglichen Arm 1404b zu bewegen. Der Saugkopf 1404c saugt
Luft ein und bewegt sich in Z-Richtung und Y-Richtung und kann daher ein
Prüfobjekt von dem Ausgabeträger EXT aufnehmen und das Prüfobjekt auf die
Heizplatte 1401 fallenlassen, und er kann ein Prüfobjekt von der Heizplatte
1401 aufnehmen und es auf einen Pufferabschnitt 1402 fallenlassen. Bei dieser
Ausführungsform sind acht Saugköpfe 1404c an dem beweglichen Arm 1404b
angebracht, so daß es möglich ist, acht Prüfobjekte auf einmal zu transportie
ren.
Obgleich dies nicht gezeigt ist, sind der bewegliche Arm 1404b und die Saugköp
fe 1404c auf Positionen eingestellt, die es ihnen gestatten, in einer Höhe zwi
schen der angehobenen Position und der abgesenkten Position der Hubtische
der Pufferabschnitte 1402 hindurchzufahren. Selbst wenn sich ein Hubtisch in
seiner angehobenen Position befindet, ist es daher möglich, die Prüfobjekte hin
dernisfrei zu dem anderen Hubtisch zu überführen.
Weiterhin hat der Entladeabschnitt 1400 einen fünften Transfermechanismus
1404 und einen sechsten Transfermechanismus 1407. Diese fünften und sech
sten Transfermechanismen 1406 und 1407 setzen die zu den Pufferabschnitten
1402 ausgetragenen Prüfobjekte auf die Kundentablare KST um.
Deshalb hat die Prüfplatte 1201 insgesamt vier Öffnungen 1403 für leere Kun
dentablare KST, die von dem leeren Stapler EMP des IC-Magazins 1100 in eine
Position in der Nähe der oberen Oberfläche der Prüfplatte 1201 gebracht wer
den.
Wie in Fig. 19 und 21 gezeigt ist, hat der fünfte Transfermechanismus 1406
eine Schiene 1406a, die über der Prüfplatte 1201 verläuft, einen beweglichen
Arm 1406b, der sich in Y-Richtung an der Schiene 1406a zwischen den Puf
ferabschnitten 1402 und den Öffnungen 1403 bewegen kann, einen beweglichen
Kopf 1406c, der an dem beweglichen Arm 1406b gehalten ist und sich in X-Rich
tung in bezug auf den beweglichen Arm 1406b bewegen kann, und einen
Saugkopf 1406d, der nach unten weisend an dem beweglichen Kopf 1406c ange
bracht ist und sich vertikal in Z-Richtung bewegen kann. Der Saugkopf 1406d
saugt Luft ein und bewegt sich X-, Y- und Z-Richtung und nimmt daher ein
Prüfobjekt aus dem Pufferabschnitt 1402 auf und überträgt das Prüfobjekt auf
ein Kundentablar KST einer entsprechenden Kategorie. An dem beweglichen
Kopf 1406c sind bei dieser Ausführungsform zwei Saugköpfe 1406d angebracht,
so daß es möglich ist, zwei Prüfobjekte auf einmal zu übertragen.
Der fünfte Transfermechanismus 1406 hat bei dieser Ausführungsform einen
kurzen beweglichen Arm 1406b, um Prüfobjekte nur auf Kundentablare KST zu
übertragen, die an den beiden Öffnungen 1403 am rechten Ende bereitgestellt
sind. Dies ist zweckmäßig, wenn Kundentablare für Kategorien mit hohen Auf
trittshäufigkeiten an den beiden Öffnungen 1403 am rechten Ende bereitgestellt
werden.
Im Gegensatz dazu hat, wie in Fig. 19 und 21 gezeigt ist, der sechste Trans
fermechanismus 1406 zwei Schienen 1407a, die über der Prüfplatte 1201 ange
ordnet sind, einen beweglichen Arm 1407b, der sich an diesen Schienen 1407a
in Y-Richtung zwischen den Pufferabschnitten 1402 und den Öffnungen 1403
bewegen kann, einen beweglichen Kopf 1407c, der an dem beweglichen Arm
1407b gehalten ist und sich in X-Richtung in bezug auf den beweglichen Arm
1407b bewegen kann, und einen Saugkopf 1407b, der nach unten weisend an
dem beweglichen Kopf 1407c angebracht ist und sich vertikal in Z-Richtung be
wegen kann. Der Saugkopf 1407d saugt Luft ein und bewegt sich in Y- und
Z-Richtung und nimmt dadurch ein Prüfobjekt aus dem Pufferabschnitt 1402 auf
und überträgt es auf ein Kundentablar KST einer entsprechenden Kategorie. An
dem beweglichen Kopf 1407c sind bei dieser Ausführungsform zwei Saugköpfe
1407d angebracht, so daß es möglich ist, zwei Prüfobjekte auf einmal zu über
tragen.
Der oben erwähnte fünfte Transfermechanismus 1406 kann Prüfobjekte nur zu
Kundentablaren KST übertragen, die an den beiden Öffnungen 1403 am rechten
Ende bereitgestellt sind, während der sechste Transfermechanismus 1407
Prüfobjekte auf Kundentablare KST übertragen kann, die an sämtlichen der Öff
nungen 1403 bereitgestellt sind. Deshalb können Prüfobjekte aus Kategorien
mit hoher Austrittshäufigkeit mit Hilfe des fünften Transfermechanismus 1406
und mit Hilfe des sechsten Transfermechanismus 1407 klassifiziert werden und
Prüfobjekte aus Kategorien mit niedrigen Auftrittshäufigkeiten können nur mit
dem sechsten Transfermechanismus 1407 klassifiziert werden.
Um zu verhindern, daß die Saugköpfe 1406d, 1407 der beiden Transfermecha
nismen 1406, 1407 sich gegenseitig stören, sind, wie in Fig. 19 gezeigt ist, die
Schienen 1406a, 1407a in unterschiedlichen Höhen angeordnet, so daß es
selbst dann kaum zu Störungen kommt, wenn die beiden Saugköpfe 1406d,
140d simultan arbeiten. Bei dieser Ausführungsform befindet sich der fünfte
Transfermechanismus 1406 in einer niedrigeren Position als der sechste Trans
fermechanismus 1407.
Obgleich dies nicht gezeigt ist, befinden sich Hubtische zum Anheben oder Ab
senken von Kundentablaren KST unter den Öffnungen 1403 der Prüfplatte 1201.
Wenn ein mit geprüften Objekten beladenes Kundentablar KST voll ist, wird es
dort abgesetzt und abgesenkt, das volle Tablar wird an den Transferarm überge
ben, und der Transferarm wird dazu benutzt, es in den entsprechenden Stapler
UL1 bis UL5 des IC-Magazins 1100 zu überführen. Weiterhin wird ein leeres
Kundentablar KST durch den Transferarm von dem leeren Stapler EMP zu einer
Öffnung 1403 gebracht, die nach dem Auswurf eines Kundentablars KST freige
worden ist, wird auf den Hubtisch aufgesetzt, und an dem Fenster 1403 bereit
gestellt.
Der Pufferabschnitt 1402 kann bei dieser Ausführungsform 16 Prüfobjekte auf
nehmen. Weiterhin ist ein Speicher vorhanden, zum Speichern der Kategorien
der Prüfobjekte, die an den IC-Aufnahmeorten des Pufferabschnitts 1402 abge
legt sind.
Außerdem werden die Kategorien und Positionen der im Pufferabschnitt 1402
abgelegten Prüfobjekte für jedes Prüfobjekt gespeichert, Kundentablare KST für
Kategorien, zu denen die im Pufferabschnitt 1402 gehaltenen Prüfobjekte gehö
ren, werden aus dem IC-Magazin 1100 aufgerufen (UL1 bis UL5), und die
Prüfobjekte werden mit Hilfe der oben beschriebenen fünften und sechsten
Transfermechanismen 1406, 1407 an die entsprechenden Kundentablare KST
übergeben.
Da, wie oben beschrieben wurde, auch bei diesem Kammerprüfgerät die Füh
rung CRb, CRc bzw. CRd zum direkten Ausrichten der Eingabe/Ausgabe-Klem
men der Prüfobjekte vorgesehen ist, kann die Ausrichtgenauigkeit der Lötkugeln
HB und der Kontaktstifte deutlich verbessert werden, und eine Schädigung der
Lötkugeln HB kann vermieden werden, wenn der dritte Transfermechanismus
1304 ein Prüfobjekt an den Kontaktbereich 1302a des Prüfkopfes 1302 an
drückt.
Die obigen Ausführungsformen wurden beschrieben, um das Verständnis der
Erfindung zu erleichtern, und sie beschränken die Erfindung nicht. Demgemäß
schließen die in der obigen Ausführungsform beschriebenen Einzelheiten alle
konstruktiven Abwandlungen und Äquivalente ein, die zu dem technischen Ge
biet der vorliegenden Erfindung gehören.
Zum Beispiel können die Führungen 66b bis 66c der zweiten Ausführungsform
nicht nur an der Heizplatte 66, sondern auch an den Pufferabschnitten 68 vor
gesehen sein.
Wie oben beschrieben wurde, sind es erfindungsgemäß nicht die Gehäuseform
telle der ICs, die ausgerichtet werden, sondern es sind die gegen den Kontaktbe
reich anzudrückenden Eingabe/Ausgabe-Klemmen selbst, die durch die Füh
rung ausgerichtet werden, und deshalb treten keine Ausrichtfehler zwischen der
Halteeinrichtung für das Prüfobjekt und dem Prüfobjekt mehr auf, und die Aus
richtgenauigkeit der Eingabe/Ausgabe-Klemmen des Prüfobjekts in bezug auf
den Kontaktbereich wird deutlich verbessert. Infolgedessen erübrigt sich die Pro
zedur zur Korrektur der Positionen der Prüfobjekte, bevor sie gegen die Kontakt
bereiche angedrückt werden, und die Schaltzeit für das Weiterschalten der ICs
in dem Prüfgerät kann verkürzt werden.
Claims (8)
1. IC-Prüfgerät zum Prüfen eines oder mehrerer Halbleiterbausteine, mit:
einem Kontaktbereich, der an einem Prüfkopf ausgebildet ist und gegen den Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Halbleiterbausteine angedrückt werden,
einer Halteeinrichtung, die die Halbleiterbausteine hält, und
einer an der Halteeinrichtung vorgesehenen Führung, die die Halbleiterbau steine berührt und dadurch positioniert.
einem Kontaktbereich, der an einem Prüfkopf ausgebildet ist und gegen den Eingabe/Ausgabe-Klemmen der Halbleiterbausteine angedrückt werden,
einer Halteeinrichtung, die die Halbleiterbausteine hält, und
einer an der Halteeinrichtung vorgesehenen Führung, die die Halbleiterbau steine berührt und dadurch positioniert.
2. Prüfgerät nach Anspruch 1, bei dem die Halteeinrichtung ein Prüftablar
zum Überführen der Halbleiterbausteine wenigstens von einem Ladeabschnitt
zu dem Prüfkopf ist.
3. Prüfgerät nach Anspruch 1, bei dem die Halteeinrichtung eine Heizplatte ist,
mit der die Halbleiterbausteine einer thermischen Beanspruchung ausgesetzt
werden, bevor sie gegen den Kontaktbereich angedrückt werden.
4. Prüfgerät nach Anspruch 1, bei dem die Halteeinrichtung ein IC-Träger ist,
der im Inneren einer Prüfkammer im Umlauf ist und der die in die Prüfkammer
zugeführten Halbleiterbausteine dicht an den Prüfkopf bringt.
5. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Eingabe/Ausga
be-Klemmen der Halbleiterbausteine kugelförmige Klemmen sind.
6. Prüfgerät nach Anspruch 5, bei dem die Führung ein Loch ist, in das die
kugelförmige Klemme eingreift.
7. Prüfgerät nach Anspruch 5, bei dem die Führung ein Vorsprung ist, der zwi
schen zwei kugelförmige Klemmen greift.
8. Prüfgerät nach Anspruch 5, bei dem die Führung eine verjüngte Oberfläche
ist, die die kugelförmigen Klemmen berührt.
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