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DE1024030B - Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung

Info

Publication number
DE1024030B
DE1024030B DEM33096A DEM0033096A DE1024030B DE 1024030 B DE1024030 B DE 1024030B DE M33096 A DEM33096 A DE M33096A DE M0033096 A DEM0033096 A DE M0033096A DE 1024030 B DE1024030 B DE 1024030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
molding
molding tools
wheels
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33096A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bremecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE564353D priority Critical patent/BE564353A/fr
Application filed by Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG filed Critical Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority to DEM33096A priority patent/DE1024030B/de
Priority to FR1199309D priority patent/FR1199309A/fr
Priority to CH359109D priority patent/CH359109A/de
Publication of DE1024030B publication Critical patent/DE1024030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Herstellen von Formungen in Rüttelformmaschinen, welche die Formwerkzeuge mit dem eingefüllten Formgut mittels einer Vorschubeinrichtung auf einer ebenen Fläche aneinanderliegend vorschieben und in horizontale, quer zur Vorschubrichtung verlaufende Vibrationen versetzen. Die Formwerkzeuge bestehen aus mehreren nebeneinander angeordneten, oben und unten offenen, von drei Seitenwänden begrenzten Formen. Dadurch, daß die Formwerkzeuge aneinanderliegen, wird die Form an der vierten offenen Seite geschlossen. Das Formgut liegt auf der ebenen Fläche auf. Mit den horizontalen Vibrationen wird das Formgut in den Formen zu Formungen verdichtet.
Bei diesen Rüttelformmaschinen bereitet das Abheben der Formwerkzeuge von den Formungen Schwierigkeiten und beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Maschine, da die Formwerkzeuge mit großer Sorgfalt, ohne die Formlinge zu beschädigen, abgehoben werden müssen. Auch lassen sich die abgehobenen Formwerkzeuge nur umständlich und zeitraubend zur Vorschubeinrichtung zurückführen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Mängel zu beseitigen und die Leistung der Rüttelformmaschine zu steigern. Zu diesem Zweck werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Formwerkzeuge mit den Formungen auf ein in Vorschubrichtung umlaufendes Förderband od. dgl. geschoben, von den Formungen mittels eines endlosen umlaufenden Fördermittels abgehoben und, gegebenenfalls eine Reinigungseinrichtung durchlaufend, an die Vorschubeinrichtung abgegeben, während die Formlinge auf dem Förderband der Weiterbehandlung zugeführt werden.
Hierdurch ist gewährleistet, daß bei der kontinuierlich arbeitenden Rüttelformmaschine die Formwerkzeuge im Arbeitstempo der Maschine fortlaufend und ohne Beschädigung der Formlinge abgehoben und selbsttätig der Vorschubeinrichtung wieder zugeführt werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der Rüttelformmaschine voll ausgenutzt wird.
Um das Abheben und Aufnehmen der Formwerkzeuge erforderlichenfalls zu erleichtern, wird die Geschwindigkeit des Förderbandes größer gewählt als die Vorschubgeschwindigkeit der Formwerkzeuge. Daraus folgt, daß die auf der ebenen Fläche aneinanderliegend vorgeschobenen Formwerkzeuge mit den inliegenden Formungen auf dem schneller umlaufenden Förderband nun in Abständen hintereinanderliegen. Dadurch lassen sich die Formwerkzeuge leicht und störungsfrei abheben, denn die in Abständen auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge können sich beim Aufnehmen und Abheben nicht gegenseitig behindern.
Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Rüttelformmaschine, insbesondere
für die Würfelzuckerherstellung
Anmelder:
Maschinenfabrik Buckau
R. Wolf Aktiengesellschaft, Grevenbroich, Neuß/Rhein, Aachener Allee 6
Kurt Bremecker, Grevenbroich,
ist als Erfinder genannt worden
Eine bevorzugte Einrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß beiderseits des Förderbandes im Abstand der Formwerkzeugbreite zwei endlose, einander parallele, die Bewegungsbahn der Formwerkzeuge an der Aufnahmestelle in spitzem Winkel schneidende und relativ schneller als das Förderband umlaufende Trägerketten vorgesehen sind, die mit in größerem Abstand als die auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge angeordneten, in schräge Nuten der Formwerkzeuge eintretenden Mitnehmern ausgestattet sind und an der Abgabestelle an schneller als die Trägerketten umlaufenden, mit einer Ringfläche ausgestatteten Abnahmerädern vorbeigeführt werden, die hinter Zapfen der Formwerkzeuge greifende Zähne besitzen, deren Zahnteilung größer ist als der Abstand der Mitnehmer.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden an der Aufnahmestelle beiderseits des Förderbandes ansteigende, die Formwerkzeuge auf schrägen Flächen der Formwerkzeuge führende Schienen od. dgl. vorgesehen. Diese Maßnahme ist besonders dann angebracht, wenn die Formwerkzeuge außergewöhnlich behutsam von den Formungen abgehoben werden müssen. Die aneinanderliegenden Formwerkzeuge werden beim Gleiten auf die ansteigenden Schienen stoßfrei von den Formungen abgehoben und dann von dem endlosen Fördermittel aufgenommen.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Trägerketten die Bewegungsbahn des Förderbandes an der Aufnahmestelle im rechten Winkel schneiden. Diese Bauform ist dann zu bevorzugen, wenn die Formlinge aus einem Formgut be-
709 878/80
3 4
stehen, das ein relaitv schnelles Abheben der Form- den Vorschubeinrichtung der Rüttelformmaschine an--
werkzeuge gestattet. getrieben. Beiderseits von Abnahmerädern 8 sind
Die Antriebsräder für die Abnahmeräder werden Umlenkräder 6 α größeren Durchmessers so angeordnach einem anderen Erfindungsmerkmal auf der An- net, daß, wie aus den Abb. 5 und 6 ersichtlich, bei triebswelle für die Vorschubräder winkelverstellbar 5 innerhalb des Teilkreises der Lonlenkräder 6 a liegengelagert. Die in üblicher Weise von einem stufenlos den Abnahmerädern 8 die Teilkreise der in Pfeilrichregelbaren Getriebe angetriebene Antriebswelle für tung / umlaufenden Umlenk- und Abnahmeräder eindie Vorschubräder treibt somit synchron die Ab- ander an der Abgabestelle C berühren, an der die nahmeräder an, die zum Ausgleich von Längungen Formwerkzeuge von den Trägerketten abgenommen des endlosen Fördermittels winkelverstellbar auf der io werden. Auch hier sind die Trägerketten bis zur AufAntriebswelle gelagert sind, nahmestelle D im Bereich ZB leer (Abb. 1). An der
Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung Aufnahmestelle D treten die Mitnehmer 3 a, wie bewiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben, reits erwähnt, in die schrägen Nuten 2α der Formund zwar zeigt werkzeuge 1 und nehmen diese auf.
Abb. 1 eine schematische Darstellung des Form- 15 Unterhalb der Abgabestelle C (Abb. 5) befinden
Werkzeugkreislaufes, sich in Pfeilrichtung f umlaufende Vorschubräder 9,
Abb. 2 ein Formwerkzeug in perspektivischer Dar- denen die von den Trägerketten mittels der Abnahmestellung, räder 8 abgenomenen Formwerkzeuge über eine Rinne
Abb. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Träger- 10 zugeleitet werden. Die Vorschubräder 9 sind auf
ketten, 20 einer Antriebswelle 11 ortsfest gelagert (Abb. 7), die
Abb. 4 die Aufnahmestelle der Formwerkzeuge, über ein Kettenrad 12 und eine Kette 12 a mit einem
Abb. 5 die Abgabestelle der Formwerkzeuge, nicht dargestellten stufenlos regelbaren Getriebe ge-
Abb. 6 einen Querschnitt durch die Abgabestelle kuppelt ist. Auf der Antriebswelle 11 sind außerdem
nach der Linie VI-VI der Abb. S, zwei Kettenräder 13 mittels Ringfederspannelementen
Abb. 7 einen Querschnitt durch die Vorschubein- 25 14 winkelverstellbar gelagert, die über Ketten 13 ο
richtung nach der Linie A7II-VII der Abb. 5, und Kettenräder 15 die Abnahmeräder 8 in Pfeilrich-
Abb. 8 die Aufnahmestelle nach Abb. 4 in vergrö- tung / umlaufend antreiben. Die winkeleinstellbar ge-
ßertem Maßstab, lagerten Kettenräder 13 gestatten ein Anpassen des
Abb. 9 die Abgabestelle nach Abb. 5 in vergrößer- Abnahmeräderantriebes an auftretende Längungen
tem Maßstab. 30 der Trägerketten, so daß stets eine einwandfreie Ab-
Das in der Abb. 2 gezeigte Formwerkzeug 1 weist nähme der Formwerkzeuge von den Trägerketten
mehrere nebeneinanderliegende, oben offene und von gewährleistet ist.
drei Seitenwänden begrenzte Formen la auf, die An die Rinne 10 schließt sich eine ebene Fläche 16 keinen Boden besitzen. An beiden Enden des Form- an, über welcher Vibratoren 17 angeordnet sind, die Werkzeuges 1 befindet sich je ein außerhalb der 35 in quer zur Vorschubrichtung g verlaufende Vibra-Schwerpunktach.se angeordneter Zapfen 2 mit einer tionen versetzt werden. Der in Vorschubrichtung schräg zur Bewegungsrichtung verlaufenden Nut 2 a, vorderste Vibrator ist mit einer regelbaren Aufgabederen zylindrische Endbegrenzung konzentrisch zum einrichtung 17a für das Formgut ausgestattet. UnZapfen 2 angeordnet ist. Zum Abheben der Formwerk- mittelbar an die ebene Fläche 16 grenzt eine in Pfeilzeuge 1 treten in die schrägen Nuten 2 a an endlosen 40 richtung Λ umlaufende Umlenktrommel 18. über die Trägerketten 3 befindliche Mitnehmer 3 α ein. Nach das in Höhe der ebenen Fläche 16 gelegene Förderdem Abheben führen die Formwerkzeuge unter Ein- band 5 geführt ist. Die Geschwindigkeit des Förderwirkung der Schwerkraft eine 90°-Schwenkung in bandes 5 ist gleich der von den Vorschubrädern 9 den Pfeilrichtung α aus, so daß die Nut 2 α mit ihrer öff- Formwerkzeugen in Vorschubrichtung g erteilten nung mit Bezug auf die Bewegungsrichtung nach 45 Vorschubgeschwindigkeit, kann aber auch größer als vorn zeigt. Zufolge der außermittigen Anordnung der diese sein. Beiderseits des Förderbandes 5 befinden Zapfen 2 hängen die Formwerkzeuge sicher in den sich, wie bereits angedeutet, die ansteigenden Mitnehmern Za (Abb. 8). Schienen 4 zum Führen der Formwerkzeuge.
Neben jedem Zapfen 2 ist am Formwerkzeug eine Der Weg der Formwerkzeuge von der Abgabeschräge Fläche 1 b vorgesehen. Diese schrägen Flächen 50 stelle C zur Aufnahmestelle D ist in Abb. 1 mit dicken verlaufen parallel zu den noch zu beschreibenden, an gestrichelten Linien 3 £ veranschaulicht. Die Formder Aufnahmestelle D vorgesehenen ansteigenden werkzeuge durchlaufen, nachdem sie an der Auf-Schienen 4 (Abb. 4 und 8). nahmestelle D von den Trägerketten aufgenommen Die Trägerketten 3 sind parallel zueinander wurden, eine Reinigungseinrichtung 19 und können (Abb. 3) im Abstand der Formwerkzeugbreite ange- 55 hierbei durch die zuvor erwähnte besondere Anordordnet. Die Mitnehmer 3 α der Trägerketten besitzen nung der Zapfen 2 und Nuten 2 a nicht von den einen größeren Abstand b (Abb. 8 und 9) als die an- Trägerketten abfallen.
einander im Abstand c auf dem Förderband 5 Das zu Formungen zu verdichtende Formgut wird (Abb. 4) bzw. auf den ansteigenden Schienen 4 mittels der regelbaren Aufgabeeinrichtung 17a in die liegenden Formwerkzeuge 1. 60 im Bereich des vorderen Vibrators 17 befindlichen Die Trägerketten 3 sind in dem in Abb. 1 ange- Formen der aneinanderliegenden Formwerkzeuge deuteten Formwerkzeugkreislauf mit Strichpunkt- eingefüllt. Die von den Vorschubrädern 9 kontinuierlinien dargestellt; und zwar bedeutet die starke lieh in Pfeilrichtung g auf der ebenen Fläche 16 vor-Strichpunktlinie3*-4 die Trägerketten mit aufgenom- geschobenen Formwerkzeuge werden nun von den menen Formwerkzeugen, während die schwache 65 Vibratoren 17 in quer zur Vorschubrichtung verlau-Strichpunktlinie35 die Trägerketten ohne Formwerk- fende Vibrationen versetzt. Hierbei wird das Formgut zeuge symbolisiert. Die Trägerketten sind in Pfeil- zu Formungen verdichtet. Am Ende der ebenen richtung d umlaufend über mehrere Umlenkrollen 6 Fläche 16 gleiten die Formwerkzeuge auf das in Vorgeführt und werden mit Kettenrädern 7 in Pfeilrich- schubrichtung sich bewegende Förderband 5. Vom tung e synchron mit der nachfolgend zu beschreiben- 70 Förderband werden die Formwerkzeuge mit ihren
schrägen Flächen 1 b auf die ansteigenden Schienen 4 geschoben und heben sich dabei vertikal von den auf dem Förderband verbleibenden Formungen 20 ab. Die Formlinge werden vom Förderband ihrer Weiterbehandlung, z. B. Trocknung, Verpackung u. dgl., zugeführt.
An der in Abb. 8 in vergrößertem Maßstab gezeigten Aufnahmestelle D schneiden die Trägerketten 3 die Bewegungsbahn der Formwerkzeuge im spitzen Winkel und bewegen sich hierbei relativ schneller, als die Formwerkzeuge vorgeschoben werden. Wie bereits erläutert, ist der Abstand b der Mitnehmer 3 a größer als der Abstand c der aneinanderliegenden Formwerkzeuge. Diese beiden Faktoren, nämlich der größere Abstand b und die größere Trägerkettengeschwindigkeit, gewährleisten ein reibungsloses und sicheres Aufnehmen der zuvor von den Formungen abgehobenen Formwerkzeuge.
An der in den Abb. 5 und 6 gezeigten Abgabestelle C werden die Trägerketten an in vorgeschriebener Weise angeordneten Abnahmerädern 8 vorbeigeführt, die schneller als die Trägerketten umlaufen und hinter die Zapfen 2 der Formwerkzeuge 1 greifende Zähne 8 σ (Abb. 9) besitzen, deren Zahnteilung 8 ft größer ist als der Abstand b der Mitnehmer 3 α. An der Innenseite der Abnahmeräder 8 befindet sich eine Ringfläche 8 c, an welche die durch die Schwerkraft an den Mitnehmern 3 ff lotrecht hängenden Formwerkzeuge anlaufen und so geschwenkt werden, daß die Nuten 2 ο an der Abgabestelle C tangential zum Teilkreisdurchmesser der Umlenkräder 6 α liegen. Die Zapfen 2 der Formwerkzeuge werden von den schneller als die Trägerketten umlaufenden Abnahmerädern 8 mitgenommen, so daß die Zapfen 2 die Mitnehmer 3 ο überholen und durch Herausgleiten der Mitnehmer aus den Nuten 2 ff von den Trägerketten gelöst werden.
Die Abnahmeräder 8 fördern nun die Formwerkzeuge mit ihren an den Zapfen 2 angreifenden Zähnen 8 ff in die Rinne 10, in welcher sie den Vorschubrädern 9 zugleiten.
Die Zahnteilung 9 a der Vorschubräder 9 entspricht dem Abstand c der aneinanderliegenden Formwerkzeuge, so daß diese in der Rinne 10 aneinanderliegend aufgegriffen und auf die ebene Fläche 16 geschoben werden.
Es ist im Bedarfsfalle möglich, die Geschwindigkeit des Förderbandes 5 größer als die den Formwerkzeugen von den Vorschubrädern 9 erteilte Vorschubgeschwindigkeit zu wählen. Die von der ebenen Fläche 16 auf das Förderband gleitenden Formwerkzeuge mit den inliegenden Formungen liegen dann in Abständen hintereinander auf dem Förderband. Hierdurch lassen sich die ansteigenden Schienen zum Führen und Abheben der Formwerkzeuge einsparen. und die Formwerkzeuge werden leicht und störungsfrei unmittelbar von den Formungen abgehoben, da ein gegenseitiges Behindern beim Aufnehmen zufolge der in Abständen liegenden Formwerkzeuge ausgeschlossen ist.
Es ist auch möglich, die Trägerketten im rechten Winkel zur Bewegungsbahn der auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge laufen zu lassen. Eine solche Anordnung kommt besonders dann in Frage, wenn die Formwerkzeuge relativ schnell von den Formungen abgehoben werden sollen bzw. können. Die Lage der schrägen Nuten 2 a und der Zapfen 2 ist dann so zu ändern, daß bei einwandfreiem Aufnehmen der Formwerkzeuge diese auf dem Wege zur Abgabestelle nicht von den Trägerketten fallen können.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Betreiben einer Rüttelformmaschine, insbesondere für die Würfelzuckerherstellung, bei der Formwerkzeuge mit dem eingefüllten Formgut mittels einer Vorschubeinrich tung auf einer ebenen Fläche aneinanderliegend vorgeschoben und in horizontale, quer zur Vorschubrichtung verlaufende Vibrationen versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge mit den Formungen auf ein in Vorschubrichtung umlaufendes Förderband od. dgl. geschoben, von den Formungen mittels eines endlosen, umlaufenden Fördermittels abgehoben und, gegebenenfalls eine Reinigungseinrichtung durchlaufend, an die Vorschubeinrichtung abgegeben werden, während die Formlinge auf dem Förder band der Weiterbehandlung zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Förderbandes größer als die der Formwerkzeuge auf der ebenen Fläche gewählt wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Förderbandes (5) im Abstand der Formwerkzeugbreite zwei endlose, einander parallele, die Bewegungsbahn der Formwerkzeuge (1) an der Aufnahmestelle (D) in spitzem Winkel schneidende und relativ schneller als das Förderband umlaufende Trägerketten (3) vorgesehen sind, die mit in größerem Abstand (Jb') als die auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge angeordneten, in schräge Nuten (2 a) der Formwerkzeuge eintretenden Mitnehmern (3 a) ausgestattet sind und an der Abgabestelle (C) an schneller als die Trägerketten umlaufenden, mit einer Ringfläche (8 c) ausgestatteten Abnahmerädern (8) vorbeigeführt werden, die hinter Zapfen (2) der Formwerkzeuge greifende Zähne (8 er.) besitzen, deren Zahnteilung (8 b) größer ist als der Abstand (b) der Mitnehmer (3a).
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufnahmestelle (D) beiderseits des Förderbandes (5) ansteigende, die Formwerkzeuge (1) auf schrägen Flächen (Ib) der Formwerkzeuge führende Schienen (4) od. dgl. vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerketten (3) die Bewegungsbahn des Förderbandes (5) an der Aufnahmestelle (D) in rechtem Winkel schneiden.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (13) für die Abnahmeräder (8) auf der Antriebswelle (11) für die Vorschubräder (9) winkelverstellbar gelagert sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
i@ 709 878/80 1.58
DEM33096A 1957-01-31 1957-01-31 Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung Pending DE1024030B (de)

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BE564353D BE564353A (de) 1957-01-31
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FR1199309D FR1199309A (fr) 1957-01-31 1958-01-28 Procédé et installation de fabrication utilisant une machine à mouler à table vibrante, applicables notamment à la fabrication du sucre en morceaux
CH359109D CH359109A (de) 1957-01-31 1958-01-30 Verfahren zum Betrieb einer Rüttelformmaschine, insbesondere für die Würfelzuckerherstellung und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111119B (de) 1957-11-01 1961-07-13 Svenska Sockerfabriks Ab Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Zuckerwuerfeln in einzelnen Formen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111119B (de) 1957-11-01 1961-07-13 Svenska Sockerfabriks Ab Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Zuckerwuerfeln in einzelnen Formen

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