DE1024030B - Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die WuerfelzuckerherstellungInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Herstellen von Formungen in
Rüttelformmaschinen, welche die Formwerkzeuge mit dem eingefüllten Formgut mittels einer Vorschubeinrichtung
auf einer ebenen Fläche aneinanderliegend vorschieben und in horizontale, quer zur Vorschubrichtung
verlaufende Vibrationen versetzen. Die Formwerkzeuge bestehen aus mehreren nebeneinander
angeordneten, oben und unten offenen, von drei Seitenwänden begrenzten Formen. Dadurch, daß die
Formwerkzeuge aneinanderliegen, wird die Form an der vierten offenen Seite geschlossen. Das Formgut
liegt auf der ebenen Fläche auf. Mit den horizontalen Vibrationen wird das Formgut in den Formen zu
Formungen verdichtet.
Bei diesen Rüttelformmaschinen bereitet das Abheben der Formwerkzeuge von den Formungen
Schwierigkeiten und beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Maschine, da die Formwerkzeuge mit
großer Sorgfalt, ohne die Formlinge zu beschädigen, abgehoben werden müssen. Auch lassen sich die abgehobenen
Formwerkzeuge nur umständlich und zeitraubend zur Vorschubeinrichtung zurückführen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Mängel zu beseitigen und die Leistung der Rüttelformmaschine zu
steigern. Zu diesem Zweck werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Formwerkzeuge mit den
Formungen auf ein in Vorschubrichtung umlaufendes Förderband od. dgl. geschoben, von den Formungen
mittels eines endlosen umlaufenden Fördermittels abgehoben und, gegebenenfalls eine Reinigungseinrichtung
durchlaufend, an die Vorschubeinrichtung abgegeben, während die Formlinge auf dem Förderband
der Weiterbehandlung zugeführt werden.
Hierdurch ist gewährleistet, daß bei der kontinuierlich arbeitenden Rüttelformmaschine die Formwerkzeuge
im Arbeitstempo der Maschine fortlaufend und ohne Beschädigung der Formlinge abgehoben
und selbsttätig der Vorschubeinrichtung wieder zugeführt werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der
Rüttelformmaschine voll ausgenutzt wird.
Um das Abheben und Aufnehmen der Formwerkzeuge erforderlichenfalls zu erleichtern, wird die Geschwindigkeit
des Förderbandes größer gewählt als die Vorschubgeschwindigkeit der Formwerkzeuge.
Daraus folgt, daß die auf der ebenen Fläche aneinanderliegend vorgeschobenen Formwerkzeuge mit
den inliegenden Formungen auf dem schneller umlaufenden Förderband nun in Abständen hintereinanderliegen.
Dadurch lassen sich die Formwerkzeuge leicht und störungsfrei abheben, denn die in Abständen
auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge können sich beim Aufnehmen und Abheben nicht
gegenseitig behindern.
Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Rüttelformmaschine, insbesondere
für die Würfelzuckerherstellung
Anmelder:
Maschinenfabrik Buckau
R. Wolf Aktiengesellschaft, Grevenbroich, Neuß/Rhein, Aachener Allee 6
Kurt Bremecker, Grevenbroich,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Eine bevorzugte Einrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß
beiderseits des Förderbandes im Abstand der Formwerkzeugbreite zwei endlose, einander parallele, die
Bewegungsbahn der Formwerkzeuge an der Aufnahmestelle in spitzem Winkel schneidende und
relativ schneller als das Förderband umlaufende Trägerketten vorgesehen sind, die mit in größerem
Abstand als die auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge angeordneten, in schräge Nuten der Formwerkzeuge
eintretenden Mitnehmern ausgestattet sind und an der Abgabestelle an schneller als die Trägerketten
umlaufenden, mit einer Ringfläche ausgestatteten Abnahmerädern vorbeigeführt werden, die hinter
Zapfen der Formwerkzeuge greifende Zähne besitzen, deren Zahnteilung größer ist als der Abstand der Mitnehmer.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden an der Aufnahmestelle beiderseits des Förderbandes
ansteigende, die Formwerkzeuge auf schrägen Flächen der Formwerkzeuge führende Schienen od. dgl. vorgesehen.
Diese Maßnahme ist besonders dann angebracht, wenn die Formwerkzeuge außergewöhnlich
behutsam von den Formungen abgehoben werden müssen. Die aneinanderliegenden Formwerkzeuge
werden beim Gleiten auf die ansteigenden Schienen stoßfrei von den Formungen abgehoben und dann von
dem endlosen Fördermittel aufgenommen.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Trägerketten die Bewegungsbahn
des Förderbandes an der Aufnahmestelle im rechten Winkel schneiden. Diese Bauform ist dann zu bevorzugen,
wenn die Formlinge aus einem Formgut be-
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3 4
stehen, das ein relaitv schnelles Abheben der Form- den Vorschubeinrichtung der Rüttelformmaschine an--
werkzeuge gestattet. getrieben. Beiderseits von Abnahmerädern 8 sind
Die Antriebsräder für die Abnahmeräder werden Umlenkräder 6 α größeren Durchmessers so angeordnach
einem anderen Erfindungsmerkmal auf der An- net, daß, wie aus den Abb. 5 und 6 ersichtlich, bei
triebswelle für die Vorschubräder winkelverstellbar 5 innerhalb des Teilkreises der Lonlenkräder 6 a liegengelagert.
Die in üblicher Weise von einem stufenlos den Abnahmerädern 8 die Teilkreise der in Pfeilrichregelbaren
Getriebe angetriebene Antriebswelle für tung / umlaufenden Umlenk- und Abnahmeräder eindie
Vorschubräder treibt somit synchron die Ab- ander an der Abgabestelle C berühren, an der die
nahmeräder an, die zum Ausgleich von Längungen Formwerkzeuge von den Trägerketten abgenommen
des endlosen Fördermittels winkelverstellbar auf der io werden. Auch hier sind die Trägerketten bis zur AufAntriebswelle gelagert sind, nahmestelle D im Bereich ZB leer (Abb. 1). An der
Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung Aufnahmestelle D treten die Mitnehmer 3 a, wie bewiedergegebenen
Ausführungsbeispiels beschrieben, reits erwähnt, in die schrägen Nuten 2α der Formund
zwar zeigt werkzeuge 1 und nehmen diese auf.
Abb. 1 eine schematische Darstellung des Form- 15 Unterhalb der Abgabestelle C (Abb. 5) befinden
Werkzeugkreislaufes, sich in Pfeilrichtung f umlaufende Vorschubräder 9,
Abb. 2 ein Formwerkzeug in perspektivischer Dar- denen die von den Trägerketten mittels der Abnahmestellung,
räder 8 abgenomenen Formwerkzeuge über eine Rinne
Abb. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Träger- 10 zugeleitet werden. Die Vorschubräder 9 sind auf
ketten, 20 einer Antriebswelle 11 ortsfest gelagert (Abb. 7), die
Abb. 4 die Aufnahmestelle der Formwerkzeuge, über ein Kettenrad 12 und eine Kette 12 a mit einem
Abb. 5 die Abgabestelle der Formwerkzeuge, nicht dargestellten stufenlos regelbaren Getriebe ge-
Abb. 6 einen Querschnitt durch die Abgabestelle kuppelt ist. Auf der Antriebswelle 11 sind außerdem
nach der Linie VI-VI der Abb. S, zwei Kettenräder 13 mittels Ringfederspannelementen
Abb. 7 einen Querschnitt durch die Vorschubein- 25 14 winkelverstellbar gelagert, die über Ketten 13 ο
richtung nach der Linie A7II-VII der Abb. 5, und Kettenräder 15 die Abnahmeräder 8 in Pfeilrich-
Abb. 8 die Aufnahmestelle nach Abb. 4 in vergrö- tung / umlaufend antreiben. Die winkeleinstellbar ge-
ßertem Maßstab, lagerten Kettenräder 13 gestatten ein Anpassen des
Abb. 9 die Abgabestelle nach Abb. 5 in vergrößer- Abnahmeräderantriebes an auftretende Längungen
tem Maßstab. 30 der Trägerketten, so daß stets eine einwandfreie Ab-
Das in der Abb. 2 gezeigte Formwerkzeug 1 weist nähme der Formwerkzeuge von den Trägerketten
mehrere nebeneinanderliegende, oben offene und von gewährleistet ist.
drei Seitenwänden begrenzte Formen la auf, die An die Rinne 10 schließt sich eine ebene Fläche 16
keinen Boden besitzen. An beiden Enden des Form- an, über welcher Vibratoren 17 angeordnet sind, die
Werkzeuges 1 befindet sich je ein außerhalb der 35 in quer zur Vorschubrichtung g verlaufende Vibra-Schwerpunktach.se
angeordneter Zapfen 2 mit einer tionen versetzt werden. Der in Vorschubrichtung schräg zur Bewegungsrichtung verlaufenden Nut 2 a, vorderste Vibrator ist mit einer regelbaren Aufgabederen
zylindrische Endbegrenzung konzentrisch zum einrichtung 17a für das Formgut ausgestattet. UnZapfen
2 angeordnet ist. Zum Abheben der Formwerk- mittelbar an die ebene Fläche 16 grenzt eine in Pfeilzeuge
1 treten in die schrägen Nuten 2 a an endlosen 40 richtung Λ umlaufende Umlenktrommel 18. über die
Trägerketten 3 befindliche Mitnehmer 3 α ein. Nach das in Höhe der ebenen Fläche 16 gelegene Förderdem
Abheben führen die Formwerkzeuge unter Ein- band 5 geführt ist. Die Geschwindigkeit des Förderwirkung
der Schwerkraft eine 90°-Schwenkung in bandes 5 ist gleich der von den Vorschubrädern 9 den
Pfeilrichtung α aus, so daß die Nut 2 α mit ihrer öff- Formwerkzeugen in Vorschubrichtung g erteilten
nung mit Bezug auf die Bewegungsrichtung nach 45 Vorschubgeschwindigkeit, kann aber auch größer als
vorn zeigt. Zufolge der außermittigen Anordnung der diese sein. Beiderseits des Förderbandes 5 befinden
Zapfen 2 hängen die Formwerkzeuge sicher in den sich, wie bereits angedeutet, die ansteigenden
Mitnehmern Za (Abb. 8). Schienen 4 zum Führen der Formwerkzeuge.
Neben jedem Zapfen 2 ist am Formwerkzeug eine Der Weg der Formwerkzeuge von der Abgabeschräge
Fläche 1 b vorgesehen. Diese schrägen Flächen 50 stelle C zur Aufnahmestelle D ist in Abb. 1 mit dicken
verlaufen parallel zu den noch zu beschreibenden, an gestrichelten Linien 3 £ veranschaulicht. Die Formder
Aufnahmestelle D vorgesehenen ansteigenden werkzeuge durchlaufen, nachdem sie an der Auf-Schienen
4 (Abb. 4 und 8). nahmestelle D von den Trägerketten aufgenommen
Die Trägerketten 3 sind parallel zueinander wurden, eine Reinigungseinrichtung 19 und können
(Abb. 3) im Abstand der Formwerkzeugbreite ange- 55 hierbei durch die zuvor erwähnte besondere Anordordnet.
Die Mitnehmer 3 α der Trägerketten besitzen nung der Zapfen 2 und Nuten 2 a nicht von den
einen größeren Abstand b (Abb. 8 und 9) als die an- Trägerketten abfallen.
einander im Abstand c auf dem Förderband 5 Das zu Formungen zu verdichtende Formgut wird
(Abb. 4) bzw. auf den ansteigenden Schienen 4 mittels der regelbaren Aufgabeeinrichtung 17a in die
liegenden Formwerkzeuge 1. 60 im Bereich des vorderen Vibrators 17 befindlichen Die Trägerketten 3 sind in dem in Abb. 1 ange- Formen der aneinanderliegenden Formwerkzeuge
deuteten Formwerkzeugkreislauf mit Strichpunkt- eingefüllt. Die von den Vorschubrädern 9 kontinuierlinien
dargestellt; und zwar bedeutet die starke lieh in Pfeilrichtung g auf der ebenen Fläche 16 vor-Strichpunktlinie3*-4
die Trägerketten mit aufgenom- geschobenen Formwerkzeuge werden nun von den menen Formwerkzeugen, während die schwache 65 Vibratoren 17 in quer zur Vorschubrichtung verlau-Strichpunktlinie35
die Trägerketten ohne Formwerk- fende Vibrationen versetzt. Hierbei wird das Formgut
zeuge symbolisiert. Die Trägerketten sind in Pfeil- zu Formungen verdichtet. Am Ende der ebenen
richtung d umlaufend über mehrere Umlenkrollen 6 Fläche 16 gleiten die Formwerkzeuge auf das in Vorgeführt
und werden mit Kettenrädern 7 in Pfeilrich- schubrichtung sich bewegende Förderband 5. Vom
tung e synchron mit der nachfolgend zu beschreiben- 70 Förderband werden die Formwerkzeuge mit ihren
schrägen Flächen 1 b auf die ansteigenden Schienen 4 geschoben und heben sich dabei vertikal von den auf
dem Förderband verbleibenden Formungen 20 ab. Die Formlinge werden vom Förderband ihrer Weiterbehandlung,
z. B. Trocknung, Verpackung u. dgl., zugeführt.
An der in Abb. 8 in vergrößertem Maßstab gezeigten Aufnahmestelle D schneiden die Trägerketten 3
die Bewegungsbahn der Formwerkzeuge im spitzen Winkel und bewegen sich hierbei relativ schneller, als
die Formwerkzeuge vorgeschoben werden. Wie bereits erläutert, ist der Abstand b der Mitnehmer 3 a größer
als der Abstand c der aneinanderliegenden Formwerkzeuge. Diese beiden Faktoren, nämlich der größere
Abstand b und die größere Trägerkettengeschwindigkeit, gewährleisten ein reibungsloses und sicheres
Aufnehmen der zuvor von den Formungen abgehobenen Formwerkzeuge.
An der in den Abb. 5 und 6 gezeigten Abgabestelle C werden die Trägerketten an in vorgeschriebener
Weise angeordneten Abnahmerädern 8 vorbeigeführt, die schneller als die Trägerketten umlaufen
und hinter die Zapfen 2 der Formwerkzeuge 1 greifende Zähne 8 σ (Abb. 9) besitzen, deren Zahnteilung
8 ft größer ist als der Abstand b der Mitnehmer 3 α. An der Innenseite der Abnahmeräder 8 befindet sich
eine Ringfläche 8 c, an welche die durch die Schwerkraft an den Mitnehmern 3 ff lotrecht hängenden
Formwerkzeuge anlaufen und so geschwenkt werden, daß die Nuten 2 ο an der Abgabestelle C tangential
zum Teilkreisdurchmesser der Umlenkräder 6 α liegen. Die Zapfen 2 der Formwerkzeuge werden von den
schneller als die Trägerketten umlaufenden Abnahmerädern 8 mitgenommen, so daß die Zapfen 2 die Mitnehmer
3 ο überholen und durch Herausgleiten der Mitnehmer aus den Nuten 2 ff von den Trägerketten
gelöst werden.
Die Abnahmeräder 8 fördern nun die Formwerkzeuge mit ihren an den Zapfen 2 angreifenden Zähnen
8 ff in die Rinne 10, in welcher sie den Vorschubrädern 9 zugleiten.
Die Zahnteilung 9 a der Vorschubräder 9 entspricht dem Abstand c der aneinanderliegenden Formwerkzeuge,
so daß diese in der Rinne 10 aneinanderliegend aufgegriffen und auf die ebene Fläche 16 geschoben
werden.
Es ist im Bedarfsfalle möglich, die Geschwindigkeit des Förderbandes 5 größer als die den Formwerkzeugen
von den Vorschubrädern 9 erteilte Vorschubgeschwindigkeit zu wählen. Die von der ebenen
Fläche 16 auf das Förderband gleitenden Formwerkzeuge mit den inliegenden Formungen liegen dann in
Abständen hintereinander auf dem Förderband. Hierdurch lassen sich die ansteigenden Schienen zum
Führen und Abheben der Formwerkzeuge einsparen. und die Formwerkzeuge werden leicht und störungsfrei
unmittelbar von den Formungen abgehoben, da ein gegenseitiges Behindern beim Aufnehmen zufolge
der in Abständen liegenden Formwerkzeuge ausgeschlossen ist.
Es ist auch möglich, die Trägerketten im rechten Winkel zur Bewegungsbahn der auf dem Förderband
liegenden Formwerkzeuge laufen zu lassen. Eine solche Anordnung kommt besonders dann in Frage,
wenn die Formwerkzeuge relativ schnell von den Formungen abgehoben werden sollen bzw. können.
Die Lage der schrägen Nuten 2 a und der Zapfen 2 ist dann so zu ändern, daß bei einwandfreiem Aufnehmen
der Formwerkzeuge diese auf dem Wege zur Abgabestelle nicht von den Trägerketten fallen
können.
Claims (6)
1. Verfahren zum Betreiben einer Rüttelformmaschine, insbesondere für die Würfelzuckerherstellung,
bei der Formwerkzeuge mit dem eingefüllten Formgut mittels einer Vorschubeinrich
tung auf einer ebenen Fläche aneinanderliegend vorgeschoben und in horizontale, quer zur Vorschubrichtung
verlaufende Vibrationen versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge
mit den Formungen auf ein in Vorschubrichtung umlaufendes Förderband od. dgl.
geschoben, von den Formungen mittels eines endlosen, umlaufenden Fördermittels abgehoben und,
gegebenenfalls eine Reinigungseinrichtung durchlaufend, an die Vorschubeinrichtung abgegeben
werden, während die Formlinge auf dem Förder band der Weiterbehandlung zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Förderbandes größer als die der Formwerkzeuge auf der
ebenen Fläche gewählt wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß beiderseits des Förderbandes (5) im Abstand der Formwerkzeugbreite zwei endlose,
einander parallele, die Bewegungsbahn der Formwerkzeuge (1) an der Aufnahmestelle (D) in
spitzem Winkel schneidende und relativ schneller als das Förderband umlaufende Trägerketten (3)
vorgesehen sind, die mit in größerem Abstand (Jb') als die auf dem Förderband liegenden Formwerkzeuge
angeordneten, in schräge Nuten (2 a) der Formwerkzeuge eintretenden Mitnehmern (3 a)
ausgestattet sind und an der Abgabestelle (C) an schneller als die Trägerketten umlaufenden, mit
einer Ringfläche (8 c) ausgestatteten Abnahmerädern (8) vorbeigeführt werden, die hinter Zapfen
(2) der Formwerkzeuge greifende Zähne (8 er.) besitzen, deren Zahnteilung (8 b) größer ist als der
Abstand (b) der Mitnehmer (3a).
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufnahmestelle (D)
beiderseits des Förderbandes (5) ansteigende, die Formwerkzeuge (1) auf schrägen Flächen (Ib)
der Formwerkzeuge führende Schienen (4) od. dgl. vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerketten (3) die Bewegungsbahn
des Förderbandes (5) an der Aufnahmestelle (D) in rechtem Winkel schneiden.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder
(13) für die Abnahmeräder (8) auf der Antriebswelle (11) für die Vorschubräder (9) winkelverstellbar
gelagert sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
i@ 709 878/80 1.58
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE564353D BE564353A (de) | 1957-01-31 | ||
| DEM33096A DE1024030B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung |
| FR1199309D FR1199309A (fr) | 1957-01-31 | 1958-01-28 | Procédé et installation de fabrication utilisant une machine à mouler à table vibrante, applicables notamment à la fabrication du sucre en morceaux |
| CH359109D CH359109A (de) | 1957-01-31 | 1958-01-30 | Verfahren zum Betrieb einer Rüttelformmaschine, insbesondere für die Würfelzuckerherstellung und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM33096A DE1024030B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1024030B true DE1024030B (de) | 1958-02-06 |
Family
ID=7301673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM33096A Pending DE1024030B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Ruettelformmaschine, insbesondere fuer die Wuerfelzuckerherstellung |
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| CH (1) | CH359109A (de) |
| DE (1) | DE1024030B (de) |
| FR (1) | FR1199309A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111119B (de) | 1957-11-01 | 1961-07-13 | Svenska Sockerfabriks Ab | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Zuckerwuerfeln in einzelnen Formen |
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1957
- 1957-01-31 DE DEM33096A patent/DE1024030B/de active Pending
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1958
- 1958-01-28 FR FR1199309D patent/FR1199309A/fr not_active Expired
- 1958-01-30 CH CH359109D patent/CH359109A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111119B (de) | 1957-11-01 | 1961-07-13 | Svenska Sockerfabriks Ab | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Zuckerwuerfeln in einzelnen Formen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE564353A (de) | |
| FR1199309A (fr) | 1959-12-14 |
| CH359109A (de) | 1961-12-15 |
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