DE2245193C2 - Anordnung zum Überführen von Fördergutstücken von einem ersten Förderer auf einen, unterhalb des ersten angeordneten und quer zu diesem fördernden, zweiten Förderer - Google Patents
Anordnung zum Überführen von Fördergutstücken von einem ersten Förderer auf einen, unterhalb des ersten angeordneten und quer zu diesem fördernden, zweiten FördererInfo
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Description
a) eine zur Aufnahme der durch die Schiebevorrichtung
(17) heruntergeschobenen Fördergutstücke dienende Aufnahmeplatte (7), die neben dem
ersten F-JrcVTer (4) angeordnet und von diesem
weg im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des ersten Förderers (4) zurückziehbar ist;
b) durch eine unmittelbar über der Aufnahmeplatte (7) positionierte Ausrichtplatte (8), die von dem
ersten Förderer (4) zum benachbarten Ende der
20
25 Aufnahmeplatte (7) im Abstand liegt, so (lull die
Aufnahmeplaite (7) Fördergutslücke von dem
ersten Förderer (4) aufnehmen kann; und
c) durch eine federnd vorgespannte Einrichtung (37) zum abrupten Zurückziehen der Aufnahmeplatte (7) derart, daß dadurch die Fördergutstücke mit der Ausrlchtplatie (8) in Berührung gelangen und dann von der Aufnahmeplatte (7) herab auf den zweiten Förderer (9) fallen.
c) durch eine federnd vorgespannte Einrichtung (37) zum abrupten Zurückziehen der Aufnahmeplatte (7) derart, daß dadurch die Fördergutstücke mit der Ausrlchtplatie (8) in Berührung gelangen und dann von der Aufnahmeplatte (7) herab auf den zweiten Förderer (9) fallen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebevorrichtung im wesentlichen
die Form einer Stange (17) hat, die drehbar und verschiebbar nahe ihrem Oberende an einem Drehpunkt
(19) gelagert ist, und an ihrem Unterende eine langgestreckte Schiebeplatte (5) und in ihrem mittleren
Abschnitt einen seitlichen Vorsprung (29) aufweist, und um den Drehpunkt (19) mittels einer drehbaren
Kurbel (23) schwenkbar ist, deren Kurbelzapfen (22) in einen in dem Mittelabschnitt der Stange (17) vorgesehenen
Längsschlitz (21) eingreift, und daß der seitliche Vorsprung (29) an einer horizontalen Führungsplatte
(30) angreift, wenn der seitliche Vorsprung (29) durch die Kurbel (23) abgesenkt wird zur Erzielung
einer horizontalen Bewegungsbahn des Unterendes der Schiebeplatte (5).
Die Erfindung bstriffl eine Anordnung zum Überführen
von Förderguistücken wie Brot, Süßwaren, oder ähnliches von einem ersten Förderer, -uf dem die Fördergutstucke
in einer sich In F^rderrlchtung erstreckenden
Reihe angeordnet sind, zu einem i. ι wesentlichen quer zu dem ersten Förderer fördernden, unterhalb des ersten
Förderers angeordneten zweiten Förderer zwecks Ausrichtung der Fördergutslücke in einer Vielzahl von sich
quer zur Förderrichtung des zweiten Förderers erstrekkenden, beabstandeten Reihen auf dem zweiten Förderer,
mit einer Schiebevorrichtung zum in Querrichtung erfolgenden Herunlerschleben von Förderguistücken von
dem ersten Förderer.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der deutschen Patentschrift 2 93 418 bekannt. Bei der bekannten
Anordnung befördert die Schiebevorrichtung die Fördergutstücke unmittelbar vom ersten auf den zweiten Förderer.
Eine befriedigende Anordnung der Fördergutslücke in mehreren parallelen Reihen auf dem zweiten
Förderer ist praktisch nur gegeben, wenn sowohl der erste wie der zweite Förderer während des Verschiebevorganges
stillstehen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrlft 2103 410 ist bekannt, zwischen einem ersten Förderer und einem darunter
angeordneten und quer fördernden, zweiten Förderer eine Speichereinrichtung vorzusehen, welche die Fördergutslücke
aufnimmt und später auf dem zweiten Förderer wieder In einer einzigen Reihe hintereinander
ablegt.
Schließlich Ist aus der US-Patentschrift 32 97 129 eine
Vorrichtung bekannt, mit welcher eine Anzahl in mehreren
Querreihen angeordneter Fördergutstücke in eine einzelne Liingsreihe angeordnet werden sollen. Diese
bekannte Vorrichtung Ist offensichtlich /ur Behandlung
problematischer Güter, wie beispielsweise klebriger Teijiw.iren
oder dgl. nicht geeignet.
Die Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, die eingangs
genannte Anordnung mit dem Ziel weiterzubilden, auch bei einer fortlaufenden Bewegung von erstem und
zweitem Förderer die Umordnung einer auf dem ersten
»5 Förderer befindlichen Längsreihe von Förderguistücken In Querreihen auf dem zweiten Förderer mit möglichst
exakter Positionierung der Stücke vorzunehmen, wobei auch die Behandlung von welchen und klebrigen, zur
Positionsveränderungen neigenden Stücken wie TeIgwaren
möglich sein soll.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist eine Anordnung mit den in Anspruch i angegebenen kennzeichnenden
Merkmalen. Danach besteht die erfindungsgemäße Ausbildung der eingangs genannten Anordnung
45 darin, daß
a) eine zur Aufnahme der durch die Schiebevorrichtung
heruntergeschobenen Fördergutstücke dienende Aiifnahmeplatte neben dem ersten Förderer
angeordnet unJ von diesem weg Im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des ersten Förderers
zurückziehbar ist;
b) eine unmittelbar über der Aufnahmeplatte positionierte
Ausrichtepialte im Abstand zu dem ersten Förderer benachbarten Ende der Aufnahmeplatte
liegt, so daß die Aufnahmeplattc Fördergutstücke von dem ersten Förderer aufnehmen kann; und
c) eine federnd vorgespannte Einrichtung zum abrupten
Zurückziehen der Aufnahmeplatte vorhanden lsi, welche die Fördergutstucke mit der Ausrichtplatte
in Berührung bringt und dann von der Aufnahmeplattc herab auf ilen /weilen Forderer fallen
laut.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung Ist vorgesehen.
daß die Schiebevorrichtung im wesentlichen die Form einer Stange hat. die drehbar und verschiebbar nahe
ihrem Oberende an einem Drehpunkt gelagert ist. und an Ihrem Unterende eine langgestreckte .Schiebeplatte und
50
55
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In ihrem minieren Abschnitt einen seitlichen Vorsprung
aufweist, und um den Drehpunkt mitteis einer drehbaren Kurbel schwenkbar ist, deren Kurbelzapfen in einen in
dem Mittelabschnitt der Stange vorgesehenen Längsschlitz eingreift, und der seitliche Vorsprung an einer
horizontalen Führungsplatte angreift, wenn der seitliche Vorsprung durch die Kurbel abgesenkt wird zur Erzielung
einer horizontalen Bewegungsbahn des Unterendes der Schiebeplatte.
Die Erfindung wird nachstehend im einzelnen anhand eines AusführungsLeispiels unter Bezugnahme auf die
Figuren erläutert, es zeigt
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 einander ähnliche Darstellungen, die den
Beirieb des Mechanismus am einen Ende des Zuführförderers zeigen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Teil des Mechanismus gemäß den Fi g. 3 und 4;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht, wobei der Betrieb eines in Fig. 5 gezeigten Mechanismus veranschaulicht
ist;
Fig. 7 eine Darstellung, die den Betrieb der Schiebevorrichtung
veranschaulicht; und
Fig. 8 eine Darstellung, bei der die Funktion jedes Abschnitts der gewölbten Fläche des Nockens veranschaulicht
wird, welcher die Bewegungen der erfindungsgemäßen Aufnahmeplatle steuert.
Das Fördergut 1 wird auf einem Zuführförderer 2 befördert. Gemäß den Fig. 3 und 4 ist zwischen dem
Zuführförderer 2 und einem Aufnahmeförderer 4 ein umlaufender Körper 11 vorgesehen. Eine erste Abschirmung
12 ist relativ zu dem umlaufenden Körper 11 fest angeordnet. Eine zweite Abschirmung 13 ist relativ zum
Aufnahmeförderer 4 einem Ende desselben benachbart so fest angeordnet, daß sie den in Kontakt mit der Rolle
stehenden Teil des Förderbandes umgibt.
Ein Nocken 15 bewirkt, daß der umlaufende Körper 11 und die erste Abschirmung 12 in senkrechten Richtungen
um einen Drehpunkt 14 schwingen.
Das auf dem Zuführförderer 2 zugeführte Fördergut 1 wird, wenn es auf diesem mit ungleichmäßigen Zwischenräumen
zugeführt wird, durch den Betrieb des aus den Elementen 11 bis 15 bestehenden Mechanismus mit
gleichmäßigen Zwischenräumen auf den Aufnahmeförderer 4 überführt, und die Anzahl der auf diese Weise
überführten Stücke von Fördergut kann aus der Anzahl der Schwingungen des umlaufenden Körpers errechnet
v/erden. Wenn, wie Fig. 4 zeigt, der umlaufende Körper
11 angehoben ist, wird die erste Abschirmung 12 am Vorderende der Abgabestelle des Zuführförderers angehoben,
wodurch sich das Fördergut 1 nicht weiterbewegen kann. Wenn gemäß Fig. 3 der umlaufende Körper
abgesenkt ist, liegt die °.rste Abschirmung unterhalb der Höhe der Abgabestelle des Zuführförderers 2, so daß das
Fördergut 1 auf den umlaufenden Körper überführt wird. Die zweite Abschirmung 13 verhindert jedoch eine Überführung
des Fördergutes 1 auf den Förderer 4. Wenn &o anschließend der umlaufende Körper 11 angehoben wird,
wird das Fördergut 1 mit angehoben und über die zweite Abschirmung 13 auf den Förderer 4 überführt. Im Verlauf
des vorgenannten Prozesses bewirk! ein Anheben des umlaufenden Korpers I, daß ein Objekt auf den Körderer
4 überführt wird: durch das Blockieren der weiteren /u befördernden Objekte, welches abwechselnd durch die
ersie Abschirmung 12 und die /weite Abschirmung 13
infolge der vertikalen Bewegungen des umlaufenden Körpers II bewirkt wird, werden die Abstünde zwischen
dem Fördergut genau eingehalten.
In gleicher Weise hat der in Fig. 5 und 6 gezeigte umlaufende Körper IS' die Aufgabe, die Anzahl der auf
dem Förderer 4 beförderten Objekte 3 sowie deren Zwischenräume zu regulieren. An seiner Außenseite hat der
umlaufende Körper IV Nuten, und die durch benachbarte
Nuten gebildeten vorstehenden Rippen können in die Öffnungen eines streifenförmigen Maschenwerks 16
eingreifen. Wenn der umlaufende Körper IΓ gemäß Fig. 6 angehoben ist, ragen die Vorsprünge des umlaufenden
Körpers nach oben durch die Öffnungen des Maschenwerks 16 und bewirken, daß das Fördergut 1 auf
den Förderer 4 überführt wird, während bei abgesenktem umlaufendem Körper IV das Fördergut auf dem
Maschenwerk 16 liegenbleibt. Ein Wiederholen dieses Vorganges hat die gleiche Wirkung wie die vertikalen
Bewegungen des umlaufenden Körpers gemäß Fig. 3 und 4.
Wenn gemäß den Fig. 3 und 4 das Fördergut eine feste Bodenfläche hat, können die held' ■·. Abschirmungen
12, 13 einfallen, und der gleiche Erfolg k?.nn dadurch
erzielt werden, daß der Abstand zwischen dem Niveau der Abgabestelle des Zuführförderers 2 und dem Niveau
der Aufnahmestelle des Aufnahmeförderers 4 größer als der Radius uer Rolle gemacht wird.
Ein Arm 17 bewirkt, daß sich eine am unteren Ende des Armes fest angeordnete Schiebeplatte 5 auf einer
elliptischen Bahn 18 bewegt, und der obere Abschnitt des Armes 17 durchsetzt eine Öffnung in einer Schubstange
20, deren Achse in senkrechter Richtung die Achse einer Drehwelle 19 schneidet. Im Mittelteil des Armes 17
befindet sich ein elliptischer Schlitz 21, in dem der Kurbelzapfen 22 einer Kurbel 23 eingesetzt ist. wobei der
Kurbelzapfen einen in Fig. 7 mit 25 bezeichneten geometrischen Ort hat. Im Mittelteil des Armes 17 ist
eine Rolle 26 vorgesehen, die oberhalb oder unterhalb des elliptischen Schlitzes 21 positioniert ist. Zwischen dem
Unterende des Gehäuses 28 der Schubstange 20 und
einem Zwischenvorsprung 29 in der Mitte des Armes 17 ist eine Feder 27 eingesetzt, die den Arm 17 kontinuierlich
naiii unten drückt. Eine Schiene 30 ist zum Führen
der Rolle 26 vorgesehen und verändert den unteren Teil eines ansonsten kreisförmigen geometrischen Bewegungsweges
der Rolle 26 zu einer geraden Linie. Infolgedessen muß die Rolle 26 einem Weg 31 folgen, wenn sie
durch die Kurbel 23, die Drehwelle 19 und die Schubstange 20 bestätigt wird. Infolgedessen wird die Schiebeplatte
5 gezwungen, einem Weg 18 zu folgen, der teilweise parallel zu der Oberseite des Förderbandes 4 verläuft.
Wenn die Rolle 26 sich entlang der geraden Linie im unteren Teil Ihres Bewegungsweges bewegt, wird der
Arm 17 für eine kurze Zeit angehoben durch das Zusammenwirke) .der Rolle 26 und der Schiene 30, und daher
ist der elliptische Schlitz 21 gebildet, um die Abweichung des geometrischen Orte.·= 31 der Rolle 26 in bezug «uf den
geometrischen Ort 25 des Kurbelzapfens 22 iu absorbieren.
An der Welle 24 der Kurbel 23 ist ein Eingangskettenrad 32 und eine Signalplatte 33 befestigt, die ein elektrisches
Signal übertrugt und damit ein Stoppen der Welle 24 bewirkt, wenn sie sich einmal pro Umdrehung
der Welle 24 einem Annäherungsfühlschalter 34 nähort. Die Bewegungsrichlungcn der Schiebeplat.e 5 sind
senkrecht /u der Bewegungsrichtung des Förderers 4.
Die AufmiHmcplatte 7 sollte dem Förderer 4 benachbart
auf gleicher Höhe 011er etwas unterhalb der Höhe der
oncren Lauffläche des Förderers 4 angeordnet sein. Die
Aul'nahmeplalte 7 ist tiefer als die Oberselle der oberen
I .luffiilchc des Förderers 4 angeordnet, und /w.ir um die
Dicke des Förderbandes, um' das vorderste linde der Aufnahmeplattc 7 überlappt geringfügig die obere I auffliiche
des Förderers 4. Entsprechend isl eine Iladeplatte
J6 für das Förderband in dem die obere Lauffläche umfassenden Teil des Förderers 4 (Flg. 7) so ausgespart,
dall die Aufnahmeplatte 7 unter dem Förderband liegen kann.
Nachdem das Fördergut 6 auf die Aufnahmepialte 7 überführt worden ist und durch die Schlcbeplaiie so
angeordnet wurde, daii es nahe oder /um Veil unter dem
Förderer 4 Hegt, wird die Aufnahmeplatte schnell mittels
einer Feder 37 von dem Förderer 4 getrennt. Fine Ablenkplatte 8 ist an einer geeigneten Stelle über der
Aufnahmeplatte 7 und dieser benachbart positioniert und
bewirkt, dall das Fördergut 6 auf der Aufnahmeplatte nach unten auf den darunter befindlichen Förderer 9
füllt, wenn die Aufnahmeplatte zurückgezogen wird. Die
aus zurückgezogen werden, um ein Überführen des Gutes 6 auf den Llbernahmeförderer 9 sicherzustellen,
liine Schubstange 38 ist drehbar an einem Drehpunkt 39 gelagert. Im Mittelabschnitt der Schubstange 38 ist eine
Rolle 40 vorgesehen, die an einem Nocken 41 angreift.
Der Nocken 41 schiebt die Schubstange 38 an der Rolle 40 und bewirkt dadurch, daß die Aufnahmeplatte sich
iäul einer Schiene 46 bewegt. Das Unterende der Schubstange
38 befindet sich in Kontakt mit einer Aufnahmestange 42, die mit einer Feder 37 verbunden ist. Die
Feder 37 wiederum ist mit dem rückwärtigen Endabschnitt 43 des Gehäuses verbunden. Die Abschnitte a. b.
c, d des UiTifangs des Nockens 41 gemäß Fig. 8 haben
unterschiedliche Funktionen: Der Abschnitt a hat einen gleichmäßigen sowie den größten Radius, um so die
Schubstange 38 In Ihrer vordersten Position zu halten:
Abschnitt Λ; hat einen gleichmäßigen sowie den kleinsten
Radius, um so sofort den Druck der Schubstange 38 nachzulassen und auf diese Weise die Aufnahmepialte 7
mittels der Feder 37 schnell zurückzuziehen: und die Abschnitte c und d haben eine gewölbte Nockenfläche.
deren Radien sich schrittweise vom Radius des Abschnitts b zu dem des Abschnitts α vergrößern. Ein
Zahnrad 45 ist an der Welle 44 des Nockens 41 fest angeordnet und überträgt Bewegungsenergie auf den Nocken.
Die dem Übergabeförderer 9 zugeführte Energie wird von der Welle 44 des Nockens 41 genommen. An dieser
Welle 44 ist ein teilweise gezahntes Rad 47 befestigt, das intermittierend die Drehbewegung auf ein an der Gegenwelle
48 befestigtes Zahnrad 49 überträgt. Die dem Zahnrad 49 zugeführt Energie wird durch ein ebenfalls an der
Gegenwelle 48 befestigtes Kettenrad 50, eine Kette 51.
ein Zahnrad 52 und ein Zahnrad 53 zu einem Fö,derer 9 übertragen, der infolgedessen intermittierend betrieben
wird. Während der Abschnitt d des Nockens 41 gemäß Fig. 8 in Betrieb ist, wird die Drehbewegung des teilweise
gezahnten Rades auf das Zahnrad 49 übertragen. Während der Abschnitt b des Nockens 41 in Betrieb ist.
fällt das Fördergut 6 nach unten auf den Übergabeförderer 9. und dieser ist stationär.
Die Drehbewegung eines Motors 55 wird von einem Ende der Welle desselben über einen stufenlosen
Geschwindigkeitsregler 56 zu einem Reduktionsgetriebe 57 übertragen. Von einer Ausgangswelle 58 des Reduktionsgetriebes
57 wird die Ausgangsleistung über Ketten oder Zahnräder auf die erste Welle 59. die zweite Welle
60, die dritte Welle 61 und die vierte Welle 62 übertragen. Die Anzahl der Umdrehungen dieser Wellen ist bei
dieser Ausführungslorm mit 2. ?. 4 hzw S vnreeseh. n.
während die Ausgangswelle 5H oinc I'niilrehung auslührt
Am der vierten Welle 62 ist ein Nucken I? angeordnet,
so daß acht Umdrehungen des Nockens 15. d. h
-, acht in vertikaler Richtung erfolgende Hin- und llerbewegungcn
des umlaufenden Körpers Il oder ΙΓ, zwei
I'nulrehungen der ersten Welle 59 und der zweiten
Welle fit) entsprechen. An der ersten Welle 59 und der
zweiten Welle 611 sind Rollen 63 bzw 64 befestigt, die
ι» i\cn gleichen Radius aufweisen und beide die F.ingangsrollen
fur den Förderer 4 bilden /wei Umdrehungen der
Rollen 63, 64 bewirken, daß sich das Band 4 um einen
Absland /' gem ill'· Flg. I wellerbewegt. Acht Stücke von
Fördergut werden .luf den die Länge /' aufweisenden Teil
iri des Bandes 4 überführt l)is andere linde der Ausgangswelle
des Motors 55 ist unmittelbar mit dem /weiten Reduktionsgetriebe 65 verbunden, dessen Ausgang über
eine Kette 66 zu einer Magnetkupplung 67 übertragen wird, deren Ausgang wiederum über Ketten zu tier Welle
m 68 übertragen wird. Von der Welle 68 wird der Ausgang
zuerst über eine Kette 69 zu dem Kettenrad 45. d h der
Nockenwelle 44. übertragen und zweitens über eine Kette 70 zu dem Kettenrad 32. d h. zu der Kurbelwelle 24 An
der Ausgangswelle 58 des Reduktionsgetriebes ist eine 2ϊ Startsignalplatte 71 befestigt, deren Annäherung von
einem Fühlschalter 72 nachgewiesen wird und deren Befehl über eine Leitung 73 zu der Magnetkupplung 67
übertragen wird. An der Welle 24 ist eine .Stoppsignalplatte
^ befestigt, deren Annäherung von dem Fühljo
schalter 34 nachgewiesen wird und deren Befehl über eine I ellung 74 zu der Magnetkupplung 67 übertragen
wird.
Bei dem selbsttätigen Betrieb der oben beschriebenen Mechanismen bewirkt also die Startsignalplatte 71 eine
Aktivierung des Fühlschalters 72. wodurch ein Betrieb der Magnetkupplung 67 bewirkt wird, nachdem der
umlaufende Körper 11 acht Hin- und Herbewegungen in senkrechten Richtungen ausgeführt hat. Infolgedessen
wird die Schiebeplatte 5 veranlaßt, sich quer zu der I aufrichtung
des Förderers 4 zu bewegen und ach! Stücke von Fördergut 6 auf die Aufnahmeplatte 7 zu führen und
sich nach oben und zurück in die Ausgangsstellung entlang der geometrischen Bahn 18 zu bewegen. Nach jeder
einzelnen Umdrehung wird die Schiebeplatte durch die Stoppsignalplatte angehalten. Unmittelbar nach dem
Übertragen des Fördergutes 3 auf die Aufnahmeplatte 7 durch die Schiebeplatte 5 gelangt der Startpunkt des
Abschnitts b der gewölbten Fläche des Nockens 41 in Kontakt mit der Rolle 40. wodurch bewirkt wird, daß die
Aufnahmepiatte 7 schnell zurückgezogen wird und die darauf liegenden Objekte 6 durch die Ablenkplatte 8
angehalten werden und nach unten auf den Übv.gangsbeförderer 9 fallen. Der Förderer 9 bewegt sich nicht,
während die Objekte herabfallen, und beginnt sich nach dieser Übergabe zu bewegen, wobei in bezug auf die
durch die Ablenkplatte 8 vorgenommene Ausrichtung des Fördergutes keine wesentliche Unordnung entsteht.
Was die in Flg. 1 mit ρ bezeichneten Zwischenräume zwischen den Objekten betrifft, so hat man bei einer Einstellung
von ρ mit 70 mm durch Versuche festgestellt, daß Abweichungen innerhalb eines Bereiches von 2 mm
liegen, wenn die Objekte Teigstücke für Konfekt sind. von denen jedes 50 g wiegt, und wenn die Geschwindigkeit
des Förderers 4 6 m/min beträgt. Die Anordnung zum Überführen ermöglicht praktisch eine freie. Wahl der
Anzahl von Objekten in einer Reihe und eine freie Auswahl eines Abstandes ρ zwischen den Objekten, und
zwar durch Vorsehen einer Kupplung in der dritten Welt
7 8
61. wodurch die Umdrchungsrate tier Siun.ilplatte so el ie Maschine sich selbst an die Geschwindigkeit der
ueiindcri werden kann, dal.) sie derjenigen des Nockens Objekte I anpaßt, ohne dall dadurch die Λη/ahl der
15 entspricht Durch Betrieb des Handgriffs 65 des slu- Objekte in einer Reihe und der Abstand />
/wischen
lenlosen Geschwindigkeitsreglers 56 ist es möglich, dall diesen Objekten beeinträchtigt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Anordnung zum Überführen von Fördergutstükken wie Brot, Süßwaren oder ähnliches von einem ersten Förderer, auf dem die Fördesgutstücke in einer sich in Förderrlchtung erstreckenden Reihe angeordnet sind, zu einem im wesentlichen quer zu dem ersten Förderer fördernden, unterhalb des ersten Förderers angeordneten zweiten Förderer zwecks Ausrichtung der Fördergutstücke in einer Vielzahl von sich quer zur Förderrlchiung des zweiten Förderers erstreckenden, beabstandeten Reihen auf dem zweiten Förderer, mit einer Schiebevorrichtung zum in Querrichtung erfolgenden Herunterschieben von Förder- '5 gutstücken von dem ersten Förderer, gekennzeichnet durch
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