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DE1023419B - Schleusenhubtor - Google Patents

Schleusenhubtor

Info

Publication number
DE1023419B
DE1023419B DED17751A DED0017751A DE1023419B DE 1023419 B DE1023419 B DE 1023419B DE D17751 A DED17751 A DE D17751A DE D0017751 A DED0017751 A DE D0017751A DE 1023419 B DE1023419 B DE 1023419B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
lifting
vertical
lock
gravity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17751A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Schmausser
Dipl-Ing Oskar Sandmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dinglerwerke AG
Original Assignee
Dinglerwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dinglerwerke AG filed Critical Dinglerwerke AG
Priority to DED17751A priority Critical patent/DE1023419B/de
Publication of DE1023419B publication Critical patent/DE1023419B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)

Description

  • Schleusenhubtor Die Erfindung bezieht sich auf ein drehbares Hubtor zum Füllen und Entleeren von Schleusenkammern. Es kann auch als Sperrtor oder Wehrverschluß verwendet werden.
  • Im Bestreben, hohe Aufbauten, wie Hubtortürme u. dgl., möglichst zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, das Hubtor quer zur Schleusenlängsrichtung drehbar zu gestalten, und zwar dergestalt, daß sich der Schwenkvorgang während des Hochfahrens des Tores vollziehen kann, so daß das Tor in seiner Höchststellung eine waagerechte oder annähernd waagerechte Lage annimmt.
  • Die bekannten Hubtore dieser Art bewegen sich von ihrer Tiefstlage, wo sie lotrecht oder leicht schräg geneigt stehen, in ihre horizontale Höchstlage auf einer von der Senkrechten stark abweichenden Bahnkurve mit der unmittelbaren Folge, daß das Tor neben der Schwenkbewegung gleichzeitig eine Verschiebung in horizontaler Richtung (Schleusenlängsrichtung) erfährt. Diese Verschiebung erfordert eine ganz bestimmte Längenentwicklung des Tiefbauteiles der Anlage. Im Vergleich zum normalen, sich nur in der Lotrechten bewegenden Hubtor stellt dies z. B. bei einer Schleusenanlage einen ganz erheblichen Nachteil dar, denn die ursprüngliche Schleusenlänge wird um diese zusätzliche Längenentwicklung vergrößert, und damit erhöhen sich die Baukosten, insbesondere für die seitlichen Schleusenmauern und das Schleusenhaupt, beträchtlich.
  • Ziel der Erfindung ist, diesen Nachteil auszuschalten. Die Erfindung beruht darauf, daß das Tor, welches ebenfalls während seiner Bewegung eine Schwenkung um eine horizontale Achse quer zur Schleusenlängsrichtung ausführt, auf dem allerkürzesten Weg von der Tiefstlage in die Höchstlage und umgekehrt gebracht wird, wobei eine Bewegungskomponente des Tores in horizontaler Richtung, d. h. eine horizontale Translationsbewegung, vermieden wird. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß die Schwenkachse des Tores, welches in an den Seitenwänden des Hauptes angeordneten Führungsbahnen geführt ist, während der Bewegung längs einer lotrechten oder annähernd lotrechten Bahn verläuft, wobei die Schwenkbewegung durch einen auf einer kurvenförmigen Führungsbahn laufenden Anschlag für gleitende oder rollende Bewegung bewirkt wird. Diese Führungsbahn ist an beiden Seitenwänden des Hauptes vorgesehen und all ihrem oberen Ende vom Tor weg abgebogen. Falls aus räumlichen oder sonstigen Gründen in bestimmten Fällen die Unterbringung dieser kurvenförmigen Führungsbahn am Mauerwerk mit Schwierigkeiten verbunden ist, so wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorge..chlagen,Anschlag und Führungsbahn gegenseitig zu vertauschen. In diesem Falle wird die Führungsbahn am Tor angebracht und der Anschlag am Mauerwerk.
  • In dein Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein Schleusenhubtor in seiner Schließstellung, Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach A-A der Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das Tor gemäß Fig. 1 in der Zwischenstellung, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch dieses Tor in der Höchstlage, Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch ein Schleusenhubtor anderer Bauart in der Schließstellung, Fig. 6 einen waagerechten Schnitt nach A-A der Fig. 5 und Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch das Tor gemäß Fig. 5 in der Höchstlage.
  • Das in Fig. 1 bis 4 dargestellte Hubtor 1 überträgt in Schließlage den Wasserdruck infolge Stau über die unteren Laufrollen 2 längs der lotrechten Laufschiene3 und über die obere Laufrolle 4 längs der lotrechten Laufschiene 5 auf den Beton (Fig. 1). Beide Laufschienen 3, 5 sind in ihrer Länge- begrenzt.
  • An der Oberwasserseite besitzt das Hubtor 1 das Führungsorgan 6 in Form einer Rolle oder einer Gleitkufe. Dieses Führungsorgan läuft auf der in ihrem oberen Teil vom Tor weg abgebogenen Führungsschiene 7. Ein weiteres Führungsorgan in Form der seitlich am Tor angebrachten Führungsrolle 8 liegt auf der Schwenkachse 9, die sich in der Nähe der Schwerachse 10 des Hubtores befinden kann. Die Führungsrolle 8 läuft auf der lotrechten oder annähernd lotrechten Führungsschiene 11. Das Hubtor 1 kann durch das Gegengewicht 12, welches am Seil 13 hängt, gewichtlich teilweise oder ganz ausgeglichen werden. Es greift in der Nähe der Schwenkachse 9 oder an der Schwenkachse selbst an.
  • Das Hubmittel 14, bestehend aus einem Seil, einer Kette, einer Gelenkzahnstange od. dgl. greift ebenfalls in der Nähe der Schwenkachse 9 oder der Schwerachse 10 oder an einer der beiden Achsen an.
  • Die Laufschiene 3 der im unteren Teil des Hubtores angeordneten Laufeinrichtung kann gegenüber der Laufschiene 5 der im oberen Teil des Hubtores vorgesehenen Laufeinrichtung versetzt angeordnet sein. Die Führungsschienen 7 und 11 sind beiderseits des Hubtores in der seitlichen Nische 15 der Schleusenwand 16 untergebracht (Fig. 2). Mit 17 ist der Oberwasserspiegel bei geschlossenem Hubtor bezeichnet.
  • Die Betätigung dieses Hubtores ist die folgende: Das Tor 1 wird mittels des Hubmittels 14 hochgehoben. Dabei erfolgt die Hubbewegung so lange genau in lotrechter Richtung, bis die unteren Laufrollen 2 das obere Ende der Laufschiene 3 bzw. die obere Rolle 4 das obere Ende der Laufschiene 5 verlassen haben. Bei Fortsetzung der Hubbewegung übernimmt nunmehr die längs der Führungsschiene 11 laufende Führungsrolle 8 in Verbindung mit der auf der gekrümmten Führungsbahn? laufenden Führungsrolle 6 die weitere Führung des Tores. Die Schwenkachse 9 bewegt sich hierbei ständig lotrecht oder annähernd lotrecht nach oben, während das Tor im Verlaufe dieses Abschnittes der Hubbewegung mittels der kurvenförmigen Führungsbahn 7 in zunehmendem Maße um die Schwenkachse gedreht wird (Fig. 3), bis das Tor in seiner höchsten Lage nahezu horizontal ausgeschwenkt ist (Fig.4). Um die Drehbewegung des Tores zu ermöglichen, ist in der Schleusenwand 16 die der Schwenkbewegung des Tores entsprechend ausgebildete Aussparung 18 vorgesehen. Die Senkbewegung des Hubtores erfolgt in umgekehrtem Sinne.
  • Gemäß Fig. 5 bis 7 ist die kurvenförmige Führungsbahn 7 am Tor t selbst angeordnet. In diese Führungsbahn greift der am Mauerwerk 16 in der Nische 15 angebrachte Anschlag in Form der Rolle 6 oder einer Kufe ein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hubtor für Schleusen, das durch Schwenken während des Hebens in eine obere, waagerechte Endstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubtor (1) um eine in der Nähe seines Schwerpunktes (10) liegende Schwenkachse (9) schwenkbar ist, die in an den Seitenwänden des Hauptes angeordneten lotrechten oder nahezu lotrechten Bahnen (11) geführt ist, und mit oberhalb seines Schwerpunktes angeordneten, für gleitende oder rollende Bewegung geeigneten Abstützorganen (6) versehen ist, die in an den beiden Seitenwänden des Hauptes vorgesehenen, am oberen Ende vom Tor weg abgebogenen Führungsbahnen (7) geführt sind.
  2. 2. Hubtor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte von Hubmittel (14) und Gegengewicht (12) in der unmittelbaren Nähe der Schwerachse (10) und/oder der Schwenkachse (9) liegen.
  3. 3. Hubtor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tor (1) bis zum Beginn seiner Schwenkbewegung in lotrechter Richtung mittels seitlich angeordneter, übereinanderliegender und in Ouerrichtung der Schleuse gegeneinander versetzter Laufrollen (2, 4) geführt ist.
  4. 4. Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf- und Führungseinrichtungen und Abstützorgane (2 bis 8) des Tores (1) in den Seitenwänden (16) in je einer Nische (15) untergebracht sind und jede Seitenwand eine der Schwenkbewegung des Tores entsprechende, an die Nische anschließende Aussparung (18) aufweist.
  5. 5. Hubtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützorgane (6) ortsfest im tiefbaulichen Teil des Schleusenhauptes angeordnet sind und die Führungsbahn (7) durch den Torkörper (1) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 716 167, 817 278; österreichische Patentschrift N r. 23 159.
DED17751A 1954-05-12 1954-05-12 Schleusenhubtor Pending DE1023419B (de)

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DED17751A DE1023419B (de) 1954-05-12 1954-05-12 Schleusenhubtor

Applications Claiming Priority (1)

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DED17751A DE1023419B (de) 1954-05-12 1954-05-12 Schleusenhubtor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1023419B true DE1023419B (de) 1958-01-23

Family

ID=7035783

Family Applications (1)

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DED17751A Pending DE1023419B (de) 1954-05-12 1954-05-12 Schleusenhubtor

Country Status (1)

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DE (1) DE1023419B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT23159B (de) * 1904-12-16 1906-02-26 Karel Dr Techn Hromas Stauvorrichtung mit beweglichen Verschlußkörper.
DE716167C (de) * 1938-11-15 1942-01-14 Gutehoffnungshuette Oberhausen Notverschluss fuer Kanaele
DE817278C (de) * 1948-10-02 1951-10-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT23159B (de) * 1904-12-16 1906-02-26 Karel Dr Techn Hromas Stauvorrichtung mit beweglichen Verschlußkörper.
DE716167C (de) * 1938-11-15 1942-01-14 Gutehoffnungshuette Oberhausen Notverschluss fuer Kanaele
DE817278C (de) * 1948-10-02 1951-10-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

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