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DE817278C - Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor - Google Patents

Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

Info

Publication number
DE817278C
DE817278C DEP2165A DEP0002165A DE817278C DE 817278 C DE817278 C DE 817278C DE P2165 A DEP2165 A DE P2165A DE P0002165 A DEP0002165 A DE P0002165A DE 817278 C DE817278 C DE 817278C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
folding
drive
door according
gravity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2165A
Other languages
English (en)
Inventor
Karlheinz Dipl-Ing Seegers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEP2165A priority Critical patent/DE817278C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817278C publication Critical patent/DE817278C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Tor für Schachtschleusen, insbesondere Untertor Für Schachtschleusen, d. h. Schleusen für einen großen Höhenunterschied im Verhältnis zur Breite, sind bereits Klapptore bekannt. Die vorliegende I?rfindung bringt eine neue Form solcher Klapptore, die sich nicht nur durch einfache Gestaltung und glatte Wände, sondern auch durch einen geringen Kraftbedarf im Betriebe auszeichnet. Das neue Schleusentor ist insbesondere als Untertor geeignet, <loch auch als Obertor anwendbar.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Kippachse eines Tores, <las um eine waagerechte Längsachse in der Nähe der, Schwerachse oder in derselben kippbar ist, auf einer waagerechten Bahn in Schleusenlängsrichtung verschiebbar ist. Das Verschieben geschieht zweckmäßig auf einem Rollenpaar. Die Antriebsverhältnisse gestalten sich besonders einfach. Nvenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Schwerachse des Tores etwas unter der Kippachse liegt. Das Tor stellt sich dann durch seine eigene Schwerkraft in die Schließstellung. Der Antrieb des Tores kann erfindungsgemäß in einer senkrecht nach oben ziehenden Zugvorrichtung bestehen, die am Torfuß angreift, und zwar zweckmäßig in der Verschlußstellung, etwas außerhalb der senkrechten Schwerachse des Tores. Dies kann dadurch verwirklicht werden, daß man das Zugorgan an einen herausstehenden Arm anlenkt oder daß man die Schließstellung des Tores so vorsieht, daß das Tor in dieser Stellung etwas zum Oberwasser hingeneigt steht.
  • Beim Öffnen des Tores wird der Torfuß nach oben gezogen, während die Kippachse des Tores sich zur Oberwasserseite hin verschiebt. Dabn gleitet der Torfuß am Toranschlag nach oben. 1'm hierbei die Reibungsverhältnisse günstiger zu gestalten, werden erfindungsgemäß am Torfuß zwei Führungsrollen angebracht, die gegen den senkrechten Toranschlag anliegen. Falls die Durchfahrtshöhe unter dem geöffneten Tor zu gering ausfallen würde, kann die Kippachse künstlich höher gelegt werden, wenn das Tor mit einem hochliegenden Ballastgewicht versehen wird.
  • Der Antrieb des Tores kann auch in anderer Weise ausgebildet sein. Zum Beispiel kann man ihn am Torkopf angreifen lassen, wobei eine feste seitliche Führung des Tores am Torkopf oder am Torfuß vorgesehen werden kann. Man kann den Antrieb auch in der Kippachse angreifen lassen, wobei der Torfuß seitlich geführt sein muß. In beiden Fällen ist Kraftaufwand nur zum Öffnen erforderlich, während das Schließen durch die eigene Schwerkraft des Tores erfolgt.
  • Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch ein Tor nach der Erfindung, Fig. 2 eine zugehörige Draufsicht und Fig. 3 ein Einzelteil von Fig. 2 in größerem Maßstab. Fig. 4 zeigt ein etwas anders dimensioniertes Tor im Querschnitt. Die Fig. 5, 6 und 7 erläutern andere Möglichkeiten des Antriebes.
  • Das Tor i hängt an zwei seitlichen Rollen 2, die auf waagerechten Bahnen 3 laufen. Die Achse der Rollen bildet die Kippachse des Tores. Seine Schwerachse liegt um soviel tiefer, als nötig ist, damit sich das Tor von der Offenstellung in die Schließstellung durch die eigene Schwerkraft bewegen kann. Die Abdichtung in der Schließstellung erfolgt an den beiden seitlichen Toranschlägen 4 und auf der Schleusensohle durch den Dichtungsbalken 5. Am Torfuß befinden sich zwei Führungsrollen 6, die an den seitlichen Toranschlägen 4 anliegen. Die Zugorgane 7 greifen an Armen 8 in Richtung des Pfeiles 9 an. Die Höhe des Unterwassers ist mit io, die des Oberwassers mit i i bezeichnet. Die Lage der Schiffskörper bei Ober- und Unterwasser ist mit 12 und 13 angedeutet.
  • Zum Öffnen des Schleusentores werden die Zugorgane 7 angezogen. Da ihr Angriffspunkt exzentrisch, d. h. neben der senkrechten Schwerachse des Tores liegt, sucht das Tor beim Anziehen zum Oberwasser hin zu kippen und rollt dabei auf den Rollen 2 auf der Bahn 3, wobei es sich mit den Rollen 6 an den Toranschlägen 4 abstützt. So gelangt das Tor in die auf Fig. i gestrichelt gezeichnete Lage 14. Das Schiff 13 kann unter ihm hindurchfahren. Zum Schließen des Tores werden die Zugorgane 7 nachgelassen. Infolge der Schwerkraft und des Einflusses der Zugorgane stellt sich das Tor senkrecht und nähert sich den Toranschlägen. Bei hochliegender Kippachse wird am Torkopf ein Ballastgewicht 16 angeordnet. Hierdurch wird vermieden, daß ein Mehraufwand an Antriebskraft benötigt wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 5 greift das Zugorgan in Richtung des Pfeiles 2o an. Am Torkopf befinden sich seitliche Zapfen 21, die in elliptischen Bahnen 22 an der Kammerwand geführt sind. In Fig. 6 greift das Zugorgan 2o ebenso an wie in Fig. 5, doch ist hier der Torfuß mit den Rollen 6 beidseitig senkrecht geführt. Beim Öffnen des Tores kommen die Rollen 6 wie bei Fig, i gegen den seitlichen Toranschlag zur Anlage, beim Schließen dagegen gegen die Führungsleiste 23. Das Tor gemäß Fig. 7 ist ebenso geführt, doch greift hier das Zugorgan in Richtung des Pfeiles 24 an der Kippachse an.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klapptor für Schachtschleusen, insbesondere Untertor, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (2) des Tores auf einer waagerechten Bahn (3) in Schleusenlängsrichtung verschiebbar ist.
  2. 2. Klapptor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwerachse des Tores etwas unter der Kippachse (3) liegt.
  3. 3. Klapptor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Tores in einer senkrecht nach oben ziehenden Zugvorrichtung (7) besteht, die am Torfuß angreift, und zwar zweckmäßig in der Verschlußstellung etwas außerhalb der senkrechten Schwerachse des Tores.
  4. 4. Klapptor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Torfuß zwei Führungsrollen (6) vorgesehen sind, die gegen die senkrechten Toranschläge (4) anliegen.
  5. 5. Klapptor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tor mit einem hochliegenden Ballastgewicht (16) versehen ist.
  6. 6. Klapptor nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Tores am Torkopf angreift, wobei am Torkopf oder am Torfuß eine feste seitliche Führung (22 oder 23) vorgesehen sein kann (Fig. 5 und 6).
  7. 7. Klapptor nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (24) des Tores an der Kippachse angreift und der Torfuß seitlich geführt ist (Fig. 7). Angezogene Druckschrift: Deutsche Patentschrift Nr. 743 2o5.
DEP2165A 1948-10-02 1948-10-02 Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor Expired DE817278C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2165A DE817278C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

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DEP2165A DE817278C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817278C true DE817278C (de) 1951-10-15

Family

ID=7357799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2165A Expired DE817278C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Tor fuer Schachtschleusen, insbesondere Untertor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE817278C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023419B (de) * 1954-05-12 1958-01-23 Dingler Werke Ag Schleusenhubtor

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743205C (de) * 1938-07-10 1943-12-20 Gutehoffnungshuette Oberhausen Abschluss- und Fuelleinrichtung fuer umlauflose Schleusen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743205C (de) * 1938-07-10 1943-12-20 Gutehoffnungshuette Oberhausen Abschluss- und Fuelleinrichtung fuer umlauflose Schleusen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023419B (de) * 1954-05-12 1958-01-23 Dingler Werke Ag Schleusenhubtor

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