DE10225398A1 - Halbleiterspeichervorrichtung mit Speicherzellenarrays, die zum Durchführen eines wahlfreien Zugriffs in der Lage ist - Google Patents
Halbleiterspeichervorrichtung mit Speicherzellenarrays, die zum Durchführen eines wahlfreien Zugriffs in der Lage istInfo
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Abstract
Offenbart wird ein nicht-flüchtiger Halbleiterspeicher mit einem Speicherzellenarray, bei welchem ein wahlfreier bzw. Direktzugriff durchgeführt werden kann. Die Speicherzellenarraystruktur des nicht-flüchtigen Halbleiterspeichers, der einen Haupt-Speicherzellenarray aufweist und der aus einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet ist, enthält einen Sub-Speicherzellenarray mit einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen, die darin mit Speicherzellentransistoren vorgesehen sind. Die Anzahl der Speicherzellentransistoren in dem Sub-Speicherzellenarray ist geringer als die Anzahl der Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays. Der Sub-Speicherzellenarray ist während Programmierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig mit den Haupt-Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays verbunden und die elektrischen Verbindungen mit den Haupt-Bitleitungen werden während eines Lesevorgangs unterbrochen, wodurch der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von dem Lesepfad des Haupt-Speicherzellenarrays ist.
Description
Diese Anmeldung beansprucht die Priorität des koreanischen Prioriätsdokuments
Nr. 2001-32466, eingereicht am 11. Juni 2001, welche im Folgenden durch Bezugnah
me vollumfänglich mit offenbart wird.
Diese Offenbarung betrifft eine nicht flüchtige Halbleiterspeichervorrichtung mit einer
elektrischen Lösch-/Programmierfunktion, und insbesondere eine nicht flüchtige Halb
leiterspeichervorrichtung mit einer NAND-Struktur, die elektrisch löschbare und pro
grammierbare Speicherzellen aufweist.
Im Allgemeinen werden Halbleiterspeichervorrichtungen in zwei Gruppen eingeteilt,
nämlich flüchtige Halbleiterspeichervorrichtungen und nicht flüchtige Halbleiterspei
chervorrichtungen. Flüchtige Halbleiterspeichervorrichtungen können weiterhin in
dynamische Direktzugriffspeicher und statische Direktzugriffspeicher (DRAMs und
SRAMs) eingeteilt werden. Direktzugriffsspeicher werden auch als "Speicher mit wahl
freiem Zugriff" bezeichnet. Flüchtige Halbleiterspeichervorrichtungen weisen eine hohe
Schreib- und Lesegeschwindigkeit auf, besitzen jedoch den Nachteil, dass der in den
Speicherzellen gespeicherte Inhalt nach Abschalten der elektrischen Leistungsversor
gung verloren geht.
Nicht-flüchtige Halbleiterspeichervorrichtungen werden in maskenprogrammier
bare Festwertspeicher (MROM), programmierbare Festwertspeicher (PROM), löschbare
und programmierbare Festwertspeicher (EPROM) und elektrisch löschbare und pro
grammierbare Festwertspeicher (EEPROM) eingeteilt. Festwertspeicher werden auch
als "Nur-Lese-Speicher" bezeichnet. Da eine nicht flüchtige Halbleiterspeicher
vorrichtung den Inhalt ihrer Speicherzellen auch dann permanent speichert, wenn die
externe Leistungsversorgung abgeschaltet ist, wird diese Vorrichtung hauptsächlich
beim Speichern von Inhalten verwendet, die unabhängig von einer Leistungsversorgung
in dem Speicher benötigt werden.
Jedoch kann kein Benutzer ein Lesen und Schreiben (oder Programmieren) ohne
die Einschränkung durch ein elektronisches System, das mit dem MROM, PROM und
EPROM ausgestattet ist, durchführen. Das heißt, es ist für den Benutzer nicht einfach
on-board-programmierte Inhalte zu löschen oder umzuprogrammieren. Da das
EEPROM elektrische Lösch- und Schreibvorgänge innerhalb seines Systems selbst
durchführen kann, ist es und wird es auch weiterhin im Gegensatz zu den vorhergehend
genannten Systemen als eine Systemprogrammspeichervorrichtung oder eine Unter-
bzw. Sub-Speichervorrichtung verwendet, deren Inhalt ununterbrochen erneuert werden
muß.
Mit anderen Worten, benötigen zahlreiche elektronische Systeme, die durch einen
modernen Computer oder Mikroprozessor gesteuert werden ein verbessertes EEPROM,
das genaue Lösch- und Programmierungsfunktionen aufweist. Da überdies ein batte
riebetriebenes Computersystem, das eine Notebookgröße oder die Größe eines tragbaren
Computers aufweist, eine Festplattenvorrichtung mit einer rotierenden Magnetscheibe,
die eine relativ große Fläche einnimmt, als eine Zusatz- oder Hilfsspeichervorrichtung
benutzt, sind Entwickler derartiger Systeme sehr an der Entwicklung eines hochinte
grierten und hochleistungsfähigen EEPROM, das eine relativ kleine Größe aufweist,
interessiert.
Es ist sehr wichtig, die Fläche, die durch die Speicherzellen eingenommen wird,
zu verringern, um ein hochintegriertes EEPROM zu erhalten. Um dieses Problem zu
lösen ist ein EEPROM entwickelt worden, das Speicherzellen mit einer NAND-Struktur
aufweist, durch welche die Anzahl an Auswahltransistoren pro Zelle und die Anzahl an
Kontaktlöcher, die mit Bit-Leitungen verbunden sind, verringert werden kann. Ein
Beispiel für eine derartige NAND-Zellenstruktur ist auf den Seiten 412 bis 415 unter
dem Titel "NEW DEVICE TECHNOLOGIES FOR 5 V-ONLY 4 Mb EEPROM WITH
NAND STRUCTURE CELL" von IEDM offenbart worden, welche hierbei mit offen
bart sind.
Eine derartige NAND-Zellenstruktur wird im Folgenden erläutert, um ein besseres
Verständnis für die später zu erläuternde vorliegende Erfindung zu geben.
Die vorhergehend erwähnte NAND-Zellenstruktur besteht aus einem ersten Aus
wahltransistor, einem zweiten Auswahltransistor, dessen Source mit einer gemeinsamen
Source-Leitung verbunden ist, und acht Speichertransistoren, deren Kanäle in Serie
zwischen der Source des ersten Auswahltransistors und der Drain des zweiten
Auswahltransistors verbunden sind. Die Zellen der NAND-Struktur sind auf einem P-
Typ Halbleitersubstrat ausgebildet und jeder der Speichertransistoren weist ein
Floatinggate auf, das durch ein Ausbilden einer Gateoxidschicht auf einem Kanalbe
reich zwischen dem Source-Bereich und dem Drain-Bereich ausgebildet ist, und ein
Steuergate, das auf dem Floatinggate durch eine Zwischenisolationsschicht ausgebildet
ist. Um einen Speichertransistor, der innerhalb einer NAND-Zelleneinheit ausgewählt
worden ist, zu programmieren, werden alle Speichertransistoren innerhalb der Zellen
einheit gelöscht und anschließend Programmierungsvorgänge durchgeführt. Die Lösch
vorgänge für alle Speichertransistoren (im Allgemeinen als Flash-Löschvorgang
bezeichnet) werden gleichzeitig durch ein Anliegen von 0 Volt an die Bit-Leitungen und
ungefähr 17 Volt an ein Gate des ersten Auswahltransistors und der Steuergates aller
Speichertransistoren durchgeführt. Das heißt, alle Speichertransistoren werden zu An
reicherungstransistoren (enhancement mode transistors) umgewandelt, von denen ange
nommen wird, dass sie Transistoren sind, die mit einer Binärziffer "1" programmiert
worden sind.
Um die ausgewählten Speichertransistoren mit einer Binärziffer "1" zu program
mieren, wird eine Spannung von ungefähr 22 Volt an die Bit-Leitungen, einem Gate des
ersten Auswahltransistors und einem Steuergate jedes Speichertransistors zwischen dem
ersten Auswahltransistor und dem ausgewählten Speichertransistoren angelegt. Ebenso
werden 0 Volt an das Steuergate des ausgewählten Speichertransistors, dem Gate des
zweiten Auswahltransistors und einem Steuergate jedes der Speichertransistoren zwi
schen den Source-Leitungen und dem ausgewählten Speichertransistoren angelegt.
Daher wird der ausgewählte Speichertransistor von seinem Drain zu einem Floatinggate
durch ein Fowler-Nordheim (F-N)-Tunneln von Löchern programmiert.
Jedoch weist ein derartiges Programmierungsverfahren ein Problem dahingehend,
dass eine Gateoxidschicht durch eine hohe Spannung, die an den Drain des ausgewähl
ten Speichertransistors angelegt wird, belastet wird, was in der belasteten Gateoxid
schicht einen Leckstrom verursacht. Folglich ist das Datenbeibehaltungsvermögen der
Speicherzelle verringert, wenn ein Löschen und Programmieren ununterbrochen
wiederholt wird, was zu einer Verringerung in der Zuverlässigkeit eines EEPROMs
führt. Um dieses Problem zu lösen, wurde auf den Seiten 129 bis 130 von "Symposium
on VLSI Technology", veröffentlicht 1990 unter dem Titel "A NAND STRUCTURED
CELL WITH A NEW PROGRAMMING TECHNOLOGY FOR HIGHLY RELIABLE
5 V-ONLY FLASH EEPROM", ein Lösch- und Speicherverfahren offenbart worden,
das eine verbesserte Vorrichtung verwendet, in welcher NAND-Zelleneinheiten auf
einem P-Typ Wannenbereich ausgebildet sind, die auf einem N-Typ Halbleitersubstrat
ausgebildet sind. Hierbei werden Löschvorgänge der Speicherzellen, d. h. aller
Speichertransistoren innerhalb der NAND-Zelleneinheit, durch Anlegen von 0 Volt an
alle Steuergates und 20 Volt an den P-Typ Wannenbereich und das N-Typ Substrat
durchgeführt. Dabei werden Elektronen gleichmäßig von den Floatinggates aller
Speichertransistoren zu den P-Typ Wannen entladen. Folglich wird die Schwellwert
spannung aller Speichertransistoren in eine negative Spannung von -4 V umgewandelt
und die Transistoren gehen in einen Verarmungszustand (depletion state) über, von dem
angenommen wird, dass eine Binärziffer "0" (logisch 0) darin gespeichert ist. Um die
ausgewählten Speichertransistoren innerhalb der NAND-Zelleneinheit zu program
mieren, wird eine hohe Spannung von 20 V an einem Gate des ersten Auswahltransistors
und einem Steuergate des ausgewählten Speichertransistors angelegt, 0 V an dem Gate
des zweiten Auswahltransistors angelegt bzw. eine mittlere Spannung von 7 V an einem
Steuergate jedes der nicht ausgewählten Speichertransistoren angelegt. Falls der
ausgewählte Speichertransistor mit einer binären logischen "1" programmiert ist, wird
0 V an die Bit-Leitungen angelegt, die mit der NAND-Zelleneinheit gekoppelt sind,
wodurch das Floatinggate des ausgewählten Speichertransistors mit Elektronen
implantiert wird und der ausgewählte Speichertransistor in einen Anreicherungszustand
umgewandelt wird. Falls im Gegensatz dazu der ausgewählte Speichertransistor mit
einer binäre logischen "0" programmiert ist, wird an die korrespondierenden Bit-
Leitungen eine mittlere Spannung von 7 V angelegt, um ein Programmieren zu
verhindern, wodurch der Programmiervorgang der ausgewählten Speicherzelle
verhindert wird. Da bei einem derartigen Programmierungsvorgang es den Elektronen
möglich ist, in das Floatinggate durch die Gateoxidschicht von der P-Typ Wanne
gleichmäßig implantiert zu werden, wird in der dünnen Gateoxidschicht keine partielle
Belastung bzw. Streß erzeugt, wodurch ein Leckstrom in der Gateoxidschicht verhindert
wird.
Wenn Systementwickler einen Löschvorgang zum Umprogrammieren eines Teils
oder Blocks der programmierten oder beschriebenen Speicherzellen durchführen will,
tritt ein Problem auf. In diesem Fall ist ein allgemein übliches Verfahren, alle Speicher
transistoren innerhalb eines Speicherzellenarray gleichzeitig zu löschen (beispielsweise
Flash-Löschen) und danach all die Inhalte, die bereits programmiert worden sind, und
die neuen zu programmierenden Inhalte, wieder zu programmieren.
Da auch der Teil oder Block der Speicherzellen gleichzeitig gelöscht wird, der
weiterhin mit dem neuen Programm verwendet werden könnte, bedarf es zahlreicher
Iterationen und ist daher ebenso ungeeignet zum Umprogrammieren des neuen und des
bereits bestehenden Programms. Diese Ungeeignetheit wird immer weiter vergrößert, da
die Kapazität der Speicher mehr und mehr anwächst. Ein Löschen aller Speichertransi
storen lediglich innerhalb des ausgewählten Speicherblocks, vermeidet einen Großteil
dieser Probleme. Jedoch im Fall des EEPROMs, das das vorhergehende verbesserte
Lösch- und Programmierungsverfahren benutzt, muß eine hohe Spannung von mehr als
18 V oder gleich der Löschspannung an ein Steuergate jedes der Speichertransistoren in
dem nicht ausgewählten Block angelegt werden, um zu verhindern, dass die Speicher
transistoren gelöscht werden.
Wie vorhergehend beschrieben, ist das EEPROM-Entwicklungsverfahren für
einen langen Zeitraum ständig verbessert worden und der NAND-Typ Flash EEPROM,
der dementsprechend zum Aufweisen einer Flash-Löschfunktion entwickelt worden ist,
kann vorteilhaft als eine hochintegrierte Sub-Speichervorrichtung aufgrund des
verglichen mit einem herkömmlichen EEPROM hohen Integrationsgrades angewandt
werden. Je nach Typ des Speicherzellenarray des Flash-EEPROMs, kann das Flash-
EEPROM in einen NAND-Typ, NOR-Typ, und AND-Typ eingeteilt werden. Der
NAND-Typ weist einen höheren Integrationsgrad als der NOR- oder AND-Typ auf, wie
vorhergehend beschrieben.
Die NAND-Flash-EEPROM-Speicherzelle wird derart hergestellt, dass n-Typ Be
reiche, die als Source- und Drainbereiche dienen, auf einem P-Typ Substrat in einem
vorbestimmten Abstand zueinander ausgebildet werden, und danach werden aufeinan
derfolgend ein Floatinggate und ein Steuergate, die durch eine Isolationsschicht vonein
ander getrennt sind, auf einem oberen Abschnitt eines Kanalbereichs ausgebildet, der
zwischen den Source- und Drainbereichen platziert ist. Das leitende Floatinggate (FG),
das von der Isolationsschicht umgeben ist, ist mit Ladungen angehäuft, die als Pro
grammierungsdaten aufgrund einer Programmierungsspannung dienen, die an das
Steuergate (Control Gate CG) angelegt wird.
Die Lösch-, Schreib- und Lesevorgänge des Flash-EEPROMs vom NAND-Typ
werden im Folgenden erläutert.
Die Lösch- und Schreibvorgänge werden unter Verwendung eines F-N-Tunnel
stroms durchgeführt. Während eines Löschvorgangs wird beispielsweise eine hohe
Spannung an ein Substrat angelegt und eine niedrige Spannung wird an ein Steuergate
(CG) angelegt. In diesem Fall wird die Spannung durch das Verhältnis der Kapazität
zwischen dem CG und dem FG und der Kapazität zwischen dem FG und dem Substrat
bestimmt, und die Spannung an das FG angelegt.
Wenn der Potentialunterschied zwischen der Floatinggatespannung (Vfg), die an
FG anliegt, und der Substratspannung (Vsub), die an dem Substrat anliegt, größer als
die Potentialdifferenz ist, die ein F-N-Tunneln verursacht, beginnen Elektronen in dem
FG in Richtung des Substrats zu fließen. Folglich ändert sich die Schwellwertspannung
(Vt) des Speicherzellentransistors, bestehend aus CG, FG, Source und Drain. Obwohl
0 V an dem CG und die Source in einem Zustand angelegt sind, bei der Vt ausreichend
niedrig ist, wird, falls ein Strom fließt; wenn eine ausreichend hohe Spannung an dem
Drain angelegt ist, ein derartiger Zustand als "ERASED" bezeichnet und zeigt eine
logische "1" an. Andererseits werden zum Schreiben von Daten in eine Zelle 0 V an eine
Source und eine Drain angelegt und eine sehr hohe Spannung an das CG. Zu diesem
Zeitpunkt wird innerhalb des Kanalbereichs eine Sperr- bzw. Inversionsschicht aus
gebildet und Source und Drain halten ein elektrisches Potential von 0 V aufrecht.
Wenn die Differenz des elektrischen Potentials, das zwischen Vfg und der Kanal
spannung Vchannel (0 V) angelelgt ist, die durch das Kapazitätsverhältnis zwischen dem
CG und dem FG und zwischen dem FG und dem Kanalbereich bestimmt ist, so groß
wird, daß ein F-N Tunneln erzeugt wird, fließen Elektronen von dem Kanalbereich zum
dem FG. In diesem Fall erhöht sich Vt und falls kein elektrischer Strom fließt, wenn ein
vorbestimmter Spannungspegel an das CG gelegt wird, 0 V an die Source angelegt wird
und ein richtiger Spannungspegel an den Drain angelegt wird, wird der Zustand eines
Speicherzellentransistors als "PROGRAMMED" bezeichnet und mit einer logischen "0"
dargestellt.
Auch bei dem zuvor beschriebenen NAND-Flashspeicher enthält die Grundeinheit
eines Speicherzellenarrays, der ähnlich dem zuvor beschriebenen Aufbau ist, einen
ersten Auswahltransistor, einen zweiten Auswahltransistor, eine Zellenreihe (cell
string), die aus einer Vielzahl von Speicherzellentransistoren ausgebildet wird, bei wel
chem die Drain-Source-Kanäle in Reihe miteinander verbunden sind und dessen FGs
zwischen den ersten und zweiten Transistoren ausgebildet sind. Dabei sollte festgehal
ten werden, daß auf diesem Gebiet die Zellreihe ebenso als eine NAND-Zelleneinheit
bezeichnet werden kann. Der übliche NAND-Flashspeicher enthält einen Speicherzel
lenarray mit einer Vielzahl von Zellenreihen, Bitleitungen zum Eingeben von Daten zu
den Zellenreihen und Empfangen von Daten aus den Zellenreihen, Wortleitungen, die
die Bitleitungen kreuzen, zum Steuern der Gates der Speicherzellentransistoren und der
Auswahltransistoren in der Zellenreihe, einen X-Dekoder zum Auswählen der Wortlei
tungen, Seitenspeicher bzw. Page Buffers, die mit den Bitleitungen zum Auslesen und
Speichern von Eingangs-/Ausgangsdaten der Speicherzellentransistoren verbunden sind,
und einem Y-Dekoder zum Steuern der Dateneingabe/-ausgabe zu den Page Buffern.
Die Seiteneinheit bei der Speicherzellenarraystruktur stellt die Speicherzellentran
sistoren dar, die gemeinsam mit einer Wortleitung an ihren Steuergates verbunden sind.
Eine Vielzahl von Seiten, die eine Vielzahl von Speicherzellentransistoren einschließt,
wird als Zellblock bezeichnet. Eine Zellenblockeinheit enthält im allgemeinen eine oder
eine Vielzahl von Zellenreihen pro Bitleitung. Ein zuvor beschriebener NAND-Flash
speicher besitzt einen Seitenprogrammierungsmodus für einen Hochgeschwindigkeits
programmierungsvorgang. Der Seitenprogrammierungsvorgang enthält einen Datenla
debetrieb und einen Programmierungsbetrieb. Der Datenladebetrieb ist ein Betrieb zum
Halten bzw. Zwischenspeichern und Speichern von Daten im Byteformat aus den Ein
gabe/Ausgabe-Anschlüssen in Datenregistern. Die Datenregister sind zum Korrespon
dieren mit jeder der Bitleitungen vorgesehen. Der Programmierungsvorgang ist ein
Vorgang oder Betrieb, bei welchem die in den Datenregistern gespeicherten Daten
gleichzeitig in Speichertransistoren auf einer durch die Bitleitungen ausgewählten
Wortleitungen registriert werden. Das Seitenprogrammierungsverfahren bei einem
EEPROM mit NAND-Zelleneinheiten wird im "IEEE journal of solid-state circuits,
Vol. 25, No. 2", herausgegeben April 1990, auf den Seiten 417 bis 423 offenbart.
Wie vorhergehend beschrieben, führt der NAND-Flashspeicher im allgemeinen
einen Lesevorgang und einen Programmiervorgang durch eine Seiten- oder Pageeinheit
durch und einen Löschvorgang durch eine Blockeinheit. Praktisch tritt das Phänomen,
daß Elektronen zwischen dem FG und dem Kanal des Speicherzellentransistors fließen,
bei Lösch- und Programmierungsvorgängen auf. Bei einem Lesevorgang findet ein
Vorgang eines Lesens von Daten, die in den Speicherzellentransistoren gespeichert sind,
ohne Beschädigen der Daten nach dem Ende der vorhergehenden Vorgänge statt.
Bei dem Lesevorgang wird ein nicht ausgewähltes CG des NAND-Flashspeichers
mit einer höheren Spannung versorgt als ein CG eines ausgewählten Speichers. Folglich
fließt ein elektrischer Strom oder fließt kein elektrischer Strom in entsprechenden
Bitleitungen abhängig von einem programmierten Zustand des ausgewählten Speicher
zellentransistors. Bei einer vorbestimmten Spannungsbedingung, d. h. falls die Schwell
wertspannung der programmierten Speicherzelle höher als eine Referenzspannung ist,
wird die Speicherzelle als eine off-Zelle identifiziert und dadurch wird die korrespon
dierende Bitleitung auf einen hohen Spannungspegel aufgeladen. Im Gegensatz dazu,
d. h. falls die Schwellwertspannung der programmierten Speicherzelle niedriger als eine
Referenzspannung ist, wird die Speicherzelle als eine on-Zelle ausgelesen, und dadurch
die korrespondierende Bitleitung auf einen niedrigen Spannungspegel entladen. Eine
derartige Bitleitung wird schlußendlich als eine "0" oder "1" durch einen Leseverstärker
ausgelesen, der als Seitenpuffer oder Page Buffer bezeichnet wird.
Da es in diesem Fall viele Zellenreihen gibt, wird die Ladungsmenge in der Bit
leitung groß und der Strombetrag, der beim Auslesen der on-Zelle durch diese fließt,
klein. Da die Spannungsaufbauzeit relativ stark anwächst, wird dementsprechend die
Auslesezeit länger. Somit erhöht sich die Auslesezeit, die der Page Buffer zum Auslesen
der gespeicherten Daten benötigt, ebenso größer, was zu einem längeren Lesevorgang
führt. Um diesem unerwünschten Zustand zu begegnen, führt der NAND-Flashspeicher
einen Seiteneinheitsvorgang der Seiteneinheit während des Lesevorgangs durch. Bei
dem Lesevorgang einer Seiteneinheit werden alle Daten der Zelle in einer Seite auf
einmal ausgelesen und die Ergebnisse in einer Reihenfolge ausgegeben, die als serieller
Zugriff bezeichnet wird. Wenn die Datenmenge groß ist, wird folglich die Daten
auslesezeit pro Bit ähnlich verringert, wodurch eine relativ lange Auslesezeit kompen
siert werden kann.
Da jedoch der Seiteneinheitsvorgang wahlfrei zu lesende Adressen wählt, ist seine
Effizienz erheblich verringert, wenn lediglich eine kleine Datenmenge gelesen oder dar
auf zugegriffen werden soll. Das heißt die Zugriffszeit, die zum Lesen von einem
Datenbit benötigt wird, ist annähernd die gleiche, wie für das Lesen der Daten einer
Seite.
Aufgrund der Eigenschaften des NAND-Flashpeicher-Lesevorgangs gibt es daher
ein Problem dahingehend, daß der NAND-Flashspeicher bei der Verwendung auf ein
Speicheranwendungsgebiet beschränkt ist, das einen wahlfreien Zugriff (Direktzugriff)
mit hoher Geschwindigkeit erfordert. Beispielsweise ist der NAND-Flashspeicher auf
die Verwendung für den Fall beschränkt, daß eine kleine Datenmenge, wie
beispielsweise eine ROM-Tabelleninformation oder Indexinformation, die Daten
betreffen, die in einem Haupt-Speicherzellenarray gespeichert sind, mit einer höheren
Geschwindigkeit ausgelesen werden soll, als die Lesezeit des Flashspeicherzellenarrays.
Dementsprechend sind verbesserte Techniken notwendig, um Daten mit einer höheren
Geschwindigkeit auszulesen als bei einem wahlfreien Zugriff mit hoher
Geschwindigkeit oder einem Zugriff auf wenig Daten.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sehen einen nicht flüchtigen
Halbleiterspeicher vor, bei welchem Daten mit einer höheren Geschwindigkeit gelesen
werden können als bei einem wahlfreien Zugriff mit hoher Geschwindigkeit oder einem
Zugriff auf wenig Daten.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sehen eine nicht flüchtige Halb
leiterzellenarraystruktur vor, die eine verringerte Lesevorgangszeit aufweist, welche bei
Gebieten anwendbar ist, bei denen ein wahlfreier Zugriff mit hoher Geschwindigkeit bei
einem Flashspeicherarray vom NAND-Typ anwendbar ist.
Gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird ein wahlfreier
Zuriff mit hoher Geschwindigkeit in dem gleichen Speicher selektiv durchgeführt. Die
Struktur kann bei dem Speicherzellenanwendungsgebiet verwendet werden, das ein
wahlfreies Lesen von wenigen Daten mit einer hohen Geschwindigkeit erfordert, und
bei ROM-Tabellen für ein Hochgeschwindigkeitsauslesen.
Die vorhergehende und andere Aufgaben, Aspekte und Vorteile werden aus der
folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung besser ersichtlich, in welcher:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Speicherzellenarrays einer Halbleiterspei
chervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein detailliertes Blockdiagramm zeigt, das den Aufbau von
Hauptarrayblöcken für einen seriellen Zugriff darstellt, die in Fig. 1
gezeigt sind;
Fig. 3 ein detailliertes Schaltungsdiagramm darstellt, das einen der I/O-
Hauptarrays zeigt, die in Fig. 2 dargestellt sind;
Fig. 4 ein detailliertes Blockdiagramm darstellt, das eine Struktur der Unter
arrayblöcke für einen wahlfreien Zugriff darstellt, die in Fig. 1 gezeigt
sind;
Fig. 5 ein detailliertes Blockdiagramm zeigt, das eine andere Struktur der
Unterarrayblöcke für einen wahlfreien Zugriff darstellt, die in Fig. 1
gezeigt sind;
Fig. 6 ein detailliertes Schaltungsdiagramm zeigt, das einen der I/O-Unter
arrays zeigt, die in Fig. 4 oder 5 dargestellt sind;
Fig. 7 ein Schaltungsdiagramm zeigt, das die Struktur des Page Buffers dar
stellt, der in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 8 ein detailliertes Schaltungsdiagramm zeigt, das eine der Page
Buffereinheiten darstellt, die in Fig. 7 gezeigt sind;
Fig. 9 ein detailliertes Schaltungsdiagramm des Sub-Arrayspaltenselektors
zeigt, der in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 10 ein detailliertes Schaltungsdiagramm zeigt, das eine Verbindungsbe
ziehung zwischen einer virtuellen Leistungssteuervorrichtung und
einem Leseverstärker darstellt, die in Fig. 1 gezeigt sind.
Fig. 11 ein detailliertes Schaltungsdiagramm zeigt, das den in Fig. 1 gezeigten
Dateneingabepuffer darstellt;
Fig. 12 ein detailliertes Schaltungsdiagramm des Datenausgabe-Multiplexers
in Fig. 1 darstellt; und
Fig. 13 ein detailliertes Schaltungsdiagramm zeigt, das den Lesevorgang des
Sub-Arrayblocks in Fig. 1 darstellt.
Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail
unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben. Es ist zu beachten, daß
durch die Zeichnungen hindurch zur Bezeichnung von ähnlichen oder gleichen Teilen
oder Abschnitten aus Gründen der Einfachheit der Darstellung und Erläuterung gleiche
Bezugszeichen verwendet werden. Ebenso werden in der folgenden Beschreibung
bestimmte technische Angaben gemacht, um ein sorgfältiges Verständnis der
vorliegenden Erfindung zu gewährleisten. Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß
die vorliegende Erfindung auch ohne diese bestimmten Angaben erzielt werden kann.
Es wird auf eine detaillierte Beschreibung von wohlbekannten Funktionen und Struktu
ren verzichtet, um die wichtigen Punkte der vorliegenden Erfindung herauszustellen.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Speicherzellenarrays einer Halbleiterspei
chervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß Fig.
1 enthält der Speicherzellenarray einen Haupt-Speicherzellenarray 100 für einen seriel
len Zugriff und einen Sub-Speicherzellenarray 200 für einen wahlfreien Zugriff.
Der Sub-Speicherzellenarray 200 ist so entworfen worden, daß er lediglich für
einen wahlfreien Zugriffsvorgang verwendet wird, der ein Datenlesen mit einer höheren
Geschwindigkeit erfordert, als bei dem Haupt-Speicherzellenarray 100, um die
vorhergehend beschriebenen Vorteile zu erzielen. Der Sub-Speicherzellenarray 200
kann eine Indexinformation speichern, die Daten betrifft, die in dem Haupt-
Speicherzellenarray 100 gespeichert sind. Außerdem kann der Sub-Speicherzel
lenarray 200 eine ROM-Tabelleninformation als Daten, die einen wahlfreien Zugriff mit
hoher Geschwindigkeit erfordern oder Information speichern, die einen Hochgeschwin
digkeits-Datenlesevorgang erfordern. Zwischen den Haupt-Speicherzellenarray 100 und
dem Sub-Speicherzellenarray 200 gibt es einen Sub-Bitleitungs-Selektor 70, der aus
Abschalttransistoren (shut-off transistors) ausgebildet ist. Bei dem Beispiel eines Spei
cherzellenarrays in Fig. 1 verbindet der Sub-Bitleitungs-Selektor 70 die Sub-Bitleitun
gen SB/L1-SB/L8192 des Sub-Speicherzellenarrays 200 mit den Haupt-Bitleitungen
MB/L1-MB/L8192 des Haupt-Speicherzellenarrays 100. Wenn die Speicherzellentran
sistoren in dem Sub-Speicherzellenarray 200 elektrisch programmiert oder gelöscht
werden, werden an die Gates der Abschalttransistoren eine höhere Spannung angelegt,
als die Spannung, die an die Sub-Bitleitungen angelegt wird. Folglich werden die Sub-
Bitleitungen mit den korrespondierenden Haupt-Bitleitungen verbunden, wodurch die
Daten in dem Sub-Speicherzellenarray 200 in der gleichen Art und Weise wie in dem
Haupt-Speicherzellenarray 100 programmiert oder gelöscht werden.
Für den Fall, daß Daten, die in den Speicherzellentransistoren in dem Sub-Spei
cherzellenarray 200 gespeichert sind, gelesen werden, liegt an dem Abschaltsignalein
gang des Sub-Bitleitungs-Selektor 70 0 V an. Dementsprechend werden die elektrischen
Verbindungen der Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 des Sub-Speicherzellenarrays 200
mit den Haupt-Bitleitungen MB/L1-MB/L8192 des Haupt-Speicherzellenarrays 100
unterbrochen. Der Leseweg des Sub-Speicherzellenarrays 200 wird von dem Leseweg
des Haupt-Speicherzellenarrays 100 getrennt. Das heißt, im Fall des Haupt-Spei
cherzellenarrays 100 werden Daten unter Verwendung eines Page Buffers 90, der mit
Haupt-Bitleitungen MB/L1-MB/L8192 verbunden ist, als einen Leseverstärker
ausgelesen. Im Gegensatz dazu wird im Fall des Sub-Speicherzellenarrays 200 der Page
Buffer 90 bei dem Programmierungsvorgang und Löschvorgang verwendet, aber nicht
bei einem Lesevorgang. Das heißt, ein separater Leseverstärker wird verwendet.
Der Sub-Speicherzellenarray 200 ist aus einer Vielzahl von I/O Sub-Arrays aus
gebildet, von denen jeder mit dem korrespondierenden Leseverstärker 30 verbunden ist.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, dient ein Sub-Array-Spaltenselektor 50 zum Verbin
den der Spalten des Sub-Speicherzellenarrays 200 mit dem Leseverstärker 30. Der Sub-
Array-Spaltenselektor 50 ist zwischen den Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 und den
Sub-Bitdatenleitungen SD/L1-SD/L8 verbunden bzw. geschaltet. Eine virtuelle Lei
stungs-Steuervorrichtung 10 steuert eine Leistungs-Versorgungsspannung derart, daß
die Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 während Programmierungs- und Löschvorgän
gen durch die Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8 mit einer Leistungs-Versorgungsspan
nung versorgt werden können, und der Leseverstärker 30, der mit den Sub-Datenleitun
gen SD/L1-SD/L8 verbunden ist, kann während eines Lesevorgangs mit Daten versorgt
werden.
Ein Datenausgabe-Multiplexer 120 dient zum selektiven Ausgeben von Daten, die
auf den Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8 und den Haupt-Datenleitungen MD/L1-
MD/LB auftreten. Ein Eingangs-Puffer 130 führt ein Eingangs-Zwischenspeichern
(input buffering) durch, so daß externe Eingabedaten in eine ausgewählte Zelle inner
halb des Haupt-Speicherzellenarrays 100 und des Sub-Speicherzellenarrays 200 wäh
rend eines Programmierungsvorgangs geschrieben werden können.
Fig. 2 zeigt ein detailliertes Blockdiagramm, das den allgemeinen Aufbau der in
Fig. 1 gezeigten Hauptarrayblöcken für einen seriellen Zugriff darstellt, und die Fig. 3
zeigt ein detailliertes Schaltungsdiagramm, das einen der in Fig. 2 gezeigten I/O-Haupt-
Arrays darstellt. Gemäß Fig. 2 ist jeder Vielzahl an Haupt-Arrayblöcken 110 und 120 in
dem Haupt-Speicherzellenarray 100 aus acht I/O-Haupt-Arrays ausgebildet, so daß acht
Datensätze auf einmal eingegeben und ausgegeben werden können. Jeder der in Fig. 3
gezeigten I/O-Haupt-Arrays enthält einen ersten Auswahltransistor S1, dessen Drain mit
einer korrespondierenden Bitleitung der Bitleitungen MB/L1-MB/L1024 verbunden ist
und dessen Source mit dem Drain des Speicherzellentransistors, der ein Floating Gate
aufweist, verbunden ist; einen zweiten Auswahltransistor G1, dessen Drain mit einer
Source des Speicherzellentransistors verbunden ist, der ein FG aufweist, und dessen
Source mit einer gemeinsamen Sourceleitung (CSL) verbunden ist; und eine
Zellenreihe, die aus einer Vielzahl von Speicherzellentransistoren C1-Cn ausgebildet ist,
die Drain-Source-Kanalreihen aufweisen, die zwischen den ersten und zweiten
Auswahltransistoren verbunden sind. Die Speicherzellentransistoren C1-Cn weisen
jeweils Floating Gates (FG) auf.
Die Page-Einheit sind Speicherzellentransistoren, welche in einer horizontalen
Richtung in Fig. 3 angeordnet sind und an ihren Gates mit einer Wortleitung,
beispielsweise W/L1-1, verbunden sind.
Die Vielzahl von Pages, die eine Vielzahl von Speicherzellentransistoren enthält,
wird als ein Zellenblock bezeichnet. Eine Zellenblockeinheit enthält eine Zellenreihe
oder eine Vielzahl aus Zellenreihen pro Bitleitung. Bei der Struktur, die in den Zeich
nungen gezeigt ist, werden Lese- und Programmierungsvorgänge an einer Page-Einheit
und ein Löschvorgang an einer Blockeinheit ähnlich wie bei der herkömmlichen Weise
durchgeführt.
Fig. 4 zeigt ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Struktur der in Fig. 1 ge
zeigten Sub-Arrayblöcke für einen wahlfreien Zugriff darstellt, und Fig. 5 zeigt ein
detailliertes Blockdiagramm, das eine andere Struktur der in Fig. 1 gezeigten Sub-
Arrayblöcke für einen wahlfreien Zugriff darstellt. Fig. 6 zeigt ein detailliertes Schal
tungsdiagramm, das einen der in Fig. 4 oder 5 dargestellten I/O-Sub-Arrays darstellt.
Gemäß Fig. 4 und 5 sind, ähnlich wie die Haupt-Arrayblöcke, jede der Vielzahl von
Sub-Arrayblöcken 210 und 220 in dem Sub-Speicherzellenarray 200 aus acht I/O-Sub-
Arrays ausgebildet, so daß acht Datensätze auf einmal ein- und ausgelesen werden kön
nen. Jede der in Fig. 6 gezeigten I/O-Sub-Arrays enthält einen ersten Auswahltransistor
S1 dessen Drain mit der entsprechenden Bitleitungen aus den Sub-Bitleitungen SB/L1-
SB/L1024 verbunden ist und dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellen
transistors verbunden ist, der ein FG aufweist, und dessen Gate mit einer
Reihenauswahlleitung SSL1 verbunden ist; einen zweiten Auswahltransistor G1 dessen
Drain mit einer Source des Speicherzellentransistors verbunden ist, der ein FG aufweist,
und dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Leitung (CSL) verbunden ist und
dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung GSL1 verbunden ist; und eine Zellenreihe,
die aus einem Speicherzellentransistor C1 mit einem FG ausgebildet ist, der zwischen
den ersten und zweiten Auswahltransistoren verbunden ist.
Die Zeichnung zeigt, daß die Reihe lediglich einen Speicherzellentransistor auf
weist und eine Wortleitung mit den Steuergates der Speicherzellentransistoren in der
Vielzahl von Reihen verbunden ist. Falls es jedoch notwendig ist, können die Reihe aus
Sub-Speicherzellenarrays eine Vielzahl von Speicherzellentransistoren aufweisen, auch
wenn deren Anzahl geringer ist, als die Anzahl der Speicherzellentransistoren in der
Zellenreihe des Haupt-Speicherzellenarrays.
Um einen wahlfreien Zugriffsvorgang schneller zu machen können die Reihen-
Auswahlleitung SSL oder die Masse-Auswahlleitung GSL aus einem gut leitenden Me
tall hergestellt sein, beispielsweise ein Silizid wie Wolfram. Eine derartige Metall-Lei
tung dient zum Verringern eines Widerstands während des Vorgangs. Außerdem ist
aufgrund der Ausbildung der Sub-Speicherzellenarrays, die aus Sub-Arrayblöcken mit
einer Vielzahl von I/O-Sub-Arrays, wie in Fig. 6 gezeigt, ausgebildet sind, eine Aufla
dung bzw. eine Belastung der Sub-Bitleitung während eines Lesevorgangs verringert
werden und dementsprechend die Auslesezeit stark verringert werden. Im Ergebnis wird
dadurch ein wahlfreier Zugriff mit hoher Geschwindigkeit (high-speed random access)
erzielt.
Als Beispiel für ein Ausbilden der Auswahlleitungen mit einem gut leitenden
Metall ist die Reihen-Auswahlleitung SSL1-SSLn aus einer Metall-Leitung L1 ausge
bildet. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn ein Auswahlsignal auf die Reihen-Aus
wahlleitung SSL eingegeben wird, wodurch auf Daten in den Speicherzellentransistoren
C1 zugegriffen wird. Für den Fall, daß das Auswahlsignal der Reihen-Auswahlleitung
SSL eingegeben wird und dementsprechend Daten gelesen werden, wenn der I/O-Sub-
Array in einem Nicht-Betriebs-Zustand ist, ist die Wortleitungsspannung geringer, als
die Schwellwertspannung der Zelle, die in einem off-Zustand ist, und die Spannung, die
an die Reihen-Auswahlleitung SSL angelegt wird, ist auf einen Pegel, bei welchem der
erste Auswahltransistor S1 eingeschaltet werden kann.
Bei Fig. 5 ist die Masse-Auswahlleitung GSL1-GSLn mit einer Metall-Leitung L1
ausgeführt, welche für den Fall geeignet ist, daß auch Daten durch ein Eingeben des
Auswahlsignals an die Masse-Auswahlleitung GSL zugegriffen wird. Für den Fall, daß
auf Daten durch ein Eingeben des Auswahlsignals an die Masse-Auswahlleitung GSL
zugegriffen wird, während der I/O-Sub-Array in einem Nicht-Betriebs-Zustand ist, ist
die Wortleitungsspannung geringer als die Schwellwertspannung eines off-Zustands der
Zelle und die Spannung, die an die Masse-Auswahlleitung GSL eingegeben wird, ist auf
einem Pegel, der so groß ist, daß der zweite Auswahltransistor G1 eingeschaltet werden
kann.
Wie gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorhergehend be
schrieben worden ist, ist der Sub-Speicherzellenarray 200 aus den in Fig. 6 gezeigten
Sub-Arrayblöcken 210 und 220 ausgebildet, die eine Vielzahl von I/O-Sub-Arrays auf
weisen, wodurch die Anzahl an Speicherzellentransistoren in einer Zellenreihe geringer
wird, als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in der Zellenreihe des Haupt Spei
cherzellenarrays 100 in der Zellenreihe des Haupt-Speicherzellenarrays 100, und folg
lich wird ein Aufladen bzw. eine Belastung (loading) der Bitleitungen verringert. Da
außerdem die Größe des elektrischen Stroms, der durch die aktivierten Zellen (on-cells)
während eines Auslesens der aktivierten Zellen fließt, relativ größer ist als für den Fall
des Haup-Speicherzellenarrays, kann eine Spannungs-Aufbauzeit verringert werden. Mit
anderen Worten, die Auslesezeit eines Lesevorgangs kann verringert werden und
dementsprechend kann ein wahlfreier Zugriff mit hoher Geschwindigkeit erzielt werden.
Fig. 7 zeigt ein Schaltungsdiagramm, das den Aufbau des in Fig. 1 gezeigten Page
Buffers 90 darstellt, und Fig. 8 zeigt ein detailliertes Schaltungsdiagramm, das eine der
in Fig. 7 gezeigten Page Buffer Einheiten darstellt.
Aus Fig. 7 wird ersichtlich, daß eine Haupt-Datenleitung MD/L1 mit den Page
Buffer Einheiten verbunden ist. Der Page Buffer selbst enthält eine Vielzahl von Page
Buffer Einheiten 90-1 bis 90-4, von denen jede mit den entsprechenden zwei Haupt-
Bitleitungen MB/L1 und MB/L2 bis MB/L1023 und MB/L1024 verbunden sind, um
einen Datenzwischenspeichervorgang (data latch operation) durchzuführen, und die
Auswahltransistoren T1 bis T22, die so gesteuert sind, daß eine Datenausgabe von den
Page Buffer Einheiten 90-1 bis 90-4 zu der Haupt-Datenleitung MD/L1 geliefert wird.
Die Gates der Auswahltransistoren T1 bis T22 sind mit den Ausgängen des Y-Dekoders
verbunden und Daten, die von den Page Buffer Einheiten 90-1 bis 90-4 ausgegeben
werden, werden selektiv zu der Haupt-Datenleitung übermittelt.
Gemäß Fig. 8 enthält jede der Page Buffer Einheiten 90-1 bis 90-4 einen Latch
LA1, der aus Invertern 11 und 12 und Transistoren N1 bis N5 und P1 ausgebildet ist, und
die zum Speichern von Daten und Ausgeben der gespeicherten Daten notwendig sind.
Fig. 9 zeigt ein detailliertes Schaltungsdiagramm des in Fig. 1 gezeigten Sub-
Array-Spaltenselektors 50. Der Sub-Array-Spaltenselektor 50 enthält eine Vielzahl von
Transistoren N1-N10, so daß die Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 selektiv mit der
Sub-Datenleitung SUB D/L verbunden werden können, die ein Eingangsanschluß des
Leseverstärkers 30 ist.
Die Vielzahl der Transistoren N1 bis N10 werden in Reaktion auf die Signale ein
geschaltet, die durch die Gates eingegeben werden, um dadurch Daten zu den Sub-Da
tenleitungen SUB D/L zu übertragen, die auf den Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192
des Sub-Speicherzellenarrays 200 auftreten.
Fig. 10 zeigt eine detaillierte Schaltungsansicht, die die Beziehung zwischen den
in Fig. 1 dargestellten virtuellen Leistungs-Steuereinrichtungen 10 und dem Lesever
stärker 30 darstellen. Die virtuelle Leistungs-Steuereinrichtung 10 ist aus einem Inver
ter, der die Transistoren P1 und N1 enthält, ausgebildet. Die virtuelle Leistungs-Steuer
einrichtung 10 dient zum Zuführen einer Leistungs-Versorgungsspannung, so daß die
Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 mit der Leistungs-Versorgungsspannung über die
Sub-Bitdatenleitungen SD/L1-SD/L8 während der Lösch- und Programmie
rungsvorgänge zugeführt werden kann, und zum Zuführen einer Leistungs-Versor
gungsspannung zu den Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8, so daß der Leseverstär
ker 30, der mit den Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8 verbunden ist, mit Daten
während eines Lesevorgangs versorgt werden kann. Der Leseverstärker 30 enthält
MOS-Transistoren P2 und N2 vom P- bzw. N-Typ und einen Inverter I1, der mit dem
Ausgangsanschlüssen der MOS-Transistoren P2 und N2 vom P- bzw. N-Typ verbunden
ist. Der Drain des NMOS-Transistors N2 ist mit der entsprechenden Leitung aus den
Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8 verbunden, und sein Gate nimmt eine Bias-
Spannung auf. Die Ausgänge des Inverters I1 sind Daten, die während eines wahlfreien
Zugriffs ausgegeben werden und zu dem Datenausgangs-Multiplexer 120 über die
Leitung L10 übermittelt wird, wie es in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. 11 zeigt eine detaillierte Schaltungsansicht des in Fig. 1 gezeigten Datenein
gangspuffers 130. Es gibt insgesamt acht Dateneingangspuffer, für jeden Ein
gang/Ausgang (I/O) einen. Der Dateneingangspuffer 130 enthält einen Puffer, der ein D-
Flip-Flop D1 und Inverter I1 und I2 und einen Tri-State-Buffer aufweist, der aus den
MOS-Transistoren P1, P2, N1 und N2 des N- bzw. P-Typs aufgebaut ist, wie es in Fig.
I1 gezeigt ist, so daß Programmierungsdaten, die von der Eingabe/Ausgabe über den
Eingangsanschluß Din1 eingegeben werden, zu der entsprechenden Haupt-Datenleitung
in Reaktion auf das Takt-Eingangssignal CLOCK zugeführt werden. Bei einem
Programmierungsvorgang weist das Steuersignal nDINen einen genauso niedrigen
Eingangspegel wie ein Gate des PMOS-Transistors P1 auf und das Steuersignal DINen
weist einen genauso hohen Eingangspegel wie ein Gate des NMOS-Transistors N1 auf,
wodurch die von dem Zwischenspeicher ausgegebenen Daten zu der Haupt-
Datenleitung MD/L1 übertragen werden.
Fig. 12 zeigt eine detaillierte Schaltungsansicht des Datenausgabe-Multiplexers
120, der in Fig. 1 gezeigt ist. Ähnlich dem Dateneingangspuffer 130 gibt es insgesamt
acht Datenausgabe-Multiplexer, für jeden Ein-/Ausgang einen. Jeder der Multiple
xer 120 weist einen Inverter I1 zum Invertieren eines Multiplex-Steuersignals nRandom,
ein erstes NOR-Gatter NOR1 zum Aufnehmen von Ausgangsdaten SA01 des
Leseverstärkers 30 und des Multiplex-Steuersignals nRandom auf, um dadurch eine
NOR-Antwort zu erzeugen, ein zweites NOR-Gatter NOR2 zum Aufnehmen eines Aus
gangs des Inverters I1 und des Ausgangs der Haupt-Datenleitung MD/L1 auf, um
dadurch eine NOR-Antwort zu erzeugen, und ein drittes NOR-Gatter NOR3 zum
Aufnehmen von Ausgängen der ersten und zweiten NOR-Gatter auf, um dadurch eine
NOR-Antwort zu erzeugen und sie zu der Datenausgangsleitung Doutl auszugeben, so
daß die Daten, die auf den Sub-Datenleitungen SD/L1-SD/L8 und den Haupt-
Datenleitungen MD/L1-MD/L8 auftreten, selektiv ausgegeben werden. Insgesamt ist
die in Fig. 12 gezeigte Struktur eine Verbindungsstruktur, bei welcher eine Leitung aus
den Leitungen L10 und L20 entsprechend einem Logikpegel des Multiplex-
Steuersignals nRandom ist und die resultierenden Daten werden zu der
Datenausgangsleitung Doutl zugeführt.
Fig. 13 zeigt ein detaillierteres Blockdiagramm als Fig. 1, das zum Darstellen
eines Lesevorgangs des in Fig. 1 gezeigten Sub-Arrayblocks verwendet wird. Wenn
Daten eines I/O-Sub-Array-Speicherzellentransistors in den Sub-Arrayblöcken 210 und
220 programmiert werden oder bereits gespeicherte Daten gelöscht werden, wird das
Abschaltsignal SHUTOFF mit einem Spannungspegel eingegeben, der höher ist, als der
Spannungspegel der Sub-Bitleitungen. Während die virtuelle Leistungs-Steuereinrich
tung 10 betrieben wird, werden außerdem die Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192
derart gesteuert, daß sie mit einer Leistungs-Versorgungsspannung versorgt werden.
Dementsprechend sind die Sub-Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 und die Haupt-Bit
leitungen MB/L1-MB/L8192 elektrisch miteinander verbunden und Daten des Sub-
Speicherzellenarrays 200 werden auf die gleiche Art und Weise wie bei dem Program
mierungs- oder Löschvorgang des Haupt-Speicherzellenarrays 100 programmiert oder
gelöscht.
Mit anderen Worten: Durch Vorsehen der gleichen Spannungs-Eingangsbedin
gungen wie bei dem Programmierungs- oder Löschvorgang des Haupt-Speicherzel
lenarrays 100 werden die Daten des Speicherzellentransistors Sub-Speicherzel
lenarray 200 programmiert oder in dem Speicherzellentransistor gespeicherte Daten
werden gelöscht.
Wenn es notwendig ist, Daten aus einer ROM-Tabelle für ein Hochgeschwindig
keits-Auslesen zu lesen oder wenig Daten in einer höheren Geschwindigkeit als der
Lesegeschwindigkeit des Haupt-Speicherzellenarrays 100 zu lesen, passieren derartige
Daten nacheinander durch den Eingangspuffer 130 - die Haupt-Datenleitung L20 - den
Page Buffer 90 - die Haupt-Bitleitung - den Sub-Bitleitungsselektor 70, der Sub-Bitlei
tung, und werden danach in dem Speicherzellentransistor der ausgewählten Zellreihe in
dem Sub-Speicherzellenarray 200 während des zuvor erwähnten Programmierungsvor
gangs gespeichert. Als nächstes wird der Lesevorgang für einen wahlfreien Zugriff ge
mäß der vorliegenden Erfindung erläutert.
Wenn Daten, die in den Speicherzellentransistoren in den Sub-Speicherzel
lenarrays 200 gespeichert sind, ausgelesen werden, wird der Pegel des Abschaltsignals
SHUTOFF, das den Sub-Bitleitungsselektor 70 zugeführt wird, 0 V. Für den Fall, daß
die virtuelle Leistungs-Steuereinrichtung 10 ebenso betrieben wird, werden die Sub-
Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 des Sub-Speicherzellenarrays 200 von den Haupt-
Bitleitungen MB/L1-MB/L8192 des Haupt-Speicherzellenarrays 100 elektrisch ge
trennt.
Wie in Fig. 13 gezeigt, werden die Reihen-Auswahltransistoren in den Sub-
Arrays 200 eingeschaltet, und bei einem Lesevorgang die in den Speicherzellentransi
storen gespeicherten Daten zu den entsprechenden Sub-Bitleitungen hin entwickelt bzw.
ausgelesen, wenn SSL1, W/L1, GSL1 und CSL aufeinanderfolgend bzw. in Reihenfolge
als eine Leistungs-Versorgungsspannung VDD, OV, ein Signalpegel bzw. 0 V eingege
ben werden, und wenn die Auswahlsignale SYb1, SYa1 und SYa2 des Sub-Array-
Spaltenselektors 50 als eine Leistungs-Versorgungsspannung VDD, eine Leistungs-Ver
sorgungsspannung VDD bzw. 0 V eingegeben werden, die Signale zu den Sub-
Bitleitungen SB/L1-SB/L8192 innerhalb des Sub-Speicherzellenarrays 200 ausgelesen,
beispielsweise Daten, die in den Speicherzellentransistoren gespeichert sind, passieren
durch den Sub-Array-Spaltenselektor 50 - die Sub-Datenleitung - den Leseverstär
ker 30 - der Leseverstärker-Ausgangsleitung L20, und dadurch werden sie zu dem
Datenausgabe-Multiplexer 120 ausgegeben.
Der Sub-Speicherzellenarray 200 weist NAND-Zellenreihen auf, von denen jede
eine vorbestimmte Anzahl an Speicherzellentransistoren aufweist, die geringer ist als
die Anzahl an Speicherzellentransistoren, die in der NAND-Zellenreihe des Haupt-Spei
cherzellenarrays 100 enthalten sind, und der Sub-Speicherzellenarray 200 weist die in
Fig. 4 gezeigten Metalleitungen L1 auf, wodurch ein Aufladen bzw. eine Belastung der
Sub-Bitleitung relativ zu dem Aufladen bzw. der Belastung der Haupt-Bitleitung
verringert wird und ein Lesevorgang mit einer schnelleren Datenauslesezeit durch
geführt werden kann, als bei dem Haupt-Speicherzellenarray 100.
Da die Vorgangsgeschwindigkeit des Leseverstärkers 30, der in Fig. 10 gezeigt
ist, schneller ist als die des in Fig. 8 gezeigten, kann außerdem ein wahlfreier
Zugriffsvorgang mit hoher Geschwindigkeit (high-speed random access operation) er
zielt werden. Der Datenausgabe-Multiplexer 120, der aus insgesamt acht einzelnen
Multiplexern für jede I/O-Leitung besteht, wählt Daten, die von der Leseverstärker-
Ausgangsleitung L10 während des Datenlesevorgangs ausgegeben werden aus, um sie
dadurch zu der gemeinsamen Datenausgangsleitung Dout mit acht Bit auszugeben,
wodurch der wahlfreie Zugriff mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise der
Hochgeschwindigkeits-Datenlesevorgang, erzielt werden kann.
Während die Erfindung in Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben
worden ist, erkennt der Fachmann, daß die Erfindung auch mit Abwandlungen innerhalb
des Grundgedankens und des Umfangs der beigefügten Ansprüche realisiert werden
kann. Beispielsweise kann die Struktur bzw. der Aufbau des Sub-Speicherzellenarrays
und der entsprechenden Steuereinrichtung modifiziert werden oder aufgrund
irgendwelcher erforderlichen Bedingungen geändert werden. Insbesondere kann der
Speicherarray in irgendeiner Größe ausgeführt sein, der innerhalb des Konzepts der
Erfindung liegt, obgleich der Speicherarray in einer bestimmten Größe dargestellt
worden ist.
Claims (33)
1. Nicht-flüchtige Halbleiterspeichervorrichtung, die aufweist:
einen Haupt-Speicherzellenarray, der aus einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet ist, wobei jede Zellenreihe aus einer Anzahl an Speicherzellentransi storen ausgebildet ist;
einen Sub-Speicherzellenarray, der eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen auf weist, die jeweils aus einer Anzahl von Speicherzellentransistoren ausgebildet sind, wobei die Anzahl der Speicherzellentransistoren in den Zellenreihen des Sub-Speicherzellenarrays geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays, wobei der Sub-Spei cherzellenarray während Programmierungs- und Löschvorgängen mit Haupt-Bit leitungen des Haupt-Speicherzellenarrays betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub-Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesebetriebs elektrisch getrennt sind, und wobei der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von dem Lesepfad des Haupt- Speicherzellenarrays ist.
einen Haupt-Speicherzellenarray, der aus einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet ist, wobei jede Zellenreihe aus einer Anzahl an Speicherzellentransi storen ausgebildet ist;
einen Sub-Speicherzellenarray, der eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen auf weist, die jeweils aus einer Anzahl von Speicherzellentransistoren ausgebildet sind, wobei die Anzahl der Speicherzellentransistoren in den Zellenreihen des Sub-Speicherzellenarrays geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays, wobei der Sub-Spei cherzellenarray während Programmierungs- und Löschvorgängen mit Haupt-Bit leitungen des Haupt-Speicherzellenarrays betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub-Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesebetriebs elektrisch getrennt sind, und wobei der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von dem Lesepfad des Haupt- Speicherzellenarrays ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sub-Speicherzellenarray eine Vielzahl
von Sub-Arrayblöcken aufweist, von denen jeder eine Vielzahl von I/O-Sub-
Arrays aufweist, und jeder I/O-Sub-Array eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen
aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei jeder der Sub-Arrays mit einer einzigen
Wortleitung verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei eine der NAND-Zellenreihen des Sub-Spei
cherzellenarrays aufweist:
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer jeweiligen Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors, der ein Floating Gate aufweist, verbunden ist, und dessen Gate mit einer Reihen- Auswahlleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist;
wobei der Speicherzellentransistor zwischen dem ersten und dem zweiten Aus wahltransistoren verbunden ist.
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer jeweiligen Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors, der ein Floating Gate aufweist, verbunden ist, und dessen Gate mit einer Reihen- Auswahlleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist;
wobei der Speicherzellentransistor zwischen dem ersten und dem zweiten Aus wahltransistoren verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sub-Speicherzellenarray zu einem Da
tenlesen mit einem wahlfreien Zugriff in der Lage ist, das schneller als ein Daten
lesen in den Haupt-Speicherzellenarray ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sub-Speicherzellenarray in der Lage ist,
Daten zu speichern, die Daten indizieren, die in dem Haupt-Speicherzellenarray
gespeichert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine ROM-Tabelle innerhalb des Sub-Spei
cherzellenarrays gespeichert ist.
8. Speicherzellenarraystruktur eines nicht flüchtigen Halbleiterspeichers, der auf
weist:
einen ersten Speicherzellenarray, der Haupt-Arrayblöcke aufweist, die aus einer Vielzahl von I/O-Haupt-Arrays ausgebildet sind, die wiederum aus einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet sind;
einen zweiten Speicherzellenarray, der eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweist, wobei jede Zellenreihe aus einer Anzahl von Speicherzellentransistoren ausgebildet ist, wobei die Anzahl an Speicherzellentransistoren in dem zweiten Speicherzellenarray geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des ersten Speicherzellenarrays, wobei der zweite Spei cherzellenarray mit Haupt-Bitleitungen des ersten Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die zweiten Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs elektrisch getrennt sind, wobei der zweite Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von einem Lesepfad des ersten Speicherzellenarrays ist, und wobei der zweite Speicherzellenarray während eines Lesevorgangs eine Auslesezeit aufweist, die kürzer ist als eine Auslesezeit bei dem ersten Speicherzellenarray.
einen ersten Speicherzellenarray, der Haupt-Arrayblöcke aufweist, die aus einer Vielzahl von I/O-Haupt-Arrays ausgebildet sind, die wiederum aus einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet sind;
einen zweiten Speicherzellenarray, der eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweist, wobei jede Zellenreihe aus einer Anzahl von Speicherzellentransistoren ausgebildet ist, wobei die Anzahl an Speicherzellentransistoren in dem zweiten Speicherzellenarray geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des ersten Speicherzellenarrays, wobei der zweite Spei cherzellenarray mit Haupt-Bitleitungen des ersten Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die zweiten Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs elektrisch getrennt sind, wobei der zweite Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von einem Lesepfad des ersten Speicherzellenarrays ist, und wobei der zweite Speicherzellenarray während eines Lesevorgangs eine Auslesezeit aufweist, die kürzer ist als eine Auslesezeit bei dem ersten Speicherzellenarray.
9. Struktur nach Anspruch 8, wobei ein Lesepfad des ersten Speicherzellenarrays
und ein Lesepfad des zweiten Speicherzellenarrays mit einer Datenausgabeleitung
durch einen Datenausgabe-Multiplexer verbunden sind, der auf einen Logikpegel
des Multiplex-Steuersignals reagiert.
10. Aufbau nach Anspruch 9, wobei zumindest eine der NAND-Zellenreihen des
zweiten Speicherzellentransistors aufweist:
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors, der ein Floating Gate aufweist, verbunden ist und dessen Gate mit einer Reihen- Auswahlleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist; und
wobei der Speicherzellentransistor einen Drain-Source-Kanal aufweist, der zwi schen den ersten und zweiten Auswahltransistoren verbunden ist, und ein Steuer- Gate aufweist, das mit einer Wortleitung verbunden ist.
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors, der ein Floating Gate aufweist, verbunden ist und dessen Gate mit einer Reihen- Auswahlleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist; und
wobei der Speicherzellentransistor einen Drain-Source-Kanal aufweist, der zwi schen den ersten und zweiten Auswahltransistoren verbunden ist, und ein Steuer- Gate aufweist, das mit einer Wortleitung verbunden ist.
11. Struktur nach Anspruch 10, wobei die Masse-Auswahlleitung aus einer Metall-
Leitung ausgebildet oder mit einer Metall-Leitung verbunden ist, die eine höhere
elektrische Leitfähigkeit als die Wortleitung aufweist.
12. Struktur nach Anspruch 10, wobei die Reihen-Auswahlleitung aus einer Metall-
Leitung ausgebildet oder mit einer Metall-Leitung verbunden ist, die eine höhere
elektrische Leitfähigkeit als die Wortleitung aufweist.
13. Elektrisch programmierbare und löschbare nicht flüchtige Halbleiterspeichervor
richtung, die aufweist:
einen Speicherzellenarray mit einer Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken, wobei je der der Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen enthält, in welchen Speicherzellentransistoren zwischen Reihen-Auswahltransisto ren und Masse-Auswahltransistoren verbunden sind, die jeweils mit einer Haupt- Bitleitung und einer virtuellen Masse verbunden sind, wobei die NAND-Zellen reihen zwei oder mehr Speicherzellentransistoren aufweisen, die mit Bitleitungen verbunden sind, wobei die Speicherzellentransistoren Drain-Source-Kanäle auf weisen, die seriell verbunden sind, und wobei jeder der Speicherzellentransistoren ein Steuer-Gate und ein Floating Gate zum Speichern von Daten aufweist;
einen Sub-Speicherzellenarray, der Sub-Arrayblöcke mit einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweist, wobei jede der Zellenreihen des Sub-Speicherzel lenarrays Speicherzellentransistoren enthält, wobei die Anzahl an Speicherzellen transistoren geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays, wobei der Sub-Speicher zellenarray mit Haupt-Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Pro grammierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub- Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesebetriebs elektrisch getrennt sind und der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von dem Lesepfad des Haupt-Speicherzellenarrays ist;
Sub-Bitleitungs-Selektoren zum selektiven Verbinden von Sub-Bitleitungen mit Haupt-Bitleitungen in Reaktion auf ein Abschaltsignal;
Page Buffers, die zwischen den Haupt-Bitleitungen und den Haupt- Datenleitungen zum Zugriff auf Daten ausgewählter Speicherzellentransistoren und zum Anlegen einer Programmierungsspannung an die Haupt-Bitleitungen während eines Programmierungsvorgangs verbunden sind;
Sub-Arrayspalten-Selektroren, die zwischen Sub-Bitleitungen und Sub-Bitdaten leitungen verbunden sind;
Leseverstärker, die mit Sub-Bitdatenleitungen zum Zugreifen auf Daten ausge wählter Speichertransistoren in dem Sub-Speicherzellenarray verbunden sind; eine virtuelle Leistungssteuereinrichtung zum Zuführen einer Leistungs-Versor gungsspannung zu den Sub-Datenleitungen;
ein Datenausgabe-Multiplexer zum selektiven Ausgeben von Daten über eine gemeinsame Ausgangsleitung, die zu den Sub-Datenleitungen und zu den Haupt- Datenleitungen zugeführt werden; und
einen Eingangspuffer zum Eingangspuffern eines Dateneingangs von einer externen Schaltung während eines Programmierungsvorgangs, um diese den Haupt-Leitungen zuzuführen.
einen Speicherzellenarray mit einer Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken, wobei je der der Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen enthält, in welchen Speicherzellentransistoren zwischen Reihen-Auswahltransisto ren und Masse-Auswahltransistoren verbunden sind, die jeweils mit einer Haupt- Bitleitung und einer virtuellen Masse verbunden sind, wobei die NAND-Zellen reihen zwei oder mehr Speicherzellentransistoren aufweisen, die mit Bitleitungen verbunden sind, wobei die Speicherzellentransistoren Drain-Source-Kanäle auf weisen, die seriell verbunden sind, und wobei jeder der Speicherzellentransistoren ein Steuer-Gate und ein Floating Gate zum Speichern von Daten aufweist;
einen Sub-Speicherzellenarray, der Sub-Arrayblöcke mit einer Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweist, wobei jede der Zellenreihen des Sub-Speicherzel lenarrays Speicherzellentransistoren enthält, wobei die Anzahl an Speicherzellen transistoren geringer ist als die Anzahl an Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays, wobei der Sub-Speicher zellenarray mit Haupt-Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Pro grammierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub- Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesebetriebs elektrisch getrennt sind und der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von dem Lesepfad des Haupt-Speicherzellenarrays ist;
Sub-Bitleitungs-Selektoren zum selektiven Verbinden von Sub-Bitleitungen mit Haupt-Bitleitungen in Reaktion auf ein Abschaltsignal;
Page Buffers, die zwischen den Haupt-Bitleitungen und den Haupt- Datenleitungen zum Zugriff auf Daten ausgewählter Speicherzellentransistoren und zum Anlegen einer Programmierungsspannung an die Haupt-Bitleitungen während eines Programmierungsvorgangs verbunden sind;
Sub-Arrayspalten-Selektroren, die zwischen Sub-Bitleitungen und Sub-Bitdaten leitungen verbunden sind;
Leseverstärker, die mit Sub-Bitdatenleitungen zum Zugreifen auf Daten ausge wählter Speichertransistoren in dem Sub-Speicherzellenarray verbunden sind; eine virtuelle Leistungssteuereinrichtung zum Zuführen einer Leistungs-Versor gungsspannung zu den Sub-Datenleitungen;
ein Datenausgabe-Multiplexer zum selektiven Ausgeben von Daten über eine gemeinsame Ausgangsleitung, die zu den Sub-Datenleitungen und zu den Haupt- Datenleitungen zugeführt werden; und
einen Eingangspuffer zum Eingangspuffern eines Dateneingangs von einer externen Schaltung während eines Programmierungsvorgangs, um diese den Haupt-Leitungen zuzuführen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sub-Speicherzellenarray eine Vielzahl
von Sub-Arrayblöcken aufweist, von denen jeder acht I/O-Sub-Arrays aufweist,
und jeder I/O-Sub-Array eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei der I/O-Sub-Array mit einer einzigen
Wortleitung verbunden ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die NAND-Zellenreihe des Sub-Speicher
zellenarrays aufweist:
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors verbunden ist, der ein Floating Gate aufweist, und dessen Gate mit einer Reihen-Auswahleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist;
wobei der Speicherzellentransistor an seinem Steuer-Gate mit einer Wortleitung verbunden ist und sein Drain-Source-Kanal zwischen den ersten und zweiten Auswahltransistoren verbunden ist.
einen ersten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Sub-Bitleitung verbunden ist, dessen Source mit einem Drain eines Speicherzellentransistors verbunden ist, der ein Floating Gate aufweist, und dessen Gate mit einer Reihen-Auswahleitung verbunden ist;
einen zweiten Auswahltransistor, dessen Drain mit einer Source des Speicherzel lentransistors verbunden ist, dessen Source mit einer gemeinsamen Source-Lei tung verbunden ist und dessen Gate mit einer Masse-Auswahlleitung verbunden ist;
wobei der Speicherzellentransistor an seinem Steuer-Gate mit einer Wortleitung verbunden ist und sein Drain-Source-Kanal zwischen den ersten und zweiten Auswahltransistoren verbunden ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sub-Speicherzellenarray während eines
wahlfreien Zugriffs, der einen Datenlesevorgang mit einer höheren Geschwindig
keit als bei dem Haupt-Speicherzellenarray erfordert, betriebsfähig ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sub-Speicherzellenarray zum Spei
chern von Indexdaten in der Lage ist, die Daten betreffen, die in dem Haupt-Spei
cherzellenarray gespeichert sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sub-Speicherzellenarray in der Lage ist
ROM-Tabelleninformation zu speichern.
20. Struktur nach Anspruch 16, wobei die Masse-Auswahlleitung aus einer Metall-
Leitung ausgebildet oder mit einer Metall-Leitung verbunden ist, die eine höhere
elektrische Leitfähigkeit als die Wortleitung aufweist.
21. Struktur nach Anspruch 16, wobei die Reihen-Auswahlleitung aus einer Metall-
Leitung ausgebildet oder mit einer Metall-Leitung verbunden ist, die eine höhere
elektrische Leitfähigkeit als die Wortleitung aufweist.
22. Verfahren zum Zugriff auf einen Speicherzellenarray einer nicht flüchtigen Halb
leiterspeichervorrichtung mit einem Haupt-Speicherzellenarray, der aus einer
Vielzahl von NAND-Zellenreihen ausgebildet ist, und mit einem Sub-Speicher
zellenarray, der eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen enthält, die aus Speicher
zellentransistoren ausgebildet sind, wobei die Anzahl der Speicherzellentransisto
ren in dem Sub-Speicherzellenarray geringer ist als die Anzahl an Speicherzellen
transistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarrays, wobei
das Verfahren aufweist:
Durchführen von gleichen Programmierungs- und Löschvorgängen in dem Sub- Speicherzellenarray wie in dem Haupt-Speicherzellenarray durch ein betriebsmä ßiges Verbinden von Sub-Bitleitungen des Sub-Speicherzellenarrays mit Haupt- Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen des Sub-Speicherzellenarrays; und
Durchführen eines Lesevorgangs mit einer kürzeren Datenauslesezeit wie bei dem Haupt-Speicherzellenarray durch ein elektrisches Trennen von den Sub- Bitleitungen und den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs mit wahlfreiem Zugriff in dem Sub-Speicherzellenarray.
Durchführen von gleichen Programmierungs- und Löschvorgängen in dem Sub- Speicherzellenarray wie in dem Haupt-Speicherzellenarray durch ein betriebsmä ßiges Verbinden von Sub-Bitleitungen des Sub-Speicherzellenarrays mit Haupt- Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen des Sub-Speicherzellenarrays; und
Durchführen eines Lesevorgangs mit einer kürzeren Datenauslesezeit wie bei dem Haupt-Speicherzellenarray durch ein elektrisches Trennen von den Sub- Bitleitungen und den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs mit wahlfreiem Zugriff in dem Sub-Speicherzellenarray.
23. NAND-Flash-Speichervorrichtung, die aufweist:
einen Haupt-Speicherzellenarray mit einer Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken, die darin eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweisen, in welcher Speicherzel lentransistoren zwischen Reihen-Auswahltransistoren und Masse-Auswahltransi storen verbunden sind, die jeweils mit einer Haupt-Bitleitung und einer virtuellen Masse verbunden sind, wobei die NAND-Zellenreihen zwei oder mehr Speicher zellentransistoren aufweisen, die mit Bitleitungen verbunden sind, in welchen Drain-Source-Kanäle seriell verbunden sind, wobei jeder Speicherzellentransistor eine Steuer-Gate und ein Floating Gate zum Speicher von Daten aufweist, wobei die Steuer-Gates der Speicherzellentransistoren mit einer jeweiligen Vielzahl von Wortleitungen verbunden sind, und wobei die Drains der Reihen-Aus wahltransistoren mit einer Vielzahl von Bitleitungen verbunden sind, die die Wortleitungen kreuzen;
einen Sub-Speicherzellenarray, der mit Sub-Arrayblöcken vorgesehen ist, die eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweisen, in welchen Speicherzellentransisto ren vorgesehen sind, wobei eine Anzahl der Speicherzellentransistoren in dem Sub-Speicherarray geringer ist als die Anzahl der Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarray, wobei der Sub-Speicher zellenarray mit den Haupt-Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub-Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs elektrisch getrennt sind, und wobei der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von einem Lesepfad des Hauptspeichers ist, wobei der Sub-Speicherzellenarray während eines Lesevorgangs eine schnellere Auslesezeit aufweist als der Haupt-Speicherzel lenarray;
eine Zugriffseinrichtung zum Zugreifen auf Daten der Haupt- und Sub- Speicherzellenarrays; und
eine gemeinsame Ausgangseinrichtung zum selektiven Ausgeben von Daten, die von der Zugriffseinrichtung ausgegeben werden.
einen Haupt-Speicherzellenarray mit einer Vielzahl von Haupt-Arrayblöcken, die darin eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweisen, in welcher Speicherzel lentransistoren zwischen Reihen-Auswahltransistoren und Masse-Auswahltransi storen verbunden sind, die jeweils mit einer Haupt-Bitleitung und einer virtuellen Masse verbunden sind, wobei die NAND-Zellenreihen zwei oder mehr Speicher zellentransistoren aufweisen, die mit Bitleitungen verbunden sind, in welchen Drain-Source-Kanäle seriell verbunden sind, wobei jeder Speicherzellentransistor eine Steuer-Gate und ein Floating Gate zum Speicher von Daten aufweist, wobei die Steuer-Gates der Speicherzellentransistoren mit einer jeweiligen Vielzahl von Wortleitungen verbunden sind, und wobei die Drains der Reihen-Aus wahltransistoren mit einer Vielzahl von Bitleitungen verbunden sind, die die Wortleitungen kreuzen;
einen Sub-Speicherzellenarray, der mit Sub-Arrayblöcken vorgesehen ist, die eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen aufweisen, in welchen Speicherzellentransisto ren vorgesehen sind, wobei eine Anzahl der Speicherzellentransistoren in dem Sub-Speicherarray geringer ist als die Anzahl der Speicherzellentransistoren in den NAND-Zellenreihen des Haupt-Speicherzellenarray, wobei der Sub-Speicher zellenarray mit den Haupt-Bitleitungen des Haupt-Speicherzellenarrays während Programmierungs- und Löschvorgängen betriebsmäßig verbunden ist, wobei die Sub-Speicherzellenarrays von den Haupt-Bitleitungen während eines Lesevorgangs elektrisch getrennt sind, und wobei der Sub-Speicherzellenarray einen separaten Lesepfad aufweist, der unabhängig von einem Lesepfad des Hauptspeichers ist, wobei der Sub-Speicherzellenarray während eines Lesevorgangs eine schnellere Auslesezeit aufweist als der Haupt-Speicherzel lenarray;
eine Zugriffseinrichtung zum Zugreifen auf Daten der Haupt- und Sub- Speicherzellenarrays; und
eine gemeinsame Ausgangseinrichtung zum selektiven Ausgeben von Daten, die von der Zugriffseinrichtung ausgegeben werden.
24. Elektrisch programmierbare und löschbare nicht flüchtige Halbleiterspeichervor
richtung, die aufweist:
eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen, in welchen eine oder eine Vielzahl von Speicherzellen, die ein Steuer-Gate und ein Floating Gate aufweisen, derart ver bunden sind, daß ihre Kanäle seriell verbunden sind, wobei die Speicherzellen seriell mit einer Bitleitung und einer virtuellen Masse über eine Reihen-Auswah leinrichtung bzw. eine Masse-Auswahleinrichtung verbunden sind;
eine Vielzahl von Wortleitungen, die jeweils mit Steuer-Gates der Vielzahl von NAND-Zellenreihen verbunden sind;
eine Vielzahl von NAND-Zellenblöcken mit Bitleitungen;
einen NAND-Zellenarray in welchem die Vielzahl von NAND-Zellenblöcken mit jeweiligen Bitleitungen gekoppelt ist;
einen NAND-Zellen-Haupt-Array, der die gleiche Struktur wie der NAND-Zel lenarray aufweist;
einen NAND-Zellen-Sub-Array mit NAND-Zellenblöcken, wobei die Anzahl der NAND-Zellenblöcke geringer ist als die Anzahl der NAND-Zellenblöcke in den NAND-Zellen-Haupt-Array;
eine Sub-Bitleitungs-Auswahleinrichtung zum Verbinden und Unterbrechen von Bitleitungen zu jedem der zwei Arrays; einen Page Buffer, der mit einer Bitleitung des NAND-Zellen-Haupt-Arrays ver bunden ist, um dadurch einen Zustand einer Speicherzelle zu lesen und eine Pro grammierungsspannung zu der Bitleitung während eines Programmierungsvor gangs zuzuführen;
einen Sub-Array-Spaltenselektor, der mit einer Bitleitung des NAND-Zellen-Sub- Arrays verbunden ist, um dadurch alle oder einen Teil der Vielzahl von Bitleitun gen des NAND-Zellen-Sub-Arrays auszuwählen, so daß die ausgewählte Bitlei tung mit einer separaten Schaltung verbunden ist;
einen Leseverstärker zum Lesen eines Zellzustands der Bitleitungen, die durch den Sub-Arrayspaltenselektor ausgewählt worden ist; und
eine virtuelle Leistungssteuereinrichtung zum Vorsehen einer Leistungs-Versor gungsspannung zu den Bitleitungen, die durch den Sub-Arrayspaltenselektor aus gewählt worden sind.
eine Vielzahl von NAND-Zellenreihen, in welchen eine oder eine Vielzahl von Speicherzellen, die ein Steuer-Gate und ein Floating Gate aufweisen, derart ver bunden sind, daß ihre Kanäle seriell verbunden sind, wobei die Speicherzellen seriell mit einer Bitleitung und einer virtuellen Masse über eine Reihen-Auswah leinrichtung bzw. eine Masse-Auswahleinrichtung verbunden sind;
eine Vielzahl von Wortleitungen, die jeweils mit Steuer-Gates der Vielzahl von NAND-Zellenreihen verbunden sind;
eine Vielzahl von NAND-Zellenblöcken mit Bitleitungen;
einen NAND-Zellenarray in welchem die Vielzahl von NAND-Zellenblöcken mit jeweiligen Bitleitungen gekoppelt ist;
einen NAND-Zellen-Haupt-Array, der die gleiche Struktur wie der NAND-Zel lenarray aufweist;
einen NAND-Zellen-Sub-Array mit NAND-Zellenblöcken, wobei die Anzahl der NAND-Zellenblöcke geringer ist als die Anzahl der NAND-Zellenblöcke in den NAND-Zellen-Haupt-Array;
eine Sub-Bitleitungs-Auswahleinrichtung zum Verbinden und Unterbrechen von Bitleitungen zu jedem der zwei Arrays; einen Page Buffer, der mit einer Bitleitung des NAND-Zellen-Haupt-Arrays ver bunden ist, um dadurch einen Zustand einer Speicherzelle zu lesen und eine Pro grammierungsspannung zu der Bitleitung während eines Programmierungsvor gangs zuzuführen;
einen Sub-Array-Spaltenselektor, der mit einer Bitleitung des NAND-Zellen-Sub- Arrays verbunden ist, um dadurch alle oder einen Teil der Vielzahl von Bitleitun gen des NAND-Zellen-Sub-Arrays auszuwählen, so daß die ausgewählte Bitlei tung mit einer separaten Schaltung verbunden ist;
einen Leseverstärker zum Lesen eines Zellzustands der Bitleitungen, die durch den Sub-Arrayspaltenselektor ausgewählt worden ist; und
eine virtuelle Leistungssteuereinrichtung zum Vorsehen einer Leistungs-Versor gungsspannung zu den Bitleitungen, die durch den Sub-Arrayspaltenselektor aus gewählt worden sind.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei eine Haupt-Bitleitung derart aufgebaut ist,
daß eine Sub-Bitleitung durch die Sub-Bitleitungs-Auswahleinrichtung während
eines Programmierens des NAND-Zellen-Sub-Arrays elektrisch verbunden ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Haupt-Bitleitung von der Sub-Bitlei
tung von der Sub-Bitleitungs-Auswahleinrichtung während eines Lesevorgangs
des NAND-Zellen-Sub-Arrays elektrisch getrennt ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei der NAND-Zellenblock innerhalb des
NAND-Zellen-Sub-Arrays mit einer Wortleitung verbunden ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei die Reihen-Auswahleinrichtung des
NAND-Zellenblocks innerhalb des NAND-Zellen-Sub-Arrays mit einem Signal
durch eine oder mehrere Verbindungseinrichtungen versorgt wird, die einen elek
trischen Widerstand aufweist, der geringer als der der Wortleitung ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei eine Wortleitungsspannung während eines
Nicht-Betriebszustands des NAND-Zellen-Sub-Arrays mit einem geringeren Pe
gel angelegt wird, als der einer Schwellwertspannung der NAND-Zelle in einem
Off-Zustand, und wobei eine Spannung, die an die Masse-Auswahleinrichtung
angelegt ist, mit einem Pegel angelegt ist, der so groß ist, daß die Masse-Aus
wahleinrichtung eingeschaltet werden kann.
30. Vorrichtung nach Anspruch 27, wobei die Masse-Auswahleinrichtung des
NAND-Zellenblocks innerhalb des NAND-Zellen-Sub-Arrays durch eine oder
mehrere Verbindungseinrichtungen, die einen elektrischen Widerstand aufweisen,
der geringer als der der Wortleitungen ist, mit einem Signal versorgt ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei eine Wortleitungsspannung während des
Nicht-Betriebszustands des NAND-Zellen-Sub-Arrays mit einem niedrigeren Pe
gel angelegt ist, als der der Schwellwertspannung der NAND-Zelle im Aus-Zu
stand, und wobei die Spannung, die an die Reihen-Auswahleinrichtung angelegt
ist, mit einem Pegel angelegt ist, der so groß ist, daß die Masse-Auswahleinrich
tung eingeschaltet werden kann.
32. Vorrichtung nach Anspruch 28, wobei die Auswahlleitung mit der Verbindungs
einrichtung an drei oder mehr Verbindungsabschnitten davon gekoppelt ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, wobei die Verbindungsabschnitte durch die I/O-
Arrayeinheit aufgeteilt sind.
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