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DE1022488B - Vorrichtung zur Betaetigung von Ladelukendeckeln - Google Patents

Vorrichtung zur Betaetigung von Ladelukendeckeln

Info

Publication number
DE1022488B
DE1022488B DEK26465A DEK0026465A DE1022488B DE 1022488 B DE1022488 B DE 1022488B DE K26465 A DEK26465 A DE K26465A DE K0026465 A DEK0026465 A DE K0026465A DE 1022488 B DE1022488 B DE 1022488B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hatch
mast
drum
piston
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK26465A
Other languages
English (en)
Inventor
Ragnar Jonas Nes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kockums Mekaniska Verkstads AB
Original Assignee
Kockums Mekaniska Verkstads AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kockums Mekaniska Verkstads AB filed Critical Kockums Mekaniska Verkstads AB
Priority to DEK26465A priority Critical patent/DE1022488B/de
Publication of DE1022488B publication Critical patent/DE1022488B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/14Hatch covers
    • B63B19/19Hatch covers foldable
    • B63B19/203Hatch covers foldable actuated by cables or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Betätigung von Ladelukendeckeln Man ist immer mehr dazu übergegangen, Frachtschiffe mit Ladelukendeckeln aus Stahlblech auszurüsten, und zwar in Form von ungeteilten oder mehrteiligen Deckeln, die mit Scharnieren an einem Ende der Luken angelenkt sind. In vieler Hinsicht ist eine solche Ausführung vorteilhaft, weil beispielsweise die Seetüchtigkeit erhöht wird, andererseits entsteht das Problem, wie die Lukendeckel am besten zu betätigen sind, denn im allgemeinen sind diese derart schwer, daß sie nicht ohne weiteres von den üblichen Ladewinden gehoben werden können. Zur Vermeidung der mit dem Anbringen besonderer Blöcke und Taljen verbundenen Arbeit, welche zu kostspieligen Verzögerungen beim Laden und Löschen führen, pflegt man solche Schiffe mit besonderen Vorrichtungen zur Betätigung der Lukendeckel auszurüsten.
  • Die Erfindung betrifft eine solche Vorrichtung zur Betätigung von Lukendeckeln unter Verwendung eines hydraulischen Antriebs und bezweckt insbesondere die Kompensierung des ungünstigen Belastungsverhältnisses, da die zum Öffnen des Lukendeckels erforderliche Kraft zu Beginn verhältnismäßig groß sein muß und im Laufe der Öffnungsbewegung bis auf Null abnimmt, wenn der Lukendeckel die Vertikalstellung erreicht hat. Für solche Zwecke ist bereits für faltbare Lukendeckel vorgeschlagen worden, zwei hydraulische Kolbenantriebe mit verschieden großer Kolbenfläche in je eines von zwei gelenkig miteinander verbundenen Lukendeckelteilen einzubauen, um die beiden Deckelteile anzuheben und sie hochkant zusammenzufalten. Dabei arbeitet zunächst der Antrieb mit der größeren Kolbenfläche, um den großen Anfangswiderstand zu überwinden, und wenn dieser Antrieb seine Bewegung beendet hat und der Widerstand abgesunken ist, tritt der Antrieb mit der kleineren Kolbenfläche in Tätigkeit und vollendet die Faltbewegung mit erhöhter Geschwindigkeit. Die beiden Kolben sind schwenkbar an einem Zwischenglied miteinander gekuppelt. Hierbei wird somit die Hebekraft und die Geschwindigkeit stufenweise geändert.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine mit anderen Mitteln, nämlich mit Aufwindseilen arbeitende Vorrichtung, die auch einen nicht faltbaren Lukendeckel betätigen kann und die bei konstanter Druckflüssigkeitzufuhr zu einem einzigen hydraulischen Kolbenantrieb eine kontinuierlich sich verringernde Hebekraft und damit eine sich entsprechend erhöhende Hebegeschwindigkeit liefert.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Aufwindevorrichtung einen bei Lukendeckelbetätigungsvorrichtungen bekannten hydraulischen Kolbenantrieb aufweist, der jedoch mittels eines Seiles mit der einen Trommel einer ortsfesten Differentialseilwinde, bestehend aus zwei koaxial fest miteinander verbundenen Seiltrommeln, deren eine eine spiralförmige Mantelfläche aufweist, zusammenarbeitet, während ein auf der anderen Seiltrommel befestigtes Seil über eine Umlenkrolle am Mast an dem Lukendeckel befestigt ist.
  • Vorzugsweise ist der hydraulische Kolbenantrieb senkrecht auf dem Deck montiert und ragt mit dem Kolben innen im Mast empor.
  • Dank dieser Vorrichtung kann der Motor die ganze Zeit mit konstanter Leistung arbeiten, so daß er auf Grund des vorteilhaften Übersetzungsverhältnisses relativ klein sein und dennoch den Lukendeckel sehr rasch hochziehen kann. Die hydraulische Ausrüstung ist bekanntlich einfach, z. B. ein einfach wirkender Kolbenantrieb; der von einer Kolben-, Schrauben-oder Zahnradpumpe gespeist wird, welche von einem gewöhnlichen Elektromotor mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird, und nachdem die Pumpe angelassen worden ist, kann das Ganze mit einem einfachen Hebel sehr bequem und zum Teil automatisch betätigt werden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht zweier Ladeluken mit einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung in der Mitte, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-111 in Fig.2. In Fig. 1 sind die Luken mit 1 und 2 und der dazwischenliegende Mast mit 3 bezeichnet. Fig. 2 und 3 zeigen, wie ein einfach wirkender, hydraulischer Kolbenantrieb, bestehend aus einem Zylinder 4 mit Kolben 5, senkrecht auf dem Deck montiert ist, so daß er innerhalb des Mastes 3 emporragt. Neben dem Mast ist eine Differentialseilwinde 6 mit ihrem Fundament auf dem Deck gelagert und durch eine Verkleidung 7 abgedeckt.
  • Die Differentialseilwinde besteht aus einer kreisförmigen Trommel 8 und einer Spiraltrommel 9, welche auf einer gemeinsamen Welle fest miteinander verbunden sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Spiraltrommel 9 in zwei Teile unterteilt, je eines an jedem Ende der kreisförmigen Trommel. Ein Stahlseil 10 ist an der Spiraltrommel 9 befestigt und nach unten um eine am Zylinder 4 nahe dem Deck gelagerte Umlenkrolle 11, von dort nach oben über ein Joch 12 auf dem Kolben 5 und dann nach unten um eine zweite Umlenkrolle 13 am Deck und auf das zweite Teil der Spiraltrommel geführt. wo es befestigt ist. Durch diese Vorkehrung wird eine exzentrische Belastung des Kolbens 5 vermieden. Das Seil 10 ist doppelt geschoren, so daß es dank des kleineren Ouerschnitts über kleinere Umlenkrollen laufen kann als ein einfaches Seil.
  • An der kreisförmigen Trommel 8 sind zwei Stahlseile 14, 15 befestigt, eines für jeden Lukendeckel. Sie sind über je eine Umlenkrolle 16 bzw. 17 am Mast gelegt und mit Schäkeln 18 versehen, um an Augen 19 an den Lukendeckeln befestigt zu werden.
  • Fig.2 zeigt die Differentialseilwinde in der Lage bei geschlossenen Luken. Das Seil 10, welches den Kolben 5 mit der Spiraltrommel 9 verbindet, greift an einem größten Hebelarm an und ist deshalb imstande, ein hinreichendes Drehmoment zu erzeugen und dadurch genügend Zugkraft in den Seilen 14 und 15 zu erzeugen, um die Öffnungsbewegung der Lukendeckel einzuleiten. In dem Maße, wie die Öffnungsbewegung fortschreitet, wird der Hebelarm des Seiles 10 kleiner, wobei die Spirale eine solche Form hat, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel und demzufolge auch die Geschwindigkeit der Seile 14 und 15 annähernd im selben Maße größer wird, wie die Zugkraft abnimmt. Der hydraulische Antrieb 4, 5 und die Pumpe, welche diesen versorgt, können somit die ganze Zeit mit annähernd konstantem Druck und konstanter Geschwindigkeit arbeiten und dennoch jederzeit die gerade benötigte Kraft leisten.
  • Die den hydraulischen Antrieb versorgende Pumpe muß wegen der erforderlichen großen Kräfte eine Hochdruckpumpe sein, beispielsweise eine Schraubenpumpe, die von einem Elektromotor angetrieben wird und mit einem Überströmungsventil versehen ist. Die Pumpe ist an den Boden des Zylinders 4 angeschlossen, und zwar über eine Speiseleitung mit einem Steuerventil, das mittels eines vorzugsweise in der senkrechten Ebene vierschwenkbaren Hebels in drei Stellungen einstellbar ist. In der Höchstlage des Hebels steht der Zylinder zur Öffnung des Lukendeckels mit der Pumpe in Verbindung, in einer Mittelstellung ist das Ventil geschlossen, und in der untersten Stellung steht der Zylinder über das Ventil mit einer vom Ventil ausgehenden Rückführungsleitung mit einem Behälter in Verbindung, so daß die Lukendeckel abgesenkt werden können. Das Steuerventil wird zum Teil automatisch umgestellt, und zwar durch einen Anschlag auf dem Kolben 5, welcher das Steuerventil schließt, wenn der Kolben seine Höchstlage erreicht und die Lukendeckel also völlig geöffnet sind.
  • Die Speiseleitung besitzt ferner zwischen dem Steuerventil und dem Zylinder ein Rückschlagventil und ein Drosselventil, die parallel zueinander angeordnet sind, so daß die Druckflüssigkeit unter Umgehung des Zylinders durch das Rückschlagventil zurückgelangen kann, jedoch nur durch eine enge Leitung, so daß der Lukendeckel sich langsam herabsenkt.
  • Der Mast 3 trägt bei Lukendeckeln bekannte Pufferfedern 20, gegen die die Lukendeckel anschlagen, wenn sie geöffnet werden, und ferner Beschläge 21, an denen die Lukendeckel, die entsprechende Beschläge 22 besitzen, nach dem Öffnen durch Stifte verankert werden können.
  • Zum Schließen werden die Lukendeckel vom Mast gelöst, wonach der Hebel des Steuerventils heruntergeschwenkt wird, so daß der gedrosselte Abfluß vom Zylinder geöffnet wird. Die Federpuffer 20 drücken die Luken dann so weit nach außen, daß die Schwerkraft die weitere Absenkung bewirkt.
  • Die dargestellte und beschriebene Konstruktion kann selbstverständlich in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, ohne daß man dabei vom Erfindungsgedanken abweicht. So können z. B. die beiden Seiltrommeln 8 und 9, welche die Differentialseilwinde bilden, die Plätze wechseln, so daß die Seile der Spiraltrommel 9 an den Lukendeckeln befestigt werden, während die kreisförmige Trommel 8 das Seil für den Kolbenantrieb aufnimmt, und falls eine besonders große Änderung des Übersetzungsverhältnisses erwünscht ist, so können beide Trommeln Spiraltrommeln mit entgegengesetzter Steigung sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Betätigung von mit Scharnieren an der Lukenumrandung angelenkten Schiffsladelukendeckeln, bestehend aus einer Aufwindvorrichtung und einem auf dem Deck am Scharnierende der Luke aufgestellten Mast, dadurch gekennzeichnet, daß dieAufwindvorrichtung einen bei Lukenbetätigungsvorrichtungen bekannteil hydraulischen Kolbenantrieb (4, 5) aufweist, der jedoch mittels eines Seiles (10) mit der einen Trommel einer ortsfesten Differentialseilwinde (6), bestehend aus zwei koaxialen, fest miteinander verbundenen Seiltrommeln (8, 9), deren eine eine spiralförmige Mantelfläche aufweist, zusammenarbeitet. während je ein auf der anderen Seiltrommel befestigtes Seil (14 oder 15) über eine Umlenkrolle (16 oder 17) am Mast an dein Lukendeckel befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Kolbenantrieb (4,5 ) senkrecht auf dem Deck montiert ist und mit dem Kolben (5) innen im Mast (3) emporragt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seiltrommel (9) zweiteilig ist, wobei je ein Teil an den beiden Enden der zweiten Trommel (8) liegt, und das Seil (10) mit seinen Enden, an je einem Teil der geteilten Trommel (9) befestigt, über ein Joch (12) auf dem Kolben (5) des hydraulischen Antriebs läuft.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Mast montierten für diese Zwecke bekannten Federpuffer oder hydraulischen Puffer (20), welcher den Lukendeckel etwa in senkrechter Lage beim Öffnen abfängt bzw. ihn wieder in Gang setzt, und durch eine ebenfalls bekannte Vorrichtung (21, 22) zur Verriegelung des geöffneten Lukendeckels am Mast bei gespannter Pufferfeder. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 980498, 1055 573, 1086664.
DEK26465A 1955-07-30 1955-07-30 Vorrichtung zur Betaetigung von Ladelukendeckeln Pending DE1022488B (de)

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DE (1) DE1022488B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054342B (de) * 1956-04-26 1959-04-02 Kockums Mek Verkst S Aktiebola Hydraulische OEffnungs- und Schliessvorrichtung fuer Klappdeckel von Schiffsladeluken
DE1092796B (de) 1958-12-18 1960-11-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Antriebsvorrichtung fuer ein- oder beiderseitig eines amphibischen Fahrzeugkoerpers schwenkbar angebrachte Bauteile
DE1108104B (de) 1959-07-23 1961-05-31 Volkswerft Stralsund Veb Bootsaussetzvorrichtung
DE1192544B (de) * 1961-05-26 1965-05-06 Inst Schiffbau Vorrichtung zur Betaetigung von Lukenverschlussplatten
DE1196983B (de) * 1963-10-04 1965-07-15 Klemens Breuer Einrichtung zum Betaetigen von gegeneinander schwenkbaren Deckeln zweier benachbarter Luken, insbesondere von Luken auf Binnenschiffen

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FR980498A (fr) * 1948-12-18 1951-05-15 Olaer Patent Co Dispositif de fermeture applicable en particulier aux écoutilles de bateaux
FR1055573A (fr) * 1952-05-08 1954-02-19 Mac Gregor Comarain Sa Dispositif de manoeuvre des panneaux de fermeture des écoutilles à bord des navires ou analogues
FR1086664A (fr) * 1952-11-28 1955-02-15 Panneau d'écoutille

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