Die Erfindung bezieht sich auf ein Halbleiterbauteil und speziell auf einen
Leistungs-MOSFET mit niedrigem Ein-Widerstand oder einen Feldeffekttransistor
mit isolierter Steuerelektrode. Ein solches Halbleiterbauteil findet Verwendung in
ICs, die eine hohe Durchbruchspannung haben und einen hohen Strom steuern,
beispielsweise bei einem IC in einem Schaltregulator, einem IC zum Treiben eines
Kraftfahrzeug-Elektroleistungssystems, oder einem IC zum Treiben eines Flachbild
schirms.
Die Bedeutung von Leistungs-ICs, die einen Leistungs-MOSFET enthalten,
ist mit zunehmender Verbreitung von tragbaren Vorrichtungen und mit dem
Fortschritt der Kommunikationstechnologie in den letzten Jahren angestiegen. Von
einem Leistungs-IC, der einen lateralen Leistungs-MOSFET mit einer Steuer
schaltung integriert enthält, erwartet man sich, daß er Miniaturisierung, niedrigen
Leistungsverbrauch, hohe Zuverlässigkeit und niedrige Kosten im Vergleich zu
konventionellen Konstruktionen, die einen diskreten Leistungs-MOSFET mit einer
Steuer- und Treiberschaltung kombinieren, erbringt. Infolgedessen wird aktive
Entwicklungsarbeit für laterale Leistungs-MOSFETs mit hoher Betriebsleistung, die
auf CMOS-Prozessen beruhen, aktiv durchgeführt.
Im Artikel "A trench lateral power MOSFET using self-aligned trench
bottom contact holes" in IEDM'97 Digest, Seiten 359 bis 362, 1997, des Erfinders
wird ein lateraler Leistungs-MOSFET mit Grabenstruktur (im folgenden bezeichnet
als "lateraler Graben-Leistungs-MOSFET") beschrieben.
Allgemein wird von einem MOSFET gewünscht, daß er einen niedrigen Ein-
Widerstand pro Flächeneinheit aufweist. Ein wichtiger Parameter zum Bestimmen
des Ein-Widerstands pro Flächeneinheit ist die Kanalbreite pro Flächeneinheit.
Wenn mit P die Kanalbreite pro Flächeneinheit, mit Wch die Kanalbreite und mit
A die Fläche des Bauteils bezeichnet werden, ergibt sich P durch Wch/A. Ein hoher
P-Wert ist günstig zum Integrieren von Transistoren mit hoher Dichte und zum
Erhöhen der Stromsteuerfähigkeit pro Flächeneinheit. Der P Wert eines konventio
nellen lateralen Leistungs-MOSFETs ohne Grabenstruktur beträgt 0,22.106 [m-1]
unter der 0,6-µm-Regel, einer Bauregel für ICs, die grob die Minimum-Zeilenbreite
vorschreibt, und bei einer Durchbruchspannung der 30 V Klasse, und 0,28.106 [m-1]
unter der 0,35-µm-Regel und bei einer Durchbruchspannung der 30 V Klasse. Bei
Anwendung der Grabenstruktur (später unter Bezugnahme auf Fig. 29 bis 31
beschrieben) erhöht sich durch Integration mit höherer Dichte der P-Wert auf
0,4.106 [m-1] unter der 0,6 µm-Regel und bei einer Durchbruchspannung der 30-V-
Klasse, und auf 0,67.106 [m-1] unter der 0,35-µm-Regel und bei einer Durchbruch
spannung der 30-V- Klasse.
Jedoch kann bei dem bekannten lateralen Graben-Leistungs-MOSFET eine
Überätzung während des Prozesses der Herstellung eines Kontaktlochs durch das
Zwischenschicht-Dielektrikum am Grabenboden die Folge haben, daß das
Zwischenschicht-Dielektrikum zwischen einem Steuerregion-Polysilicium und einem
Abfluß-Polysilicium im Grabenbodenteil der Steuerregion dünner wird oder ganz
verschwindet. Die Folge sind Probleme hinsichtlich erniedrigter Durchbruch
spannung oder eines Ausfalls durch Kurzschluß zwischen der Steuerelektrode und
der Abflußelektrode. Dieses Problem ergibt sich auch, wenn im Graben anstelle des
Abfluß-Polysiliciums Quellen-Polysilicium angeordnet wird.
Außerdem hat der bekannte laterale Graben-Leistungs-MOSFET Gräben,
die in einem Streifenmuster angeordnet sind. Folglich genügt die dichte Integration
der Kanalbreite nicht und die Möglichkeit der Erniedrigung des Ein-Widerstands
wird nicht voll ausgenützt.
Parasitäre Kapazität, die die Schaltcharakteristiken eines MOSFETs
ungünstig beeinflußt, tritt hauptsächlich zwischen einer Steuerelektrode und einem
Substrat mit einem intervenierenden Steuerelektroden-Oxidfilm auf. Es gibt drei
Arten von parasitärer Kapazität: Cgd, d. h. parasitäre Kapazität zwischen der
Steuerregion und dem Abfluß (source); Cgb, d. h. parasitäre Kapazität zwischen
der Steuerregion (gate) und dem Körper (body); und Cgs, d. h. parasitäre Kapazität
zwischen der Steuerregion und der Quelle (source). Zum Erzielen vorteilhafter
Schaltcharakteristiken sollten diese Arten parasitärer Kapazität erniedrigt werden.
Da jedoch das konventionelle Streifenmuster in nahezu gleichen Proportionen
gebildet ist, wird hierbei die parasitäre Kapazität nicht verbessert. Somit hindert
eine große Überlappungskapazität zwischen der Steuerelektrode und einem
ausgedehntem Abfluß eine hohe Operationsgeschwindigkeit und niedrige Verluste.
Für die Erfindung wurden diese Probleme untersucht, und durch die
Erfindung soll ein lateraler Graben-Leistungs-MOSFET geschaffen werden, der eine
sehr gute Isolierung zwischen den Elektroden, einen niedrigen Ein-Widerstand und
schnelle Schaltcharakteristiken aufweist.
Um dies zu erreichen, umfaßt der erfindungsgemäße laterale Graben-
MOSFET eine Steuerregion, in der Steuerregion-Polysilicium zu einer Substratober
fläche herausgeführt ist, und einen aktiven Bereich, in dem elektrischer Strom als
MOSFET Operation gesteuert wird; die Grabenbreite Wg in der Steuerregion ist
schmaler als die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich, und zwar so, daß kein
Quellen-Polysilicium im Graben der Steuerregion gebildet wird, wenn die Quelle
am Grabenboden der aktiven Region hergestellt wird, und kein Abfluß-Polysilicium
im Graben der Steuerregion gebildet wird, wenn die Abflußregion am Grabenboden
der aktiven Region hergestellt wird.
Gemäß dieser Eigenschaft der Erfindung gibt es im Graben der Steuer
region weder Quellen-Polysilicium noch Abfluß-Polysilicium.
Der erfindungsgemäße laterale Graben-Leistungs-MOSFET hat eine planare
Topographie (Flächeneinteilung) als Gitter- oder Geflechtmuster (mesh pattern),
mit einer grabengeätzten Region in Geflechtform und einer nicht-grabengeätzten
Region in Insel- oder Rippenform, die in der grabengeätzten Region ungeätzt bleibt.
Alternativ umfaßt das Geflechtmuster eine nicht-grabengeätzte Region, die in der
Geflechtform ungeätzt bleibt, und eine grabengeätzte Region, die in der nicht
grabengeätzten Region in Insel- oder Rippenform gebildet ist. Die Grabenbreite
eines Teils, in dem kein Kontakt geschaffen wird, wird geringer gehalten. Unter
dem Ausdruck "Geflechtmuster" wird allgemein ein Muster eines Hintergrunds mit
Inseln darauf verstanden; in der Praxis sind diese Inseln gemäß einem etwas
spezielleren Muster regelmäßig angeordnet, und noch spezieller als rechtwinkliges
Gitter.
Gemäß dieser Eigenschaft der Erfindung erhöht sich die Kanalbreite oder
die erweiterte Abflußbreite pro Flächeneinheit des MOSFETs, da die grabengeätzte
Region oder die nicht-grabengeätzte Region Insel- oder Rippenform hat. Durch die
Verkleinerung der Grabenbreite der kontaktfreien Teile erhöht sich die Kanalbreite
oder die erweiterte Abflußbreite pro Flächeneinheit noch weiter. Bei einem
lateralen Graben-Leistungs-MOSFET mit einem Schnittaufbau, bei dem der Graben
durch zweimaliges Grabenätzen gebildet ist und der Raum im Graben mit Quellen-
Polysilicium gefüllt ist, wird die parasitäre Kapazität zwischen der Steuerregion
und dem Abfluß unterdrückt, indem die grabengeätzte Region in der Geflechtform
hergestellt wird und die Grabenbreite des kontaktfreien Teils schmaler gehalten
wird. Beim lateralen Graben-Leistungs-MOSFET mit einem Schnittaufbau, bei dem
der Graben durch einmaliges Grabenätzen hergestellt wird und der Raum im
Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt wird, wird die Überlappungskapazität der
sich gegenüberliegenden Bereiche mit Steuerregion-Polysilicium und Abfluß-
Polysilicium mit Bezug zur Kanalbreite unterdrückt, indem der grabengeätzte
Bereich in der Geflechtform hergestellt wird.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Ver
gleich zum Stand der Technik unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen lateralen Graben-Leistungs-MOS
FET gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung unter Darstellung
seiner Struktur;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene C-C' in Fig. 1 durch den
MOSFET von Fig. 1 unter Darstellung einer Querschnittsstruktur eines
Beispiels 1 der ersten Ausführungsform;
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene D-D' in Fig. 1 durch den
MOSFET von Fig. 1 unter Darstellung der Querschnittsstruktur an dieser
Stelle beim Beispiel 1 der ersten Ausführungsform;
Fig. 4 einen schematischen Querschnitt in der Ebene D-D' in Fig. 1 durch den
MOSFET von Fig. 1 unter Darstellung einer abgewandelten Querschnitts
struktur im Rahmen des Beispiels 1 der ersten Ausführungsform;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht zur Darstellung der Struktur eines lateralen
Graben-Leistungs-MOSFET nach dem Stand der Technik zum Vergleich;
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt in einer. Ebene C-C' in Fig. 1 eines
Beispiels 2 eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung unter Darstellung einer beispielsweisen
Querschnittsstruktur;
Fig. 7 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene D-D' in Fig. 1 des Beispiels
2 der ersten Ausführungsform unter Darstellung der Querschnittsstruktur
an dessen Stelle;
Fig. 8 einen schematischen Querschnitt in der Ebene D-D' in Fig. 1 unter Dar
stellung einer abgewandelten Querschnittsstruktur im Rahmen des Bei
spiels 2 der ersten Ausführungsform;
Fig. 9 einen schematischen Querschnitt in der Ebene D-D' in Fig. 1 unter Dar
stellung einer weiterhin abgewandelten Querschnittsstruktur im Rahmen
des Beispiels 2 der ersten Ausführungsform;
Fig. 10 eine schematische Draufsicht auf einen lateralen Graben-Leistungs-MOS
FET gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung unter Darstellung
einer abgewandelten Struktur;
Fig. 11 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene A-A' in Fig. 10 eines
Beispiels 3 des lateralen Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der ersten
Ausführungsform unter Darstellung einer beispielsweisen Querschnitts
struktur;
Fig. 12 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene B-B' in Fig. 10 des Bei
spiels 3 der ersten Ausführungsform unter Darstellung der Querschnitts
struktur an dieser Stelle;
Fig. 13 einen schematischen Querschnitt in der Ebene B-B' in Fig. 10 unter Dar
stellung eines abgewandelten Beispiels der Querschnittsstruktur im
Rahmen des Beispiels 3 der ersten Ausführungsform;
Fig. 14 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene A-A' in Fig. 10 eines
Beispiels 4 eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung unter Darstellung einer beispielsweisen
Querschnittsstruktur;
Fig. 15 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene B-B' in Fig. 10 des Bei
spiels 4 der ersten Ausführungsform unter Darstellung der Querschnitts
struktur an dieser Stelle;
Fig. 16 einen schematischen Querschnitt in der Ebene B-B' in Fig. 10 unter Dar
stellung eines abgewandelten Beispiels der Querschnittsstruktur im
Rahmen des Beispiels 4 der ersten Ausführungsform;
Fig. 17 einen schematischen Querschnitt in der Ebene B-B' in Fig. 10 unter Dar
stellung eines weiterhin abgewandelten Beispiels der Querschnittsstruktur
im Rahmen des Beispiels 4 der ersten Ausführungsform;
Fig. 18 eine schematische Draufsicht auf einen lateralen Graben-Leistungs-MOS
FET gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung unter Dar
stellung eines wesentlichen Teils einer planaren Topographie;
Fig. 19 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene x-x' in Fig. 18 unter
Darstellung einer beispielsweisen Querschnittsstruktur;
Fig. 20 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene y-y' in Fig. 18 unter
Darstellung der Querschnittsstruktur an dieser Stelle;
Fig. 21 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Dimension s1 in
Fig. 18 und der Kanalbreite P pro Flächeneinheit;
Fig. 22 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Dimension s2 in
Fig. 18 und der Kanalbreite P pro Flächeneinheit;
Fig. 23 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Dimension t1 in
Fig. 18 und der Kanalbreite P pro Flächeneinheit;
Fig. 24 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Dimension t2 in
Fig. 18 und der Kanalbreite P pro Flächeneinheit;
Fig. 25 eine schematische Draufsicht auf einen abgewandelten lateralen Graben-
Leistungs-MOSFET gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung
unter Darstellung eines wesentlichen Teils der planaren Topographie eines
Beispiels 5;
Fig. 26 eine schematische Draufsicht auf einen weiterhin abgewandelten lateralen
Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung unter Darstellung eines wesentlichen Teils der planaren Topo
graphie eines Beispiels 6;
Fig. 27 eine schematische Draufsicht auf einen weiterhin abgewandelten lateralen
Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung unter Darstellung eines wesentlichen Teils der planaren Topo
graphie eines Beispiels 7;
Fig. 28 eine schematische Draufsicht auf einen weiterhin abgewandelten lateralen
Graben-Leistungs-MOSFET gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung unter Darstellung eines wesentlichen Teils der planaren Topo
graphie eines Beispiels 8;
Fig. 29 eine schematische Draufsicht zur Darstellung der Konstruktion eines
lateralen Graben-Leistungs-MOSFET nach dem Stand der Technik;
Fig. 30 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene A-A' in Fig. 29 unter
Darstellung des Aufbaus eines aktiven Bereichs;
Fig. 31 einen schematischen Querschnitt in einer Ebene B-B' in Fig. 29 unter
Darstellung des Aufbaus einer Steuerregion.
Die Fig. 29 bis 31 zeigen schematisch den Aufbau eines lateralen Graben-
Leistungs-MOSFETs 1 nach dem Stand der Technik (IDEM '97 Digest, Fujishima
u. a.), und zwar Fig. 29 in Draufsicht, Fig. 30 in einem Querschnitt in einer Ebene A-A'
in Fig. 29 und Fig. 31 in einem Querschnitt in einer Ebene B-B' in Fig. 29. Fig. 30
zeigt hierbei die Struktur einer Region zum Treiben von Strom als MOSFET-
Operation, wobei diese Region als "aktiver Bereich" bezeichnet wird, und Fig. 31
die Struktur einer Region zum Herausführen eines Steuerelektroden-Polysiliciums
zu einer Substratoberfläche, wobei diese Region als "Steuerregion" bezeichnet wird.
Der laterale Graben-Leistungs-MOSFET 1 umfaßt ein p-leitendes Substrat
10, in dem gebildet sind: ein Graben 11, ein Steuerelektroden-Oxidfilin 12, der an
der Seitenwand des Grabens 11 gebildet ist, ein Steuerregion-Polysilicium 13, das
innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 12 gebildet ist, und ein Abfluß-Polysilici
um 20, das innerhalb des Steuerelektroden-Polysiliciums 13 über Zwischenschicht-
Dielektrika 16 und 30 gebildet ist. In Teilen des Bodenbereichs des Grabens 11 ist
eine Abflußregion 19 gebildet, nämlich eine n-leitende Diffusionsregion. In einem
Außenumfangsbereich des Grabens 11 ist eine Quellenregion 17 gebildet, nämlich
eine n-leitende Diffusionsregion. Die Abflußregion 19 wird umgeben von einer
Abfluß-Driftregion 18, die eine n-leitende Diffusionsregion ist, den unteren Teil des
Grabens 11 umgibt und ihrerseits von einer p-leitenden Körperregion 21 umgeben
ist, die eine p-leitende Diffusionsregion ist.
Außerhalb der Quellenregion 17 ist eine p-leitende Diffusionsregion 22
gebildet, unterhalb der Quellenregion 17 ist eine p-leitende Basisregion 23 gebildet
und im unteren Teil des Grabens 11 ist ein dicker Oxidfilm 24 gebildet, um eine
gewünschte Spannungsfestigkeit sicherzustellen. In den Fig. 29 bis 31 bezeichnet
das Bezugszeichen 14 eine Quellenelektrode, das Bezugszeichen 15 eine Abfluß
elektrode, 25 eine Steuerelektrode, 26 und 27 Kontaktteile, 28 eine n-leitende
Diffusionsregion und 29 einen Zwischenschicht-Oxidfilm.
Die Aspekte der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
im einzelnen nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 28 der Zeichnung
beschrieben. In der nachfolgenden Beschreibung ist ein erster Leiter ein
Steuerregion-Polysilicium und ein zweiter Leiter ein Quellen-Polysilicium oder ein
Abfluß-Polysilicium. Die Dimensionierungen in der Zeichnung sind nicht stets im
korrekten Maßstab gehalten.
Erste Ausführungsform
Gemäß Fig. 1 umfaßt ein lateraler Graben-Leistungs-MOSFET 101 gemäß
der ersten Ausführungsform ein p-Substrat 110, eine Mehrzahl von im Substrat
gebildeten Gräben 111 in Streifenform, ein Steuerregion-Polysilicium 112, das die
Gräben 111 quer überschneidet, eine Steuerelektrode 113, die auf der Substratober
fläche gebildet ist, eine Quellenelektrode 114 in Kammform und eine Abflußelek
trode 115 ebenfalls in Kammform.
Das Steuerregion-Polysilicium 112 stellt über ein Kontaktteil 116 eine
elektrische Verbindung zur Steuerelektrode 113 her. Die Quellenelektrode 114 ist
fast über dem Graben 111 gebildet und stellt eine Verbindung zu einem Quellen-
Polysilicium im Graben 111 über ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Kontaktteil her.
Dieses Quellen-Polysilicium stellt seinerseits eine elektrische Verbindung zu einer
Quellenregion her, die eine n--leitende Diffusionsregion am Grabenboden ist. Die
Abflußelektrode 115 stellt über ein Kontaktteil 117 eine elektrische Verbindung zu
einer Abflußregion 118 her, die eine n--leitende Diffusionsregion ist.
Die Grabenbreite im aktiven Bereich, in dem elektrischer Strom als
MOSFET Operation gesteuert wird, wird als Wt bezeichnet, und die Grabenbreite
in der Steuerregion, in der das Steuerregion-Polysilicium 112 zu einer Substratober
fläche herausgeführt ist, wird als Wg bezeichnet. Beim lateralen Graben-Leistungs-
MOSFET 101 gemäß der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist Wg Meiner
als Wt. Die Breite des Grabens 111 ist also nicht gleichförmig, sondern in der
Steuerregion schmaler als im aktiven Bereich. Laterale Graben-Leistungs-MOSFETs
mit einer solchen Konstruktion werden unter Bezugnahme auf Querschnitts
strukturen im aktiven Bereich und in der Steuerregion im folgenden an Hand
spezifischer Beispiele beschrieben, nämlich an Hand der Beispiele 1 und 2, wobei
die Querschnittsstruktur im aktiven Bereich ein Beispiel für in Fig. 2 und 6
dargestellte Querschnittsstrukturen in der Ebene C-C' von Fig. 1 ist und die
Querschnittsstruktur in der Steuerregion ein Beispiel für in den Fig. 3, 4, 7 und
8 dargestellte Querschnittsstrukturen in der Ebene D-D' von Fig. 1 ist.
Beispiel 1
Fig. 2 zeigt schematisch die Querschnittsstruktur im aktiven Bereich. In
diesem aktiven Bereich eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs 201 von Beispiel
1 ist an der Innenfläche eines Grabens 211, der in einem p-leitenden Substrat 210
ausgebildet ist, ein Steuerelektroden-Oxidfilm 212 gebildet, der ein Steuerregion-
Isolierfilm ist. Innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 212 ist ein Steuerregion-
Polysilicium 213 gebildet und innerhalb des Steuerregion-Polysiliciums 213 ist ein
Zwischenschicht-Dielektrikum 214 gebildet, das ein zweites Zwischenschicht-
Dielektrikum darstellt. Quellen-Polysilicium 215 füllt den Raum innerhalb des
Zwischenschicht-Dielektrikums 214, und zwar so, daß es vertikal im Graben 211
verläuft. Beispiele für die Dicken der Filme sind: der Steuerelektroden-Oxidfilm
212: 0,05 µm; das Steuerregion-Polysilicium 213: 0,3 µm; und das Zwischenschicht-
Dielektrikum 214: 0,3 µm. Die optimale Breite des Quellen-Polysiliciums 215
(Kontaktbreite) beträgt beispielsweise 1 µm.
Am Grund des Grabens 211 ist eine erste n-Diffusionsregion 216 gebildet,
die einen elektrischen Kontakt zum Quellen-Polysilicium 215 hat. Die erste n-
Diffusionsregion 216 wird von einer p-Basisregion 217 umgeben. Im Oberflächen
bereich des Substrat ist außerhalb des Grabens 211 eine zweite n-Diffusionsregion
218 gebildet. Die Oberseite des Substrats ist mit einem Zwischenschicht-Dielek
trikum 219 überdeckt. In diesem Zwischenschicht-Dielektrikum 219 sind in Fig. 2
nicht sichtbare, durchgehende Kontaktlöcher ausgebildet, durch die das Quellen-
Polysilicium 215, das Steuerregion-Polysilicium 213 und die zweite n-Diffusions
region 218 elektrisch mit einer Quellenelektrode, einer Steuerelektrode bzw einer
Abflußelektrode verbunden sind, die aber in der Figur nicht dargestellt sind.
Bei diesem Beispiel beträgt die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich von
1,3 µm bis 4,0 µm. Ist Wt kleiner als 1,3 µm, so kann das Quellen-Polysilicium 215
nicht im Graben 211 angeordnet werden. Dies bedeutet, daß die erste n-Diffusions
region 216, die am Grabenboden hergestellt ist, keine elektrische Verbindung zur
Quellenelektrode hat. Folglich funktioniert die normale Arbeitsfunktion als aktiver
Bereich zum Treiben und Steuern von elektrischem Strom dann nicht, wenn Wt
kleiner als 1,3 µm ist.
Die Struktur der Steuerregion beim Beispiel 1 ist in Abhängigkeit von der
Grabenbreite Wg in der Steuerregion in Fig. 3 oder in Fig. 4 dargestellt. Ist Wg im
Bereich von 0,2 µm bis 0,7 µm, so ist die Struktur diejenige von Fig. 3. Der
Steuerelektroden-Oxidfilm 212 ist an der Innenwand des im p-leitenden Substrat
210 gebildeten Grabens 211 ausgebildet. Das Steuerregion-Polysilicium 213 füllt
den Raum innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 212. Liegt Wg im Bereich von
0,7 µm bis 1,3 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 4. Wiederum ist
der Steuerelektroden-Oxidfilm 212 an der Innenwand des Grabens 211 gebildet
und ist das Steuerregion-Polysilicium 213 innenseitig vom Steuerelektroden-
Oxidfilm 212 gebildet. Ein erstes Zwischenschicht-Dielektrikuin 220 ist innenseitig
vom Steuerregion-Polysilicium 213 gebildet und ein zweites Zwischenschicht-
Dielektrikum 214 füllt den Raum innerhalb des ersten Zwischenschicht-Dielek
trikums 220. Die Dielektrika 214 und 220 unterscheiden sich voneinander. Das
erste Zwischenschicht-Dielektrikum 220 ist beispielsweise 0,4 µm dick.
In den in den Fig. 3 oder 4 dargestellten Strukturen der Steuerregion wird
der Graben 211 mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 212, dem Steuerregion-
Polysilicium 213 und den Zwischenschicht-Dielektrika 214 und 220 gefüllt, bevor
Quellen-Polysilicium abgelagert wird. Folglich wird nach dem Schritt des Ablagerus
des Quellen-Polysiliciums, dieses in der Steuerregion durch einen Prozeß des
Zurückätzens entfernt. Im Grabenbereich der Steuerregion existiert also kein
Quellen-Polysilicium, und dort kann kein Ausfall durch einen Steuer-Quellenkurz
schluß auftreten.
Ist Wg in der Steuerregion größer als 1,3 µm, so wird Quellen-Polysilicium
im Raum innerhalb des zweiten Zwischenschicht-Dielektrikums 214 im Graben 211
abgelagert. Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben ergeben, daß
ein Kurzschluß zwischen Steuerelektrode und Quelle mit einer Rate von 70% bei
solchen Bauteilen auftrat, bei denen sowohl die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich
als auch die Grabenbreite Wg in der Steuerregion gleichermaßen 3 µm betrug, also
bei Bauelementen mit gleichförmiger Grabenbreite von 3 µm, wie es eine planare
Struktur in Fig. 5 zeigt. Im Gegensatz hierzu war die Fehlerrate durch Kurzschlüsse
zwischen Steuerelektrode und Quelle nicht mehr als 2% bei den Bauteilen, bei
denen die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich 3 µm und die Grabenbreite Wg in
der Steuerregion 1,3 µm oder darunter betrug, wie bei der planaren Struktur von
Fig. 1 gezeigt ist. Beim lateralen Graben-Leistungs-MOSFET 201 nach den Fig. 2
bis 4 wird der Graben 211 durch einmaliges Grabenätzen hergestellt.
Beispiel 2
Fig. 6 zeigt in schematischem Querschnitt den aktiven Bereich für das
Beispiel 2 der ersten Ausführungsform. Die Figur zeigt einen Schnitt durch einen
lateralen Graben-Leistungs-MOSFET 301, mit einem aktiven Bereich, in dem ein
in einem p-leitenden Substrat 310 gebildeter Graben 311 gefüllt ist mit einem
Steuerelektroden-Oxidfilm 312, einem Steuerregion-Polysilicium 313, einem ersten
Zwischenschicht-Dielektrikum 314 und einem zweiten Zwischenschicht-Dielek
trikum 315, sowie mit einem Quellen-Polysilicium 316. Numerische Beispiele für
die Dicken dieser Filme sind: Steuerelektroden-Oxidfilm 312: 0,05 µm;
Steuerregion-Polysilicium 313: 0,6 µm; erstes Zwischenschicht-Dielektrikum 314:
0,6 µm; und zweites Zwischenschicht-Dielektrikum 315: 0,3 µm. Die optimale
Kontaktbreite beträgt beispielsweise 1 µm.
Gemäß Fig. 6 ist mit dem Quellen-Polysilicium 316 elektrisch eine erste
n-Diffusionsregion 317 verbunden. Weiterhin zeigt die Figur eine p-Basisregion 318,
eine p-Körperregion 319, eine n-Diffusionsregion 320, eine n-Abflußregion 321 und
ein Zwischenschicht-Dielektrikum 322. Hier beträgt die Grabenbreite Wt im aktiven
Bereich 4,0 µm-6,0 µm. Ist Wt kleiner als 4,0 µm, so wird kein Quellen-Polysilici
um 216 im Graben 311 abgelagert und die Funktion des Treibens und Steuerns des
Stroms als normale Betriebsfunktion des aktiven Bereichs kann nicht erzielt
werden.
Die Fig. 7, 8 oder 9 zeigen, je nach der Grabenbreite Wg in der Steuer
region, die Struktur dieser Steuerregion beim Beispiel 2. Liegt Wg im Bereich von
0, 5 µm-1,2 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 7. Der Graben 311
ist mit dem ersten Zwischenschicht-Dielektrikum 314 gefüllt. Liegt Wg im Bereich
von 1,2 µm bis 2,4 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 8. Der Graben
311 ist mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 312, dem ersten Zwischenschicht-
Dielektrikum 314 und dem Steuerregion-Polysilicium 313 gefüllt. Liegt Wg im
Bereich von 2,4 µm bis 4,0 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 9. Der
Graben 311 ist mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 312, dem erstem
Zwischenschicht-Dielektrikum 314, dem Steuerregion-Polysilicium 313 und dem
zweiten Zwischenschicht-Dielektrikum 315 gefüllt. Mit dem Bezugszeichen 323 ist
in den Fig. 7 bis 9 ein Zwischenschicht-Dielektrikum bezeichnet.
Bei der in einer der Fig. 7 bis 9 gezeigten Struktur der Steuerregion wird
der Graben 311 vor dem Schritt des Ablagerns des Quellen-Polysiliciums mit dem
Steuerelektroden-Oxidfilm 312, dem Steuerregion-Polysilicium 313, dem zweiten
Zwischenschicht-Dielektrikum 315 und dem ersten Zwischenschicht-Dielektrikum
314 gefüllt. Folglich wird nach dem Schritt des Ablagerns des Quellen-Polysiliciums
das in der Steuerregion befindliche Quellen-Polysilicium durch einen Prozeß des
Zurückätzens entfernt. Hierdurch können Ausfälle durch einen Kurzschluß
Steuerelektrode-Quelle in der Steuerregion vermieden werden.
Ist Wg größer als 4,0 µm, so wird das Quellen-Polysilicium im Raum
innerhalb des zweiten Zwischenschicht-Dielektrikums 315 im Graben 311 abgela
gert. Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben gezeigt, daß die
Fehlerrate durch Steuerelektrode-Quelle-Kurzschluß bei Bauteilen, bei denen
sowohl die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich als auch die Grabenbreite Wg in
der Steuerregion in gleicher Weise 5 µm betrug, bei 80% lag. Im Gegensatz hierzu
lag die Ausfallrate durch Steuerelektrode-Quelle-Kurzschluß bei Bauteilen, bei
denen die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich 5 µm und die Grabenbreite Wg in
der Steuerregion 2,4 µm oder weniger betrug, bei nicht mehr als 2%. Beim in den
Fig. 6 bis 9 dargestellten lateralen Graben-Leistungs-MOSFET 301 wird der Graben
311 durch ein zweifaches Grabenätzen hergestellt. Das erste Grabenätzen wird am
Substrat 310 durchgeführt und das zweite Grabenätzen wird nach der Herstellung
des dicken ersten Zwischenschicht-Dielektrikums 314 durchgeführt.
Das Bauteil ist auch mit einer Abflußregion am Grabengrund möglich. Fig.
10 zeigt in Draufsicht schematisch die Struktur eines abgewandelten lateralen
Graben-Leistungs-MOSFETs 401, der ein p-leitendes Substrat 410, eine Mehrzahl
von Gräben 411, die in Form von Streifen im Substrat gebildet sind, ein
Steuerregion-Polysilicium 413, das die Gräben 411 überkreuzt, eine Steuerelektrode
425, die an der Substratoberfläche gebildet ist, eine Quellenelektrode 414 in
Kammform und eine Abflußelektrode 415 in Kammform umfaßt.
Das Steuerregion-Polysilicium 413 stellt über ein Kontaktteil 427 einen
elektrischen Kontakt zur Steuerelektrode 425 her. Die Abflußelektrode 415 ist
großteils über dem Graben 411 gebildet und stellt über ein in Fig. 10 nicht dar
gestelltes Kontaktteil eine elektrische Verbindung zu einem Abfluß-Polysilicium im
Graben 411 her. Das Abfluß-Polysilicium stellt eine elektrische Verbindung zu einer
Abflußregion her, die eine n-Diffusionsregion am Grabengrund ist. Die Quellenelek
trode 414 stellt über ein Kontaktteil 426 einen elektrischen Kontakt zu einer
Quellenregion her, die eine n-Diffusionsregion ist. Das Bezugszeichen 422 in Fig.
10 bezeichnet eine p-Diffusionsregion.
Die Grabenbreite im aktiven Bereich, in dem elektrischer Strom als
MOSFET-Operation gesteuert wird, wird als Wt bezeichnet, und die Grabenbreite
in der Steuerregion in der das Steuerregion-Polysilicium zu einer Substratoberflä
che herausgeführt ist, wird als Wg bezeichnet. Beim lateralen Graben-Leistungs-
MOSFET 401 gemäß der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist Wg kleiner
als Wt, ebenso wie beim MOSFET 101, der oben beschrieben wurde. Die Breite des
Grabens 111 ist in der Steuerregion geringer als in der aktiven Region. Laterale
Graben-Leistungs-MOSFETs mit einer solchen Konstruktion werden unter Be
zugnahme auf Querschnittsstrukturen im aktiven Bereich und in der Steuerregion
im folgenden an Hand spezifischer Beispiele beschrieben, nämlich an Hand der
Beispiele 3 und 4, wobei die Querschnittsstruktur im aktiven Bereich ein Beispiel
für Querschnittsstrukturen in der Ebene A-A' in Fig. 10 ist und die Querschnitts
struktur in der Steuerregion ein Beispiel für Querschnittsstrukturen in der Ebene
B-B' in Fig. 10 ist.
Beispiel 3
Fig. 11 zeigt schematisch die Querschnittsstruktur im aktiven Bereich beim
Beispiel 3. In diesem aktiven Bereich eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs
501 von Beispiel 3 ist an der Innenfläche eines Grabens 511, der in einem p-
leitenden Substrat 510 ausgebildet ist, ein Steuerelektroden-Oxidfilm 512 gebildet.
Innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 512 ist ein Steuerregion-Polysilicium 513
gebildet und innerhalb des Steuerregion-Polysiliciums 513 ist ein erstes
Zwischenschicht-Dielektrikum 514 gebildet. Abfluß-Polysilicium 515 füllt den Raum
innerhalb des Zwischenschicht-Dielektrikums 514. Es erstreckt sich vertikal im
Graben 511. Beispiele für die Dicken der Filme sind: der Steuerelektroden-Oxidfilm
512: 0,05 µm; das Steuerregion-Polysilicium 513: 0,3 µm; und das erste
Zwischenschicht-Dielektrikum 514: 0,3 µm. Die optimale Kontaktbreite beträgt
beispielsweise 1 µm.
Um den unteren Teil des Grabens 511 ist eine n-Abflußregion 516 gebildet,
die elektrischen Kontakt zum Abfluß-Polysilicium 515 hat. Im Oberflächenbereich
des Substrats sind außerhalb des Grabens 511 eine p-Basisregion 517 und eine
zweite n-Diffusionsregion 518 gebildet. Die Oberseite des Substrats ist mit einem
Zwischenschicht-Dielektrikum 519 überdeckt. In diesem Zwischenschicht-Dielek
trikum 519 sind in Fig. 11 nicht sichtbare durchgehende Kontaktlöcher ausgebildet,
durch die das Quellen-Polysilicium 215, das Steuerregion-Polysilicium 513 und die
zweite n-Diffusionsregion 518 elektrisch mit einer Quellenelektrode, einer Steuer
elektrode bzw einer Abflußelektrode verbunden sind, die aber in der Figur nicht
dargestellt sind.
Bei diesem Beispiel beträgt die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich von
1,5 µm bis 4,0 µm. Ist Wt kleiner als 1,5 µm, so kann das Abfluß-Polysilicium 515
nicht im Graben 511 angeordnet werden. Dies bedeutet, daß die erste n-Diffusions
region 516, die am Grabenboden hergestellt ist, keine elektrische Verbindung zur
Abflußelektrode hat. Folglich funktioniert die normale Arbeitsfunktion als aktiver
Bereich zum Treiben und Steuern von elektrischem Strom dann nicht, wenn Wt
kleiner als 1,5 µm ist.
Die Struktur der Steuerregion beim Beispiel 3 ist in Abhängigkeit von der
Grabenbreite Wg in der Steuerregion in Fig. 12 oder in Fig. 13 dargestellt. Ist Wg
im Bereich von 0,2 µm bis 0,7 µm, so ist die Struktur diejenige von Fig. 12. Der
Steuerelektroden-Oxidfilm 512 ist an der Innenwand des im p-leitenden Substrat
510 gebildeten Grabens 511 ausgebildet. Das Steuerregion-Polysilicium 513 füllt
den Raum innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 512. Liegt Wg im Bereich von
0,7 µm bis 1,5 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 13. Der
Steuerelektroden-Oxidfilm 512 ist an der Innenwand des Grabens 511 gebildet und
das Steuerregion-Polysilicium 513 ist innenseitig vom Steuerelektroden-Oxidfilm
512 gebildet. Das erste Zwischenschicht-Dielektrikum 514 ist innenseitig vom
Steuerregion-Polysilicium 513 gebildet und das zweite Zwischenschicht-Dielek
trikum 520 füllt den Raum innerhalb des ersten Zwischenschicht-Dielektrikums
514. Das zweite Zwischenschicht-Dielektrikum 520 ist beispielsweise 0,4 µm dick.
In den Fig. 12 und 13 ist außerdem ein Zwischenschicht-Dielektrikum 521 gezeigt.
In der in den Fig. 12 oder 13 dargestellten Strukturen der Steuerregion
wird der Graben 511 mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 512, dem Steuerregion-
Polysilicium 513 und den Zwischenschicht-Dielektrika 514 und 520 gefüllt, bevor
das Abfluß-Polysilicium abgelagert wird. Folglich wird nach dem Schritt des
Ablagerns des Abfluß-Polysiliciums, dieses auf der Steuerregion durch einen Prozeß
des Zurückätzens entfernt. Im Grabenbereich der Steuerregion existiert also kein
Abfluß-Polysilicium, und dort kann kein Ausfall durch einen Kurzschluß zwischen
Steuerelektrode und Abfluß auftreten.
Ist Wg in der Steuerregion größer als 1,5 µm, so wird das Abfluß-Polysilici
um im Raum innerhalb des zweiten Zwischenschicht-Dielektrikums 520 im Graben
511 abgelagert. Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben ergeben,
daß ein Kurzschluß zwischen Steuerelektrode und Abfluß mit einer Rate von 90
% bei solchen Bauteilen auftrat, bei denen sowohl die Grabenbreite Wt im aktiven
Bereich als auch die Grabenbreite Wg in der Steuerregion gleichermaßen 3 µm
betrug, also bei Bauelementen mit gleichförmiger Grabenbreite von 3 µm, wie es
die planare Struktur nach dem Stand der Technik in Fig. 29 zeigt. Im Gegensatz
hierzu war die Fehlerrate durch Kurzschlüsse zwischen Steuerelektrode und Abfluß
nicht höher als 2% bei den Bauteilen, bei denen die Grabenbreite Wt im aktiven
Bereich 3 µm und die Grabenbreite Wg in der Steuerregion 1,5 µm oder darunter
betrug, wie bei der planaren Struktur von Fig. 10 gezeigt ist. Beim lateralen Graben-
Leistungs-MOSFET 501 nach den Fig. 11 bis 13 wird der Graben 511 durch
einmaliges Grabenätzen hergestellt.
Beispiel 4
Fig. 14 zeigt in schematischem Querschnitt den aktiven Bereich für das
Beispiel 4. Die Figur zeigt einen Schnitt durch einen lateralen Graben-Leistungs-
MOSFET 601, mit einem aktiven Bereich, in dem ein in einem p-leitenden Substrat
610 gebildeter Graben 611 gefüllt ist mit einem Steuerelektroden-Oxidfilm 612,
einem Steuerregion-Polysilicium 613, einem ersten Zwischenschicht-Dielektrikum
614 und einem zweiten Zwischenschicht-Dielektrikum 615, sowie mit einem Abfluß-
Polysilicium 616. Numerische Beispiele für die Dicken dieser Filme sind:
Steuerelektroden-Oxidfilm 612: 0,05 µm; Steuerregion-Polysilicium 613: 0,6 µm;
erstes Zwischenschicht-Dielektrikum 614: 0,6 µm; und zweites Zwischenschicht-
Dielektrikum 615: 0,5 µm. Die optimale Kontaktbreite beträgt beispielsweise 1 µm.
Gemäß Fig. 14 ist mit dem Abfluß-Polysilicium 616 elektrisch eine erste
n-Abflußregion 617 verbunden. Weiterhin zeigt die Figur eine p-Körperregion 618,
eine p-Basisregion 619, eine n-Diffusionsregion 620 und ein Zwischenschicht-
Dielektrikum 621. Hier beträgt die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich 3,2 µm bis
6,0 µm. Ist Wt kleiner als 3,2 µm, so wird kein Abfluß-Polysilicium 616 im Graben
611 abgelagert und die Funktion des Treibens und Steuerns des Stroms als normale
Betriebsfunktion des aktiven Bereichs kann nicht erzielt werden.
Die Fig. 15, 16 oder 17 zeigen, je nach der Grabenbreite Wg in der
Steuerregion, die Struktur dieser Steuerregion beim Beispiel 4. Liegt Wg im Bereich
von 0,2 µm bis 1,0 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 15. Der Graben
611 ist mit dem ersten Zwischenschicht-Dielektrikum 614 gefüllt. Liegt Wg im
Bereich von 1,0 µm bis 2,2 µm, so hat die Steuerregion die Struktur von Fig. 16.
Der Graben 611 ist mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 612, dem ersten
Zwischenschicht-Dielektrikum 614 und dem Steuerregion-Polysilicium 613 gefüllt.
Liegt Wg im Bereich von 2,2 µm bis 3,2 µm, so hat die Steuerregion die Struktur
von Fig. 17. Der Graben 611 ist mit dem Steuerelektroden-Oxidfilm 612, dem
erstem Zwischenschicht-Dielektrikum 614, dem Steuerregion-Polysilicium 613 und
einem dritten Zwischenschicht-Dielektrikum 622 gefüllt. Die Dicke des dritten
Zwischenschicht-Dielektrikums 622 beträgt beispielsweise 0,3 µm. Mit dem
Bezugszeichen 623 ist in den Fig. 15 bis 17 ein Zwischenschicht-Dielektrikum
bezeichnet.
Bei der in einer der Fig. 15 bis 17 gezeigten Struktur der Steuerregion
wird der Graben 611 vor dem Schritt des Ablagerns des Abfluß-Polysiliciums mit
dem Steuerelektroden-Oxidfilm 612, dem Steuerregion-Polysilicium 613 und den
Zwischenschicht-Dielektrika 614 und 622 gefüllt. Folglich wird nach dem Schritt
des Ablagerns des Abfluß-Polysiliciums das auf der Steuerregion befindliche Abfluß-
Polysilicium durch einen Prozeß des Zurückätzens entfernt. Hierdurch können
Ausfälle durch einen Kurzschluß Steuerelektrode-Abfluß in der Steuerregion
vermieden werden.
Ist Wg größer als 3,2 µm, so wird das Abfluß-Polysilicium im Raum
innerhalb des zweiten Zwischenschicht-Dielektrikums 615 im dritten
Zwischenschicht-Dielektrikum 622 im Graben 611 abgelagert. Untersuchungen, die
zur Erfindung geführt haben, haben gezeigt, daß die Fehlerrate durch
Steuerelektrode-Abfluß-Kurzschluß bei Bauteilen, bei denen sowohl die Graben
breite Wt im aktiven Bereich als auch die Grabenbreite Wg in der Steuerregion in
gleicher Weise 5 µm betrug, bei 85% lag. Im Gegensatz hierzu lag die Ausfallrate
durch Steuerelektrode-Abfluß-Kurzschluß bei Bauteilen, bei denen die Grabenbreite
Wt im aktiven Bereich 5 µm und die Grabenbreite Wg in der Steuerregion 2,4 µm
oder weniger betrug, bei nicht mehr als 2%. Beim in den Fig. 14 bis 17 dargestell
ten lateralen Graben-Leistungs-MOSFET 601 wird der Graben 611 durch ein
zweifaches Grabenätzen hergestellt. Das erste Grabenätzen wird am Substrat 610
durchgeführt und das zweite Grabenätzen wird nach der Herstellung des dicken
ersten Zwischenschicht-Dielektrikums 614 durchgeführt.
Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung enthält der Graben in
der Steuerregion weder Quellen-Polysilicium noch Abfluß-Polysilicium. Es tritt beim
erfindungsgemäßen Bauteil weder eine zu niedrige Durchbruchsspannung noch
ein Kurzschlußausfall auf, obwohl diese schlechten Charakteristiken bei Bauteilen
nach dem Stand der Technik, bei denen der Isolierfilm zwischen den Schichten sehr
dünn werden oder vollständig verschwinden kann, zwischen dem Steuerregion-
Polysilicium und dem Quellen-Polysilicium oder dem Steuerregion-Polysilicium und
dem Abfluß-Polysilicium häufig auftraten.
Zweite Ausführungsform
Fig. 18 ist eine schematische Draufsicht auf den wesentlichen Teil der
planaren Topographie eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs gemäß der
zweiten Ausführungsform, und die Fig. 19 und 20 sind Querschnitte in einer
Ebene x-x' bzw y-y' in Fig. 18 unter Darstellung von Beispielen der Querschnitts
strukturen. Dieser laterale Graben-Leistungs-MOSFET hat eine planare Topographie
(Flächenaufteilung) mit einem Muster in Form eines Gitters oder Geflechts (mesh),
wie in Fig. 18 dargestellt ist, während die Querschnittsstruktur derjenigen eines
der Beispiele 1 bis 4 der ersten Ausführungsform gleicht. Im Beispiel von Fig. 18
ist der schraffierte Bereich eine geätzte Grabenregion 701 und der nicht schraffier
te, inselförmige Bereich ist eine nicht-grabengeätzte Region 702. Diese planare
Topographie kann gebildet werden, indem man einen Maskenoxidfilm beim
Grabenätzen selektiv in rechteckiger Form stehen läßt.
Die Bauteilstruktur mit diesem planarem Geflechtmuster wird an Hand
des Beispiels eines lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs erläutert, bei dem ein
Graben 711 durch einmaliges Grabenätzen gebildet wird und ein Quellen-Polysilici
um 715 einen Raum im Graben ausfüllt, wobei das Bauteil dem Beispiel 1 der
ersten Ausführungsform entspricht. Die Struktur im aktiven Bereich umfaßt, wie
Fig. 19 zeigt, einen Steuerelektroden-Oxidfilm 712, der an den Seitenwänden des
Grabens 711 gebildet ist, der seinerseits in einem p-Substrat 710 gebildet ist;
Steuerregion-Polysilicium 713, das im Steuerelektroden-Oxidfilm 712 gebildet ist,
Zwischenschicht-Dielektrikum 714, das innerhalb des Steuerregion-Polysiliciums
713 gebildet ist, und das Quellen-Polysilicium 715, das einen Raum innerhalb des
Zwischenschicht-Dielektrikunis 714 füllt. Am Grund des Grabens 711 sind eine erste
n-Diffusionsregion 716 und eine p-Basisregion 717 gebildet. Das Quellen-Polysilici
um 715 stellt eine elektrische Verbindung zur ersten Diffusionsregion 716 her. An
einem Oberflächenbereich des Substrats außerhalb des Grabens 711 sind eine
zweite n-Diffusionsregion 718 und eine dritte n-Diffusionsregion 719 gebildet.
Die Struktur in der Steuerregion umfaßt, wie Fig. 20 zeigt, den
Steuerelektroden-Oxidfilm 712, der an den Innenwänden des im p-Substrat 710
gebildeten Grabens 711 gebildet ist, das Steuerregion-Polysilicium 713, das
innerhalb des Steuerelektroden-Oxidfilms 712 gebildet ist, und das
Zwischenschicht-Dielektrikum 714, das den Raum innerhalb des Steuerregion-Poly
siliciums 713 füllt. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Grabenbreite Wg
in der Steuerregion schmaler als die Grabenbreite Wt im aktiven Bereich, ebenso
wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Dementsprechend gibt
es im Bereich des Grabens 711 der Steuerregion kein Quellen-Polysilicium. Bei
dieser planaren Topographie des Geflechtmusters wird der Kanal um die nicht
grabengeätzte Region 702 innerhalb der Seitenwände des Grabens 711 gebildet.
Es sei nun die Kanalbreite eines in Fig. 18 dargestellten rechteckigen
Bereichs 703 betrachtet. Der rechteckige Bereich 703 hat zwei Seiten der Länge t1
+ s1 und zwei weitere Seiten der Länge t2 + s2, die aufeinander senkrecht stehen.
Eine der vier Ecken des rechteckigen Bereichs 703 befindet sich in der nicht-
grabengeätzten Region 702 und die anderen drei Ecken in der grabengeätzten
Region 701. t1 stellt hierbei die Länge eines Abschnitts der Seite mit der Länge t1
+ s1 dar, der in den Bereich 701 fällt, und s1 ist die Länge des anderen Abschnitts
der Seite mit Länge t1 + s1, der in den Bereich 702 fällt. t2 ist die Länge eines
Abschnitts der Seite mit der Länge t2 + s2, der in den Bereich 701 fällt, und s2 ist
die Länge des anderen Abschnitts der Seite mit der Länge t2 + s2, der in den
Bereich 702 fällt.
Die Fläche A des rechteckigen Bereichs 703 und die Kanalbreite Wch
werden durch die folgenden Formeln (1) bzw. (2) gegeben. In der Folge ist die
Kanalbreite P pro Flächeneinheit durch die Formel (3) gegeben.
A = (s1 + t1).(s2 + t2) (1)
Wch = s1+s2 (2)
P = Wch/A (3)
Der durch die Formel (3) gegebene Wert P ist umso größer, je besser die
Flächeneffizienz ist, und führt entsprechend zu einem niedrigeren Ein Widerstand.
Ist der Graben wie bei der ersten Ausführungsform in einem Streifenmuster
gebildet, so beträgt der Wert P etwa 0,4.106 [m-1]. Beim Geflechtmuster nach Fig.
18 und wenn t1 = t2, sowie unter der Annahme, daß s1 = 1,5 µm, s2 = 0,5 µm,
t1 = t2 = 1,5 µm, ergibt sich für den Wert P: P = 0,33.106 [m-1]. Dies zeigt an,
daß die Effektivität der Kanalbreite pro Flächeneinheit in diesem Fall geringfügig
niedriger ist als bei den Streifenmustern der ersten Ausführungsform. Die Geflecht
formen in der zweiten Ausführungsform ermöglichen jedoch eine Struktur, bei der
ein Teil der Steuerregion, der der Dimension t2 entspricht, mit keinerlei Kontakt
versehen ist. Bei dieser Struktur kann t2 reduziert werden auf 0,5 µm oder 0,25 µm,
mit dem Ergebnis eines höheren Werts P.
Im einzelnen können unter der 0,6-µm-Regel die folgenden Dimensionen
erhalten werden: s1 = 1,5 µm, s2 = 0,5 µm, t1 = 1,5 µm, und t2 = 0,5 µm. Dies
sind nur Beispiele. Der resultierende Wert von P ist 0,67.106 [m-1]. Unter der 0,35-
µm-Regel können die erzielbaren Dimensionen beispielsweise sein: s1 = 1,5 µm,
s2 = 0,25 µm, t1 = 1,0 µm und t2 = 0,25 µm, was zu einem Wert P von 1,4.106
[m-1] führt.
Die grafischen Darstellungen in den Fig. 21 bis 24 zeigen die Beziehungen
zwischen dem Wert P und den Dimensionen s1, s2, t1 und t2. Fig. 21 zeigt die
Beziehung zwischen dem Wert P und der Dimension s1 unter der 0,6-µm-Regel,
wobei die anderen Dimensionen festgesetzt sind auf s2 = 0,5 µm, t1 = 1,5 µm und
t2 = 0,5 µm, und unter der 0,35-µm-Regel, wobei die anderen Dimensionen
festgesetzt sind auf s2 = 0,25 µm, t1 = 1,0 µm und t2 = 0,25 µm. Fig. 22 zeigt die
Beziehung zwischen dem Wert P und der Dimension s2 unter der 0,6-µm-Regel,
wobei die anderen Dimensionen festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, t1 = 1,5 µm und
t2 = 0,5 µm, und unter der 0,35-µm-Regel, wobei die anderen Dimensionen
festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, t1 = 1,0 µm und t2 = 0,25 µm. Fig. 23 zeigt die
Beziehung zwischen dem Wert P und der Dimension t1 unter der 0,6-µm-Regel,
wobei die anderen Dimensionen festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, s2 = 0,5 µm und
t2 = 0,5 µm, und unter der 0,35-µm-Regel, wobei die anderen Dimensionen
festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, s2 = 0,25 µm und t2 = 0,25 µm. Fig. 24 zeigt die
Beziehung zwischen dem Wert P und der Dimension t2 unter der 0,6-µm-Regel,
wobei die anderen Dimensionen festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, s2 = 0,5 µm und
t1 = 1,5 µm, und unter der 0,35-µm-Regel, wobei die anderen Dimensionen
festgesetzt sind auf s1 = 1,5 µm, s2 = 0,25 µm und t1 = 1,0 µm.
Aus den Fig. 21 bis 24 ist ersichtlich, daß für P unter der 0,6-µm-Regel
Werte von 0,8.106 [m-1] oder mehr erzielt werden und unter der 0,35-µm-Regel
Werte von 1,7.106 [m-1] oder mehr erzielt werden, indem man die Dimensionen
s1, s2, t1 und t2 passend wählt. Bei Messungen im Rahmen der Untersuchung der
Erfindung wurde allerdings herausgefunden, daß der tatsächliche Effekt auf den
Ein-Widerstand etwa 70% des Effekts des berechneten P Werts erreicht. Dies
kommt daher, daß Strom von der Quellenregion zur ersten n-Diffusionsregion 716
nicht leicht entlang dem Seitenwandbereich des Grabens herumfließt, der vom
Quellen-Polysilicium entfernt ist. Trotzdem wurde gezeigt, daß ein Ein-Widerstand
von 6 mΩmm-2 unter der 0,6-µm-Regel und von 3 mΩmm-2 unter der 0,35-µm-Regel
erreicht wird.
Die insoweit gegebene Beschreibung der zweiten Ausführungsform gilt
auch für drei weitere Typen von lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs: Für einen
MOSFET, bei dem ein Graben durch zweimaliges Grabenätzen gebildet wird und
der Graben mit Quellen-Polysilicium gefüllt wird, entsprechend Beispiel 2 der
ersten Ausführungsform; für einen MOSFET, bei dem der Graben durch einmaliges
Grabenätzen gebildet wird und der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt
wird, entsprechend dem Beispiel 3 der ersten Ausführungsform; und für einen
MOSFET, bei dem der Graben durch zweimaliges Grabenätzen gebildet wird und
der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt wird, entsprechend dem
Beispiel 4 der ersten Ausführungsform. Die diese Typen von MOSFETs betreffenden
Beschreibungen sind hier weggelassen, um die Wiederholung weitgehend überein
stimmender Beschreibungen zu vermeiden.
Es wird nun zur parasitären Kapazität Stellung genommen. Die parasitäre
Kapazität Cgd, die zwischen einer Steuerregion und einer Abflußregion auftritt, die
zwischen sich einen Steuerelektroden-Oxidfilm einschließen, beeinflußt die
Schaltcharakteristiken des Bauteils nachteilig. Sie kann in Übereinstimmung mit
der zweiten Ausführungsform der Erfindung unterdrückt werden.
Es wird zunächst ein lateraler Graben-Leistungs-MOSFET untersucht, der
eine Schnittstruktur hat, bei der der Graben durch zweimaliges Grabenätzen
gebildet ist und der Raum im Graben mit Quellen-Polysilicium gefüllt ist. Das
Bauteil entspricht dem Beispiel 2 der ersten Ausführungsform. Wenn das Bauteil
die in Fig. 18 gezeigte planare Topographie des Geflechtmusters aufweist und der
numerische Wert von (t2.2) im Bereich von 0,5 µm bis 1,2 µm liegt, enthält der
Graben in der Steuerregion nur einen dicken Oxidfilm. Anders ausgedrückt, gibt
es im Graben in der Steuerregion weder Steuerregion-Polysilicium noch Quellen-
Polysilicium. Es wird also in dieser Region kein Kanal gebildet und der Elektronen
strom fließt somit vom Quellen-Polysilicium auch durch eine n-leitende Driftregion
321 an der Seite des Grabens, die keinen Kanal enthält.
In dieser Struktur des lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs ist der Wider
stand in der n-Driftregion dominant. Entsprechend ist die Breite der Driftregion
vorzugsweise groß im Vergleich zur Kanalbreite. Wenn beispielsweise s1 = 1,5 µm
und s2 = 0,5 µm, ist das Verhältnis (Kanalbreite / Driftregionbreite) = s2/(s1 +
s2) = 0,25. Wie bei diesem Beispiel kann das Verhältnis der Kanalbreite zur
Driftregionbreite niedrig gemacht werden. Als Ergebnis wird die parasitäre
Kapazität Cgd zwischen der Steuerregion und der Abflußregion unterdrückt und
ein niedriger Ein-Widerstand erreicht. Der Wert Cgd wird bei diesem Beispiel mit
planarer Topographie des Geflechtmusters auf etwa 50% des entsprechenden
Werts bei einem MOSFET, der die gleiche Querschnittsstruktur und ein planares
Streifenmuster hat, erniedrigt.
Als nächstes wird ein weiterer lateraler Graben-Leistungs-MOSFET betrach
tet, mit einer Schnittstruktur, bei der ein Graben durch einmaliges Grabenätzen
gebildet wird und der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt wird. Das
Bauteil entspricht dem Beispiel 3 der ersten Ausführungsform. Wenn es die planare
Topographie des in Fig. 18 gezeigten Geflechtmusters hat, kann eine Überlappungs
kapazität eine Rolle spielen, die sich zwischen dem Steuerregion-Polysilicium und
dem Abfluß-Polysilicium, die sich gegenüberliegen, entwickelt, und zwar als
Ursprung der parasitären Steuerregion-Abfluß-Kapazität Cgd. Im Fall eines Grabens,
der durch einmaliges Grabenätzen gebildet ist, entsteht ein Kanalbereich um den
Graben. Ein Abfluß-Polysilicium wird jedoch nur in einem weiteren Bereich
zwischen den nicht-kanalgeätzten Gebieten gebildet. Somit entwickelt sich diese
Art der Kapazität beim Geflechtmuster von Fig. 18 nur im aktiven Bereich, also im
Teil x-x' in Fig. 18. Sie wird also im Hinblick auf die Kanalbreite Wch unterdrückt.
Bei dieser Struktur des lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs ist der
Widerstand der Kanalregion dominant. Entsprechend ist die Kanalbreite vorzugs
weise groß. Wenn beispielsweise s1 = 1,5 µm, s2 = 0,5 µm und t2 = 0,5 µm, so
ist das Verhältnis (gegenüberliegende Breite zwischen dem Steuerregion-Polysilici
um und dem Abfluß-Polysilicium / Kanalbreite) = (s2 + t2)/(s1 + s2) = 0,5. Wie
bei diesem Beispiel kann das Verhältnis (gegenüberliegende Breite zwischen dem
Steuerregion-Polysilicium und dem Abfluß-Polysilicium / Kanalbreite) klein
gehalten werden. Als Ergebnis wird die parasitäre Kapazität Cgd zwischen der
Steuerregion und der Abflußregion in diesem Beispiel mit der planaren Topogra
phie in Geflechtmuster auf etwa 70% erniedrigt, verglichen mit einem MOSFET
mit gleicher Schnittstruktur und planarem Streifenmuster.
Spezifische Beispiele werden im folgenden beschrieben, mit einer planaren
Grund-Topographie des in Fig. 18 gezeigten Geflechtmusters.
Beispiel 5
Fig. 25 zeigt ein Beispiel eines Geflechtmusters, bei dem nicht-graben
geätzte Regionen 802 in einer Inselform innerhalb einer grabengeätzten Region
in Geflechtform belassen sind. In Fig. 25 ist mit W1 ein aktiver Bereich bezeichnet,
und dort ist eine Quellenelektrode 803 angeordnet. Mit W2 und W3 sind Steuer
regionen bezeichnet, und die Grabenbreite ist dort kleiner bei W1. Steuerregion-
Polysilicium 804, das in der Seitenwand des Grabens gebildet ist, schließt sich an
jeder Seite des Grabens an und stellt eine Verbindung zu einer Steuerelektrode 805
her. Eine Abflußelektrode ist mit 806 bezeichnet, und kleine Quadrate bezeichnen
Kontakte.
Beispiel 6
Fig. 26 zeigt ein Beispiel eines Geflechtmusters, bei dem grabengeätzte
Regionen 902 inselförmig in einer nicht-grabengeätzten Region 901 in Geflechtform
ausgebildet sind. Eine Steuerelektrode 903 ist durch Mustern (Patterning) von
Steuerregion-Polysilicium herausgeführt. Eine Quellenelektrode ist mit 904 und
eine Abflußelektrode mit 905 bezeichnet, und kleine Quadrate geben Kontakte an.
Beispiel 7
Fig. 27 zeigt ein Beispiel eines Geflechtmusters, bei dem nicht-graben
geätzte Regionen 1002 in gerippter Form innerhalb einer grabengeätzten Region
1001 nahezu in Geflechtform belassen sind. W1 in Fig. 27 bezeichnet den aktiven
Bereich, und auf diesem ist eine Quellenelektrode 1003 angeordnet. Es ist keine
Rippe gebildet und W1 ist hier groß dimensioniert. W2 und W3 geben Steuer
regionen an, wobei hier die Grabenbreite kleiner ist als bei W1. Steuerregion-
Polysilicium 1004, das im Seitenwandbereich des Grabens gebildet ist, stellt eine
Verbindung zur Steuerelektrode 1005 her. Fig. 27 zeigt weiterhin eine Abflußelek
trode 1006, und kleine Quadrate geben Kontakte an. Ein aktiver Bereich kann in
der planaren Topographie mit den Rippen gebildet werden, wie bei W1' in Fig. 27
gezeigt ist, wobei die Spitzen der Rippen ausreichend weit voneinander entfernt
sind.
Beispiel 8
Fig. 28 zeigt ein Beispiel eines Geflechtmusters, bei dem eine grabengeätzte
Region 1102 in einer in der Figur dargestellten, als Lamellen-Form bezeichneten
Form innerhalb einer nicht-grabengeätzten Region 1101, die nahezu Geflechtform
hat, gebildet ist. W1 in Fig. 28 gibt einen aktiven Bereich an, und eine Quellenelek
trode 1103 ist dort angeordnet. W2 und W3 geben eine Steuerregion an, und die
Grabenbreite ist dort schmaler als bei W1. Fig. 28 zeigt weiterhin ein Steuerregion-
Polysilicium 1104, eine Steuerelektrode 1105 und eine Abflußelektrode 1106, und
kleine Quadrate zeigen Kontakte an.
Bei dieser beschriebenen zweiten Ausführungsform ist eine grabengeätzte
Region oder eine nicht-grabengeätzte Region in Inselform oder gerippter Form
angeordnet. Entsprechend erhöht sich die Kanalbreite oder die erweiterte Abfluß
breite pro Flächeneinheit des MOSFETs, mit dem Ergebnis einer Reduktion des Ein-
Widerstands pro Flächeneinheit. Wird die Grabenbreite in der kontaktfreien Region
verkleinert, so erhöht sich die Kanalbreite oder die erweiterte Abflußbreite pro
Flächeneinheit des MOSFETs weiter, und der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit
erniedrigt sich weiter.
In dem lateralen Graben-Leistungs-MOSFET mit der Schnittstruktur, bei
der der Graben durch zweimaliges Grabenätzen gebildet ist und der Raum im
Graben mit Quellen-Polysilicium gefüllt ist, wird die parasitäre Kapazität zwischen
der Steuerregion und der Abflußregion dadurch unterdrückt, daß die grabengeätzte
Region in Geflechtform gebildet ist und die Grabenbreite im Bereich ohne Kontakt
gemäß der beschriebenen zweiten Ausführungsform reduziert ist. Die Breite der
n-leitenden Driftregion am Seitenwandbereich des Grabens erhöht sich also ohne
Zunahme der Steuerregion-Überlappungskapazität. Dies führt zu einer Reduktion
des Widerstands in der Driftregion, was wiederum zu hoher Betriebsgeschwindig
keit und niedrigen Schaltverlusten des Bauteils führt.
Bei dem lateralen Graben-Leistungs-MOSFET mit der Schnittstruktur, bei
der der Graben durch einmaliges Grabenätzen gebildet ist und der Raum im Graben
mit Abfluß-Polysilicium gefüllt ist, wird die Überlappungskapazität zwischen dem
Steuerregion-Polysilicium und dem Abfluß-Polysilicium, die sich gegenüberliegen,
unterdrückt, und zwar mit Bezug zur Kanalbreite durch Bilden der grabengeätzten
Region in einer Geflechtform entsprechend der beschriebenen zweiten Ausfüh
rungsform.
Gemäß dieser zweiten Ausführungsform kann die Oberfläche des Bau
elements relativ klein gehalten werden, um die parasitäre Kapazität zwischen dem
Substrat und dem Halbleiterelement des Bauteils bei jedem der vier Typen von
lateralen Graben-Leistungs-MOSFETs zu erniedrigen, nämlich der folgenden:
MOSFET mit einer Schnittstruktur, bei der der Graben durch einmalige Grabenät
zung gebildet ist und der Raum im Graben mit Quellen-Polysilicium gefüllt ist;
MOSFET mit einer Schnittstruktur, bei der der Graben durch zweimaliges Grabenät
zen gebildet ist und der Raum im Graben mit Quellen-Polysilicium gefüllt ist;
MOSFET mit einer Schnittstruktur, bei der der Graben durch einmaliges Grabenät
zen gefüllt ist und der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt ist; und
MOSFET mit einer Schnittstruktur, bei der der Graben durch zweimaliges Ätzen
gebildet ist und der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt ist. Darüber
hinaus kann die Verdrahtung zwischen Steuerregion, Quelle und Abfluß kürzer
gehalten werden, um den parasitären Verdrahtungswiderstand zu erniedrigen. Dies
führt zum Erzielen von Schalt-Bauelementen mit hoher Geschwindigkeit und zum
Reduzieren des Schaltverlusts des Bauteils. Da die parasitäre Kapazität mit dem
Substrat abnimmt, wird auch der Einfluß von Rauschen reduziert, das benachbarte
Bauteile beeinträchtigt.
Die Erfindung soll nicht auf die beschriebenen Aspekte der Ausführungs
formen und Beispiele beschränkt werden, vielmehr sind vielfältige Modifikationen
möglich. Die beispielsweise angegebenen Dicken und Breiten sollen die Erfindung
nicht beschränken, sondern können verändert werden. Die Geflechtmuster in den
die Beschreibungen der Beispiele 5 bis 8 begleitenden Fign sind nur Beispiele und
die planaren Muster sind im Rahmen der Erfindung nicht auf diese spezifischen
Beispiele beschränkt. Die Erfindung gilt auch, wenn in der Beschreibung die
Leitfähigkeitstypen n und p vertauscht werden. Sie ist nicht auf einen lateralen
Graben-Leistungs-MOSFET mit einer Durchbruchspannung im Bereich zwischen
einigen zig und einigen 100 Volt beschränkt, sondern an lateralen Graben-MOSFETs
allgemein anwendbar.
Die Erfindung erbringt folgende Effekte: Im Graben gibt es in der Steuer
region weder Quellen-Polysilicium noch Abfluß-Polysilicium. Hierdurch werden die
bei Bauteilen nach dem Stand der Technik auftretenden Schwierigkeiten vermieden,
die bewirkt werden durch schlechte Spannungsfestigkeit oder Kurzschlüsse
zwischen dem Steuerregion-Polysilicium und dem Abfluß-Polysilicium oder
zwischen dem Steuerregion-Polysilicium und dem Quellen-Polysilicium im Graben
in der Steuerregion.
Gemäß der Erfindung gibt es als planare Topographie ein Geflechtmuster.
Folglich werden die Kanalbreite oder eine erweiterte Abflußbreite je Flächeneinheit
des MOSFETs erhöht und wird somit der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit
erniedrigt. Indem man die Grabenbreite an einem Teil ohne Kontakt erniedrigt,
erhöht man noch weiter die Kanalbreite oder die erweiterte Abflußbreite je
Flächeneinheit des MOSFETs zur Reduzierung des Ein-Widerstands je Flächen
einheit.
Hat der laterale Graben-Leistungs-MOSFET eine Schnittstruktur, bei der
der Graben durch zweimaliges Grabenätzen gebildet ist und der Raum im Graben
mit Quellen-Polysilicium gefüllt ist, wird die parasitäre Kapazität, die sich zwischen
der Steuerregion und dem Abfluß entwickelt, unterdrückt, so daß sich die Breite
der n-Driftregion am Seitenwandbereich des Grabens erhöht, ohne die
Steuerregion-Überlappungskapazität zu erhöhen. Dies führt zu einer Verminderung
des Widerstands in der Driftregion, was zu einer hohen Operationsgeschwindigkeit
und niedrigen Schaltverlusten des Bauteils führt.
Gemäß der Erfindung wird bei einem lateralen Graben-Leistungs-MOSFET
mit einer Schnittstruktur, bei der ein Graben durch einmaliges Grabenätzen
gebildet ist und der Raum im Graben mit Abfluß-Polysilicium gefüllt ist, die
Überlappungskapazität weitgehend vermieden, die sich zwischen dem
Steuerregion-Polysilicium und dem Abfluß-Polysilicium entwickelt, die sich
gegenüberliegen, und zwar im Bezug zur Kanalbreite.
Gemäß der Erfindung kann die Oberfläche des Bauteils relativ klein sein,
mit dem Ergebnis einer reduzierten parasitären Kapazität zwischen dem Substrat
und dem Halbleiterelement des Bauteils. Zusätzlich können die Verdrahtungen
zwischen Steuerregion, Quelle und Abfluß kürzer gemacht werden, mit dem
Ergebnis eines verminderten parasitären Verdrahtungswiderstands. Es wird also
ein mit hoher Geschwindigkeit schaltendes Bauteil erzielt, dessen Schaltverluste
reduziert sind. Wegen der erniedrigten parasitären Kapazität zum Substrat wird
der Einfluß des Rauschens, der benachbarte Bauteile beeinträchtigen kann,
ebenfalls reduziert.