DE1021902B - Schaltungsanordnung zur Betaetigung elektromagnetischer Relais durch Steuerimpulse, die kuerzer als die Ansprechzeit des Relais sind fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Betaetigung elektromagnetischer Relais durch Steuerimpulse, die kuerzer als die Ansprechzeit des Relais sind fuer Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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- H04Q1/18—Electrical details
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-
- H—ELECTRICITY
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Betätigung elektromagnetischer Relais durch
Steuerimpulse, die kürzer als die Ansprechzeit des Relais sind, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
In der elektrischen Nachrichtenübertragungstechnik, insbesondere in impulsmarkierten Wählsystemen,
ergibt sich die Forderung, Relais, die normalerweise nur auf Impulse von mehreren ms Dauer ansprechen,
mit Hilfe kurzzeitiger Steuerimpulse, die z. B. Mikro-Sekunden dauern, zum Ansprechen zu bringen.
Zur Erfüllung der genannten Forderung läßt sich eine der bekannten Multivibratorschaltungen verwenden,
doch ist der damit verbundene Aufwand — es sind außer den Schaltelementen stets zwei Verstärkerelemente
für ein Relais erforderlich — nachteilig.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe, elektromagnetische Relais mit sehr kurzen Steuerimpulsen
zum Ansprechen zu bringen, dadurch gelöst, daß die Wirksamkeit der Steuerimpulse mit Hilfe eines
das Relais betätigenden Verstärkerelements verlängert wird, indem eine zusätzliche Wicklung des Relais in
Rückkopplungsschaltung das Verstärkerelement im Sinn des Steuerimpulses steuert, bis das Relais angesprochen
hat. Als Verstärkerelement lassen sich sowohl Transistoren als auch Röhren verwenden. Bei
der erfindungsgemäßen Schaltung ist die Zeitkonstante für die Verlängerung der Steuerwirkung durch die
Induktivität und den Widerstand der Relaiswicklungen und gegebenenfalls weiterer Widerstände und Induktivitäten
im Hauptstromkreis der Schaltung bestimmt.
Die Erfindung ist an Hand der Fig. 1 und 2 beispielsweise beschrieben, und zwar zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Schaltung mit einem Transistor als Verstärkerelement,
Fig. 2 die Schaltung mit einer Röhre.
In Fig. 1 gelangt der kurzzeitige Steuerimpuls 1. der z. B. 1 Mikrosekunde dauert, über einen Kondensator
2 zur Basis B eines in Emitterschaltung geschalteten n-p-n Transistors 3. Bei Verwendung eines
p-n-p-Transistors kehren sich die Spannungsverhältnisse um. Der Transistor 3 ist mit seinem Emitter E
an eine Batterie 4 angeschlossen, deren Spannung den Emitter E gegenüber der Basis B positiv vorspannt,
so daß der Transistor 3 im Ruhezustand, d. h. wenn kein Steuerimpuls kommt, sperrt. Die Batterie 4 ist in
Reihe zum Emitter E an eine Betriebsspannung, hier z.B. an —60V der Amtsbatterie eines Wähleramtes
angeschlossen. Die Erregerwicklung 5 des zu steuernden Relais ist in Reihe mit dem Kollektor K des
Transistors gegen Erde geschaltet. Eine zusätzliche Relaiswicklung 6, die mit der Wicklung 5 auf dem
gleichen Relais angeordnet ist und die die Rück-Schaltungsanordnung
zur Betätigung
elektromagnetischer Relais durch
Steuerimpulse, die kürzer als die
Ansprechzeit des Relais sind für
Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Peter Gerke, München-Solln,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kopplung aus dem Kollektorkreis in den Basiskreis des Transistors bewirkt, ist zwischen Basis B und Betriebsspannung
— 60 V eingeschaltet. Der Kontakt 7, der den Transistor überbrückt, wenn das Relais angesprochen
hat, sorgt für die weitere Selbsthaltung des Relais, da der verlängerte Steuerimpuls mit der
obengenannten Zeitkonstante abklingt. Mit Hilfe des Schalters 8 kann die Anordnung in die Ruhelage zurückgeführt
werden.
Die erfindungsgemäße Schaltung wirkt in folgender Weise: Wenn ein kurzzeitiger positiver Impuls 1 die
Basis B des Transistors positiv gegenüber dem Emitter E macht, so wird der Transistor leitend, und
nahezu die gesamte Batteriespannung von — 60 V liegt an der Erregerwicklung 5 des Relais. Gleichzeitig
koppelt die Rückkopplungswicklung 6, die mit der Wicklung 5 auf dem gleichen Relais vorhanden
ist, den so erzeugten Spannungssprung in den Basiskreis zurück, und der Transistor bleibt über den
Steuerimpuls hinaus leitend. Für diese Verlängerung der Wirkungsdauer des Steuerimpulses ist die obengenannte
Zeitkonstante maßgebend. Diese Zeitkonstante kann in einfacher Weise durch die Wahl der
Induktivität und des Widerstandes der Relaiswicklungen 5, 6 der normalen Ansprechzeit eines Relais von
einigen, z. B. 20 Millisekunden angepaßt werden.
Durch die Wahl der positiven Vorspannung des Emitters E gegenüber der Basis B läßt sich die Mindestamplitude
des Steuerimpulses, der die Basis des Transistors positiv gegenüber dem Emitter macht und
damit den Transistor öffnet, festlegen. Wenn das
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Relais angesprochen hat, übernimmt der Kontakt 7 den Haltestromkreis.
Die Anordnung in Fig. 2 entspricht in ihrer grundsätzlichen Wirkungsweise der unter Fig. 1 beschriebenen
Schaltung, jedoch ist an Stelle des Transistors eine Röhre 9 getreten.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Betätigung elektromagnetischer Relais durch Steuerimpulse, die
kürzer als die Ansprechzeit des Relais sind, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wirksamkeit der Steuerimpulse mit Hilfe eines das Relais betätigenden
Verstärkerelements dadurch verlängert wird, daß eine zusätzliche Wicklung des Relais in
Rückkopplungsschaltung das Verstärkerelement im Sinn des Steuerimpulses steuert, bis das Relais
angesprochen hat.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante für
- die Verlängerung der Steuerwirkung durch die Induktivität und den Widerstand der Relaiswicklungen
und gegebenenfalls durch weitere Elemente im Hauptstromkreis des Verstärkerelements bestimmt
ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkerelement
ein Transistor vorgesehen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkerelement
eine Röhre vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847/120 12.57
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| BE559947D BE559947A (de) | 1956-08-10 | ||
| DES49937A DE1021902B (de) | 1956-08-10 | 1956-08-10 | Schaltungsanordnung zur Betaetigung elektromagnetischer Relais durch Steuerimpulse, die kuerzer als die Ansprechzeit des Relais sind fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1021902B true DE1021902B (de) | 1958-01-02 |
Family
ID=7487524
Family Applications (1)
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| CH (1) | CH352715A (de) |
| DE (1) | DE1021902B (de) |
| FR (1) | FR1179128A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094311B (de) * | 1958-01-30 | 1960-12-08 | Ibm Deutschland | Schaltungsanordnung zur Erregung eines Relais mit kurzen Impulsen |
| DE1243738B (de) * | 1962-10-20 | 1967-07-06 | Telefonbau | Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Relais durch kurze Impulse |
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1956
- 1956-08-10 DE DES49937A patent/DE1021902B/de active Pending
-
1957
- 1957-07-18 FR FR1179128D patent/FR1179128A/fr not_active Expired
- 1957-08-02 CH CH352715D patent/CH352715A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094311B (de) * | 1958-01-30 | 1960-12-08 | Ibm Deutschland | Schaltungsanordnung zur Erregung eines Relais mit kurzen Impulsen |
| DE1243738B (de) * | 1962-10-20 | 1967-07-06 | Telefonbau | Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Relais durch kurze Impulse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH352715A (de) | 1961-03-15 |
| BE559947A (de) | |
| FR1179128A (fr) | 1959-05-21 |
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