DE1088555B - Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende - Google Patents
Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer WiderstaendeInfo
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
Die Freiwahl bei den einzelnen Stufen einer Fernmeldeeinrichtung wird im allgemeinen durch ein zeitlich
nacheinander erfolgendes Aufprüfen auf die betreffenden Einrichtungen durchgeführt. Zur Vermeidung
des zeitlichen Nacheinanders sind auch Freiwahlschaltungen bekannt, die nach dem Prinzip der
Parallelschaltung negativer Widerstände arbeiten. Bei geeigneter Dimensionierung kann z. B. von mehreren
über einen gemeinsamen Vorwiderstand betriebenen Glimmröhren immer nur eine Röhre zünden. Die bekannten
negativen Widerstände sind entweder wenig betriebssicher oder benötigen teure Bauelemente.
Die Erfindung bezweckt, die bekannten Freiwahlschaltungen zu verbessern und eine hohe Betriebssicherheit
mit jeweils üblichen Bauelementen zu erzielen, wobei sich gleichzeitig eine größere Mannigfaltigkeit
in den Steuerungsmöglichkeiten für eine solche Freiwahlschaltung ergibt, da bei den bekannten
Anordnungen immer nur ein ganz bestimmtes Steuerpotential, also beispielsweise die Zuführung
eines positiven Impulses an die Steuerelektroden der verschiedenen Glieder, beispielsweise der Glimmlampen,
möglich ist. Das erreicht die Erfindung dadurch, daß die negativen Widerstände durch je einen aus
zwei Transistoren bestehenden Multivibrator gebildet werden und daß je eine der in allen Transistoren
gleichartigen Elektroden der in einem bestimmten Schaltzustand stromleitenden Transistoren der einzelnen
Multivibratoren über einen gemeinsamen Widerstand mit den entsprechenden Elektroden der im entgegengesetzten
Schaltzustand stromleitenden Transistoren dieser Multivibratoren verbunden sind,
während in einer gemeinsamen Zuleitung zu allen diesen gleichartigen Elektroden der einzelnen Transistoren
ebenfalls ein gemeinsamer Widerstand lieg^. Dadurch ist es möglich, sowohl positive als
auch negative Steuerimpulse zu verwenden, da ein Multivibrator je nach dem Anschaltepunkt des Steuerimpulses
sowohl durch positive als auch durch negative Impulse umgesteuert werden kann. Während bei
den obenerwähnten bekannten Freiwahlschaltungen mit negativen Widerständen in Form von Glimmröhren
das betreffende System, in das eine solche Freiwahlschaltung eingebaut wird, immer so auszulegen
ist, daß die Steuerimpulse die zur Steuerung der Freiwahlschaltung erforderliche Polarität besitzen,
wenn man nicht zusätzliche Inverterstufen einfügen will, um diese Steuerimpulse in die zur Steuerung der
Freiwahlschaltung geeignete Form überzuführen, kann die erfindungsgemäße Freiwahlschaltung ohne
derartige Mittel in ein bestimmtes System eingefügt werden, da die Multivibratorschaltung durch Impulse
beliebiger Polarität gesteuert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Freiwahlschaltung nach dem Prinzip
der Anschaltung mehrerer parallelgeschalteter negativer Widerstände
der Anschaltung mehrerer parallelgeschalteter negativer Widerstände
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dipl.-Ing. Norbert Kleber, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zeichnung dargestellt, welche eine Schaltung zur freien Auswahl unter drei Ausgängen zeigt.
In dem Schaltbild sind Tl bis T 6 gewöhnliche
PNP-Flächentransistoren und D1 bis D 4 Germanium-Dioden.
Die Schalter Sl bis S5 sind nur aus Gründen der Einfachheit für die Erklärung der Arbeitsweise
als Schaltkontakte gezeichnet. Bei der tatsächlichen Ausführung können an Stelle der Schalter elektronische
Einrichtungen verwendet werden, die unter anderem von den Ausgängen α, b und c gesteuert
werden.
Durch kurzzeitiges Schließen von 5"5 wird die
Schaltung in den Ausgangszustand gebracht, d. h., die Transistoren Γ 4, T5 und Γ6 werden stromführend.
Wird zur Einleitung des Freiwahlvorganges S1 kurzzeitig
geschlossen, dann kommen die Transistoren Tl, T 2 und T 3 so weit in den aktiven Bereich, daß die
aus den Transistorenpaaren Γ1-Γ 4, T2-T5 und Γ3-T'6
bestehenden bistabilen Schaltungen in den eigentliehen Schaltzustand kommen, d. h. in den Bereich
negativen Widerstandes. Dieser Bereich ist unstabil. In den Rückkopplungskreisen aller Schaltungen
liegt ein gemeinsamer Widerstand 20, der verhindert, daß zwei oder drei der Transistoren Tl, T2 und
7'3 gleichzeitig in den Sättigungsbereich kommen. Daher kann nur einer der genannten drei Transistoren
stromführend werden, während die anderen beiden Transistoren in den Sperrzustand zurückkehren.
Es sei angenommen, daß der Transistor T1 stromführend
wird. Dadurch wird der Transistor T4 gesperrt und gibt an den Ausgang α einen negativen Impuls.
Dieser Impuls bewirkt über eine nicht dargestellte bistabile Schaltung eine Betätigung des Schalter
S2, wodurch der Transistor Π wieder gesperrt
009 590/83
und Transistor T4 leitend wird. S2 bleibt so lange geschlossen, bis ein durch den negativen Impuls von α
belegtes, im einzelnen nicht dargestelltes Glied nicht mehr benötigt und freigeschaltet wird. Solange S 2
geschlossen ist, wird bei erneutem kurzzeitigem Schließen von Sl die bistabile Schaltung Tl-T4
nicht mehr am Freiwahlvorgang beteiligt, so daß nur zwischen den Transistorschaltungen T2-T5 und
T3-T6 eine Auswahl stattfindet. Wenn alle Schalter
S2, S3 und Si geschlossen sind, kann nach
Betätigung von Sl an keinem der Ausgänge a, b, c ein
negativer Impuls erzeugt werden. Bei Freiwerden der Einrichtungen der betreffenden Ausgänge werden die
zugehörigen Kontakte 5*2, S3 oder 5"4 wieder geöffnet
und dadurch die angeschlossenen bistabilen Schaltungen
wieder an den weiteren Freiwahlvorgängen beteiligt.
Bei einer Freiwahlschaltung können auch nur zwei oder mehr als drei bistabile Schaltungen parallel
angeordnet werden. Es ist auch nicht erforder-Hch, daß die Transistoren bei der Ruhe- oder
Arbeitslage ganz im Sättigungs- oder Sperrbereich sind. Wenn zur Besetztkennzeichnung statt einer
positiven Spannung eine negative Spannung zur Verfügung steht, dann müssen die von den Schaltern S2,
S3 und Si weiterführenden Leitungen mit den Basisanschlüssen der Transistoren Ti, T5 und T6 verbunden
werden. Bei Verwendung von NPN-Transistoren müssen die Dioden und Spannungsqueflen umgepolt
werden. Sollen monostabile an Stelle von bistabilen Multivibratoren verwendet werden, dann muß die
Betätigung der Schalter innerhalb eines bestimmten Zeitspiels erfolgen.
Claims (6)
1. Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallelgeschalteter negativer
Widerstände, dadurch gekennzeichnet, daß die negativen Widerstände durch je einen aus zwei Transistoren
(Tl, Ti; T2, T5; T3, T6) bestehenden Multivibrator gebildet werden und daß je eine der
in allen Transistoren gleichartigen Elektroden (Emitter) der in einem bestimmten Schaltzustand
stromleitenden Transistoren (Tl, T2, T3) der einzelnen
Multivibratoren über einen gemeinsamen Widerstand (D 1) mit den entsprechenden Elektroden
der im entgegengesetzten Schaltzustand stromleitenden Transistoren (Ti, T5, T6) dieser
Multivibratoren verbunden sind, während in einer gemeinsamen Zuleitung zu allen diesen gleichartigen
Elektroden der einzelnen Transistoren ebenfalls ein gemeinsamer Widerstand (20) liegt.
2. Freiwahlschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die in allen Transistoren
gleichartigen Elektroden der in einem bestimmten Schaltzustand stromleitenden Transistoren der
einzelnen Multivibratoren mit den entsprechenden Elektroden der im entgegengesetzten Schaltzustand
stromleitenden Transistoren dieser Multivibratoren koppelnde gemeinsame Widerstand durch eine
Diode (D T) dagestellt wird, hinter der die zur Auslösung des Freiwahlvorganges erforderliche
Spannung (+172) angelegt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Multivibratorschaltungen
ein gemeinsamer Emitterwiderstand (20) verwendet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kollektoren einer der
beiden Transistorgruppen das bei einem Ausschei dungs Vorgang auftretende Kennzeichnungspotential abgegriffen wird.
5. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung und Rückstellung
durch Anlegen entsprechender Spannungen an die Basisanschlüsse der einzelnen Transistoren (T 1-T3)
durchgeführt wird.
6. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines für die
Besonderheit der Anordnung günstigen negativen Widerstandsverlaufes der Kollektorwiderstand (1,
10; 2, 11; 3, 12) bei den im Normalzustand stromlosen
Transistoren (Tl-T 3) für die Anschaltung des Koppelwiderstandes (15, 17, 19) als Spannungsteiler
ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 956 593, 1 004675.
Deutsche Patentschriften Nr. 956 593, 1 004675.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 590/83 8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16922A DE1088555B (de) | 1959-07-11 | 1959-07-11 | Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1088555B true DE1088555B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=7548393
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET16922A Pending DE1088555B (de) | 1959-07-11 | 1959-07-11 | Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088555B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956593C (de) * | 1955-01-01 | 1957-01-24 | Siemens Ag | Elektronischer Suchwaehler |
| DE1004675B (de) | 1955-05-20 | 1957-03-21 | Siemens Ag | Elektronischer Suchwaehler |
-
1959
- 1959-07-11 DE DET16922A patent/DE1088555B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956593C (de) * | 1955-01-01 | 1957-01-24 | Siemens Ag | Elektronischer Suchwaehler |
| DE1004675B (de) | 1955-05-20 | 1957-03-21 | Siemens Ag | Elektronischer Suchwaehler |
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