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DE1088555B - Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende - Google Patents

Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende

Info

Publication number
DE1088555B
DE1088555B DET16922A DET0016922A DE1088555B DE 1088555 B DE1088555 B DE 1088555B DE T16922 A DET16922 A DE T16922A DE T0016922 A DET0016922 A DE T0016922A DE 1088555 B DE1088555 B DE 1088555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistors
individual
free selection
multivibrators
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16922A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Norbert Kleber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET16922A priority Critical patent/DE1088555B/de
Publication of DE1088555B publication Critical patent/DE1088555B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

Die Freiwahl bei den einzelnen Stufen einer Fernmeldeeinrichtung wird im allgemeinen durch ein zeitlich nacheinander erfolgendes Aufprüfen auf die betreffenden Einrichtungen durchgeführt. Zur Vermeidung des zeitlichen Nacheinanders sind auch Freiwahlschaltungen bekannt, die nach dem Prinzip der Parallelschaltung negativer Widerstände arbeiten. Bei geeigneter Dimensionierung kann z. B. von mehreren über einen gemeinsamen Vorwiderstand betriebenen Glimmröhren immer nur eine Röhre zünden. Die bekannten negativen Widerstände sind entweder wenig betriebssicher oder benötigen teure Bauelemente.
Die Erfindung bezweckt, die bekannten Freiwahlschaltungen zu verbessern und eine hohe Betriebssicherheit mit jeweils üblichen Bauelementen zu erzielen, wobei sich gleichzeitig eine größere Mannigfaltigkeit in den Steuerungsmöglichkeiten für eine solche Freiwahlschaltung ergibt, da bei den bekannten Anordnungen immer nur ein ganz bestimmtes Steuerpotential, also beispielsweise die Zuführung eines positiven Impulses an die Steuerelektroden der verschiedenen Glieder, beispielsweise der Glimmlampen, möglich ist. Das erreicht die Erfindung dadurch, daß die negativen Widerstände durch je einen aus zwei Transistoren bestehenden Multivibrator gebildet werden und daß je eine der in allen Transistoren gleichartigen Elektroden der in einem bestimmten Schaltzustand stromleitenden Transistoren der einzelnen Multivibratoren über einen gemeinsamen Widerstand mit den entsprechenden Elektroden der im entgegengesetzten Schaltzustand stromleitenden Transistoren dieser Multivibratoren verbunden sind, während in einer gemeinsamen Zuleitung zu allen diesen gleichartigen Elektroden der einzelnen Transistoren ebenfalls ein gemeinsamer Widerstand lieg^. Dadurch ist es möglich, sowohl positive als auch negative Steuerimpulse zu verwenden, da ein Multivibrator je nach dem Anschaltepunkt des Steuerimpulses sowohl durch positive als auch durch negative Impulse umgesteuert werden kann. Während bei den obenerwähnten bekannten Freiwahlschaltungen mit negativen Widerständen in Form von Glimmröhren das betreffende System, in das eine solche Freiwahlschaltung eingebaut wird, immer so auszulegen ist, daß die Steuerimpulse die zur Steuerung der Freiwahlschaltung erforderliche Polarität besitzen, wenn man nicht zusätzliche Inverterstufen einfügen will, um diese Steuerimpulse in die zur Steuerung der Freiwahlschaltung geeignete Form überzuführen, kann die erfindungsgemäße Freiwahlschaltung ohne derartige Mittel in ein bestimmtes System eingefügt werden, da die Multivibratorschaltung durch Impulse beliebiger Polarität gesteuert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Freiwahlschaltung nach dem Prinzip
der Anschaltung mehrerer parallelgeschalteter negativer Widerstände
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dipl.-Ing. Norbert Kleber, München,
ist als Erfinder genannt worden
Zeichnung dargestellt, welche eine Schaltung zur freien Auswahl unter drei Ausgängen zeigt.
In dem Schaltbild sind Tl bis T 6 gewöhnliche PNP-Flächentransistoren und D1 bis D 4 Germanium-Dioden. Die Schalter Sl bis S5 sind nur aus Gründen der Einfachheit für die Erklärung der Arbeitsweise als Schaltkontakte gezeichnet. Bei der tatsächlichen Ausführung können an Stelle der Schalter elektronische Einrichtungen verwendet werden, die unter anderem von den Ausgängen α, b und c gesteuert werden.
Durch kurzzeitiges Schließen von 5"5 wird die Schaltung in den Ausgangszustand gebracht, d. h., die Transistoren Γ 4, T5 und Γ6 werden stromführend.
Wird zur Einleitung des Freiwahlvorganges S1 kurzzeitig geschlossen, dann kommen die Transistoren Tl, T 2 und T 3 so weit in den aktiven Bereich, daß die aus den Transistorenpaaren Γ1-Γ 4, T2-T5 und Γ3-T'6 bestehenden bistabilen Schaltungen in den eigentliehen Schaltzustand kommen, d. h. in den Bereich negativen Widerstandes. Dieser Bereich ist unstabil. In den Rückkopplungskreisen aller Schaltungen liegt ein gemeinsamer Widerstand 20, der verhindert, daß zwei oder drei der Transistoren Tl, T2 und 7'3 gleichzeitig in den Sättigungsbereich kommen. Daher kann nur einer der genannten drei Transistoren stromführend werden, während die anderen beiden Transistoren in den Sperrzustand zurückkehren. Es sei angenommen, daß der Transistor T1 stromführend wird. Dadurch wird der Transistor T4 gesperrt und gibt an den Ausgang α einen negativen Impuls. Dieser Impuls bewirkt über eine nicht dargestellte bistabile Schaltung eine Betätigung des Schalter S2, wodurch der Transistor Π wieder gesperrt
009 590/83
und Transistor T4 leitend wird. S2 bleibt so lange geschlossen, bis ein durch den negativen Impuls von α belegtes, im einzelnen nicht dargestelltes Glied nicht mehr benötigt und freigeschaltet wird. Solange S 2 geschlossen ist, wird bei erneutem kurzzeitigem Schließen von Sl die bistabile Schaltung Tl-T4 nicht mehr am Freiwahlvorgang beteiligt, so daß nur zwischen den Transistorschaltungen T2-T5 und T3-T6 eine Auswahl stattfindet. Wenn alle Schalter S2, S3 und Si geschlossen sind, kann nach Betätigung von Sl an keinem der Ausgänge a, b, c ein negativer Impuls erzeugt werden. Bei Freiwerden der Einrichtungen der betreffenden Ausgänge werden die zugehörigen Kontakte 5*2, S3 oder 5"4 wieder geöffnet und dadurch die angeschlossenen bistabilen Schaltungen wieder an den weiteren Freiwahlvorgängen beteiligt.
Bei einer Freiwahlschaltung können auch nur zwei oder mehr als drei bistabile Schaltungen parallel angeordnet werden. Es ist auch nicht erforder-Hch, daß die Transistoren bei der Ruhe- oder Arbeitslage ganz im Sättigungs- oder Sperrbereich sind. Wenn zur Besetztkennzeichnung statt einer positiven Spannung eine negative Spannung zur Verfügung steht, dann müssen die von den Schaltern S2, S3 und Si weiterführenden Leitungen mit den Basisanschlüssen der Transistoren Ti, T5 und T6 verbunden werden. Bei Verwendung von NPN-Transistoren müssen die Dioden und Spannungsqueflen umgepolt werden. Sollen monostabile an Stelle von bistabilen Multivibratoren verwendet werden, dann muß die Betätigung der Schalter innerhalb eines bestimmten Zeitspiels erfolgen.

Claims (6)

Patentansprüche: 35
1. Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallelgeschalteter negativer Widerstände, dadurch gekennzeichnet, daß die negativen Widerstände durch je einen aus zwei Transistoren (Tl, Ti; T2, T5; T3, T6) bestehenden Multivibrator gebildet werden und daß je eine der in allen Transistoren gleichartigen Elektroden (Emitter) der in einem bestimmten Schaltzustand stromleitenden Transistoren (Tl, T2, T3) der einzelnen Multivibratoren über einen gemeinsamen Widerstand (D 1) mit den entsprechenden Elektroden der im entgegengesetzten Schaltzustand stromleitenden Transistoren (Ti, T5, T6) dieser Multivibratoren verbunden sind, während in einer gemeinsamen Zuleitung zu allen diesen gleichartigen Elektroden der einzelnen Transistoren ebenfalls ein gemeinsamer Widerstand (20) liegt.
2. Freiwahlschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die in allen Transistoren gleichartigen Elektroden der in einem bestimmten Schaltzustand stromleitenden Transistoren der einzelnen Multivibratoren mit den entsprechenden Elektroden der im entgegengesetzten Schaltzustand stromleitenden Transistoren dieser Multivibratoren koppelnde gemeinsame Widerstand durch eine Diode (D T) dagestellt wird, hinter der die zur Auslösung des Freiwahlvorganges erforderliche Spannung (+172) angelegt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Multivibratorschaltungen ein gemeinsamer Emitterwiderstand (20) verwendet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kollektoren einer der beiden Transistorgruppen das bei einem Ausschei dungs Vorgang auftretende Kennzeichnungspotential abgegriffen wird.
5. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung und Rückstellung durch Anlegen entsprechender Spannungen an die Basisanschlüsse der einzelnen Transistoren (T 1-T3) durchgeführt wird.
6. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines für die Besonderheit der Anordnung günstigen negativen Widerstandsverlaufes der Kollektorwiderstand (1, 10; 2, 11; 3, 12) bei den im Normalzustand stromlosen Transistoren (Tl-T 3) für die Anschaltung des Koppelwiderstandes (15, 17, 19) als Spannungsteiler ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 956 593, 1 004675.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 590/83 8.
DET16922A 1959-07-11 1959-07-11 Freiwahlschaltung nach dem Prinzip der Anschaltung mehrerer parallel-geschalteter negativer Widerstaende Pending DE1088555B (de)

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DE1088555B true DE1088555B (de) 1960-09-08

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956593C (de) * 1955-01-01 1957-01-24 Siemens Ag Elektronischer Suchwaehler
DE1004675B (de) 1955-05-20 1957-03-21 Siemens Ag Elektronischer Suchwaehler

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956593C (de) * 1955-01-01 1957-01-24 Siemens Ag Elektronischer Suchwaehler
DE1004675B (de) 1955-05-20 1957-03-21 Siemens Ag Elektronischer Suchwaehler

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