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DE2613929A1 - Schaltungsanordnung mit einem relais, das einen prellbehafteten arbeitskontakt aufweist - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einem relais, das einen prellbehafteten arbeitskontakt aufweist

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DE2613929A1
DE2613929A1 DE19762613929 DE2613929A DE2613929A1 DE 2613929 A1 DE2613929 A1 DE 2613929A1 DE 19762613929 DE19762613929 DE 19762613929 DE 2613929 A DE2613929 A DE 2613929A DE 2613929 A1 DE2613929 A1 DE 2613929A1
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contact
relay
transistor
circuit
emitter
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Hans Dipl Ing Herkert
Otto Lang
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
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    • H01H9/542Contacts shunted by static switch means
    • HELECTRICITY
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  • Relay Circuits (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung mit einem Relais, das einen prellbehafteten
  • Arbeitskontakt aufweist Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit einem Relais, bei dem eine in einem Steuerkreis gelegene Wicklung an eine Steuergleichspannung schaltbar ist und das einen prellbehafteten Arbeitskontakt aufweist.
  • Es ist bereits aus der DT-PS 1 537 831 bekannt, bei der Erzeugung von koinzidenten Impulsen Prellerscheinungen der dabei verwendeten mechanischen Tasten zu vermeiden.
  • Prellerscheinungen bei Relaiskontakten können sich insbesondere dann störend auswirken, wenn Verbraucher definiert eingeschaltet werden sollen. Werden mit Hilfe des Relaiskontaktes Induktivitäten geschaltet, die bei jedem Öffnen des Relaiskontaktes eine Spannung induzieren, so kann sich dies ferner auf die Lebensdauer des Kontaktes ungünstig auswirken.
  • Man kann zur Vermeidung von Prellerscheinungen zwar Relais mit Quecksilberkontakt verwenden. Derartige Relais sind jedoch für verschiedene Anwendungsfälle nicht ohne weiteres geeignet.
  • Während sich Prellerscheinungen bei mechanischen Kontakten häufig nicht ohne weiteres vermeiden lassen, kann man für gewisse Anwendungen elektronische Kontakte verwenden, bei denen Prellerscheinungen mit Sicherheit vermieden sind. Derartige Kontakte sind jedoch häufig nicht ohne weiteres für sehr große Ströme geeignet. Nachteilig kann dabei ferner sein, daß der Eingangs- und der Ausgangs stromkreis nicht galvanisch voneinander getrennt sind. Weiterhin kann die am geschlossenen Kontakt liegende Spannung einen gewissen Mindestwert nicht unterschreiten. Diese Mindestspannung beträgt bei elektronischen Kontakten, die durch einen ein- oder ausschaltbaren Transistor gebildet sind, beispielsweise etwa 0,7 V.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der vorstehend näher bezeichneten Art derart auszubilden, daß mit möglichst einfachen Mitteln die Auswirkungen von Prellungen an einem mechanischen Relaiskontakt unterdrückt werden. Eine Erkenntnis im Rahmen der Erfindung ist es, daß sich die gestellte Aufgabe durch die gemeinsame Verwendung eines mechanischen Relaiskontaktes und eines elektronischen Schalters vorteilhaft lösen läßt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Schaltungsanordnung zur Lösung der gestellten Aufgabe derart ausgebildet, daß dem ArDeitskontakt ein durch wenigstens einen Optokoppler steuerbarer elektronischer Kontakt parallel geschaltet ist, und daß die im Optokoppler enthaltene Leuchtdiode jeweils im Steuerkreis des Relais liegt, und daß der elektronische Kontakt von der Art ist, daß er nur bei Spannungen oberhalb einer vorgegebenen Schwellenspannung stromführend ist, die insbesondere um ein vielfaches größer ist als die am stromführenden Relaiskontakt liegende Spannung. Dem mechanischen Relaiskontakt ist dabei ein elektronischer Kontakt parallel geschaltet, welcher schneller schaltet, als der Relaiskontakt und daher während des Einschaltens des Relais den Strom übernimmt. Als Optokoppler können dabei solche Typen Verwendung finden, bei denen der Schaltzustand des gesteuerten Elementes in jedem Augenblick vom Strom in der Leuchtdiode abhängt, beispielsweise Optokoppler vom Typ Leuchtdiode /Fototransistor, Leuchtdiode/Fotodiode.
  • Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß die Auswirkungen von Prellungen des mechanischen Kontaktes während des Einschaltvorganges wirksam unterdrückt werden. Bedingt durch die Schwellenspannung des elektronischen Kontakt es fließt im eingeschalteten Zustand des Relais praktisch der gesamte Strom über den mechanischen Kontakt, so daß der elektronische Kontakt selbst bei größeren Strömen thermisch nicht nennenswert beansprucht wird. Weiterhin wird durch die Schaltung der mechanische Kontakt weniger beansprucht, da er beim Schalten zwar den vollen Strom schaltet, die Schaltspannung jedoch nur der Kollektor-Emitter-Sättigungsspannung des elektronischen Kontaktes entspricht.
  • Sollen mit Hilfe des Relais Gleichströme geschaltet werden, so wird die Schaltungsanordnung zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß der elektronische Kontakt durch einen mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke parallel zum Kontakt des Relais liegenden und mit seiner Basis an den Ausgang des Optokopplers angeschlossenen Transistor gebildet ist. Der Arbeitskontakt wird dabei derart in den Gleichstromweg eingefügt, daß die parallel zum Arbeitskontakt gelegene Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors mit der für den verwendeten Transistortyp üblichen Polung im Gleichstromweg liegt.
  • Soll mit Hilfe des Relais Wechselstrom geschaltet werden, so kann man die Schaltungsanordnung in Weiterbildung der Erfindung vorteilhaft derart ausbilden, daß der elektronische Kontakt durch zwei, mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken mit einander entgegengesetzter Polung in Serie geschaltete Transistoren gebildet ist, derart, daß die Serienschaltung parallel zum Kontakt des Relais angeordnet ist, und daß bei beiden Transistoren jeweils parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke eine derart gepolte Diode angeordnet ist, daß bei einem npn-Transistor der Emitter mit der Anode und bei einem pnp-Transistor der Emitter mit der Kathode verbunden ist. Eine derartige Ausbildung der Schaltungsanordnung empfiehlt sich auch für solche Anwendungsfälle, bei denen eine beliebige Polung eines zu schaltenden Gleichstromes möglich sein soll.
  • Andererseits kann man in weitere Ausgestaltung der Erfindung die Schaltungsanordnung derart ausbilden, daß der elektronische Kontakt durch zwei, mit ihren Emitter-Eollektor-Strecken antiparallel geschaltete Transistoren gebildet ist, und daß der Emitter-Kollektor-Strecke jeweils eine derart gepolte Diode in Serie geschaltet ist, daß sie einen inversen Betrieb des zughörigen Transistors verhindert.
  • Man kann zur Unterdrückung von induzierten Spannungen, die an der Relaiswicklung bei ihrem Abschalten von der Steuergleichspannung entstehen, in an sich bekannter Weise unmittelbar an die Relaiswicklung eine Freilaufdiode anschließen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung lassen sich Auswirkungen von Prellungen des Arbeitskontaktes auch beim Abschalten des Relais mit besonders einfachen Mitteln dadurch unterdrücken, daß parallel zu einer aus der Wicklung des Relais und der Leuchtdiode bzw. den Leuchtdioden bestehenden Serienschaltung eine derart gepolte Diode angeordnet ist, daß die Diode und die Leuchtdiode bzw. die Leuchtdioden mit gleicher Polung zueinander in Serie liegen. Dabei ist in vorteilhafter Weise mit Hilfe ein- und derselben Diode zugleich eine Prellunterdrückung beim Abschalten des Relais als auch eine Spannungsbegrenzung erzielt.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 6-bis 13.
  • Die Erfindung wird anhar.d der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiele--näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zur Prellunterdrückung bei einem Arbeitskontakt eines Relais, der zum Schalten von Gleichstrom vorgegebener Polarität vorgesehen ist, Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Preilunterdrückung mit einer zusätzlichen Einschaltverzögerungsschaltung und Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Prellunterdrückung bei einem für Wechselstrom vorgesehenen Arbeitskontakt eines Relais.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Schaltungsanordnung enthält ein Relais, das eine Wicklung A und einen Arbeitskontakt a aufweist. Das Relais ist in einen Adapter eingesetzt, und zwar in der Weise, daß der Arbeitskontakt a mit den Anschlüssen 3' und 4' unmittelbar verbunden ist und die Wicklung A unmittelbar an den Anschlüssen 1' und 2' liegt. Der Adapter hat ferner die Anschlüsse 1 ...4, von denen der Anschluß 3 unmittelbar mit dem Anschluß 3', der Anschluß 4 unmittelbar mit dem Anschluß 4' und der Anschluß 2 unmittelbar mit dem Anschluß 2' verbunden ist. Zwischen den Anschlüssen 1 und 1' liegt die Leuchtdiode 71, die Bestandteil des Optokopplers 7 ist. Die Leuchtiode 71 liegt mit der Anode am Anschluß 1' und mit der Kathode am Anschluß 1.
  • Parallel zum Arbeitskontakt a liegt die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 51. Dabei ist der Transistor 51 mit seinem Emitter mit dem Anschluß 3' und mit seinem Kollektor mit dem Anschluß 4' verbunden. Zwischen den Anschlüssen 1 bzw. n,a und 2 bzw. "+" liegt die Diode 61, deren Anode mit der Kathode der Leuchtdiode 71 verbunden ist, so daß die Leuchtdiode 71 und die Diode 61 mit gleicher Polung in Serie geschaltet sind.
  • Von dem im Optokoppler 7 enthaltenen Transistor 72 ist der Emitter mit der Basis des Transistors 51 und der Kollektor mit dem Kollektor des Transistors 51 verbunden.
  • Bei der in Fig. 1 gezeigten Entprellschaltung für den Relaiskontakt a des Relais A ist ein elektronischer Kontakt dem mechanischen Kontakt a parallel geschaltet. Der elektronische Kontakt, gebildet durch den mittels des Optokopplers 7 steuerbaren Transistors 51 übernimmt während des Ein- und Ausschaltens überlappend zu Kontakt a den Kontaktstrom.
  • Da der Transistor 51 schneller als der Kontakt a einschaltet und länger verzögert als der Kontakt a ausschaltet, werden alle Kontaktprellungen überbrückt. Bedingt durch die Kollektor-Emitter-Schwellenspannung fließt im eingeschalteten Zustand bzw. nach Beendigung des Prellens der gesamte Strom über den Kontakt a, so daß der Transistor 51 thermisch nicht beansprucht wird. Der Optokoppler 7 stellt für das Relais die galvanische Trennung zwischen dem Eingangskreis mit der Spule A und dem Ausgangskreis mit dem Arbeitskontakt a sicher.
  • Die Relaisspule A dient zugleich als Vorwiderstand für die Leuchtdiode 71 und bewirkt dabei eine Strombegrenzung. Die Freilauf- bzw. Löschdiode 61 liegt nicht, wie an sich bekannt, direkt an der Relaisspule A, sondern in Reihe zur Leuchtdiode 71, wobei die Serienschaltung der be den Dioden 61 und 71 an der Relaisspule A liegt. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausschalten der an die Relaisspule A geführten Steuergleichspannung die in der Relaisspule A gespeicherte Energie in Form eines abklingenden Stromes über die Leuchtdiode 71 und die Löschdiode 61 abfließt und dadurch über dem Optokoppler 7 den Transistor 51 noch bis nach dem endgültigen Abschalten des Kontaktes a leitend hält.
  • -Die Schaltungsanordnung nach Fig. f ehält wie die In Fig. 1 gezeigte Anordnung einelLadapter mit eingesetztem Relais A und seinem Kontakt a. Zusätzlich ist bei der Entprellschaltung nach Fig. 2 im Steuerkreis eine Einschaltverzögerungsschaltung angeordnet. Di e Die Einschaltverzögerungsschaltung besteht aus dem Widerstand 9, dem Kondensator 8, der Zeneriode 62 und dem Transistor 52. Der Transistor 52 ist mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke im Steuerkreis angeordnet und dabei mit seinem Emitter an den Anschluß 1 des Steuereinganges, mit seinem Kollektor an den Verbindungspunkt der Dioden 61 und 71, und mit seiner Basis über die Zenerdiode 62 an den Verbindungspunkt des Kondensators 8 und des Widerstandes 9 geführt. Die Serienschaltung aus dem Kondensator 8 und dem Widerstand 9 liegt am Steuereingang 1, 2.
  • Ferner ist der Transistor 51 als Transistor in Darlington-Schaltung mit integrierten Emitterwiderständen ausgebildet.
  • Dabei ist die Stromverstärkung des Tranistors 51 derart bemessen, daß der Transistor 51 gegenüber dem Arbeitskontakt a schneller einschaltet und länger verzögert abschaltet.
  • Weiterhin ist parallel zum Arbeitskontakt a eine Zenerdiode 63 geschaltet, die mit ihrer Anode am Emitter des Transistors 51 liegt. Die Zenerdiode ist dabei so gepolt, daß sie bei Abschalten einer über den Arbeitskontakt a geschalteten Induktivität aufgrund der gegenüber der Zenerspannung größeren induzierten Spannung leitend wird.
  • Beim Anlegen von Spannung an die Anschlüsse 1 und 2 muß der Kondensator 8 über den Widerstand 9 erst soweit aufgeladen werden, daß die Zenerdiode 62 und damit der Transistor 52 leitend wird.
  • Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 ist der elektronische Kontakt durch die beiden; mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken mit einander entgegengesetzter Polung in Serie geschalteten Transistoren 53 und 54 gebildet. Die Serienschaltung der beiden Emitter-Ksllektor-Strecken ist parallel zum Kontakt a des Relais. Außerdem ist bei beiden Transistoren 53 und 54 jeweils parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke eine Diode 531 bzw. 541 angeordnet.
  • Die Transistoren 53 und 54 sind jeweils Transistoren in Darlington-Schaltung. Die in integrierter Schaltung ausgeführten Transistorsysteme enthalten Jeweils zwei kollektorseitig miteinander verbundene Transistoren, bei denen jeweils zwischen Emitter und Basis ein Widerstand liegt. Der Emitter eines eingangsseitigen Transistors ist mit der Basis eines ausgangsseitigen Transistors verbunden. Parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des am Ausgang angeordneten Transistors liegt jeweils eine Diode 531 bzw. 541. Die Transistoren 53 und 54 sind npn-Transistoren. Daher ist der Emitter des Transistors 53 mit der Anode der Diode 531, der Emitter des Transistors 54 mit der Anode der Diode 541 verbunden.
  • Jeder der beiden Transistoren 53 und 54 wird durch einer.
  • eigenen Optokoppler angesteuert. Die in den beiden Optokopplern 74 und 75 enthaltenen Leuchtdioden sind in Serie geschaltet, wobei die Serienschaltung der beiden Leuchtdioden 72 und 73 ihrerseits in Reihe zur Wicklung A des Relais liegt.
  • Die beiden Optokoppler 74 und 75 sind ausgangsseitig mit den Kollektoren der in ihnen enthaltenen Transistoren zusammengeführt. Ferner sind die Kollektorverbindungen der Optokoppler 74 und 75 einerseits und die der Transistoren 53 und 54 zusammengeführt, so daß die Kollektoren der vier Transistoren unmittelbar miteinander verbunden sind. Weiterhin ist der Emitter des im Optokoppler 74 enthaltenen Transistors mit der Basis des Transistors 53 und der Emitter des im Optokoppler 75 enthaltenen Transistors mit der Basis des Transistors 54 verbunden.
  • Bei den Schaltungen nach den Figuren 1 und 2 muß auf richtige Polung der Kontaktanschlüsse geachtet werden. Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 braucht auf die Polung nicht geachtet zu werden. Dieser Kontakt ist damit insbesondere zum Schalten von Wechselstrom geeignet. Die Wirkungsweise entspricht weitgehend der Schaltungsanordnung von Fig. 1, wobei allerdings für jede Stromrichtung ein eigener Darlingtontransistor 53 bzw. 54 und Optokoppler 74 bzw. 75 vorgesehen fond, Die integrierte Diode 531 bzw. 541 jedes Darlingtontransistors 53 bzw. 54 überbrückt diesen jeweils für die falsche Stromrichtung.
  • Bei den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Schaltungsanordnung in einem Adapter untergebracht, der zwischen einer Relaisfassung und dem zugehörigen Relais eingefügt wird. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß sie sich nachträglich verwenden läßt, beispielsweise dann, wenn sich beim Betrieb einer Relaisschaltung herausstellt, daß Prellerscheinungen des Relais beseitigt werden müssen.
  • Andererseits kann man die Schaltungsanordnung von vornherein vorteilhaft im Relaissockel unterbringen oder mit dem Relais baulich vereinigen.
  • Bei Optokopplern, bei deren Fototransistoren der Basisanschluß herausgeführt ist, kann man zweckmäßigerweise die Basis über einen hochohmigen Widerstand an den Emitter legen und auf diese Weise gegebenenfalls störende Restströme des Fototransistors beseitigen.
  • Die in den Optokopplern 7, 74 bzw. 75 enthaltenen Fototransistoren sind npn-Transistoren. Bei der Verwendung von pnp-Fototransistoren sind Emitter und Kollektor miteinander zu vertauschen.
  • 13 Patentansprüche 3 Figuren

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1Schaltungsanordnung mit einem Relais, bei dem eine in einem -Steuerkreis gelegene Wicklung an eine Steuergleichspannung schaltbar ist und das einen prellbehafteten Arbeitskontakt aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß dem Arbeitskontakt ein durch wenigstens einen Optokoppler steuerbarer elektronischer Kontakt parallel geschaltet ist, und daß die im Optokoppler enthaltene Leuchtdiode jeweils im Steuerkreis des Relais liegt, und daß der elektronische Kontakt von der Art ist, daß er nur bei Spannungen oberhalb einer vorgegebenen Schwellenspannung stromführend ist, die insbesondere um eine Größenordnung größer ist als die am stromführenden Relaiskontakt liegende Spannung.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der elektronische Kontakt durch einen mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke parallel zum Kontakt (a) des Relais liegenden und mit seiner Basis an den Ausgang des Optokopplers (7) angeschlossenen Transistor (51) gebildet ist (Fig. 1, 2).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der elektronische Kontakt durch zwei, mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken mit einander entgegengesetzter Polung in Serie geschaltete Transistoren (53, 54) gebildet ist, derart, daß die Serienschaltung parallel zum Kontakt (a) des Relais angeordnet ist, und daß bei beiden Transistoren (53, 54) jeweils parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke eine derart gepolte Diode angeordnet ist, daß bei einem npn-Transistor der Emitter mit der Anode und bei einem pnp-Transistor der Emitter mit der Kathode verbunden ist (Fig. 3).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der elektronische Kontakt durch zwei, mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken antiparallel geschaltete Transistoren gebildet ist, und daß der Emitter-Kollektor-Strecke jeweils eine derart gepolte Diode in Serie geschaltet ist, daß sie einen inversen Betrieb des zugehörigen Transistors verhindert.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß parallel zu einer aus der Wicklung des Relais (A) und der Leuchtdiode (71) bzw. den Leuchtdioden (74, 75) bestehenden Serienschaltung eine derart gepolte Diode (61) angeordnet ist, daß die Diode (61) und die Leuchtdiode (71) bzw. die Leuchtdioden (72, 73) mit gleicher Polung zueinander in Serie liegen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stromverstärkung des Transistors (51, 53, 54) jeweils derart bemessen ist, daß der Transistor (51, 53, 54) gegenüber dem Arbeitskontakt (a) schneller einschaltet und länger verzögert ausschaltet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Transistor (51, 53, 54) jeweils ein Transistor in Darlington-Schaltung ist (Fig. 2, 3).
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß parallel zum Arbeitskontakt (a) eine Zenerdiode (63) geschaltet ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß im Steuerkreis eine Verzögerungsschaltung (8, 9, 62, 52) angeordnet ist (Fig. 2).
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , die Verzögerungsschaltung einen Transistor (52) enthält, der mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke im Steuerkreis angeordnet ist, mit seinem Emitter an einen Anschluß (1) des Steuereinganges und mit seiner Basis über eine Zenerdiode (62) an den Verbindungspunkt eines Kondensators (8) und eines Widerstandes (9) geführt ist, und daß die Serienschaltung aus dem Kondensator (8) und dem Widerstand (9) am Steuereingang (1, 2) liegt (Fig. 2).
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Anordnung in einem Relaissockel.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die bauliche Vereinigung mit dem Relais.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, g e k e n z e i c h n e t d u r c h die Anordnung in einem zwischen Relaisfassung und Relais einsetzbaren Adapter.
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