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DE10215844A1 - System zum universellen Anschluss eines Heizkörpers - Google Patents

System zum universellen Anschluss eines Heizkörpers

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DE10215844A1
DE10215844A1 DE2002115844 DE10215844A DE10215844A1 DE 10215844 A1 DE10215844 A1 DE 10215844A1 DE 2002115844 DE2002115844 DE 2002115844 DE 10215844 A DE10215844 A DE 10215844A DE 10215844 A1 DE10215844 A1 DE 10215844A1
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radiator
screw
insert
housing
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Gerd Loesdau
Hans-Joerg Heigl
Dieter Feldmeier
Silvia Petzenhauser
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Kermi GmbH
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Kermi GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0002Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0002Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
    • F24D19/0017Connections between supply and inlet or outlet of central heating radiators
    • F24D19/0019Means for adapting connections

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein System zum Anschluss eines Heizkörpers, der von einem Wärmeträgermedium durchströmt wird, wobei an einer Seite des Heizkörpers Anschlussteile (1, 2) vorgesehen sind, die über eine Steigrohrleitung (3) miteinander verbunden sind, und in den Gehäusen der beiden Anschlussteile (1, 2) am Ende der verbindenden Steigrohrleitung (3) Dichtgeometrien (4, 5) vorgesehen sind. Die Gehäuse der beiden Anschlussteile (1, 2) verfügen ferner über Anschlussöffnungen (6, 7), zum einen (6) zur strömungsmäßigen Anbindung an einen einlagigen oder zweilagigen Heizkörper (10) und zum anderen (7) zur Aufnahme einer Anschlussverschraubung (8) oder eines Ventileinsatzes (9), wobei die Anschlussverschraubung (8) aus einem Gehäuse (8.1) mit Anschlussstutzen zur Verbindung mit dem Heizkörper und dem Heizrohrsystem und mindestens einem Stellmittel zur Beeinflussung des Heizmediums in mindestens einem Strömungskanal durch das Gehäuse besteht. Das Gehäuse (8.1) weist eine beidseitig offene Aufnahmebohrung auf, die die zum Heizungsrohrsystem gerichteten Vor- und Rücklaufanschlussstutzen (8.10, 8.11) schneidet und einen als Stellmittel dienenden Einsatz (8.3) aufnimmt, der auf einer Seite zur Anbindung an den Heizkörperanschluss ausgestaltet ist, DOLLAR A und auf der entgegengesetzten Seite über ein außerhalb des Gehäuses (8.1) zugängliches Bedienelement (8.2) drehbar ist. Der Einsatz weist auf der Gegenseite der Heizkörperanschlussseite eine Verschließeinheit (8.4) auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein System zum universellen Anschluss eines Heizkörpers, insbesondere eines Plattenheizkörpers mit einer Steigrohrleitung, der von einem Wärmeträgermedium durchströmt wird.
  • Neben den bekannten und weitverbreiteten Heizkörperanschlussarten mit getrennten Vor- und Rücklaufeinheiten ("Kompakt") mit außenliegendem Ventilgehäuse und Rücklaufverschraubung) oder mit integrierten Verteilergarnituren mit unter dem Heizkörper befindlichen Vor- und Rücklaufanschlüssen ("Ventil") gibt es auch Anschlussarten mit sogenannten Vorschaltgarnituren oder Fußventilen. Diese Anschlussarten zeichnen sich zwar dadurch aus, dass die Anschlussleitungen in einem festen Abstand zum bzw. vom Heizkörper geführt werden, über die Bauhöhe des Heizkörpers ist aber bei der Vorschaltgarnitur die optisch störende Rohrleitung zu sehen bzw. bei den Fußventilen befindet sich das Regelorgan (Thermostatkopf) bedienungsunfreundlich in Bodennähe. Darüber hinaus können Fußventile bei Plattenheizkörpern nur für mehrlagige Heizkörper verwendet werden, da dort der Massenstrom seriell durch die Platten geleitet werden muß.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin ein System zum universellen Anschluss eines Heizkörpers zu entwickeln, welches die bislang bekannten Anschlusssysteme verbessert.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den zugehörigen Ansprüchen 2 bis 16 enthalten.
  • Demnach beinhaltet die Erfindung ein System zum Anschluss eines Heizkörpers, der von einem Wärmeträgermedium durchströmt wird, wobei an einer Seite des Heizkörpers im oberen und unteren Bereich je ein Anschlussteil vorgesehen ist, die über eine Steigrohrleitung miteinander verbunden sind, und in beiden Gehäusen der Anschlussteile jeweils am Ende der verbindenden Steigrohrleitung Dichtgeometrien vorgesehen sind. Die beide Gehäuse der Anschlussteile verfügen jeweils ferner über Anschlussöffnungen und zwar zum einen zur strömungsmäßigen Anbindung an einen einlagigen oder zweilagigen Heizkörper und zum anderen zur Aufnahme einer Anschlussverschraubung oder eines Ventilsatzes.
  • Nach einem weiteren Merkmal ist mindestens eine Dichtgeometrie für die Aufnahme eines Ventileinsatzes oder einer Anschlussverschraubung vorgesehen.
  • Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung ist in Abhängigkeit davon auf welcher Seite des Heizkörpers die beiden Anschlussteile angeordnet sind, eine Anschlussöffnung im Gehäuse der Anschlussteile entweder zur Aufnahme des Ventileinsatzes oder zur Aufnahme der Anschlussverschraubung vorgesehen. Nach einem weiteren Merkmal ist der Heizmediumvorlauf über die Anschlussverschraubung und die Steigrohrleitung zum Ventileinsatz leitbar und der Heizmediumrücklauf ist konzentrisch in die Anschlussverschraubung rückführbar. Nach einem besonderen Merkmal ist die Anschlussverschraubung bis zum Abschluss der Montage drehbar und seitlich rechts oder links angeordnet neben dem Heizkörper. Nach einem besonders bevorzugten Merkmal ist der Heizkörper rechts oder linksseitig anschließbar.
  • Dadurch wird in überraschend einfacher Weise ein System geschaffen, welches einen universellen Anschluss aller Heizkörpertypen ermöglicht und sowohl für die Anschlussarten mit getrennten Vor- und Rücklaufeinheiten, mit integrierten Verteilergarnituren und die Anschlussart mit Vorschaltgarnitur oder Fußventil sowohl bei ein- als auch bei mehrlagigen Heizkörpern geeignet ist.
  • Dadurch wird ein enormer Lagervorteil geschaffen sowie Flexibilität bei der Montage. Außerdem wird vermieden, dass sich ein Heizkörper in der Anschlussart mit integrierter Verteilergarnitur bei Anschluss auf der beispielsweise linken Seite von einem Heizkörper in gleicher Anschlussart mit Anschluss auf der rechten Seite unterscheidet.
  • Die Erfindung beinhaltet nach einem weiteren Merkmal auch eine Anschlussverschraubung bestehend aus einem Gehäuse mit Anschlussstutzen zur Verbindung mit einem Heizkörper und einem Heizungsrohrsystem und mindestens einem Stellmittel zur Beeinflussung des Heizmediums in mindestens einem Strömungskanal durch das Gehäuse. Das Gehäuse weist eine beidseitig offene Aufnahmebohrung auf, die die zum Heizungsrohrsystem gerichteten Vor- und Rücklaufanschlussstutzen schneidet und nimmt einen als Stellmittel dienenden Einsatz auf, der auf einer Seite zur Anbindung an den Heizkörperanschluss ausgestaltet ist und auf der entgegengesetzten Seite über ein außerhalb des Gehäuses zugängliches Bedienelement drehbar ist.
  • Weiterhin weist der Einsatz auf der Gegenseite der Heizkörperanschlussseite eine Verschließeinheit auf, die vorzugsweise als Spindel ausgebildet ist und über ein außerhalb des Gehäuses zugängliches Stellelement bedienbar ist. Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung der Anschlussverschraubung mit integrierter Absperr- und ggf. Bypasseinrichtung.
  • Das Gehäuse ist im wesentlichen Doppel-T-förmig ausgebildet.
  • Die Anbindung des Anschlussstutzens mit der Heizkörperanschlussseite zur Anbindung des Vor- und Rücklaufs erfolgt durch eine Ein-Punkt-Anbindung über eine Einschraubtülle und eine Überwurfmutter und dem Einsatz. Die Anbindung zum Heizkörper erfolgt über nur eine Verschraubung. Damit können Ungenauigkeiten bei der Montage besser ausgeglichen werden.
  • Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist der Einsatz in der Anschlussverschraubung einteilig ausgeführt und ist auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite zur Anbindung des Vorlaufs mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende mit Ventilaufnahme verbunden.
  • Nach einem bevorzugten Merkmal ist der Einsatz mehrteilig ausgeführt ist und weist auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite einen Abschnitt auf, der auf einer Seite zur Anbindung des Vorlaufs mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende mit Ventilaufnahme verbunden ist, wobei auf der anderen Seite im Bereich der Ein-Punkt-Anbindung eine dichte Trennung zu einem weiteren Abschnitt des Einsatzes vorgesehen ist. Nach einem anderen besonderen Merkmal ist das gesamte Gehäuse um die Längsachse von der Anschlussposition Boden in die Anschlussposition Wand überführbar.
  • Eine verbesserte Zugänglichkeit beim Anschluss an die Vor- und Rücklaufleitung oder bei Reparaturarbeiten wird nach einem besonders bevorzugtem Merkmal dadurch erreicht, dass die Anschlussverschraubung seitlich neben dem Heizkörper montierbar ist.
  • Bei den meisten Ventilheizkörpern ist der Vorlauf der innere Anschluss an der Ventilgarnitur und der Rücklauf entsprechend der äußere. Auch die erfindungsgemäße Anschlussverschraubung ist derart konzipiert. Hat der Heizungsbauer beim verlegen der Rohrleitungen Vor- und Rücklauf vertauscht, muss er sich mit einem sogenannten Umlenkstück behelfen. Diese Umlenkstücke sind von der Gehäuseform komplizierter als herkömmliche Hahnblöcke und unterscheiden sich in der äußeren Form, was zu optischen Beeinträchtigungen bzw. Beanstandungen durch den Kunden führt. Auch im Renovierungsfall, wen Heizkörper mit sogenannten Vorschaltgarnituren ersetzt werden sollen, kann in der Regel ein Ventilheizkörper nur über ein Umlenkstück angeschlossen werden, da bei Vorschaltgarnituren der Vorlauf meistens der äußere Anschluss ist. Bei der vorliegenden Anschlussverschraubung kann durch eine einfache Änderung des einteiligen Einsatzes die Position von Vor- und Rücklauf verändert werden, ohne dass die Anschlussverschraubung an sich verändert werden muss. Auch die mehrteilige Ausführungsform ist entsprechend anpassbar, wobei der im Heizkörper steckende Teil des Einsatzes so ausgeführt ist, dass sich darin die Massenströme des Heizmediums kreuzen und der Vorlauf von außen kommend nach innen in die Dichtgeometrie des Ventileinsatzes und damit in das Steigrohr geleitet wird und der Rücklauf vom unteren Anschluss des Heizkörpers kommend nach innen in den Einsatz im Gehäuse geleitet wird. Auch bei dieser Variante bleibt die Anschlussverschraubung an sich unverändert. Die Änderungen betreffen nur den Einsatz in der Anschlussverschraubung, welcher als ein einfaches Kunststoffteil ausgeführt sein kann.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht sind.
  • In den Zeichnungen zeigen
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung der Teile des erfindungsgemäßen Systems zum Anschluss eines Heizkörpers,
  • Fig. 2a eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zum Anschluss eines Heizkörpers mit der Rückansicht eines einlagigen bzw. der hinteren Platte eines zweilagigen Heizkörpers mit rechtsseitigem Anschluss und eingezeichnetem Strömungsverlaufs im Heizkörper,
  • Fig. 2b eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zum Anschluss eines Heizkörpers mit der Rückansicht eines einlagigen bzw. der hinteren Platte eines zweilagigen Heizkörpers mit linksseitigem Anschluss und eingezeichnetem Strömungsverlaufs im Heizkörper,
  • Fig. 3 eine schematische Darstellung einer einteiligen Anschlussverschraubung mit Heizkörperanschluss in Schnittdarstellung,
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung einer mehrteiligen Anschlussverschraubung mit Heizkörperanschluss in Schnittdarstellung,
  • Fig. 5 eine schematische Darstellung des Strömungsverlaufs im Heizkörper mit rechtsseitigem Anschluss mit Fußventil,
  • Fig. 6 eine Prinzipskizze einer einteiligen Anschlussverschraubung mit Heizkörperanschluss in Schnittdarstellung mit vertauschtem Vor- und Rücklauf,
  • Fig. 7 eine Prinzipskizze einer mehrteiligen Anschlussverschraubung mit Heizkörperanschluss in Schnittdarstellung mit vertauschtem Vor- und Rücklauf.
  • Der Strömungsverlauf in einem Heizkörper bei rechtsseitigem Anschluss ist in der Fig. 2a dargestellt. Die Fig. 2b zeigt den Strömungsverlauf in einem Heizkörper mit linksseitigem Anschluss. Der Heizmediumvorlauf V ist über die Anschlussverschraubung 8 und die Steigrohrleitung 3 zum Ventileinsatz 9 leitbar und der Heizmediumrücklauf R ist konzentrisch über das untere Anschlussteil 2 in die Anschlussverschraubung 8 rückführbar. Die Regelung des Massenstroms erfolgt durch das im Ventileinsatz 9 befindliche Ventil. Auf einer Seite des Heizkörpers 10 werden die Anschlussteile 1, 2 oben und unten mit einer Steigrohrleitung 3 verbunden. In vorzugsweise beiden Anschlussteilen 1, 2 ist am Ende der verbindenden Steigrohrleitung eine Dichtgeometrie für die Aufnahme von z. B. Ventileinsätzen vorgesehen. Die beiden Gehäuse der Anschlussteile 1, 2 verfügen über Anschlussöffnungen 6, 7, zum einen 6 zur strömungsmäßigen Anbindung an einen einlagigen oder zweilagigen Heizkörper 10 und zum anderen 7 zur Aufnahme einer Anschlussverschraubung 8 oder eines Ventileinsatzes 9.
  • Ein derartiger Heizkörper kann sowohl für die Anschlussart "Kompakt" gleichseitig (A-B; C-D), wechselseitig (A-D; C-B) oder reitend (B-D; D-B), als auch für die Anschlussart "Ventil" angeschlossen werden, wobei die Position des Ventils bei C oben am Heizkörper 10 ist und bei D die Anschlussverschraubung 8 zum Heizkreis seitlich neben dem Heizkörper 10 montiert wird, die den Heizmediumvorlauf über die verbindende Steigrohrleitung 3 nach oben zum Ventileinsatz 9 leitet. Der Heizmediumrücklauf wird vorzugsweise konzentrisch über den Anschluss D in die Anschlussverschraubung 8 zurückgeführt (Fig. 2a). Durch Drehen des Heizkörpers 10 über Kopf (entspricht dem Drehen um eine Achse die senkrecht im Schnittpunkt der Diagonalen AD mit CB durch die Frontfläche dringt) kann der identische Heizkörper 10 auf der gegenüberliegenden Seite angeschlossen werden, wobei dann das Ventil im Ventileinsatz 9 im Anschluss D und die Anschlussverschraubung 8 im Anschluss C anzubringen sind (Fig. 2b). Da sich die Anschlussverschraubung 8 seitlich neben dem Heizkörper 10 befindet und bis zur endgültigen Montage um die Achse BD (oder AD) drehbar ist, können die Zu- und Abflussrohrleitungen für das Heizmedium von unten (Bodenanschluss) oder von der Wand zum Heizkörper geführt werden ohne unterschiedliche Teile verwenden zu müssen.
  • Bei der Anschlussart mit Fußventil (Fig. 5), können alle Ausführungsformen von Heizkörpern auch einlagige, die mit der erfindunggemäßen Garnitur versehen sind angeschlossen werden, da hierbei nur am oberen Anschluss kein Ventil montiert werden muss (das Ventil ist Bestandteil des Fußventils). Der große Vorteil liegt darin, dass der gesamte durch das Fußventil geregelte Heizmediumvorlauf über die verbindende Rohrleitung nach oben geführt wird und so die Standardanschlussart "gleichseitig" hydraulisch nachgebildet wird. Die Anschlussverschraubung besteht im wesentlichen aus einem Doppel-T- förmig ausgebildeten Gehäuse 8.1 mit den Vor- und Rücklaufanschlüssen 8.10 bzw. 8.11 zum Heizkreis und einem im Gehäuse 8.1 angeordneten als Stellmittel dienenden drehbaren Einsatz 8.3, der auf einer Seite die koaxiale bzw. konzentrische Anbindung an den Heizkörperanschluss ermöglicht und auf der entgegengesetzten Seite über ein außerhalb des Gehäuses 8.1 zugängliches Bedienelement 8.2 drehbar ist. Durch Drehen des Einsatzes 8.3 im Gehäuse um die Längsachse (Heizkörperanschlussachse) mit Hilfe des Bedienelementes 8.2 können Vor- und Rücklaufanschluss 8.10 und 8.11 zum Heizkreis gemeinsam verschlossen werden. Ferner weist der Einsatz auf der Gegenseite der Heizkörperanschlussseite eine Verschließeinheit 8.4 auf. Die Verschließeinheit 8.4 ist vorzugsweise als Spindel ausgebildet, die über ein außerhalb des Gehäuses zugängliches Stellelement 8.7 bedienbar ist. Bedienelement 8.2 und Stellelement 8.7 sind zum Schutz mit einer Abdeckkappe 8.12 versehen. Das Stellelement 8.7 ist im vorliegenden Beispiel als Innensechskant ausgebildet, der mit einem Inbusschlüssel betätigt werden kann. So kann darüber durch Öffnen der Spindel 8.4 innerhalb des Einsatzes 8.3 ein Bypass zwischen Vor- und Rücklauf in der Anschlussarmatur freigegeben werden, wenn Vor- und Rücklauf zum Heizkreis hin geöffnet sind. Dadurch wird der Einsatz der Anschlussverschraubung im Einrohrsystem ermöglicht. Sind Vor- und Rücklauf zum Heizkreis geschlossen, kann der Heizkörper über die Spindel 8.4 entleert werden. Die Anbindung des Anschlussstutzens mit der Heizkörperanschlussseite zur Anbindung des Vor- und Rücklaufs erfolgt durch eine Ein-Punkt-Anbindung 8.5 über eine Einschraubtülle 8.8 und eine Überwurfmutter 8.9 und dem Einsatz 8.3.
  • In der Ausführung nach der Fig. 1 ist der Einsatz 8.3 einteilig ausgeführt und auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite zur Anbindung des Vorlaufs mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende 8.6 mit Ventilaufnahme verbunden. Der Einsatz ist dicht gegen das Steigrohrende 8.6 montiert und ohne Trennung im Bereich der Ein-Punkt-Anbindung 8.5.
  • In einer anderen Ausführung nach der Fig. 2 ist der Einsatz 8.3 mehrteilig ausgeführt und weist auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite zur Anbindung des Vorlaufs einen Teilabschnitt 8.3' auf, der auf einer Seite mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende 8.6 mit Ventilaufnahme verbunden ist. Auf der anderen Seite im Bereich der Ein-Punkt- Anbindung 8.5 ist eine dichte Trennung zu einem weiteren Teilabschnitt 8.3" des Einsatzes 8.3 vorgesehen. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft, da der Teilabschnitt 8.3' bei Montagearbeiten am Heizkörper verbleiben kann und so vor Beschädigungen und Verlust besser geschützt ist.
  • Die Anschlussverschraubung ist in beiden Figuren seitlich außerhalb neben dem Heizkörper angeordnet. Bis zum Abschluss der Montage ist die Anschlussverschraubung in horizontaler Richtung um die Längsachse drehbar, d. h. von der Anschlussposition Boden in die Anschlussposition Wand überführbar. Dadurch stehen verschiedene Montagemöglichkeiten offen.
  • Zur Verdeutlichung des Strömungsverlaufes des Wärmeträgermediums ist der Strömungsverlauf durch Pfeile angegeben. Die gestrichelt gezeichneten Pfeile zeigen den Strömungsverlauf des Bypass-Stromes bei Einrohrsystemen.
  • In den Fig. 6 und 7 werden weitere Varianten der Ausbildung des Einsatzes 3 gezeigt. Diese Varianten sind bei einem Vertauschen von Vor- und Rücklauf einsetzbar. In den Zeichnungen ist nur das Prinzip an sich dargestellt. Auf konstruktive Feinheiten wurde verzichtet. Bei der einteiligen Anschlussverschraubung gemäß der Fig. 6 wird dieses Problem dadurch gelöst, dass durch eine einfache Änderung des einteiligen Einsatzes 3 die Position von Vor- und Rücklauf verändert werden, ohne dass die Anschlussverschraubung an sich verändert werden muss. Dazu sind im Einsatz 3 Mittel 13 vorgesehen, die eine Führung des Heizmediumrücklaufs in den Anschlussstutzen 10 ermöglichen. Dabei handelt es sich um besonders ausgestaltete Strömungskanäle.
  • Auch die mehrteilige Ausführungsform ist nach Fig. 7 entsprechend anpassbar. Der im Heizkörper steckende Teilabschnitt 3' des Einsatzes 3 ist dabei so ausgeführt, dass sich darin die Massenströme des Heizmediums berührungsfrei kreuzen und der Vorlauf von außen kommend über das Steigrohrende 6 nach innen in die Dichtgeometrie des Ventileinsatzes und damit in das Steigrohr geleitet wird und der Rücklauf vom unteren Anschluss des Heizkörpers kommend nach innen in den Teilabschnitt 3" des Einsatzes 3 im Gehäuse 1 geleitet wird. Auch bei dieser Variante bleibt die Anschlussverschraubung an sich unverändert. Die Änderungen betreffen nur den Einsatz 3 in der Anschlussverschraubung, welcher als ein einfaches Kunststoffteil ausgeführt sein kann.

Claims (16)

1. System zum Anschluss eines Heizkörpers, der von einem Wärmeträgermedium durchströmt wird, wobei an einer Seite des Heizkörpers Anschlussteile (1, 2) vorgesehen sind, die über eine Steigrohrleitung (3) miteinander verbunden sind, und in den Gehäusen der beiden Anschlussteile (1, 2) jeweils am Ende der verbindenden Steigrohrleitung (3) Dichtgeometrien (4, 5) vorgesehen sind, ferner die Gehäuse der beiden Anschlussteile (1, 2) über Anschlussöffnungen (6, 7) verfügen, zum einen (6) zur strömungsmäßigen Anbindung an einen einlagigen oder zweilagigen Heizkörper (10) und zum anderen (7) zur Aufnahme einer Anschlussverschraubung (8) oder eines Ventileinsatzes (9).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Dichtgeometrie (4, 5) für die Aufnahme eines Ventileinsatzes oder einer Anschlussverschraubung (8) vorgesehen ist.
3. System nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit davon auf welcher Seite des Heizkörpers die Anschlussteile (1, 2) vorgesehen sind, die Anschlussöffnung (7) der Gehäuse der Anschlussteile (1, 2) entweder zur Aufnahme des Ventileinsatzes (9) dient, oder die Anschlussverschraubung (8) aufnimmt.
4. System nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizmediumvorlauf über die Anschlussverschraubung (8) und die Steigrohrleitung (3) zum Ventileinsatz (9) leitbar ist und der Heizmediumrücklauf konzentrisch in die Anschlussverschraubung (8) rückführbar ist.
5. System nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussverschraubung (8) bis zum Abschluss der Montage drehbar ist und seitlich rechts oder links angeordnet neben dem Heizkörper ist.
6. System nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper rechts oder linksseitig anschließbar ist.
7. System nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussverschraubung (8) aus einem Gehäuse (8.1) mit Anschlussstutzen zur Verbindung mit dem Heizkörper und dem Heizungsrohrsystem und mindestens einem Stellmittel zur Beeinflussung des Heizmediums in mindestens einem Strömungskanal durch das Gehäuse besteht,
wobei das Gehäuse (8.1) eine beidseitig offene Aufnahmebohrung aufweist,
die die zum Heizungsrohrsystem gerichteten Vor- und Rücklaufanschlussstutzen (8.10, 8.11) schneidet und einen als Stellmittel dienenden Einsatz (8.3) aufnimmt, der auf einer Seite zur Anbindung an den Heizkörperanschluss ausgestaltet ist,
und auf der entgegengesetzten Seite über ein außerhalb des Gehäuses (8.1) zugängliches Bedienelement (8.2) drehbar ist,
ferner der Einsatz auf der Gegenseite der Heizkörperanschlussseite eine Verschließeinheit (8.4) aufweist.
8. Anschlussverschraubung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8.1) im wesentlichen Doppel-T-förmig ausgebildet ist.
9. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindung des Anschlussstutzens mit der Heizkörperanschlussseite zur Anbindung des Vor- und Rücklaufs durch eine Ein-Punkt-Anbindung (8.5) über eine Einschraubtülle (8.8) und eine Überwurfmutter (8.9) erfolgt.
10. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (8.3) einteilig ausgeführt ist und auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite zur Anbindung des Vorlaufs mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende (8.6) mit Ventilaufnahme verbunden ist.
11. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (8.3) mehrteilig ausgeführt ist und auf der zum Heizkörperanschluss gerichteten Seite zur Anbindung des Vorlaufs einen Teilabschnitt (8.3') aufweist, der auf einer Seite mit dem Heizkörperanschluss, insbesondere einem Steigrohrende (8.6) mit Ventilaufnahme verbunden ist, wobei auf der anderen Seite im Bereich der Ein-Punkt-Anbindung (8.5) eine dichte Trennung zu einem weiteren Teilabschnitt (8.3") des Einsatzes (8.3) vorgesehen ist.
12. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschließeinheit (4) eine Spindel ist.
13. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel über ein außerhalb des Gehäuses zugängliches Stellelement (7) bedienbar ist.
14. Anschlussverschraubung nach den Ansprüchen 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Gehäuse (1) bis zum Abschluss der Montage um die Längsachse von der Anschlussposition Boden in die Anschlussposition Wand überführbar ist.
15. Anschlussverschraubung nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (3) Mittel (13) aufweist, die eine Veränderung der Positionen von Vor- und Rücklauf (10, 11) erlauben.
16. Anschlussverschraubung nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (3) mehrteilig ausgeführt ist, wobei der im Heizkörper steckende Teilabschnitt (3') des Einsatzes (3) so ausgeführt ist, dass sich darin die Massenströme des Heizmediums berührungsfrei kreuzen.
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