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DE602004002339T2 - Ventil - Google Patents

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DE602004002339T2
DE602004002339T2 DE602004002339T DE602004002339T DE602004002339T2 DE 602004002339 T2 DE602004002339 T2 DE 602004002339T2 DE 602004002339 T DE602004002339 T DE 602004002339T DE 602004002339 T DE602004002339 T DE 602004002339T DE 602004002339 T2 DE602004002339 T2 DE 602004002339T2
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DE
Germany
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valve
valve according
shut
middle chamber
passage
Prior art date
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DE602004002339T
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English (en)
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Paul Hardman
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Spirax Sarco Ltd
Original Assignee
Spirax Sarco Ltd
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Publication date
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Application filed by Spirax Sarco Ltd filed Critical Spirax Sarco Ltd
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Revoked legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/44Details of seats or valve members of double-seat valves
    • F16K1/443Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series
    • F16K1/446Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series with additional cleaning or venting means between the two seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Ventil und insbesondere ein Doppel-Absperrventil mit einer Ablassmöglichkeit.
  • Doppel-Absperrventile werden für Gesundheits- und Sicherheitszwecke eingesetzt, um Arbeitskräfte zu schützen, welche auf einem isolierten Teil eines Systems wie einer Dampfleitung arbeiten.
  • Ein Doppel-Absperrventil ist in der WO 02/29303 offenbart. Dieses Ventil enthält zwei Drehkugelventile, die in Reihe geschaltet in einem gemeinsamen Ventilkörper angeordnet sind. Ein Ablassventil ist zwischen die Drehkugelventile gesetzt, um Druck abzubauen, der zwischen ihnen aufgebaut wird, wenn sich die Kugelventile in ihren geschlossenen Positionen befinden.
  • Da die Kugelventile nebeneinander entlang einem geraden Flüssigkeitsströmungsweg zwischen Endseiten des Ventilkörpers angeordnet sind, wird bezüglich der Gesamtlänge des Ventilkörpers eine Zwangsbedingung gestellt, wodurch es schwierig sein kann, eine gewünschte Abmessung zwischen den Seiten zu erreichen, um das Ventil mit einem bestehenden einfachen Isolationsventil austauschbar zu machen.
  • Die FR-A-588211 offenbart ein Ventil mit einem Ventilkörper, der gegenüberliegend angeordnete Verbindungsabschnitte aufweist, wobei sich Einlass- und Auslasspassagen jeweils von den Verbindungsabschnitten innerhalb des Körpers zu einer mittleren Kammer erstrecken, wobei die mittlere Kammer mit den Einlass- und Auslasspassagen durch jeweilige Öffnungen in Verbindung steht, wobei jede Öffnung unabhängig durch ein jeweiliges Ventilelement verschließbar ist, welches Ventilelement in Kontakt mit der Öffnung und aus diesem heraus bewegbar ist, wodurch die mittlere Kammer gegen die jeweiligen Einlass- oder Auslasspassage isolierbar ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen die Öffnungen Ventilsitze, die durch jeweilige Ventilsitzkomponenten definiert sind, welche an den Körper gepasst sind, und die Verbindungsabschnitte weisen parallele Kupplungsflächen auf.
  • Vorzugsweise ist eine Entlüftungspassage bzw. Ablasspassage zum Entlüften der mittleren Kammer, wenn beide Öffnungen geschlossen sind, vorhanden. Ein Absperrventil kann vorhanden sein, um die Strömung durch die Entlüftungspassage zu steuern. Die Entlüftungspassage kann mit einer Entlüftungsleitung in Verbindung stehen, welche ein offenes Ende aufweist, um es zu ermöglichen, die mittlere Kammer in die Atmosphäre oder in einen geeigneten Behälter, der unterhalb des offenen Endes der Entlüftungsleitung vorhanden ist, zu entlüften.
  • In bevorzugten Ausführungsformen sind die Ventilelemente in Kontakt mit den jeweiligen Ventilsitzen entlang Achsen bewegbar, welche in einer gemeinsamen Ebene parallel zu den Kupplungsflächen liegen, und sie können aus diesem Kontakt heraus bewegt werden. Folglich sind die Ventilelemente entlang dem Ventilkörper zwischen den Kupplungsflächen an der gleichen Position. Dies ermöglicht es, dass die Abmessung zwischen den Flächen des Ventils minimiert werden kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Bewegungsachsen der Ventilelemente miteinander ausgerichtet, wobei sich die Ventilelemente entlang der gemeinsamen Achse in entgegengesetzte Richtungen in Kontakt mit den Ventilsitzen bewegen. Betätigungselemente, bspw. Handräder, für die Ventilelemente sind somit auf gegenüberliegenden Seiten des Ventilkörpers vorhanden.
  • In einer alternativen Ausführungsform schneiden die Bewegungsachsen der Ventilelemente einander. Dies ermöglicht es, dass das Ventil mit den Betätigungselementen so ausgestattet werden kann, dass die Ventilelemente in einer leichter zugänglichen Weise in einigen Installationen vorhanden sein können. Der Neigungswinkel kann ein beliebiger geeigneter Winkel sein, der in eine spezielle Installation passt, und das Ventil kann in einem Bereich von verschiedenen Winkeln zur Verfügung gestellt werden. Bspw. kann ein individuelles Ventil einen Schnittwinkel im Bereich von 60° bis 180° haben, wobei spezifische Varianten Schnittwinkel von 80°, 90° und 120° aufweisen, zusätzlich zu einer Variante, welche ausgerichtete Achsen (d.h. einen Schnittwinkel von 180°) aufweist.
  • In den bevorzugten Ausführungsformen weist jedes Ventilelement eine Dichtfläche auf, die bspw. in Angriff an einen jeweiligen Ventilsitz vorhanden ist, welcher sich transversal zur Bewegungsachse erstreckt. Jeder Ventilsitz kann kreisförmig sein, wobei er die jeweilige Öffnung umgibt.
  • Die Bewegung der Ventilelemente in den Kontakt mit den jeweiligen Ventilsitzen und aus diesem heraus kann durch eine drehbare Spindel bewerkstelligt werden, die in Bezug auf den Ventilkörper durch eine Balgdichtung oder eine Stopfbuchsendichtung abgedichtet werden kann.
  • Die Kopplungsflächen des Ventilkörpers können auf Kopplungsflanschen vorhanden sein, und der Abstand zwischen den Kopplungsflächen kann im Wesentlichen den Ingenieurstandard entsprechen, wie bspw. EN558 und ASME B16.10. Diese Standards definierten die Abmessung zwischen den Flächen von Pipelinekomponenten in Bezug auf den inneren Durchmesser der Pipeline.
  • Im Zusammenhang mit dieser Erläuterung bedeutet "Wesentliches Übereinstimmen" mit einem Ingenieurstandard; dass der fragliche Abstand ausreichend nahe an demjenigen, welcher durch den Standard spezifiziert ist, liegt, um es zu ermöglichen, dass das fragliche Produkt ein Produkt ersetzt; das genau mit dem Standard übereinstimmt, ohne eine Modifikation der Röhrenumgebung zu erfordern.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um deutlicher zu zeigen, wie sie ausgeführt werden kann, wird nun beispielhaft Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen. In diesen:
  • zeigt 1 ein Doppel-Absperrventil;
  • ist 2 eine Schnittansicht des Ventils von 1;
  • entspricht 3 1, zeigt jedoch eine alternative Ausführungsform;
  • zeigt 4 eine andere Ausführungsform des Doppel-Absperrventils; und
  • ist 5 eine Schnittansicht des Ventils von 4.
  • 1 zeigt ein Ventil, das einen Ventilkörper 2 aufweist, der mit Endflanschen 4, 6 versehen ist, die jeweilige Kupplungsflächen 8, 10 aufweisen. Gegenüberliegend angeord nete Ventilbetätigungseinheiten 12, 14 sind mit dem Körper 2 verbunden, wobei jede ein Ventilbetätigungselement 16, 18 in Form eines Handrades aufweist.
  • Ein Absperrventil 22 ist an den Ventilkörper 2 gepasst, um die Strömung von einer Entlüftungspassage 58 (2) zu einer Entlüftungsleitung 20 zu steuern. Einlass- und Auslasspassagen 24, 26 sind innerhalb des Körpers 2 ausgebildet und öffnen sich an den Flächen 8, 10. Die Passagen 24, 26 stehen mit Ventilkammern 28, 30 in Verbindung, welche voneinander durch eine Wand 32 getrennt sind. Eine Passage, welche eine mittlere Kammer 34 definiert, erstreckt sich durch die Wand 32 und ist mit Ventilsitzeinschüben 36, 38 versehen, welche in die Ventilkammern 28, 30 vorstehen und von der benachbarten Oberfläche der Wand 32 aus vorstehen. Die Kammer 34 hat einen umfangsseitigen radialen Fortsatz 40, welcher eine Barriere gegen das Austreten durch das Material der Wand 32 bildet.
  • In dem in 2 gezeigten Zustand ist die mittlere Kammer 34 gegen die Ventilkammern 28, 30 durch jeweilige Ventilelemente 42, 44 isoliert, welche an den Ventilsitzen 36, 38 angreifen. Die Ventilelemente 42, 44 sind, mit etwas Kippfreiheit, auf Spindeln 46, 48 angebracht, die jeweils auf herkömmliche Weise in den Betätigungseinheiten 12, 14 durch Rotation mittels der Handräder 16, 18 gelagert sind, um die Ventilelemente 42, 44 gegen die Ventilsitze 36, 38 und von diesen weg zu bewegen.
  • Die Betätigungseinheiten 12, 14 sind mit dem Körper 2 vernietet, wobei ein jeweiliger Becher 50, 52 eine Aufnahme bildet. Ein Balg 54, 56 ist abdichtend an jedem Ende mit dem Becher 50, 52 verbunden, um Dichtungen zwischen den Ventilkammern 28, 30 und der Außenseite zu bilden.
  • Die Entlüftungspassage 58 erstreckt sich von der mittleren Kammer 34 und führt zur Entlüftungsleitung 20 über das Absperrventil 22.
  • In dem in 2 gezeigten Zustand ist das Ventil geschlossen, und somit wird eine Strömung von der Einlasspassage 24 zur Auslasspassage 26 durch den Kontakt zwischen den Ventilelementen 42, 44 mit den jeweiligen Ventilsitzen 36, 38 verhindert. Selbst wenn ein Leck zwischen einem der Ventilelemente 42, 44 und seinem Sitz 36, 38 auftritt, verhindert das andere Ventilelement eine Strömung durch die mittlere Passage 34.
  • Wenn ein Leck am stromaufwärts gelegenen Ventilelement 42 auftritt, tritt Fluid in die mittlere Kammer 34 ein, fließt jedoch durch die Entlüftungspassage 58 ab, so dass der Aufbau von Druck innerhalb der mittleren Kammer 34 verhindert wird. Wenn das Material des Körpers 2, bspw. ein Gussmaterial wie Eisen, porös wird, wird der Durchtritt von Fluid zwischen den Ventilkammern 28, 30 durch den Fortsatz 40 verhindert oder zumindest eingeschränkt, da jedes Fluid, das in den Fortsatz 40 eintritt, in die mittlere Kammer 34 und dann durch die Entlüftungspassage 58 abgelassen wird.
  • Folglich stellt das in den 1 und 2 gezeigte Ventil ein hochzuverlässiges Absperrmittel zur Verfügung, um zu verhindern, dass Fluid stromaufwärts des Ventils in die Rohrleitung und andere Komponenten, die sich stromabwärts des Ventils befinden, fließt.
  • Es ist anzumerken, dass die Ventilelemente 42, 44 beim Betrieb entlang einer gemeinsamen Achse 60 bewegt werden, welche die Rotationsachse der Spindeln 46, 48 ist. Somit liegen die Bewegungsachsen der Ventilelemente 42, 44 in einer gemeinsamen Ebene, die parallel zu den Kupplungsflächen 8, 10 ist. Dies bedeutet, dass die Abmessung des Ventils von Fläche zu Fläche (d.h. der Abstand zwischen den Kupplungsflächen 8 und 10) minimiert werden kann, wodurch es diesem Abstand zwischen den Flächen ermöglicht wird, den relevanten Ingenieurstandards, bspw. EN558 und ASME B16.10, zu entsprechen.
  • 3 zeigt eine Modifikation des in 2 gezeigten Ventils. In der Ausführungsform von 2 sind die Balgdichtungsanordnungen 50, 54; 52, 56 durch eine Stopfbuchsendichtung ersetzt, welche eine Stopfbuchse 62 umfasst, auf die eine Druckplatte 64 einwirkt, um Dichtungen 66 zu komprimieren. Die Dichtungen 66 greifen an den Spindeln 46, 48 an, um Lecks durch die Ventilkammern 28, 30 zu verhindern.
  • Dem in 3 gezeigten Ventil fehlt der radiale Fortsatz 40 von der mittleren Kammer 34 aus, wobei ein solcher Fortsatz jedoch, falls dies erforderlich ist, eingeschlossen werden kann.
  • Die 4 und 5 zeigen ein Ventil ähnlich demjenigen der 1 und 2, mit der Ausnahme, dass die Ventilelemente 42, 44 in Kontakt mit den Sitzen 36, 38 entlang Achsen 68, 70, welche einander unter 90° schneiden, und aus diesem Kontakt heraus bewegt werden. Es ist anzumerken, dass andere Schnittwinkel möglich sind, um gegebenen Umständen gerecht zu werden. Ein Vorteil der in den 4 und 5 gezeigten Anordnungen liegt darin, dass die Handräder 16, 18 für einen erleichterten Zugang positioniert werden können, während die Entlüftungspassage 58 am Boden der mittleren Kammer 34 beibehalten wird.
  • Detaillierter ist anzumerken, dass im Vergleich zu dem in 1 gezeigten Ventil die Betätigungseinheit 14, einschließlich des Ventilelements 44 und der zugehörigen Komponenten, in der Ausführungsform der 4 und 5 über 90° nach oben gedreht wurde. Diese Anordnung ermöglicht es, dass das Ventil bspw. direkt an eine Wand zur rechten Seite des Ventils gesetzt werden kann, wie in 5 gezeigt.
  • Die mittlere Kammer 34 ist in der Ausführungsformen der 4 und 5 bogenförmig, wobei sich die Entlüftungspassage 58 auf ihrem äußeren Radius befindet.
  • Bei dem in den 4 und 5 gezeigten Ventil wird eine Balgdichtungsanordnung für die Ventilspindeln 46, 48 verwendet, ähnlich der Anordnung der 1 und 2, wobei jedoch anzumerken ist, dass auch eine Stopfbuchendichtungsanordnung, wie in 3 gezeigt, verwendet werden könnte.
  • Die Struktur der in den Figuren gezeigten Ventile ermöglicht es, dass die Abmessung von Fläche zu Fläche gleich derjenigen eines einfachen Absperrventils desselben Bohrungsdurchmessers gemacht werden kann. Somit kann ein erfindungsgemäßes Ventil ein bestehendes Einzelabsperrventil ersetzen, ohne dass eine Neuanordnung der benachbarten Rohrleitung erforderlich ist.

Claims (14)

  1. Ventil, aufweisend ein Ventilkörper (2) mit gegenüberliegend angeordneten Verbindungsabschnitten (8, 10), Einlass- und Auslasspassagen (24, 26), die sich jeweils von den Verbindungsabschnitten (8, 10) innerhalb des Körpers (2) zu einer mittleren Kammer (34) erstrecken, wobei die mittlere Kammer (34) mit den Einlass- und Auslasspassagen (24, 26) durch jeweilige Öffnungen (36, 38) in Verbindung steht, wobei jede Öffnung (36, 38) unabhängig durch ein jeweiliges Ventilelement (42, 44) verschließbar ist, welches Ventilelement in Kontakt mit der Öffnung (36, 38) und aus diesem heraus bewegbar ist, wodurch die mittlere Kammer gegen die jeweilige Einlass- oder Auslasspassage (24, 26) isolierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (36, 38) Ventilsitze umfassen, die durch jeweilige Ventilsitzkomponenten definiert sind, welche an den Körper (2) gepasst sind, und dass die Verbindungsabschnitte (8, 10) parallele Kupplungsflächen aufweisen.
  2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Entlüftungspassage (58) vorhanden ist, welche sich in die mittlere Kammer (34) an einer Position zwischen den Ventilsitzkomponenten (36, 38) öffnet.
  3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Absperrventil (22) vorhanden ist, um die Strömung durch die Entlüftungspassage (58) zu steuern.
  4. Ventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungspassage (58) mit einer Entlüftungsleitung (20) in Verbindung steht, wobei das Ende der Entlüftungsleitung (20), das von der Entlüftungspassage (58) entfernt ist, offen ist.
  5. Ventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilelemente (42, 44) entlang jeweiliger Bewegungsachsen (60, 68, 70), welche in einer gemeinsamen Ebene parallel zu den Kupplungsflächen (8, 10) liegen, in Kontakt mit den jeweiligen Ventilsitzen und aus diesem Kontakt bewegt werden können.
  6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachsen (60) der Ventilelemente (42, 44) miteinander ausgerichtet sind, wobei die Ventilelemente (42, 44) in einander entgegengesetzte Richtungen beweglich sind, um die jeweiligen Öffnungen (36, 38) zu verschließen.
  7. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachsen (68, 70) der Ventilelemente (42, 44) einander schneiden.
  8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachsen (68, 70) der Ventilelemente (42, 44) einander unter einem Winkel von 90° schneiden.
  9. Ventil nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ventilelement (42, 44) eine Dichtfläche aufweist, die sich transversal zur Bewegungsachse (60, 68, 70) erstreckt.
  10. Ventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ventilsitz kreisförmig ist.
  11. Ventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ventilelement (42, 44) auf eine Spindel (46, 48) montiert ist, welche relativ zum Ventilkörper (2) verschiebbar ist, wobei die Spindel (46, 48) in Bezug auf den Ventilkörper (2) durch eine Balgdichtung (54, 56) abgedichtet ist.
  12. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ventilelement (42, 44) auf einer Spindel (46, 48) montiert ist, welche relativ zum Ventilkörper (2) verschiebbar ist, wobei die Spindel (46, 48) in Bezug auf den Ventilkörper (2) durch eine Stopfbuchsendichtung (62, 66) abgedichtet ist.
  13. Ventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Kupplungsflächen (8, 10) im Wesentlichen den Ingenieurstandards EN558 und/oder ASME B16.10 entspricht.
  14. Verfahren zum Ersetzen eines Ventils in einem Rohrsystem, gemäß dem ein Einzelabsperrventil durch ein Doppelabsperrventil gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ersetzt wird, wobei der Abstand zwischen den Flächen des Doppelabsperrventils im Wesentlichen identisch mit dem Abstand zwischen den Flächen des Einzelabsperrventils ist.
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Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation