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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und seitlichen
Ausrichten von einzelnen Bogen aus flexiblem Werkstoff bei bogenverarbeitenden
Maschinen in einer Ausbildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
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Bei
bogenverarbeitenden Maschinen, wie Buchdeckenmaschinen, Falzmaschinen,
Klebebindern, Druckmaschinen usw., sind u.a. Transporttische vorgesehen,
die das Transportieren der Bogen zwischen den einzelnen Verarbeitungsschritten
realisieren bzw. die Bogen der Verarbeitung zuführen. Beim Transportieren wird
der Bogen gleichzeitig an einem als Anlagekante dienenden Führungslineal seitlich
ausgerichtet. Bekannt sind Transporttische mit schräg zur Bogentransportrichtung
angeordneten Transportwalzen, mit einem Führungslineal, an dem sich die
Bogen mit ihrer Längskante
anlegen, und mit dem Führungslineal
benachbarten, genau über
den Transportwalzen angeordneten, frei beweglichen, aber in einer
Führungsleiste
genau geführten
Belastungskugeln. Die Auslegeschrift
DE
12 21 245 zeigt beispielhaft einen solchen Transporttisch.
In der Offenlegungsschrift
DE
21 39 423 ist ein Transporttisch dargestellt, bei dem statt
der Transportwalzen ein endlos umlaufendes Schrägförderband vorgesehen ist. Die
DE 44 36 681 A1 zeigt
einen Transporttisch mit einem Führungslineal
und quer zu diesem angeordneten, angetriebenen Transportwalzen sowie
gegen deren Mantelfläche
belasteten, frei drehbaren und dem Führungslineal benachbarten Transportrollen.
Die Achsen der Transportwalzen erstrecken sich senkrecht zum Führungslineal,
während
die Achsen der Transportrollen gegen die der Transportwalzen zum
Führungslineal
geneigt sind. Zur Anwendung kommen auch Transporttische, bei denen
statt einer Vielzahl von Transportwalzen ein entlang des Führungslineals
angeordnetes Förderband
zum Einsatz kommt.
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Zur
gleichzeitigen Ausrichtung des Bogen an der vorderen Kante und an
einer Kante längs
der Transportrichtung wird der Bogen an Vordermarken und an Seitenmarken
angelegt. Dabei wird der Bogen mit geringer Kraft gegen die Anlagemarken
geschoben oder gezogen. Transportelemente wie Bänder, Bürsten, Rollen, Zugsegmente
oder Saugplatten gleiten mit geringer Andruckkraft über den
Bogen und bringen ihn mit Hilfe der Gleitreibung in die richtige Endposition.
Die
EP 1 035 050 A2 zeigt
das seitliche Ausrichten mit Hilfe von Ziehmarken. Der Bogen wird über Andruckrollen
gegen eine Ziehschiene gedrückt oder
angesaugt und die Ziehschiene nimmt den Bogen seitlich mit, bis
die Bogenkante an die Seitenmarke stößt und die Ziehschiene durch
diesen erhöhten
Widerstand unter dem Bogen zu gleiten beginnt. Der Bogen kann dabei
gleichzeitig auch zur gegenüberliegenden
Kante gezogen werden, wodurch der Bogen quer zur Transportrichtung
gestrafft wird und sich wesentlich präziser an die weiteren Förder- und/oder
Verarbeitungseinrichtungen übergeben läßt.
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Bekannt
sind außerdem
Vorrichtungen zum Transportieren von Bogen, bei denen die einzelnen Bogen
von an der Hinterkante wirkenden Mitnehmern vorgeschoben und dabei
mit ihren Längskanten in
kanalartig gestalteten Führungsschienen
seitlich geführt
werden. Zur Gewährleistung
eines einwandfreien Vorschubs ist die Führungsbreite zwischen den beiden
Schienen größer einzustellen
als die maximal zu erwartende Breite eines Bogens. Entsprechend
ungenau ist die Ausrichtung bei einem Großteil der transportierten Bogen.
Das seitliche Ausrichten über
Ziehmarken hat seine Grenzen bei einem ungünstigen Verhältnis von
Länge zu
Breite der Bogen. Ein schmaler Bogen, wie z.B. ein Hängestreifen beim
Hängen
von mit einem dreiteiligen Deckenbezug versehenen Buchdecken mit
einem schmalen Bezugszuschnitt für
den Rücken,
kann die durch die Ziehschiene eingebrachte Kraft aufgrund seiner
geringen Eigensteifigkeit nicht auf sein hinteres Ende übertragen
und er legt sich daher mit seiner Seite nur vorne an die Anlagemarken
an.
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Beim
Beziehen (Überziehen)
von mit einem dreiteiligen Deckenbezug versehenen Buchdecken mit
zwei nebeneinander liegenden Bezugszuschnitten für die Deckelpappen müssen die
einander zugewandten Längskanten
der Bogen parallel ausgerichtet der weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Beim
Spiegeln von Buchdecken, Ordnern oder auch Spielbrettern mit zwei
Zuschnitten müssen
die Bogen nach außen,
die Außenkante
der Deckelpappen berücksichtigend,
ausgerichtet werden. O.g. Transporttische mit schräg angeordneten
Förderbändern oder Transportwalzen
sind für
diese Alternativen in der Weiterverarbeitung nicht geeignet. Bei
den Transporttischen sind aus konstruktiven Gründen die Förderelemente wie Förderband
oder Transportwalzen fest und die Führungslineale darüber verschieblich angeordnet.
Hierbei besteht die Gefahr, dass ein dünner Bogen in den Spalt zwischen
den Förderelementen
und dem Führungslineal
gerät und
somit das Führungslineal
unterläuft.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der vorgenannten
Art zu schaffen, die bei einfacher Konstruktion ein zuverlässiges Ausrichten
eines oder auch mehrerer parallel transportierter Bogen ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Die
Erfindungsidee liegt darin, dass ein orthogonal aufgestelltes Förderband
zum Einsatz kommt, oberhalb dessen das Führungslineal, ausgestattet
mit einem Tragabsatz für
die auszurichtende Kante des Bogens, positionierbar angeordnet ist.
Die schräg
gestellten Ausrichträder
sind angetrieben und wirken im Bereich des Tragabsatzes belastet
auf dem Bogen. Die Ausrichtung kann an beliebiger Stelle auf dem
Förderband
stattfinden und die Richtung der Ausrichtung, also nach links oder
nach rechts, ist entsprechend den weiteren Verarbeitungsbedingungen
frei wählbar,
d.h. nicht durch die Anordnung des Förderbandes vorgegeben. Auch
wird das gleichzeitige Ausrichten von zwei oder mehr Bogen auf einem Förderband
ermöglicht.
Durch den Antrieb der Ausrichträder
wirkt eine unverzügliche
Ausrichtbewegung auf den Bogen ein, denn sie muss nicht mehr wie
bisher indirekt aus der Bewegung des auszurichtenden Bogens herbeigeführt werden.
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Bevorzugte
Ausbildungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Besonders hervorzuheben ist, dass vorzugsweise der Antrieb der Ausrichträder durch
das Abgreifen der linearen Bewegung des Förderbandes erfolgt, indem ein
Reibrad auf den Teil des Förderbandes
gedrückt
wird, der nicht durch die zu transportierenden Bogen abgedeckt ist.
Hierdurch ist eine konstruktiv einfache Gestaltung der Vorrichtung
bis hin zur freien Wahl der Wirkpositionen der Ausrichträder gegeben. Zweckmäßig ist
es nach Anspruch 11, das jeweilige Ausrichtrad mit seinen Antriebsmitteln
in einer kompakten Ausrichteinheit anzuordnen, die an einer beliebigen
Stelle entlang des Führungslineals
positionierbar ist. Führungslineal
und ein oder mehrere Ausrichteinheiten wiederum bilden die sogenannte
Ausrichtschiene, die als Wechselteil gestaltet an beliebigen Positionen
eingesetzt werden kann.
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Die
Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
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1a bis 1c zeigen
in orthogonalen Ansichten eine Ausrichteinheit und zwar
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1a in
einer Vorderansicht
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1b in
einer Linksansicht, gemäß Schnitt A-A
in 1a
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1c in
einer Draufsicht
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2 zeigt
in perspektivischer Darstellung einen Nutzenanleger einer Buchdeckenmaschine
mit anschließender
Transportstrecke und zwar für
den Einsatzfall zum Hängen
von Buchdecken mit einem schmalen Bezugszuschnitt für den Rücken
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3 zeigt
den gleichen Nutzenanleger für den
Einsatzfall zum Überziehen
von Buchdecken mit zwei nebeneinander liegenden Bezugszuschnitten für die Deckelpappen
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4 zeigt
den gleichen Nutzenanleger beim Verarbeiten von einteiligen Bezugszuschnitten
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5 zeigt
in gleicher perspektivischer Darstellung wie die 2 bis 4 ein
Transportsystem zum Transportieren und Ausrichten von Bogen längs einer
größeren Transportstrecke.
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Die 1a bis 1c zeigen
in orthogonalen Ansichten eine Ausrichteinheit 12, die
auf einem Führungslineal 2 befestigt
ist. Das Führungslineal 2 ist
mit einem Tragabsatz 2a ausgebildet, auf dem ein Bogen 1 mit
seiner auszurichtenden Kante während des
Transports aufliegt, und es sind Führungen 5 vorgesehen,
die zusammen mit dem Tragabsatz 2a eine kanalartige Aufnahme
für den
Bogen 1 bilden. Der Bogen 1 wird, wie aus den 2 bis 6 ersichtlich, auf einem Förderband 3 bzw. 40 transportiert,
oberhalb dessen das Führungslineal 2 bzw. 43 mit
geringst möglichem
Abstand angeordnet ist.
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Die
Ausrichteinheit 12 besteht im Wesentlichen aus einem Klotz 16,
einer in dem Klotz 16 frei drehbar gelagerten Zwischenwelle 7 mit
beidseitig aufgezogenen Rädern 17 und
endseitig frei schwenkbar angebrachten Hebeln 9 und 10,
einer auf dem Klotz 16 befestigten Platte 15 mit über Druckfedern
gesicherten Einstellschrauben 11 und aus einem im Hebel 9 drehbar
gelagerten Ausrichtrad 4 sowie einem im Hebel 10 drehbar
gelagerten Reibrad 6, wobei diese Räder 4 und 6 jeweils
mit den zugeordneten Rädern 17 der
Zwischenwelle 7 in der Art eines Reibradgetriebes 8 im
Eingriff stehen.
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Das
Reibrad 6 liegt durch Eigengewicht belastet auf der von
dem Bogen 1 unbedeckten Tragseite des Förderbandes 3 auf und
greift dessen lineare Bewegung als Drehbewegung ab, die über die
Reibradgetriebe 8 auf das Ausrichtrad 4 übertragen
wird, das damit angetrieben ist. Das Ausrichtrad liegt ebenfalls
durch Eigengewicht belastet im Bereich des Tragabsatzes 2a auf
dem Bogen 1 auf und transportiert diesen aufgrund seiner
zum Führungslineal 2 geneigten
Achse mit einer gegenüber
der Transportrichtung des Förderbandes 3 leicht
schräg
zum Führungslineal 2 gerichteten
Förderbewegung,
bis die Kante des Bogens 1 an dem Führungslineal 2 anliegt. Die
Komponente in Richtung des Führungslineals 2 gleitet
fortan über
dem Bogen 1 und hält
ihn aufgrund der Gleitreibung sicher am Führungslineal 2.
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Die
Verbindungslinien zwischen den Drehpunkten der Hebel 9, 10 auf
der Zwischenwelle 7 und den jeweiligen Drehpunkten der
Räder 4 und 6 verlaufen
im stumpfen Winkel zur Transportrichtung des Bogens 1,
wobei sich in Transportrichtung gesehen der Drehpunkt des Hebels 10 vor
dem Drehpunkt des Reibrades 6 befindet während der
Drehpunkt des Hebels 9 hinter dem Drehpunkt des Ausrichtrades 4 angeordnet
ist. Durch diese Anordnung und der erzeugten Drehbewegungen wirken
die Räder 4 und 6 nicht nur
durch ihr Eigengewicht belastet auf dem Förderband 3 bzw. dem
Bogen 1 ein, sondern sie ziehen sich sogar durch Schwenkung
ihrer zugehörigen
Hebel 9, 10 selbsttätig dagegen. Die Schwenkbereiche der
Hebel 9 und 10 werden durch die Einstellschrauben 11 begrenzt,
womit sich hierüber
die Möglichkeit der
Belastungseinstellung ergibt.
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In
den 2 bis 4 ist ein Nutzenanleger 20 dargestellt,
in dem die erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Transportieren von Bezugszuschnitten 1a, 1b, 1c und
gleichzeitigen Ausrichten einer Kante zur Anwendung kommt. Der Nutzenanleger
weist ein Magazin 21 auf, in dem Stapel von Bezugszuschnitten 1a, 1b, 1c zur
Verarbeitung bereitgestellt sind. Zum Vereinzeln der Bezugszuschnitte 1a, 1b, 1c wird die
vordere Kante des jeweils untersten von einem Sauger 22 abgekippt
und in die entstehende Lücke zum
darüberliegenden
wird ein mit Blasluft beaufschlagter Stapelheber 23 eingeschwenkt.
Der unterste Bezugszuschnitt wird dann von einem vor und zurück bewegten
Förderband 24 mit
abwechselnd mit Saug- und Blasluft beaufschlagbaren Bohrungen bis zu
einer Abzugswalze 25 mit zugeordneten Andruckrollen 26 vorgeschoben,
die fortan dessen Abzug übernimmt
und ihn an ein Förderband 3 übergibt.
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Das
Förderband 3 fördert den
Bezugszuschnitt 1a, 1b, 1c bis zu den
Vordermarken 36, an denen dessen Vorderkante durch einen
bestimmten Überhub
des Förderbandes 3 ausgerichtet
wird. Während
des Transports liegt wenigstens eine seitliche Kante des Bezugszuschnittes 1a, 1b, 1c auf
dem Tragabsatz 2a des Führungslineals 2 auf
und gelangt in den Wirkbereich von in diesem Fall zwei in bestimmten
Abständen
hintereinander angeordneten, diese Kante zum Führungslineal 2 hin
ausrichtenden und darüber
hinaus den Transport mit dem Förderband 3 sicherstellenden
Ausrichteinheiten 12. Es sind Ausrichteinheiten 12a für die Ausrichtung
der rechten Kante und Ausrichteinheiten 12b für die linke Kante
vorgesehen. Ihr Einsatz ist abhängig
vom jeweiligen Einsatzfall des Nutzenanlegers 20.
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Der
Nutzenanleger 20 ist geeignet zum Verarbeiten von schmalen
Bezugszuschnitten 1a, wie sie zum Hängen von mit einem dreiteiligem
Deckenbezug versehenen Buchdecken für den Rückenbereich benötigt werden.
Je nach Qualität
des Bezugszuschnittes 1a wird entweder die rechte oder
die linke Kante ausgerichtet. Beim Überziehen dieser Buchdecken
mit zwei Bezugszuschnitten 1b für die Deckelpappen werden die
beiden Bezugszuschnitte 1b gleichzeitig verarbeitet. Diese
müssen
mit ihren benachbarten Seitenkanten zueinander parallel ausgerichtet
werden. Der rechte Bezugszuschnitt 1b wird demnach mit
linken Ausrichteinheiten 12b an der linken Kante ausgerichtet,
während
der linke Bezugszuschnitt 1b mit rechten Ausrichteinheiten 12a an
der rechten Kante ausgerichtet wird. Beim Einsatzfall in 4 wird
ein einteiliger Bezugszuschnitt 1c, der z.B. beim normalen
Deckenmachen oder beim Spiegeln von Buchdecken, Spielbrettern, Ordnern
u.a. verarbeitet wird, gleichzeitig an beiden Seitenkanten von den
Ausrichteinheiten 12a, 12b erfaßt, wobei durch
entsprechende Einstellung der Belastungen eine Kante zum zugeordneten
Führungslineal 2 ausgerichtet
und die andere Kante zur Straffung des Bezugszuschnittes 1c lediglich
entgegengesetzt gezogen wird.
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Nach
der Ausrichtung der Bezugszuschnitte 1a, 1b, 1c werden
diese von einer Beschleunigungswalze 37 und zugeordneten
Andruckrollen 26 an eine der eigentlichen Verarbeitung
zuführende,
die ausgerichtete Lage der Bezugszuschnitte 1a, 1b, 1c beibehaltene
Transporteinrichtung 38 übergeben. In einer hier nicht
gezeigten Alternative kann sich auch eine direkte Verarbeitung der
Bezugszuschnitte 1a, 1b, 1c, wie z.B.
die Beleimung ihrer Innenflächen,
anschließen.
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Zum
schnelleren Einrichten der verschiedenen in den 2 bis 4 gezeigten
Einsatzfälle sind
die rechten Ausrichteinheiten 12a mit dem zugehörigen Führungslineal 2 zu
einer rechten Ausrichtschiene 13a vereinigt. Die linken
Ausrichteinheiten 12b und das zugehörige Führungslineal 2 bilden sinngemäß eine linke
Ausrichtschiene 13b. Die Ausrichtschienen 13a,
b sind als Wechselteile gestaltet, die über Aufnahmen 14 an
Haltern 27a bis d in der Transport- und Ausrichtvorrichtung
einsetzbar sind. Die Aufnahme 14 umfaßt für das eine Ende der Ausrichtschiene 13a oder 13b eine
Auflagefläche 33 und einen
Befestigungsbolzen 34, während das andere Ende neben
der Auflagefläche 33 einen
Exzenterbolzen 35 aufweist zum Ausrichten bzw. auch zum
absichtlichen Schrägstellen
des Führungslineals 2 in Bezug
auf die Transportrichtung des Bogens 1. Die Aufnahmen 14 sind
derart gestaltet, dass die Ausrichtschienen 13a, b werkzeuglos
wechselbar und einstellbar sind.
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Die
o.g. Halter 27a bis d mit ihren Gleitbuchsen 31 und
den Gewindebuchsen 32 sind auf in den 2 bis 4 symbolisch
dargestellten Führungswellen 28 verschieblich
geführt
und werden von Verstellwellen 29, 30 in Position
gebracht. Es sind jeweils Paare von Haltern 27a bis d vorgesehen,
wie dies beispielhaft für
das Paar 27a in 2 gezeigt ist. Die Ausrichtschienen 13a,
b sind jeweils an einem Paar von Haltern 27a, b, c oder
d einsetzbar. Insgesamt sind vier verschiedene Einsatzorte vorgesehen, wobei
die Position durch die Verstellwellen 29 und 30 exakt
bestimmbar ist. Aufgrund der symmetrischen Weiterverarbeitung der
Bezugszuschnitte in diesem Ausführungsbeispiel
sind die inneren Paare von Haltern 27b und 27c gemeinsam über die
Verstellwellen 30 zueinander verstellbar, wäh rend die äußeren Paare
von Haltern 27a und 27d über die Verstellwellen 29 gemeinsam
angesteuert werden.
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5 zeigt
die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
beim allgemeinen Transportieren von Bogen 1 entlang einer
größeren Transportstrecke,
wie dies z.B. bei Umschlaganlegern in Klebebindern anzutreffen ist.
Die Bogen 1 werden auf Förderbändern 39 und 40 transportiert,
wobei Belastungsmittel in Form von frei beweglichen Kugeln 41, die
in einer Führung 42 genau
geführt
sind, die Bogen 1 auf den Förderbändern 39, 40 niederhalten. Während einer
Teilstrecke der Transports, vorzugsweise am Ende bzw. vor der Übergabe
an eine Verarbeitungseinrichtung, werden die Bogen 1 mit
ihrer Seitenkante auf den Tragabsatz eines Führungslineals 43 geleitet.
Jeweils Paare von Ausrichteinheiten 12a wirken nun während des
Transports der Bogen 1 auf deren Seitenkanten ein, wobei
die jeweilige Ausrichtung der Bogen 1 relativ zur Transportrichtung durch
die Kugeln 41 beibehalten wird.
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- 1
- Bogen
- 1a
- Hängestreifen
- 1b
- Bezugsteil
für Deckelpappen
- 1c
- Bezugsteil,
einteilig
- 2
- Führungslineal
- 2a
- Tragabsatz
- 3
- Förderband
- 4
- Ausrichtrad
- 5
- Führung
- 6
- Reibrad
- 7
- Zwischenwelle
- 8
- Reibradgetriebe
- 9
- Hebel
(Ausrichtrad)
- 10
- Hebel
(Reibrad)
- 11
- Einstellschraube
- 12
- Ausrichteinheit
- 12a
- Ausrichteinheit,
rechts
- 12b
- Ausrichteinheit,
links
- 13a
- Ausrichtschiene,
rechts
- 13b
- Ausrichtschiene,
links
- 14
- Aufnahme
- 15
- Platte
- 16
- Klotz
- 17
- Rad
- 20
- Nutzenanleger
- 21
- Magazin
- 22
- Sauger
- 23
- Stapelheber
- 24
- Förderband
- 25
- Abzugswalze
- 26
- Andruckrolle
- 27a
..d
- Halter
- 28
- Führungswelle
- 29
- Verstellwelle
- 30
- Verstellwelle
- 31
- Gleitbuchse
- 32
- Gewindebuchse
- 33
- Auflagefläche
- 34
- Befestigungsbolzen
- 35
- Exzenterbolzen
- 36
- Vordermarke
- 37
- Beschleunigungswalze
- 38
- Transporteinrichtung
- 39
- Förderband
- 40
- Förderband
- 41
- Kugel
- 42
- Führung
- 43
- Führungslineal