DE1021103B - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen-Schweissung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen-SchweissungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen-Schweißung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und Verfahren zur Auftragsschweißung an Teilen aus Grau-, Stahlguß, Stahl- und Schmiedestücken, insbesondere für metallurgische Walzen.
- Bekannt ist ein Verfahren unter der Bezeichnung »Unter-Schlacken-Schweißung«, mit dem an Stahlgußteilen Verbindungs-, Reparatur- und Auftragsschweißungenunter Schlackendeckeausgeführtwerden, insbesondere an abgenutzten Schalenhartgußwalzen. Bei diesem Verfahren wird das zur Auftragsschweißung vorgesehene Werkstück senkrecht gestellt, ein Ring in erforderlicher Stärke an die untere Stirnseite des Werkstückes geschweißt und durch absatzweises oder kontinuierliches Verschieben oder Aufbauen des Mantels der Ringform und anschließendes Schweißen ein neuer Mantel auf das Werkstück aufgetragen.
- Nach dem bekannten Verfahren sind aber Auftragsschweißungen nur mit Unterbrechungen möglich, die sich nachteilig auf dieQualität derAuftragsschweißung auswirken. Durch den Temperaturabfall bei den Unterbrechungen entstehen im aufgetragenen Schweißgut Schlackeneinschlüsse und Lunkerbildungen.
- Die vorstehend; geschilderten Mängel werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen - Auftragsschweißung insbesondere an metallurgischen Walzen, bei dem das Werkstück senkrecht angeordnet ist und von einem Schweißbad umgeben ist, das durch das Abschmelzen von Elektroden, die an beweglich angeordneten Kohlekontakten schleifen, laufend ergänzt wird und durch Formstücke nach außen hin abgestützt ist, und die Erfindung besteht darin, daß das vorgewärmte Werkstück 1 mittels Transportvorrichtung von oben nach unten durch das nach unten durch die Bodentasse 5 begrenzte Schmelzbad 9 gleitet und daß das Schweißbad nach außen hin durch einen gegen das Werkstück beweglichen Formring 10, der den äußeren Durchmesser des Werkstückes 1 nach der Auftragsschweißung bestimmt, begrenzt wird und da,ß ein Aufsatz 12 aus Graphitkohle eine Verlängerung des Werkstückes 1 darstellt und somit im aufgetragenen Schweißgut die Bildung eines verlorenen Kopfes zur Aufnahme, von schädlichen Einschlüssen außerhalb des Werkstückes 1 ermöglicht.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt. Danach ruht das für die Auftragsschweißung vorgesehene Werkstück 1 auf dem Aufnahmeteller 2, der mit einem Führungsaufsatz 3 bestückt ist und zur zentrischen Führung des Werkstückes 1 dient. Unter dem Aufnahmeteller 2 befindet sich die mechanisch angetriebene Spindel 4, die eine Senk- oder Hub- und Drehbewegung des Werkstückes 1 bewirkt. Die V orwärmung des Werkstückes 1 geschieht im Mantel 6 induktiv durch eingebaute Heizspulen.
- Bei Beginn des Schweißprozesses werden die Schweißstäbe 7 an den beweglich gelagerten Kohleko:ntakten B entlang geführt und bilden in der aus Graphitkohle bestehenden Bodentasse 5 den Lichtbogen. Das durch Abschmelzen der kontinuierlich zugeführten Schweißstäbe 7 entstehende Schmelzbad 9 wird nach außen durch den aus Kupfer, Graphitkohle oder Wolfram bestehenden Formring 10 auf dem gewünschten Durchmesser gehalten. Der Kühlmantel 11, welcher gleichzeitig zum Stützring ausgebildet ist. dient gleichzeitig auch zur Aufnahme des Formringes 10. Nachdem das Schmelzbad 9 die gewünschte Höhe erreicht hat, wird das Werkstück 1 unter Senken oder unter Drehen und Senken durch das Schmelzbad 9 bei kontinuierlicher Auftragsschweißung hindurchgeführt. Die Höhe des Formringes 10 ist in Abstimmung mit dem Kühlmantel 11 dabei so zu bemessen, daß das aufgetragene Schweißgut beim Austritt aus dem unteren Teil des Formringes 10 so weit erstarrt ist, daß keine Verformung mehr eintritt. Der endgültige Abkühiungsprozeß des fertiggeschweißten Werkstückes 1 wird durch die im oder um den Senkschacht 13 angeordneten Heizelemente gesteuert.
- Der .ringförmige Aufsatz 12 besteht aus Graphitkohle und bildet die Fortsetzung des Werkstückes 1 im Schweißbereich. Er dient zur Bildung eines verlorenen Kopfes, in dem sich schädliche Einschlüsse sammeln können, um eine einwandfreie Auftragsschweißung des Werkstückes 1 zu garantieren. Um bei dem Schweißvorgang eine sichere Steuerung des Werkstückes 1 durch die Schmelzzone zu erreichen. ist an dessen oberem Ende eine Führung angeordnet, die aus dem Distanzring 14 und dem Flansch 15 besteht. Der Flansch 15 ist mit der Spindel 16 gekoppelt, die durch bekannte Antriebsaggregate die geforderte Dreh- oder Senkbewegung zur Führung des Werkstückes 1 ausführt. Der Distanzring 14 drückt auf den Aufsatz 12 und verhindert dessen Auftrieb beim Schweißvorgang.
- Das verfahrbare Brückenportal 19 dient zur Aufnahme der Führungs- und Antriebselemente.
- Die Erfindung bringt erhebliche Einsparungen besonders bei Walzen, da die Laufzeit derart auftragsgeschweißter Walzen bedeutend größer ist als bei neuen Walzen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen-Auftragsschweißung insbesondere an metallurgischen Walzen, bei dem das Werkstück senkrecht angeordnet ist und von einem Schweißbad umgeben ist, das durch das Abschmelzen von Elektroden, die an beweglich angeordneten Kohlekontakten schleifen, laufend ergänzt wird und durch Formstücke nach außen hin abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgewärmte Werkstück (1) mittels Transportvorrichtung von oben nach unten durch das nach unten durch die Bodentasse (5) begrenzte Schmelzbad (9) gleitet und daß das Schweißbad nach außen hin durch einen gegen das Werkstück beweglichen Formring (10), der den äußeren Durchmesser des Werkstückes (1) nach der Auftragsschw eißung bestimmt, begrenzt wird und daß ein Aufsatz (12) aus Graphitkohle eine: Verlängerung des Werkstückes (1) darstellt und somit im aufgetragenen Schweißgut die Bildung eines verlorenen Kopfes zur Aufnahme von schädlichen Einschlüssen außerhalb des Werkstückes (1) ermöglicht.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formring (10), bestellend aus Kupfer, Graphitkohle, Wolfram oder anderen geeigneten Stoffen, in einem Kühlmantel (11) gelagert ist, der gleichzeitig zum Stützring ausgebildet ist und das Schweißgut im unteren Teil des Formringes (10) beim Hindurchgleiten so weit abkühlt, daß nach dem Austritt des Schweißgutes (9) aus dem unteren Teil des Formringes (10) keine Formveränderung entsteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Antrieb auf das auf den Teller (2) ruhende 1@'erhstück (1) eine gleichförmige Drehbewegung ausgeübt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmung des Werkstückes (1) für das Auftragsschweißen in an sich bekannter `'eise von im Mantel (6) untergebrachten Induktions- oder anderen Heizelementen erfolgt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (1) feststellt und die zur Schweißung bestimmten Elemente auf einer Hebebühne montiert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Schweißtechnik<<, 1954. Juni, S.177 bis 180, 1954, August. S.234!235.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1021103B true DE1021103B (de) | 1957-12-19 |
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ID=7573505
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| DEV11523A Pending DE1021103B (de) | 1956-11-16 | 1956-11-16 | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Unter-Schlacken-Lichtbogen-Schweissung |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1021103B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3225125C1 (de) * | 1982-07-06 | 1988-05-05 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 4200 Oberhausen | Verfahren zum Schweissplattieren von senkrechten Waenden |
-
1956
- 1956-11-16 DE DEV11523A patent/DE1021103B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
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| None * |
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