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DE2731227A1 - Vorrichtung zum herstellen von bloecken nach dem elektroschlacke-umschmelzverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von bloecken nach dem elektroschlacke-umschmelzverfahren

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Publication number
DE2731227A1
DE2731227A1 DE19772731227 DE2731227A DE2731227A1 DE 2731227 A1 DE2731227 A1 DE 2731227A1 DE 19772731227 DE19772731227 DE 19772731227 DE 2731227 A DE2731227 A DE 2731227A DE 2731227 A1 DE2731227 A1 DE 2731227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
trolley
sliding
carriage
current
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772731227
Other languages
English (en)
Other versions
DE2731227C2 (de
Inventor
Wolfgang Dipl Ing D Holzgruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inteco Internationale Techinsche Beratung GmbH
Original Assignee
Inteco Internationale Techinsche Beratung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inteco Internationale Techinsche Beratung GmbH filed Critical Inteco Internationale Techinsche Beratung GmbH
Publication of DE2731227A1 publication Critical patent/DE2731227A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2731227C2 publication Critical patent/DE2731227C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D23/00Casting processes not provided for in groups B22D1/00 - B22D21/00
    • B22D23/06Melting-down metal, e.g. metal particles, in the mould
    • B22D23/10Electroslag casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • 54 Bezeichnung: Vorrichtung In. Herstellen
  • von Blöcken nach de Elekroschlacke-Umschmelzverfahren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus hochschrelzenden Metallen, insbesondere zur Herstellung von Stahlblöcken nach dem Elektroschlacke-Unschnelzverfahren, mit zumindest einer Abschmelzelektrode und einen Transformator.
  • Das Herstellen von Blöcken nach dem Elektroschlacke-Umschmelzverfahren erfolgt durch Abschmelzen einer selbstverzehrenden Elektrode in einem heißen Schlackenbad, das sich in einer wassergekühlten Kokille befindet. Bein Strondurchgang durch das als Ohm'scher Viderstand wirkende Schlackenbad wird die erforderliche Wärme für das Schmelzen der Elektrode erzeugt.
  • Das den Umschmelzblock aufbauende Schmelzgut bildet unmittelbar unter der Schlackenschicht einen Sumpf, dessen Form und Tiefe mit Hilfe der Umschmelzbedingungen beeinflußbar ist. Durch deren richtige Wahl können weitgehend homogene seigerungsfreie Blöcke erzeugt werden, die außerdem frei von Innenfehlern und Anhäufungen nichtnetallischer Einschlüsse sind. Für Blöcke aus hochlegierten Stählen und schwer verfornbaren Legierungen ist ferner die wesentlich verbesserte Warmverformbarkeit in Vergleich zu konvention@ll hergestellten, gleich großen Blockern kennzeichnend.
  • Das Elektroschlacke-Umschmelzverfahren hat in vergangenen Jahrzehnt in zunehmendem Maße als Produktionsverfahren an,Bedeutung gewonnen, weil nit den Umschmelzblöcken in vielen Fallen ein erhöhtes Ausbringen erzielbar ist, das die Umschmelzkosten weitgehend oder zur Gänze zu kompensieren vermag. Der technisch und wirtschaftlich vertretbare Anwendungsbereich umfaßt zur Zeit bereits eine große Zahl von Edelstählen, aber auch von hochschmelzenden Metalllegierungen und Metallen wie Nickel- und Kobalt-Basislegierungen, Kupfer und Kupferlegierungen, Titan und Titanlegierungen u. dgl.. Mit abnehmenden Investitionskosten für die Umschmelzanlagen und mit abnehmenden Betriebskasten derselben wird sich der wirtschaftlich mögliche Anwendungsbereich des Verfahrens naturgemäß entsprechend erweitern.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Konzeption einer Vorrichtung, die im Vergleich zu leistungsgleichen Anlagen mit geringerem Kostenaufwand erstellbar ist und die außerdem mit vergleichsweise niedrigeren Umschmelzkosten betrieben werden kann.
  • Ursprünglich wurde für das Umsohmelzen in Einzelfällen Gleichstrom verwendet und der Umschmelzblock in einer feststehenden, wassergekühlten Kokille aus einer einzigen Abschmelzelektrode aufgebaut.
  • Für moderne Anlagen hat sich aus wirtschaftlichen und qualitativen Gründen die Verwendung von Wechselstrom allgemein durchgesetzt. Außerdem arbeiten solche Anlagen meist mit kurzen Gleitkokillen und verfügen über Einrichtungen zum Elektrodenwechsel während des Umschmelzvorganges, so daß lange Umschmelzblöcke unabhängig von der Länge der Kokille und den Zangen der Elektroden hergestellt werden können. Mit zunehmender BIBcklänge nimmt der Ausnützungsgrad und damit die Erzeugungsleistung der Anlagen zu und der Verbrauch an Umschmelzsohlacke je Tonne Erzeugung ab, so daß die Herstellung langer Umschrelzblöcke eine wesentliche Voraussetzung für niedrige Unschmelzkosten ist.
  • Diese Erfahrungen wurden auch bei der Erstellung der erfindungsgemäßen Konzeption entsprechend berücksichtigt. Zu den Merkmalen dieser Konzeption gehören daher die Verwendung von kurzen Gleitkokillen mit z.B. 700 mm Kokillenhöhe, sowie von Einrichtungen zur Durchführung des Elektrodenwechsels während des Umschmelzens.
  • Wenn mit kurzen Gleitkokillen Blöcke hergestellt werden sollen, deren Länge ein Mehrfaches der Kokillenhöhe beträgt, muß entweder die Kokille bei feststehender Bodenplatte ii Ausmaß der Zunahme der Blocklänge angehoben oder bei feststehender Kokille die Bodenplatte in gleichen Ausmaß abgesenkt werden.
  • Die bei Betriebsbeginn den Boden solcher Gleitkokillen bildende, wassergekühlte Bodenplatte ist auf einem Blockwagen angeordnet, mit dem der fertige Umschmelzblock aus der Anlage ausgefahren werden kann. Das Absenken der Bodenplatte ist daher nur gemeinsam mit dem sich auf dieser aufbauenden Umschmelzblock und gemeinsam mit dem Blockwagen möglich und erfordert somit Einrichtungen zum Bewegen schwerer Massen in vertikaler Richtung, das betriebssicher und möglichst schwingungsfrei durchführbar sein soll.
  • Bei feststehender Bodenplatte ist demgegenüber im wesentlichen nur di. Gleitkok in vertikaler Richtung zu bewegen, wobei aber eine ständige Veränderung der Höhenlage der Abschmelzßtelle der Elektrode in Kauf genoon werden muß.
  • Die zur Einbringung der Elektrode in die Kokille und vor allem die zur Durchführung des Elektrodenwechsels notwendigen Einrichtungen sind jedoch erheblich ein facher -- und damit billiger --, wenn sich die Lage der Abschmelzstelle der Elektrode: während des Umschmelzens nicht verändert. Auf diese Möglichkeit kann vor allem dann nicht verzichtet werden, wenn der Elektrodenwechsel vollautomatisch erfolgen soll.
  • Beim Energietransport vom Transformator zur Schmelzstelle entstehen durch den Ohm'schen Widerstand des Hochstromkreises Verluste in Form von erheblichen Wärmemengen, die Wasserkühlungen der stromführenden Teile erforderlich machen. Je höher diese Verluste sind, die auch als Wirkverluste bezeichnet werden, um so höher sind die Energiemengen, die je Tonne Erzeugung aufgebracht werden müssen und umso höher sind daher die Betriebskosten, insbesondere die Umschmelzkosten der Vorrichtung. Der Transformator für solche Anlagen erfordert einen durchaus zu beachtenden Anteil an den gesamten Investitionskosten. Je höher die erforderliche Bauleistung ist, die ausreichen muß, um auch die zu erwartenden Blindverluste beim Betrieb der Anlage zu decken, umso höher sind naturgemäß die Kosten für den Transformator. Blindverluste ergeben sich als Folge von Induktionserscheinungen, z.B. in den Hochstromzuleitungen zur Abschmelzelektrode und zur Bodenplatte, die ausreichend lang sein müssen und während des Umschmelzens ihre Positionen ständig ändern.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher eine Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus hochschmelzenden Metallen mit einer feststehenden, im Höhenbereich einer Arbeitsbühne in die Konstruktion eingehängten Gleitkokille, deren Boden durch eine absenkbare Bodenplatte verschließbar ist, mit Einrichtungen auf der Arbeitsbühne zur Einbringung der Abschmelzelektroda in die Kokille sowie zur Durchführung des Elektrodenwechsels während des Umschmelzens, und einem Hochstromkreis mit zwei Gleitstromkontakten, die auf senkrecht stehenden, mit dem Transformator verbundenen Gleitrohren verschiebbar sind und über je eine kurze Hochstromleitung die Stromzufuhr zur Elektrode und zur Bodenplatte ermöglichen.
  • Kokillen für solche Anlagen bestehen üblicherweise aus einem Kupfereinsatzrohr und für das Kühlwasser aus einem Mantel aus Stahl, an dem zweckmäßig die Vorrichtungen zum Einhängen in die Vorrichtung angebracht sind. Die Kokille kann mit einem Deckel abgeschlossen werden, der einen Stutzen für den Anschluß einer Absaugung für das beim Umschmelzen entstehende Rauchgas besitzt. Ferner kann im Kokillendeckel ein Zusatzrohr angeordnet sein, das die Einbringung von Zusätzen zur Schlacke, z. B.
  • von Desoxydationsmitteln, während des Umschmelzens ermöglicht.
  • Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist eine auf Führungsrollen in den Führungsbahnen zwischen z.B.
  • vier Säulen laufende Absenkbühne zum Absenken der auf dem Blockwagen angeordneten Bodenplatte und ein Absenkbühnenantrieb vorgesehen, der über einen Kettentrieb auf zwei in der Bühne gelagerte Wellen wirkt, auf denen je zwei Kettenräder für Präzisionsrollenketten zum Halten und Bewegen der Absenkbühne montiert sind.
  • Darüber hinaus soll im Blockwagen eine in Fern einer Zangenkonstruktion ausgeführte Hochstromklemme angeordnet sein, die mit dem am Gleitrohr verschiebbaren Gleitstromkontakt durch Stromzuleitungen aus wassergekühlten Kupferrohren und flexiblen Kupferbändern verbunden und wobei die Bodenplatte bei geschlossenen Klemmbacken über ein Kupferschwert an den Hochstrom angeschlossen ist.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt zudem ein auf einer Hauptsäule verfahrbarer Hauptelektrodenwagen mit einem zum Heben und Senken der Abschmelzelektrode dienenden Elektrodenars und einem darüber befindlichen Schwenkarm zum Ausfahren und Ausschwenken des Elektrodenzwischenstückes mit dem Elektrodenrest sowie ein auf einer Hilf isäule verfahrbarer Hilfselektrodenwagen mit einem Schwenkarm zum Hochfahren und Einschwenken einer neuen Elektrode in den Hauptoloktrodenwagen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hängt unterhalb des Elektrodenarmes an Bolzen eine Kle--entragplatte mit einer als Zangenkonstruktion ausgeführten Elektrodenstromkien., die durch Stronzuleitungen aus wusergekühlten Kupferrohren und flexiblen Kupferbändern mit einem an einem Gleitrohr verschiebbarem und am Hauptelektrodenwagen angeordnetem Gleitstroskonta'kt verbunden ist.
  • Bevorzugtermaßen soll am vorderen Ende des Elektrodenarmes eine X-Y-Verstellung zum horizontalen Verfahren der Abschmelzelektrode während des Umschmelzbetriebes angeordnet sein, die aus drei übereinander angeordneten Platten besteht, von denen eine Grundplatte mit dem Elektrodenarm starr verbunden ist, während die anderen Platten auf in Führungsbahnen laufenden Walzen gelagert und durch von Stirnradgetriebemotoren angetriebene Trapezspindeln in X- oder Y-Richtung verfahrbar sind.
  • Als besonders günstig haben sich drei etwa in Dreiecksform zwischen einer Elektrodentragplatte und der obersten Platte der X-T-Verstellung angeordnete Gewichtsmeßdosen zur kontinuierlichen Uberwachung des Gewichtes der Abschmelzelektrode und insbesondere zur selbsttätigen Erfassung des Zeitpunktes für den Elektrodenwechsel erwiesen. Diese Gewichtsmeßdosen sind bevorzugt zwischen derElektrodentragplatte und dem Elektrodenarm eingebaut.
  • Durch Anordnungen gemäß der Erfindung, durch welche die Verwendung sehr kurzer Hochstromzuleitungen ermöglicht wird, werden sehr geringe Wirkverluste erzielt. Außerdem ergeben diese Anordnungen vergleichsweise geringe Anlageninduktivitäten und damit gute Leistungsfaktoren, eo daß auch die Blindverluste beim Umschmelzen sehr niedrig sind.
  • Wesentlich für diese Anordnungen ist die geschilderte Verwendung zweier Gleitstromkontakte, die auf senkrecht stehenden, mit dem Transformator verbundenen und walssergekühlten Gleitrohren verschiebbar sind und daher die Stromzufuhr zur Abschmelzelektrode und zur Bodenplatte über Je eine Hochstrorleitung mit sehr geringer Länge ermöglichen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in: Fig. 1: einen schematischen Aufriß einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2: den Schnitt durch Fig. 1 nach deren Linie B -Fig. 3: den Schnitt durch Fig. 1 nach deren Linie A - A, wobei oberhalb einer Arbeitsbühne nur Stromzufuhreinrichtungen für eine Abschmelzelektrode wiedergegeben sind; Fig. 4: die Draufsicht auf die Arbeitsbühne; Fig. 5 bis 7: teilweise vergrößerte Details der Vorrichtung in Draufsicht (Fig. 5) bzw. Seitenriß; Fig. 8: den Schnitt durch Fig. 7 nach deren Linie C -Fig. 9: einen Teil der Vorrichtung im Seitenriß; Fig. 10: den schematisierten Teilschnitt nach Linie D - D in Fig. 9.
  • Eine Kokille 1 ist gemäß Fig. 1 von unten mit einer Bodenplatte verschließbar, die einen Grundrahmen 2 mit daran angeschraubter Kupferplatte 3 aufweist, zu deren Schutz ein Anfahrblech, z.B. aus Stahl, mit Klemmbügeln festgeklemmt werden kann. Der Grundrahmen 2 der Bodenplatte ist wahlweise mit Lamellen zur Führung des Kühlwassers ausgestattet.
  • Das Absenken der auf einem Blockwagen 4 angeordneten Bodenplatte erfolgt mit Hilfe einer Absenkbühne 5, in deren tiefster Stellung Ferner Blockwagen 4 mit einem Umschmelzblock 6 aus der Vorrichtung ausgefahren werden kann. Das betriebssichere und schwingungsfreie Bewegen der Absenkbühne 5 mit dem Blockwagen 4 wird durch Verwendung von Präzisionsrollenketten erreicht.
  • Der Absenkbühnenantrieb 7 (Fig. 3 und 4) wirkt üben einen Kettenantrieb auf zwei in der Bühne 5 gelagerte Wellen 8 (Fig. 2), auf denen je zwei Kettenräder 9 für die Präzionsrollenketten montiert sind, welche die auf Führungsrollen in den Führungsbahnen zwischen vier wassergekühlten Säulen 10 laufende Absenkbühne 7 halten oder bewegen.
  • Das Absenken der Bodenplatte während des Umschmelzens und damit das Abziehen des Umschmelzblockes 6 aus der Kokille 1 erfolgt schrittweise in dem Ausmaß, in dem der Umschmelzblock 6 durch Abschmelzen der Elektrode aufgebaut wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Schlackenspiegel in der Kokille 1 in konstanter Höhe bleibt.
  • Für die Stromzufuhr zur Bodenplatte wird ein in Fig. 2 und 3 erkennbarer Gleitstromkontakt 11 verwendet, der auf einem durch Stromschienen 12 mit dem Transformator 13 verbundenen Gleitrohr 14 verschiebbar ist. Der Gleitstromkontakt 11 ist mit der am Blockwagen 4 angeordneten Hochstromklemme 15 durch Stromzuleitungen 16 verbunden, die aus wassergekühlten Kupferrohren und flexiblen Kupferbändern bestehen.
  • Durch Schließen der Hochstromklemme 15 wird der Bochstromanschluß zur Bodenplatte über ein Kupferschwert 17 hergestellt.
  • Die Hochstromklemme 15 besteht aus antimagnetischem Werkstoff und ist in Form einer Zangenkonstruktion ausgeführt, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist. Die Klemmkraft erzeugen doppelt wirkende Hydraulikzylinder 18 und übertragen diese über Zangenhebeln 19 auf die gelenkig gelagerten, wassergekühlten Klemmbacken 20 aus Kupfer, zwischen denen das Kupferschwert 17 festgeklemmt wird. Die erfindungsgemäße Verwendung eines Gleitstromkontaktes 11 macht es somit möglich, die Hochitromzuleitung zur Bodenplatte extrem kurz zu gestalten. Aus diesem Grunde und dank der Benützung von Präzisionsrollenketten zum Halten und Bewegen der Absenkbühne können die bisher bestehenden Schwierigkeiten bei der Verwendung von Bodenplatten als beseitigt angesehen werden.
  • Das Einbringen der Abschmelzelektrode 21 in die Kokille 1 und der Elektrodenwechsel erfolgen mit Hilfe von Vorrichtungen, die bei einer feststehenden und daher während des Umschmelzens ständig zugänglichen Gleitkokille 1 zweckmäßig auf der Arbeitsbühne 22 angeordnet sind.
  • Sie bestehen aus einem entlang der Führungsschienen der Haupt säule 23 auf Führungsrollen laufenden Hauptelektrodenwagen 24 mit einem zum Heben und Senken der Abschmelzelektrode 21 dienenden Elektrodenarm 25 und einem darüber befindlichen Schwenkarm 26 zum Ausfahren und Ausschwenken des Elektrodenzwischenstücks 27 mit dem Elektrodenrest, sowie aus einem auf der Hilfisäule 28 verfahrbaren Hilfselektrodenwagen 29 mit einem Schwenkarm 30 zum Hochfahren und Einschwenken der neuen Elektroden 31 in den Hauptelektrodenwagen 24.
  • An dem vorderen Ende des als Kastenträger ausgebildeten und am Hauptelektrodenwagen 24 angeflanschten Elektrodenarms 25 befinden sich Auflageplatten für eine X-Y-Verstellung, die ein horizontales Verfahren der Abschmelzelektrode 21 während des Umschmelzbetriebes ermöglicht und aus drei übereipander angeordneten Platten 32, 33 und 34 besteht (Fig. 6), von denen die Grundplatte 34 mit dem Elektrodenarm 25 starr verbunden ist, während die Platten 32 und 33 auf in Pd'hrungsbahnen laufenden Walzen gelagert sind.
  • Ein Verfahren der Auflageplatten in X- oder r-Riohtung erfolgt über zwei Trapezspindeln 35, die durch Stirnradgetriebemotoren'36 angetrieben werden. Die kontinuierliche Uberwachung des Gewichtes der Abscheelzelektrode sowie die selbsttätige Erfassung des Zeitpunktes für den Elektrodenwechsel erfolgt mit Hilfe von Gewichtsmeßdosen 37 (Fig. 6) zwischen der Elektrodentragplatte 38 und der obersten Platte 32 der X-Y-Verstellung. Zweckmäßigerweise werden drei Gewichtsmeßdosen verwendet, die in Dreiecksform angeordnet sind.
  • Die Elektrodenklemme 39 ist auf der unter dem Elektrodenarm 25 hängenden Klemmentragplatte 40 angeordnet. Diese Platte wird von Hängebolzen 41 getragen, die in den vier Ecken der Elektrodentragplatte 38 eingeschraubt sind.
  • Die Elektrodenklemme 39 ist so ausgebildet wie der Klemmechanismus 15 auf dem Blockwagen für die Bodenplatte. Die Stromzufuhr zu den Klemmbacken erfolgt wieder über flexible Kupferbänder und wassergekühlte Kupferrohre, die mit dem am Hauptelektrodenwagen 24 montierten Gleitstromkontakt 42 (Fig. 3) verbunden sind. Mit der Bewegung des Elektrodenwagens 24 wird auch dieser Gleitstromkontakt auf einem durch Stromschienen 43 mit dem Transformator 13 verbundenen Gleitrohr 44 verschoben.
  • Diese -- durch die erfindungsgemäße Verwendung eines Gleitstromkontaktes 11 mögliche -- Anordnung wurde gewählt, um die Hochstromleitung für die Stromzufuhr zur Elektrode so kurz wie möglich zu gestalten und so wenig wie möglich entlang der Anlagenkonstruktion zu führen, so daß vergleichsweise nur geringe Wirk- und Blindverluste im Hochstromkreis entstehen können.
  • Durch den erfindungsgemäßen Einbau einer Sekundärkompensationseinrichtung kann noch eine zusätzliche Verbesserung des Leistungsfaktors der Anlage erzielt werden.
  • Bei weniger hohen Ansprüchen an die Möglichkeiten der Anlage kann z.B. auf den Einbau einer X-Y-Verstellung verzichtet werden. In diesem Falle werden die Gewichtsmeßdosen 37 zweckmäßig zwischen der Elektrodentragplatte 38 und dem Elektrodenarm 25 eingebaut.
  • Zusätzlich kann auch auf die Überwachung des Gewichts der Abschmelzelektrode und damit auf den Einbau von Gewichtsmeßdosen 37 verzichtet werden, so daß die Abschmelzelektrode 21 mit ihrem Elektrodenzwischenstück 27 unmittelbar in den Elektrodenarm 25 eingehängt oder auf die gegebenenfalls vorhandene Grundplatte 34 aufgesetzt werden kann.
  • Das Hauptelektrodenhubwerk nach den Fig. 7 und 8 zum Heben und Senken des Hauptelektrodenwagens 24 ist auf einem Grundrahmen 45 aufgebaut, der auf der Arbeitsbühne 22 montiert wurde. Der Antrieb erfolgt über einen Getriebe-Feingangsblock 46, an welchem ein Gleichstrommotor für den Feingang und zwei Drehstrommotoren für rasches Heben und Senken angeflanscht sind.
  • Die Antriebsleistung wird über einen Kettentrieb 47 mit einer Präzisionsrollenkette auf eine ebenfalls im Grundrahmen gelagerte Welle übertragen und von dieser mit zwei Kettenrädern 48 weiter auf die Hubkette 49. Durch diese -- vermöge einer am oberen Ende der Hauptsäule montierten Spanneinheit 50 gespannte -- Hubkette ist der Hauptelektrodenwagen auf und ab bewegbar.
  • Zu den Einrichtungen zur Durchführung des Elektrodenwechsels während des Schmelzbetriebes gehört der am oberen Ende des Hauptelektrodenwagens montierte Schwenkarm 26 in Fig. 1 zum Ausfahren und Ausschwenken des Elektrodenzwischenstücks 27 mit dem Elektrodenrest, während die neue Elektrode 31 eingeschwenkt wird. Dieser Schwenkarm 26 ist mittels horizontaler, auf Führungsbahnen laufenden Führungsrollen um das entlang der Säule auf und ab verfahrbare Innenrohr des Hauptelektrodenwagens 24 schwenkbar und besteht gemäß Fig. 6 aus einer mit zwei U-Profilen 51 ausgesteiften Flanschplatte 52. In diesen Profilen läuft ein mittels eines Stirnradgetriebemotors über Zahnrad und Zahnstange angetriebener Wagen 53 auf Kugellagern, an dessen vorderem Ende eine einstellbare Gabel 54 angeschraubt ist, mit deren Hilfe man das Elektrodenzwischenstück 27 aus dem Wagen aushängt. Das Schwenken des Schwenkarmes 26 erfolgt durch den Stirnradgetriebemotor 55 (Fig. 1), dessen Ritzel in einen am Schwenkarm 26 befestigten Zahnkranz eingreift.
  • Nach Beendigung des Abschmelzens verbleibt am Elektrodenzwischenstück eine Reetscheibe der Abschnelselektrode, die autogen abgeschnitten wird, so daß das Elektrodenzwischenstück 27 für das Anschweißen an eine neue Elektrode wieder zur Verfügung steht.
  • Zum Hochfahren und Einschwenken einer neuen Elektrode in den Hauptelektrodenwagen 24 dient der auf der Hilfssäule 28 auf und ab verfahrbare Hilfselektrodenwagen 29 (Fig. 1), dessen Innenrohr ih gleicher Weise wie jenes des Hauptelektrodenwagens 24 entlang der Säule bewegbar ist. Darüber befindet sich ein weiteres Rohr, welches so wie der Schwenkarm 26 des Hauptelektrodenwagens 24 um das Innenrohr geschwenkt werden kann. An diesem Außenrohr ist der als Kastenträger ausgebildete Schwenkarm 30 angeflanscht, in welchen die neue Elektrode 31 mit Hilfe eines nicht gezeigten Hallenkrans eingehängt wird. Das Bewegen des Schwenkarmes 26 erfolgt durch den Stirnradgetriebemotor 56, dessen Ritzel in einen auf dem Schwenkarm 26 nontierten Zahnkranz eingreift.
  • Das Hilfselektrodenhubwerk nach Fig. 9 und 10 besteht aus einen Getriebe-Bremsiotor 57, dessen Leistung in gleicher Weise wie beim Hauptelektrodenhubwerk über einen Kettentrieb 58 auf das untere Kettenrad 59 der Hubkette 60 übertragen wird. Durch letztere -- die durch ein am oberen Ende der Hilfssäule iontiertes Spannelenent 61 gespannt wird -- ist der Hiliselektrodenwagen auf und ab bewegbar. Getriebemotor, Kettentrieb und Lager der Kettenräder sind wieder auf einen gemeinsaren Grundrahnen 62 autgebaut, der auf der Arbeitsbühne montiert ist. Bei Anlagen mit einer Elektrodenwiege- und Uberwachungseinrichtung wird der Elektrodenwechsel automatisch ausgelöst, wenn das Gewicht des Elektrodenreststückes einen bestimoten, einstellbaren Wert unterschreitet.
  • Der Ablauf des Elektrodenwechsels ist elektronisch gesteuert und besteht im wesentlichen aus folgenden Vorgängen: Haupt- und Hilfselektrodenwagen 24 bzw. 29 werden gleichzeitig in eine Position hochgefahren, die ein gefahrloses Einschwenken der neuen Elektrode ermöglicht. Während des Hochfahrens wird die Elektrodenstromklemme gelöst und der im Schwenkarm 26 des Hauptelektrodenwagens 24 befindliche Wagen soweit nach vorne gefahren, daß er das Elektrodenzwischenstück anhebt und aus dem Klemmbereich ausfährt. Nach Erreichen der Endstellung wird der Schwenkarm 26 mit dem Elektrodenreststück ausgeschwenkt und gleichzeitig wird die neue Elektrode mit Hilfe des Hilfselektrodenschwenkarmes in den Hauptelektrodenarm 26 eingeschwenkt. Der Hilfselektrodenschwenkarm wird sodann niedergefahren, bis die Elektrode im Hauptelektrodenarm 26 aufsitzt und geklemmt werden kann.
  • Unmittelbar danach wird der Hilfselektrodensckwenkarm ausgeschwenkt und die Elektrode in das Schlackenbad eingefahren. Während des Niederfahrens wird der Transformatorhauptschalter betätigt, so daß unmittelbar beim Eintauchen der Elektrode in das Schlackenbad der Umschmelzvorgang fortgesetzt wird. Gleichzeitig mit diesem Eintauchen steigt die Stromstärke an und der Fahrwerksmotor für das Absenken der Elektrode in das Schlackenbad wird abgeschaltet.
  • Nach dem Einschalten der Regelautomatik ist der normale Betriebsablauf wieder erreicht. Anschließend an den Elektrodenwechsel wird das im ausgeschwenkten Schwenkarm 26 des Hauptelektrodenwagens 24 hängende Elektrodenzwischenstück mit dem Kran ausgehoben und abgelegt. Ferner wird mit Hilfe des Krans die nächste Abschmelzelektrocie in den Hiltselektrodenwagen 29 eingehängt und kann in einen Vorwärmofen gefahren werden, um Abschmelzelektroden aus empfindlichen Stählen an der Stirnseite auf Temperaturen von etwa 500 bis 8000C vorzuwärmen.
  • Eine Draufsicht der Fig. 4 auf die Arbeitsbühne 22 ermöglicht einen Uberblick über die Anordnung der wichtigsten Bauelemente zueinander, die für die Anlagenfunktion erforderlich sind. In der Kokille 1 wird die Abschmelzelektrode mit Hilfe des Elektrodenarmes 25 eingebracht, der an den auf der Hauptsäule 23 verfahrbaren Hauptelektrodenwagen 24 angeflanscht ist. Dessen Heben und Senken erfolgt mit Hilfe des Hubwerksantriebs 46, dessen Antriebsleistung über einen Kettentrieb 47 auf das Kettenradpaar 48 und von diesem auf die Hubkette übertragen wird, mit der der Hauptelektrodenwagen 24 gehoben und gesenkt werden kann.
  • Beim Elektrodenwechsel wird das Elektrodenzwischenstück mit Hilfe des in Fig. 4 nicht gezeigten Schwenkarmes 26 am Hauptelektrodenwagen 24 ausgeschwenkt und die neue Elektrode mit dem auf der Hilfssäule 28 auf und ab verfahrbaren Schwenkarm 30 am Hilfselektrodenwagen 29 aus dem Vorwärmofen 63 ausgefahren, in den Elektrodenarm 25 eingeschwenkt, geklemmt und in das Schlackenbad in der Kokille eingebracht. Zum Heben und Senken des Hilfselektrodenwagens 29 dient das Hilfselektrodenhubwerk mit dem Antrieb 57, dessen Leistung über einen Kettentrieb 58 auf das Kettenrad 59 und von diesem auf die Hubkette übertragen wird.
  • Das Anfahren der Anlage kann bis zu 600 - Blockdurchsesser mit fester Schlacke erfolgen; bei größeren Durchaessern ist jedoch ein Anfahren mit flüssiger Schlacke zu empfehlen. Das Aufsohielzen der Schlacke erfolgt in einer Schlackenschmelzofen, der sich ebenfalls auf der Arbeitsbühne befindet und an den Anlagentranaforiator angeschlossen sein kann. Bei Betriebsbereitschaft der Anlage wird die flüssige Schlacke in die Kokille gekippt und mit dem Uischielzen begonnen.
  • Fig. 4 zeigt ferner den Blockbühnenantrieb 77 und außerhalb des Bereiches der Arbeitsbühne die Schienen 64 für den Blockwagen, mit dem der Umschmelzblock aus der Anlage ausgefahren werden kann.
  • Ii allgeieinen wird bisher Anlagen mit hebbaren Kokillen der Vorzug gegeben, um den Schwierigkeiten auszuweichen, die mit der Bewegen schwerer Massen in vertikaler Richtung verbunden sind. Durch die erfindungsgeiäße Lösung dieses Problemes, durch welche das betriebssichere und schwingungefreie Absenken des Blockwagens mit der Bodenplatte und dem sich auf dieser aufbauenden Uischielzblock ermöglicht wird, in Verbindung mit einer neuartigen Konzeption für den Hoehstroitreis, deren wesentliches Merkmal die Verwendung von Gleitstromkontakten ist, können die Vorteile einer feststehenden Gleitkokille 1 in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht in volles Umfang ausgenützt werden. Im Vergleich zu leistungsgleichen Anlagen wird durch die Konzeption gesäß vorliegender Erfindung iit erheblich geringeren Investitionskosten das Auslangen gefunden. Auch die Betriebskosten solcher Anlagen, insbesondere die Uischielzkosten, sind vergleichsweise geringer. Leerseite

Claims (8)

  1. Vorrichtung zu Herstellen von Blöcken, insbesondere nach des Elektroschlacke-Umschmelzverfahren P A T E N T A N S P R Ü C H E PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Herstellen von Blocken aus hochschielzenden Metallen, insbesondere zul Herstellen von Stahlblöcken nach de Elektroschlacke-Umsch elzverfahren, mit zumindest einer Abschmelzelektrode und einen Transforiator, gekennzeichnet durch eine feststehende, im Höhenbereich einer Arbeitsbühne eingehängte Gleitlcohille, deren Boden durch eine absenkbare Bodenplatte verschließbar ist, durch Einrichtungen auf der Arbeitsbühne zur Einbringung der Abschmelzelektrode in die Gleitkokille. sowie zur Durchführung des. Elektrodenwechsels während des Umschmelzens, durch einen Hochstromkreis mit wenigstens zwei Gleitstromkontakten, die auf senkrecht stehenden, mit dem Transformator verbundenen Gleitrohren verschiebbar sind und je eine kurze Hochstromleitung für die Stromzufuhr zur Elektrode aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf Piihrungsrollen in den Führungsbahnen zwischen etwa vier Säulen (10) laufende Absenkbühne (5) zum Absenken der auf dem Blockwagen (4) angeordneten Bodenplatte und durch einen Absenkbühnenantrieb (7), der über einen Kettentrieb auf zwei in der Bühne gelagerte Wellen (8) wirkt, auf denen je zwei Kettenräder (9) für Präzisionsrollenketten zum Halten und Bewegen der Absenkbühne montiert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Blockwagen (4) eine in Form einer Zangenkonstruktion ausgeführte Hochstromklemne (15) angeordnet ist, die mit dem am Gleitrohr (14) verschiebbaren Gleitstromkontakt (11) durch Stromzuleitungen (16) aus wassergekühlten Kupferrohren und flexiblen Kupferbändern verbunden und wobei die Bodenplatte bei geschlossenen Klemmbacken (20) über ein Kupterschwert (17) an den Hochstrom angeschlossen ist.
  4. 4, Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 3, gek.nnzeichnet durch einen auf einer Hauptsäule (23) verf ahrbaren Haupte lektrodenwagen (24) mit einen zu Heben und Senken der Abschmelzelektrode (21) dienenden Elektrodenarn (25) und einen dariiber befindlichen Schwenkbar (26) zu lusfabren und Ausschwenken des Elektrodenzwischenstückes (27) mit den Elektrodenrest, sowie durch einen auf einer Hilfssäule (28) verfahrbaren Hilfselektrodenwagen (29) mit einen Schwenkarm (30) zun Hochfahren und Einschwenken einer neuen Elektrode (31) in den Hauptelektrodenwagen.
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens eine der Ansprüche 1 bis 4 gekennzeichnet durch eine unterhalb des Elektrodenaries (25) an Bolzen (41) hängende Klemmentragplatte (40) mit einer als Zangenkonstruktion ausgeführten Elektrodenstromklemme (39), die durch Stronzuleitungen au wassergekühlten Kupferrohren und flexiblen Kupferbindern mit eine an einen Gleitrohr (44) verschiebbaren und an Hauptelektrodenwagen (24) angeordneten Gleitstronkontakt (42) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach wenigstens einen der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine an vorderen Ende des Elektrodenariea (25) angeordnete x Verstellung zum horizontalen Verfahren der Abschmelzelektrode (21) während des Umschmelzbetriebes, bestehend aus drei übereinander angeordneten Platten (32 bis 34), von denen eine Grundplatte (34) mit den Elektrodenar starr verbunden ist, während die anderen Platten (32 und 33) auf in Führungsbahnen laufenden Walzen gelagert und durch von Stirnradgetriebemotoren (36) angetriebene Trapezspindeln (35) in X- oder Y-Richtung verfahrbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch drei etwa in Dreiecksform zwischen einer Elektrodentragplatte (38) und der obersten Platte (32) der X-Y-Verstellung angeordnete Gewichtsießdosen (37) zur kontinuierlichen Uberwachung des Gewichtes der Abschselzelektrode (21) und insbesondere zur selbsttätigen Erfassung des Zeitpunktes für den Elektrodenwechsel.
  8. 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5 ohne X-Y-Verstellung, gekennzeichnet durch zwischen der Elektrodentragplatte (38) und den Elektrodenarm (25) eingebaute Gewichtsneßdosen (37).
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