DE10204644A1 - Halbleitervorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Halbleitervorrichtung und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen derselben. Um ein Schicht-Abschälen in einer solchen Halbleitervorrichtung mit wenigstens einer ferroelektrischen Schicht (14) und einer darauf gebildeten oberen Elektrode (17) zu verhindern, während die elektrischen Eigenschaften der ferroelektrischen Schicht (14) beibehalten werden, ist vorgesehen, dass die obere Elektrode (17) und die ferroelektrische Schicht (14) einen konvexen Bereich haben. Durch diese Gestaltung kann ein Schicht-Abschälen unterdrückt werden. Ein konvexer Bereich ist auf einer Schicht vorgesehen, jedoch kann auf einer Schicht auch eine Vielzahl von konvexen Bereichen vorhanden sein. Alternativ kann ein konkaver Bereich anstelle des konvexen Bereiches vorliegen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung und ein Verfahren
zu deren Herstellung und insbesondere einen Kondensator für einen ferroelektri
schen Speicher oder dergleichen sowie ein Verfahren zum Herstellen dieses Kon
densators. Der Kondensator hat eine untere Elektrodenschicht, eine ferroelektri
sche Schicht und eine obere Elektrodenschicht, wobei ein Abschälen zwischen
diesen Schichten unterdrückt werden kann, während die elektrischen Eigen
schaften der ferroelektrischen Schicht beibehalten werden.
In letzter Zeit haben ferroelektrische Speicher auf dem Halbleitergebiet an
Bedeutung gewonnen. Ein ferroelektrischer Speicher ist nämlich ein Speicher
der nächsten Generation, der sich durch schnelles Ansprechen, wahlfreien
Zugriff (random access), mehrfaches Neubeschreiben, niedrigen Energiever
brauch und dergleichen auszeichnet. Bei der Herstellung eines gegenwärtigen
ferroelektrischen Speichers wird zunächst ein Transistor gebildet, worauf sich
die Erzeugung eines Kondensators mit einer Elektrode und einer ferroelektri
schen Schicht anschließt. Diese Schritte sind gewöhnliche Prozesse, wie sie in
einem Beispiel in der JP-A-11-214655 beschrieben sind. Ein Ausführungs
beispiel für den Stand der Technik wird im Folgenden anhand der Fig. 5 und 6
erläutert.
Zunächst wird auf einem unten liegenden Substrat 21, auf welchem ein Tran
sistor gebildet wurde, eine Haftschicht 22 bis zu 50 nm durch Sputtern bzw.
Zerstäuben von beispielsweise TiO2, TiN und dergleichen aufgetragen. Eine
untere Elektrodenschicht 23 wird darauf bis 200 nm (Dicke) durch Sputtern von
beispielsweise Pt, Ir, IrO3 und dergleichen aufgetragen bzw. abgelagert. Zusätz
lich wird beispielsweise SBT (Strontiumwismuttantalat), PZT (Bleizirkonium
titanat) und dergleichen durch ein Sol-Gel-Verfahren, MOD (metallorganische
Abscheidung), LSMC (mit Flüssigkeitsquelle getrübte CVD), Sputtern, CVD und
dergleichen bis 200 nm aufgetragen, um darauf eine ferroelektrische Schicht 24
zu bilden, welche dann in einer O2-Atmosphäre gesintert wird. Sodann wird eine
obere Elektrodenschicht 25 darauf bis 100 nm durch Sputtern von beispiels
weise Pt, Ir, IrO3 und dergleichen aufgetragen (vergleiche Fig. 5A).
Danach wird ein 1,5 µm dickes Fotoresistmuster 26 zum Prozessieren der oberen
Elektrode auf der oberen Elektrodenschicht 25 gebildet, und danach wird die
obere Elektrode 25 durch Trockenätzen prozessiert (vergleiche Fig. 5B). Ein
Trockenätzen wird hauptsächlich durch Sputterätzen mit Ar durch starkes
Dissozüeren eines Mischgases von Cl2 und Ar unter einem Hochvakuum bei 3
mTorr oder weniger beispielsweise in einem Hochdichteplasma-Ätzgerät mittels
eines Induktivkopplungsplasmas (ICP) und dergleichen vorgenommen. Da die
Dampfdrücke von Pt und Ir aufgrund ihrer niedrigen Reaktivität sehr niedrig
sind, haften im Allgemeinen Pt und Ir, die durch Sputterätzen dissoziiert sind,
erneut an einer Seitenwand des Musters, selbst nach einem Ätzen. Durch Bei
fügen von Cl2, F2 und dergleichen zu Ätzgas werden Materialien, die an der Sei
tenwand haften, in Chlorgas oder Fluorgas und dergleichen umgewandelt, so
dass sie in einem späteren Waschschritt entfernt werden können.
Sodann wird ein Ätzdepot bzw. eine Ätzablagerung 27, die an der Seitenwand
des Musters haftet, entfernt, und anschließend wird ein verbleibendes
Resistmuster mittels eines Abstrom-O2-Veraschungsgerätes oder dergleichen
entfernt (vergleiche Fig. 5C).
Anschließend wird ein 2,0 µm dickes Fotoresistmuster 28 zum Prozessieren
einer ferroelektrischen Schicht auf der prozessierten oberen Elektrodenschicht
25 und der ferroelektrischen Schicht 24 gebildet, und die ferroelektrische
Schicht 24 wird durch Trockenätzen prozessiert (vergleiche Fig. 5D). Da eine fer
roelektrische Schicht ähnliche Ätzeigenschaften zu denjenigen von Pt, Ir und
dergleichen hat, wird ein Ätzen unter ähnlichen Bedingungen und durch einen
ähnlichen Mechanismus durchgeführt, wie diese beim Ätzen der oberen Elektro
denschicht vorliegen.
Danach wird die Ätzablagerung 29, die an der Musterseitenwand haftet, durch
Waschen entfernt, und sodann wird ein verbleibendes Resist durch Abstrom-O2-
Veraschen und dergleichen abgetragen (vergleiche Fig. 6E).
In ähnlicher Weise wird ein 2,0 µm dickes Fotoresistmuster 30 zum Prozessieren
einer ferroelektrischen Schicht auf der prozessierten oberen Elektrodenschicht
25, der prozessierten ferroelektrischen Schicht 24 und der unteren Elektroden
schicht 23 gebildet, und die untere Elektrodenschicht 23 wird durch Trocken
ätzen prozessiert (vergleiche Fig. 6F).
Da die untere Elektrodenschicht aus einem ähnlichen Material wie dasjenige für
die obere Elektrodenschicht gebildet ist, wird ein Ätzen mittels ähnlicher Bedin
gungen und Mechanismen vorgenommen.
Danach wird die Ätzablagerung 31, die an der Musterseitenwand haftet, durch
Waschen entfernt, und sodann wird ein verbleibendes Resist durch Abstrom-O2-
Veraschen und dergleichen abgetragen (vergleiche Fig. 6G).
Wenn die Kondensatorgestaltung gemäß den obigen Schritten vorgenommen
wird, werden die ferroelektrischen Eigenschaften durch Trockenätzen und
Waschen beeinträchtigt. Daher wird bei dem letzten Schritt nach dem Prozessie
ren des Kondensators die ferroelektrische Schicht erneut durch Glühen bei einer
Temperatur gesintert, die so hoch oder höher als die Calzinier-(oder Sin
ter-)Temperatur ist, bei welcher die ferroelektrische Schicht gebildet wird, um
ihre elektrischen Eigenschaften wiederzugewinnen. Durch Duchführen der
obigen Schritte wird der Kondensator mit der ferroelektrischen Schicht gebildet.
Jedoch weist dieses herkömmliche Verfahren das Problem auf, dass ein
Schichtabschälen zwischen einer Elektrodenschicht und einer ferroelektrischen
Schicht auftritt, wenn ein Kondensator gebildet wird.
Das Schichtabschälen tritt auf, wenn eine Ablagerung nach einem Ätzen jeder
der Schichten gewaschen wird, und beim Endglühen. Daher kann angenommen
werden, dass eine Abhebeerscheinung infolge Eindringens einer zum Waschen
einer Ablagerung vorgesehenen Lösung in einen Spalt zwischen der Elektroden
schicht und der ferroelektrischen Schicht und eine Zwischenschichttrennung
aufgrund einer Differenz in der Schichtschrumpfrate zwischen der Elektroden
schicht und der ferroelektrischen Schicht beim Glühen direkt im Schicht-Ab
schälen resultieren.
Bei einer Untersuchung der herkömmlichen Halbleitervorrichtung kann gezeigt
werden, dass ein Abschälen der oberen Elektrodenschicht bei schlechter Ober
flächenmorphologie der ferroelektrischen Schicht tendenziell nicht auftritt und
dass eine bessere Oberflächenmorphologie der ferroelektrischen Schicht, d. h.
eine dichtere Filmdichte, in besseren elektrischen Eigenschaften resultiert. Da
her ist es gegenwärtig schwierig, gleichzeitig elektrische Eigenschaften zu ver
bessern und ein Filmabschälen zu vermindern, was ein großes Problem darstellt.
Obwohl in Anbetracht des obigen Problems bereits ein Verfahren zum Verhin
dern eines Abschälens vorgeschlagen wurde, bei dem eine dielektrische Schicht
mit großem Haftvermögen zwischen der Elektrodenschicht und der ferroelektri
schen Schicht eingebracht ist, hat dieses Verfahren Nachteile, wie beispielsweise
eine Verschlechterung in elektrischen Eigenschaften der ferroelektrischen
Schicht, eine Prozesskomplizierung und dergleichen, so dass bis jetzt noch kein
optimales Verfahren vorliegt.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halbleitervorrichtung und
ein Verfahren zu deren Herstellung anzugeben, bei denen ein Abschälen in der
Halbleitervorrichtung mit wenigstens einer ferroelektrischen Schicht und einer
darauf gebildeten oberen Elekrodenschicht vermieden wird, während die elektri
schen Eigenschaften der ferroelektrischen Schicht aufrechterhalten sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung eine Halbleiter
vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum
Herstellen einer solchen Halbleitervorrichtung mit den Merkmalen des Patent
anspruches 7 vor. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Da bei der vorliegenden Erfindung ein konvexer oder konkaver Bereich auf einer
Oberfläche einer ersten Schicht durch Ätzen gebildet wird, wird ein Abschälen
zwischen der ersten Schicht, auf welcher der konvexe oder konkave Bereich
gebildet wurde, und einer oberen Schicht, die auf der ersten Schicht gebildet ist,
was durch Eindringen eines Bades oder eine Schichtschrumpfung beim Heiz
schritt verursacht ist, verhindert (auch als "Ankereffekt" bezeichnet).
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung, die eine Halbleitervorrichtung eines
Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung ver
anschaulicht,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung, die einen Herstellungsschritt einer
Halbleitervorrichtung eines Ausführungsbeispiels gemäß der vor
liegenden Erfindung veranschaulicht,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung, die einen Herstellungsschritt einer
Halbleitervorrichtung eines Ausführungsbeispiels gemäß der vor
liegenden Erfindung veranschaulicht,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung, die einen Herstellungsschritt einer
Halbleitervorrichtung eines Ausführungsbeispiels gemäß der vor
liegenden Erfindung veranschaulicht,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung, die einen Herstellungsschritt einer
Halbleitervorrichtung gemäß einer herkömmlichen Technik ver
anschaulicht,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung, die einen Herstellungsschritt einer
Halbleitervorrichtung gemäß einer herkömmlichen Technik ver
anschaulicht, und
Fig. 7 eine schematische Darstellung, die ein Filmabschälen zeigt, das
in einer herkömmlichen Halbleitervorrichtung auftritt.
Im Folgenden wird ein Verfahren in Einzelheiten näher beschrieben.
Zunächst wird das Problem des Abschälens zwischen einer oberen Elektrode und
einer ferroelektrischen Schicht unterhalb der oberen Elektrodenschicht erläu
tert. Nachdem eine ferroelektrische Schicht gebildet ist, wird ein Resistmuster
auf einem Bereich gebildet, in welchem die obere Elektrode prozessiert und er
zeugt ist. Die ferroelektrische Schicht wird dann geätzt, um ein konvexes Muster
auf der Oberfläche der ferroelektrischen Schicht zu bilden. Die Abmessung bzw.
Größe dieses Musters sollte so gesteuert werden, dass das konvexe Muster nicht
über die Außenseite des oberen Elektrodenmusters bei dem folgenden Schritt
der Erzeugung der oberen Elektrode unter Berücksichtigung einer Schwankung
in der Musterlinienbreite, einer Justierabweichung und dergleichen lappt. Das
heißt, eine Linienbreite des Resistmusters zum Herstellen des konvexen Musters
ist um eine Spanne für die Justierabweichung schmaler gemacht als die mini
male Linienbreite der oberen Elektrode.
Eine Ätztiefe der ferroelektrischen Schicht ist auf die Dicke der oberen Elektro
de oder kleiner eingestellt, da dann, wenn die Ätztiefe größer als die Dicke der
oberen Elektrode ist, die obere Elektrode nicht erfolgreich gesputtert werden
kann, und die Ätztiefe der ferroelektrischen Schicht ist auf eine Hälfte der Dicke
der oberen Elektrode oder größer eingestellt, um den Ankereffekt aufzuweisen.
Weiterhin ist es unter dem Gesichtspunkt der elektrischen Eigenschaften der
ferroelektrischen Schicht erforderlich, dass die Ätztiefe der ferroelektrischen
Schicht auf eine Hälfte ihrer Dicke oder weniger eingestellt ist.
Nach einem Ätzen der ferroelektrischen Schicht werden eine Ablagerung und die
verbleibende Resistschicht durch Waschen und Veraschen entfernt, und sodann
wird eine obere Elektrode durch Sputtern gebildet. Durch Ausführen folgender
Prozesse nach Bildung der oberen Elektrode kann ein Abschälen aufgrund des
Ankereffektes im Vergleich mit dem Fall verhindert werden, in welchem die
obere Elektrode eine glatte ferroelektrische Schicht berührt bzw. an dieser ange
bracht ist. Die oben erwähnten Mittel können auf eine Zwischenfläche zwischen
der unteren Elektrode und der ferroelektrischen Schicht angewandt werden, um
den Ankereffekt zu erhalten.
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden in Einzelheiten anhand der folgen
den Ausführungsbeispiele beschrieben.
Eine Halbleitervorrichtung nach dem Beispiel der vorliegenden Erfindung ist in
Fig. 1 gezeigt. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, zeichnet sich die erfindungsgmäße
Halbleitervorrichtung dadurch aus, dass eine obere Elektrode 17 und eine ferro
elektrische Schicht 14 einen konvexen Bereich haben. Durch diesen Aufbau
kann ein Schichtabschälen unterdrückt werden. In diesem Beispiel ist ein kon
vexer Bereich auf einer Schicht gebildet; jedoch können auf einer Schicht viele
konvexe Bereiche erzeugt sein. Alternativ kann ein konkaver Bereich anstelle
des konvexen Bereiches gebildet werden.
Die Fig. 2A bis 2D, die Fig. 3E bis 3H und die Fig. 4I bis 4K sind schematische
Darstellungen, die Prozesse zum Herstellen der in Fig. 1 veranschaulichten
Halbleitervorrichtung zeigen.
Zunächst wird auf einem Halbleitersubstrat 11, auf dem ein Transistor gebildet
ist und das mit einer Isolierschicht bedeckt ist, eine Haftschicht 12 mit einer
Dicke bis 50 nm beispielsweise durch Sputtern von TiO2, TiN, Al2O3, TaSiN und
dergleichen aufgetragen. Diese Schichten können auch durch Bilden einer Ti-,
Al-, TaSi-Schicht und dergleichen durch Sputtern und Oxidieren oder Nitridie
ren erhalten werden.
Eine untere Elektrodenschicht 13 wird darauf bis 200 nm beispielsweise durch
Sputtern von Pt, Ir, IrO3 und dergleichen aufgetragen. Eine ferroelektrische
Schicht 14 mit einer Dicke von 200 nm wird durch Wiederholen eines Schrittes
des Beschichtens von beispielsweise SrBi2Ta2O9 (SBT) durch ein metallorgani
sches Abscheidungsverfahren (MOD-Verfahren) und einen Schritt eines Calzinie
rens von dieser unter einer Sauerstoffatmosphäre während 30 Minuten oder län
ger bei 650°C oder höher gebildet (vergleiche Fig. 2A). Ein Verfahren zum Her
stellen einer ferroelektrischen Schicht, das von MOD verschieden ist, umfasst
einen Sol-Gel-Prozess, eine mit einer Flüssigkeitsquelle getrübte bzw. nebelige
chemische Dampfabscheidung (LSMCVD), ein Sputtern, einen chemischen
Dampfabscheidungsprozess (CVD-Prozess) und dergleichen.
Danach wird ein Fotoresist auf die ferroelektrische Schicht 14 mit einer Dicke
von 2 µm durch Spin- bzw. Schleuderbeschichten aufgetragen. Sodann wird ein
Fotoretikel bzw. Fadenkreuz zum Herstellen der oberen Elektrode verwendet,
und dessen Justierung wird auf einen Bereich eingestellt, in welchem eine obere
Elektrode in einem folgenden Schritt erzeugt wird. Ein Resistmuster 15 wird in
Schritten des Belichtens und Entwickelns erzeugt (vergleiche Fig. 2B). Die
Musterabmessung bzw. -größe ist um eine Spanne für eine Justierverschiebung
kleiner als der Mindestwert für die Abmessung bzw. Größe der oberen Elektrode.
Das heißt, wenn die Spezifikation für die Abmessung der oberen Elektrode in
nerhalb 1,0 µm ± 0,1 µm liegt, und diejenige für die Justierverschiebung 0,2 µm
beträgt, dann ist die Spezifikation für die Resistmusterabmessung innerhalb
0,7 µm.
Danach wird das Resistmuster 15 als eine Maske verwendet, um die ferroelektri
sche Schicht 14 zu ätzen (vergleiche Fig. 2C). Als Ätzbedingungen wird bei
spielsweise ein hochdichtes Plasma-ICP-Ätzen (bzw. -Ätzgerät) verwendet, und
die Einstellungen sind wie folgt: Strom- bzw. Spannungsquelle 2000 W, Vor
strom- bzw. Vorspannung 500 W, Druck 3 mTorr, Cl2/Ar-Durchsatz 30/90 sccm
(Standard cm3/min), Ätztiefe 50 nm oder größer und unterhalb 100 nm.
Nach einem Ätzen wird eine Ätzablagerung 16, die an der Musterseitenwand haf
tet, durch Waschen entfernt (beispielsweise durch Eintauchen in Salzsäure mit
10-%iger Konzentration für 30 Sekunden), und sodann wird das verbleibende
Resistmuster 15 durch Veraschen entfernt (beispielsweise in einem Mikrowellen-
Abstrom-Veraschungsgerät mit einer Mikrowellenleistung von 1000 W, einer
Wafertemperatur von 250°C, einem O2-Durchsatz von 1000 sccm und einer
Behandlungszeit von 3 Minuten; vergleiche Fig. 2D).
Eine obere Elektrodenschicht 17 wird auf der so hergestellten ferroelektrischen
Schicht 14 durch Ablagern bzw. Auftragen von beispielsweise Pt, Ir, IrO3 und
dergleichen mit einer Dicke von 100 nm mittels einer herkömmlichen Methode,
wie beispielsweise Sputtern, gebildet (vergleiche 3E).
Dann wird ein Fotoresist auf die obere Elektrode 17 mit einer Dicke von 1,5 µm
durch Spin- bzw. Schleuderbeschichten aufgetragen. Anschließend wird ein
Fotoretikel bzw. Fadenkreuz zum Herstellen der oberen Elektrode verwendet, um
das Fororesist zu belichten und zu entwickeln, damit ein Resistmuster 18 gebil
det wird. Danach wird das Resistmuster 18 als eine Maske verwendet, um die
obere Elektrodenschicht 17 zu ätzen (vergleiche Fig. 3F). Als Ätzbedingungen
wird beispielsweise ein hochdichtes Plasma-ICP-Ätzen (bzw. -Ätzgerät) einge
setzt, und die Einstellungen sind wie folgt: Strom- bzw. Spannungsquelle 2000 W,
Vorstrom bzw. Vorspannung 500 W, Druck 3 mTorr, Cl2/Ar-Durchsatz
30/90 sccm, Ätztiefe 115 nm (15% Überätzen aufgrund der Dicke der oberen Elek
trode unter Berücksichtigung einer Dickenschwankung von 10% und einer Ätz
ratenschwankung von 10%).
Nach einem Ätzen wird eine Ätzablagerung 1b, die an der Musterseitenwand
haftet, durch Waschen entfernt (beispielsweise durch Eintauchen in Salzsäure
mit 10-%iger Konzentration für 30 Sekunden), und dann wird das verbleibende
Resistmuster 18 durch Veraschen entfernt (beispielsweise in einem Mikrowellen-
Abstrom-Veraschungsgerät: Mikrowellenleistung 1000 W, Wafertemperatur
250°C, O2-Durchsatz 1000 sccm, Behandlungszeit 3 Minuten; vergleiche Fig. 3G).
Als Nächstes wird ein Fotoresist mit einer Dicke von 1,5 µm durch Spin- bzw.
Schleuderbeschichten aufgetragen. Dann wird ein Retikel bzw. ein Fadenkreuz
zum Herstellen der ferroelektrischen Schicht verwendet, um das Fotoresist zur
Bildung eines Resistmusters 1a zu belichten und zu entwickeln. Anschließend
wird das Resistmuster 1a als eine Maske zum Ätzen der ferroelektrischen
Schicht 14 verwendet (vergleiche Fig. 3H). Als Ätzbedingungen wird beispiels
weise ein hochdichtes Plasma-ICP-Ätzen (bzw. -Ätzgerät) verwendet und die Ein
stellungen sind wie folgt: Strom- bzw. Spannungsquelle 2000 W, Vorstrom zw.
Vorspannung 500 W, Druck 3 mTorr, Cl2/Ar-Durchsatz 30/90 sccm, Ätztiefe
115% aufgrund der Dicke der verbleibenden ferroelektrischen Schicht.
Nach einem Ätzen wird eine Ätzablagerung 1b, die auf der Musterseitenwand
haftet, durch Waschen entfernt (beispielsweise durch Eintauchen in Salzsäure
mit 10-%iger Konzentration für 3 Sekunden), und sodann wird das verbleibende
Resistmuster 1a durch Veraschen entfernt (beispielsweise in einem Mikrowellen-
Abstrom-Veraschungsgerät: Mikrowellenleistung 1000 W, Wafertemperatur
250°C, O2-Durchsatz 1000 sccm, Behandlungszeit 3 Minuten; vergleiche Fig. 4I).
Als Nächstes wird ein Fotoresist mit mit einer Dicke von 2,0 µm durch Spin-
bzw. Schleuderbeschichten darauf aufgetragen. Dann wird ein Fotoretikel bzw.
Fadenkreuz zum Herstellen der oberen Elektrode verwendet, um das Fororesist
zur Bildung eines Resistmusters 1c zu belichten und entwickeln. Anschließend
wird das Resistmuster 1c als eine Maske zum Ätzen der unteren Elektroden
schicht 13 verwendet (vergleiche Fig. 4J). Als Ätzbedingungen wird beispielswei
se ein hochdichtes Plasma-ICP-Ätzen (bzw. -Ätzgerät) verwendet und die Einstel
lungen sind wie folgt: Strom- bzw. Spannungsquelle 2000 W, Vorstrom bzw.
Vorspannung 500 W, Druck 3 mTorr, Cl2/Ar-Durchsatz 30/90 sccm, Ätztiefe
230 nm (15-%iges Überätzen aufgrund der Dicke der oberen Elektrode unter Be
rücksichtigung einer Dickenschwankung von 10% und einer Ätzratenschwan
kung von 10%).
Nach einem Ätzen wird eine Ätzablagerung 1d, die an der Musterseitenwand
haftet, durch Waschen entfernt (beispielsweise durch Eintauchen in Salzsäure
mit 10-%iger Konzentration für 30 Sekunden), und dann wird das verbleibende
Resistmuster 1c durch Veraschen entfernt (beispielsweise in einem Mikrowellen-
Abstrom-Veraschungsgerät: Mikrowellenleistung 1000 W, Wafertemperatur 250°C,
O2-Durchsatz 1000 sccm, Behandlungszeit 3 Minuten; vergleiche Fig. 4K).
Um schließlich die ferroelektrische Schicht von einer Beschädigung in den elek
trischen Eigenschaften infolge des Ätzens, Waschens und Veraschens zurück
zugewinnen, wird ein Glühen beispielsweise unter einer N2-Atmosphäre bei 650°C
für 30 Minuten durchgeführt.
Eine Halbleitervorrichtung, die schließlich erhalten wird, zeigt gute elektrische
Eigenschaften. Zusätzlich wird kein Auftreten eines Abschälens beobachtet.
Erfindungsgemäß kann so ein Schicht-Abschälen, das in einem gewöhnlichen
Prozess zum Herstellen eines ferroelektrischen Kondensators auftritt, wirksam
verhindert werden.
Claims (8)
1. Halbleitervorrichtung, die einen Kondensator mit einer unteren Elektro
denschicht (13), einer ferroelektrischen Schicht (14) und einer oberen Elektro
denschicht (17) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass ein konvexer oder kon
kaver Bereich auf der oberen Oberfläche der ferroelektrischen Schicht (14) gebil
det ist.
2. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der konvexe oder konkave Bereich, der auf der oberen Oberfläche der ferroelek
trischen Schicht (14) gebildet ist, durch und durch mit der oberen Elektroden
schicht (17) bedeckt ist.
3. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass ein konvexer oder konkaver Bereich auch auf der oberen Oberfläche der
unteren Elektrodenschicht (13) gebildet ist.
4. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der konvexe oder konkave Bereich, der auf der oberen Oberfläche der ferroelek
trischen Schicht (14) gebildet ist, durch und durch mit der oberen Elektroden
schicht (17) bedeckt ist, und dass der konvexe oder konkave Bereich, der auf
der oberen Oberfläche der unteren Elektrodenschicht (13) gebildet ist, durch
und durch mit der ferroelektrischen Schicht (14) bedeckt ist.
5. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Höhe oder Tiefe des konvexen oder konkaven Berei
ches, der auf der oberen Oberfläche der ferroelektrischen Schicht (14) gebildet
ist, die Hälfte oder weniger als die Dicke der ferroelektrischen Schicht (14)
beträgt und in einem Bereich wie der Hälfte der Dicke der oberen Elektroden
schicht (17) liegt.
6. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Höhe oder Tiefe des konvexen oder konkaven Berei
ches, der auf der oberen Oberfläche der ferroelektrischen Schicht (14) gebildet
ist, die Hälfte oder weniger als die Dicke der ferroelektrischen Schicht(14)
beträgt und in einem Bereich wie der Hälfte der Dicke der oberen Elektroden
schicht (17) liegt, und dass die Höhe oder Tiefe des konvexen oder konkaven
Bereiches, der auf der oberen Oberfläche der unteren Elektrodenschicht (13)
gebildet ist, die Hälfte oder weniger als die Dicke der unteren Elektrodenschicht
(13) beträgt und in einem Bereich wie der Hälfte der Dicke der ferroelektrischen
Schicht (4) liegt.
7. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung, die einen Konden
sator mit einer unteren Elektrodenschicht (13), einer ferroelektrischen Schicht
(14) und einer oberen Elektrodenschicht (17) aufweist, gekennzeichnet durch
einen Schritt des Bildens eine konvexen oder konkaven Bereiches auf der
oberen Oberfläche der ferroelektrischen Schicht, so dass die obere Elektroden
schicht (17) durch und durch den konvexen oder konkaven Bereich bedeckt, der
auf der oberen Oberfläche der ferroelektrischen Schicht (14) gebildet ist.
8. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
einen Schritt des Bildens eines konvexen oder konkaven Bereiches auch
auf der oberen Oberfläche der unteren Elektrodenschicht (13), so dass die ferro
elektrische Schicht (14) durch und durch den konvexen oder konkaven Bereich
bedeckt, der auf der oberen Oberfläche der unteren Elektrodenschicht (17)
gebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
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