DE10008617A1 - Verfahren zur Herstellung einer ferroelektrischen Schicht - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer ferroelektrischen SchichtInfo
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Abstract
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung einer ferroelektrischen Schicht bereitgestellt, wobei durch das Anlegen eines äußeren elektrischen Feldes eine Kristallisation des Materials entsprechend einer vorgegebenen Richtung erleichtert wird. Auf diese Weise lassen sich ferroelektrische Schichten erzeugen, deren Domänen bevorzugt so ausgerichtet sind, daß ihre Polarisationsvektoren senkrecht zu den Elektroden des Speicherkondensators in einer Speicherzelle stehen. Dies hat zur Folge, daß während des Betriebs der Speicheranordnung der gesamte Polarisationsvektor der Domäne im wesentlichen parallel zu dem Feld des Speicherkondensators verläuft und eine dementsprechend hohe remanente Polarisation erzeugt wird. Entsprechend hoch ist das Signal, das aus den Speicherkondensatoren ausgelesen werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung einer ferroelektrischen Schicht. Die vorliegende
Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung
einer ferroelektrischen Schicht für eine integrierte
Speicheranordnung sowie ein Verfahren zur Herstellung eines
Speicherkondensators.
Ferroelektrische Speicheranordnungen besitzen gegenüber
herkömmlichen Speicheranordnungen, wie beispielsweise DRAMs
und SRAMs, den Vorteil, daß die gespeicherte Information auch
bei einer Unterbrechung der Spannungs- bzw. Stromversorgung
nicht verloren geht sondern gespeichert bleibt. Dazu werden
in der Regel auch bei ferroelektrischen Speicheranordnungen
Speicherkondensatoren zur Speicherung der Informationen ver
wendet. Zur Herstellung von derartigen Speicherkondensatoren
wird ein ferroelektrisches Material zwischen den Elektroden
des Kondensators eingesetzt (z. B. SrBi2Ta2O9 (SBT) oder Pb(Zr,
Ti)O3 (PZT)). Die Nichtflüchtigkeit ferroelektrischer Spei
cheranordnungen beruht auf der Tatsache, daß bei ferroelek
trischen Materialien die durch ein äußeres elektrisches Feld
eingeprägte Polarisation auch nach Abschalten des äußeren
elektrischen Feldes im wesentlichen beibehalten wird. Dabei
ist das Signal, das aus den Speicherkondensatoren ausgelesen
werden kann, um so höher je höher die in das ferroelektri
schen Material einprägbare Polarisation ist. Um also ein ge
nügend hohes Signal beim Auslesen eines Speicherkondensators
gewährleisten zu können, ist eine hohe remanente Polarisation
zwischen den Elektroden des Kondensators erforderlich.
Ferroelektrische Materialien sind dadurch charakteri
siert, daß sie über mikrostrukturelle Domänen verfügen, wel
che eine elektrische Polarisation besitzen. Die Ausrichtung
dieser Polarisation ist an die Orientierung des jeweiligen
Kristallgitters gebunden. So ist z. B. beim PZT die Polarisa
tion in Richtung der kristallographischen [001]-Achse ausge
richtet. Beim SBT liegt der Vektor der elektrischen Polarisa
tion hauptsächlich parallel der a-Achse ([100] Orientierung),
oder der b-Achse ([010] Orientierung). Beide Achsen sind je
doch nahezu äquivalent, da es sich um ein pseudotetragonales
Gitter handelt.
Da in der Regel die Kristalle der ferroelektrischen Ma
terialien zufallsorientiert vorliegen, sind auch die Domänen
und damit die Vektoren der elektrischen Polarisation zufällig
orientiert. Wenn nun von außen ein elektrisches Feld angelegt
wird, so werden die Polarisationsvektoren der einzelnen Domä
nen so ausgerichtet, daß sie möglichst parallel zum angeleg
ten externen Feld stehen. Für Domänen, deren Kristall so aus
gerichtet ist, daß die [100]-Achse senkrecht zu den Platten
des Kondensators steht, bedeutet dies, daß der gesamte Pola
risationsvektor der Domäne parallel zum externen Feld ver
läuft. Bei anders orientierten Domänen ist nur die zum exter
nen Feld parallele Komponente des Polarisationsvektors rele
vant. Die makroskopisch meßbare Gesamtpolarisation, die senk
recht zu den Elektroden des Kondensators steht, ist die Summe
der Einzelpolarisationen der Domänen. Diese Summe wird um so
höher sein, je bevorzugter die einzelnen Domänen senkrecht zu
den Elektroden des Kondensators ausgerichtet sind, d. h. bei
spielsweise im Falle von SBT, je größer der Anteil der Kri
stalle ist, deren [100]-Achse senkrecht zu den Elektroden des
Kondensators steht.
Eine hohe remanente Polarisation ist von entscheidender
Bedeutung für den Einsatz von ferroelektrischen Dünnfilmen in
hoch integrierten Bauelementen, wie z. B. in integrierten
Speicheranordnungen mit Strukturgrößen kleiner als 0,25 µm,
da hierbei nicht nur die Fläche des Kondensators sehr klein
ist, sondern diese Strukturen bezogen auf ihr Volumen auch
eine sehr große Oberfläche aufweisen. Die Oberfläche von
ferroelektrischen Materialien weist jedoch immer Schäden auf,
die durch die Strukturierung bedingt sind und die zu einer
Verringerung der remanenten Polarisation führen. Neben der
eigentlichen Strukturierung der ferroelektrischen Materialien
führen noch weitere Prozesse, die bei der Herstellung von
integrierten Bauelementen unabdingbar sind (z. B. Formiergas
temperung, TEOS-Oxid/SiO2-Abscheidung, etc.), zu einer
Degradierung des ferroelektrischen Materials und
dementsprechend zu einer Verringerung der remanenten
Polarisation. Aufgrund dieser prozeßbedingten Verringerung
der Polarisation ist es wichtig, ein Material mit einer
möglichst hohen Polarisation vor Beginn der Strukturierung
und der nachfolgenden Prozesse zu haben.
Es ist demnach bevorzugt, die Orientierung des ferro
elektrischen Materials zu kontrollieren, d. h. beispielsweise
im Falle von SBT möglichst viel [100]- oder [010]-orientier
tes Material bzw. im Falle von PZT möglichst viel [001]-
orientiertes Material zu erzeugen, dessen Polarisationsvek
toren senkrecht zu den Elektroden des Speicherkondensators
ausgerichtet sind. Im Falle von SBT sind auch andere Orien
tierungen innerhalb der a,b-Ebene (z. B. [110]) noch nützlich.
Diese zeigen zwar eine kleinere Polarisation, jedoch ist die
Polarisation immer noch deutlich höher als wenn viele Domänen
mit einer Ausrichtung entlang der c-Achse vorhanden sind.
Falls es dementsprechend möglich wäre, ferroelektrischen Ma
terialien eine bevorzugte Orientierung zu geben, würde dies
eine sehr hohe remanente Polarisation zur Folge haben.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein
Verfahren zur Herstellung einer ferroelektrischen Schicht an
zugeben, das in Lage ist, die Mehrzahl der Domänen der
Schicht entlang einer vorgegebenen Richtung auszurichten,
bzw. ein Verfahren zur Herstellung von Speicherkondensatoren
anzugeben, welche eine hohe remanente Polarisation aufweisen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß von den Verfahren zur
Herstellung einer ferroelektrischen Schicht nach dem unabhän
gigen Patentanspruch 1 sowie von dem Verfahren zur Herstel
lung eines Speicherkondensators nach dem unabhängigen Patent
anspruch 18 gelöst. Weiterhin werden eine so hergestellte
ferroelektrische Schicht und eine so hergestellte Speicher
anordnung zur Verfügung gestellt. Weitere vorteilhafte
Ausführungsformen, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der
Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung einer
ferroelektrischen Schicht bereitgestellt, das folgende
Schritte aufweist:
- a) ein Substrat wird bereitgestellt,
- b) auf das Substrat wird das Material der späteren ferroelektrischen Schicht aufgebracht,
- c) eine Wärmebehandlung wird in Anwesenheit eines elektrischen Feldes, das entlang einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist, durchgeführt, so daß das Material in eine ferroelektrische Phase überführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt den Vorteil, daß
durch das Anlegen eines äußeren elektrischen Feldes eine
Kristallisation des Materials entsprechend der vorgegebenen
Richtung erleichtert wird. Ohne sich einschränken zu wollen
sind die Erfinder der Auffassung, daß sich dies dadurch
erklären läßt, daß die Kristallisation stets in die Richtung
verlaufen wird, bei der ein Zustand mit der geringsten
Gibb'schen Freien Energie erreicht wird. Im normalen Falle
wird dies ein Material mit zufallsorientierten Kristallen
sein, da sich so ein Zustand mit sehr großer Entropie
erzeugen läßt. Legt man jedoch von außen ein elektrisches
Feld an, so kommt ein zusätzlicher Energieterm hinzu, welcher
die Wechselwirkung zwischen dem externen Feld und der
ferroelektrischen Polarisation beschreibt. Dieser Energieterm
wird in der Regel dann minimal, wenn die Polarisation des
entstehenden ferroelektrischen Materials parallel zum
externen Feld verläuft. Dies bedeutet auch, daß je höher das
externe Feld ist, desto stärker wird das Material in die
vorgegebene Richtung ausgerichtet. Dementsprechend läßt sich
ein ferroelektrisches Material erzeugen, bei dem die
Kristallisation beispielsweise im Fall von SBT bevorzugt in
die [100]-, [010]- oder [110]-Richtung bzw. im Fall von PZT
in die [001]-Richtung ausgerichtet ist.
Durch eine geeignete Wahl der Ausrichtung des bei der
Kristallisation angelegten Feldes lassen sich
ferroelektrische Schichten erzeugen, deren Domänen bevorzugt
so ausgerichtet ist, daß ihre Polarisationsvektoren senkrecht
zu den Elektroden des Speicherkondensators in einer
Speicherzelle stehen. Dies hat zur Folge, daß während des
Betriebs der Speicheranordnung der gesamte
Polarisationsvektor der Domäne im wesentlichen parallel zu
dem Feld des Speicherkondensators verläuft und eine
dementsprechend hohe remanente Polarisation erzeugt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die
ferroelektrische Schicht eine Strontiumwismuttantalatschicht
(SBT, SrBi2Ta2O9) und wird die Wärmebehandlung bei einer
Temperatur zwischen 500° und 820°C, bevorzugt zwischen 700°
und 800°C, durchgeführt. Insbesondere ist es bevorzugt, wenn
die Wärmebehandlung bei einer Temperatur zwischen 700° und.
750°C durchgeführt wird. Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform ist die ferroelektrische Schicht eine
Bleizirkonattitanatschicht (PZT, Pb(Zr, Ti)O3) und wird die
Wärmebehandlung bei einer Temperatur zwischen 400° und 600°C
durchgeführt. Bevorzugt wird die Wärmebehandlung über einen
Zeitraum von 5 bis 90 min, bevorzugt 10 bis 30 min,
durchgeführt.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Feldstärke des
elektrischen Feldes zwischen 1 bis 100 kV/cm, bevorzugt
zwischen 20 und 40 kV/cm beträgt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird zum Anlegen
des elektrischen Feldes das Substrat als eine Elektrode
verwendet. Dabei ist es insbesondere bevorzugt, wenn auf der
Oberfläche des Substrats eine Edelmetallelektrode,
insbesondere eine Platinelektrode, bereitgestellt wird. Gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform wird als zweite Elektrode
eine leitfähige Platte verwendet, die oberhalb des Materials
der späteren ferroelektrischen Schicht angeordnet ist. Gemäß
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird als zweite
Elektrode ein Plasma verwendet, das oberhalb des Materials
der späteren ferroelektrischen Schicht erzeugt wird. Die
Verwendung eines Plasmas oberhalb der späteren
ferroelektrischen Schicht hat den Vorteil, daß das Plasma bis
direkt an das Material heranreicht, so daß das angelegte
elektrische Feld direkt an das Material angelegt werden kann.
Dabei ist es bevorzugt, wenn das Plasma durch eine
Wechselfrequenz bzw. Spannungspulse erzeugt wird. Dabei ist
es insbesondere bevorzugt, wenn das Substrat durch
Spannungspulse in das Plasma eingetaucht wird. Bei der
Verwendung einer zusätzlichen, leitfähigen Platte wird in der
Regel zwischen der Platte und dem Material ein Abstand
vorhanden sein, in dem ebenfalls ein elektrisches Feld
vorhanden ist, was zur Folge hat, daß zum Aufbau des
elektrischen Feldes eine höhere Spannung angelegt werden muß.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird die
Wärmebehandlung in einer N2/O2 Atmosphäre oder in einer He/O2
Atmosphäre durchgeführt. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die
Wärmebehandlung bei einem Druck zwischen 0,05 bis 10 Pa
durchgeführt wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird
das Material der ferroelektrischen Schicht durch ein CVD-
Verfahren auf das Substrat aufgebracht. Dabei ist es
insbesondere bevorzugt, wenn das Material der späteren
ferroelektrischen Schicht als im wesentlichen amorpher Film
auf das Substrat aufgebracht wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1-8 ein Verfahren zur Herstellung einer
ferroelektrischen Schicht nach einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung im Rahmen
der Herstellung einer ferroelektrischen
Speicherzelle,
Fig. 9 ein weiteres Verfahren zur Herstellung einer
ferroelektrischen Schicht nach einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
Fig. 10 ein weiteres Verfahren zur Herstellung einer
ferroelektrischen Schicht nach einem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 zeigt ein Siliziumsubstrat 1 mit bereits
fertiggestellten Transistoren 4. Die Transistoren bilden mit
den noch zu erzeugenden Speicherkondensatoren die
Speicherzellen, die der Speicherung der binären Informationen
dienen. Die Transistoren 4 weisen jeweils zwei
Diffusionsgebiete 2 auf, welche an der Oberfläche des
Siliziumsubstrats 1 angeordnet sind. Zwischen den
Diffusionsgebieten 2 der Transistoren 4 sind die Kanalzonen
angeordnet, die durch das Gateoxid von den Gateelektroden 3
auf der Oberfläche des Siliziumsubstrats 1 getrennt sind. Die
Transistoren 4 werden nach den im Stand der Technik bekannten
Verfahren hergestellt, die hier nicht näher erläutert werden.
Auf das Siliziumsubtrat 1 mit den Transistoren 4 wird
eine isolierende Schicht 5, beispielsweise eine SiO2-Schicht
aufgebracht. In Abhängigkeit des für die Herstellung der
Transistoren 4 verwendeten Verfahrens können auch mehrere
isolierende Schichten aufgebracht werden. Die sich daraus
ergebende Struktur ist in Fig. 1 gezeigt.
Anschließend werden durch eine Phototechnik die
Kontaktlöcher 6 erzeugt. Diese Kontaktlöcher 6 stellen eine
Verbindung zwischen den Transistoren 4 und den noch zu
erzeugenden Speicherkondensatoren her. Die Kontaktlöcher 6
werden beispielsweise durch eine anisotrope Ätzung mit
fluorhaltigen Gasen erzeugt. Die sich daraus ergebende
Struktur ist in Fig. 2 gezeigt.
Nachfolgend wird ein leitfähiges Material 7,
beispielsweise insitu dotiertes Polysilizium, auf die
Struktur aufgebracht. Dies kann beispielsweise durch ein CVD-
Verfahren geschehen. Durch das Aufbringen des leitfähigen
Materials 7 werden die Kontaktlöcher 6 vollständig ausgefüllt
und es entsteht eine zusammenhängende leitfähige Schicht auf
der isolierenden Schicht 5 (Fig. 3). Anschließend folgt ein
CMP-Schritt ("Chemical Mechanical Polishing), der die
zusammenhängende leitfähige Schicht auf der Oberfläche der
isolierenden Schicht 5 entfernt und eine ebene Oberfläche
erzeugt.
Im weiteren werden Vertiefungen in der isolierenden
Schicht 5 überlappend zu den Kontaktlöchern 6 gebildet. Diese
Vertiefungen werden nun mit Barrierematerial 8,
beispielsweise Iridiumoxid, gefüllt. Dies geschieht, in dem
das Barrierematerial 8 ganzflächig abgeschieden und
nachfolgend ein weiterer CMP-Schritt durchgeführt wird.
Geeignete CMP-Verfahren sind beispielsweise in der Anmeldung
beschrieben, auf die hiermit Bezug genommen wird. Die sich
daraus ergebende Struktur ist in Fig. 4 gezeigt.
Anschließend wird die untere Elektrode der
Speicherkondensatoren ganzflächig auf der in Fig. 4 gezeigten
Struktur abgeschieden. Wegen ihrer guten
Oxidationsbeständigkeit und/oder der Ausbildung elektrisch
leitfähiger Oxide können 4d und 5d Übergangsmetalle,
insbesondere Platinmetalle (Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt) und
insbesondere Platin selbst, als Elektrodenmaterial eingesetzt
werden. Die Edelmetallschicht 9, beispielsweise Platin, wird
durch ein Sputterverfahren mit einer Sputtertemperatur von
etwa 550°C aufgebracht. Die Dicke der Edelmetallschicht 9
beträgt dabei etwa 100 nm. Die sich daraus ergebende Struktur
ist in Fig. 5 gezeigt.
Damit ist der erste Schritt a) des erfindungsgemäßen
Verfahrens abgeschlossen. Ein Substrat, auf das nun im
folgenden des Material der ferroelektrischen Schicht
aufgebracht werden kann, wurde bereitgestellt.
Es folgt die Erzeugung einer ferroelektrischen Schicht.
Ein SBT Film 10 wird mit Hilfe eines CVD Prozesses auf das so
vorbereitete Substrat abgeschieden. Der CVD Prozeß wird bei
einer Substrattemperatur von 385°C und einem Kammerdruck von
etwa 1200 Pa durchgeführt. Der Sauerstoffanteil im Gasgemisch
beträgt 60%. Dabei wird der SBT Film 10 als amorpher Film
abgeschieden, der bei der Untersuchung mit Röntgen- oder
Elektronenstrahlen im wesentlichen keine Kristallstrukturen
erkennen läßt. Dementsprechend zeigt der SBT Film 10 im
wesentlichen noch keine ferroelektrischen Eigenschaften. Die
sich daraus ergebende Struktur ist in Fig. 6 gezeigt.
Anschließend wird das abgeschiedene, amorphe SBT 10 bei
einer Temperatur zwischen 700 bis 750°C für 10 bis 30 min
getempert. Während der Wärmehandlung (Temperung) wird ein
externes elektrisches Feld 11 angelegt. Die Größenordnung des
extern angelegten Feldes 11 sollte dabei bevorzugt der
Koerzitivfeldstärke der späteren ferroelektrischen Schicht
entsprechen, d. h. z. B. 30 kV/cm für SBT. Zur Erzeugung des
externen elektrischen Feldes 11 wird in dieser
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine zusätzliche
leitfähige Platte 12 direkt über dem SBT Film 10 angeordnet.
Der Abstand zwischen der leitfähigen Platte 12 und dem SBT
Film 10 beträgt dabei etwa 1 mm. Durch Anlegen einer Spannung
zwischen der leitfähige Platte 12 und der Platinschicht 9
wird nun ein elektrisches Feld erzeugt, das senkrecht zu der
Platinschicht 9 und der Platte 12 ausgerichtet ist. Die
zwischen der leitfähigen Platte 12 und der Platinschicht 9
angelegte Spannung beträgt dabei etwa 30 kV. Zur Vermeidung
eines Spannungsdurchschlags wird der Druck der N2/O2
Atmosphäre, welche in diesem Ausführungsbeispiel zur
Temperung verwendet wird, auf etwa 0,1 bis 10 Pa verringert.
Wird anstatt einer N2/O2 Atmosphäre eine He/O2 Atmosphäre
verwendet, kann bei einem deutlich höherem Druck gearbeitet
werden. Je nach Anwendungsfall kann die Temperung auch in
einer reinen He Atmosphäre durchgeführt werden.
Durch die Anwesenheit des elektrischen Feldes 11 werden
die sich bildenden Domänen der SBT Schicht 10 bevorzugt in
die vorgegebene Richtung des elektrischen Feldes 11
ausgerichtet. Dementsprechend läßt sich eine ferroelektrische
SBT Schicht erzeugen, bei der die Domänen bevorzugt in die
[100]-, [010]- oder [110]-Richtung ausgerichtet sind. Die
Domänen sind dabei so ausgerichtet, daß ihre
Polarisationsvektoren senkrecht zu den Elektroden des noch zu
erzeugenden Speicherkondensators stehen, was eine
dementsprechend hohe remanente Polarisation zur Folge hat.
Die sich daraus ergebende Struktur ist in Fig. 7 gezeigt.
Anschließend wird die obere Elektrode der
Speicherkondensatoren ganzflächig auf die in Fig. 7 gezeigte
Struktur abgeschieden. Wiederum werden wegen ihrer guten
Oxidationsbeständigkeit und/oder der Ausbildung elektrisch
leitfähiger Oxide 4d und 5d Übergangsmetalle, insbesondere
Platinmetalle (Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt) und insbesondere
Platin selbst, als Elektrodenmaterial eingesetzt. Die
Edelmetallschicht 13, beispielsweise Platin, wird ebenfalls
durch ein Sputterverfahren mit einer Sputtertemperatur von
etwa 550°C aufgebracht. Nach dem Aufbringen der oberen
Elektrode wird wiederum eine Temperung durchgeführt, um die
Grenzschicht zwischen der ferroelektrischen Schicht 10 und
der oberen Elektrode 13 auszuheilen. Die drei Schichten,
Edelmetallschicht 13, ferroelektrische Schicht 10 und die
Edelmetallschicht 9 werden anschließend mit Hilfe anisotroper
Ätzverfahren strukturiert, so daß die in Fig. 8 gezeigte
Struktur entsteht. Damit sind die Speicherzellen im
wesentlichen fertiggestellt. Es folgenden weitere Schritte
zur Isolierung der einzelnen Speicherzellen und zur
Herstellung der Verdrahtung der Speicheranordnung. Die dabei
verwendeten Verfahren gehören jedoch zum Stand der Technik
und werden hier nicht näher erläutert.
Wird eine zusätzliche leitfähige Platte 12 zur Erzeugung
des externen elektrischen Feldes verwendet, müssen zwischen
der unteren Elektrode 9 und der leitfähigen Platte 12 relativ
hohe Spannungen angelegt werden, um ein ausreichend hohes
Feld 11 in der ferroelektrischen Schicht 10 zu erzeugen. Dies
ist auf den Abstand zwischen der Platte 12 und
ferroelektrischer Schicht 10 zurückzuführen, der sich in der
Praxis nie ganz vermeiden läßt.
Um die bei Erzeugung des externen elektrischen Feldes
notwendigen Spannungen reduzieren zu können, ist bei der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Plasma
oberhalb der Schicht 10 vorgesehen. Der erste Schritt a) des
Verfahrens gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung entspricht dabei dem, was in Zusammenhang mit den
Fig. 1 bis 6 erläutert wurde, so daß auf eine Wiederholung
verzichtet werden kann. Die amorphe SBT Schicht 10 wird
wiederum bei einer Temperatur zwischen 700 bis 750°C für 10
bis 30 min getempert. Während der Wärmehandlung (Temperung)
wird ein externes elektrisches Feld 11 angelegt. Die
Größenordnung des extern angelegten Feldes 11 sollte dabei
bevorzugt der Koerzitivfeldstärke der späteren
ferroelektrischen Schicht entsprechen, d. h. z. B. 30 kV/cm für
SBT. Zur Erzeugung des externen elektrischen Feldes 11 wird
in dieser Ausführungsform das Substrat in einen
Parallelplattenreaktor 14 eingebracht.
Der Reaktor 14 umfaßt im wesentlichen eine Vakuumkammer
mit einem Einlaß für das He/O2 Gasgemisch und zwei parallele
Elektroden 15 und 16. Das Substrat 1 wird auf der unteren
Elektrode 15 positioniert. Durch eine an die Elektroden 15,
16 angelegte Hochfrequenzspannung wird das He/O2 Gasgemisch
zwischen den Elektroden 15, 16 zur Glimmentladung gebracht
und es entsteht ein Plasma 17. Im Gegensatz zu den Ionen
können die im Vergleich dazu viel leichteren Elektronen dem
Hochfrequenzfeld zwischen den Elektroden 15, 16 folgen und
die Elektroden 15, 16 viel schneller erreichen.
Dementsprechend lädt sich das Plasma 17 gegenüber den
Elektroden 15, 16 und gegenüber dem Substrat 1 positiv auf,
so daß ein elektrischen Feld innerhalb der SBT Schicht
erzeugt wird, das zur Ausrichtung der Domänen innerhalb der
SBT Schicht dient. Durch eine geeignete Wahl der
Prozeßparameter Druck, HF-Leistung, externer Bias, Gasfluß,
Gaszusammensetzung kann das elektrische Potential des Plasmas
17 gezielt gesteuert werden, so daß ein hinreichend starkes
elektrisches Feld erzeugt werden kann. Da das Plasma 17 bis
direkt an die SBT Schicht heranreicht, kann mit moderaten
Potentialen gearbeitet werden. Geeignete Parameter sind
beispielsweise: Kathodentemperatur 450°C, HF-Leistung: 1200 W,
Bias-Leistung: 450 W, He/O2-Fluß: 80-150 sccm, Druck:
0,6-3,4 Pa.
Nach der Temperung wird die obere Elektrode der
Speicherkondensatoren ganzflächig abgeschieden. Nach dem
Aufbringen der oberen Elektrode wird eine Temperung
durchgeführt, um die Grenzschicht zwischen der
ferroelektrischen Schicht 10 und der oberen Elektrode 13
auszuheilen. Die drei Schichten, Edelmetallschicht 13,
ferroelektrische Schicht 10 und die Edelmetallschicht 9
werden anschließend mit Hilfe anisotroper Ätzverfahren
strukturiert, so daß wiederum die in Fig. 8 gezeigte Struktur
entsteht.
Bei dem Verfahren nach der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird das Plasma durch eine
kontinuierliche Zufuhr von HF-Leistung erzeugt. Beim dem
Verfahren nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird das Plasma durch Spannungspulse erzeugt. Der
erste Schritt a) des Verfahrens gemäß der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht dabei
wiederum dem, was in Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 6
erläutert wurde, so daß auf eine Wiederholung verzichtet
werden kann. Die amorphe SBT Schicht 10 wird bei einer
Temperatur zwischen 700 bis 750°C für 10 bis 30 min
getempert. Während der Wärmehandlung (Temperung) wird ein
externes elektrisches Feld 11 angelegt. Zur Erzeugung des
externen elektrischen Feldes 11 wird in dieser
Ausführungsform das Substrat in einen Reaktor 18 eingebracht.
Der Reaktor 18 umfaßt dabei im wesentlichen eine
Vakuumkammer mit einem Einlaß 19 für das He/O2 Gasgemisch und
einen Träger 20 für das Substrat 1. Der Einlaß 19 besitzt an
seiner dem Träger 20 zugewandten Seite eine Scheibe 21, an
die durch einen Modulator 22 Pulse positiver Spannung
angelegt werden. Die Wände der Vakuumkammer, der Träger 20
und damit das Substrat 1 hingegen sind mit Masse verbunden.
Die Pulse positiver Spannung ionisieren die Gasmoleküle und
erzeugen so ein Plasma 17 in dem Raum oberhalb des Trägers
20. Gleichzeitig werden die positiven Ionen innerhalb des
Plasma in Richtung des Substrats 1 beschleunigt und das
Plasma dehnt sich in Richtung des Substrats aus. Dies hat zur
Folge, daß das Substrat in das Plasma eingetaucht wird.
Das Plasma kann ausschließlich durch die Spannungspulse
oder durch eine zusätzliche Plasmaquelle, beispielsweise eine
ECR- oder Mikrowellenquelle (nicht gezeigt), erzeugt werden.
Falls das Plasma durch eine zusätzliche Plasmaquelle erzeugt
wird, dienen die Spannungspulse hauptsächlich dazu, das
Substrat in das Plasma einzutauchen. Weitere Details zu
diesen sogenannten "Plasma Immersion Implantation" Methoden
sind beispielsweise in der US Patentschrift 5,911,832
(Denholm et al.) beschrieben.
Auf diese Weise kann ein sehr dichtes Sauerstoffplasma
erzeugt werden, das ausreichend viele niederenergetische
Sauerstoffionen für die Temperung der SBT Schicht zur
Verfügung stellt. Gleichzeitig kann das Potential des Plasmas
17 über einen weiten Bereich eingestellt werden, so daß ein
ausreichend großes elektrisches Feld zur Ausrichtung der
Domänen der SBT Schicht erzeugt werden kann. Zur Heizung des
Substrats 1 sind außerdem Heizlampen 23 vorgesehen, die
oberhalb des Trägers 20 angeordnet sind. Die Prozeßparameter
können dabei über weite Bereiche variiert werden:
Kathodentemperatur 50-700°C, HF-Leistung 30-500 Watt,
Gas-Fluß 100-700 sccm, Plasmadichte 3 1011 Ionen/cm3, Ionen-
Fluß < 1016 Ionen/(cm2 min), Druck 0,1-3 Torr.
Nach der Temperung wird wiederum die obere Elektrode der
Speicherkondensatoren ganzflächig abgeschieden. Nach dem
Aufbringen der oberen Elektrode wird eine Temperung
durchgeführt, um die Grenzschicht zwischen der
ferroelektrischen Schicht 10 und der oberen Elektrode 13
auszuheilen. Die drei Schichten, Edelmetallschicht 13,
ferroelektrische Schicht 10 und die Edelmetallschicht 9
werden anschließend mit Hilfe anisotroper Ätzverfahren
strukturiert, so daß wiederum die in Fig. 8 gezeigte Struktur
entsteht.
Die erfindungsgemäßen Verfahren besitzen den Vorteil,
daß sich durch das bei der Kristallisation angelegte
elektrische Feld ferroelektrische Schichten erzeugen lassen,
deren Domänen bevorzugt so ausgerichtet ist, daß ihre
Polarisationsvektoren senkrecht zu den Elektroden des
Speicherkondensators in einer Speicherzelle stehen. Dies hat
zur Folge, daß während des Betriebs der Speicheranordnung der
gesamte Polarisationsvektor der Domäne im wesentlichen
parallel zum dem Feld des Speicherkondensators verläuft und
eine dementsprechend hohe remanente Polarisation erzeugt
wird. Entsprechend hoch ist das Signal, das aus den
Speicherkondensatoren ausgelesen werden kann.
Bei den beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung wurden die untere Elektrode 9, die ferroelektrische
Schicht 1 und die obere Elektrode 13 im wesentlichen
gleichzeitig durch ein oder mehrere anisotrope Ätzverfahren
strukturiert. Alternativ dazu kann jedoch die untere
Elektrode 9 bereits vor dem Aufbringen des ferroelektrischen
Materials durch ein Ätzverfahren und/oder ein CMP-Verfahren
strukturiert werden. Weiterhin ist es möglich, die
ferroelektrische Schicht 10 und die untere Elektrode 9 zu
strukturieren bevor die obere Elektrode 13 erzeugt wird.
Claims (19)
1. Verfahren zur Herstellung einer ferroelektrischen
Schicht mit den Schritten:
- a) ein Substrat wird bereitgestellt,
- b) auf das Substrat wird das Material der späteren ferroelektrischen Schicht aufgebracht,
- c) eine Wärmebehandlung wird in Anwesenheit eines elektrischen Feldes, das entlang einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist, durchgeführt, so daß das Material in eine ferroelektrische Phase überführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ferroelektrische Schicht eine
Strontiumwismuttantalatschicht (SBT, SrBi2Ta2O9) ist und
daß die Wärmebehandlung bei einer Temperatur zwischen
500° und 820°C, bevorzugt zwischen 700° und 800°C,
durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmebehandlung bei einer Temperatur zwischen
700° und 750°C durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ferroelektrische Schicht eine
Bleizirkonattitanatschicht (PZT, Pb(Zr, Ti)O3) ist und
daß die Wärmebehandlung bei einer Temperatur zwischen
400° und 600°C durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feldstärke des elektrischen Feldes zwischen 1
bis 100 kV/cm, bevorzugt zwischen 20 und 40 kV/cm
beträgt.
6. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Anlegen des elektrischen Feldes das Substrat als
eine Elektrode verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberfläche des Substrats eine Edelmetall
elektrode, insbesondere eine Platinelektrode,
bereitgestellt wird.
8. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als zweite Elektrode eine leitfähige Platte
verwendet wird, die oberhalb des Materials der späteren
ferroelektrischen Schicht angeordnet ist.
9. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als zweite Elektrode ein Plasma verwendet wird, das
oberhalb des Materials der späteren ferroelektrischen
Schicht erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Substrat durch Spannungspulse in das Plasma
eingetaucht wird.
11. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmebehandlung in einer N2/O2 Atmosphäre
durchgeführt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmebehandlung in einer He/O2 Atmosphäre
durchgeführt wird.
13. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmebehandlung bei einem Druck zwischen 0,05
bis 10 Pa durchgeführt wird.
14. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der ferroelektrischen Schicht durch ein
CVD-Verfahren auf das Substrat aufgebracht wird.
15. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der späteren ferroelektrischen Schicht
als im wesentlicher amorpher Film auf das Substrat
aufgebracht wird.
16. Verfahren nach einem der voherstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Wärmebehandlung über einen Zeitraum von 5 bis 90 min.
bevorzugt 10 bis 30 min. durchgeführt wird.
17. Ferroelektrische Schicht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ferroelektrische Schicht nach einem der
vorherstehenden Verfahren erhältlich ist.
18. Verfahren zur Herstellung eines ferroelektrischen
Speicherkondensators mit den Schritten:
- a) eine erste Edelmetallelektrode wird bereitgestellt,
- b) auf der Edelmetallelektrode wird eine ferroelektrische Schicht nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16 erzeugt,
- c) eine zweite Edelmetallelektrode wird auf der ferroelektrische Schicht erzeugt.
19. Ferroelektrische Speicheranordnung mit einer Vielzahl
von Speicherzellen, welche jeweils zumindest einen
Transistor und zumindest einen ferroelektrischen
Speicherkondensator aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ferroelektrische Kondensator nach einem
Verfahren gemäß Anspruch 18 erhältlich ist.
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