DE10064002A1 - Vielschicht-Dünnschichtstruktur, ferroelektrisches Dünnschichtelement und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Vielschicht-Dünnschichtstruktur, ferroelektrisches Dünnschichtelement und Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Abstract
Eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur umfaßt ein Einkristall-Si-Substrat, eine epitaxial gezüchtete MgO-Pufferschicht auf dem genannten Einkristall-Si-Substrat und eine aus Ir oder Rh hergestellte, auf der genannten MgO-Pufferschicht epitaxial gezüchtete Metalldünnschicht.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vielschicht-Dünn
schichtstrukturen, die auf ferroelektrische Dünnschicht
elemente, welche Si-Substrate verwenden, z. B. Kondensatoren
für DRAMs und ferroelektrische RAMs (FeRAM), pyroelektrische
Elemente, Mikroaktuatoren, Dünnschichtkondensatoren, kleine
piezoelektrische Elemente usw., anwendbar sind, und auf Ver
fahren zu deren Herstellung. Insbesondere bezieht sie sich
auf epitaxial auf Si-Substraten unter Zwischenlegung von Puf
ferschichten gezüchtete Metalldünnschichten und Herstellungs
verfahren derselben.
In den letzten Jahren waren Verfahren zur Bildung von Dünn
schichten von Dielektrika und Ferroelektrika, beispielsweise
BaTiO3, SrTiO3, (Ba,Sr)TiO3 (im folgenden abgekürzt als BST),
PbTiO3, (Pb,La)TiO3, Pb(Zr,Ti)O3 (im folgenden abgekürzt als
PZT), Pb,La(Zr,Ti)O3 (im folgenden abgekürzt als PLZT) und
Pb(Mg,Nb)O3 auf Si-Substraten Gegenstand extensiver Forschun
gen.
Wenn insbesondere beispielsweise Pb-Ferroelektrika nach
Perowskit, z. B. PZT und PLZT, mit einer großen restlichen
dielektrischen Polarisierung epitaxial gezüchtet werden könn
ten, könnte die Polarisierung in einer Richtung ausgerichtet
werden, und damit könnten größere Polarisierungswerte und
verbesserte Schalteigenschaften realisiert werden. Demzufolge
wird die Anwendbarkeit auf Aufzeichnungsmedien mit hoher
Dichte extrem gesteigert, so daß die Nachfrage nach der
Schaffung von Verfahren der Ausbildung ferroelektrischer
Dünnschichten auf Si-Substraten mit ausgezeichneten kristal
linen Eigenschaften stark zunahm.
Bei der Verwendung für die Orientierung der spontanen Polari
sierung in einer Richtung, der Richtung der Schichtdicke,
entsprechend der vorstehenden Beschreibung, wurde im allge
meinen eine sogenannte MFM(Metall-Ferroelektrik-Metall)-
Struktur verwendet, bei der eine ferroelektrische Dünnschicht
zwischen einer oberen und einer unteren Metalldünnschicht
(Elektrodenschicht) auf einem Si-Substrat angeordnet wird. Es
ist jedoch aus den nachstehend beschriebenen Gründen schwie
rig, die kristallinen Eigenschaften von ferroelektrischen
Dünnschichten in dieser Struktur zu verbessern, und ferro
elektrische Dünnschichten, welche voll befriedigende kristal
line Eigenschaften aufweisen, wurden bisher nicht erhalten.
Das bedeutet, daß, wenn ein Metallmaterial, beispielsweise
Al, Cu, Ag und Au, als auf einem Si-Substrat ausgebildete Me
talldünnschicht (untere Elektrode) verwendet wird, während
der Ausbildung der ferroelektrischen Dünnschicht auf der ge
nannten unteren Elektrode an der Verbindungsfläche der Me
talldünnschicht und der ferroelektrischen Dünnschicht ein Me
talloxid erzeugt wird. Wahrscheinlich tritt eine gegenseitige
Diffusion zwischen dem vorerwähnten Metallmaterial und dem
Si-Substrat in der Weise ein, daß bei dem Fall, bei dem ein
Halbleiterelement usw. auf dem Si-Substrat ausgeformt wird,
dessen Kenndaten sich möglicherweise ändern.
Ein Verfahren unter Verwendung von Pt als Metalldünnschicht
wird ebenfalls in Betracht gezogen. Pt hat insofern Vorteile,
als es an der Luft schwer oxidiert werden kann und es wahr
scheinlich mit PZT- und Ferroelektrika, beispielsweise PLZT
und BST, Gittermuster bildet. Da es jedoch bei Pt inhärent
wahrscheinlich ist, daß es Verbindungen mit Elementen, bei
spielsweise Si und Pb, bildet, wurde befürchtet, daß die
Merkmale der auf dem Si-Substrat ausgebildeten Halbleiterele
mente möglicherweise geändert werden könnten, und Verbindun
gen mit an der Verbindungsfläche ausgebildeten, Pb enthalten
den Ferroelektrika entstehen, so daß die kristallinen Eigen
schaften der darauf ausgebildeten ferroelektrischen Dünn
schichten verschlechtert werden könnten. Ein Phänomen, bei
dem Sauerstoff über Korngrenzen der Pt-Dünnschicht in die un
tere Schicht diffundiert, wurde beobachtet, und es wurde, ob
wohl Pt an sich schwer zu oxidieren ist, befürchtet, daß die
Merkmale von Elementen oder Schichten, beispielsweise Halb
leiterelementen, welche an der unteren Schicht der Pt-
Dünnschicht angeordnet sind, nachteilig beeinflußt werden
können.
Ir oder Rh, welche eine flächenzentrierte kubische Struktur
aufweisen, haben ähnlich wie Pt eine hohe Leitfähigkeit, sind
im Vergleich zu Pt besser zu verarbeiten, und darüber hinaus
entwickeln sie gegenüber dem Sauerstoff eine Diffusionsbar
rierenfunktion, so daß das Phänomen, bei dem Sauerstoff durch
die Ir-Dünnschicht durch die untere Schicht hinein diffun
diert, nicht auftritt. Ir neigt nicht zur Reaktion mit ande
ren Elementen, so daß die mit der Verwendung von Pt verbunde
nen Probleme, wie z. B. die Änderung der Eigenschaften von
Halbleiterelementen und die Verschlechterung der kristallinen
Eigenschäften von ferroelektrischen Dünnschichten, vermieden
werden können.
Wie oben beschrieben sind Ir und Rh geeignete Materialien für
Elektrodenschichten zur Herstellung von ferroelektrischen
Dünnschichten mit ausgezeichneten kristallinen Eigenschaften.
Jedoch war es bezüglich der Ausbildung von Ir- oder Rh-
Dünnschichten auf einem Si-Substrat schwierig, mit an sich
bekannten Verfahren das epitaxiale Wachstum auszulösen. Bei
spielsweise führten zwar Nakamura et al die Ir-Dünnschicht
als Elektrode des PZT-Dünnschichtkondensators auf einem
SiO2/Si-Substrat nach dem RF Magnetron-Sputter-Verfahren
(Jpn. J. Appl.Phys. Vol. 34 (1995), 5184) aus, gleichwohl war
aber die erhaltene Ir-Dünnschicht keine epitaxiale Dünn
schicht, sondern eine Schicht, die die (111) bevorzugte Ori
entierung aufwies. Obwohl Horii et al die Ir-Dünnschicht auf
einem YSZ/Si-Substrat durch das Sputter-Verfahren (The Japan
Society of Applied Physics and Related Societies/Extended
Abstracts (The 45th Meeting (1998)) ausbildeten, wurde nur
ein Film erhalten, bei dem die (100) und (111)-Orientierungen
miteinander vermischt waren.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Sub
strat-Metalldünnschicht zu liefern, welche so funktioniert,
daß sie epitaxiale ferroelektrische Dünnschichten mit ausge
zeichneten kristallinen Eigenschaften auf Si-Substraten bil
det, und ein entsprechendes Herstellungsverfahren zu liefern.
Die Vielschicht-Dünnschichtstruktur umfaßt: ein Einkristall-
Si-Substrat, eine auf dem genannten Einkristall-Si-Substrat
epitaxial gezüchtete MgO-Pufferschicht und eine auf der ge
nannten MgO-Pufferschicht epitaxial gezüchtete, aus Ir oder
Rh bestehende Metalldünnschicht.
Das Einkristall-Si-Substrat und die MgO-Pufferschicht erfül
len vorzugsweise folgende kristallographischen Beziehungen:
MgO(001)//Si(001) und MgO[100]//Si[100]
Weiter vorzugsweise erfüllen das genannte Einkristall-Si-
Substrat, die genannte MgO-Pufferschicht und die genannte Me
talldünnschicht die folgenden kristallographischen Beziehun
gen:
Metalldünnschicht (001)//MgO(001)//Si(001) und
Metalldünnschicht [100]//MgO[100]//Si[100]
Die MgO-Pufferschicht weist vorzugsweise eine mittlere Ober
flächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weniger auf, und die ge
nannte Metalldünnschicht weist vorzugsweise eine mittlere
Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weniger auf.
Zusätzlich zu der oben erläuterten Vielschicht-Dünnschicht
struktur weist das ferroelektrische Dünnschichtelement eine
auf der genannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur orientiert
gezüchtete ferroelektrische Dünnschicht und eine auf der ge
nannten ferroelektrischen Dünnschicht ausgebildete obere
Elektrode auf.
Das Verfahren zur Herstellung einer Vielschicht-Dünnschicht
struktur umfaßt die Schritte des epitaxialen Züchtens einer
MgO-Pufferschicht auf einem Einkristall-Si-Substrat und das
epitaxiale Züchten einer aus Ir oder Rh bestehenden Metall
dünnschicht auf der genannten MgO-Pufferschicht.
Die MgO-Pufferschicht wird vorzugsweise bei einer Temperatur
von ca. 350 bis 900°C und einer Wachstumsgeschwindigkeit von
1,0 bis 2,0 nm/min und weiter vorzugsweise bei einer Tempera
tur von ca. 500 bis 900°C ausgebildet.
Das Verfahren zur Herstellung eines ferroelektrischen Dünn
schichtelementes umfaßt zusätzlich zu dem oben erläuterten
Verfahren den Schritt des orientierten Züchtens einer ferro
elektrischen Dünnschicht auf der genannten Vielschicht-
Dünnschichtstruktur und das Ausformen einer oberen Elektrode
auf der genannten ferroelektrischen Dünnschicht.
Durch Einschieben der epitaxialen MgO-Schicht als Puffer
schicht auf dem Si-Substrat und durch Verwendung der Viel
schicht-Dünnschichtstruktkur, bei der die Metalldünnschicht
aus Ir oder Rh mit einer flächenzentrierten kubischen Struk
tur auf der MgO-Schicht ausgebildet wird, kann auf dem Si-
Substrat eine epitaxiale Metalldünnschicht mit ausgezeichne
ten kristallinen Eigenschaften und mit ausgezeichneter Ober
flächenglätte ausgebildet werden. Außerdem können auf der
epitaxialen Metalldünnschicht funktionale Dünnschichten von
Ferroelektrika usw. mit guter Orientierung nach einer oder
mehreren Achsen ausgebildet werden.
Bei Ir und Rh ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß eine
Sauerstoffdiffusion oder eine Reaktion mit anderen Elementen
eintritt. Demzufolge kann bei dem Fall, bei dem das ferro
elektrische Dünnschichtelement auf dem Si-Substrat ausgebil
det ist, wobei die epitaxial gezüchtete Ir-Dünnschicht oder
Rh-Dünnschicht als untere Elektrode des ferroelektrischen
Dünnschichtelementes verwendet wird, ohne Veränderung der
Merkmale des auf dem Si-Substrat ausgebildeten Halbleiterele
mentes usw. eine ferroelektrische Dünnschicht mit ausgezeich
neten kristallinen Eigenschaften ausgeformt werden.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Er
findung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in
der mit Bezug auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele erläu
tert werden. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Querschnittsansicht mit der Darstellung eines
entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung
ausgebildeten Dünnschichtkondensators;
Fig. 2 das Ergebnis einer Röntgendiffraktion der Viel
schicht-Dünnschichtstruktur, die beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel erhalten wurde;
Fig. 3A und 3B die analytischen Ergebnisse der Polfigur, wel
che die Orientierungseigenschaften in der Schichtebe
ne der MgO-Dünnschicht bzw. der beim ersten Ausfüh
rugnsbeispiel erhaltenen Ir-Dünnschicht zeigt;
Fig. 4A und 4B AFM-Muster, die jeweils die Oberfläche der Ir-
Dünnschicht der ersten Ausführungsform und die Pt-
Dünnschicht des Vergleichsbeispiels zeigen.
Die Erfinder haben gewissenhaft versucht zu entdecken, daß Ir
oder Rh mit einer flächenzentrierten kubischen Struktur epi
taxial auf einem Si-Substrat gezüchtet werden können, indem
als dazwischengelegte Pufferschicht auf dem Si-Substrat eine
MgO-Schicht ausgeformt wird, und sie brachten die vorliegende
Erfindung zum Abschluß.
Es wurde nämlich entdeckt, daß die Auswahl einer geeigneten
Pufferschicht ein für das epitaxiale Wachstum von Ir oder Rh
auf dem Si-Substrat wichtiger Punkt ist. MgO weist 0,421 nm
Gitterlänge auf, und MgO wächst auf dem Si-Substrat epita
xial. Auf der anderen Seite hat Ir eine flächenzentrierte ku
bische Struktur und eine Gitterlänge von 0,384 nm und Rh eine
Gitterlänge von 0,372 nm und liegt damit sehr nahe bei der
Gitterlänge von MgO, so daß es möglich ist, Ir oder Rh auf
einer MgO-Schicht epitaxial zu züchten.
Für den Fall, daß die MgO-Dünnschicht bei der Ausbildung der
epitaxialen Ir-Dünnschicht oder der epitaxialen Rh-
Dünnschicht als Pufferschicht verwendet wird, ist es nicht
nur wünschenswert, daß die kristallinen Eigenschaften der
MgO-Dünnschicht gut sind, sondern auch, daß sie eine ausge
zeichnete Oberflächenglätte aufweist. Bezüglich dieses Punk
tes wurden zahlreiche Versuche durchgeführt, und es wurde
festgestellt, daß bei der Ausformung der MgO-Pufferschicht
bei einer Schichtherstellungstemperatur von ca. 350 bis 900°C
und bei einer Schichtherstellungsgeschwindigkeit von ungefähr
1,0 bis 2,0 nm/min die Glätte (spezifisch ca. 1,5 nm oder we
niger durchschnittliche Oberflächenrauheit), welche für das
Ausbilden der epitaxialen Ir-Dünnschicht oder der epitaxialen
Rh-Dünnschicht ausreichend ist, erreicht werden kann.
Für den Fall, daß die Ir-Dünnschicht oder Rh-Dünnschicht als
untere Elektrode für die Ausbildung ferroelektrischer Dünn
schichten mit ausgezeichneten kristallinen Eigenschaften ver
wendet wird, wird gewünscht, daß nicht nur die kristallinen
Eigenschaften der Ir-Dünnschicht oder der Rh-Dünnschicht aus
gezeichnet sind, sondern auch, daß die Oberfläche eine ausge
zeichnete Glätte aufweist. Diesbezüglich wurden Versuche an
gestellt, und es wurde festgestellt, daß durch das Ausformen
der Ir-Elektrodenschicht oder Rh-Elektrodenschicht bei einer
Schichtherstellungstemperatur von ca. 500 bis 900°C und einer
Schichtherstellungsgeschwindigkeit von ungefähr 1,0 bis 2,0
nm/min die Glätte (spezifisch ca. 1,5 nm oder weniger durch
schnittliche Oberflächenrauheit), welche für das Ausformen
von ferroelektrischen Dünnschichten mit ausgezeichneten kri
stallinen Eigenschaften ausreichend ist, erreicht werden
kann.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Er
findung detailliert und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden unter Bezugnahme auf
Fig. 1 ein Dünnschichtkondensator, der unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Vielschicht-Dünnschichtstruktur gebildet
wurde, und das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren be
schrieben.
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht mit der Darstellung der
Struktur eines Dünnschichtkondensators nach diesem Ausfüh
rungsbeispiel. In der Zeichnung bezeichnet jeweils 1 ein Si-
Substrat, 2 bezeichnet eine MgO-Dünnschicht, die eine epita
xial auf dem Si-Substrat 1 gezüchtete Pufferschicht dar
stellt, 3 bezeichnet eine Ir-Dünnschicht, die die untere
Elektrode eines auf der MgO-Dünnschicht 2 epitaxial gezüchte
ten Dünnschichtkondensators darstellt, 4 bezeichnet eine epi
taxial auf der Ir-Dünnschicht gezüchtete Dünnschicht, und 5
bezeichnet eine auf der PZT-Dünnschicht 4 ausgebildete Pt-
Dünnschicht, welche die obere Elektrode des Dünnschichtkon
densators darstellt.
Als nächstes wird ein Herstellverfahren für den oben erwähn
ten Dünnschichtkondensator 10 erläutert. Ein Si(001)-
Einkristallsubstrat mit 2 Zoll Durchmesser wird als Si-
Substrat 1 vorbereitet. Das Si-Substrat wird einer Ultra
schallreinigung in einem organischen Lösungsmittel, z. B. Aze
ton oder Äthanol, unterzogen und in eine Lösung von HF =
H2O : Äthanol = 1 : 1 : 10 eingetaucht, um die Oxydschicht auf
der Oberfläche des Si-Substrats zu entfernen.
Dann wird unter Verwendung eines PLD-Gerätes (Pulsed Laser
Deposition Apparatus - Schichtabscheidung mit gepulsten La
serstrahlen) auf dem Substrat eine MgO-Dünnschicht 2 mit ca.
50 nm Stärke unter den in Tabelle 1 dargestellten Bedingungen
gebildet. Die erhaltene MgO-Dünnschicht 2 ist eine epitaxiale
Schicht. Jetzt ist bestätigt, daß die MgO-Dünnschicht bei ei
nem Sauerstoffdruck von 10-5 Torr in einem Schichtherstel
lungsgerät epitaxial wächst. Um jedoch eine MgO-Dünnschicht
mit noch besseren kristallinen Eigenschaften zur Verbesserung
der kristallinen Orientierungseigenschaft der darauf gebilde
ten Ir-Dünnschicht zu erreichen, wird der Druck vorzugsweise
auf 10-6 Torr oder weniger eingestellt. Die Reinheit des ver
wendeten Mg-Metall-Target soll 99,9% oder mehr betragen. Des
weiteren kann auch ein gesintertes MgO-Target als Target ver
wendet werden, und in einem solchen Fall liegt die relative
Dichte des gesinterten MgO vorzugsweise bei 90% oder mehr,
weiter vorzugsweise bei 95% oder mehr.
| Laseroszillator | ArF Excimer Laser |
| Wellenlänge | 193 nm |
| Laserwiederholungsfrequenz | 3 Hz |
| Laserenergiedichte | 4 J/cm2 |
| Schichtherstellungstemperatur | 650°C |
| Target | Mg-Metall |
| Atmosphäre | Sauerstoff (2 × 10-6 Torr) |
| Entfernung Substrat-Zielmaterial | 50 mm |
| Substratdrehzahl | 10 RPM |
| Schichtherstellungsgeschwindigkeit | 1 ~ 2 nm/min |
Nach der Ausbildung der MgO-Dünnschicht wird die Sauerstoff
zufuhr gestoppt, der Hintergrunddruck wird durch Abpumpen
während 10 Minuten oder mehr auf 2 × 10-7 Torr eingestellt,
und das bei der Schichtherstellung verwendete Target wird
ausgetauscht. Dann wird der Druck der Zuchtkammer unter Ver
wendung eines Druckregulierventils auf 2 × 10-6 Torr einge
stellt, und es wird unter Verwendung der vorerwähnten MgO-
Dünnschicht als Pufferschicht unter den in Tabelle 2 ausge
wiesenen Bedingungen eine Ir-Dünnschicht 3 mit ungefähr
100 nm Stärke ausgeformt. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Gitter
länge von Ir sehr nahe bei der Gitterlänge von MgO, so daß
die erhaltene Ir-Dünnschicht 3 epitaxial auf der MgO-
Dünnschicht gezüchtet wird. Die Reinheit des verwendeten Ir-
Metall-Target soll 99,9% oder mehr betragen.
| Laseroszillator | ArF Excimer Laser |
| Wellenlänge | 193 nm |
| Laserwiederholungsfrequenz | 10 Hz |
| Laserenergiedichte | 4 J/cm2 |
| Schichtherstellungstemperatur | 650°C |
| Target | Ir-Metall |
| Atmosphäre | Sauerstoff (2 × 10-6 Torr) |
| Entfernung Substrat-Zielmaterial | 50 mm |
| Substratdrehzahl | 10 RPM |
| Schichtherstellungsgeschwindigkeit | 1 ~ 2 nm/min |
Die erwähnte MgO-Dünnschicht 2 und die Ir-Dünnschicht 3 wur
den nacheinander im gleichen Schichtherstellungsgerät herge
stellt, wobei das Target entsprechend der auszubildenden
Dünnschicht geändert wurde.
Durch Bilden einer PZT-Dünnschicht auf der so erhaltenen epi
taxialen Ir-Dünnschicht 3 wird die epitaxial gezüchtete PZT-
Dünnschicht 4 erhalten. Der Dünnschichtkondensator kann aus
gebildet werden, indem beispielsweise eine Pt-Dünnschicht als
obere Elektrode des Dünnschichtkondensators auf der PZT-
Dünnschicht 4 beispielsweise unter Verwendung des Dampfab
scheidungsverfahrens ausgebildet wird.
Anschließend werden analytische Ergebnisse der kristallinen
Eigenschaften und der Oberflächenglätte jeder Dünnschicht des
nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltenen Dünn
schichtkondensators erläutert. Es ergibt sich aus dem XRD-
Diffraktionsmuster der auf dem Si-Substrat (Fig. 2) ausgebil
deten Ir/MgO-Vielschicht-Dünnschichtstruktur, daß abgesehen
von den auf dem Si (001) des Substrats basierenden Spitzen
lediglich eine Spitze von MgO (002) und eine Spitze von Ir
(002) erfaßt werden. Demzufolge ist es klar, daß jede Dünn
schicht mit (001)-Orientierung gebildet wird (Da die Diffrak
tionsstärke von MgO im Vergleich zu Ir schwach ist, wurde die
Ordinatenachse im Maßstab in der Zeichnung um das 20fache
vergrößert). Das heißt also, die Orientierung der Richtungen
des Schichtwachstums erfüllt die Beziehung
Ir(001)//MgO(001)//Si(001).
Um die Orientierungseigenschaften der Schichtfläche der MgO-
Dünnschicht und der Ir-Dünnschicht zu bestätigen, wurde jede
Polfigur der (220)-Ebene analysiert. Die Ergebnisse erschei
nen in den Fig. 3A und 3B. Es kann aus den Zeichnungen
entnommen werden, daß, nachdem die Spitzen der Symmetrie
viermal erfaßt werden, festgestellt wird, daß die MgO-Dünn
schicht und die Ir-Dünnschicht epitaxial gezüchtet wurden.
Durch In situ-Beobachtung unter Verwendung der Hochener
gieelektronenbeugung (RHEED) wurde die Orientierung in der
Ebene der Si-Dünnschicht, der MgO-Dünnschicht und der Ir-
Dünnschicht bestätigt und erfüllt die Beziehung Ir
[100]//MgO[100]//Si[100]. Das heißt, die [100]-Richtungen der
MgO-Dünnschicht und der Si-Dünnschicht fallen mit der [100]-
Richtung der Ir-Dünnschicht in einer zur Kristallwachstums
richtung senkrechten Ebene zusammen.
Zum Vergleich mit den an sich bekannten Verfahren wurde ein
Vergleichsbeispiel, bei dem die Ir-Dünnschicht in dem vorlie
genden Ausführungsbeispiel durch Pt ersetzt wurde, vorberei
tet. Die Bildung der Dünnschicht war abgesehen von dem Anteil
der Pt-Dünnschicht und den Schichtherstellungsbedingungen die
gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die Pt-
Dünnschicht wurde durch das RF-Sputterverfahren unter Verwen
dung des Pt-Metall-Target mit 99,9% Reinheit oder mehr her
gestellt. Die Ergebnisse des Vergleichs des Pt-Dünnschicht
anteils im Vergleichsbeispiel mit dem Ir-Dünnschichtanteil in
dem ersten Ausführungsbeispiel wird in Tabelle 3 gezeigt.
Es ergibt sich aus der vorstehenden Tabelle 3, daß die Ir-
Dünnschicht nach diesem Ausführungsbeispiel im Vergleich zur
Pt-Dünnschicht des Vergleichsbeispiels verbesserte kristalli
ne Eigenschaften aufweist (da die Spitze der Halbwertsbreite
(002) kleiner ist), und es wurde eine kristalline Dünnschicht
mit einer flacheren bzw. glatteren Oberfläche erhalten. Die
Halbwertsbreitenspitze (002) wurde aus einer XRD-Pendelkurve
ermittelt. Die mittlere Oberflächenrauheit wurde unter Ver
wendung von AFM über eine Fläche von 5ì m × 5ì m in der
Dünnschichtoberfläche gemessen, und die Fig. 4A und 4B
zeigen Oberflächen-AFM-Muster der Ir-Dünnschicht dieser Aus
führungsform, und die Pt-Dünnschicht des Vergleichsbeispiels
bestätigte, daß die Oberfläche des Vergleichsbeispiels uneben
oder relativ rauh ist, während auf der anderen Seite die
Oberfläche bei diesem Ausführungsbeispiel flach und glatter
ist.
Wie beim vorstehende erwähnten Ausführungsbeispiel wurde ein
Si-(001)Substrat verwendet, jedoch ist die Erfindung darauf
nicht beschränkt, und es kann auch ein Substrat von Si(111),
Si(110) usw. verwendet werden. Bei dem vorstehend erwähnten
Ausführungsbeispiel werden die MgO-Dünnschicht und die Ir-
Dünnschicht unter Verwendung des PLD-Gerätes (Schichtab
scheidung mit gepulsten Laserstrahlen) ausgebildet, jedoch
ist die Erfindung darauf nicht beschränkt, und die Dünn
schichten können durch ein anderes Verfahren ausgebildet wer
den, beispielsweise das Ionenstrahl-Dampfabscheidungs-
Verfahren, das Ionenstrahlsputter-Verfahren, das Elektronen
strahl-Dampfabscheidungs-Verfahren, das Molekularstrahlepita
xie-Verfahren (MBE - Molecular Beam Epitaxy) und das Chemi
sche Dampfabscheidungs-Verfahren (CVD - Chemical Vapor Depo
sition).
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die epitaxial
gezüchtete PZD-Dünnschicht auf der epitaxial gezüchteten Ir-
Dünnschicht ausgebildet, die Erfindung ist jedoch darauf
nicht beschränkt, es ist vielmehr möglich, in analoger Form
dielektrische Dünnschichten und ferroelektrische Dünnschich
ten mit guten Orientierungseigenschaften und einer oder meh
reren Achsen auszubilden.
Des weiteren wird bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, daß
die epitaxial gezüchtete Ir-Dünnschicht als untere Elektrode
des Dünnschichtkondensators verwendet wird. Jedoch kann auch
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur, welche eine Struktur
aufweist, die aus dem epitaxial gezüchteten Ir/MgO/Si-
Substrat besteht, für ferroelektrische Dünnschichtelemente,
außer Dünnschichtkondensatoren, verwendet werden, beispiels
weise für Kondensatoren für DRAMs und ferroelektrische RAMs
(FeRAM), pyroelektrische Elemente, Mikroaktuatoren, Elektro
denschichten z. B. für kleine piezoelektrische Elemente usw.
Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch ge
kennzeichnet, daß der Teil, der sich auf die Ir-Dünnschicht 3
in dem ersten Ausführungsbeispiel bezog, durch eine Rh-
Dünnschicht ersetzt wurde. Bei der Ausbildung der Rh-
Dünnschicht wurde ein Rh-Metall-Target mit 99,9% oder mehr
Reinheitsgrad verwendet. Die Herstellung anderer Dünnschich
ten und die Schichtherstellungsbedingungen waren die gleichen
wie beim ersten Ausführungsbeispiel, so daß die entsprechen
den Erklärungen hier weggelassen werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel, bei dem die Ir-Dünnschicht
durch die Rh-Dünnschicht ersetzt wird, wurde durch eine Ana
lyse unter Verwendung von Röntgenstrahlen-Diffraktion bestä
tigt, daß die Rh-Dünnschicht epitaxial gezüchtet wurde. Au
ßerdem wurde durch eine ATM-Beobachtung des Oberflächenzu
standes der Rh-Dünnschicht dieses Ausführungsbeispiels bestä
tigt, daß die Oberfläche eine flache ebene Schicht war.
Es wurden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung of
fengelegt, verschiedene Arten der Umsetzung der hierin offen
gelegten Grundsätze werden jedoch als im Rahmen der folgenden
Patentansprüche liegend betrachtet. Demzufolge versteht es
sich, daß der Erfindungsrahmen nur durch die nachstehenden
Patentansprüche eingeschränkt wurde.
Claims (20)
1. Vielschicht-Dünnschichtstruktur, dadurch gekennzeichnet,
daß sie umfaßt:
ein Einkristall-Si-Substrat,
eine epitaxial gezüchtete MgO-Pufferschicht auf dem ge nannten Einkristall-Si-Substrat und
eine epitaxial auf der genannten MgO-Pufferschicht ge züchtete Ir oder Rh umfassende Metalldünnschicht.
ein Einkristall-Si-Substrat,
eine epitaxial gezüchtete MgO-Pufferschicht auf dem ge nannten Einkristall-Si-Substrat und
eine epitaxial auf der genannten MgO-Pufferschicht ge züchtete Ir oder Rh umfassende Metalldünnschicht.
2. Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das genannte Einkristall-Si-Substrat
und die genannte MgO-Pufferschicht folgenden kristallo
graphischen Beziehungen gerecht werden:
MgO(001)//Si(001) und
MgO[100]//Si[100].
MgO(001)//Si(001) und
MgO[100]//Si[100].
3. Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das genannte Einkristall-Si-Substrat,
die genannte MgO-Pufferschicht und die genannte Metall
dünnschicht folgenden kristallographischen Beziehungen
gerecht werden:
Metalldünnschicht (001)//MgO(001)//Si(001) und
Metalldünnschicht [100]//MgO[100]//Si[100].
Metalldünnschicht (001)//MgO(001)//Si(001) und
Metalldünnschicht [100]//MgO[100]//Si[100].
4. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte MgO-Pufferschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
5. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
6. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte MgO-Pufferschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
7. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
8. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte MgO-Pufferschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
9. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
10. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht eine durch
schnittliche Oberflächenrauheit von ca. 1,5 nm oder weni
ger aufweist.
11. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht Ir aufweist.
12. Vielschicht-Dünnschichtstruktur oder ferroelektrisches
Dünnschichtelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die genannte Metalldünnschicht Rh aufweist.
13. Ferroelektrisches Dünnschichtelement, dadurch gekenn
zeichnet, daß es umfaßt:
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 5,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 5,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
14. Ferroelektrisches Dünnschichtelement, dadurch gekenn
zeichnet, daß es umfaßt:
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 3,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 3,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
15. Ferroelektrisches Dünnschichtelement, dadurch gekenn
zeichnet, daß es umfaßt:
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 2,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 2,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
16. Ferroelektrisches Dünnschichtelement, dadurch gekenn
zeichnet, daß es umfaßt:
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 1,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
eine Vielschicht-Dünnschichtstruktur nach Anspruch 1,
eine orientierte ferroelektrische Dünnschicht auf der ge nannten Vielschicht-Dünnschichtstruktur, und
eine Elektrode auf der genannten ferroelektrischen Dünn schicht.
17. Verfahren zur Herstellung einer Vielschicht-Dünnschicht
struktur, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt:
epitaxiales Züchten einer MgO-Pufferschicht auf einem Einkristall-Si-Substrat und
epitaxiales Züchten einer Metalldünnschicht auf der ge nannten MgO-Pufferschicht, welche Ir oder Rh aufweist.
epitaxiales Züchten einer MgO-Pufferschicht auf einem Einkristall-Si-Substrat und
epitaxiales Züchten einer Metalldünnschicht auf der ge nannten MgO-Pufferschicht, welche Ir oder Rh aufweist.
18. Verfahren zur Herstellung einer Vielschicht-Dünnschicht
struktur nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannte MgO-Pufferschicht bei einer Temperatur von
ca. 350 bis 900°C und einer Wachstumsgeschwindigkeit von
ca. 1,0 bis 2,0 nm/min ausgebildet wird.
19. Verfahren zur Herstellung einer Vielschicht-Dünnschicht
struktur nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannte MgO-Pufferschicht bei einer Temperatur von
ca. 500 bis 900°C und einer Wachstumsgeschwindigkeit von
ca. 1,0 bis 2,0 nm/min ausgebildet wird.
20. Verfahren zur Herstellung eines ferroelektrischen Dünn
schichtelementes, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt:
epitaxiales Züchten einer MgO-Pufferschicht auf einem Einkristall-Si-Substrat und
epitaxiales Züchten einer Metalldünnschicht auf der ge nannten MgO-Pufferschicht, welche Ir oder Rh aufweist,
orientierungsgerechtes Züchten einer ferroelektrischen Dünnschicht auf der genannten Vielschicht-Dünnschicht struktur und
Ausbilden einer Elektrode auf der genannten ferroelektri schen Dünnschicht.
epitaxiales Züchten einer MgO-Pufferschicht auf einem Einkristall-Si-Substrat und
epitaxiales Züchten einer Metalldünnschicht auf der ge nannten MgO-Pufferschicht, welche Ir oder Rh aufweist,
orientierungsgerechtes Züchten einer ferroelektrischen Dünnschicht auf der genannten Vielschicht-Dünnschicht struktur und
Ausbilden einer Elektrode auf der genannten ferroelektri schen Dünnschicht.
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