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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung, im besonderen
eine Halbleitervorrichtung, die Kondensatoren umfaßt, die
aus ferroelektrischem Film gebildet sind.
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Ein
FRAM [Ferro-electric Random Access Memory] (ferroelektrischer Speicher
mit wahlfreiem Zugriff) ist ein nichtflüchtiger Halbleiterspeicher,
bei dem ferroelektrischer Film als Dielektrikum der Kondensatoren
verwendet wird. Der FRAM findet auf Grund der hohen Operationsgeschwindigkeit
und des niedrigen Verbrauchs an Elektroenergie viel Beachtung.
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Eine
Struktur der Kondensatoren von solch einem FRAM wird unter Bezugnahme
auf 12 erläutert. 12 ist eine Konzeptansicht
der Kondensatoren der herkömmlichen
Halbleitervorrichtung.
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Ein
IrO2-Film 130 und ein Pt-Film 134,
wobei der letztere auf dem ersteren gebildet ist, wie in 12 gezeigt, bilden eine
untere Elektrode 136.
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Ein
ferroelektrischer Film 138 aus einem PbZrxTi1-xO3-(PZT)-Film oder einem SrBi2Ta2O9-(SBT)-Film
ist auf der unteren Elektrode 136 gebildet.
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Ein
IrO2-Film 140 und ein Pt-Film 144 sind sequentiell
auf dem ferroelektrischen Film 138 gebildet. Der IrO2-Film 140 und der Pt-Film 144 bilden eine
obere Elektrode 146.
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Die
untere Elektrode 13b, der ferroelektrische Film 138 und
die obere Elektrode 146 bilden einen Kondensator 148.
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Falls
jedoch, wie in 12 gezeigt,
die untere Elektrode 136 und die obere Elektrode 146 des Kondensators 148 aus
Filmen der Ir-Familie gebildet sind, ist es schwierig, eine Niederspannungsoperation
und eine Beständigkeit
gegenüber
einer Qualitätsminderung
durch Wasserstoff zu realisie ren, die bei den Vorrichtungen der
nächsten
Generation erforderlich sind.
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Als
Elektrodenmaterial, durch das eine verbesserte Niederspannungsoperation
und Beständigkeit
gegenüber
einer Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden kann, wird ein SRO-(SrRuOx)-Film genannt. Ein SRO-Film, der wie PZT
und SBT eine Perovskit-Struktur hat, wird bei Halbleitervorrichtungsherstellungsprozessen
nicht ohne weiteres beschädigt
und soll eine Niederspannungsoperation realisieren können. Ein
SRO-Film ist ein Material mit einer hohen Beständigkeit gegenüber Wasserstoff.
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Falls
jedoch ein Kondensator mit einem SRO-Film gebildet ist, der als
Elektrodenmaterial verwendet wird, tendieren das in dem ferroelektrischen Film
enthaltene Pb oder Bi dazu, in den SRO-Film zu diffundieren.
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Angesichts
dessen wird eine Technik erwartet, durch die unter Verwendung von
SRO-Filmen eine Niederspannungsoperation und Beständigkeit gegenüber einer
Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden kann.
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Aus
der
US 5 940 705 A sind
Verfahren zur Bildung von FRAM-Vorrichtungen mit schwimmenden Gates
und mit Schichtmustern aus SrRuO
3 bekannt.
Aus der
DE 44 21 007
A1 ist ein elektronisches Bauteil bekannt, welches eine
Elektrodenschicht mit SrRuO
3 enthalten kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halbleitervorrichtung
vorzusehen, durch die unter Verwendung von SRO-Film eine Niederspannungsoperation
und Beständigkeit
gegenüber einer
Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden kann.
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Die
oben beschriebene Aufgabe wird durch eine Halblei tervorrichtung
erfüllt,
die umfaßt:
eine erste Elektrode; einen ferroelektrischen Film, der auf der
ersten Elektrode gebildet ist; und eine zweite Elektrode, die auf
dem ferroelektrischen Film gebildet ist, wobei die erste Elektrode
oder die zweite Elektrode SrRuOx-Film umfaßt, zu dem
Pb und/oder Bi hinzugefügt
ist. Pb und Bi werden zu dem SRO-Film
hinzugefügt,
wodurch die Diffusion von Pb und Bi, die in dem ferroelektrischen
Film enthalten sind, in den SRO- Film
unterdrückt
wird, wodurch eine Verbesserung der ferroelektrischen Eigenschaften
des Kondensators herbeigeführt
wird. Daher kann die Halbleitervorrichtung unter Verwendung des
SRO-Films eine Niederspannungsoperation und Beständigkeit gegenüber einer
Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisieren.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1A und 1B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Graph von Röntgenstrahlbeugungsmustern
von SRO-Filmen.
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3A bis 3C sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während
der Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung,
die das Verfahren (Teil 1) zeigen.
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4A und 4B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während
der Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung,
die das Verfahren (Teil 2) zeigen.
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5A und 5B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während
der Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung,
die das Verfahren (Teil 3) zeigen.
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6 ist
eine Schnittansicht der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während
der Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung, die
das Verfahren (Teil 4) zeigt.
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7A und 7B sind
Schnittansichten von Abwandlungen des Kondensators der Halbleitervorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform,
die Elektrodenstrukturen der Abwandlungen zeigen.
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8A und 8B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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9A und 9B sind
Schnittansichten von Abwandlungen der Elektrodenstruktur des Kondensators
der Halbleitervorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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10A und 10B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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11A und 11B sind
Schnittansichten von Abwandlungen der Elektrodenstruktur des Kondensators
der Halbleitervorrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
Graph, der einen Aufbau des Kondensators der herkömmlichen
Halbleitervorrichtung zeigt.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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[Erste Ausführungsform]
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Unter
Bezugnahme auf 1A bis 6 werden
die Halbleitervorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und ein Verfahren zum Herstellen der
Halbleitervorrichtung erläutert. 1A und 1B sind
Schnittansichten der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform. 1B ist
eine Ansicht einer Struktur des Kondensators der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform. 2 ist ein
Graph von Röntgenstrahlbeugungsmustern
von SRO-Film. 3A bis 6 sind Schnittansichten der
Halbleitervorrichtung bei den Schritten des Verfahrens zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform.
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(Halbleitervorrichtung)
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Bei
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wird die vorliegende Erfindung auf einen ferroelektrischen RAM,
d. h., einen FRAM angewendet.
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Ein
Vorrichtungsisolierfilm 14 zum Definieren einer Vorrichtungszone 12 ist,
wie in 1A und 1B gezeigt,
auf einem Siliziumsubstrat 10 gebildet. In der Vorrichtungszone 12,
die durch den Vorrichtungsisolierfilm 14 definiert ist,
ist ein Transistor gebildet, der eine Gateelektrode 18 enthält, die
einen Seitenwandisolierfilm 16 hat, der an den Seitenwänden gebildet
ist, und eine diffundierte Source-/Drainschicht 20.
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Ein
600 nm dicker Zwischenschichtisolierfilm 22 ist auf der
gesamten Oberfläche
gebildet. Ein Kontaktloch 23, das an der diffundierten
Source-/Drainschicht 20 ankommt, ist in dem Zwischenschichtisolierfilm 22 gebildet.
Leiterstecker 24a, 24b sind in dem Kontaktloch 23 gebildet.
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Auf
dem Zwischenschichtisolierfilm 22 sind ein Stopperfilm 26 aus
einem 100 nm dicken Siliziumoxidnitridfilm und ein 100 nm dicker
Siliziumoxidfilm 28 sequentiell gebildet.
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Auf
dem Siliziumoxidfilm 28 ist eine untere Elektrode 36 aus
einer Pt/SRO-Struktur aus einem 50 bis 500 nm dicken SRO-Film (SrRuOx) 30 mit Pb-Zusatz und einem 5
bis 200 nm dicken Pt-Film 34 gebildet. Eine Zusatz-Menge
von Pb für
den SRO-Film 30 liegt vorzugsweise z. B. unter 10 %, weil
eine zu große
Zusatz-Menge von Pb bei dem SRO-Film 30 die Kristallstruktur
des SRO-Films, d. h., die Perovskit-Struktur stört.
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Auf
der unteren Elektrode 36 ist ein ferroelektrischer Film 38 aus
einem 230 nm dicken PZT-(PbZrxT1-xO3)-Film gebildet.
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Auf
dem ferroelektrischen Film 38 ist eine obere Elektrode 46 aus
einer Pt/SRO-Struktur aus einem 50 bis 500 nm dicken SRO-Film 40 mit
Pb-Zusatz und einem 5 bis 200 nm dicken Pt-Film 44 gebildet.
Aus demselben Grund, wie oben beschrieben, liegt eine Pb-Zusatz-Menge
bei dem SRO-Film 40 vorzugsweise z. B. unter 10 %.
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Die
untere Elektrode 36, der ferroelektrische Film 38 und
die obere Elektrode 46 bilden einen Kondensator 48 für den Speicher.
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Ferner
ist auf der gesamten Oberfläche
ein 300 nm dicker Siliziumoxidfilm 50 gebildet. In dem
Siliziumoxidfilm 50 sind ein Kontaktloch 52, das
an der oberen Elektrode 46 ankommt, und ein Kontaktloch 54,
das an dem Leiterstecker 24a ankommt, gebildet. Auf dem
Siliziumoxidfilm 50 wird durch die Kontaktlöcher 52, 54 eine
lokale Zwischenverbindung zum Verbinden der oberen Elektrode 46 und
des Leitersteckers 24a gebildet.
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Ferner
ist ein Zwischenschichtisolierfilm 58 aus einem 300 nm
dicken Siliziumoxidfilm auf der gesamten Oberfläche gebildet. Ein Kontaktloch 60,
das an dem Leiterstecker 24b ankommt, ist in dem Zwischenschichtisolierfilm 58,
den Siliziumoxidfilmen 50, 28 und dem Stopperfilm 26 gebildet.
Eine Bitleitung 62 ist mit dem Leiterstecker 24b durch
das Kontaktloch 60 verbunden. Die Halbleitervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
hat solch eine Struktur.
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Die
Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Elektrode 36 und die obere Elektrode 46 die
SRO-Filme 30, 40 mit Pb-Zusatz umfassen. In dem
Fall, wenn die obere Elektrode und die untere Elektrode reine SRO-Filme
umfassen, tendiert Pb, das in dem ferroelektrischen Film aus PZT-Film enthalten
ist, dazu, in die SRO-Filme zu diffundieren. Bei der vorliegenden
Ausführungsform
wird jedoch Pb den SRO-Filmen
zugesetzt, wodurch die Diffusion des Pb, das in dem ferroelektrischen
Film 38 enthalten ist, in den SRO-Film unterdrückt werden
kann, wodurch eine Verbesserung der ferroelektrischen Eigenschaften
des Kondensators herbeigeführt
wird. Somit kann durch die Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
unter Verwendung des SRO- Films
eine Niederspannungsoperation und Beständigkeit gegenüber einer
Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden.
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(Kristallstruktur des
SRO-Films)
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Nun
wird unter Bezugnahme auf 2 eine Kristallstruktur
des SRO-Films mit Pb-Zusatz erläutert. 2 ist
ein Graph von Röntgenstrahlbeugungsmustern
des SRO-Films. Die Röntgenstrahlbeugungsmuster,
die in 2 gezeigt sind, ergaben sich durch Röntgenstrahlbeugung
[X-ray diffraction] (XRD) beim Anwenden von Röntgenstrahlen auf eine Probe
und Aufzeichnen von Beugungsbildern von gestreuten Röntgenstrahlen,
um eine Kristallstruktur der Probe zu analysieren.
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Beispiel
1 zeigt Röntgenstrahlbeugungsmuster
des SRO-Films mit
einem Pb-Zusatz von 1 %. Beispiel 2 zeigt Röntgenstrahlmuster des SRO-Films mit
einem Pb-Zusatz von 3 %.
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Selbst
bei einer Vergrößerung und
Verringerung der Pb-Zusatz-Menge
sind die Röntgenstrahlbeugungsmuster
des SRO-Films im
wesentlichen dieselben, wie in 2 gezeigt.
Auf der Basis dessen wird eingeschätzt, daß das Hinzufügen von
Pb zu dem SRO-Film die Kristallstruktur des SRO-Films, d. h., die
Perovskit-Struktur, nicht besonders beeinträchtigt.
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Demzufolge
kann durch die Halbleitervorrichtung unter Verwendung der SRO-Filme
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
eine Niederspannungsoperation und verbesserte Beständigkeit
gegenüber
einer Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden.
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(Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung)
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Unter
Bezugnahme auf 3A bis 6 wird das
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform erläutert.
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Zuerst
wird, wie in 3A gezeigt, der Vorrichtungsisolierfilm 14 zum
Definieren einer Vorrichtungszone 12 auf der Oberfläche eines
Siliziumsubstrates 10 durch LOCOS [LOCal Oxidation of Silicon] (lokale
Siliziumoxidation) gebildet.
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Als
nächstes
wird ein Transistor, der eine Gateelektrode 18 mit dem
Seitenwandisolierfilm 16, der an den Seitenwänden gebildet
ist, und die diffundierte Source-/Drainschicht 20 enthält, in der
Vorrichtungszone 12 gebildet.
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Danach
wird der 600 nm dicke Zwischenschichtisolierfilm 22 aus
Siliziumoxidfilm auf der gesamten Oberfläche durch CVD [Chemical Vapor
Deposition] (chemische Dampfabscheidung) gebildet, und dann wird
die Oberfläche
des Zwischenschichtisolierfilms 22 durch CMP [Chemical
Mechanical Polishing] (chemisch-mechanisches Polieren) planarisiert.
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Kontaktlöcher 23 werden
in dem Zwischenschichtisolierfilm 22 durch Photolithographie
bis hinab zu der diffundierten Source-/Drainschicht 20 gebildet.
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Dann
werden der 20 nm dicke Ti-Film und der 50 nm dicke TiN-Film auf
der gesamten Oberfläche
durch Sputtern sequentiell gebildet, um dadurch eine Adhäsionsschicht
aus dem Ti-Film
und TiN-Film zu bilden. Dann wird die 600 nm dicke Wolframschicht
auf der gesamten Oberfläche
durch CVD gebildet.
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Als
nächstes
werden die Wolframschicht und die Adhäsionsschicht durch CMP poliert,
bis die Oberfläche
des Zwischenschichtisolierfilms 22 exponiert ist. Damit
sind die Leiterstecker 24a, 24b der Adhäsionsschicht
und der Wolframschicht in den Kontaktlöchern 23 gebildet
(siehe 3B).
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Danach
werden der Stopperfilm 26 aus einem 100 nm dicken Siliziumoxidnitridfilm
und der 100 nm dicke Siliziumoxidfilm 28 auf der gesamten
Oberfläche
durch CVD sequentiell gebildet (siehe 3C).
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Als
nächstes
wird der 50 bis 500 nm dicke SRO-Film 30 mit Pb-Zusatz
durch Sputtern gebildet. Als Filmbildungsbedingung für den SRO-Film 30 kann
zum Beispiel ein Target aus SRO mit Pb-Zusatz verwendet werden.
Als Sputterenergie kann entweder Gleichstrom oder Hochfrequenz verwendet
werden und zweckmäßigerweise
z. B. auf 0,3 bis 3,0 Wcm–2 festgelegt werden.
Ein Flußratenverhältnis zwischen
Ar-Gas und O2-Gas kann zweckmäßigerweise
z. B. zwischen 99:1 und 50:50 liegen. Ein Druck in der Filmbildungskammer
kann zweckmäßigerweise
z. B. zwischen 0,5 und 4,0 Pa liegen. Eine Substrattemperatur kann
zweckmäßigerweise
z. B. zwischen Raumtemperatur und 700 °C liegen.
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Der
5 bis 200 nm dicke Pt-Film 34 wird auf der gesamten Oberfläche in einer
Ar-Atmosphäre durch
Sputtern gebildet. Filmbildungsbedingungen können zum Beispiel ein Target
aus Pt, eine Energie von 0,5 bis 5,0 W, eine Ar-Flußrate von
50 bis 200 sccm und eine Substrattemperatur von Raumtemperatur bis
zu 500 °C
sein.
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Als
nächstes
wird der 230 nm dicke PbZrxTi1-xO3-(PZT)-Film
auf der gesamten Oberfläche
durch Sputtern oder CSD (Chemical Solution Decomposition) gebildet.
Dann erfolgt eine Wärmebehandlung
bei 550 bis 750 °C,
um den PZT-Film zu der Perovskit-Struktur zu kristallisieren. Damit
ist der ferroelektrische Film 38 aus dem PZT-Film gebildet
(siehe 4A).
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Als
nächstes
wird auf dieselbe Weise wie der SRO-Film 30 der 50 bis
500 nm dicke SRO-Film 40 auf der gesamten Oberfläche gebildet.
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Danach
wird auf dieselbe Weise wie der Pt-Film 34 der 5 bis 200
nm dicke Pt-Film 44 auf der gesamten Oberfläche gebildet.
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Als
nächstes
erfolgt eine Wärmebehandlung zum
Verbessern der Kondensatorcharakteristiken bei 550 bis 700 °C (siehe 4B).
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Dann
werden der Pt-Film 44, der SRO-Film 40, der ferroelektrische
Film 38, der Pt-Film 34 und der SRO-Film 30 durch
Photolithographie gemustert. Somit bilden der SRO-Film 30 und
der Pt-Film 34 die untere Elektrode 36 der Pt/SRO-Struktur, bilden
der SRO-Film 40 und der Pt-Film 44 die obere Elektrode 46 der
Pt/SRO-Struktur und bilden die untere Elektrode 36, der
ferroelektrische Film 38 und die obere Elektrode 46 den
Kondensator 48 (siehe 5A). Für das Mustern
kann ein Trockenätzen
eingesetzt werden, und Ätzgas
kann ein Gas sein, das z. B. Cl2, O2 und Ar enthält.
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Danach
wird der 300 nm dicke Siliziumoxidfilm auf der gesamten Oberfläche gebildet.
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Als
nächstes
wird das Kontaktloch 52 in dem Siliziumoxidfilm 50 bis
hinab zu der oberen Elektrode 46 durch Photolithographie
gebildet. Das Kontaktloch 54 wird bis hinab zu dem Leiterstecker 24a in
den Siliziumoxidfilmen 50, 28 und dem Stopperfilm 26 gebildet.
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Als
nächstes
wird ein TiN-Film auf der gesamten Ober fläche gebildet. Dann wird der
TiN-Film durch Photolithographie gemustert, um die lokale Zwischenverbindung 56 zu
bilden, die die obere Elektrode 46 und den Leiterstecker 24a durch
die Kontaktlöcher 52, 54 miteinander
verbindet (siehe 5B).
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Danach
wird der Zwischenschichtisolierfilm 58 aus einem 300 nm
dicken Siliziumoxidfilm auf der gesamten Oberfläche gebildet.
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Dann
wird das Kontaktloch 60 durch Photolithographie in dem
Zwischenschichtisolierfilm 58, den Siliziumoxidfilmen 50, 28 und
dem Stopperfilm 26 bis hinab zu dem Leiterstecker 24b gebildet.
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Als
nächstes
wird ein 600 nm dicker Al-Film auf der gesamten Oberfläche gebildet.
Dann wird der Al-Film gemustert, um die Bitleitung 62 zu
bilden, die durch das Kontaktloch 60 mit dem Leiterstecker 24b verbunden
ist (siehe 6).
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Damit
ist die Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform
hergestellt.
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(Abwandlungen)
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Nun
werden unter Bezugnahme auf 7A und 7B Abwandlungen
der Struktur des Kondensators erläutert. 7A ist
eine Schnittansicht des Kondensators einer Abwandlung (Abwandlung
1), die eine Struktur des Kondensators zeigt. 7B ist eine
Schnittansicht des Kondensators einer Abwandlung (Abwandlung 2),
die eine Struktur des Kondensa tors zeigt. In 7A und 7B sind
die Bildungsglieder außer
dem Kondensator nicht gezeigt.
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In
dem in 7A gezeigten Kondensator ist die
untere Elektrode 36a z. B. lediglich aus dem SRO-Film 30 mit
einer Dicke von 60 nm mit Pb-Zusatz gebildet, und die obere Elektrode 46a ist
z. B. lediglich aus dem SRO-Film 40 mit einer Dicke von
60 nm mit Pb-Zusatz gebildet. Der ferroelektrische Film 38 ist
zwischen der unteren Elektrode 36a und der oberen Elektrode 46a gebildet.
Die untere Elektrode 36a, der ferroelektrische Film 38 und
die obere Elektrode 46a bilden den Kondensator 48a.
In dem Kondensator von 7A sind die SRO-Filme 30, 40 mit Pb-Zusatz
mit dem ferroelektrischen Film 38 aus PZT-Film in direktem
Kontakt, wodurch die Diffusion von Pb verglichen mit der Diffusion
in dem Fall, wenn der Pt-Film oder andere zwischen dem ferroelektrischen
Film und dem SRO-Film gebildet sind, weiter unterdrückt werden
kann. Da ferner in dem Kondensator 48a von 7A kein
Pt-Film in der unteren Elektrode 36a und
der oberen Elektrode 46a verwendet wird, reagieren die
untere Elektrode 36a und die obere Elektrode 46a nicht
ohne weiteres mit Wasserstoff, auch wenn die untere Elektrode 36a und
die obere Elektrode 46a bei dem Herstellungsprozeß einer
Wasserstoffatmosphäre
ausgesetzt werden, und daher kann die Qualitätsminderung des Kondensators 48a unterdrückt werden.
Die SRO-Filme 30, 40 mit einer Perovskit-Struktur
und der ferroelektrische Film 38 mit einer Perovskit-Struktur
sind in direktem Kontakt miteinander, wodurch der Kondensator gute elektrische
Charakteristiken realisieren kann.
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In
dem Kondensator von 7B ist die untere Elektrode 36b aus
der IrO2/SRO-Struktur aus dem SRO-Film 30 mit
einer Dicke von 60 nm mit Pb-Zusatz und einem 50 nm dicken IrO2-Film 31 gebildet, und
die obere Elektrode 46b der IrO2/SRO-Struktur ist aus
dem SRO-Film 40 mit einer Dicke von 15 nm mit Pb-Zusatz
und einem 50 nm dicken IrO2-Film 41 gebildet.
Der ferroelektrische Film 38 ist zwischen der unteren Elek trode 36b und
der oberen Elektrode 46b gebildet. Die untere Elektrode 36b,
der ferroelektrische Film 38 und die obere Elektrode 46b bilden
den Kondensator 48b. Das heißt, in dem Kondensator von 7B wird
die IrO2/SRO-Struktur auf die untere Elektrode 36b und
die obere Elektrode 46b angewendet. Der IrO2-Film
hat den Effekt zum Unterdrücken
der Diffusion von Sr und weist eine gute Haftung an dem SRO-Film
auf. Daher können
durch diese Abwandlungen verbesserte Eigenschaften des ferroelektrischen
Kondensators realisiert werden.
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Strukturen
der Elektroden, die Filmdicke, etc., können in Anbetracht von Strukturen,
die für
die Halbleitervorrichtung charakteristisch sind, und beabsichtigter
elektrischer Charakteristiken angemessen festgelegt werden, wie
oben beschrieben.
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[Zweite Ausführungsform]
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Unter
Bezugnahme auf 8A und 8B werden
die Halbleitervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und ein Verfahren zum Herstellen der
Halbleitervorrichtung erläutert. 8A ist
eine Schnittansicht der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform. 8B ist
eine Ansicht einer Struktur des Kondensators der Halbleitervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform.
Dieselben Glieder der vorliegenden Ausführungsform wie jene der Halbleitervorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
und des Verfahrens zum Herstellen derselben, die in 1A bis 7B gezeigt
sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen, um deren Erläuterung
nicht zu wiederholen oder diese zu vereinfachen.
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(Halbleitervorrichtung)
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Auf
einem Siliziumoxidfilm 28 ist, wie in 8A und 8B gezeigt,
eine untere Elektrode 64 der Pt/SRO-Struktur aus einem
50 bis 500 nm dicken SRO-Film 30a mit Bi-Zusatz und einem
5 bis 200 nm dicken Pt-Film 34 gebildet. Eine Bi-Zusatz-Menge für den SRO-Film 30a liegt
vorzugsweise z. B. unter 10 %, da eine übermäßige Zusatz-Menge von Bi bei
dem SRO-Film 30a die Kristallstruktur, d. h., die Perovskit-Struktur stört.
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Auf
der unteren Elektrode 64 ist ein ferroelektrischer Film 66 aus
einem 230 nm dicken SBT-(SrBi2Ta2O9)-Film gebildet.
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Auf
dem ferroelektrischen Film 66 ist eine obere Elektrode 68 der
Pt/SRO-Struktur aus einem 50 bis 500 nm dicken SRO-Film 40a mit
Bi-Zusatz und einem 5 bis 200 nm dicken Pt-Film 44 gebildet. Aus dem oben
beschriebenen Grund liegt eine Bi-Zusatz-Menge für den SRO-Film 40a vorzugsweise
z. B. unter 10 %.
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Die
untere Elektrode 64, der ferroelektrische Film 66 und
die obere Elektrode 68 bilden einen Kondensator 70 für den Speicher.
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Die
Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist hauptsächlich
dadurch gekennzeichnet, daß der
ferroelektrische Film 66 des Kondensators ein SBT-Film
ist und die untere Elektrode 64 und die obere Elektrode 68 die
SRO-Filme 30a, 40a mit Bi-Zusatz enthalten. In
dem Fall, wenn die untere Elektrode und die obere Elektrode reine SRO-Filme umfassen, diffundiert
das Bi, das in dem ferroelektrischen Film aus SBT-Film enthalten
ist, in die SRO-Filme, wodurch ein großer Kriechstrom herbeigeführt wird.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird jedoch den SRO-Filmen 30a, 40a Bi zugesetzt,
wodurch die Diffusion des Bi, das in dem ferroelektrischen Film 66 enthalten
ist, unterdrückt
werden kann. Daher kann gemäß der vorliegenden
Ausführungsform,
bei der die obere Elektrode und die untere Elektrode des Kondensators
SRO-Film umfassen, der Kriechstrom herabgesetzt werden.
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(Kristallstruktur des
SRO-Films)
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Als
nächstes
wird unter Bezugnahme auf 2 eine Kristallstruktur
des SRO-Films mit Bi-Zusatz erläutert.
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In 2 zeigt
Beispiel 3 ein Röntgenstrahlbeugungsmuster
des SRO-Films mit einem Bi-Zusatz von 3 %. Das Röntgenstrahlbeugungsmuster von
Beispiel 3 ist, wie in 2 gezeigt, im wesentlichen dasselbe
wie die Röntgenstrahlbeugungsmuster
der Beispiele 1 und 2.
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Auf
der Basis dessen wird eingeschätzt,
daß auch
durch den Zusatz von Bi zu dem SRO-Film die Kristallstruktur des
SRO-Films sehr beeinträchtigt wird.
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Daher
kann die Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform
eine Niederspannungsoperation und verbesserte Beständigkeit
gegenüber
einer Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisieren.
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(Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung)
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Als
nächstes
wird das Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
erläutert.
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Die
Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung
bis zu dem Schritt zum Bilden eines Siliziumoxidfilms 28 einschließlich des
Siliziumoxidfilmbildungsschrittes sind dieselben wie jene des Verfahrens
zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform,
die in 3A bis 3C gezeigt
sind, und ihre Erläuterung
wird nicht wiederholt.
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Dann
wird ein 10 bis 200 nm dicker SRO-Film 30a mit Bi-Zusatz durch Sputtern
gebildet. Als Bedingung zum Bilden des SRO-Films 30a kann zum
Beispiel ein Target aus SRO mit Bi-Zusatz verwendet werden. Als Sputterenergie
kann entweder Gleichstrom oder Hochfrequenz verwendet werden und
zweckmäßigerweise
auf einen Bereich z. B. zwischen 0,3 und 3,0 Wcm–2 festgelegt
werden. Ein Flußratenverhältnis zwischen
Ar-Gas und O2-Gas kann zweckmäßigerweise in einem Bereich
z. B. zwischen 99:1 und 50:50 liegen. Ein Druck in der Filmbildungskammer
kann zweckmäßigerweise
innerhalb eines Bereiches zwischen 0,5 und 4,0 Pa liegen. Eine Substrattemperatur
kann zweckmäßigerweise
auf einen Bereich z. B. zwischen Raumtemperatur und 700 °C festgelegt
werden.
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Als
nächstes
wird auf dieselbe Weise wie bei der ersten Ausführungsform ein 100 bis 200
nm dicker Pt-Film 34 gebildet.
-
Dann
wird ein ferroelektrischer Film 66 aus SBT-Film, der ein
ferroelektrischer Film ist, auf der gesamten Oberfläche durch
CVD gebildet. Als Filmbildungsbedingungen beträgt zum Beispiel eine Substrattemperatur
400 °C,
beträgt
ein Druck in der Filmbildungskammer 7 Torr, beträgt eine Flußrate von Lösungsmaterialien 0,1 cm3/min, ist ein Lösungsmaterialzusammensetzungsverhältnis von
Sr:Bi:Ta = 1,5:7,3:2, beträgt
eine Gesamtträgergasflußrate 1,5 slm
und ein Trägergas-O2/N2-Flußratenverhältnis 50 %.
Lösungsmaterialien
sind Sr(DPM) 2 (Strontium-bis-dipivaloylmethanat),
Bi(Ph)3 (Triphenylwismut) und Ta(OiPr)4(DPM) (Tantal-tetrakis-isopropoxy-dipivaloylmethanat),
die durch THF (Tetrahydrofuran) gelöst werden.
-
Dann
erfolgt eine Wärmebehandlung
bei 700 °C,
um den SBT-Film zu der Perovskit-Struktur zu kristallisieren. Damit
ist der ferroelektrische Film 66 aus SBT-Film gebildet.
-
Dann
wird durch denselben Prozeß wie
zum Bilden des SRO-Films 30a der 10 bis 200 nm dicke SRO-Film 40a mit
Bi-Zusatz auf der
gesamten Oberfläche
gebildet.
-
Als
nächstes
wird auf dieselbe Weise wie bei der ersten Ausführungsform der 50 bis 150 nm
dicke Pt-Film 44 auf der gesamten Oberfläche gebildet.
-
Danach
erfolgt eine Wärmebehandlung
bei 550 bis 700 °C
zum Verbessern von Kondensatorcharakteristiken.
-
Danach
folgen die Schritte, die dieselben wie jene des Verfahrens zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
sind, die in 5A bis 6 gezeigt
sind, und ihre Erläuterung
wird nicht wiederholt. Die Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist damit hergestellt.
-
(Abwandlungen)
-
Als
nächstes
wird unter Bezugnahme auf 9A und 9B eine
Abwandlung der Elektrodenstruktur des Kondensators erläutert. 9A ist eine
Schnittansicht einer Abwandlung (Abwandlung 1) der Elektrodenstruktur
des Kondensators. 9B ist eine Schnittansicht einer
Abwandlung (Abwandlung 2) der Elektrodenstruktur des Kondensators.
In 9A und 9B sind
die Bildungsglieder außer dem
Kondensator nicht gezeigt.
-
Der
Kondensator 70a von 9A umfaßt, wie
auch der Kondensator 48a, der in 7A gezeigt ist,
die untere Elektrode 64a lediglich aus einer Schicht aus
SRO-Film und die obere Elektrode 68a lediglich aus einer
Schicht aus SRO-Film.
Daher kann die vorliegende Abwandlung dieselben Effekte wie der
Kondensator von 7A ergeben.
-
Der
Kondensator von 9B umfaßt die untere Elektrode 64b und
die obere Elektrode 68b aus einer IrO2/SRO-Struktur,
wie auch der Kondensator 48b, der in 7B gezeigt
ist. Demzufolge kann die Abwandlung 2 dieselben Effekte wie der
Kondensator von 7B ergeben.
-
Eine
Elektrodenstruktur, die Filmdicke, etc., können in Anbetracht einer Struktur,
die für
eine Halbleitervorrichtung charakteristisch ist, beabsichtigter
elektrischer Charakteristiken, etc., auf geeignete Weise festgelegt
werden, wie oben beschrieben.
-
[Dritte Ausführungsform]
-
Unter
Bezugnahme auf 10A und 10B werden
die Halbleitervorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und ein Verfahren zum Herstellen der
Halbleitervorrichtung erläutert. 10A ist eine Schnittansicht der Halbleitervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 10B ist eine Ansicht einer Struktur
des Kondensators der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
Dieselben Glieder der vorliegenden Ausführungsform wie jene der Halbleitervorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
und des Verfahrens zum Herstellen derselben, die in 1A bis 9B gezeigt
sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen, um deren Erläuterung
nicht zu wiederholen oder diese zu vereinfachen.
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(Halbleitervorrichtung)
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Auf
einem Siliziumoxidfilm 28 ist, wie in 10A und 10B gezeigt,
eine untere Elektrode 72 der Pt/SRO-Struktur aus einem
50 bis 500 nm dicken SRO-Film 30b mit Pb- und Bi-Zusatz und einem 5
bis 200 nm dicken Pt-Film 34 gebildet. Eine Pb-Zusatz-Menge
und eine Bi-Zusatz-Menge für
den SRO-Film 30b liegen
z. B. unter 10 %.
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Ein
ferroelektrischer Film 74 mit einer Dicke von 230 nm aus
PZT- oder SBT-Film ist auf der unteren Elektrode 72 gebildet.
-
Auf
dem ferroelektrischen Film 74 ist eine obere Elektrode
der Pt/SRO-Struktur aus einem 50 bis 500 nm dicken SRO-Film 40b mit
Pb- und Bi-Zusatz und einem 5 bis 200 nm dicken Pt-Film 44 gebildet.
Eine Pb-Zusatz-Menge und eine Bi-Zusatz-Menge für den SRO-Film liegen z. B.
unter 10 %.
-
Die
untere Elektrode 72, der ferroelektrische Film 74 und
die obere Elektrode 76 bilden einen Kondensator 78 des
Speichers.
-
Die
Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist hauptsächlich
dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Elektrode 72 und die obere Elektrode 76 des
Kondensators die SRO-Filme 30b, 40b mit Pb- und
Bi-Zusatz umfassen. Die SRO-Filme 30b, 40b enthalten
Pb und Bi, wodurch in jedem Fall, wenn der ferroelektrische Film 74 aus PZT-Film
oder SBT-Film gebildet ist, die Diffusion des Pb und Bi in die SRO-Filme 30b, 40b unterdrückt werden
kann. Das heißt,
gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist der ferroelektrische Film des Kondensators entweder aus PZT-Film
oder aus SBT-Film gebildet, wodurch die ferroelektrischen Eigenschaften
des Kondensators verbessert werden können.
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(Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung)
-
Nun
wird das Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
erläutert.
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Die
Schritte des Verfahrens zum Herstellen der Halbleitervorrichtung
bis zu dem Schritt zum Bilden eines Siliziumoxidfilms 28 einschließlich des
Siliziumoxidfilmbildungsschrittes sind dieselben wie jene des Verfahrens
zum Herstellen der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform,
die in 3A bis 3C gezeigt
sind, und ihre Erläuterung
wird nicht wiederholt.
-
Dann
wird ein 10 bis 200 nm dicker SRO-Film 30b mit Pb- und Bi-Zusatz durch
Sputtern gebildet. Als Bedingung zum Bilden des SRO-Films 30b kann
zum Beispiel ein Target aus SRO mit Pb- und Bi-Zusatz verwendet
werden. Als Sputterenergie kann entweder Gleichstrom oder Hochfrequenz
verwendet werden und zweckmäßigerweise
auf einen Bereich z. B. zwischen 0,3 und 3,0 Wcm–2 festgelegt werden.
Ein Flußratenverhältnis zwischen
Ar-Gas und O2-Gas kann zweckmäßigerweise
in einem Bereich z. B. zwischen 99:1 und 50:50 liegen. Ein Druck in
der Filmbildungskammer kann zweckmäßigerweise innerhalb eines
Bereiches z. B. zwischen 0,5 und 4,0 Pa liegen. Eine Substrattemperatur
kann zweckmäßigerweise
auf einen Bereich z. B. zwischen Raumtemperatur und 700 °C festgelegt
werden.
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Als
nächstes
wird auf dieselbe Weise wie bei der ersten Ausführungsform ein 100 bis 200
nm dicker Pt-Film 34 gebildet.
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Danach
wird auf dieselbe Weise wie bei der ersten oder der zweiten Ausführungsform
der ferroelektrische Film 74 aus PZT-Film oder SBT-Film
gebildet.
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Als
nächstes
erfolgt eine Wärmebehandlung bei
700 °C,
um den ferroelektrischen Film 74 zu der Perovskit-Struktur
zu kristallisieren. Damit ist der ferroelektrische Film 74 aus
PZT-Film oder SBT-Film gebildet.
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Dann
wird durch denselben Prozeß wie
zum Bilden des SRO-Films 30b der 10 bis 200 nm dicke SRO-Film 40b mit
Pb- und Bi-Zusatz
gebildet.
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Anschließend wird
auf dieselbe Weise wie bei der ersten Ausführungsform der 50 bis 150 nm
dicke Pt-Film 44 auf der gesamten Oberfläche gebildet.
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Als
nächstes
erfolgt eine Wärmebehandlung bei
550 bis 700 °C
zum Verbessern von Charakteristiken des Kondensators.
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Diesem
Schritt folgen dieselben Schritte wie bei dem Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform,
die in 5A bis 6 gezeigt
sind, und die Erläuterung der
Schritte wird nicht wiederholt. Die Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform ist
damit hergestellt.
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(Abwandlungen)
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Nun
werden unter Bezugnahme auf 11A und 11B Abwandlungen der Elektrodenstruktur des Kondensators
erläutert. 11A ist eine Schnittansicht einer Abwandlung (Abwandlung
1) der Elektrodenstruktur des Kondensators. 11B ist
eine Schnittansicht einer Abwandlung (Abwandlung 2) der Elektrodenstruktur
des Kondensators. In 11A und 11B sind
die Bildungsglieder außer
dem Kondensator nicht gezeigt.
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Der
Kondensator 78a, der in 11A gezeigt
ist, umfaßt
eine untere Elektrode 72a und eine obere Elektrode 76a,
die jeweils aus einer einzelnen Schicht nur aus SRO-Film gebildet
sind, wie auch der Kondensator 48a, der in 7A gezeigt
ist. Daher können
durch die Abwandlung 1 dieselben Effekte wie bei dem Kondensator
von 7A erreicht werden.
-
Der
Kondensator 78b, der in 11B gezeigt
ist, umfaßt
eine untere Elektrode 72b und eine obere Elektrode 76b der
IrO2/SRO-Struktur, wie der Kondensator 48b von 7B.
Daher können
durch die Abwandlung 2 dieselben Effekte wie bei dem Kondensator
von 7B erreicht werden.
-
Eine
Elektrodenstruktur, die Filmdicke, etc., können in Anbetracht einer Struktur,
die für
eine Halbleitervorrichtung charakteristisch ist, beabsichtigter
elektrischer Charakteristiken, etc., auf geeignete Weise festgelegt
werden, wie oben beschrieben.
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[Abgewandelte Ausführungsformen].
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
begrenzt und kann verschiedene andere Abwandlungen umfassen.
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Zum
Beispiel wird die vorliegende Erfindung in den ersten bis dritten
Ausführungsformen
auf einen FRAM angewendet. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf einen FRAM begrenzt und ist auf alle Halbleitervorrichtungen
anwendbar, die Kondensatoren haben, die einen ferroelektrischen
Film umfassen.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen umfaßt sowohl
die obere Elektrode als auch die untere Elektrode einen SRO-Film. Es ist jedoch
möglich, daß nur eine
von den oberen und unteren Elektroden einen SRO-Film umfaßt.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen haben
die obere Elektrode und die untere Elektrode die Pt/SRO-Struktur.
Die obere Elektrode und die untere Elektrode müssen jedoch nicht unbedingt
die Pt/SRO-Struktur haben und können
z. B. eine Pt/IrOx/SRO-Struktur haben.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen umfassen
die obere Elektrode und die untere Elektrode einen Pt-Film. Der
Pt-Film ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, und die obere Elektrode
und die untere Elektrode können
zum Beispiel Legierungsfilme mit Pt-Gehalt umfassen.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen wird
ein SRO- Film mit
Pb- und Bi-Zusatz verwendet.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen ist
der ferroelektrische Film als PZT-Film oder SBT-Film gebildet. Es
ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, daß der ferroelektrische Film
als PZT-Film oder SBT-Film gebildet ist. Jeder ferroelektrische Film
kann verwendet werden. Zum Beispiel kann ein SrBi2 (Ta,
Nb)2O9-Film, (Ba,
Sr) TiO3-Film, PbTiO3-Film, BiTiO3-Film, Film der Y1-Gruppe, etc., verwendet
werden. Ein PbTiO3-Film, der mit Ca, La, Nb
oder Sr dotiert ist, oder andere Filme können verwendet werden.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen ist
der ferroelektrische Film als PZT-Film gebildet, kann aber als PZT-(PLZT)-Film
gebildet sein, der mit mehr als 0,1 % La dotiert ist. Das La wird
dotiert, wodurch Charakteristiken und eine Gitterkonstante des Ferroelektrikums
zweckmäßig festgelegt
werden können.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen ist
ein Target gesintertes SRO. Jedoch ist ein Target nicht auf gesintertes
SRO begrenzt und kann z. B. SRO sein, das durch isostatisches Heißpressen
[hot isostatic press] (HIP) gebildet ist, oder SRO, das durch Heißpressen
gebildet ist.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen ist
der SRO-Film durch Sputtern gebildet. Der SRO-Film kann jedoch durch
CSD aufgeschleudert sein, wodurch Filme unter Verwendung einer SRO-Lösung gebildet
werden.
-
In
den ersten bis dritten Ausführungsformen ist
der SRO-Film durch Sputtern gebildet. Der SRO-Film kann jedoch durch
Sputtern, CVD oder PLD [Pulse Laser Deposition] (Laserimpulsabscheidung)
gebildet sein.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden Pb und Bi dem SRO-Film zugesetzt, wie oben beschrieben,
wodurch die Diffusion des Pb und Bi, die in dem ferroelektrischen
Film enthalten sind, in den SRO-Film unterdrückt werden kann. Daher kann
die vorliegende Erfindung eine Halbleitervorrichtung vorsehen, durch
die unter Verwendung von SRO-Filmen eine Niederspannungsoperation
und eine verbesserte Beständigkeit
gegenüber
einer Qualitätsminderung
durch Wasserstoff realisiert werden kann.