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CH348867A - Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photographischen Objektiven - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photographischen Objektiven

Info

Publication number
CH348867A
CH348867A CH348867DA CH348867A CH 348867 A CH348867 A CH 348867A CH 348867D A CH348867D A CH 348867DA CH 348867 A CH348867 A CH 348867A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
depth
field
transparent
cover surfaces
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Schuetz Karl
Original Assignee
Schneider Co Optische Werke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider Co Optische Werke filed Critical Schneider Co Optische Werke
Publication of CH348867A publication Critical patent/CH348867A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photographischen Objektiven    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum  selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photo  graphischen Objektiven in     Schneckengangfassung     durch ein drehbares, zentrisch zur optischen Achse  angeordnetes Steuerorgan für zwei gegenläufige Ringe  zur Anzeige der jeweiligen Schärfentiefe an der Ent  fernungsskala.  



  Mit Schärfentiefe wird ein vor und hinter dem  eingestellten Entfernungswert vorhandener Bereich  bezeichnet, der noch ausreichend scharf abbildet. Die  Grösse dieses Bereichs hängt bei konstantem     Un-          schärfenkreisdurchmesser    von der Brennweite und der  relativen     öffnung    des Objektivs ab. Der     Schärfen-          tiefenbereich    ist grösser bei Objektiven mit kürzerer  Brennweite und nimmt mit Verringerung der relativen  Öffnung zu. Bei vorgegebener Brennweite kann dem  nach der     Schärfentiefenbereich    mit der Blende vari  iert werden.

   Dabei ist es vorteilhaft, wenn zu jedem       Blendenwert    die Grösse des     Schärfentiefenbereiches     abgelesen werden kann.  



  Für diesen Zweck sind bereits verschiedene Lö  sungen vorgeschlagen worden. So wurden z. B. die       Schärfentiefenbereiche    für die einzelnen     Blenden-          öffnungen    auf     jeiner    zusätzlichen Skala angegeben oder  durch farbige Markierungen gekennzeichnet.

   Auf  einem besonderen Ring, der unterhalb des     Entfer-          nungsskalenträgers    am Schneckengang befestigt ist,  sind bei einer bekannten Variante die einzelnen  Schärfenbereiche zu den entsprechenden relativen  Öffnungen     aufgraviert.    Diese bekannte Anordnung  gestattet nur bedingt eine genaue     Ablesbarkeit    der       Schärfentiefenwerte,    da oft<B>-</B> besonders bei photo  graphischen Objektiven mit langer Brennweite<B>-</B> die  einzelnen Intervalle sehr eng zusammenliegen. Die       übersichtlichkeit    der Schärfentiefe ist auch da nicht  gegeben, wo die Entfernungsteilung ohne- Bezugs  striche ausgeführt ist.

      Zur besseren Anzeige und zur Erleichterung der       Ablesung    des     Schräfentiefenbereichs    wurde bei opti  schen Systemen in sogen. Zentralverschlüssen auch be  reits vorgeschlagen, in     bzw.    an dem     Verschlusskörper     ein drehbares, zentrisch zur optischen Achse ange  ordnetes Steuerorgan für die     Blendeneinstellung    und  zwei gegenläufig drehbare Ringe mit an einer Ent  fernungsskala sichtbaren Zeigern vorzusehen.

   Eine  gleiche Einrichtung für Objektive in     Schneckengang-          fassung    ist bereits bekanntgeworden, nach welcher  eine zentrisch zur optischen Achse angeordnete  Kurve zur Steuerung der beiden gegenläufigen Zeiger  ringe mittels eines     Zahnstangengetriebes    dient.  



  Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung  der Einrichtung letztgenannter Art, um die Anzeige  und     Ablesung    der jeweils angezeigten Schärfentiefe  an der Entfernungsskala durch Kontrastwirkung deut  licher zu gestalten, darüber hinaus auch den Gesamt  aufbau so auszuführen,     dass    die Aussenfassung mög  lichst geschlossen und damit staubdicht gehalten wer  den kann. Erreicht wird dies dadurch,     dass    der dreh  bare     Entfernungseinstellring    einen Ring aus durch  sichtigem oder durchscheinendem Material mit der  Entfernungsskala trägt.  



  Zweckmässig tragen die gegenläufig drehbaren  Ringe     segmentförmige        Abdeckflächen,    welche unter  halb dem durchsichtigen oder durchscheinenden Ring  entsprechend der jeweiligen     Blendeneinstellung    die  Entfernungsskala     beiderends    mehr oder weniger seit  lich abdecken.    Zur besseren Erkennbarkeit der angezeigten  Werte ist vorteilhaft unter dem durchsichtigen Dreh  ring und unterhalb der     Abdeckflächen    ein weiterer  farbiger Kontrastring angeordnet.  



  Ausserdem sind die die     Abdeckflächentragenden     Drehringe zweckmässig mittels eines Zahnrades und      eines     Zahnritzels    angetrieben, in das ein der Steuer  kurve federnd anliegendes Zahnsegment eingreift.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei darstellen:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch eine neue     Objek-          tivfassung    bei teilweiser Ansicht,       Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie     11-II    der       Fig.   <B>1</B> und       Fig.   <B>3</B> eine Abwicklung der Steuerelemente.  



  Es bedeuten<B>1</B> ein     Bajonett-Anschlussstutzen,    2  das drehbare Steuerorgan mit einer in Richtung der  optischen Achse ansteigenden     bzw.    abfallenden Kurve  <B>2b</B> für die Schärfentiefeneinstellung, wobei beispiels  gemäss ausserdem eine zweite Kurve 2a für eine<B>-</B>  nicht gezeigte<B>-</B> Einrichtung zur     Blendenvorwahl    an  dem gleichen Steuerorgan vorgesehen sein kann, das  durch einen Gewindering<B>3</B> im Stutzen<B>1</B> gehalten  wird und<B>-</B> zusammen mit einem Ring<B>5 -</B> durch  einen Einstellnocken<B>6</B> im gleichen Drehsinn einge  stellt werden kann. Der Ring<B>5</B> trägt am Aussen  umfang die     Blendenteilung   <B>7,</B>     Fig.   <B>1,</B> die in einem  Fenster<B>8</B> sichtbar wird.

   Ein um einen Zapfen 9a  schwenkbares Zahnsegment<B>9</B> greift in ein     Ritzel    10a,  das mit einem gleichachsigen Zahnrad<B>10</B> in einem  Bock<B>10b</B> drehbar gelagert ist. Eine Feder 12 drückt  das Zahnsegment gegen die Kurve<B>2b</B>     (Fig.   <B>3). 13</B> ist  der eine und 14 der zweite Drehring mit eingearbei  teten Zahnteilungen 13a und 14a. An den Ringen<B>13</B>  und 14 sind teilkreisförmige     Abdeckflächen   <B>15</B> und  <B>16</B> angeschlossen, die vorzugsweise farbig<B>-</B> z. B.  rot<B>-</B> ausgeführt sind.

   Der     Entfernungseinstellring   <B>17</B>  ist durch Zwischenringe 17a,<B>17b</B> mit dem     Schnek-          ken    'gang<B>18</B> verbunden und trägt einen Ring<B>19</B> aus  durchsichtigem oder durchscheinendem Material  (z. B. aus dem Markenprodukt Plexiglas) mit der Ent  fernungsteilung 19a, die durch ein Fenster 20a<B>im</B>  Mantel 20 sichtbar wird.

   Ferner bezeichnen 21 den  kugelgelagerten     Blendennutenring    mit den     Blenden-          lamellen    22, und<B>23</B> den in bekannter Weise durch den  Schneckengang<B>18</B> axial verschiebbaren     Objektiv-          Fassungskörper.    24 ist ein unter dem durchsichtigen  Skalenring<B>19,</B> 19a und unterhalb der     Abdeckflächen     <B>15, 16</B> angeordneter Kontrastring, der gegebenenfalls  farbig, z. B. weiss, ausgeführt ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung  ist folgende<B>:</B>  Durch Drehen des Einstellnockens<B>6</B> in Rich  tung des Pfeils<B>A,</B>     Fig.    2, wird der Ring<B>5</B> mit der       Blendenteilung   <B>7</B> auf den gewünschten, im Fenster<B>8</B>  sichtbaren     Blendenwert    eingestellt.

   Damit wird auch  gleichzeitig das Steuerorgan 2 in gleicher Drehrich  tung bewegt und mittels der Kurve<B>2b</B> das Zahnseg  ment<B>9</B> entgegen der Wirkung der Feder 12 drehver  stellt     (Fig.   <B>3).</B> Das in das Zahnsegment<B>9</B> eingreifende         Ritzel        10a    dreht das Zahnrad<B>10</B> in Richtung des  eingezeichneten Pfeils, welches seinerseits durch Ein  griff in die Zahnprofile 13a und 14a die beiden Dreh  ringe<B>13</B> und 14 radial zur optischen Achse des<B>Objek-</B>  tivs     gegeneinandär    verstellt, und zwar gemäss     Fig.   <B>3</B>  bis etwa in die punktiert eingezeichnete Lage der  (farbigen)

       Abdeckflächen   <B>15</B> und<B>16.</B> Diese<B>-</B> oder  die umgekehrte<B>-</B> gegenläufige Bewegung der Dreh  ringe<B>13</B> und 14 wird mittels der     Abdeckflächen   <B>15</B>  und<B>16</B> im Fenster 20a des Mantels 20 unterhalb des  durchsichtigen Ringes<B>19</B> aussen sichtbar gemacht, um  auf diese Weise den entsprechenden     Schärfentiefen-          bereich    unmittelbar an der Entfernungsteilung 19a  anzuzeigen, wobei die Sichtwirkung durch den er  wähnten (farbigen) Kontrastring 24 verstärkt wird.  



  Mit der beschriebenen Einrichtung wird also  lediglich die Blende in üblicher Weise auf den jeweils  gewünschten Wert eingestellt, wobei sich die Einstel  lung des     Schärfentiefenanzeigers   <B>-</B> bedingt durch  die gemeinsame Steuerung<B>-</B>     zwangläufig    und selbst  tätig vollzieht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schär fentiefe an photographischen Objektiven in Schnek- kengangfassung durch ein drehbares, zentrisch zur optischen Achse angeordnetes Steuerorgan (2) für zwei gegenläufige Ringe zur Anzeige der jeweiligen Schärfentiefe an der Entfernungsskala, dadurch ge kennzeichnet, dass der drehbare Entfernungseinstell- ring <B>(17,</B> 17a,<B>17b)</B> einen Ring<B>(19)</B> aus durchsich tigem oder durchscheinendem Material mit der Ent fernungsskala (19a) trägt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenläufig drehbaren Ringe <B>(13</B> und 14) segmentförmige Abdeckflächen <B>(15</B> und <B>16)</B> tragen, welche unterhalb dem durchsichtigen oder durchscheinenden Ring entsprechend der jeweiligen Blendeneinstellung die Entfernungsskala (19a) beider- ends mehr oder weniger seitlich abdecken. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass unter dem durchsichtigen Drehring<B>(19)</B> und unterhalb der Abdeckflächen <B>(15, 16)</B> ein weiterer, farbiger Kon trastring (24) angeordnet ist. <B>3.</B> Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die die Abdeckflächen <B>(15</B> und<B>16)</B> tragenden Drehringe<B>(13,</B> 14) mittels eines Zahnrades<B>(10)</B> und eines Zahnritzels (10a) ange trieben werden, in das ein der Steuerkurve<B>(2b)</B> federnd anliegendes Zahnsegment<B>(9,</B> 9a) eingreift.
CH348867D 1955-11-12 1956-10-22 Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photographischen Objektiven CH348867A (de)

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CH348867A true CH348867A (de) 1960-09-15

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CH348867D CH348867A (de) 1955-11-12 1956-10-22 Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an photographischen Objektiven

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