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DE1277587B - Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Roentgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten - Google Patents

Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Roentgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten

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Publication number
DE1277587B
DE1277587B DEP34950A DEP0034950A DE1277587B DE 1277587 B DE1277587 B DE 1277587B DE P34950 A DEP34950 A DE P34950A DE P0034950 A DEP0034950 A DE P0034950A DE 1277587 B DE1277587 B DE 1277587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
rotation
goniostat
shaft
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP34950A
Other languages
English (en)
Inventor
George Vincent Patser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Nuclear Medicine Inc
Original Assignee
Picker Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Picker Corp filed Critical Picker Corp
Publication of DE1277587B publication Critical patent/DE1277587B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials
    • G01N23/20008Constructional details of analysers, e.g. characterised by X-ray source, detector or optical system; Accessories therefor; Preparing specimens therefor
    • G01N23/20025Sample holders or supports therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Röntgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Röntgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten zur Drehung des Objektträgers um eine zur Goniometerwelle (#-Achse) senkrechte Drehachse (#-Achse) und eine zur #-Achse radiale weitere Achse (#-Achse) mittels eines im Goniostatengehäuse um die Achse drehbaren Tragteils für den Objektträger, der seinerseits am Tragteil um seine eigene, zur #-Achse radiale #-Achse drehbar und über vom drehbaren Tragteil unabhängeige Getriebemittel mit einem ebenso wie der Drehantrieb der Tragteils gegenüber dem Goniostatengehäuse stationären #-Drehantrieb verbunden ist, bei der die Drehung des Objektträgers um die #-Achse einer drehbare #-Anzeigewelle und gegebenenfalls die Drehung des Objektträgers um die-#-Achse einer stationär gegenüber dem Goniostatengehäuse angeordneten drehbaren #-Anzeigewelle zugebrdnet sind, und bei der insbesondere der Tragteil eia außenverzahnter, von einer Schnecke angetriebener Ring ist und die Schiebemittel für den #-Drehantrieb einen ebenfalls schneckengetriebenen und mit dem außenverzahnten Ring koaxialen innenverzehnten Ring aufweisen, auf dem sich ein den Ob-Objektträger um die #-Achse drehendes Zahnrad abwälzt.
  • Eine Schwierigkeit bei derartigen Goniostaten besteht darin, daß sich der Objektträger um die #-Achse nicht nur dann dreht, wenn der #-Drehrieb betätigt wird, sondern daß auch der #-Drehantrieb bei seiner Betätigung eine gleichzeitige Veränderung der-Stellung des Objektträgers bewirkt.
  • Ei ist daher nicht ohne weiteres möglich, allein von d augenblicklichen Stellung des #-Drehantriebs die tatsächliche cp-Stellung des Objektträgers abzule en. Bei einem bekannten Goniostaten, von dem die Erfindung ausgeht (»The Review of Scientific Instruments«, Bd. 34, 1963, Heft 1, S. 74 bis 76), hat man sich dadurch geholfen, daß man die Anzeigewelle für die #-Stellung des Objektträgers mit dessen Tragteil im goniostatengehäuse um die #-Achse umlaufen läßt. Die dabei auftretenden mechanischen und funktionellen Nachteile sind offensichtlich. Beso ders sei darauf hingewiesen, daß dann Schwierigkelten auftreten, wenn die #-Anzeigewelle noch mit Datenverarbeitungsgeräten verbunden ist. Das ist auch dann der Fall, wenn etwa automatisch eine bestimmte #-Stellung des Objektträgers eingesteuert werden soll. um Beheben dieser Schwierigkeiten ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die #-Anzeigewelle gegen- über dem Goniostatengehäuse stationär gelagert und an den Ausgang eines Differentials angeschlossen ist, von dessen beiden Eingängen der eine mit dem #-Brehantrieb und der andere mit dem #-Drehantrieb verbunden ist.
  • Nach der Erfindung läßt sich durch die Verwendung des Differentials in geeigneter Übersetzungsabstimmung erreichen, daß eine nunmehr stationär im Goniostatengehäuse anordbare #-Anzeigewelle die-Stellung des Objektträgers richtig anzeigt, indem das Differential die Änderungen der-Stellung des Objektträgers sowohl auf Grund der unmittelbaren Verstellung mittels des #-Drehantriebs des Objektträgers als auch auf Grund der mittelbaren Verstellung infolge einer Drehung des Tragteils des Objektträgers um die Achse mitgeteilt werden. Damit lassen sich nach der Erfindung sowohl die #-Anzeigewelle als auch in bisher bereits bekannter Weise die z-Anzeigewelle im Goniostatengehäuse stationär und lediglich um ihre jeweils eigene Achse drehbar anordnen.
  • Es sei bemerkt, daß wie bei den bekannten Goniostaten, auch bei dem gemäß der Erfindung, volle 3600-Drehungen um die-und die x-Achsen möglich sind. Der Objektträger kann ebenfalls in üblicher Weise im Bereich des gemeinsamen Schnittpunktes der #-, <p- und #-Achsen angeordnet sein.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Zahntriebe, welche zur Durchführung der p- und der Drehung dienen, ausgerückt werden können, so daß das Objekt von Hand eingestellt werden kann. Beispielsweise kann der z-und der z-Zahntrieb ausgerückt und das Objekt bei Betrachtung durch ein Mikroskop von Hand bewegt werden, bis es sich genau in der gewünschten Lage befindet. Jetzt können die Zahntriebe wieder eingerückt werden, worauf die Einrichtung zur Untersuchung bereit ist. Zur weiteren Erleichterung der Verwendung der Einrichtung sind sehr genaue Stellungsanzeigemechanismen vorgesehen, so daß das #- oder/und das x-System ausgeschaltet werden kann, um eine manuelle Einstellung zu ermöglichen, und dann die Drehsysteme genau in derselben Stellung wieder eingerückt werden können, oder in einer Stellung, die um einen bekannten Winkel gegenüber der Stellung vor dem Ausrücken versetzt ist.
  • Die Erfindung bezweckt somit die Schaffung eines neuartigen und verbesserten Goniostaten und eines Verfahrens zur Verwendung eines derartigen Goniostaten.
  • Zum vollständigeren Verständnis der Erfindung sei auf die nachstehende Beschreibung und Ansprüche sowie die Zeichnungen verwiesen. In diesen zeigt F i g. 1 schaubildlich einen erfindungsgemäßen Goniostaten und schematisch ein mit ilun verbundenes Diffraktometer, F i g. 2 schematisch die Kraftübertragung in dem Goniostaten nach F i g. 1, Fig. 3 in größerem Maßstab als F i g. 1 Teile des Goniostaten in einem Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, F i g. 4 in einem größeren Maßstab als F i g. 1 den symmetrisch zur Achse 4-4 in Fig. 1 angeordneten v-Kopf in einem Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1, Fig. 5 in dem Maßstab der Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der F i g. 3, Fig. 6 in größerem Maßstab als die Fig. 1 bis 5 ein Differential im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 7, F i g. 7 im Maßstab der F i g. 6 ein Differential im Schnitt nach der Linie 7-7 der F i g. 6, F i g 8 in Seitenansicht den dén-Kopf, wobei Teile weggebrochen sind, um Teile der Innenkonstruktion des v-Kopfes sichtbar zu machen, und F i g. 9 den-Kopf in einem Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8.
  • In Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Goniostat mit 10 bezeichnet. Er ist auf dem c7-Element eines Diffraktometers angeordnet, das strichliert schematisch angedeutet ist. Dieses Diffraktometer ist vorzugsweise von jener Art, die in der am 7. Januar 1961 von Thomas C. Furnas, jr., eingereichten kanadischen Patentanmeldung 814348 unter dem Titel »Röntgendiffraktometer« beschrieben und unter Schutz gestellt ist. Das vorstehend erwähnte w-Element ist der drehbare Objektträger des Diffraktometers, und sein Drehungswinkel wird als co-Winkel bezeichnet.
  • Der erfindungsgemäße Goniostat 10 wird vorzugsweise zusammen mit dem in der vorgenannten Anmeldung beschriebenen Diffraktometer verwendet, weil die a>-Bewegung unabhängig von der sogenannten 2-e-Bewegung, d. h. der Drehung eines Detektors 12 um die Achse der #-Bewegung herbeigeführt werden kann. In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Achse vertikal und durch die Linie 13 angedeutet.
  • Der Goniostat 10 hat ein Gehäuse 16, das mit einer Halterung 14 an dem Diffraktometer befestigt ist. In dem Gehäuse 16 ist ein außenverzahntes, ringförmiges x-Schneckenrad 15 drehbar gelagert. An dem z-Schneckenrad 15 ist ein sv-Kopf 17 drehfest angebracht, der sich mit dem Rad 15 um eine horizontale Achse 18 dreht, die als Achse bezeichnet wird.
  • Die Achse ist senkrecht zu der Achse und schneidet diese in einem Punkt P, an dem ein schematisch bei S angedeutetes Objekt angeordnet ist. Dieses ist mit dem #-Kopf 17 zweckmäßig durch einen Goniometerkopf 19 verbunden, der strichliert angedeutet ist. Der Goniometerkopf 19 und das Objekt S werden von dem dem-Kopf 17 um eine dritte Achse 20, die als Achse bezeichnet wird, drehbar getragen. Die wahlweise Drehung des Objekts um die-Achse erfolgt durch ein Ritzel 21 und einen Zahnring 22 auf eine nachstehend ausführlicher beschriebene Weise.
  • #-Mechanismus In dem Gehäuse 10 ist ein Zahnradträger 25 montiert, der an seinem in Fig. 3 und 5 linken Ende einen inneren Gehäuseteil 26 aufweist, der bei 27 in dem Gehäuse 10 drehbar gelagert ist. Ein Tragzapfen28 für den Zahnradträger ist in der Deckplatte 29 des Gehäuses montiert und fluchtet axial mit dem Lager 27. Der innere Gehäuseteil 26 ist bei 30 auf dem Tragzapfen 28 drehbar gelagert Der Zahnradträger 25 ist um die axial fluchtenden Lager 27, 30 drehbar.
  • Der Zahnradträger 25 trägt eine #-Eingangswelle 32, die in dem Zahnradträger drehbar gelagert ist und eine Schnecke 33 trägt, die wahlweise in das #-Schneckenrad 15 eingreifen kann, um die x-Drehung herbeizuführen. Die x-Schnecke 33 und das Schneckenrad haben vorzugsweise ein solches Übersetzungsverhältnis, daß jede Umdrehung der Schnecke eine Drehung von 10 bewirkt.
  • Die #-Eingangswelle 32 ist axial durch ein Schräglager 31 festgelegt, das von dem inneren Gehäuseteil 26 getragen wird (Fig. 5). Die Welle 32 hat einen Absatz 34, der an einer Fläche des Innenrings 36 des Lagers 31 anliegt Eine auf die Welle 32 aufgeschraubte Mutter 35 liegt an dem Innenring 36 an, um das Lager und die Welle 32 gegen eine axiale Relativbewegung festzulegen.
  • Der Zahnradträger 25 wird von zwei Federn 41 aufwärtsgedrückt, die geeignete Festlegezapfen 42 umgeben, die auf Schlitten 39 für den Zahnradträger und auf dem Gehäuse 10 angeordnet sind (F i g. 4).
  • Die Schlitten 39 werden nachstehend vollständig beschrieben. Die vertikale Einstellung des Zahnrad trägers 25 und der von ihm getragenen Einrichtung wird durch einen Exzenter 43 (F i g. 5) gesteuert, welcher der Wirkung der Federn 41 und einer zwischen dem Zahnradträger 25 und dem GehäuselO angeordneten Feder 45 entgegenwirkt. Der Exzenter 43 wirkt auf eine Kurvenfläche 44 (Fig 3) des Zahnradträgers 25 derart ein, daß dieser wahlweise um die Achse der Lager 27, 30 verschwenkt wird Der Exzenter 43 ist auf einer Exzentersteuerwelle 46 montiert, an der er mit einer Stellschraube 47 befestigt ist. ist. Die Exzentersteuerwelle 46 ist mit einem blitz 48 zur Aufnahme eines Schraubenziehers oder es anderen Werkzeugs zum Drehen der Welle ver hen. Eine federbelastete Rastkugel 49 greift in gete Rastvertiefungen in der Exzenterwelle 46 ein hält dadurch den Exzenter 43 wahlweise in einer Stellung, in der er den Zahnradträger 25 herunterkt, oder in einer Betriebsstellung, in der die Federn 41 die Schnecke 33 gegen das Schneckenrad 1 i driicken, Der Exzenter gestattet ein Ausrücken der #-Schnecke 33 aus dem #-Schneckenrad 15. In dlesem ausgerückten Zustand kann das Objekt S von Hand um die #-Achse in eine geeignete, gewählte Stellung gedreht werden.
  • F i g. 1 zeigt einen x-Eingangsgriff 50, mit dem eine maneelle Drehung herbeigeführt werden kann. Wie an@ der Beschreibung hervorgeht, kann der erfindlingsgemäße Goniostat auch zusammen mit einem Kraftantrieb, insbesondere mit einem rechnergesteuert in Kraftantrieb, verwendet werden. Daher ist zwar ein eingangsgriff 50 für manuelle Betätigung gezeigt, doch kann die Einrichtung auf einfache Weise zusemmen mit einem rechnergesteuerten System verwendet werden, wobei ebenfalls eine #- und eine #-Drehung um volle 360° möglich ist.
  • Gemäß Fig. 4 besitzt der #-Kopf 17 ein Gehäuse 52, das auf einer Spindel 53 montiert ist. Diese Spindel hat einen im Durchmesser abgesetzten Endteil 54, der zu ihrer Befestigung dient und sich in eine radial angeordnete Bohrung des #-Schneckenrades etstreckt. In das Ende des im Durchmesser abgesetzten Teils 54 ist eine Befestigungsschraube eing@schraubt, die einen Kopf55 besitzt. Auf diese Weise ist die Spindel 53 an dem #-Schneckenrad befastigt. Der Kopf 55 der Befestigungsschraube ist in einer Aussenkung 56 des #-Schneckenrades angeordnest, damit er nicht an dem Traglager 57 für das Schneckenrad angreift.
  • Die SpindelS3 besitzt eine auswärts gerichtete Festlegeschulter 58, die geeignete Einstellschrauben 59 trägt, von denen nur eine gezeigt ist. Die Einstellsahrauben 59 greifen wahlweise an der Innenfläche des #-Schneckenrades 15 an. Auf diese Weise wird die Spindel 53 in einer gewünschten Axialstellung festgelegt. Die Schulter 58 trägt geeignete Schrauben 6 , von denen nur eine gezeigt ist und mit denen as Gehäuse52 des Kopfes an der Schulter 58 und damit an der Spindel 53 befestigt ist. Die Spindel 53 und das mit ihr verbundene Gehäuse 52 des Kopfes werden gegen eine Drehung um die Achse r Spindel 53 beispielsweise mittels einer Stellschraube 61 gehalten, die in das #-Schneckenrad 15 geschraubt ist und an einer Abflachung des im Durchmesser abgesetzten Teils 54 angreift.
  • Gemäß F i g. 1 ist ein #-Odometer 63 vorgesehen, den Betrag der x-Drehung anzeigt, die während emer gegebenen Untersuchung durchgeführt wurde. as x-Odometer 63 wird von einer Odometerwelle angetrieben, die in einem Fortsatz des inneren häuseteils 26 drehbar gelagert ist und deren Achse ratt der Achse der Lager 27, 30 für den Zahnradt ger tibereinstimmt. Auf der #-Eingangswelle 32 der def #-Odometerwelle 64 sind Kegelräder 65 mont tt, die miteinander kämmen, so daß eine Drehung der #-Eingangswelle 32 32 eine gleichzeitige Drehung der Odometerwelle 64 bewirkt. dem von dem Handgriff 50 entfernten Ende zur #-Eingangswelle 32 ist ein mit einer Skala ver- sehener #-Anzeigekopf 66 befestigt, der vorzugsweise hundert Teilstriche 67 hat3 die zusammen mit einer nicht gezeigten Bezugsmarke, die auf dem Gehäuse 10 vorgesehen ist, eine optische Anzeige der #-Stellung mit einer Genauigkeit von 0,01° ergibt.
  • #-Drehung Das Ritzel 21 für die #-Drehung ist auf einer #-Eingadngswelle 68 68 montiert, die in einem 0-Fortsatz 69 des #-Gehäuses drehbar gelagert ist. Auf der #-Eingangswelle 68 ist eine #-Schnecke 70 befestigt, die mit einem rohrförmigen Schneckenrad 61 kämmt.
  • Dieses ist auf der Spindel 53 drehbar gelagert und in dem #-Gehäuse 52 angeordnet. Eine Drehung des -Ritzels 21 bewirkt daher eine Drehung des rohrförruigen Schneckenrades 71. Die Drehung dieses rohrförmigen Schneckenrades 71 bewirkt eine Drehung eines mit ihm verbundenen Bndglledes 72 des Objektträgers und damit des an diesem Endglied durch eine Ringkappe 73 befestigten Goniometerkopfes 19.
  • Aus der Beschreibung geht hervor, daß eine Drehung des Objekts S durch zwei Vorgänge bewirkt werden kann Wenn der Innenzahnring 22 stillsteht, bewirkt eine Drehung des ringförmigen Schneckenrades 15 eine #-Drehung, weil die Drehung des Schneckenrades eine Umlaufbewegung des #-Ritzels 21 herbeiführt, wenn dieses mit dem Zahnring 22 kämmt. Wenn das Schneckenrad 15 stillsteht, bewirkt eine Drehung des Zahnrings 22 ebenfalls eine Drehung des Ritzels 21 und damit eine #-Diehung. Wenn sich das Schneckenrad 15 und der Zahn ring 22 gleichzeitig drehen, ist die Drehung eine Funktion des Drehzahlverhältnisses und kann bei entsprechend gewählten Drehzahlen den Wert Null haben.
  • Eines der wichtigsten Merkmale der Erfindung besteht in der Schaffung einer Anordnung, in der eine durch das #-Schneckenrad 15 oder den #-Zahnring 22 bewirkte #-Drehung von einem #-Odometer 74 registriert wird und dieses Odometer 74 den Gesamtbetrag der #-Drehung registriert, auch wenn diese Drehung durch eine gleichzeitige Drehung des Schneckenrades 15 und des Zahnrings 22 bewirkt wird. Der Antrieb des Odometers wird nachstehend ausführlicher beschrieben.
  • Eine Drehung des #-Eingangsgriffs 75 bewirkt über eine anschließend beschriebene Anordnung eine Drehung des Zahnrings 22. Ebenso wie der Handgriff 50 ist der Handgriff 75 gezeigt, um die Möglichkeit der Handbetätigung anzudeuten. Vorzugsweise erfolgt jedoch auch in diesem Fall der Antrieb unter Steuerung durch einen Rechner. Die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel von dem X-Odometer 63 und dem #-Odometer 74 registrierten Ausgänge werden ebenfalls vorzugsweise an einen Rechner abgegeben, in dem sie registriert, geeicht, analysiert usw. werden können.
  • Der #-Eingangsgriff 75 ist an einer #-Eingangswelle76, Fig. 3, befestigt. An dieser Welle 76 ist ferner ein #-Eingangsritzel 77 befestigt, das über ein Leerlaufstirnrad 78 ein Antriebszahnrad 79 treibt, das aus einem Stirnrad besteht und auf einem Zapfen 80 drehbar gelagert ist. An dem Antriebszahnrad 79 ist ein #-Antriebszahnrad 81 befestigt, das mit dem Zahnring 22 kämmt. Dieses wird daher bei einer Drehung des Handgriffs 75 über die Zahnräder77, 78, 79, 81 angetrieben.
  • Das Antriebszahnrad 79 treibt zwei miteinander kämmende Leerlaufstirnräder 82, die zu einem nachstehend beschriebenen Zweck mit einem Eingangsrad 83 eines-Differentials kämmen.
  • Gemäß F i g. 5 ist in dem Gehäuse 10 ein Differential 85 zum Antrieb des <p-Odometers montiert. Die Einzelheiten des Differentials sind in Fig. 6 und 7 gezeigt. Das Differential besitzt ein Gehäuse 84 mit einem quer angeordneten, zentralen Steg 92. An dem Steg 92 ist eine Antriebswelle 86 für das #-Odometer befestigt, die in Fig. 6 nach links vorsteht. Das Antriebszahnrad 83 des Differentials ist auf der Antriebswelle 86 für das #-Odometer drehbar gelagert.
  • Das Antriebszahnrad 83 für das Differential ist einstückig mit einem Ritzelantriebsrad 87 ausgebildet, das mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Differentialritzeln 88, 89 kämmt. Die Differentialritzel 88, 89 sind auf Wellen 90, 91 angeordnet, die von dem Differentialgehäuse 84 in der Nähe seines Umfanges getragen werden. Auf Differentialritzelwellen 96 und 97 sind zwei weitere Differentialritzel 94, 95 angeordnet, die mit je einem der Differentialritzel 88, 89 kämmen.
  • Es wurde bereits gesagt, daß eine-Drehung durch eine Drehung des #-Zahnrings 22 oder des #-Schneckenrades 15 bewirkt werden kann. Das Differential hat den Zweck, auf das #-Odomter 74 den Gesamtbetrag der q7-Drehung zu übertragen, die durch das x-Schneckenrad 15 oder/und den-Zahnring 22 bewirkt wurde.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, bewirkt eine Drehung des #-Zahnrings 22 die Abgabe eines Drehmoments von dem Differentialeingangsrad 83 an das Differential 85. Ein zweites Differentialeingangsrad 99 ist mit den Differentialritzeln94, 95 verbunden.
  • Dieses zweite Differentialeingangsrad ist einstückig mit einem rohrförmigen Endteil 100 einer anderen Differentialeingangswelle 101 ausgebildet. Der rohrförmige Teil 100 ist auf einem Fortsatz 98 der Antriebswelle 86 für das #-Odometer drehbar gelagert.
  • Die Eingangswelle 101 ist in dem Zahnradträger 25 drehbar gelagert (F i g. 4 und 5).
  • Unter der Schnecke 33 ist ein mit ihr kämmendes Schneckenrad 102 angeordnet, das einen Schneckenteil besitzt und auf einer Tragwelle 103 befestigt ist.
  • Die Tragwelle 103 ist in den Zahnradtragschlitten 39, F i g. 4 und 5, gelagert. Das Schneckenrad 101 ist daher so angeordnet, daß bei einer Abwärtsbewegung der Schnecke 33 unter der Wirkung des Exzenterms 43 das Schneckenrad 102 und die Schlitten 39 zusammen mit der Schnecke gegen die Wirkung der Federn 41 vertikal verschoben werden. Die Eingangswelle 101 und die Tragwelle 103 für das Schneckenrad 102 tragen miteinander kämmende Ritzel 104 und 105. Infolgedessen bewirkt eine Drehung der z-Eingangswelle 32 über das Schneckenrad 102, seine Welle 103, die miteinander kämmenden Ritzel 104, 105 und die Eingangswelle 101 eine Drehung des zweiten Differentialeingangszahnrades 99.
  • Bei stillstehendem z-Schneckenrad 15 steht auch das zweite Eingangszahnrad 99 still. Jetzt bewirkt eine Drehung des #-Zahnringes 22 eine Drehung des Differentialeingangszahnrades 87. Da das Eingangszahnrad 99 stillsteht, bewirkt eine Drehung des Eingangszahnrades 87 eine Drehung des Differentialgehäuses 84 und daher der mit ihm verbundenen Welle 86 des #-Odometers. Wenn dagegen der so-Zahnring22 stillsteht, bewirkt eine Drehung des x-Schneckenrades 15 über das zweite Differentialeingangszahnrad 99 eine Drehung des Differentialgehäuses 84 und daher des <p-Odometers 86.
  • Die Größen der Zahnräder sind so ausgewählt, daß die Drehung der Welle 86 des #-Odometers genau der Drehung des Goniometerkopfesl9 und daher des Objekts S entspricht. Wenn sowohl das z-Schnekkenrad 15 als auch der #-Zahnring 22 gedreht werden, ist die Drehung sowohl des Goniometerkopfes 19 als auch der Eingangswelle 86 des #-Odometers eine Funktion der Drehung der Zahnräder 15, 22.
  • Gemäß Fig. 8 ist mit dem-Gehäuse 52 bei 110 ein Fortsatz 68 schwenkbar verbunden. Eine Feder 111 drückt den Fortsatz 69 normalerweise einwärts, bis die 97-Schnecke 70 mit dem rohrförmigen Schneckenrad 71 kämmt. Zum Ausrücken der Schnecke 70 aus dem Schneckenrad 71 ist ein Mechanismus vorgesehen, der dem zum Ausrücken der Schnecke 33 aus dem Schneckenrad 15 ähnelt.
  • Der Mechanismus zum Ausrücken des q;-Triebes besitzt einen drehbaren Exzenter 112, der in dem Gehäuse 52 drehbar gelagert ist und an einem Stellzapfen 113 für den Gehäusefortsatz angreift. Der Zapfen 113 greift an einem Lappen 114 des Gehäusefortsatzes 69 an. Durch eine Drehung des Exzenters 112 wird der Zapfen 113 wahlweise veranlaßt, sich längs seiner Achse zu bewegen und auf den Lappen 114 einzuwirken. Durch die Wirkung des Zapfens 113 auf den Lappen 114 wird der Gehäusefortsatz 69 um die Achse des Drehzapfens 110 verschwenkt, so daß die Schnecke 70 wahlweise in das Schneckenrad 71 ein- und aus ihm ausgerückt werden kann. Bei ausgerückter Schnecke kann der Goniometerkopf 19 zur Vorbereitung einer Untersuchung oder für andere Zwecke von Hand eingestellt werden. Damit er genau in die sv-Stellung zurückgestellt werden kann, und aus anderen Gründen, ist an dem von dem #-Drehritzel 21 entfernten Ende der #-Dreheingangswelle 68 eine Skalenscheibe 117 befestigt. Diese ist vorzugsweise mit hundert nicht gezeigten Teilstrichen versehen, so daß mit Hilfe einer nicht gezeigten Bezugsmarke, die auf dem q7-Gehäuse vorgesehen ist, eine auf 1/100° genaue, optische Anzeige der-Drehung erhalten wird.
  • Die Erfindung wurde an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels ausführlich beschrieben, das jedoch in Einzelheiten der Konstruktion und in der Kombination und Anordnung von Teilen im Rahmen des Erfindungsgedankens vielfältig abgeändert werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Röntgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten zur Drehung des Objektträgers um eine zur Goniometerwelle (#-Achse) senkrechte Drehachse (#-Achse) und eine zur Achse radiale weitere Achse (#-Achse) mittels eines im Goniostatengehäuse um die Achse drehbaren Tragteils für den Objektträger, der seinerseits am Tragteil um seine eigene, zur x-Achse radiale-Achse drehbar und über vom drehbaren Tragteil unabhängige Getriebemittel mit einem ebenso wie der Drehantrieb des Tragteils gegenüber dem Goniostatengehäuse stationären <p-Drehantrieb verbunden ist, bei der die Drehung des Objektträgers um die sv-Achse einer drehbaren-Anzeigewelle und gegebenenfalls die Drehung des Objektträgers um die x-Achse einer stationär gegenüber dem Goniostatengehäuse angeordneten drehbaren x-Anzeigewelle zugeordnet sind, und bei der insbesondere der Tragteil ein außenverzahnter, von einer Schnecke angetriebener Ring ist und die Schiebemittel für den #-Drehantrieb einen ebenfalls schneckengetriebenen und mit dem außenverzahnten Ring koaxialen innenverzahnten Ring aufweisen, auf dem sich ein den Objektträger um die #-Achse drehendes Zahnrad abwätzt, dadurch gekennzeichnet, daß die #-Anzeigewelle (86) gegenüber dem Goniostatengehäuse (10) stationär gelagert und an den Ausgang eines Differentials (85) angeschlossen ist, von dessen beiden Eingängen (83, 99) der eine (99) mit dem z-Drehantrieb (33, 104, 101) und der andere (83) mit dem #-Drehantrieb (76, 79, 82) verbunden ist.
  2. 2. Goniostat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der außenverzahnte Ringteil (15) einen ausklinkbaren Spindelantrieb (33) aufweist.
  3. 3. Goniostat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Objektträger (73) wirkende Schneckenradgetriebe (70, 71) ausklinkbar (111, 112, 113, 114) ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 016460; .The Review of Scientific Instruments«, Bd. 34, 1963, H. 1, S. 74 bis 76.
DEP34950A 1963-09-06 1964-08-25 Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Roentgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten Pending DE1277587B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US307163A US3189741A (en) 1963-09-06 1963-09-06 Goniostat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1277587B true DE1277587B (de) 1968-09-12

Family

ID=23188523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP34950A Pending DE1277587B (de) 1963-09-06 1964-08-25 Anordnung mit einem auf die drehbare Welle eines Goniometers, insbesondere Roentgendiffraktometers, aufsetzbaren Goniostaten

Country Status (3)

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US (1) US3189741A (de)
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