DE10202692A1 - E-Mail-Umwandlungsdienst - Google Patents
E-Mail-UmwandlungsdienstInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung liefert ein Nachrichtenhandhabungssystem und Verfahren zum Umwandeln von Anhängen an E-Mails in ein geeignetes Format. Das Nachrichtenhandhabungssystem umfaßt einen E-Mail-Server zum Empfangen oder Senden einer E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Empfänger und ein Computersystem, das einen E-Mail-Klienten und eine Gruppe von Softwaremodulen zum Verarbeiten von Datendateien mit jeweiligen kompatiblen Datendateiformaten umfaßt. Ein Auslöser ist für das Antworten auf eine Datendatei, die einer E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, vorgesehen und liefert eine Anzeige, daß ein Datenformat der Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, keines der kompatiblen Datenformate ist. Ein Datendateiumwandler, der auf den Auslöser anspricht, wandelt die Datendateien, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet sind, selektiv in eines der benannten kompatiblen Datendateiformate um.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Elektronische-
Post-Systeme. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Er
findung auf ein System und ein Verfahren zum Umwandeln von
E-Mail-Nachrichten in ein Format, das für den Benutzer des
Systems lesbar ist.
Der Austausch von elektronischen Nachrichten oder "E-Mails"
zwischen Benutzern von Computersystemen begann vor mehreren
Jahren. Ursprünglich tauschten die Benutzer aufgrund der
Bandbreite typischerweise bei dem Großteil der Kommunikati
on nur Textnachrichten aus. Mit dem kometenhaften Anstieg
der Verwendung des Internets als eine Einrichtung zum Aus
tauschen von Geschäftskommunikation wurden Computersysteme
komplexer bezüglich der Typen von Dateien und Informatio
nen, die per E-Mail gesendet werden können. Zahlreiche
E-Mail-Anwendungen oder -Programme sind derzeit im Handel er
hältlich. Viele dieser Anwendungen stammen von Personalcom
putersoftwarefirmen. Beispiele umfassen WORD PERFECT
OFFICE™, LOTUS NOTES™, CCMAIL™, MICROSOFT MAIL™, usw. Für
einen Computerkonferenzbetrieb sind ebenfalls eine Anzahl
von Systemen verfügbar, einschließlich LOTUS NOTES EIES2™,
FIRST CLASS™, und SUPERKOM™. Bei den heutigen Systemen
können E-Mail-Nachrichten nun große Dokumente, Präsentatio
nen, Bilder oder Videomaterial aufweisen, die als Anhänge
zu den Textnachrichten gesendet werden. Obwohl diese Form
der Kommunikation mittlerweile weit verbreitet ist, gibt es
nach wie vor eine Anzahl von Problemen bei der Verwendung.
Ein vorherrschendes Problem beim Verwenden von
E-Mailkommunikation zum Korrespondieren ist die Inkompatibi
lität zwischen den Systemen oder der Software des Mailsen
ders und des Mailempfängers. Wie es für einen Durch
schnittsfachmann auf diesem Gebiet ersichtlich ist, ist ein
Empfänger einer E-Mail-Nachricht häufig nicht in der Lage,
eine Anhang zu öffnen und zu betrachten, weil die Software
anwendung, in der der Anhang erzeugt wurde, nicht kompati
bel ist mit der Software, die für den Empfänger zugänglich
ist. Bei solchen Umständen sind Formatierungsprobleme all
täglich, und was noch schlimmer ist, oft kann der Empfänger
den Anhang nicht bearbeiten oder sogar nicht einmal be
trachten. Damit der Empfänger den Anhang betrachten kann,
muß der Anhang von seiner ursprünglichen Softwareanwendung
in eine Anwendung umgewandelt werden, die für den Empfänger
zugänglich ist. Nach der Umwandlung kann der Empfänger in
der Lage sein, den Anhang zu betrachten und/oder zu bear
beiten. Falls jedoch der Empfänger beispielsweise den An
hang bearbeitet und die Änderungen als Anhang in der ge
wählten Softwareplattform des Empfängers zu dem ursprüngli
chen Sender sendet, können auf der Seite des ursprünglichen
Senders ähnliche Umwandlungsprobleme vorliegen.
Kompatibilitätsprobleme ergeben sich bei zwei unterschied
lichen Situationen. Erstens können Kompatibilitätsprobleme
zwischen unterschiedlichen Versionen der gleichen Software
vorliegen. Falls beispielsweise ein Empfänger eine
E-Mail-Nachricht mit einem Anhang in einer neueren Version einer
Softwareanwendung, die der Empfänger auf seinen Computer
hat, empfängt, kann dies dazu führen, daß der Empfänger
nicht in der Lage ist, den Anhang zu bearbeiten oder sogar
zu betrachten, wenn der Anhang mit der früheren Version
nicht rückwärtskompatibel ist. Zweitens können Kompatibili
tätsprobleme zwischen unterschiedlichen Plattformen oder
Softwarepaketen existieren. Wie es beispielsweise für einen
Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet ersichtlich ist,
kann ein Benutzer, der Mikrosoftprodukte auf seinem System
hat, und eine E-Mail mit einem Anhang in LOTUS AMIPRO™
empfängt, nicht in der Lage sein, den Anhang zu lesen oder
zu bearbeiten, falls der Benutzer nicht ebenfalls AMIPRO™
auf seinem System hat. Gleichartig dazu ist es offensicht
lich, daß ein Benutzer, der mit bestimmten Microsoftproduk
ten für PC arbeitet, und eine E-Mail-Nachricht von einem
Sender empfängt, der Microsoftprodukte für Macintosh ver
wendet, nicht in der Lage sein kann, den Anhang zu lesen
oder zu bearbeiten. In jedem Fall bleibt das weitverbreite
te Problem, daß sich Computersysteme bei dem Versuch, in
kompatible Dateien zu lesen, "aufhängen" oder abstürzen, in
der Branche vorherrschend.
Bisher haben Fachleute fortlaufend nach Lösungen für die
obigen Probleme bei der Technik gesucht. In einigen Fällen
einigen sich Empfänger und Sender, insbesondere diejenigen
in der gleichen Organisation, einfach auf ein gemeinsames
Format für Anhänge, die per E-Mail übertragen werden. Lei
der bestehen nach wie vor mehrere Probleme. Beispielsweise
ist die Koordination zeitlich im Voraus manchmal schwierig.
In einigen Fällen kann die Inkompatibilität zwischen Ver
sionen entstehen, weil bestimmte Einzelpersonen in einer
Organisation aktualisierte Software vor anderen verwenden.
Außerdem können E-Mails von außerhalb nach wie vor zu den
oben beschriebenen Inkompatibilitätsproblemen führen, ob
wohl sich diejenigen innerhalb der gleichen Organisation
auf gemeinsame Software einigen.
In einigen Fällen versuchen Computerbenutzer, zahlreiche
Softwarepakete auf ihren Systemen zu speichern, in dem Ver
such, Zugriff auf Plattformen zu haben, in denen Anhänge
ankommen können. Diese Lösung ist jedoch ungeeignet auf
grund der übermäßigen Kosten, die mit dem Kauf von Software
und Aktualisieren der Software für die Umwandlung in jede
benötigte Version verbunden sind. Gleichermaßen ist diese
Lösung ungeeignet aufgrund der begrenzten Speichermenge auf
vielen Systemen, die das Laden von umfangreichen Software
paketen nicht unterstützen kann. Das Kaufen und Aktualisie
ren von Software (in Verbindung mit dem Verlust von Spei
cherplatz) ist für die meisten Benutzer unattraktiv, falls
der Bedarf für die Software, auf einen E-Mail-Anhang zu
zugreifen, seiten ist.
Bei einigen Fällen können Computerbenutzer unterschiedliche
Software auf den lokalen Festplatten von unterschiedlichen
Computern über ein gemeinsames Netzwerk verteilt geladen
haben. Wenn bei solchen Fällen der Empfänger einer E-Mail
einen Anhang umgewandelt haben muß, sendet der Empfänger
die E-Mail zu dem einzelnen Computer mit kompatibler Soft
ware zum Betrachten des Anhangs oder zum Umwandeln des An
hangs in eine Plattform, die der Computer des Benutzers
verwenden kann. Wie es für einen Durchschnittsfachmann auf
diesem Gebiet offensichtlich ist, ist diese Lösung ungeeig
net, nicht nur aufgrund des unattraktiven Bedarfs zum Kau
fen und Aktualisieren von Software wie oben erörtert, son
dern auch aufgrund der offensichtlichen Probleme, die sich
aus dem übermäßigen manuellen Eingreifen ergeben, das benö
tigt wird, um Dateien zu senden und umzuwandeln, dem poten
tiellen Verlust von Daten und der potentiellen Unfähigkeit
des Empfängers, in der Lage zu sein, in einem kompatiblen
Format mit dem ursprünglichen Sender zu kommunizieren.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Nach
richtenhandhabungssystem und ein Verfahren zum Betreiben
desselben zu schaffen, so daß der Umgang mit Nachrichten im
Hinblick auf die Verwendung von Anhängen unaufwendiger
wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Nachrichtenhandhabungssystem
gemäß Anspruch 1 und 14 und durch ein Verfahren gemäß An
spruch 16 gelöst.
Die vorliegende Erfindung überwindet viele der oben be
schriebenen praktischen Probleme und bietet auch neue Vor
teile. Gemäß der Erfindung wird ein Umwandlungsdienst zum
Umwandeln von Anhängen an E-Mails, die zu einem Klienten
des Dienstes gesendet werden, in ein Format, das von dem
Klienten lesbar ist, geliefert. Außerdem wird gemäß der Er
findung ein System geliefert, das den Umwandlungsdienst
verwendet. Außerdem werden gemäß der Erfindung Verfahren
zum Verwenden des Systems und des Dienstes geliefert.
"E-Mail" soll sich auf elektronische Nachrichtenhandha
bungssysteme beziehen, einschließlich denjenigen, die das
einfache Nachrichtenübertragungsprotokoll (SMTP = Simple
Mail Transfer Protocol) zum Senden von elektronischen Nach
richten zwischen Servern und/oder von einem Mailklienten zu
einem Mailserver verwenden, und das POP-Protokoll (POP =
Post Office Protocol) oder das Internetnachrichtenzugriffs
protokoll (IMAP = Internet Message Access Protocol) zum An
fordern und Senden von elektronischen Nachrichten von einem
Mailserver zu einem Mailserver, ist aber nicht darauf be
schränkt.
"Klient" soll sich entweder auf die "E-Mail" Klientanwen
dung beziehen, die den Empfang und die Übertragung einer
E-Mail ermöglicht; auf den Klientteil einer Klient-Server-
Architektur, typischerweise eine Anwendung, die auf einem
Personalcomputer oder einer Workstation bzw. Arbeitsstation
läuft und sich auf einen zugeordneten Server verläßt, um
bestimmte Operationen durchzuführen; und/oder auf die
Plattform, auf der der Klient läuft, wobei die Bedeutung
für einen Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet von dem
Verwendungszusammenhang deutlich wird.
"Teilnehmer", "Benutzer" und "beabsichtigter Empfänger"
sollen im allgemeinen eine Person oder einen Betreiber des
E-Mail-Klienten oder zugeordneten Anwendungsprogrammen,
Hilfsprogrammen, usw. bedeuten, die auf dem zugeordneten PC
oder der zugeordneten Workstation laufen, einschließlich
einer Person und einem System, an die/das die
E-Mail-Nachricht adressiert ist.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfaßt ein Nachrichten
handhabungssystem einen E-Mail-Server, der konfiguriert
ist, um eine E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Emp
fänger, z. B. einen speziellen E-Mail-Klienten, zu empfan
gen und/oder zu senden. Ein Computersystem (z. B. der
Klient oder PC des Benutzers) umfaßt einen E-Mail-Klienten
und eine Gruppe bzw. Familie von Softwaremodulen (z. B. An
wendungsprogramme), die konfiguriert sind, um Datendateien
mit jeweiligen kompatiblen Datendateiformaten zu verarbei
ten. Ein Auslöser bzw. Auslöser, der beispielsweise an dem
E-Mail-Klienten oder -Server positioniert ist, spricht auf
eine Datendatei an, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist
(z. B. ein Anhang, wie z. B. eine Textverarbeitungs- oder
Tabellendatendatei) und ist konfiguriert, um eine Anzeige
zu liefern, daß ein Datenformat der empfangenen Datendatei
keines der kompatiblen Datendateiformate ist, d. h. ein in
kompatibles oder nicht bevorzugtes Format. Ein Datendatei
umwandler spricht auf den Auslöser an, um die empfangene
Datendatei selektiv in eines der kompatiblen Datendateifor
mate umzuwandeln.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt ein Ver
fahren zum Betreiben eines Nachrichtenhandhabungssystems
das Sichern oder Speichern einer Liste von kompatiblen Da
tendateiformaten, die für einen beabsichtigten Empfänger
einer E-Mail-Nachricht akzeptierbar sind. Nach Empfangen
einer E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigen Empfänger
(z. B. E-Mail-Klientenmaschine) wird zumindest eine Datei,
die der E-Mail zugeordnet ist (z. B. ein Anhang) unter
sucht, um ein Datendateiformat der Datei zu identifizieren.
Die Kompatibilität der Datei wird bewertet, indem bestimmt
wird, ob das Datendateiformat der Datei in der Liste der
kompatiblen Datendateiformate enthalten ist. Falls dieselbe
inkompatibel ist, wird die Datei zu einem entfernten Um
wandlungsdienst übertragen, der beispielsweise auf einem
LAN, WAN oder über das Internet zugänglich ist. Zusätzlich
zum Übertragen der Datei wird das gewünschte Dateiformat
(d. h. eines der kompatiblen Datendateiformate) als das
Zielformat der Datei bezeichnet. Die Datei wird dann umge
wandelt, und die umgewandelte Datei wird dem beabsichtigten
Empfänger z. B. über den E-Mail-Server und/oder Klienten
weitergeleitet.
Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfin
dung wird nun auf die folgenden Beschreibungen in Verbin
dung mit den beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels ei
nes E-Mail-Systems, das den Umwandlungsdienst ge
mäß der Erfindung verwendet;
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines alternativen Ausführungs
beispiels eines E-Mail-Systems, das den Umwand
lungsdienst gemäß der Erfindung verwendet;
Fig. 3 ein anderes Blockdiagramm eines anderen alterna
tiven Ausführungsbeispiels eines E-Mailsystems,
das den Umwandlungsdienst gemäß der Erfindung
verwendet; und
Fig. 4 ein anderes Blockdiagramm eines anderen alterna
tiven Ausführungsbeispiels eines E-Mailsystems,
das den Umwandlungsdienst gemäß der Erfindung
verwendet.
Gemäß einem derzeit bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt
Fig. 1 das E-Mailsystem 100 für die Kommunikation zwischen
Personalcomputern. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt das E-
Mailsystem 100 einen Personalcomputer oder eine Workstation
bzw. Arbeitsstation 100, auf der geeignete
E-Mail-Klientensoftware läuft, und die über eine Verbindung 102
mit dem E-Mail-Server 103 in Kommunikation ist. Wie für ei
nen Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet zu erkennen
ist, kann die Verbindung 102 eine zweckgebundene Verbin
dung, eine Telephonleitung, ein weites Netz (WAN
wide-area network) oder ein lokales Netz (LAN = local area net
work) sein.
Der E-Mail-Server 103 ist durch jede geeignete Einrichtung,
wie z. B. über einen Internet-Dienstanbieter (ISP = Inter
net Service Provider) in Kommunikation mit dem Internet
104. Der E-Mail-Server 105 ist ebenfalls in Kommunikation
mit dem Internet 104. Der E-Mail-Server 103 weist eine Ver
bindung 106 für die Kommunikation mit der Senderworkstation
107 auf. Es ist offensichtlich, daß die Verbindung 106 auch
eine zweckgebundene Verbindung, eine Telephonleitung, ein
WAN oder ein LAN sein kann, und daß die Phrase "Sender" bei
dem vorliegenden Beispiel verwendet wird, um eine Quelle
oder einen Ursprung einer E-Mail zu bezeichnen, die an die
Workstation 101 adressiert ist.
Ein Umwandlungsdienst 109 ist in Kommunikation mit dem In
ternet 104 und darüber zugreifbar. Der Umwandlungsdienst
109 umfaßt eine Prozessorplattform (z. B. entferntes Compu
tersystem) und Software, die konfiguriert ist, um ein Da
tenformat in ein anderes gewünschtes Datenformat umzuwan
deln. Bei einem derzeit bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird der Umwandlungsdienst von einer Firma betrieben, die
gegen Gebühr Datenumwandlung liefert. Auf die Firma und ih
ren Dienst wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel über das
Internet zugegriffen. Das Zugreifen auf die Website der
Firma und das Registrieren als ein Teilnehmer des Dienstes
ermöglicht es einen Teilnehmer, E-Mail-Anhänge, die von dem
Teilnehmer empfangen werden, von einem inkompatiblen oder
ungewünschten Format in ein anderes kompatibles oder ge
wünschtes Format umwandeln zu lassen.
Dem Umwandlungsdienst 109 ist ein Auslöser 108 zugeordnet.
Der Auslöser 108 umfaßt vorzugsweise Auslösersoftware, die
ein Teilnehmer empfängt und als Teil oder in Zusammenhang
mit der E-Mail-Klientensoftware oder dem zugeordneten
E-Mail-Server installiert, nachdem er für den Dienst regi
striert ist. Die Auslösersoftware gemäß der Erfindung ist
konfiguriert, um Datenformate zu identifizieren, die mit
dem Personalcomputer oder der Workstation 101 kompatibel
sind. Vorzugsweise ermöglicht es der Auslöser 108 einem Be
nutzer ebenfalls, Datenformate zu identifizieren, die der
Benutzer nicht als Anhänge empfangen möchte, obwohl diesel
ben mit dem Personalcomputer oder der Workstation 101 kom
patibel sind. Noch bevorzugter ermöglicht es der Auslöser
108 oder der Umwandlungsdienst 109 einem Benutzer, das Um
wandlungsformat zu spezifizieren, in das der Benutzer die
Anhänge umgewandelt haben möchte.
Der Auslöser 108 führt vorzugsweise eine Pförtnerfunktion
durch. Wenn eine E-Mail mit einem Anhang an einem Personal
computer oder einer Workstation 101 ankommt, tastet der
Auslöser 108 vorzugsweise den Anhang ab, um zu bestimmen,
ob derselbe in einem Format aufgebaut ist, das kompatibel
ist mit Anwendungen, die auf oder für einen Personalcompu
ter oder eine Workstation 101 verfügbar sind. Falls das
Format dieses Anhangs kompatibel ist, tut der Auslöser 108
vorzugsweise nichts oder ermöglicht es, daß die E-Mail und
der Anhang normal verarbeitet werden. Falls der Anhang je
doch inkompatibel ist (oder falls der Anhang in einem For
mat ist, das der Benutzer als für Anhänge nicht wünschens
wert angezeigt hat) sendet der Auslöser 108 den Anhang vor
zugsweise durch das Netzwerk 101 zurück an den E-Mail-Server
103, für die Ablage bei dem Umwandlungsdienst 109
für die Umwandlung in ein kompatibles oder gewünschtes For
mat durch das Internet 104. Alternativ kann der Auslöser
108 einfach den Teilnehmer benachrichtigen, daß eine E-Mail
mit einem inkompatiblen Anhang empfangen wurde und den
Teilnehmer aufrufen, anzuzeigen, ob er den Anhang durch den
Umwandlungsdienst 109 umgewandelt haben möchte oder nicht.
Der Umwandlungsdienst 109, vorzugsweise in Verbindung mit
dem Auslöser 108, kann zusätzliche Funktionen durchführen.
Beispielsweise kann der Umwandlungsdienst 109 Rechnungsin
formationen liefern, wenn ein Anhang zu einem Benutzer zu
rückgesendet wird. Gleichartig dazu kann der Umwandlungs
dienst 109 dem Klienten den ursprünglichen Anhang liefern,
der für die Umwandlung weitergeleitet wurde, oder andere
Funktionen an dem Anhang durchführen, wie z. B. Virenscan
nen, oder automatisch eine Kopie des Anhangs archivieren.
Es ist klar, daß das Behalten der ursprünglichen E-Mail aus
gesetzlichen Gründen wichtig sein. Der Umwandlungsdienst
109 kann außerdem dem ursprünglichen Sender eine Anzeige
liefern, daß der Dienst notwendig war, um den Anhang umzu
wandeln, und den ursprünglichen Sender über das umgewandel
te Format informieren. Zusätzlich kann der Umwandlungs
dienst 109 automatisch einen umgewandelten Anhang, der von
dem Teilnehmer zu dem ursprünglichen Sender gesendet wird,
zurück in das Originalformat umzuwandeln. Vorzugsweise
führt der Umwandlungsdienst 109 auch Funktionen wie Virens
cannen und automatische Archivierung von Dateien durch.
Mit Bezugnahme auf Fig. 1 arbeitet das System dieses Aus
führungsbeispiels wie folgt. Ein Sender löst eine E-Mail-Nachricht
von der Senderworkstation 107 aus, die für einen
Teilnehmer an einem Personalcomputer oder einer Workstation
107 beabsichtigt ist. Die Nachricht enthält einen Anhang in
Originalformatsprache. Die Nachricht verläuft durch die
Verbindung 106 zu dem E-Mail-Server 105. Der E-Mail-Server
105 ist in Kommunikation mit dem Internet 104. Der E-Mail-Server
103 ist ebenfalls in Kommunikation mit dem Internet
104. Das Internet 104 leitet die Nachricht zu dem E-Mail-Server
103 durch herkömmliche Kanäle, beispielsweise unter
Verwendung von SMTP. Der E-Mail-Server 103 sendet die Nach
richt durch die Verbindung 102 zu dem Personalcomputer oder
der Workstation 101 unter Verwendung von beispielsweise POP
oder IMAP, um die Nachricht zu der zugeordneten
E-Mail-Klientensoftware zu übertragen.
Auf dem Personalcomputer oder der Workstation 101 befindet
sich der Auslöser 108. Der Auslöser 108 bestimmt, ob der
Anhang in einem kompatiblen oder gewünschten Format ist.
Falls dies der Fall ist, werden die Nachricht und der An
hang dem Teilnehmer in ihrem gewöhnlichen Ablauf präsen
tiert. Falls nicht, benachrichtigt der Auslöser 108 den
Teilnehmer, daß eine Nachricht mit einem Anhang in einem
inkompatiblen oder ungewünschten Format empfangen wurde.
Der Teilnehmer entscheidet dann, ob der Anhang für die Um
wandlung in ein geeignetes Format zu dem Umwandlungsdienst
109 weitergeleitet wird oder nicht. Alternativ sendet der
Auslöser 108 automatisch den Anhang zu dem Umwandlungs
dienst 109 und benachrichtigt vorzugsweise den Teilnehmer,
daß ein Anhang zu dem Umwandlungsdienst 109 gesendet wurde.
Nachdem der Auslöser 108 den E-Mail-Klienten des Personal
computers oder der Workstation 101 anweist, den Anhang zu
dem Umwandlungsdienst 109 zu senden, verläuft der Anhang
(mit oder ohne die zugeordnete Nachricht) durch die Verbin
dung 102 zu dem E-Mail-Server 103. Der E-Mail-Server 103
greift über das Internet 104 auf dem Umwandlungsdienst 109
zu. Der Umwandlungsdienst 109 wandelt den Anhang in ein ge
eignetes Format für die Rücksendung zu dem Personalcomputer
oder der Workstation 101 und dem E-Mail-Klienten um. Alter
nativ können andere Einrichtungen, die nicht auf E-Mail ba
sieren, verwendet werden, um den Anhang zu dem Umwandlungs
dienst 109 zu übertragen, einschließlich beispielsweise FTP
(file transfer protocol - Dateitransferprotokoll) oder
HTTP.
Das "geeignete Format" kann auf eine Vielzahl von Weisen
ausgewählt werden. Beispielsweise kann der Umwandlungs
dienst 109 auf der Basis von Informationen, die von dem
Auslöser 108 geliefert werden, auf ein Umwandlungsformat
voreingestellt sein, das für den Personalcomputer oder die
Workstation 101 zugreifbar ist, und das ebenfalls allgemein
für die Umwandlung des Originalformats verwendet wird. Al
ternativ kann der Umwandlungsdienst 109 durch den Teilneh
mer durch Informationen, die an den Auslöser 108 oder di
rekt an den Umwandlungsdienst 109 gesendet werden, über ein
besonders gewünschtes Umwandlungsformat für die Verwendung
mit bestimmten Datenformaten oder allen Formaten angewiesen
werden. Falls bei einer anderen Alternative der Personal
computer oder die Workstation 101, auf denen die
E-Mail-Klientensoftware läuft, die Fähigkeit fehlt, unabhängig von
dem Format auf einen Anhang zuzugreifen, (d. h. falls der
Anhang Graphiken umfaßt, die der Klientencomputer in keinen
Format betrachten kann) kann der Umwandlungsdienst 109 das
Originalformat in HTML (hyper-text mark-up language) umwan
deln, und dem Klienten einen URL (uniform resource lokator
= Einheitsressourcenlokator) senden, der zum Betrachten des
Anhangs über das Internet zugänglich ist. Dieses Merkmal
kann insbesondere wichtig sein, falls der Empfänger ein
"Internetgerät" oder anderes Webbrowsergerät ist. Wie für
einen Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet offensicht
lich ist, gibt es eine Anzahl von Möglichkeiten, umgewan
delte Anhänge zu dem Teilnehmer zu senden, und die Umwand
lungssprache für den Anhang auszuwählen, und jede davon
sollte als innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung ange
sehen werden.
Nach der Umwandlung in ein geeignetes Format sendet der Um
wandlungsdienst 109 den umgewandelten Anhang mit oder ohne
den Originalanhang durch das Internet 104 an den E-Mail-Server
103, für die Darstellung an den Personalcomputer
oder die Workstation 101 durch die Verbindung 102. Alterna
tiv liefert der Umwandlungsdienst eine Nachricht an den
Personalcomputer oder die Workstation 101 über den URL, wo
der Anhang unter Verwendung eines geeigneten Browsers oder
einer Browserfunktion des E-Mail-Klienten in HTML betrach
tet werden kann. Der Umwandlungsdienst 109 kann außerdem
Nachrichten an die Senderworkstation 107 liefern, um den
Sender zu informieren, daß der Anhang durch oder für den
Teilnehmer umgewandelt wurde.
Alternativ kann der Sender in der Lage sein, die Nachricht
und den Anhang direkt für den Teilnehmer an den Umwand
lungsdienst 109 zu senden, und den Anhang in ein geeignetes
Format umwandeln zu lassen, bevor die Nachricht über das
Internet 104 an den E-Mail-Server 103 gesendet wird.
Bei einer anderen Alternative muß der Klient den Anhang
vielleicht zurück zu dem Sender senden, nach dem der Teil
nehmer den umgewandelten Anhang betrachtet und/oder bear
beitet hat. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Umwand
lungsdienst 109 verwendet werden, um den umgewandelten An
hang vor der Rücksendung an den Sender zurück zu seinem
Originalformat umzuwandeln. Die Umwandlung kann durch An
weisung des Teilnehmers oder automatisch durch den Betrieb
des Auslösers 108 und/oder des Umwandlungsdienstes 109 er
folgen. Vorzugsweise sind sowohl der Teilnehmer als auch
der Sender Benutzer des Umwandlungsdienstes 109 und die
Vor- und Zurück-Umwandlungen finden automatisch als Teil
des Dienstes statt.
Fig. 2 zeigt ein weiteres derzeit bevorzugtes Ausführungs
beispiel des Systems gemäß der Erfindung. Bei diesem Aus
führungsbeispiel ist der Auslöser 108 auf dem E-Mail-Server
103 vorgesehen. Wie für einen Durchschnittsfachmann auf
diesem Gebiet ersichtlich ist, kann das Bereitstellen des
Auslösers 108 auf dem E-Mail-Server 103 besonders für große
Firmen oder andere Organisationen, die Einheitlichkeit und
leichte Benutzung wünschen, vorteilhaft sein. Durch die Be
reitstellung des Auslösers 108 auf dem E-Mail-Server 103
können auch andere Vorteile realisiert werden. Beispiels
weise sind die Informationen, die der Auslöser 108 über die
Kompatibilität und Erwünschtheit von Formaten an den Um
wandlungsdienst 109 liefert, viel leichter zu erhalten und
zu aktualisieren, wenn der Server die gesamte Organisation
bedient, anstatt daß jeder einzelne Klienten-PC seine eige
nen Parameter an den Dienst liefert. Dies verhindert, daß
Anhänge, die nur für einige in der Organisation zugreifbar
sind, unter Ausschluß von anderen verwendet werden. Bei
spielsweise können beim Hin- und Herleiten einer großen Po
werPoint-Präsentation zwischen Autoren Formatierungsproble
me, Datenverlust und ähnliche Probleme auftreten, falls ei
ner ein überholtes oder nicht autorisiertes Format verwen
det. Ebenso sind Veralterungsinformationen beim Aktualisie
ren von Software mit neuen Versionen und dergleichen viel
leichter zu verfolgen und zu steuern, wenn der E-Mail-
Server 103 als Pförtner für die gesamte Organisation arbei
tet.
Fig. 3 zeigt ein weiteres derzeit bevorzugtes Ausführungs
beispiel des Systems gemäß der Erfindung. Bei diesem Aus
führungsbeispiel befinden sich sowohl der Auslöser 108 als
auch der Umwandlungsdienst 109 auf dem E-Mail-Server 103.
Obwohl sich der Auslöser 108 auf dem Personalcomputer oder
der Workstation 101 befinden kann, wenn der Umwandlungs
dienst 109 auf dem E-Mail-Server 103 vorgesehen ist, werden
die Vorteile des Bereitstellens von beiden auf dem
E-Mail-Server offensichtlich.
Bei dem Ausführungsbeispiel, das in Fig. 3 dargestellt ist,
umfaßt der Umwandlungsdienst 109 Software, die auf der
gleichen Plattform (z. B. Computer) wie der E-Mail-Server
103 befindet. Der Umwandlungsdienst 109 führt nach wie vor
die oben beschriebene Formatumwandlungsfunktionalität
durch, die Bereitstellung des Dienstes auf dem E-Mail-Server
103 beseitigt jedoch die Notwendigkeit, über das In
ternet 104 auf den Dienst zuzugreifen. Es kann besonders
wünschenswert sein, das Internet 104 nicht als Medium zum
Weiterleiten von Anhängen zu verwenden, wenn es um Ver
schlüsselung oder Geheimhaltung geht. Ein Durchschnitts
fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, daß es wünschens
wert ist, zu ermöglichen, daß eine Formatumwandlung statt
findet, ohne die Verbindung 102 zu verlassen und über das
Internet 104 auf einen dritten Dienst zuzugreifen. Mit der
Bereitstellung des Umwandlungsdienstes 109 auf der gleichen
Plattform wie der E-Mail-Server 103 wird ein Durchschnitts
fachmann auf diesem Gebiet außerdem erkennen, daß es wün
schenswert ist, den Auslöser 108 als einen Pförtner als
Teil des E-Mail-Servers 103 bereitzustellen.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung. Anders als die in Fig. 1 bis 3 gezeigten
Ausführungsbeispiele weist das Ausführungsbeispiel von Fig.
4 den Auslöser 108 auf der Senderseite des Internets 104
auf. Genauer gesagt, bei diesem Ausführungsbeispiel befin
det sich der Auslöser 108 auf dem Server 105. Ein Durch
schnittsfachmann auf diesem Gebiet wird anerkennen, daß es
für Organisationen und Teilnehmer wünschenswert sein kann,
die Möglichkeit zu haben, Anhänge in ein gewünschtes Datei
format umgewandelt zu bekommen, wovon der Sender weiß, daß
es notwendig ist, um es den Adressaten der E-Mail zu ermög
lichen, den Anhang zu betrachten oder zu lesen, bevor der
Anhang über das Internet 104 zu der Workstation 101 gesen
det wird.
Beispielsweise sendet die Senderworkstation 107 eine E-Mail
mit einem Anhang in einem Dateiformat, das sich auf der
Senderworkstation 107 befindet, an einen Adressaten, der
eventuell nicht in der Lage ist, dieses Format zu betrach
ten. Der Anhang wird über die Verbindung 106 zu dem Server
105 übertragen, wo der Auslöser 108 bestimmt, daß der
Adressat den Anhang in ein anderes Format umgewandelt benö
tigt. Der Auslöser 108 kann den Bedarf nach Umwandlung auf
der Basis von Informationen bezüglich der Adressaten, die
auf dem Server 105 gespeichert sind, bestimmen, oder auf
der Basis von Anweisungen, die durch den Sender in Verbin
dung mit der E-Mail geliefert werden. Der Auslöser 108 kann
dynamisch aktualisiert werden, beispielsweise durch den
Server 105, der eine Anfrage an eine geeignete Datenbank
auslöst. In jedem Fall wird der Anhang über das Internet
104 zu dem Umwandlungsdienst 109 gesendet. Der Umwandlungs
dienst 109 wandelt den Anhang in ein geeignetes Format um
und leitet die umgewandelte Datei zu der Workstation 101
weiter.
Alternativ kann sich sowohl der Auslöser 108 als auch der
Umwandlungsdienst 109 auf dem Server 105 befinden, auf eine
Weise, die ein wenig ähnlich ist wie bei Fig. 3. Ebenso
kann sich der Auslöser 108 auf der Senderworkstation 107
befinden, während der Umwandlungsdienst 109 durch das In
ternet 104 zugreifbar bleibt, auf eine Weise, die ein wenig
ähnlich ist wie bei Fig. 1. Wie für einen Durchschnitts
fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich ist, kann die Be
reitstellung des Auslösers 108 und des Umwandlungsdienstes
109 an jeder geeigneten Position in dem System sein, um die
Zwecke der Erfindung zu erfüllen. Die Plazierung des Auslö
sers 108 und des Umwandlungsdienstes 109 kann beispielswei
se davon abhängen, ob der Teilnehmer eine Institution oder
Organisation ist, die auf einem gemeinsamen Server arbei
tet. Gemäß der Erfindung können Organisationen in der Lage
sein, spezielle Software zu erwerben, die es dem Auslöser
108 und dem Umwandlungsdienst 109 ermöglichen, sich auf dem
Server der Firma zu befinden. Im Gegensatz dazu kann für
individuelle Teilnehmer, die keinen gemeinsamen Server auf
weisen, beispielsweise Einzelpersonen, die von ihren Pri
vat-PCs arbeiten, die Plazierung des Auslösers 108 an der
Senderworkstation 107 sein, und konfiguriert sein, um auf
der Basis der Vorlieben und Bedürfnisse der Einzelpersonen
auf den Umwandlungsdienst 109 (über das Internet 104) zu
zugreifen. Bei diesem Beispiel, obwohl es nicht gezeigt
ist, identifiziert der Auslöser 108 auf der Senderworksta
tion 107, daß ein Anhang, der an einen Adressat adressiert
ist, in einem Format ist, das für diesen Adressat umgewan
delt werden muß. Der Anhang wird zu einer Internetwebsite
weitergeleitet, die einen Zugriff auf den Umwandlungsdienst
109 erlaubt. Der Umwandlungsdienst 109 wandelt das Format
des Anhangs gemäß den Informationen um, die durch den Teil
nehmer geliefert werden oder mit dem umzuwandelnden Anhang
geliefert werden, und leitet die umgewandelte Datei zu dem
Adressat oder in dem Fall von mehreren Empfängern zu den
Adressaten weiter.
Claims (20)
1. Nachrichtenhandhabungssystem (100), das folgende Merk
male aufweist:
einen E-Mail-Server (103), der konfiguriert ist, um eine E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Empfän ger zu empfangen;
ein Computersystem (101), das einen E-Mail-Klienten und eine Gruppe von Softwaremodulen umfaßt, die konfi guriert sind, um Datendateien mit jeweiligen kompati blen Datendateiformaten zu verarbeiten;
einen Auslöser (108), der auf eine Datendatei an spricht, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, und konfiguriert ist, um eine Anzeige zu liefern, daß ein Datenformat der Datendatei, die der E-Mail zugeordnet ist, keines der kompatiblen Datendateiformate ist; und
einen Datendateiumwandler (109), der auf den Auslöser anspricht und konfiguriert ist, um die Datendatei, die der E-Mail zugeordnet ist, selektiv in eines der kom patiblen Datendateiformate umzuwandeln.
einen E-Mail-Server (103), der konfiguriert ist, um eine E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Empfän ger zu empfangen;
ein Computersystem (101), das einen E-Mail-Klienten und eine Gruppe von Softwaremodulen umfaßt, die konfi guriert sind, um Datendateien mit jeweiligen kompati blen Datendateiformaten zu verarbeiten;
einen Auslöser (108), der auf eine Datendatei an spricht, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, und konfiguriert ist, um eine Anzeige zu liefern, daß ein Datenformat der Datendatei, die der E-Mail zugeordnet ist, keines der kompatiblen Datendateiformate ist; und
einen Datendateiumwandler (109), der auf den Auslöser anspricht und konfiguriert ist, um die Datendatei, die der E-Mail zugeordnet ist, selektiv in eines der kom patiblen Datendateiformate umzuwandeln.
2. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 1,
bei dem der Datendateiumwandler (109) ferner auf eine
Benutzereingabe zum Auswählen des einen der kompati
blen Datendateiformate anspricht, in das die Datenda
tei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, umgewan
delt werden soll.
3. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 1
oder 2, bei dem der E-Mail-Klient entweder das Post-
Office-Protocol (POP) oder das Internetnachrichten
zugriffsprotokoll (IMAP) implementiert.
4. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 3, bei dem der Auslöser (108) durch das
Computersystem (101) implementiert ist und der Daten
dateiumwandler (109) über ein Paketdatenkommunikati
onsnetzwerk mit dem Computersystem verbunden ist.
5. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 4, das ferner folgende Merkmale umfaßt:
ein Datennetzwerk (104); und
einen entfernten Prozessor, der den Datendateiumwand ler (109) beherbergt, und der mit dem Datennetzwerk (104) verbunden ist,
wobei der E-Mail-Server (103) ebenfalls mit dem Daten netzwerk zum Empfangen der E-Mail-Nachricht verbunden ist, und der Auslöser (108) durch das Computersystem (101) implementiert ist, so daß der Empfang eines in kompatiblen Dateiformats durch den E-Mail-Server be wirkt, daß der Datendateiumwandler (109) die Datenda tei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, in eines der kompatiblen Datendateiformate umwandelt.
ein Datennetzwerk (104); und
einen entfernten Prozessor, der den Datendateiumwand ler (109) beherbergt, und der mit dem Datennetzwerk (104) verbunden ist,
wobei der E-Mail-Server (103) ebenfalls mit dem Daten netzwerk zum Empfangen der E-Mail-Nachricht verbunden ist, und der Auslöser (108) durch das Computersystem (101) implementiert ist, so daß der Empfang eines in kompatiblen Dateiformats durch den E-Mail-Server be wirkt, daß der Datendateiumwandler (109) die Datenda tei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, in eines der kompatiblen Datendateiformate umwandelt.
6. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 5,
bei dem das Datennetzwerk (104) das Internet umfaßt.
7. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 6, bei dem der Auslöser (108) auf dem
E-Mail-Server (103) implementiert ist.
8. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 7,
bei dem der E-Mail-Server (103) und der Datendateium
wandler (109) auf einer gemeinsamen Verarbeitungs
plattform implementiert sind.
9. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 7,
bei dem der Datendateiumwandler (109) auf einer ent
fernten Plattform implementiert ist, die über ein Pa
ketdatenkommunikationsnetzwerk mit dem E-Mail-Server
(103) verbunden ist.
10. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 9, bei dem der Auslöser (108) entweder
auf Mehrzweck-Internet-Nachrichten-Erweiterungen
(MIME = Multipurpose Internet Mail Extensions) oder auf ei
nen Uuencode-Abschnitt der E-Mail-Nachricht anspricht,
und der E-Mail-Server (103) gemäß dem einfachen Nach
richtenübertragungsprotokoll (SMTP) arbeitet, um die
E-Mail-Nachricht zu empfangen.
11. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 10, bei dem der Datendateiumwandler
(109) konfiguriert ist, um eine Antwort von dem beab
sichtigten Empfänger zu empfangen, die Datendatei, die
der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, selektiv zu ver
arbeiten, und die verarbeitete Datendatei in einem
vorbestimmten Datenformat zu übertragen.
12. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 11,
bei dem das Verarbeiten das Bearbeiten der Datendatei
umfaßt, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, und
das vorbestimmte Datenformat das Datenformat der emp
fangenen Datei vor der Umwandlung ist.
13. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß einem der An
sprüche 1 bis 12, das ferner folgendes Merkmal umfaßt:
eine Datenbank, die dem Computersystem (101) Benennun gen der kompatiblen Datendateiformate zuordnet, wobei das Computersystem (101) ferner eine Logik umfaßt, die konfiguriert ist, um ansprechend auf eine Änderung der kompatiblen Datendateiformate automatisch eine Aktua lisierung der Datenbank einzuleiten.
eine Datenbank, die dem Computersystem (101) Benennun gen der kompatiblen Datendateiformate zuordnet, wobei das Computersystem (101) ferner eine Logik umfaßt, die konfiguriert ist, um ansprechend auf eine Änderung der kompatiblen Datendateiformate automatisch eine Aktua lisierung der Datenbank einzuleiten.
14. Nachrichtenhandhabungssystem (100), das folgende Merk
male aufweist:
einen E-Mail-Server (103), der konfiguriert ist, um eine E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Empfän ger zu senden;
ein Computersystem (101), das einen E-Mail-Klienten und eine Gruppe von Softwaremodulen umfaßt, die konfi guriert sind, um Datendateien mit jeweiligen kompati blen Datendateiformaten zu verarbeiten;
einen Auslöser (108), der auf eine Datendatei an spricht, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, und konfiguriert ist, um eine Anzeige zu liefern, daß ein Datenformat der Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, keines der kompatiblen Datendateifor mate ist; und
einen Datendateiumwandler (109), der auf den Auslöser anspricht und konfiguriert ist, um die Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, selektiv in eines der kompatiblen Datendateiformate umzuwandeln.
einen E-Mail-Server (103), der konfiguriert ist, um eine E-Mail-Nachricht für einen beabsichtigten Empfän ger zu senden;
ein Computersystem (101), das einen E-Mail-Klienten und eine Gruppe von Softwaremodulen umfaßt, die konfi guriert sind, um Datendateien mit jeweiligen kompati blen Datendateiformaten zu verarbeiten;
einen Auslöser (108), der auf eine Datendatei an spricht, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, und konfiguriert ist, um eine Anzeige zu liefern, daß ein Datenformat der Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, keines der kompatiblen Datendateifor mate ist; und
einen Datendateiumwandler (109), der auf den Auslöser anspricht und konfiguriert ist, um die Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, selektiv in eines der kompatiblen Datendateiformate umzuwandeln.
15. Nachrichtenhandhabungssystem (100) gemäß Anspruch 14,
das ferner folgende Merkmale umfaßt:
ein Datennetzwerk (104); und
einen entfernten Prozessor, auf dem sich der Datenda teiumwandler (109) befindet, und der mit dem Daten netzwerk (104) verbunden ist,
wobei der E-Mail-Server (103) ebenfalls mit dem Daten netzwerk (104) zum Senden der E-Mail-Nachricht verbun den ist, und der Auslöser (108) durch das Computersy stem (101) implementiert ist, so daß der Empfang eines inkompatiblen Dateiformates durch den E-Mail-Server (103) bewirkt, daß der Datendateiumwandler (109) die Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, in eines der kompatiblen Datendateiformate umwandelt.
ein Datennetzwerk (104); und
einen entfernten Prozessor, auf dem sich der Datenda teiumwandler (109) befindet, und der mit dem Daten netzwerk (104) verbunden ist,
wobei der E-Mail-Server (103) ebenfalls mit dem Daten netzwerk (104) zum Senden der E-Mail-Nachricht verbun den ist, und der Auslöser (108) durch das Computersy stem (101) implementiert ist, so daß der Empfang eines inkompatiblen Dateiformates durch den E-Mail-Server (103) bewirkt, daß der Datendateiumwandler (109) die Datendatei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, in eines der kompatiblen Datendateiformate umwandelt.
16. Verfahren zum Betreiben eines Nachrichtenhandhabungs
systems (100), das folgende Schritte umfaßt:
Speichern einer Liste von kompatiblen Datendateiforma ten, die für einen beabsichtigten Empfänger einer E- Mail-Nachricht akzeptierbar sind;
Empfangen einer E-Mail-Nachricht für einen beabsich tigten Empfänger;
Untersuchen von zumindest einer Datei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, um ein Datendateiformat der selben zu identifizieren;
Bestimmen, ob das Datendateiformat der zumindest einen Datei in der Liste der kompatiblen Datendateiformate enthalten ist;
Senden der zumindest einen Datei zu einem entfernten Umwandlungsdienst (109) ansprechend auf den Bestim mungsschritt;
Benennen eines gewünschten der kompatiblen Datendatei formate, in die die zumindest eine Datei umzuwandeln ist, gegenüber dem entfernten Umwandlungsdienst (109);
Umwandeln der zumindest einen Datei in das gewünschte Dateiformat; und
Weiterleiten der Datei, die in das gewünschte Datei format umgewandelt ist, zu dem beabsichtigten Empfän ger.
Speichern einer Liste von kompatiblen Datendateiforma ten, die für einen beabsichtigten Empfänger einer E- Mail-Nachricht akzeptierbar sind;
Empfangen einer E-Mail-Nachricht für einen beabsich tigten Empfänger;
Untersuchen von zumindest einer Datei, die der E-Mail-Nachricht zugeordnet ist, um ein Datendateiformat der selben zu identifizieren;
Bestimmen, ob das Datendateiformat der zumindest einen Datei in der Liste der kompatiblen Datendateiformate enthalten ist;
Senden der zumindest einen Datei zu einem entfernten Umwandlungsdienst (109) ansprechend auf den Bestim mungsschritt;
Benennen eines gewünschten der kompatiblen Datendatei formate, in die die zumindest eine Datei umzuwandeln ist, gegenüber dem entfernten Umwandlungsdienst (109);
Umwandeln der zumindest einen Datei in das gewünschte Dateiformat; und
Weiterleiten der Datei, die in das gewünschte Datei format umgewandelt ist, zu dem beabsichtigten Empfän ger.
17. Verfahren gemäß Anspruch 16, das ferner einen Schritt
des Verarbeitens der weitergeleiteten Datei mit einem
Anwendungsprogramm, das durch den beabsichtigten Emp
fänger gestartet wird, umfaßt.
18. Verfahren gemäß Anspruch 16 oder 17, bei dem der Emp
fangsschritt entweder gemäß dem Post-Office-Protocol
(POP) oder dem Internetnachrichtenzugriffsprotokoll
(IMAP) durchgeführt wird.
19. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 16 bis 18, bei dem
der Bestimmungsschritt durch den beabsichtigten Emp
fänger durchgeführt wird.
20. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 16 bis 19, das
ferner folgende Schritte umfaßt:
Speichern einer Originalkopie der zumindest einen Da tei vor dem Schritt des Umwandelns;
Empfangen einer Antwort von dem beabsichtigten Empfän ger;
Verarbeiten der Originalkopie der zumindest einen Da tei gemäß der Antwort; und
Übertragen der verarbeiteten Kopie der zumindest einen Datei.
Speichern einer Originalkopie der zumindest einen Da tei vor dem Schritt des Umwandelns;
Empfangen einer Antwort von dem beabsichtigten Empfän ger;
Verarbeiten der Originalkopie der zumindest einen Da tei gemäß der Antwort; und
Übertragen der verarbeiteten Kopie der zumindest einen Datei.
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