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DE602005000362T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Verwendung von Teilnehmersoftware für die Kommunikation mit im Netz residenten Diensten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verwendung von Teilnehmersoftware für die Kommunikation mit im Netz residenten Diensten Download PDF

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DE602005000362T2
DE602005000362T2 DE602005000362T DE602005000362T DE602005000362T2 DE 602005000362 T2 DE602005000362 T2 DE 602005000362T2 DE 602005000362 T DE602005000362 T DE 602005000362T DE 602005000362 T DE602005000362 T DE 602005000362T DE 602005000362 T2 DE602005000362 T2 DE 602005000362T2
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message
network
user device
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Expired - Lifetime
Application number
DE602005000362T
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English (en)
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DE602005000362D1 (de
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W. Gregory Hoboken Bond
Thomas Westfield Smith
Pamela Chatham Zave
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AT&T Corp
Original Assignee
AT&T Corp
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Publication date
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Publication of DE602005000362T2 publication Critical patent/DE602005000362T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H04L69/00Network arrangements, protocols or services independent of the application payload and not provided for in the other groups of this subclass
    • H04L69/30Definitions, standards or architectural aspects of layered protocol stacks
    • H04L69/32Architecture of open systems interconnection [OSI] 7-layer type protocol stacks, e.g. the interfaces between the data link level and the physical level
    • H04L69/322Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions
    • H04L69/329Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions in the application layer [OSI layer 7]
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Verbesserungen in der Internetprotokoll-Telekommunikation und insbesondere Methoden zur Beseitigung oder Verringerung des Bedarfs an auf Benutzermaschinen laufender spezialisierter Software zur Dialogführung mit Netzwerk-Softwareanwendungen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Softwareanwendungen führen normalerweise einen Dialog mit einem Benutzer, indem sie eine Anfrage stellen und dann eine Antwort des Benutzers empfangen. Bestimmte Software muß immer auf dem Computer des Benutzers vorhanden sein, um diese Aufgabe durchzuführen, auch wenn die Anwendung, mit der der Benutzer einen Dialog führt, im Netzwerk vorhanden ist. Man betrachte zum Beispiel einen netzwerkresidenten Telefoniedienst, der eine(n) gerufene(n) Teilnehmer(in) auf seinen bzw. ihrem Computer auffordert, ein Telefon zu wählen, an das ein ankommender Ruf gerichtet werden soll. Bestimmte Software muß sich auf dem Computer des gerufenen Teilnehmers befinden, um die Aufforderung vom Netzwerk zum Benutzer zu befördern und dann die Antwort des Benutzers zurück zum Netzwerk zu befördern. Das Problem besteht darin, dass man lieber vermeiden möchte, von allen Benutzern eines Dienstes zu verlangen, dass sie spezialisierte Software auf ihren Computern installieren, laufen lassen und verwalten, um Anfragen und Antworten zwischen dem Benutzer und netzwerkresidenten Diensten zu befördern. Jedoch sollte jede allgemeine Lösung für dieses Problem wünschenswerterweise sicherstellen, dass sie die Masse der zu erwartenden Klassen von Benutzerdialogen unterstützt, und sie muß auch ausreichend erweiterbar sein für die Nutzung durch viele Anwendungen. US 2004/006623 behandelt einen einzigen spezifischen Typ der Dialogführung zwischen einem Benutzer und einem Dienst zur Auswahl aus einer Anzahl von angebotenen Diensten. Sie schlägt jedoch weder ein Verfahren zur Verwendung einer vereinheitlichten Vorrichtung vor, um einen Dialog mit einer Benutzervorrichtung zu führen, noch die Verarbeitung von Antworten von der Benutzervorrichtung unabhängig von einer netzwerkresidenten Software. US 2003/054810 behandelt Server für mobile Vorrichtungen, um mobilen Vorrichtungen zu ermöglichen, dass sie miteinander kommunizieren und sicher auf Firmen- und Internetinhaltdienste zugreifen. WO-A-01/37139 behandelt einen computerimplementierten Prozess, der die Kommunikation mit einer persönlichen Vorrichtung über ein Netzwerk unterstützt, wobei die persönliche Vorrichtung eine statische URL besitzt. US 2003/054810 und WO-A-01/37139 beschreiben Ansätze zur "Vermittlung" von Dialogen zwischen einem Endpunkt und einem netzwerkresidenten Dienst oder zwischen zwei Endpunkten. Jedoch behandeln sie nicht das Problem, höhere Unterstützung für Dialoge zwischen einem Endpunkt und einem netzwerkresidenten Server zu fördern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung behandelt vorteilhafte Methoden zur Nutzung von Software, die bereits auf einer Vorrichtung eines Benutzers installiert ist, verwaltet wird und läuft, nämlich eines nichtspezialisierten HTTP-Clients, wie etwa Microsoft Internet Explorer®, Pocket Internet Explorer, Netscape Navigator®, Opera für Smartphone/Persönliche Digitale Assistenten (PDA) und andere derartige Webbrowser, und eines nichtspezialisierten Clients für Instant Messaging (Sofortnachrichtenübermittlung), wie etwa Microsoft Windows® Messenger, AOL Instant Messenger®, Opera Instant Messenger Client für Smartphone/PDA und dergleichen, um solche Bedürfnisse und Probleme zu behandeln. Beliebte Betriebssysteme für Benutzervorrichtungen, wie etwa Personalcomputer (PCs), PDAs, PocketPCs, Smartphones und ähnliche personenbezogene Geräte, werden normalerweise zusammen mit diesen beiden Typen von Anwendungen ausgeliefert. Unter einem Aspekt kann die Erfindung als eine Vorrichtung verwirklicht werden, die den Client für Sofortnachrichtenübermittlung und den HTTP-Client eines Benutzers als eine vereinheitlichte Vorrichtung zur Abwicklung von Benutzerdialogen mit einer netzwerkresidenten Anwendung präsentiert. Unter einem weiteren Aspekt kann die Erfindung als eine Schnittstellenfunktion einer Pseudovorrichtungssoftware verwirklicht werden, die den Client für Sofortnachrichtenübermittlung und den HTTP-Client eines Benutzers als eine vereinheitlichte Schnittstelle zur Abwicklung von Benutzerdialogen mit einer netzwerkresidenten Anwendung präsentiert. Da die neuartige Vorrichtung die Schnittstelle einer Netzwerkanwendung zu einem Benutzer darstellt, wird sie hierin als eine Pseudovorrichtung bezeichnet. Zum Beispiel formatiert die Pseudovorrichtung, die mit Netzwerk-Anwendungssoftware zusammenwirkt, Anfragen an den Benutzer als mit einem Hyperlink versehene Sofortnachrichten, die dann an den Benutzer gesendet werden. Der Benutzer antwortet, indem er eine mit einem Hyperlink versehene Nachricht anklickt, was den Webbrowser des Benutzers aufruft und bewirkt, dass der Browser die Antwort als eine Hypertext-Transferprotokoll-(HTTP-)Anforderung zurück zur Pseudovorrichtung befördert, was vorteilhafterweise für eine Echtzeit-Dialogführung mit der Netzwerkanwendung und der Benutzervorrichtung sorgt.
  • Unter einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zur Kommunikation zwischen einer netzwerkresidenten Softwareanwendung und einer Benutzervorrichtung mit den folgenden Schritten bereitgestellt:
    Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung enthält;
    Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Web-Browser enthält, und einem Netzwerk von untereinander verbundenen Computern mit einer netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
    in einer vereinheitlichten Vorrichtung erfolgendes Empfangen einer Nachrichtenanforderung mit einer Anfrageangabe von der netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehendes Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht, die die Anfrageangabe und einen Link zu der vereinheitlichten Vorrichtung enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung, der auf der Benutzervorrichtung resident ist;
    in der vereinheitlichten Vorrichtung erfolgendes Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Anfrageangabe von der Benutzervorrichtung als Antwort auf eine Benutzerhandlung, die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht bewirkt worden ist; und
    von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehendes Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort an die Benutzervorrichtung, der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Anfrageangabe abhängt.
  • Unter einem weiteren Aspekt wird ein Computersystem zur Kommunikation zwischen einer netzwerkresidenten Softwareanwendung und einer Benutzervorrichtung bereitgestellt, wobei das Computersystem folgendes umfaßt:
    Mittel zum Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung enthält;
    Mittel zum Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Web-Browser enthält, und einem Netzwerk von untereinander verbundenen Computern mit einer netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    dadurch gekennzeichnet, dass das Computersystem ferner folgendes umfaßt:
    Mittel zum in einer vereinheitlichten Vorrichtung erfolgenden Empfangen einer Nachrichtenanforderung mit einer Anfrageangabe von der netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    Mittel zum von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehenden Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht, die die Anfrageangabe und einen Link zu der vereinheitlichten Vorrichtung enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung, der auf der Benutzervorrichtung resident ist;
    Mittel zum in der vereinheitlichten Vorrichtung erfolgenden Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Anfrageangabe von der Benutzervorrichtung als Antwort auf eine Benutzerhandlung, die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht ausgelöst worden ist; und
    Mittel zum von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehenden Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort an die Benutzervorrichtung, der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Anfrageangabe abhängt.
  • Unter einem weiteren Aspekt wird ein computerlesbares Medium bereitgestellt, das ein Computerprogramm speichert, das ein Computersystem veranlaßt, das Verfahren zum Zusammenwirken zwischen mindestens einer netzwerkresidenten Softwareanwendung und mindestens einer Benutzervorrichtung auf vereinheitlichte Echtzeitart auszuführen, und das die folgenden Schritte umfaßt:
    Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung enthält;
    Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung, die einen nichtspezialisierten Web-Browser enthält, und einem Netzwerk von miteinander verbundenen Computer mit einer netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
    in einer vereinheitlichten Vorrichtung erfolgendes Empfangen einer Nachrichtenanforderung mit einer Anfrageangabe von der netzwerkresidenten Softwareanwendung;
    von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehendes Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht, die die Anfrageangabe und einen Link zu der vereinheitlichten Vorrichtung enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung, der auf der Benutzervorrichtung resident ist;
    in der vereinheitlichten Vorrichtung erfolgendes Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Anfrageangabe von der Benutzervorrichtung als Antwort auf eine Benutzerhandlung, die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht bewirkt worden ist; und
    von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehendes Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort an die Benutzervorrichtung, der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Anfrageangabe abhängt.
  • Ein umfassenderes Verständnis der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung anhand von Beispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, wobei diese folgendes zeigen:
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 stellt eine höhere Ansicht einer Pseudovorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dar, die in einem Netzwerk arbeitet, um die Kommunikation mit einer Benutzervorrichtung zu unterstützen;
  • 2 stellt den Ablaufplan einer "Anzeigen"-Anfrage dar, der Aspekte der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 3 stellt den Ablaufplan einer "Wählen"-Anfrage dar, der Aspekte der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 4 stellt den Ablaufplan einer "Eingeben"-Anfrage dar, der Aspekte der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 5 stellt wichtige Nebenkomponenten der vorliegenden Erfindung dar; und
  • 6 stellt höheren Pseudocode für die Pseudovorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dar.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • 1 stellt eine höhere Ansicht eines Gesamtsystems 100 dar, das eine gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform einer netzwerkresidenten Mehrzweck-Softwarekomponente gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, die als HTTP-Sofortnachrichtenübermittlungs-Pseudovorrichtung 104 bezeichnet und hierin nachstehend als die Pseudovorrichtung 104 bezeichnet wird. Das System 100 besteht aus einem Netzwerk 102, das die Pseudovorrichtung 104 und eine netzwerkresidente Anwendung 106 aufweist, und einer Benutzervorrichtung 108, die den nichtspezialisierten Client für Sofortnachrichtenübermittlung eines Benutzers 110 und den nichtspezialisierten HTTP-Client eines Benutzers, wie etwa den Webbrowser 112, aufweist. Ein Netzwerk im Kontext der vorliegenden Erfindung ist ein System, das aus Computer, Server, Benutzervorrichtungen und dergleichen und einem Verbindungsgeflecht besteht, das zur gegenseitigen Verbindung von Benutzervorrichtungen innerhalb des System imstande ist, um zum Beispiel Internetdienste bereitzustellen. Eine Benutzervorrichtung kann ein PC, PDA, PocketPC, Smartphone oder eine ähnliche Vorrichtung sein. Die netzwerkresidente Anwendung 106, hierin nachstehend als der Dienst bezeichnet, kann Anfragen an die Pseudovorrichtung 104 stellen, die formatiert und an die Benutzervorrichtung 108 übertragen werden. Der Dienst 106 empfängt außerdem von der Pseudovorrichtung 104 Antworten von einem Benutzer, der an der Benutzervorrichtung 108 arbeitet. Die Pseudovorrichtung 104 befördert Anfragen 114 vom Dienst 106 als mit einem Hyperlink versehene Sofortnachrichten 116, die an den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung 110 gerichtet sind. Der Benutzer löst eine Antwort 118 aus, die bewirkt, dass der Webbrowser des Benutzers 112 HTTP-Anforderungen 120 erzeugt, die an die Pseudovorrichtung 104 zu senden sind. Die Pseudovorrichtung 104 erzeugt eine Pseudovorrichtungsantwort 122, die zurück zum Dienst 106 befördert wird. Für jede HTTP-Anforderung 120 wird eine HTTP-Antwort 124 erzeugt. Die Erfindung wird "Pseudovorrichtung" genannt, weil sie aus der Sicht eines Dienstes, wie etwa des Dienstes 106, den Client für Sofortnachrichtenübermittlung und den HTTP-Client/Webbrowser eines Benutzers als eine vereinheitlichte Vorrichtung zur Abwicklung von Benutzerdialogen präsentiert. Der Einfachheit halber zeigt 1 nur einen einzigen Dienst 106 und eine einzige Benutzervorrichtung 108, jedoch kann die vorliegende Erfindung gleichzeitig mehrere Dienste und Benutzervorrichtungen aufnehmen. Zum Beispiel können sich abhängig von der Netzwerkkonfiguration der Dienst 106 und die Pseudovorrichtung 104 auf dem gleichen Server im Netzwerk befinden. In einen System mit mehreren Servern können die Dienste auf mehrere Server verteilt sein, die mit einer einzigen Pseudovorrichtung kommunizieren. Außerdem wird anerkannt, dass andere alternative Implementierungen verwendet werden können. Zum Beispiel können die HTTP-Client-Fähigkeiten einer Benutzervorrichtung, wie sie etwa durch einen typischen Webbrowser bereitgestellt werden, in den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung eingeschlossen sein. Diese alternative Implementierung würde immer noch so mit der Pseudovorrichtung zusammenwirken, wie es in der vorliegenden Erfindung beschrieben ist.
  • Die Pseudovorrichtung 104 hat zwei Schnittstellen: eine Schnittstelle 132 ist mit dem Dienst gekoppelt, empfängt Anfragen/Anforderungen 114 und übergibt Antworten 122. Die andere Schnittstelle 134 ist mit dem Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung gekoppelt, um mit einem Hyperlink versehene Nachrichten 116 zu übergeben, und mit dem Webbrowser des Benutzers, um HTTP-Anforderungen 120 zu empfangen und HTTP-Antworten 124 zu übergeben.
  • SCHNITTSTELLE ZUM NETZWERKRESIDENTEN DIENST
  • Die Schnittstelle 132 zum netzwerkresidenten Dienst der Pseudovorrichtung 104 empfängt Anforderungen 114 für einen festgelegten Benutzer 108 vom Dienst 106 und konvertiert die Anforderungen in mit einem Hyperlink versehene Nachrichten 116. Die Pseudovorrichtung 104 sendet dann die Nachrichten 116 an den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung 110. Normalerweise haben Clients für Sofortnachrichtenübermittlung Beschränkungen des Nachrichtenformats, wie etwa die maximale Zeilenlänge, also ist die Pseudovorrichtung 104 dafür zuständig, die Anforderung zu formatieren, damit sie diese Beschränkungen erfüllt. Es wird anerkannt, dass zusätzlich zu dem gegenwärtig bevorzugten Ansatz zur Übermittlung von Textnachrichten, der hierin ausführlich beschrieben wird, alternative Medien durch die Pseudovorrichtung unterstützt werden können, wie etwa Video-, Sprache/Ton- und Datendateiübertragungen.
  • Die Pseudovorrichtung 104 kann auch gestatten, dass der Dienst 106 eine Kennung für den Sender der Anforderung festlegt. Auf diese Weise kann die Pseudovorrichtung 104 die Anforderung so an den Benutzer senden, dass sie scheinbar von dem festgelegten Benutzer der Sofortnachrichtenübermittlung kommt. Zum Beispiel kann ein Dienst zur Rufweiterleitung festlegen, dass Anforderungen scheinbar von einem als "Rufweiterleitungsdienst" bezeichneten "Benutzer" gesendet werden.
  • Der Dienst 106 legt den Typ der an einen Benutzer zu sendenden Anfrage fest. Die Schnittstelle 132 unterstützt die gebräuchlichsten Anfragetypen. Zum Beispiel werden die folgenden Anfragetypen unterstützt:
    display(strings) Die Zeichenketten dem Benutzer anzeigen.
    choose(strings) Bietet die Zeichenketten dem Benutzer als Menü-Wahlmöglichkeiten an.
    prompt(string) Bietet die Zeichenkette dem Benutzer als Aufforderung für einzugebende Information an.
  • Die Anzeigeanfrage muß nur dafür formatiert werden, die Nachrichtenbeschränkungen des Clients für Sofortnachrichtenübermittlung zu erfüllen, und dann an den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung weitergeleitet werden. Die übrigen zwei Anfragen erfordern, dass die Pseudovorrichtung die Anfragen als mit einen Hyperlink versehene Textnachrichten formatiert. Es wird anerkannt, dass die vorliegende Erfindung dafür angepaßt werden kann, andere Anfragen zu unterstützen.
  • Wenn der Dienst 106 anfordert, dass die Pseudovorrichtung 104 einen Benutzer 108 anfragt, erzeugt die Pseudovorrichtung 104 eine eindeutige Sitzungskennung für diese Anfrage, die in einen einheitlichen Quellenlokalisierer (URL) eingebettet wird, der der mit einem Hyperlink versehenen Textnachricht zugeordnet ist, die an den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung gesendet wird. Die Sitzungskennung wird verwendet, um die Antwort eines Benutzers über HTTP der ursprünglichen Anfrage zuzuordnen.
  • Eine solche mit einem Hyperlink versehene Nachricht hat normalerweise die folgende Form:
    <A HREF=http://pdhost:pdport/path?responsetype=type&responseval=val&session=sid>message</A>
    wobei folgendes gilt:
    pdhost:pdport ist die IP-Adresse und der Port eines Webservers, in dem auf die Pseudovorrichtung zugegriffen werden kann. Dies wird nachstehend im Abschnitt "HTTP-Schnittstelle" ausführlicher beschrieben.
    path ist der Pfad, über den der Webserver auf die Pseudovorrichtung zugreift. Dies wird ebenfalls nachstehend im Abschnitt "HTTP-Schnittstelle" ausführlicher beschrieben.
    type ist entweder "Wählen" oder "Auffordern" oder "Eingeben", und wird nachstehend im Abschnitt "HTTP-Schnittstelle" ausführlicher beschrieben.
    val ist eine Zeichenkette, die die Antwort eines Benutzers auf eine Anfrage darstellt.
    sid ist eine eindeutige Zeichenkettenkennung, die der Anfrage zugeordnet ist.
    message ist der Text, der im Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung als Hyperlink angezeigt wird.
  • Die in der mit einem Hyperlink versehenen Nachricht eingebettete URL unterstützt einen Benutzer dabei, auf eine Wähl-, Aufforderungs- oder Eingabeanfrage zu antworten. Die gewählte Antwort wird zurück zur Pseudovorrichtung 104 befördert, wenn der Benutzer die mit einem Hyperlink versehene Nachricht 118 anklickt. Das Anklicken der Nachricht hat die Wirkung, dass der Webbrowser des Benutzers 112 gestartet wird, um auf die Pseudovorrichtung 104 zuzugreifen, auf die die eingebettete URL zeigt. Wenn die URL-Anforderung durch die Pseudovorrichtung 104 "programmiert" wird, werden die Werte "type", "val" und "sid" aus der URL extrahiert, um die Antwort des Benutzers auf eine Anfrage zu erlangen. Die Antwort 122 wird dann zu dem Dienst 106 befördert, der die Benutzeranfrage ausgelöst hatte.
  • Wenn der Anfragetyp "Wählen" ist, sendet die Pseudovorrichtung 104 eine mit einem Hyperlink versehene Textnachricht 116 für jede einem Benutzer angebotene Wahlmöglichkeit. Die in Textnachrichten eingebetteten URLs unterseheiden sich in ihren "val"-Feld, um unterscheiden zu können, welche Wahl ein Benutzer trifft, wenn er eine bestimmte Nachricht anklickt.
  • Wenn der Anfragetyp "Auffordern" ist, sendet die Pseudovorrichtung 104 eine einzelne mit einem Hyperlink versehene Textnachricht 116 an den Benutzer. Wenn der Benutzer die Nachricht 118 anklickt, richtet der Webbrowser 112 des Benutzers eine HTTP-Anforderung 120 an die Pseudovorrichtung 104. Die Pseudovorrichtung 104 antwortet, indem sie dem Browser eine Webseite sendet, die ein einfaches Formular zum Eingeben einer Antwort auf die Anfrage enthält. Wenn der Benutzer das Formular ausfüllt, empfängt die Pseudovorrichtung eine zweite HTTP-Anforderung, die die Antwort des Benutzers enthält.
  • Man wird anerkennen, dass die URL eine andere Form haben kann, aus Sicherheitsgründen oder wegen anderer Faktoren, solange die Parameterwerte, wie sie hierin beschrieben sind, durch die Pseudovorrichtung wiedergewonnen werden können.
  • SCHNITTSTELLE ZUR SOFORTNACHRICHTENÜBERMITTLUNG UND ZUM WEBBROWSER
  • Die Pseudovorrichtung führt einen Dialog mit dem Client eines Benutzers zur Sofortnachrichtenübermittlung, um mit einem Hyperlink versehene Nachrichten an den Benutzer zu senden. Es gibt zwei mögliche Ansätze, die die Pseudovorrichtung verwenden kann, um diese Aufgabe zu erfüllen: als ein Client für Sofortnachrichtenübermittlung oder als ein Server für Sofortnachrichtenübermittlung.
  • Wenn die Pseudovorrichtung als ein Client für Sofortnachrichtenübermittlung handelt, dann sendet die Pseudovorrichtung mit einem Hyperlink versehene Textnachrichten an den Benutzer, so dass die Nachrichten für den Benutzer scheinbar von dem gleichen Sofortnachrichtenübermittlungs-"Benutzer" kommen. Bei Verwendung dieses Ansatzes ist es für die Pseudovorrichtung nicht möglich, Nachrichten so an einen Benutzer zu senden, dass sie scheinbar von anderen, durch einen Dienst festgelegten Benutzernamen kommen. Wenn das Sofortnachrichtenübermittlungs-System einen zentralisierten Server verwendet, was eine übliche Konfiguration ist, dann müssen bei Verwendung dieses Ansatzes Nachrichten von der Pseudovorrichtung an einen Benutzer zuerst zum zentralisierten Server laufen, bevor sie an den Benutzer gesendet werden.
  • Wenn die Pseudovorrichtung als ein Server für Sofortnachrichtenübermittlung fungiert, dann ist die Pseudovorrichtung imstande, Nachrichten direkt an den Benutzer zu senden. Außerdem ist die Pseudovorrichtung imstande, Textnachrichten so zu senden, dass sie für den Benutzer scheinbar von beliebigen Sofortnachrichtenübermittlungs-Benutzern kommen.
  • HTTP-SCHNITTSTELLE
  • Die Pseudovorrichtung führt einen Dialog mit dem Webbrowser eines Benutzers, um HTTP-Anforderungen zu empfangen, die die Antwort eines Benutzers auf eine Anfrage enthalten. Die Pseudovorrichtung ist einem HTTP-Server zugeordnet, der mit der Pseudovorrichtung eine Einheit bilden kann oder sich außerhalb von ihr befinden kann, wie es bei HTTP-Anordnungen üblich ist. Der der Pseudovorrichtung zugeordnete HTTP-Server gibt vom Browser des Benutzers empfangene HTTP-Anforderungen an die Pseudovorrichtung zur Verarbeitung weiter.
  • Die HTTP-Schnittstelle 134 verarbeitet "GET"-HTTP-Anforderungen für URLs, wobei die URLs von der im Abschnitt "Schnittstelle zum netzwerkresidenten Dienst" beschriebenen Form sind.
  • Wenn der Typ "Wählen" ist, dann übergibt die Pseudovorrichtung einfach "val" an die Dienstanforderung, die "sid" zugeordnet ist.
  • Wenn der Typ "Auffordern" ist, dann antwortet die Pseudovorrichtung auf die Anforderung mit einer Webseite, die folgendes enthält: "val" als eine Eingabeaufforderung, ein Formularfeld, um den Wert der Benutzerantwort zu erfassen, und einen Knopf, den der Benutzer drückt, um die Antwort abzuschicken. Wenn der Benutzer die Antwort abschickt, empfängt die HTTP-Schnittstelle der Pseudovorrichtung eine GET-Anforderung mit einer URL der im Abschnitt "Schnittstelle zum netzwerkresidenten Dienst" beschriebenen Form, wobei der Typ "Eingeben" ist, "val" ist der durch den Benutzer im Formularfeld eingegebene Wert, und "sid" ist die gleiche wie in der ursprünglichen "Auffordern"-Anforderung.
  • SCHNITTSTELLEN DER PSEUDOVORRICHTUNG
  • Im vorigen Abschnitt wurde eine Übersicht der beiden Pseudovorrichtungs-Schnittstellen 132 und 134 gegeben, und nun erfolgt eine ausführlichere Beschreibung in den nachstehenden Schnittstellentabellen.
  • Figure 00080001
  • Figure 00090001
  • In der obigen Tabelle ist der Schnittstellentyp, nämlich netzwerkresidenter Dienst 132 oder Sofortnachrichten-Übermittlung und Webbrowser 134, passenden Eingabe- und Ausgabeparametern der Pseudovorrichtung zugeordnet, und eine Beschreibung dieser Parameter wird bereitgestellt.
  • ABLAUFPLÄNE
  • 2, 3 und 4 zeigen Ablaufpläne 200, 300 bzw. 400, die die Verwendung der Pseudovorrichtung durch eine in Netzwerk befindliche Anwendung für die "Anzeigen"-, "Wählen"- bzw. "Auffordern"-Anfragen darstellen. Die Ablaufpläne stellen außerdem den in 1 gezeigten Weg dar, der die netzwerkresidente Anwendung 106, die Pseudovorrichtung 104, den Webbrowser des Benutzers 112 und den Client des Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung 110 aufweist, wobei gerichtete Aktionen die Schritte kennzeichnen, die für die "Anzeigen"-, "Wählen"- bzw. "Auffordern"-Anfragen zu befolgen sind. Es wird angenommen, dass, wenn die netzwerkresidente Anwendung 106 eine Anforderung stellt und die Pseudovorrichtung 104 die Anforderung an den Benutzer weitergibt, die Anforderung dann auch durch die Pseudovorrichtung 104 gehalten wird, bis die Pseudovorrichtung 104 die Antwort des Benutzers empfangen hat. Diese synchrone Form der Dialogführung zwischen der netzwerkresidenten Anwendung und der Pseudovorrichtung ist durch die dicke senkrechte Linie auf den Ablaufplänen der Pseudovorrichtung für 3 und 4 gekennzeichnet. Man beachte, dass ohne Verlust der Allgemeingültigkeit anstelle der synchronen Dialogführung eine asynchrone Dialogführung zwischen der netzwerkresidenten Anwendung und der Pseudovorrichtung verwendet werden kann, jedoch ist die synchrone Dialogführung gewählt worden, um die Darstellung zu vereinfachen und sich besser auf die erfindungsgemäßen Aspekte der Erfindung zu konzentrieren.
  • 2 zeigt den Ablaufplan 200 für die "Anzeigen"-Anfrage für ein Szenarium, wo eine netzwerkresidente Anwendung 202 eine Anforderung 204 stellt, nämlich dass eine einfache Nachricht "Hallo, Welt" 206 angezeigt werde 208, und zwar infolge einer "Anzeigen"-Anfrage an einen Benutzer mit dem Sofortnachrichtenübermittlungs-Namen "Tom" 210. Die netzwerkresidente Anwendung 202 legt außerdem fest, dass die Nachricht scheinbar von einem Benutzer mit dem Sofortnachrichtenübermittlungs-Namen "Netzwerkdienst" 212 kommen soll. Die Pseudovorrichtung 214 formatiert die Nachricht und sendet die Nachricht 216 an Toms Client für Sofortnachrichtenübermittlung 218. Da einer "Anzeigen"-Anfrage keine Antwort zugeordnet ist, gibt die Pseudovorrichtung die netzwerkresidente Anwendung sofort frei.
  • 3 zeigt einen Ablaufplan 300 für die "Wählen"-Anfrage für ein Szenarium, wo eine netzwerkresidente Anwendung 302 eine Anforderung 304 stellt, nämlich dass ein Benutzer mit dem Sofortnachrichtenübermittlungs-Namen "Tom" infolge einer Wahlanfrage 308 eine Wahl zwischen zwei alternativen Wahlmöglichkeiten, Wahlmöglichkeit 1 und Wahlmöglichkeit 2 in der Anfragezeichenkette 310, trifft. Zusätzlich soll die Nachricht mit dem Sofortnachrichtübermittlungsnamen "Netzwerkdienst" 312 erscheinen. Die Pseudovorrichtung 314 sendet die Wahlmöglichkeiten 316 in der Form von HTML-Links 318 und 320 an Toms Client für Sofortnachrichtenübermittlung 322. Im gezeigten Beispiel erstellt Tom eine Antwort 324, indem er den Link 320 anklickt, der der zweiten in seinem Client für Sofortnachrichtenübermittlung angezeigten Wahlmöglichkeit entspricht. Das Anklicken des Links 320 hat die Wirkung, dass Tons Browser 326 aufgerufen wird, der wiederum die dem Link 320 zugeordnete HTTP-Anforderung 328/330 zurück zur Pseudovorrichtung 314 weiterleitet. Für synchronen Betrieb wird die netzwerkresidente Anwendung 302 so lange durch die Pseudovorrichtung 314 gehalten, bis die Antwort des Benutzers, in diesem Fall 328/330, empfangen worden ist. Sobald die HTTP-Anforderung empfangen worden ist, erhält die netzwerkresidente Anwendung 302 die Antwort des Benutzers im Format derjenigen Ausgabe 332 der Pseudovorrichtung 314, die der Anforderung zugeordnet ist, und dann wird die netzwerkresidente Anwendung 302 freigegeben. Die Pseudovorrichtung 314 übergibt HttpResponse 334/336 zurück an Toms Webbrowser 326, die angibt: "Ihre Antwort ist empfangen worden. Danke."
  • 4 zeigt einen Ablaufplan 400 für die "Auffordern"-Anfrage für ein Szenarium, wo eine netzwerkresidente Anwendung 402 eine Aufforderungsanforderung 404 stellt, nämlich dass ein Benutzer mit dem Benutzernamen "Ton" 406 infolge einer Aufforderungsanfrage 408 eine Telefonnummer 410 eingeben möge, unter der er gegenwärtig erreicht werden kann. Wenn sie angezeigt wird, soll die Nachricht mit dem Sofortnachrichtenübermittlungs-Namen "Netzwerkdienst" 412 erscheinen. Die Pseudovorrichtung 414 sendet die Aufforderung 416 in der Form eines HTML-Links 418 an Toms Client für Sofortnachrichtenübermittlung 420. Im gezeigten Beispiel erstellt Tom eine Antwort 422, indem er den in seinem Client für Sofortnachrichtenübermittlung angezeigten Link "Telefonnummer eingeben" anklickt. Das Anklicken des Links 418 hat die Wirkung, dass Toms Browser 424 aufgerufen wird, der wiederum eine dem Link 418 zugeordnete HTTP-Anforderung 426/428 zurück zur Pseudovorrichtung 414 weiterleitet.
  • Als Antwort auf die HTTP-Anforderung 426/428 sendet die Pseudovorrichtung 414 die Antwort 430/432, die ein Formular enthält, das bewirkt, dass Toms Browser 424 zur Eingabe der zusätzlichen Information aufgefordert wird. In eben dieses Formular gibt Tom den Eintrag 434 ein, zum Beispiel die Nummer "555-123-4567". Tom klickt dann den "Abschicken"-Knopf an, um seinen Eintrag zurück zur Pseudovorrichtung 414 zu befördern. Das Anklicken des "Abschicken"-Knopfs ruft Toms Browser 424 auf, damit er den Eintrag in Form einer weiteren HTTP-Anforderung 436/438 weiterleitet. Für synchronen Betrieb wird die netzwerkresidente Anwendung 402 so lange durch die Pseudovorrichtung 414 gehalten, bis die Antwort des Benutzers, in diesem Fall 436/438, empfangen worden ist. Sobald die HTTP-Anforderung empfangen worden ist, erhält die netzwerkresidenten Anwendung 402 die Antwort des Benutzers im Format derjenigen Ausgabe 440, die der Anforderung zugeordnet ist, und dann wird die netzwerkresidente Anwendung 402 freigegeben. Die Pseudovorrichtung 414 übergibt HttpResponse 442/444 zurück an Toms Webbrowser 424, die angibt: "Ihre Antwort ist empfangen worden. Danke."
  • NEBENKOMPONENTEN DER PSEUDOVORRICHTUNG
  • Wichtige Nebenkomponenten einer geeigneten Implementierung einer Pseudovorrichtung 500 sind in 5 gezeigt. Diese wichtigen Teilkomponenten wirken funktional zusammen und kommunizieren miteinander, wie nachstehend im Abschnitt "Pseudocode" von 6 ausführlicher beschrieben wird. Die Pseudovorrichtung 500 erzeugt in einem Sitzungskennungsgeber 501 eine eindeutige Sitzungskennung für jede Anforderung, die am Porteingang 504 ihrer Schnittstelle zur netzwerkresidenten Anwendung empfangen wird. Eine Anforderungstabelle 502 verwaltet eine Zuordnung von einer eindeutigen Sitzungskennung zum Anfordernden und ist dafür ausgelegt, eine Vielzahl von Anforderungen zu unterstützen, die von einer Vielzahl von netzwerkresidenten Anwendungen erzeugt werden können. Wenn am I/O-Port 506 der Web-/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle eine Antwort von einem Benutzer empfangen wird, sucht die Pseudovorrichtung 500 auf der Grundlage der Antwort des Benutzers die Sitzungskennung in der Anforderungstabelle 502 auf, um die Antwort an ihrem Portausgang 505 ihrer Schnittstelle zur netzwerkresidenten Anwendung an den ursprünglichen Anfordernden zu übergeben. In einem System mit einer Vielzahl von netzwerkresidenten Anwendungen, die eine Vielzahl von Anforderungen erzeugen, ist die Abwicklung der Vielzahl von Anforderungen nicht durch den Aufbau der Pseudovorrichtung begrenzt. Vielmehr können alternative Mittel, wie etwa Warteschlangen, Round-Robin-Abwicklung, prioritätsgemäße Abwicklung und dergleichen in der Pseudovorrichtung verwendet werden, um die vielen Anforderungen abzuwickeln, wie es durch die Systemauslegung vorgegeben ist.
  • Ein Nachrichtenformatierer 508 für Sofortnachrichtenübermittlung formatiert eine Anforderungsnachricht, bevor die Nachricht über den I/O-Port 506 der Web-/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle an einen Client eines Benutzers für Sofortnachrichtenübermittlung gesendet wird. Sofortnachrichtenübermittlungsdienste beschränken das Format von Nachrichten, die an ihre Clients für Sofortnachrichtenübermittlung gesendet werden. Zum Beispiel ist die maximale Zeilenlänge normalerweise beschränkt. Die Formatiererkomponente 508 nimmt einen Anforderungstyp und die ihm zugeordneten Anforderungszeichenketten-Argumente und formatiert die Nachricht derartig, dass sie jegliche derartigen Beschränkungen erfüllt.
  • Die Pseudovorrichtung 500 kann auch als ein Client oder Server für Sofortnachrichtenübermittlung fungieren. Im Falle eines Clients meldet sich ein Client/Server für Sofortnachrichtenübermittlung 512 bei einem anderen Server für Sofortnachrichtenübermittlung im Online-Betrieb an. Im Falle eines Servers nimmt der Client/Server für Sofortnachrichtenübermittlung 512 Anmeldungen von den Clients für Sofortnachrichtenübermittlung der Benutzer oder von anderen Servern für Sofortnachrichtenübermittlung entgegen. In verschiedenen Netzwerkkonfigurationen kann die Pseudovorrichtung direkt zugeordnete und externen Servern zugeordnete Clients für Sofortnachrichtenübermittlung registrieren und dementsprechend in Abhängigkeit vom Dienst- bzw. Benutzerpfad handeln. In jedem Fall wird der Client/Server für Sofortnachrichtenübermittlung 512 verwendet, um eine Nachricht an einen anderen Benutzer der Sofortnachrichtenübermittlung zu senden.
  • Ein in die Pseudovorrichtung 500 eingebetteter Webserver 514 antwortet auf HTTP-Anforderungen vom Webbrowser eines Benutzers über den I/O-Port 506 der Web-/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle. Er ist außerdem dafür zu ständig, die Antwort des Benutzers zurück zum ursprünglichen Anfordernden zu befördern. Normalerweise wäre diese Komponente ein handelsüblicher Webserver, der die allgemeine Gateway-Schnittstelle (CGI) oder eine Servlet-Engine (virtuelle Maschine für Java-Serverapplikationen) unterstützt.
  • Wenngleich eine gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform einer Pseudovorrichtung einen lokalen HTTP-Server/Webserver aufweist, kann die Pseudovorrichtung in einer Vielfalt von alternativen Konfigurationen ausgeführt sein. Zum Beispiel kann eine alternative Pseudovorrichtung, die vorteilhafte Operationen bereitstellt, wie sie in der vorliegenden Erfindung beschrieben sind, mit einem externen HTTP-Server/Webserver implementiert sein, der dafür konfiguriert ist, mit der Pseudovorrichtung zu kommunizieren.
  • SCHNITTSTELLEN-PSEUDOCODE
  • Ein höherer Pseudocode 600 ist in 6 gezeigt. Der Pseudocode 600 beschreibt das Verhalten einer Pseudovorrichtung wie etwa der beispielhaften Pseudovorrichtung 500, die unter Verwendung der in 5 angegebenen wichtigen Hauptkomponenten implementiert ist, die als Antwort auf Schnittstellenereignisse zusammenarbeiten, wie nachstehend beschrieben wird. Der Pseudocode 602 für die Schnittstelle zur netzwerkresidenten Anwendung erzeugt für eine Anforderung von einem netzwerkresidenten Anfordernden, die über einen Schnittstellenport, wie etwa den Port 504, empfangen wird, eine eindeutige Sitzungskennung in einem Sitzungskennungsgeber, wie etwa dem Sitzungskennungsgeber 501. Ein Eintrag für den Anfordernden wird in einer Anforderungstabelle hinzugefügt, wie etwa der Anforderungstabelle 502. Als nächstes wird eine Anforderungsnachricht unter Verwendung eines Nachrichtenformatierers für Sofortnachrichtenübermittlung, wie etwa des Formatierers 508, formatiert. Danach wird eine Nachricht an den Benutzer unter Verwendung eines Clients/Servers für Sofortnachrichtenübermittlung, wie etwa des Clients/Servers für Sofortnachrichtenübermittlung 512, über eine Web-/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle, wie etwa die Schnittstelle 506, gesendet.
  • Der Pseudocode 610 für die Webbrowser/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle stellt Schnittstellenfunktionen für den HTTP-Client eines Benutzers, wie etwa einen HTTP-Client eines Benutzers 112, bereit. Wenn der URL-Typ einer Benutzeranforderung "Wählen" oder "Eingeben" ist, dann gibt die Schnittstelle zum HTTP-Server bzw. Webserver, wie etwa zum Server 514, eine Webseite mit der Nachricht "Ihre Antwort ist empfangen worden. Danke" an den Benutzer zurück. Die Schnittstelle zum HTTP-Server bzw. Webserver, wie etwa zum Server 514, sucht in einer Anforderungstabelle, wie etwa der Tabelle 502, einen Eintrag auf, der der Anforderung entspricht, die sie vom Benutzer über einen I/O-Port der Web-/Sofortnachrichtenübermittlungs-Schnittstelle, wie etwa den Schnittstellen-I/O-Port 506, empfangen hat. Dann wird die Antwort über eine Schnittstelle zu einer netzwerkresidenten Anwendung, wie etwa den Schnittstellenport 505, zum Anfordernden befördert. Wenn der URL-Typ einer Benutzeranforderung "Auffordern" ist, dann gibt die Schnittstelle zum HTTP-Server bzw. Webserver, wie etwa zum Server 514, an die Benutzervorrichtung eine Webseite mit einen Formular zum Eingeben einer Antwort an den Anfordernden zurück. Wenn der Benutzer seine Antwort abschickt, wird sie über eine URL empfangen, deren Typ "Eingeben" ist.
  • Wenngleich die vorliegende Erfindung in einem gegenwärtig bevorzugten Kontext offenbart worden ist, wird man anerkennen, dass die vorliegenden Lehren für eine Vielfalt von Kontexten angepaßt werden können, die mit dieser Offenbarung und den folgenden Ansprüchen übereinstimmen.

Claims (8)

  1. Verfahren zur Kommunikation zwischen einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402) und einer Benutzervorrichtung (108) mit den folgenden Schritten: Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420) enthält; Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Web-Browser (424) enthält, und einem Netzwerk (102) von untereinander verbundenen Computer mit einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106); wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist: in einer vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgendes Empfangen einer Nachrichtenanforderung (404) mit einer Abfrageangabe (408) von der netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402); von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehendes Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht (416), die die Abfrageangabe und einen Link (418) zu der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420), der auf der Benutzervorrichtung (108) resident ist; in der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgendes Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Abfrageangabe (426, 428) von der Benutzervorrichtung (108) als Antwort auf eine Benutzerhandlung (422), die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht bewirkt worden ist; und von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehendes Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort (430, 432) an die Benutzervorrichtung (108), der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Abfrageangabe (426, 428) abhängt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Nachrichtenanforderung mit einer Abfrageangabe von der netzwerkgestützten Softwareanwendung ferner umfasst: einen Abfrage-Typ Aufforderung; anzuzeigende Abfrage-Zeichenketten; einen Ziel-Benutzernamenparameter für den Sofortnachrichtenübermittlungsnamen der Benutzervorrichtung; und einen Quellen-Benutzernamenparameter, um eine beliebige Quelle anzugeben.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht ferner umfasst: eine eindeutige Sitzungskennung, einen eindeutigen Nachrichtentyp und eine eindeutige Nachrichtenkennung für ausgewählte Nachrichtenanforderungen, die eine Benutzerantwort bewirken und die in eine einheitliche Ressourcenadresse (URL) eingebettet sind, die einer mit einem Hyperlink versehenen Textnachricht zugeordnet ist und die an die Benutzervorrichtung gesendet wird, wobei die URL durch die Benutzervorrichtung verwendet wird, um die vereinheitlichte Vorrichtung zum Senden einer Antwort zu identifizieren.
  4. Verfahren nach einen der Ansprüche 1, 2 oder 3, ferner mit den folgenden Schritten: in der vereinheitlichten Vorrichtung erfolgendes Empfangen einer zweiten HTTP-Anforderung mit einer Benutzerantwort von der Benutzervorrichtung, wobei die Benutzerantwort infolge einer zweiten Benutzerhandlung erfolgt, die durch den ausgewählten Typ der HTTP-Antwort bewirkt worden ist; und von der vereinheitlichten Vorrichtung ausgehendes Senden der Benutzerantwort in einer formatierten Form an die netzwerkgestützte Softwareanwendung, die die Nachrichtenanforderung mit der Abfrageangabe ausgelöst hat.
  5. Computersystem zur Kommunikation zwischen einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402) und einer Benutzervorrichtung (108), wobei das Computersystem folgendes umfasst: Mittel zum Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420) enthält; Mittel zum Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Web-Browser (424) enthält, und einem Netzwerk (102) von untereinander verbundenen Computer mit einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106); dadurch gekennzeichnet, dass das Computersystem ferner folgendes umfasst: Mittel zum in einer vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgenden Empfangen einer Nachrichtenanforderung mit einer Abfrageangabe (408) von der netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402); Mittel zum von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehenden Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht (416), die die Abfrageangabe und einen Link (418) zu der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420), der auf der Benutzervorrichtung (108) resident ist; Mittel zum in der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgenden Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Abfrageangabe (426, 428) von der Benutzervorrichtung (108) als Antwort auf eine Benutzerhandlung (422), die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht ausgelöst worden ist; und Mittel zum von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehenden Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort (430, 432) an die Benutzervorrichtung (108), der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Abfrageangabe (426, 428) abhängt.
  6. Computersystem nach Anspruch 5, wobei die Nachrichtenanforderung mit einer Abfrageangabe von der netzwerkgestützten Softwareanwendung ferner umfasst: einen Abfrage-Typ Aufforderung; anzuzeigende Abfrage-Zeichenketten; einen Ziel-Benutzernamenparameter für den Sofortnachrichtenübermittlungsnamen der Benutzervorrichtung; und einen Quellen-Benutzernamenparameter, um eine beliebige Quelle anzugeben.
  7. Computersystem nach Anspruch 5 oder 6, wobei die mit einen Hyperlink versehene Sofortnachricht ferner umfasst: eine eindeutige Sitzungskennung, einen eindeutigen Nachrichtentyp und eine eindeutige Nachrichtenkennung für ausgewählte Nachrichtenanforderungen, die eine Benutzerantwort bewirken und die in eine einheitliche Ressourcenadresse (URL) eingebettet sind, die einer mit einem Hyperlink versehenen Textnachricht zugeordnet ist und die an die Benutzervorrichtung gesendet wird, wobei die URL durch die Benutzervorrichtung verwendet wird, um die vereinheitlichte Vorrichtung zum Senden einer Antwort zu identifizieren.
  8. Computerlesbares Medium, das ein Computerprogramm speichert, das ein Computersystem veranlasst, das Verfahren zum Zusammenwirken zwischen mindestens einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402) und mindestens einer Benutzervorrichtung (108) auf vereinheitlichte Echtzeitart auszuführen, und das die folgenden Schritte umfasst: Empfangen von Sofortnachrichten in einer Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420) enthält; Senden und Empfangen von Information zwischen der Benutzervorrichtung (108), die einen nichtspezialisierten Web-Browser (424) enthält, und einem Netzwerk (102) von miteinander verbundenen Computer mit einer netzwerkgestützten Softwareanwendung (106); wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist: in einer vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgendes Empfangen einer Nachrichtenanforderung (404) mit einer Abfrageangabe (408) von der netzwerkgestützten Softwareanwendung (106, 402); von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehendes Senden einer mit einem Hyperlink versehenen Sofortnachricht (416), die die Abfrageangabe und einen Link (418) zu der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) enthält, an den nichtspezialisierten Client zur Sofortnachrichtenübermittlung (420), der auf der Benutzervorrichtung (108) resident ist; in der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) erfolgendes Empfangen einer ersten Hypertext-Übertragungsprotokoll-(HTTP-)Anforderung mit der Abfrageangabe (426, 428) von der Benutzervorrichtung (108) als Antwort auf eine Benutzerhandlung (422), die durch die mit einem Hyperlink versehene Sofortnachricht bewirkt worden ist; und von der vereinheitlichten Vorrichtung (104, 414) ausgehendes Senden eines ausgewählten Typs einer HTTP-Antwort (430, 432) an die Benutzervorrichtung (108), der vom Typ der HTTP-Anforderung mit der empfangenen Abfrageangabe (426, 428) abhängt.
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