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Die
Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer, welcher einen Strahl
emittiert durch eine Leuchteneinheit, die in einem Leuchtenkörper untergebracht
ist.
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Es
ist ein Fahrzeugscheinwerfer bekannt, der einen Strahl in einem
vorbestimmten Lichtverteilungsmuster emittiert mittels einer Leuchteneinheit, welche
eine Lichtquelle und einen Reflektor umfasst, der das Licht von
der Lichtquelle nach vorn reflektiert. Eine "heiße
Zone" (die ein Bereich
hoher Leuchtintensität
ist) des Lichtverteilungsmusters wird gebildet bei einem Bereich
nahe dem Zentrum des Lichtverteilungsmusters, um auf diese Weise
die Sicht einer Straße
vor einem Fahrzeug zu verbessern.
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Aus
der Druckschrift
DE
19544211 A1 ist bereits eine Leuchte mit einem Reflektor
bekannt, der ein oder zwei Hilfsreflektoren aufweist, die in horizontaler
Richtung bewegt werden können,
um eine heiße Zone
zu bewegen, wenn sich das Fahrzeug entlang einer Kurve bewegt. Die
Zweitreflektoren sind nicht seitlich an beiden Seiten des Hauptkörpers vorgesehen,
sondern als Teil des Reflektors in den Reflektor integriert.
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Unter
tatsächlichen
Fahrzeugfahrbedingungen fährt
das Fahrzeug nicht nur auf einer geraden Straße, sondern auch auf einer
gekrümmten
(kurvigen) Straße.
Dementsprechend beleuchtet das Lichtverteilungsmuster, wenn das
Fahrzeug auf einer gekrümmten
Straße
fährt,
vorzugsweise ausreichend die Straßenfläche schräg vor dem Fahrzeug. Wenn jedoch
das gesamte Lichtverteilungsmuster so eingestellt wird, dass es
zu dem frontalen Abschnitt der gekrümmten Straße hinweist, nimmt die Lichtintensität in dem
Bereich von der Fahrzeugfrontrichtung zum Beispiel zu der linken
Richtung ab auf einer nach rechts gekrümmten Straße, was dem Fahrer ein unsicheres
Gefühl
gibt.
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Es
ist möglich,
das Lichtverteilungsmuster entsprechend den Fahrzeugfahrbedingungen
zu verändern.
Zum Beispiel sind in der japanischen Patentanmeldung, Offenlegung
(Kokai) Nr.
JP 01-109603 A ,
zwei zusätzliche
Reflektoren vorgesehen zwischen der Lichtquelle und dem Reflektor,
und diese zusätzlichen
Reflektoren sind so gelagert, dass sie in einer seitlichen Richtung
schwenken bezüglich
des Reflektors. Das Lichtverteilungsmuster verändert sich mittels Schwenkung
dieser zusätzlichen
Reflektoren.
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Jedoch
sind in diesem Fahrzeugscheinwerfer zwei zusätzliche Reflektoren vorgesehen
an Positionen, die der Lichtquelle näher liegen als dem Reflektor.
Folglich wird ein Bild der Lichtquelle, das durch das von den zusätzlichen
Reflektoren reflektierte Licht gebildet wird, groß, was seinerseits
das Lichtverteilungsmuster des emittierten Lichtes groß macht.
Wenn die zusätzlichen
Reflektoren schwenken, ändert
sich folglich die gesamte Gestalt des Lichtverteilungsmusters, aber
die Position der heißen Zone ändert sich
fast nicht. Es ist daher schwierig, die Sichtbarkeit der vorausliegenden
Straßenfläche zu verbessern,
wenn das Fahrzeug auf einer kurvigen Straße fährt.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Fahrzeugscheinwerfer
zu schaffen, welcher ein Lichtverteilungsmuster erzeugt, das in
Reaktion auf unterschiedliche Fahrbedingungen verändert werden
kann, und das eine perfekte Ausleuchtung ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch die Merkmale des Anspruchs 1. in der Erfindung sind zwei Reflektoren,
welche die heiße
Zone bilden, auf beiden Seiten (links und rechts) eines Leuchteneinheit-Hauptkörpers vorgesehen,
und diese Reflektoren sind so vorgesehen, dass sie in der seitlichen Richtung
schwenken bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers.
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Mehr
im einzelnen umfasst der Fahrzeugscheinwerfer der Erfindung einen
Leuchtenkörper und
eine Leuchteneinheit. Die Leuchteneinheit ist innerhalb des Leuchtenkörpers untergebracht
und emittiert nach vorn einen Strahl mit vorbestimmtem Lichtverteilungsmuster,
das eine heiße
Zone aufweist. Dieser Leuchteneinheit-Hauptkörper enthält eine Lichtquelle und einen
ersten Reflektor, der die Lichtquelle stützt und das Licht von der Lichtquelle nach
vorn reflektiert. Die Zweitreflektoren sind auf der linken und rechten
Seite des Leuchten einheit-Hauptkörpers
so vorgesehen, dass sie das von der Lichtquelle in sie eintretende
Licht nach vorn reflektieren und die heiße Zone bilden. Der Leuchteneinheit-Hauptkörper ist
in dem Leuchtenkörper
gelagert, und die Zweitreflektoren sind so vorgesehen, dass sie
in einer seitlichen Richtung schwenken bezüglich des Leuchteneinheit-Hauptkörpers. Der
Aufbau des "Leuchteneinheit-Hauptkörpers" ist nicht spezifisch beschränkt auf
einen besonderen Leuchteneinheit-Hauptkörper. Es umfasst zum Beispiel
ein Leuchteneinheit-Hauptkörper vom
sogenannten Paraboltyp, bei dem ein erster Reflektor bezüglich eines Rotationsparaboloids
oder dergleichen ausgebildet ist. Alternativ kann es ein Leuchteneinheit-Hauptkörper vom
Projektortyp sein. Der in der Erfindung verwendete Projektor-Hauptkörper umfasst
eine Lichtquelle, die im wesentlichen koaxial zu einer optischen Achse
angeordnet ist, welche sich in der Längsrichtung eines Fahrzeugs
erstreckt, ferner einen ersten Reflektor, der ein Licht von der
Lichtquelle nach vorn und nahe zu der optischen Achse reflektiert,
eine Kondensorlinse, die vor dem ersten Reflektor vorgesehen ist,
sowie einen Schirm, der zwischen der Kondensorlinse und dem ersten
Reflektor so angeordnet ist, dass er einen Teil des von dem ersten
Reflektor reflektierten Lichtes abschirmt.
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Die "Lichtquelle" ist in der Erfindung
nicht spezifisch beschränkt
auf eine besondere Lichtquelle. Es kann einen ein Entladungslicht
emittierenden Abschnitt einer Entladungsleuchte umfassen, oder es
kann ein Glühfaden
eines Glühleuchtenkolbens oder
dergleichen wie beispielsweise ein Halogenkolben sein.
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Der
Leuchteneinheit-Hauptkörper
in dem Leuchtenkörper
ist fest eingebaut. Trotzdem ist vorzugsweise der Leuchtenkörper, der
den Leuchteneinheit-Hauptkörper
trägt,
schwenkbar in einer vertikalen Richtung und einer seitlichen Richtung
gelagert unter dem Gesichtspunkt, eine genaue Justierung der optischen
Achse zu gestatten. In der Erfindung sind jedoch die Zweitreflektoren,
die die heiße
Zone bilden, so vorgesehen, dass sie in der seitlichen Richtung
an dem Leuchteneinheit-Hauptkörper schwenken.
Also kann es so eingerichtet sein, dass der Leuchteneinheit-Hauptkörper in
der seitlichen Richtung nicht schwenkbar ist, und diese Auslegung würde die
Justierung der optischen Achse nicht behindern.
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Wie
oben beschrieben, emittiert in dem Fahrzeugscheinwerfer der Erfindung
die Leuchteneinheit, die in dem Leuchtenkörper untergebracht ist, nach vorn
einen Strahl eines vorbestimmten Lichtverteilungsmusters, das eine
heiße
Zone aufweist. Ferner umfasst die Leuch teneinheit den Leuchteneinheit-Hauptkörper, der
den ersten Reflektor aufweist, und das Paar Zweitreflektoren, die
auf beiden Seiten des Leuchteneinheit-Hauptkörpers eingebaut sind. Ferner
ist der Leuchteneinheit-Hauptkörper
an dem Leuchtenkörper
gelagert, und jeder der Zweitreflektoren schwenkt frei in der seitlichen
Richtung bezüglich des
Leuchteneinheit-Hauptkörpers.
Dementsprechend schafft die Erfindung die Funktionswirkungen, wie
nachfolgend beschrieben.
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Jeder
der Zweitreflektoren ist so vorgesehen, dass er in der seitlichen
Richtung schwenkt bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers;
und die Position der heißen
Zone wird durch die Schwenkbewegung der Zweitreflektoren in der
seitlichen Richtung verschoben mit der gesamten Gestalt des zu der Fahrzeugfrontrichtung
hinweisenden Lichtverteilungsmusters.
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Dementsprechend
ist es durch Schwenken jedes der Zweitreflektoren in der seitlichen
Richtung bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers
entsprechend den Fahrzeug-Fahrbedingungen möglich, dass das durch jeden
der Zweitreflektoren reflektierte Licht die in der Fahrzeug-Fahrtrichtung
vorausliegende Straßenfläche ausreichend
beleuchtet, wenn das Fahrzeug nicht nur auf einer geraden Straße fährt, sondern
auch auf einer gekrümmten
oder kurvigen Straße.
Da das durch den ersten Reflektor reflektierte Licht seine Beleuchtung
in der Fahrzeugfrontrichtung immer breit beleuchtet hält, kann
der Fahrer außerdem
vermeiden, sich unsicher zu fühlen,
wenn er auf einer gekrümmten
Straße
im Dunkeln fährt.
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Gemäß der Erfindung
emittiert also der Fahrzeugscheinwerfer, der durch Unterbringen
der Leuchteneinheit in dem Leuchtenkörper gebildet wird, einen Strahl
in einem Lichtverteilungsmuster, das veränderlich ist in Reaktion auf
die Fahrzeug-Fahrbedingungen.
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In
dem obigen Aufbau schwenken die Zweitreflektoren in der seitlichen
Richtung einteilig miteinander oder in Verbindung miteinander. Jedoch
können
die Zweitreflektoren so konstruiert sein, dass sie unabhängig schwenken.
Mit dieser Konstruktion kann das durch jeden der Zweitreflektoren
reflektierte Licht in irgendeine gewünschte Richtung gerichtet werden,
was eine feiner gesteuerte Lichtverteilung entsprechend den Fahrzeugfahrbedingungen
zulässt.
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Ferner
sind in der Erfindung die Positionen der Schwenkachse der jeweiligen
Zweitreflekto ren nicht besonders festgelegt. Mittels Einstellung
der Schwenkachsenpositionen auf eine vertikale Achse, die durch
den Punkt nahe der Lichtquelle hindurchgeht, neigt die Gestalt des
Lichtverteilungsmusters, das durch das von jedem der Zweitreflektoren
reflektierte Licht gebildet wird, weniger dazu, deformiert zu werden,
wenn jeder der Zweitreflektoren in der seitlichen Richtung schwenkt.
Folglich ist eine richtige Strahlsteuerung erhältlich, wenn das Fahrzeug auf einer
gekrümmten
Straße
fährt.
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Ferner
ist in der Erfindung jeder der Zweitreflektoren an dem Leuchteneinheit-Hauptkörper an zwei
Punkten, dem oberen und unteren Abschnitt, jedes Zweitreflektors
gelagert. Daher schwenkt jeder der Zweitreflektoren in der seitlichen
Richtung in einem Zustand, in dem er an seinem oberen und unteren
Punkt gelagert ist. Folglich wird die Genauigkeit der Schwenkwinkelposition
jedes der Zweitreflektoren verbessert, und es wird vermieden, dass
das Lichtverteilungsmuster, das durch das von jeden der Zweitreflektoren
reflektierte Licht gebildet wird, verwischt oder unscharf wird,
was zum Beispiel durch Vibrationen des Fahrzeugs verursacht würde.
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Der
spezifische Aufbau des "Leuchteneinheit-Hauptkörpers" ist nicht beschränkt, wie
oben beschrieben. Es kann sich um einen Hauptkörper des Projektortyps handeln,
in welchem eine Öffnung
in der rechten sowie der linken Seite des ersten Reflektors ausgebildet
ist, um so zuzulassen, dass das Licht von der Lichtquelle in jeden
der Zweitreflektoren eintritt.
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Mit
anderen Worten kann mit der Annahme des Projektor-Hauptkörpers ein
weiter fester Winkel, der für
den ersten Reflektor zu verwenden ist, sichergestellt werden, was
seinerseits das Lichtverteilungsmuster, das durch das von dem ersten
Reflektor reflektierte Licht gebildet wird, heller macht. In dem Hauptkörper vom
Projektortyp wirkt das Licht von der Lichtquelle, das in die rechte
und linke Seite des ersten Reflektors eintritt, wenig als ein effektiv
reflektiertes Licht betreffs des Lichtverteilungsverhaltens des Leuchteneinheit-Hauptkörpers. Mit
der Öffnung,
die in der rechten sowie der linken Seite des ersten Reflektors
ausgebildet ist, tritt daher das Licht von der Lichtquelle in jeden
der Zweitreflektoren durch die Öffnung
ein. Folglich ist es möglich,
ein neues, von jedem der Zweitreflektoren reflektiertes Licht zu
erhalten, was kaum das Lichtverteilungsverhalten des Leuchteneinheit-Hauptkörpers beeinträchtigt.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung gezeigten
Ausführungsbeispiels
näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Vorderansicht des Fahrzeugscheinwerfers gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung,
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2 einen
Seitenquerschnitt des Fahrzeugscheinwerfers,
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3 einen
Querschnitt von oben des Fahrzeugscheinwerfers,
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4 einen
Querschnitt von oben, der nur die Leuchteneinheit zeigt,
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5 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
Bezugsposition befindet,
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6 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
Schwenkposition nach links befindet,
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7 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
Schwenkposition nach rechts befindet,
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8 eine
Vorderansicht des Fahrzeugscheinwerfers gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung,
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9 einen
Seitenquerschnitt des Fahrzeugscheinwerfers gemäß der zweiten Ausführungsform,
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10 einen
Querschnitt von oben des Fahrzeugscheinwerfers gemäß der zweiten
Ausführungsform,
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11 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
Bezugsposition befindet,
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12 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
linken Schwenkposition befindet, und
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13 eine
perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit
aus betrachtet, welche zusammen mit der Leuchteneinheit das Lichtverteilungsmuster
zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit nach vorn emittierten
Strahl gebildet wird, wobei jeder der Zweitreflektoren sich in der
rechten Schwenkposition befindet.
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Die
erste Ausführungsform
der Erfindung ist in den 1 bis 7 dargestellt.
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Wie
in diesen Figuren gezeigt, besteht ein Fahrzeugscheinwerfer 10 gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung aus einer Leuchtenkammer, die durch eine einfache
transparente Kappe 12 und einen Leuchtenkörper 14 gebildet
wird, und in dieser Leuchtenkammer ist eine Leuchteneinheit 16 untergebracht.
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Die
Leuchteneinheit 16 ist so konstruiert, dass sie einen Strahl
nach vorn emittiert, indem sie entweder ein Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster oder
ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
verwendet, und ist in der Lage, das Lichtverteilungsmuster zu verändern entsprechend
den Fahrzeugfahrbedingungen.
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Die
Leuchteneinheit 16 besteht aus einem Leuchteneinheit-Hauptkörper 18 und
einem Paar von Zweitreflektoren 20L und 20R, die
auf beiden Seiten, der linken und der rechten Seite des Hauptkörpers 18 angeordnet
sind. Die so konstruierte Leuchteneinheit 16 ist an dem
Leuchtenkörper 14 derart
gelagert, dass sie durch einen Richtmechanismus (nicht gezeigt)
in vertikaler Richtung und in horizontaler Richtung schwenkt.
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Der
Leuchteneinheit-Hauptkörper 18,
der in dieser Ausführungsform
einen parabolischen Hauptkörper
umfasst, enthält
einen Lichtquellenkolben 22 und einen ersten Reflektor 24.
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Der
Lichtquellenkolben 22 ist ein sogenannter H4-Halogenkolben,
der einen ersten Glühfaden 22a aufweist,
der während
einer Abblendlichtemission eingeschaltet ist, sowie einen zweiten
Glühfaden 22b,
der während
einer Fernlichtemission eingeschaltet ist. Ein Schirm 22c ist
in der Nähe
unter dem ersten Glühfaden 22a vorgesehen.
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Der
erste Reflektor 24 des Hauptkörpers 18 weist eine
Reflexionsfläche 24a auf,
die mit einer Mehrzahl von Reflexionselementen 24 mit vorbestimmter
Flächengestalt
gebildet ist. Die Reflexionsfläche 24a weist
eine Mehrzahl von Reflexionselementen 24s auf. Diese Reflexionselemente 24s sind auf
einem Rotationsparaboloid ausgebildet mit einer optischen Achse
Ax, die sich in einer Längsrichtung als
zentrale Achse erstreckt, und einem Brennpunkt F an einer näher zu dem
Vorderende des zweiten Glühfadens 22b gelegenen
Position. Der Lichtquellenkolben 22 ist an dem hinteren
Endabschnitt des ersten Reflektors 24 angebracht. Der erste
Reflektor 24 streut das Licht von der Lichtquelle (den
Glühfäden 22a und 22b des
Lichtquellenkolbens 22), lenkt es ab und reflektiert es
nach vorn mittels der Reflexionselemente 24s.
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Jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R der Leuchteneinheit 16 erstreckt
sich von dem Ort nahe dem rechten und linken Umfangsrand des ersten
Reflektors 24 nach vorn, wie am besten in 3 zu
erkennen ist. Die Zweitreflektoren 20L und 20R sind
so konstruiert, dass das von den Lichtquellen oder den Glühfäden 22a und 22b an
der Vorderseite des Reflektors 24 in der seitlichen Richtung
emittierte Licht in jede der Reflexionsflächen 20La und 20Ra eintritt. Jede
der Reflexionsflächen 20La und 20Ra wird
gebildet durch eine Mehrzahl von Reflexionselementen 20Ls und 20Rs,
die eine vorgeschriebene Oberflächengestalt
aufweisen auf einem Rotationsparaboloid mit der optischen Achse
Ax als seiner Mittelachse. Die Reflexionsflächen 20La und 20Ra streuen
das Licht, lenken es ab und reflektieren es mit ihren Reflexionselementen 20Ls und 20Rs von
den Lichtquellen 22a und 22b nach vorn. Das Rotationsparaboloid,
das als Bezugsebene für
jede der Reflexionsflächen 20La und 20Ra dient,
weist eine etwas größere Brennweite
auf als das Rotationsparaboloid, das als Bezugsebene für die Reflexionsfläche 24a des
ersten Reflektors 24 dient. Der Brennpunkt F ist auf die
gleiche Weise eingestellt wie der der Reflexionsfläche 24a.
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Jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R ist so gelagert,
dass er frei schwenkt oder sich dreht in der seitlichen Richtung
bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers 18.
Die Schwenkachse A jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R ist,
wie aus 2 ersichtlich, so festgelegt,
dass sie auf der senkrechten Achse liegt, die durch den Brennpunkt
F hindurchgeht. Jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R ist
an dem Leuchteneinheit-Hauptkörper
an zwei Punkten in seinem oberen und unteren Abschnitt gelagert.
Um dies zu erreichen, sind zwei Schwenkachsenabschnitte 24c,
die nach oben bzw. unten vorragen entlang der den Brennpunkt F passierenden senkrechten
Achse, an dem unteren und oberen Wandflächenabschnitt 24b des
Reflektors 24 ausgebildet, und Spitzenabschnitte der oberen
und unteren Wandflächenverlängerungsabschnitte 20Lb und 20Rb der
Zweitreflektoren 20L und 20R sind frei schwenkbar
oder drehbar an den Schwenkachsenabschnitten 24c mit Abstandhaltern 26 dazwischen gelagert.
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4 zeigt
ein einzelnes Stück
der Leuchteneinheit 16, in welcher der erste Glühfaden 22a (das
heißt,
die Lichtquelle für
die Abblendlichtemission) des Lichtquellenkolbens 22 aufleuchtet.
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Wie
aus 4 ersichtlich, wird das durch die Reflexionsfläche 24a des
ersten Reflektors 24 reflektierte Licht in einer festen
Richtung emittiert, während jedes
durch die Reflexionsflächen 20La und 20Ra der
Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte Licht
in einer Richtung emittiert wird, die entsprechend der Position
variiert, in die sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R gedreht
hat.
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Mehr
im einzelnen befindet sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R,
in 4 durch ausgezogene Linien gezeigt, in einer Bezugsposition,
bei welcher der Strahl des reflektierten Lichtes in der Vorwärtsrichtung
verläuft.
Die durch die strichpunktierten Linien gezeigte Position gibt eine
nach links geschwenkte Position an, in der jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R sich
nach links gedreht hat, wobei der Strahl des reflektierten Lichtes
diagonal nach vorn zur linken Seite verläuft. Die durch die gestrichelten
Linien gezeigte Position gibt eine nach rechts geschwenkte Position
an, in der jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R sich
nach rechts gedreht hat, wobei der Strahl des reflektierten Lichtes
diagonal nach vorn zur rechten Seite verläuft.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 16 aus
betrachtet, welche die Leuchteneinheit 16 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 16 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 5 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der Bezugsposition.
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Wie
aus 5 ersichtlich, ist das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P ein Lichtverteilungsmuster, das eine horizontale Abblendlinie
CL1 und eine schräge
Abblendlinie CL2 aufweist und so ausgelegt ist, dass es den Fahrzeug-Fahrweg
breit beleuchtet, der sich vor dem Fahrzeug befindet. In diesem
Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P befindet sich die horizontale
Abblendlinie CL1, die auf eine Position ein wenig unterhalb der
Linie H-H eingestellt ist, auf der Seite der Gegenfahrbahn (die
sich in 5 auf der rechten Seite des
Fahrzeugs befindet), und die schräge Abblendlinie CL2, die von
der horizontalen Abblendlinie CL1 schräg nach links ansteigt, befindet
sich auf der Seite der vorwärtsgehenden
Fahrbahn, wodurch der Fahrer in einem entgegenkommenden Fahrzeug
gegen Blendung geschützt
wird und eine gute Sicht nach vorn für den Fahrer des Fahrzeugs
sichergestellt wird.
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Das
Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P umfasst ein Grund-Lichtverteilungsmuster
P1, ein Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und ein Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet.
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Das
Grund-Lichtverteilungsmuster P1 beleuchtet den gesamten Bereich
des Abblendlicht-Lichtverteilungsmusters
P. Das Grund-Lichtverteilungsmuster P1 wird durch das von dem ersten Reflektor 24 reflektierte
Licht gebildet.
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Das
Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3,
das die linke heiße
Zone bildet, sind relativ kleine Lichtverteilungsmuster, welche
ein heiße
Zone HZ bilden. Das Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, ist ein Lichtverteilungsmuster, das sich entlang der horizontalen
Abblendlinie CL1 erstreckt und durch das von dem linken Zweitreflektor 20L reflektierte
Licht gebildet wird. Andererseits ist das Lichtverteilungsmuster
P3, das die linke heiße Zone
bildet, ein Lichtverteilungsmuster, das entlang der schrägen Abblendlinie
CL2 verläuft
und durch das von dem rechten Zweitreflektor 20R reflektierte Licht
gebildet wird. Die heiße
Zone HZ, die einen Hüllkurvenbereich
umfasst, der durch die Lichtverteilungsmuster P2 und P3 gebildet
wird, wird dadurch bei einer Position nahe einem Ellenbogenpunkt
(das heißt
einem Schnittpunkt zwischen der horizontalen Abblendlinie CL1 und
der schrägen
Abblendlinie CL2) auf einer Linie V-V gebildet.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 16 aus
be trachtet, welche die Leuchteneinheit 16 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 16 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 6 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der nach links geschwenkten Position.
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Wie
aus 6 ersichtlich, werden, wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
die nach links geschwenkte Position gedreht wird, das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße
Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet, nach links verschoben bezüglich der Bezugsposition. Folglich
wird die heiße
Zone HZ zusammen mit der horizontalen Abblendlinie CL1 und der schrägen Abblendlinie
CL2 nach links verschoben. Wenn die Fahrzeug-Fahrbahn 2 vor
dem Fahrzeug eine nach links gekrümmte Straße ist, wird auf diese Weise
die Straßenfläche vor
dem Fahrzeug in der Fahrzeugfahrtrichtung ausreichend beleuchtet.
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In
der gezeigten Ausführungsform
wird der rechte Zweitreflektor 20R um einen Winkel geschwenkt
oder gedreht, der etwas größer ist
als der Winkel des linken Zweitreflektors 20L, um so das Lichtverteilungsmuster
P3, das die linke heiße
Zone bildet, etwas mehr nach links zu verschieben als das rechte
Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone bildet, wodurch die
in der Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche mit einer breiteren heißen Zone
HZ beleuchtet wird. Folglich wird ein Überlappungsbereich zwischen
dem Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und dem Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
in der heißen
Zone HZ bildet, in einem gewissen Ausmaß kleiner im Vergleich zu dem
in 5 gezeigten Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P.
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Die
Orientierung des Lichtverteilungsmusters P1, das durch das von dem
ersten Reflektor 24 reflektierte Licht gebildet wird, wird
in dem obigen Fall nicht verschoben. Dementsprechend hält das Grund-Lichtverteilungsmuster
P1 die Fahrzeug-Frontrichtung immer breit beleuchtet.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 16 aus
betrachtet, welche die Leuchteneinheit 16 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 16 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 7 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der nach rechts ge schwenkten Position.
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Wie
aus 7 ersichtlich, werden, wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
die nach rechts geschwenkte Position gedreht wird, das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße
Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet, nach rechts verschoben bezüglich der Bezugsposition. Folglich
wird die heiße
Zone HZ zusammen mit der horizontalen Abblendlinie CL1 und der schrägen Abblendlinie
CL2 nach rechts verschoben. Wenn die Fahrzeug-Fahrbahn 2 vor
dem Fahrzeug eine nach rechts gekrümmte Straße ist, wird auf diese Weise
die Straßenfläche vor
dem Fahrzeug in der Fahrzeugfahrtrichtung ausreichend beleuchtet.
In der gezeigten Ausführungsform
wird der linke Zweitreflektor 20L um einen Winkel geschwenkt
oder gedreht, der etwas größer ist
als der Winkel des rechten Zweitreflektors 20R, um so das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße Zone
bildet, etwas mehr nach rechts zu verschieben als das linke Lichtverteilungsmuster
P3, das die linke heiße
Zone bildet, wodurch die in der Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche mit
einer breiteren heißen
Zone HZ beleuchtet wird. Folglich wird ein Überlappungsbereich zwischen
dem Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und dem Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone in
der heißen
Zone HZ bildet, in einem gewissen Ausmaß kleiner im Vergleich zu dem
in 6 gezeigten Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P.
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Die
Orientierung des Lichtverteilungsmusters P1, das durch das von dem
ersten Reflektor 24 reflektierte Licht gebildet wird, wird
in dem obigen Fall nicht verschoben. Dementsprechend hält das Grund-Lichtverteilungsmuster
P1 die Fahrzeug-Frontrichtung immer breit beleuchtet.
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Wie
oben im einzelnen beschrieben, ist der Fahrzeugscheinwerfer 10 der
obigen Ausführungsform
der Erfindung so konstruiert, dass die in dem Leuchtenkörper 14 untergebrachte
Leuchteneinheit 16 verwendet wird, um einen Strahl nach
vorn zu emittieren in dem Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P,
das die heiße
Zone HZ aufweist. Die Leuchteneinheit 16 besteht aus dem
Leuchteneinheit-Hauptkörper 18 und
dem Paar Zweitreflektoren 20L und 20R, die an
beiden Seiten des Hauptkörpers 18 angeordnet
sind. Ferner ist der Hauptkörper 18 an
dem Leuchtenkörper 14 gelagert,
und jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R ist
so gelagert, dass er bezüglich
des Hauptkörpers 18 in
der seitlichen Richtung schwenkt oder sich dreht. Dementsprechend
schafft die Erfindung die Funktionswirkung, wie nachfolgend beschrieben.
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Vermittels
Schwenken oder Drehen jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung (oder in der linken und rechten Richtung) bezüglich des
Leuchteneinheit-Hauptkörpers 18 ist es
möglich,
die Position der heißen
Zone HZ in der seitlichen Richtung (oder in der linken und rechten Richtung)
zu verschieben, während
das Grund-Lichtverteilungsmuster P1 beibehalten wird, das die Gesamtgestalt
des Abblendlicht-Lichtverteilungsmusters P aufweist, das zu der
Fahrzeugfrontrichtung hinweist.
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Dementsprechend
ist es durch Schwenken oder Drehen jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers 18 entsprechend
den Fahrzeug-Fahrbedingungen möglich,
dass das durch jeden der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte Licht
die in der Fahrzeug-Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche ausreichend
beleuchtet, wenn das Fahrzeug nicht nur auf einer geraden Straße fährt, sondern
auch auf einer gekrümmten
oder kurvigen Straße.
Da das durch den ersten Reflektor 24 reflektierte Licht
die Fahrzeugfrontrichtung immer breit beleuchtet hält, kann
der Fahrer außerdem
vermeiden, sich unsicher zu fühlen,
wenn er auf einer gekrümmten
Straße
fährt.
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Wie
aus dem Obigen ersichtlich, schafft die Erfindung einen Fahrzeugscheinwerfer,
der in seinem Leuchtenkörper
eine Leuchteneinheit aufnimmt und einen Strahl in einem Lichtverteilungsmuster emittiert,
welches variabel ist in Reaktion auf die Fahrzeug-Fahrbedingungen.
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Außerdem schwenken
oder drehen sich in der obigen Ausführungsform die Zweitreflektoren 20L und 20R unabhängig voneinander
in der seitlichen Richtung. Dementsprechend kann das durch jeden
der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte Licht
auf jede gewünschte
Richtung eingestellt werden, was eine feiner gesteuerte Lichtverteilung
entsprechend den Fahrzeug-Fahrbedingungen zulässt.
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Ferner
ist in der obigen Ausführungsform
die Position der Schwenkachse A jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R auf
eine senkrechte Achse eingestellt, die durch den Brennpunkt F des
ersten Reflektors 24 hindurchgeht. Dementsprechend neigen
die Gestalten des Lichtverteilungsmusters P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und des Lichtverteilungsmusters P3, das die linke heiße Zone
bildet, die beide durch das von den Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte
Licht gebildet werden, weniger zum Deformieren (und damit die Gestalt
der heißen
Zone HZ), selbst wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung gedreht wird. Dementsprechend kann eine
angemessene Strahlsteuerung durchgeführt werden, selbst wenn das
Fahrzeug auf einer gekrümmten
Straße
fährt.
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Ferner
ist in der obigen Ausführungsform
jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R an dem
Hauptkörper 18 an
zwei Punkten oder an dem oberen und unteren Abschnitt jedes Zweitreflektors
gelagert. Dementsprechend schwenkt jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung, während er
an zwei Punktren in der vertikalen Richtung gelagert ist. Also wird
die Genauigkeit der Schwenkwinkelposition jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R verbessert,
und es wird vermieden, dass die heiße Zone HZ, die durch das von
jedem der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte
Licht gebildet wird, verwischt wird, was zum Beispiel durch Vibration
des Fahrzeugs verursacht würde.
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Die
vorhergehende Ausführungsform
ist beschrieben worden unter Bezugnahme auf das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P, das durch den ersten Glühfaden 22a des
Lichtquellenkolbens 22 gebildet wird. Jedoch kann die gleiche
Wirkung in der Erfindung erzielt werden für das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster,
das durch den zweiten Glühfaden 22b des
Lichtquellenkolbens 22 gebildet wird.
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In
dem Fall des Fernlicht-Lichtverteilungsmusters wird ebenfalls die
Position der heißen
Zone HZ in der seitlichen Richtung verschoben durch Schwenken jedes
der Zweitreflektoren 20L und 20R in der seitlichen
Richtung bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers 18,
und dies kann getan werden, während
das Grund-Lichtverteilungsmuster, das die Gesamtgestalt des Fernlicht-Lichtverteilungsmusters P
aufweist, in die Fahrzeugfrontrichtung weisend gehalten wird. In
der Erfindung kann also eine Fernlichtbeleuchtung emittiert werden,
die ein auf die Fahrzeug-Fahrbedingungen reagierendes Lichtverteilungsmuster
aufweist.
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Im
Folgenden wird die Erfindung weiter beschrieben für die zweite
Ausführungsform.
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Wie
aus den 8 bis 10 ersichtlich, weist
in der zweiten Ausführungsform
der Fahr zeugscheinwerfer 50 die gleiche Grundstruktur auf
wie in der ersten Ausführungsform,
aber unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass die Leuchteneinheit 56 einen
Leuchteneinheit-Hauptkörper 58 vom
Projektortyp enthält
und nicht den in der ersten Ausführungsform
verwendeten Paraboltyp-Hauptkörper 18.
Ferner ist der Fahrzeugscheinwerfer 50 ein solcher, der
ausschließlich
als Scheinwerfer zur Abblendlichtemission dient.
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Der
Leuchteneinheit-Hauptkörper 58 umfasst
einen Lichtquellenkolben 62, einen ersten Reflektor 64,
einen Halter 70, eine Kondensorlinse 72, einen
Haltering 74 und einen Schirm 76.
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Der
Lichtquellenkolben 62 ist ein sogenannter H8-Halogenkolben
und weist den ersten Reflektor 64 derart auf, dass sein
Glühfaden 62a (Lichtquelle) koaxial
zu der optischen Achse Ax angeordnet ist.
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Der
erste Reflektor 64 ist mit einer Reflexionsfläche 64a von
im wesentlichen elliptischer sphärischer
Gestalt versehen, der die optische Achse Ax als seine Mittenachse
aufweist. Die Querschnittsgestalt der Reflexionsfläche 64a,
welche die optische Achse Ax enthält, ist eine Ellipse, und die
Exzentrizität
der Ellipse ist so eingestellt, dass sie allmählich zunimmt von einem senkrechten
Querschnitt zu einem horizontalen Querschnitt hin. Der Scheitelpunkt in
der Rückseite
der Ellipse, die jeden solcher Querschnitte bildet, ist jedoch auf
den gleichen Punkt eingestellt.
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Die
Lichtquelle 62a ist bei einem ersten Brennpunkt F1 der
Ellipse angeordnet, die den senkrechten Querschnitt der Reflexionsfläche 64a bildet. Die
Reflexionsfläche 64a ist
dadurch so ausgelegt, dass sie das Licht von der Lichtquelle 62a nach
vorn und nahe zur optischen Achse Ax reflektiert. Ferner konvergiert
die Reflexionsfläche 64a im
wesentlichen an dem zweiten Brennpunkt F2 der Ellipse in dem senkrechten
Querschnitt, der die optische Achse Ax enthält.
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Ein Öffnungsabschnitt 64d,
der zulässt,
dass das Licht von der Lichtquelle 62a in jede der Reflexionsflächen 20La und 20Ra der
Zweitreflektoren 20L und 20R eintritt, ist in
der rechten sowie in der linken Seite des ersten Reflektors 64 ausgebildet.
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Jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R ist so gelagert,
dass er frei schwenkt oder sich dreht in der seitlichen Richtung
bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers 58,
und die Position der Schwenkachse A jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R ist auf
einer senkrechten Achse eingerichtet, die durch den ersten Brennpunkt
F1 hindurchgeht. Die Position des Brennpunktes des Rotationsparaboloids,
das als Bezugsebene für
die Reflexionsflächen 20La und 20Ra jedes
der Zweitreflektoren 20L und 20R dient, ist auf
die gleiche Position eingestellt wie der erste Brennpunkt F1.
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Jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R ist an dem Leuchteneinheit-Hauptkörper 58 an
zwei Punkten gelagert, an dem oberen und unteren Abschnitt jedes
der Zweitreflektoren 20L und 20R. Um dies zu erreichen,
sind zwei Säulenabschnitte 64b, die
nach oben bzw. unten vorragen entlang der senkrechten Achse, die
durch den ersten Brennpunkt F1 hindurchgeht, an dem ersten Reflektor 64 ausgebildet.
Spitzenabschnitte der oberen und unteren Wandflächenverlängerungsabschnitte 20Lb und 20Rb der
Zweitreflektoren 20L und 20R sind frei schwenkbar
oder drehbar an den Schwenkachsenabschnitten 24c gelagert,
die an Spitzenflächen
der Säulenabschnitte 64b ausgebildet
sind, mit Abstandhaltern 26 dazwischen.
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Der
Halter 70 weist eine Zylindergestalt auf und erstreckt
sich von dem Öffnungsabschnitt
am Vorderende des ersten Reflektors 64 nach vorn. Der Halter 70 ist
an seinem hinteren Ende befestigt und gestützt an dem ersten Reflektor 64 und
weist an seinem Vorderende die Kondensorlinse 72 auf mit
dem zwischengeschalteten Haltering 74.
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Die
Kondensorlinse 72 ist eine Plankonvexlinse, die eine konvexe
Fläche
an ihrer Vorderseite und eine ebene Fläche an ihrer Rückseite
aufweist. Die Kondensorlinse 72 ist so angeordnet, dass
die Position ihres Brennpunktes auf der Rückseite zusammenfällt mit
dem zweiten Brennpunkt F2 der Reflexionsfläche 64a des ersten
Reflektors 64. Bei dieser Anordnung sammelt die Kondensorlinse 72 das durch
die Reflexionsfläche 64a des
ersten Reflektors 64 reflektierte Licht auf einen Punkt
nahe der optischen Achse Ax und lässt zu, dass das Licht durch sie
hindurchgeht.
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Der
Schirm 76 ist zwischen der Kondensorlinse 72 und
dem ersten Reflektor 64 vorgesehen. Der Schirm 76 ist
so ausgelegt, dass er einen Teil des durch die Reflexionsfläche 64a des
ersten Reflektors 64 reflektierten Lichtes abschirmt. Mit
anderen Worten erstreckt sich der Schirm 76 im wesentlichen
entlang einer vertikalen Ebene, die zu der optischen Achse Ax senkrecht
steht, und ist so angeordnet, dass seine Oberkante, die horizontal
verläuft
bei zwei unterschiedlichen Stufen auf der linken und rechten Seite,
den zweiten Brennpunkt F2 passiert, wie am besten in den 8 und 9 zu
erkennen. Die Kondensorlinse 72 schirmt also einen Teil
des durch die Reflexionsfläche 64a reflektierten
Lichtes ab, beseitigt das von dem Leuchteneinheit-Hauptkörper 58 emittierte,
nach oben gehende Licht und erhält
eine Abblendlichtemission, die nach unten emittiert wird bezüglich der
optischen Achse Ax.
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Wie
aus 10 ersichtlich, ist die Richtung des durch die
Reflexionsfläche 64a des
ersten Reflektors 64 reflektierten Lichtes fixiert. Jedoch
variiert die Richtung des Strahles des durch jede der Reflexionsflächen 20La und 20Ra der
Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierten Lichtes
in Abhängigkeit
von der Position der Schwenkung oder Drehung jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R.
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Genauer
gesagt weist jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R eine
durch ausgezogene Linien gezeigte Bezugsposition auf, und in diesem
Zustand verläuft
die Richtung des Lichtstrahls in der Front-Vorwärtsrichtung. Die durch die
strichpunktierten Linien gezeigte Position ist eine Schwenkposition nach
links, in der jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R sich
nach links gedreht hat, und bei der die Richtung des Lichtstrahls
diagonal nach vorne links geht. Die durch die gestrichelten Linien
gezeigte Position ist eine Schwenkposition nach rechts, in der jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R sich nach rechts
gedreht hat, und bei der die Richtung der Emission des reflektierten
Lichtes diagonal nach rechts vorne weist.
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11 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 56 aus
betrachtet, welche die Leuchteneinheit 56 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 56 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 11 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der Bezugsposition.
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Wie
aus 11 ersichtlich, ist das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P ein Lichtverteilungsmuster, das eine horizontale Abblendlinie
CL1 und eine schräge
Abblendlinie CL2 aufweist und den Fahrzeug-Fahrweg 2 vor
dem Fahrzeug breit beleuchtet. In diesem Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P befindet sich die horizontale Abblendlinie CL1 auf der Seite der
Gegenfahrbahn (die sich in 11 auf
der rechten Seite des Fahrzeugs befindet), und die schräge Abblendlinie
CL2, die von der horizontalen Abblendlinie CL1 schräg ansteigt,
befindet sich auf der Seite der vorwärtsgehenden Fahrbahn, wodurch
der Fahrer in einem entgegenkommenden Fahrzeug gegen Blendung geschützt wird und
eine gute Sicht nach vorn für
den Fahrer des Fahrzeugs sichergestellt wird.
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Das
Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P umfasst ein Grund-Lichtverteilungsmuster
P1, ein Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und ein Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet.
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Wie
in der ersten Ausführungsform
beleuchtet das Grund-Lichtverteilungsmuster P1 den gesamten Bereich
des Abblendlicht-Lichtverteilungsmusters P und wird durch das von
dem ersten Reflektor 64 reflektierte Licht gebildet. Dieses
Grund-Lichtverteilungsmuster P1 ist so ausgelegt, dass es ein linksgerichtetes
Lichtverteilungs-Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P bildet, das
eine abgestufte horizontale Abblendlinie Clo von zwei unterschiedlichen
Niveaus auf der rechten und der linken Seite aufweist. Der Abschnitt
dieser abgestuften horizontalen Abblendlinie Clo mit dem hohen Niveau
ist im wesentlichen auf das gleiche Niveau wie die Linie H-H eingestellt,
während
der Abschnitt mit dem niedrigeren Niveau auf das gleiche Niveau
eingestellt ist wie die horizontale Abblendlinie CL1, die etwas
niedriger liegt als die Linie H-H.
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Das
Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3,
das die linke heiße
Zone bildet, sind wie in der ersten Ausführungsform so ausgelegt, dass
sie eine heiße
Zone HZ bilden, die durch das von den Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte
Licht gebildet wird.
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12 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 56 aus
betrachtet, welche die Leuchteneinheit 56 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 56 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 12 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der nach links geschwenkten Position.
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Wie
aus 12 ersichtlich, werden, wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
die nach links geschwenkte Position gedreht wird, das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße
Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet, nach links verschoben bezüglich der Bezugsposition. Folglich
wird die heiße
Zone HZ zusammen mit der horizontalen Abblendlinie CL1 und der schrägen Abblendlinie
CL2 nach links verschoben. Wenn die Fahrzeugfahrbahn 2 vor
dem Fahrzeug eine nach links gekrümmte Straße ist, wird auf diese Weise
die Straßenfläche vor
dem Fahrzeug in der Fahrzeugfahrtrichtung ausreichend beleuchtet. In
der gezeigten Ausführungsform
wird der rechte Zweitreflektor 20R um einen Winkel geschwenkt
oder gedreht, der etwas größer ist
als der Winkel des linken Zweitreflektors 20L, um so das
Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone bildet, etwas mehr
nach links zu verschieben als das rechte Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße
Zone bildet, wodurch die in der Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche mit
einer breiteren heißen
Zone HZ beleuchtet wird. Folglich wird ein Überlappungsbereich zwischen
dem Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und dem Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
in der heißen
Zone HZ bildet, in einem gewissen Ausmaß kleiner im Vergleich zu dem
in 11 gezeigten Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P.
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Die
Orientierung des Lichtverteilungsmusters P1, das durch das von dem
ersten Reflektor 64 reflektierte Licht gebildet wird, wird
in dem obigen Fall nicht verschoben. Dementsprechend hält das Grund-Lichtverteilungsmuster
P1 die Fahrzeug-Frontrichtung immer breit beleuchtet.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, von der Rückseite der Leuchteneinheit 56 aus
betrachtet, welche die Leuchteneinheit 56 und das Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
P zeigt, das durch den von der Leuchteneinheit 56 nach
vorn emittierten Strahl gebildet wird. In 13 befindet
sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der nach rechts geschwenkten Position.
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Wie
aus 13 ersichtlich, werden, wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
die nach rechts geschwenkte Position gedreht wird, das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße
Zone bildet, und das Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
bildet, nach rechts verschoben bezüglich der Bezugsposition. Folglich
wird die heiße
Zone HZ zusammen mit der horizontalen Abblendlinie CL1 und der schrägen Abblendlinie
CL2 nach rechts verschoben. Wenn die Fahrzeug-Fahrbahn 2 vor
dem Fahrzeug eine nach rechts gekrümmte Straße ist, wird auf diese Weise
die Straßenfläche vor
dem Fahrzeug in der Fahr zeugfahrtrichtung ausreichend beleuchtet.
In der gezeigten Ausführungsform
wird der linke Zweitreflektor 20L um einen Winkel geschwenkt
oder gedreht, der etwas größer ist
als der Winkel des rechten Zweitreflektors 20R, um so das Lichtverteilungsmuster
P2, das die rechte heiße Zone
bildet, etwas mehr nach rechts zu verschieben als das linke Lichtverteilungsmuster
P3, das die linke heiße
Zone bildet, wodurch die in der Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche mit
einer etwas breiteren heißen
Zone HZ beleuchtet wird. Folglich wird ein Überlappungsbereich zwischen
dem Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und dem Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
in der heißen
Zone HZ bildet, kleiner im Vergleich zu dem in 12 gezeigten
Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P.
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Die
Orientierung des Lichtverteilungsmusters P1, das durch das von dem
ersten Reflektor 64 reflektierte Licht gebildet wird, wird
in dem obigen Fall nicht verschoben. Dementsprechend hält das Grund-Lichtverteilungsmuster
P1 die Fahrzeug-Frontrichtung immer breit beleuchtet.
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Wie
oben im einzelnen beschrieben, ist der Fahrzeugscheinwerfer 50 der
zweiten Ausführungsform
so konstruiert, dass die in dem Leuchtenkörper 14 untergebrachte
Leuchteneinheit 56 verwendet wird, um einen Strahl nach
vorn zu emittieren in dem Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster P,
das die heiße Zone
HZ aufweist. Die Leuchteneinheit 56 besteht aus dem Leuchteneinheit-Hauptkörper 58 und
dem Paar Zweitreflektoren 20L und 20R, die an
beiden Seiten des Hauptkörpers 58 angeordnet
sind. Ferner ist der Hauptkörper 58 an
dem Leuchtenkörper 14 gelagert,
und jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R ist
so gelagert, dass er bezüglich
des Hauptkörpers 58 in
der seitlichen Richtung schwenkt oder sich dreht. Also schafft die
Erfindung die Funktionswirkungen, wie nachfolgend beschrieben.
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Vermittels
Schwenken oder Drehen jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung (oder in der linken und rechten Richtung) bezüglich des
Leuchteneinheit-Hauptkörpers 58 ist es
möglich,
die Position der heißen
Zone HZ in der seitlichen Richtung (oder in der linken und rechten Richtung)
zu verschieben, während
das Grund-Lichtverteilungsmuster P1 beibehalten wird, das die Gesamtgestalt
des Abblendlicht-Lichtverteilungsmusters P aufweist, das zu der
Fahrzeugfrontrichtung hinweist.
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Dementsprechend
ist es durch Schwenken oder Drehen jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung bezüglich
des Leuchteneinheit-Hauptkörpers 58 entsprechend
den Fahrzeug-Fahrbedingungen möglich,
dass das durch jeden der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte Licht
die in der Fahrzeug-Fahrtrichtung vorausliegende Straßenfläche ausreichend
beleuchtet, wenn das Fahrzeug nicht nur auf einer geraden Straße fährt, sondern
auch auf einer kurvigen oder gekrümmten Straße. Da das durch den ersten
Reflektor 64 reflektierte Licht die Fahrzeugfrontrichtung
immer breit beleuchtet hält,
kann der Fahrer außerdem
vermeiden, sich unsicher zu fühlen,
wenn er auf einer gekrümmten
Straße
fährt.
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Wie
aus dem Obigen ersichtlich, schafft die Erfindung einen Fahrzeugscheinwerfer,
der in seinem Leuchtenkörper
eine Leuchteneinheit aufnimmt und einen Strahl in einem Lichtverteilungsmuster emittiert,
welches variabel ist in Reaktion auf die Fahrzeug-Fahrbedingungen.
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Außerdem schwenken
oder drehen sich in der obigen Ausführungsform die Zweitreflektoren 20L und 20R unabhängig voneinander
in der seitlichen Richtung. Dementsprechend kann das durch jeden
der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte Licht
auf jede gewünschte
Richtung eingestellt werden, was eine feiner gesteuerte Lichtverteilung
entsprechend den Fahrzeug-Fahrbedingungen zulässt.
-
Ferner
ist in der obigen Ausführungsform
die Position der Schwenkachse A jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R auf
eine senkrechte Achse eingestellt, die durch den ersten Brennpunkt
F1 des ersten Reflektors 64 hindurchgeht. Dementsprechend
neigen die Formen des Lichtverteilungsmusters P2, das die rechte
heiße
Zone bildet, und des Lichtverteilungsmusters P3, das die linke heiße Zone
bildet, die beide durch das von den Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte
Licht gebildet werden, weniger zur Deformation (und damit auch die
Form der heißen Zone
HZ), selbst wenn jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung zu schwenken veranlasst wird. Dementsprechend
kann eine angemessene Strahlsteuerung durchgeführt werden, selbst wenn das
Fahrzeug auf einer gekrümmten Straße fährt.
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Ferner
ist in der obigen Ausführungsform
jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R an dem
Hauptkörper 58 an
zwei Punkten oder an dem oberen und unteren Abschnitt jedes Zweitre flektors
gelagert. Dementsprechend schwenkt jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R in
der seitlichen Richtung, während er
an zwei Punktren in der vertikalen Richtung gelagert ist. Also wird
die Genauigkeit der Schwenkwinkelposition jedes der Zweitreflektoren 20L und 20R verbessert,
und es wird vermieden, dass die heiße Zone HZ, die durch das von
jedem der Zweitreflektoren 20L und 20R reflektierte
Licht gebildet wird, verwischt wird, was zum Beispiel durch Vibration
des Fahrzeugs verursacht würde.
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In
jeder der beiden Ausführungsformen
beleuchtet das Grund-Lichtverteilungsmuster P1, das durch das von
den ersten Reflektoren 24 und 64 reflektierte
Licht gebildet wird, den gesamten Bereich des Abblendlicht-Lichtverteilungsmusters
P. Also weist das Grund-Lichtverteilungsmuster P1 der ersten Ausführungsform
an seinem oberen Endabschnitt die horizontale Abblendlinie und die schräge Abblendlinie
auf, und das Grund-Lichtverteilungsmuster
P1 der zweiten Ausführungsform
weist an seinem oberen Endabschnitt die abgestufte horizontale Abblendlinie
auf. Nichtsdestoweniger ist es möglich,
zusätzlich
zu diesen Lichtverteilungsmustern ein Lichtverteilungsmuster anzuwenden,
das nur eine horizontale Abblendlinie an seinem oberen Endabschnitt
aufweist oder an seinem oberen Endabschnitt überhaupt keine Abblendlinien
aufweist.
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In
den Fahrzeugscheinwerfern 10 und 50 gemäß den obigen
Ausführungsformen
schwenkt oder dreht sich jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R entsprechend
den Fahrbedingungen des Fahrzeugs. Diese Steuerung der Schwenkung
kann zum Beispiel ausgeführt
werden entsprechend der Gestalt der Fahrzeug-Fahrbahn vor dem Fahrzeug,
der Fahrzeuggeschwindigkeit oder anderen Faktoren. In solch einer
Steuerung ist es möglich,
die Gestalt der Fahrzeug-Fahrbahn zu erkennen, zum Beispiel auf der
Basis von Aufzeichnungsdaten, die von einer Navigationseinrichtung
angeboten werden, Bilddaten, die die Fahrzeug-Fahrbahn vor einem Fahrzeug durch von
einer CCD-Kamera eingefangene Daten wiedergeben, eines Lenkwinkels
oder anderer Daten.
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Spezifische
Beispiele für
die Schwenksteuerung entsprechend der Gestalt der Fahrzeug-Fahrbahn vor dem
Fahrzeug sind wie oben beschrieben. In der Erfindung wird jeder
der Zweitreflektoren 20L und 20R so gesteuert,
dass er unabhängig
voneinander schwenkt. Dementsprechend kann der Schwenkwinkel der
Zweitreflektoren 20L und 20R verschieden voneinander
eingestellt werden für
eine nach links gekrümmte
Straße
und für
eine nach rechts gekrümmte
Straße.
Dies stellt eine noch angemessenere Strahlemission sicher, wenn
das Fahrzeug auf einer gekrümmten
Straße
fährt.
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Die
Schwenksteuerung entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit kann zum
Beispiel folgendermaßen
erzielt werden: In einem niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeitsbereich
wird eine breitere heiße
Zone Hz beleuchtet, um so die Fahrzeug-Fahrbahn vor dem Fahrzeug
breit zu beleuchten, wogegen, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit zunimmt, die
Breite der Zone HZ enger gemacht wird, um so den Bereich nahe dem
Ellbogenpunkt E mit einer größeren Lichtintensität zu beleuchten,
wodurch die Fernsicht verbessert wird. Mehr im einzelnen kann in diesem
Fall die Schwenksteuerung erzielt werden, indem jeder der Zweitreflektoren 20L und 20R mit
zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit allmählich näher zu der optischen Achse
Ax geschwenkt wird, womit der Überlappungsbereich
zwischen dem Lichtverteilungsmuster P2, das die rechte heiße Zone
bildet, und dem Lichtverteilungsmuster P3, das die linke heiße Zone
in der heißen
Zone HZ bildet, erweitert wird.