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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Sitzanordnung und eine verstellbare
Kopfstützenanordnung.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
wenigstens einer Ausführungsform
wird eine Sitzanordnung geschaffen. Die Sitzanordnung enthält eine
Sitzlehne, eine Tragestütze,
die an der Sitzlehne angeordnet ist, sowie eine Kopfstütze. Die Kopfstütze weist
einen vorderen Abschnitt zum Stützen
des Kopfes eines Sitzenden auf. Der vordere Abschnitt ist so ausgeführt, dass
er sich zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position
bewegt, die sich von der ersten Position unterscheidet. Die Kopfstütze ist
an dem Stützträger drehbar
so angeordnet, dass sich die Kopfstütze unabhängig von der Bewegung des vorderen
Abschnitts drehen kann.
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In
wenigstens einer weiteren Ausführungsform
wird eine Sitzanordnung geschaffen. Die Sitzanordnung enthält eine
Sitzlehne und eine Kopfstützenanordnung.
Die Kopfstützenanordnung
enthält eine
Kopfstütze,
einen Stützträger, einen
Teilrahmen, ein Schwenkelement und eine Stützverbindung. Der Stützträger ist
an der Sitzlehne angeordnet. Der Teilrahmen ist drehbar an dem Stützträger angeordnet. Das
Schwenkelement kann in Bezug auf den Teilrahmen bewegt werden und
ist so ausgeführt,
dass es mit der Kopfstütze
in Eingriff kommt. Die Stützverbindung
ist drehbar an dem Teilrahmen angeordnet und beweglich mit dem Schwenkelement
verbunden. Bewegung des Schwenkelementes in Bezug auf den Teilrahmen
geschieht unabhängig
von der Drehung des Teilrahmens in Bezug auf den Stützträger.
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In
wenigstens einer anderen Ausführungsform
wird eine Sitzanordnung geschaffen. Die Sitzanordnung enthält eine
Sitzlehne und eine Kopfstützenanordnung.
Die Kopfstützenanordnung
enthält eine
Kopfstütze
mit einem vorderen Abschnitt, der den Kopf eines Sitzenden stützt, einen
Stützträger, einen
Teilrahmen, einen Stützrahmen
und ein Schwenkelement. Der Stützträger ist
an der Sitzlehne angeordnet. Der Teilrahmen ist drehbar an dem Stützträger angeordnet.
Der Stützrahmen
ist an dem Teilrahmen angeordnet. Das Schwenkelement ist beweglich
an dem Stützrahmen
angeordnet und so ausgeführt,
dass es mit dem vorderen Abschnitt in Eingriff ist. Bewegung des
Schwenkelementes in Bezug auf den Stützrahmen geschieht unabhängig von
Drehung des Teilrahmens in Bezug auf den Stützträger.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Perspektivansicht einer Sitzanordnung.
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2a und 2b sind
eine Perspektivansicht und eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer
Kopfstützenanordnung,
die in einer eingeschobenen Position angeordnet ist.
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3a und 3b sind
eine Perspektivansicht und eine Seitenansicht der Kopfstützenanordnung,
die in einer ausgezogenen Position angeordnet ist.
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4 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Abschnitts der Kopfstützenanordnung,
die in der eingeschobenen Position angeordnet ist.
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5 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Abschnitts der Kopfstützenanordnung,
die in der ausgezogenen Position angeordnet ist.
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6 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Abschnitts der Kopfstützenanordnung,
die in der eingeschobenen Position angeordnet und von einem Stützträger weg
geneigt ist.
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7 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Abschnitts der Kopfstützenanordnung,
die ein Arretierungs-Teilsystem zeigt.
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8 und 9 sind
vergrößerte Perspektivansichten
eines Abschnitts des Arretierungs-Teilsystems.
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10 ist
eine perspektivische Teilansicht einer zweiten Ausführungsform
einer Kopfstützenanordnung.
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11 ist
eine perspektivische Teilansicht einer dritten Ausführungsform
einer Kopfstützenanordnung.
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12 ist
eine Teilansicht einer vierten Ausführungsform einer Kopfstützenanordnung
von vorn.
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13 ist
eine perspektivische Teilansicht der vierten Ausführungsform
der Kopfstützenanordnung.
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Ausführliche Beschreibung
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Es
folgt eine ausführliche
Offenbarung von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, jedoch versteht sich, dass die offenbarten
Ausführungsformen
lediglich beispielhaft für
die Erfindung sind, die in verschiedenen alternativen Formen ausgeführt werden
kann. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht, einige Strukturen
können
vergrößert oder
verkleinert sein, um Details bestimmter Komponenten zu zeigen. Daher
sind die hier offenbarten spezifischen strukturellen und funktionellen
Details nicht als einschränkend
zu betrachten, sondern lediglich als eine veranschaulichende Basis
für die
Patentansprüche
und/oder als eine veranschaulichende Basis, anhand derer dem Fachmann
vermittelt wird, wie die vorliegende Erfindung auf verschiedene
Weise angewendet werden kann.
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In 1 ist
eine beispielhafte Sitzanordnung 10 dargestellt. Die Sitzanordnung 10 kann
zum Einsatz in einen Fahrzeug, wie beispielsweise einem Kraftfahrzeug,
z. B. einem PKW oder LKW, ausgeführt
sein.
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Die
Sitzanordnung 10 kann eine Sitzfläche 12 und eine Sitzlehne 14 enthalten.
Die Sitzfläche 12 kann
so ausgeführt
sein, dass sie an einer Tragefläche,
wie beispielsweise einer Bodenwanne eines Fahrzeugs, angebracht
ist. Die Sitzlehne 14 kann schwenkbar an dem Sitzunterteil 12 angeordnet
sein und kann eine Kopfstützenanordnung 16 enthalten.
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Die
Kopfstützenanordnung 16 kann,
wie unter Bezugnahme auf 2a und 2b zu
sehen ist, eine Kopfstütze 20 und
einen oder mehrere Stützträger 22 enthalten.
Die Kopfstütze 20 kann
beweglich an den Stützträgern 22 angeordnet
sein, wie dies weiter unten ausführlicher
beschrieben wird. Die Stützträger 22 können an
der Sitzlehne 14 angeordnet sein und können aus jedem beliebigen geeigneten
Material bzw. Materialien bestehen, so beispielsweise einem Metall
oder einer Metalllegierung. Die Stützträger 22 können einen
unteren Abschnitt 24 und einen oberen Abschnitt 26 enthalten.
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Der
untere Abschnitt 24 kann als eine oder mehrere Röhren ausgeführt sein
und kann in einer oder mehreren Ausführungsformen im Allgemeinen linear
sein. Der untere Abschnitt 24 kann sich durch das obere
Ende der Sitzlehne 14 hindurch erstrecken. Des Weiteren
kann der untere Abschnitt 24 an einem strukturellen Rahmen
der Sitzlehne 14 fest so angebracht sein, dass sich die
Stützträger 22 in
Bezug auf die Sitzlehne 14 nicht bewegen.
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Als
Alternative dazu kann sich der untere Abschnitt 24 in einer
oder mehreren Ausführungsformen
in Bezug auf die Sitzlehne 14 bewegen. Der untere Abschnitt 24 kann
beispielsweise in einer Führungshülse angeordnet
sein, die an dem Rahmen der Sitzlehne 14 angeordnet ist.
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Der
obere Abschnitt 26 kann koaxial zu dem unteren Abschnitt 24 angeordnet
sein oder auch nicht. Des Weiteren kann der obere Abschnitt 26 im Allgemeinen
U-förmig
sein, so dass sich der obere Abschnitt 26 zwischen einer
Vielzahl unterer Abschnitte 24 erstreckt oder sie verbindet,
wie dies am besten in 4 dargestellt ist. In wenigstens
einer Ausführungsform
kann sich der obere Abschnitt 26 in einem Winkel von dem
unteren Abschnitt 24 aus erstrecken, so beispielsweise
wie in 2b gezeigt, in einem stumpfen
Winkel. Des Weiteren kann der obere Abschnitt 26 wenigstens
eines Stützträgers 22 in einer
oder mehreren Ausführungsformen
eine Vielzahl von Einkerbungen 28 enthalten. Die Einkerbungen 28,
die am besten in 7 dargestellt sind, können voneinander
beabstandet sein und können
vorgegebene Positionen bilden, an denen die Kopfstütze 20 entlang
der Stützträger 22 positioniert
werden kann.
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Die
Kopfstütze 20 kann
so konfiguriert sein, dass sie den Kopf eines auf der Sitzanordnung 10 Sitzenden
stützt.
Die Kopfstütze 20 kann
einen vorderen Abschnitt 30 und einen hinteren Abschnitt 32 enthalten.
Der Abschnitt 30 kann, wie weiter unten ausführlicher
erläutert,
in Bezug auf den hinteren Abschnitt 32 beweglich sein.
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Der
vordere Abschnitt 30 kann dem Kopf eines Sitzenden zugewandt
sein. In wenigstens einer Ausführungsform
kann der vordere Abschnitt 30 eine Öffnung 40 haben, die
dem hinteren Abschnitt 32 zugewandt ist und ihn wenigstens
teilweise aufnimmt. Der vordere Abschnitt 30 kann einen
Bezug 42 enthalten, der seine sichtbare Außenfläche abdeckt.
Der Bezug 42 kann aus jedem beliebigen geeigneten Material
bzw. Materialien bestehen, so beispielsweise einem Gewebe, Vinyl,
Leder oder dergleichen. Der Bezug 42 kann ein Polster 44 abdecken,
das wenigstens unter einem Teil des Bezugs 42 angeordnet
sein kann. Der Bezug 42 kann sich über den vorderen und den hinteren
Abschnitt 30, 32 erstrecken, um ein einheitlicheres äußeres Erscheinungsbild
als in 1 zu bieten.
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Der
vordere Abschnitt 30 kann des Weiteren eine Eingabeeinrichtung,
wie beispielsweise einen Knopf 46, enthalten. In der in 2a und 2b gezeigten
Ausführungsform
erstreckt sich der Knopf 46 wenigstens teilweise durch
ein Loch in einer Seite des vorderen Abschnitts 30 hindurch.
Eine Einfassung 48 kann vorhanden sein, die sich wenigstens teilwei se
um den Knopf 46 herum erstreckt, um Anbringung zu erleichtern
und dazu beizutragen, ein gewünschtes äußeres Erscheinungsbild
herzustellen. Der Knopf 46 kann Teil eines Arretierungs-Teilsystems
sein, das weiter unten ausführlicher
beschrieben wird.
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Der
hintere Abschnitt 32 kann, wie unter Bezugnahme auf 3a und 3b zu
sehen ist, eine äußere Schale
bzw. Abdeckung 50 enthalten, die wenigstens einen Abschnitt
seiner sichtbaren Außenfläche abdeckt
und wenigstens teilweise eine Öffnung bildet,
die dem vorderen Abschnitt 30 zugewandt ist.
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Bewegung
des vorderen Abschnitts 30 in Bezug auf den hinteren Abschnitt 32 wird
beim Vergleich von 2a und 2b mit 3a und 3b verdeutlicht.
Der vordere Abschnitt 30 kann sich auf wenigstens zweierlei
verschiedene Weise bewegen. Zunächst
kann sich der vordere Abschnitt 30 im Wesentlichen linear
auf den hinteren Abschnitt 32 zu und von ihm weg bewegen,
wie dies am besten in 2b und 3b gezeigt
ist und durch den horizontalen geradlinigen Pfeil in 3b dargestellt
ist. Zweitens kann sich der vordere Abschnitt 30 biegen oder
zusammenklappen, wenn er auf den hinteren Abschnitt 32 zu
oder von ihm wegbewegt wird. Die Querseiten des vorderen Abschnitts 30 können sich beispielsweise
winklig bewegen, so z. B. durch Biegen oder Klappen nach vorn und
nach innen auf die Mitte des vorderen Abschnitts 30 zu,
wie dies die gekrümmten
Pfeillinien in 3a dargestellt ist. In wenigstens
einer Ausführungsform
kann wenigstens ein Abschnitt der Vorderseite des vorderen Abschnitts 30 in
der eingeschobenen Position im Allgemeinen plan sein und kann in
der ausgefahrenen Position gekrümmt
oder stärker
U-förmig
werden. Der vordere Abschnitt 30 kann sich gleichzeitig
von dem hinteren Abschnitt 32 wegbewegen und winklig ausklappen, wie
dies weiter ausführlicher
beschrieben wird.
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Innere
Bauteile der Kopfstützenanordnung 16 sind
in 4 und 5 detaillierter dargestellt.
Innere Bauteile, die im Inneren der Kopfstütze 20 verborgen sein
können,
können
einen Teilrahmen 60, einen Stützrahmen 62, ein Schwenkelement 64,
eine Stützverbindung 66 und
ein Arretierungs-Teilsystem 68 einschließen.
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Der
Teilrahmen 60 kann beweglich an dem Stützträger 22 angeordnet
sein. Der Teilrahmen 60 kann beispielsweise an dem oberen
Abschnitt 26 so angeordnet sein, dass sich der Teilrahmen 60 in
Bezug auf den Stützträger 22 drehen
kann. In der in 4 gezeigten Ausführungsform
ist ein Reibelement 60 vorhanden, das den Teilrahmen 60 mit
dem Stützträger 22 koppelt.
Das Reibelement 70 kann sich um den oberen Abschnitt 26 herum
erstrecken und ermöglichen,
dass der Teilrahmen 60 um eine Drehachse 72 herum
geneigt oder ge dreht wird. Das Reibelement 70 kann im Allgemeinen
den Teilrahmen 60 in einem gewünschten Winkel in Bezug auf den
Stützträger 22 halten,
solange keine ausreichende Kraft ausgeübt wird, um die Kopfstütze 20 und
den Teilrahmen 60 auf den Stützträger 22 zu oder von
ihm weg zu bewegen. Das Reibelement 60 kann auf jede beliebige
geeignete Weise mit dem Teilrahmen 60 gekoppelt sein, so
beispielsweise mit einem Befestigungselement 74. Des Weiteren
kann sich wenigstens ein freies Ende des Reibelementes 70 durch
einen Schlitz in dem Teilrahmen 60 hindurch erstrecken,
um Ausrichtung und Anbringung zu erleichtern.
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Der
Teilrahmen 60 kann einen ersten und einen zweiten Seitenabschnitt 80, 82 enthalten.
Der erste und der zweite Seitenabschnitt 80, 82 können an
einander gegenüberliegenden
Enden bzw. Seiten des Teilrahmens 60 angeordnet sein. Der
erste und der zweite Seitenabschnitt 80, 82 können so
ausgeführt
sein, dass sie mit wenigstens einer Seite bzw. Fläche des
Stützträgers 22 in
Kontakt kommen. Der erste und/oder der zweite Seitenabschnitt 80, 82 können mit
einer Vorderseite des Stützträgers 22 in
Kontakt kommen, um Drehung des Teilrahmens 60 über einen
vorgegebenen Winkel bzw. eine vorgegebene Position hinaus zu ändern. Des
Weiteren können
sich der erste und der zweite Seitenabschnitt 80, 82 wenigstens
teilweise um den Stützträger 22 herum
erstrecken. Ein Abschnitt des ersten und/oder des zweiten Seitenabschnitts 80, 82 beispielsweise
kann, von oben gesehen, einen im Allgemeinen L-förmigen oder U-förmigen Querschnitt
haben. Der erste und/oder der zweite Seitenabschnitt 80, 82 können dazu
beitragen, Quer- bzw. Seitwärtsbewegung
des Teilrahmens 60 in Bezug auf den Stützträger 22 zu verhindern.
Des Weiteren kann der Teilrahmen 60 Anbringung wenigstens
eines Abschnitts des Arretierungs-Teilsystems 68 ermöglichen,
wie dies weiter unten ausführlicher
beschrieben wird.
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Der
Teilrahmen 60 kann des Weiteren einen Mittelabschnitt 84 enthalten,
der sich zwischen dem ersten und dem zweiten Seitenabschnitt 80, 82 erstreckt.
Der Mittelabschnitt 84 kann von dem Abschnitt des Teilrahmens 60 beabstandet
sein, der das Reibelement 70 aufnimmt.
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Neigungs-
oder Drehbewegung des Teilrahmens 60 und der Kopfstütze 20 wird
am besten durch Vergleich von 4 und 6 ersichtlich. 4 stellt
die Kopfstützenanordnung 16 wie
in 2a und 2b in
der eingeschobenen Position dar. Des Weiteren stellt 4 die
Kopfstützenanordnung 16 in einer
vorgeneigten Position dar, in der der Teilrahmen 60 mit
dem Stützträger 22 in
Kontakt kommen kann und im Allgemeinen auf den oberen Abschnitt 32 ausgerichtet
und/oder parallel zu ihm sein kann. Die Kopfstützenanordnung 60 ist
in 6 in einer beispielhaften gedrehten bzw. geneigten
Position dargestellt, in der der Teilrahmen 60 so um die
Drehachse 72 herum gedreht ist, dass wenigstens ein Abschnitt des
Teilrahmens 60 und die Kopfstütze 20 von dem Stützträger 22 weg
bewegt ist. Neigungs- oder Drehbewegung können unabhängig von vertikaler Bewegung
der Kopfstützenanordnung 16,
in der sich die Kopfstütze
auf die Sitzlehne 14 zu oder von ihr weg bewegen kann,
und/oder dem linearen oder winkligen Klappen des vorderen Abschnitts 30,
wie es weiter unten ausführlicher
beschrieben wird, oder in Verbindung damit ausgeführt werden.
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In 4–6 ist
ein beispielhafter Stützrahmen 62 dargestellt.
Der Stützrahmen 62 kann
an dem Teilrahmen 60 angeordnet oder integral damit ausgebildet
sein. Der Stützrahmen 62 kann
aus jedem beliebigen geeigneten Material, wie beispielsweise einem
Metall, wie z. B. einer Aluminiumlegierung oder einem Polymermaterial,
bestehen. Des Weiteren kann die äußere Abdeckung 50 an
dem Stützrahmen 62 angebracht
sein. Der Stützrahmen 62 kann
jede beliebige geeignete Form haben. In der dargestellten Ausführungsform
enthält
der Stützrahmen 62 eine
Rückwand 60 und
eine oder mehrere Gruppe/n von Anbringungsarmen 92.
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Die
Rückwand 90 kann
sich im Allgemeinen an der Rückseite
des hinteren Abschnitts 32 entlang erstrecken. Die Rückwand 90 kann
sich zwischen der äußeren Abdeckung 50 und
den Stützträgern 22 erstrecken.
Das untere Ende der Rückwand 90 kann
in einer oder mehreren Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen hinter dem Teilrahmen 60 angeordnet
sein. Eine oder mehrere Öffnungen
können
in der Rückwand 90 vorhanden
sein, um Gewicht und Materialkosten zu verringern.
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Eine
oder mehrer Gruppe/n von Anbringungsarmen 92 kann/können vorhanden
sein und kann/können
dazu beitragen, den Stützrahmen 62 mit
dem Teilrahmen 60 zu koppeln. In der dargestellten Ausführungsform
sind zwei Gruppen von Anbringungsarmen 92 vorhanden, die
sich von der Rückwand 90 auf
den vorderen Abschnitt 30 zu erstrecken. Jede Gruppe 92 kann
einen oder mehrere Arme enthalten. Jede Gruppe kann beispielsweise einen
oberen Arm 94 und einen unteren Arm 96 enthalten.
Der obere und der untere Arm 94, 96 können voneinander
beabstandet sein und können
sich im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken. Der Mittelabschnitt 74 kann
in einer oder mehreren Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung zwischen den Gruppen von Anbringungsarmen 92 angeordnet
sein. Der obere und der untere Arm 94, 96 können Anbringung
des Stützrahmens 92 erleichtern,
indem sie den Teilrahmen 60 ergreifen. Zusätzlich oder
als Alternative dazu kann/können
der obere Arm 92 und/oder der untere Arm 96 mit
einem oder mehreren Be festigungselement/en verbunden sein und/oder
Eingriffs- oder Anbringungsstrukturen enthalten, die dazu beitragen,
den Stützrahmen 62 mit dem
Teilrahmen 60 zu koppeln.
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Der
obere und der untere Arm 94, 96 können jeweils
vordere Enden haben, die einen Schlitz 98 enthalten. Die
Schlitze 98 in dem oberen und dem unteren Arm 94, 96 können gleich
ausgebildet und aufeinander ausgerichtet sein. Des Weiteren können die
Schlitze 98 eine längliche
Form haben, so dass sich die Schlitze 98 an einem vorderen
Rand des oberen und des unteren Arms 94, 96 entlang
erstrecken. Eine Buchse 100 kann mit einem oder mehreren
Schlitz/en verbunden sein, um eine Auflagefläche zu bilden, wie dies am
besten in 8 gezeigt ist. Die Buchse 100 kann
eine Öffnung
enthalten, die eine ähnliche
Form hat wie ein dazugehöriger
Schlitz 98.
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Ein
oder mehrere Arm/e können
eine Gruppe von Zähnen 102 enthalten,
wie dies am besten in 8 und 9 gezeigt
ist. In der dargestellten Ausführungsform
haben die oberen Arme 94 jeweils eine Gruppe von Zähnen 102.
Die Gruppe von Zähnen 102 kann
mit dem Arretierungs-Teilsystem 68 zusammenwirken, so dass
der vordere Abschnitt 30 in vorgegebenen separaten Positionen
fixiert werden kann.
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Wie
unter Bezugnahme auf 4–6 zu sehen
ist, kann/können
ein oder mehrere Schwenkelement/e 64 vorhanden sein, das/die
Winkelbewegung des vorderen Abschnitts 30 ermöglicht/ermöglichen.
In der dargestellten Ausführungsform
sind zwei Schwenkelemente 64 vorhanden. Die Schwenkelemente 64 können Strukturen 104,
wie beispielsweise Vorsprünge,
enthalten, die mit dem vorderen Abschnitt 30 in Eingriff
kommen können.
Des Weiteren können
die Schwenkelemente 64 eine oder mehrere Anbringungsstruktur/en
enthalten, so beispielsweise eine erste Anbringungsstruktur 106 und
eine zweite Anbringungsstruktur 108. Die erste und die
zweite Anbringungsstruktur 106, 108 können voneinander beabstandet
sein und können
eine erste bzw. zweite Öffnung
enthalten. Die erste und die zweite Öffnung können koaxial angeordnet sein
und können
einen Schwenkbolzen 110 aufnehmen.
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Die
Stützverbindung 66 kann
vorhanden sein, um Bewegung eines dazugehörigen Schwenkelementes 64 zu
stützen
und/oder zu kontrollieren. Die Stützverbindung 66 kann
drehbar an dem Teilrahmen 60 angeordnet sein. Eine Stützverbindung 66 kann
beispielsweise so in dem Teilrahmen 60 aufgenommen sein,
dass Drehbewegung ermöglicht
wird, so beispielsweise mit einem Bolzen. Des Weiteren kann die
Stützverbindung 66 ein
zweites Loch enthalten, das im Allgemeinen an einem Ende der Stützverbindung 66 gegenüber dem
ersten Loch angeordnet ist und den Schwenkbolzen 110 aufnimmt.
In wenigstens einer Ausführungsform
kann das zweite Ende der Stützverbindung 66 zwischen
der ersten und der zweiten Anbringungsstruktur 106, 108 angeordnet sein.
Des Weiteren kann die Stützverbindung 66 mit den
Stützarmen 62 in
Verbindung kommen, um Kraft zwischen dem Schwenkelement 64 und
den Stützarmen 62 zu übertragen
und zu synchronisieren.
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Der
Schwenkbolzen 110 kann den Tragerahmen 62, das
Schwenkelement 64 und die Stützverbindung 66 koppeln.
Der Schwenkbolzen 110 kann sich beispielsweise in die Schlitze 98 in
dem oberen und dem unteren Arm 94, 96 hinein erstrecken.
Die Schlitze 98 können
dazu betragen, Bewegung des Schwenkbolzens 110 einzuschränken und
zu führen. Der
Schwenkbolzen 110 kann beispielsweise so in dem Schlitz 98 gleiten,
dass der Schwenkbolzen 110 nahe an einem ersten Ende des
ersten Schlitzes 98, der sich in der Nähe der Mitte der Kopfstützenordnung 16 befindet,
oder daran angeordnet sein, wenn diese sich in der in 4 gezeigten
eingeschobenen Position befindet. In der in 5 gezeigten
ausgezogenen Position kann der Schwenkbolzen 110 in der Nähe eines
zweiten Endes des Schlitzes 98 angeordnet sein, der gegenüber dem
ersten Ende angeordnet ist.
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Hauptsächlich in 7–9 ist
eine Ausführungsform
eines Arretierungs-Teilsystems 86 dargestellt, das vorhanden
sein kann, um Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 zu
ermöglichen
bzw. zu verhindern. Das heißt,
das Arretierungs-Teilsystem 68 kann sich zwischen einer
arretierten Position, in der Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 verhindert
wird, und einer entarretierten Position bewegen, in der Bewegung
der Kopfstützenanordnung 16 in
einer oder mehreren Richtungen möglich
ist. In wenigstens einer Ausführungsform
enthält
das Arretierungs-Teilsystem 68 ein oder mehrere Kopplungselement/e,
wie beispielsweise ein erstes Kopplungselement 120, ein
zweites Kopplungselement 122 und ein drittes Kopplungselement 124.
Als Alternative dazu kann das Arretierungs-Teilsystem 68 mit
einer anderen mechanischen Verbindung versehen sein, so beispielsweise
mit einem oder mehreren Seilen, oder mit einem elektrischen oder
elektromechanischen Betätigungselement.
Es kann beispielsweise eine elektrische Maschine, wie z. B. ein
Motor oder ein Elektromagnet, vorhanden sein, die arretiert oder eine
Arretierung betätigt,
um Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 zuzulassen
oder zu verhindern.
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Das
erste Kopplungselement 120 kann beweglich an einem Abschnitt
der Kopfstützenanordnung 16,
wie beispielsweise dem Teilrahmen 60, angeordnet sein.
Des Weiteren kann das erste Kopplungselement 120 mit dem
Knopf 46 in Eingriff kommen oder gekoppelt sein. Das erste
Kopplungselement 120 kann beispielsweise an dem Knopf 46 und dem
Teilrah men 60 auf jede beliebige geeignete Weise befestigt
sein, so beispielsweise mit einem Befestigungselement oder durch
Einrasten in einem Schlitz in dem Knopf 46. Das erste Kopplungselement 120 kann
jede beliebige geeignete Form haben. Das erste Kopplungselement 120 kann
beispielsweise als ein Draht vorhanden sein, der in einer oder mehreren Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung in einer im Allgemeinen rechteckigen
Form ausgebildet ist.
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Das
zweite Kopplungselement 122 kann beweglich mit dem ersten
Kopplungselement 120 verbunden sein. Des Weiteren kann
das zweite Kopplungselement 122 so eingerichtet sein, dass
es Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 zulässt oder verhindert.
Das zweite Kopplungselement 122 kann beispielsweise einen
Stützträger-Eingriffsabschnitt 130 enthalten,
der Bewegung an den Stützträgern 22 entlang
verhindert, wenn er mit einer Stützträger-Einkerbung 28 in
Eingriff ist, und Bewegung an den Stützträgern 22 zulässt, wenn
er nicht mit einer Einkerbung 28 in Eingriff ist. Der Stützträger-Eingriffsabschnitt 130 kann
zwischen einem ersten Ende 132 und einem zweiten Ende 134 des
zweiten Kopplungselementes 122 angeordnet sein, das dem
ersten Ende 132 gegenüber
angeordnet ist. Das erste Ende 132 kann so ausgeführt sein,
dass es mit dem ersten Kopplungselement 120 in Eingriff
kommt. Das zweite Ende 134 kann so ausgeführt sein,
dass es mit dem dritten Kopplungselement 124 in Eingriff kommt.
Das zweite Kopplungselement 122 kann sich von ersten Kopplungselement 120 auf
den Mittelabschnitt 74 des Teilrahmens 60 zu erstrecken.
In wenigstens einer Ausführungsform
kann das zweite Ende 134 in einem Winkel relativ zu einem
angrenzenden Abschnitt des zweiten Kopplungselementes 122 angeordnet
sein. In 7 ist das zweite Ende 134 in
einem Winkel angeordnet, der sich auf den Teilrahmen 60 zu
nach unten erstrecken kann.
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Das
zweite Kopplungselement 122 kann an der Kopfstützenanordnung 16 auf
beliebige geeignete Weise angeordnet sein. Beispielsweise kann ein Befestigungselement 136 vorhanden
sein, das das zweite Kopplungselement 122 mit dem Teilrahmen 60 koppelt.
Das Befestigungselement 136 kann als eine Klammer vorhanden
sein und kann zulassen, dass das zweite Kopplungselement 122 an
dem Befestigungselement 136 entlang oder in ihm gleitet. Des
Weiteren kann das zweite Kopplungselement 122 mit einem
Teil des Teilrahmens 60 in Eingriff kommen oder von ihm
aufgenommen werden, um beim Führen
seiner Bewegung unterstützend
zu wirken.
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Das
dritte Kopplungselement 124 kann beweglich mit dem zweiten
Kopplungselement 122 verbunden sein. Des Weiteren kann
das dritte Kopplungselement 124 so eingerichtet sein, dass
es Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 zulässt oder verhindert.
Beispielsweise kann das dritte Kopplungselement 124 einen
oder mehrere Zahneingriffsabschnitte 40 enthalten, die
Bewegung des vorderen Abschnitts 30 verhindern, wenn sie
mit einem Element der Gruppe von Zähnen 102 in Eingriff
kommen, wie dies in 8 gezeigt ist. Weiterhin kann
Bewegung des vorderen Abschnitts 30 ermöglicht werden, wenn das dritte
Kopplungselement 124 von einem Element der Gruppe von Zähnen 102 gelöst wird,
wie dies in 9 gezeigt ist.
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Das
dritte Kopplungselement 124 kann jede beliebige geeignete
Form haben. In der in 7–9 gezeigten
Ausführungsform
ist das dritte Kopplungselement 124 im Allgemeinen wie
ein Dreiecklenker geformt und hat einen Eingriffsabschnitt 142,
der so aufgebaut ist, dass er mit dem zweiten Kopplungselement 122 in
Eingriff kommt. Der Eingriffsabschnitt 142 kann von einem
oder mehreren Schlitzen in dem Teilrahmen 60 aufgenommen werden
oder sich durch sie hindurch erstrecken, um dazu beizutragen, das
dritte Kopplungselement 124 zu positionieren. Das dritte
Kopplungselement 124 kann im Allgemeinen symmetrisch um
den Eingriffsabschnitt 142 herum angeordnet sein oder kann schwenkbar
an einem Abschnitt der Kopfstützenanordnung 16,
wie beispielsweise dem Teilrahmen 60, angebracht sein.
Das dritte Kopplungselement 124 kann beispielsweise in
einem oder mehren Schlitze schwenkbar angeordnet sein oder darin
einrasten.
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Eine
Feder 144 kann vorhanden sein, die eine Spannkraft auf
das dritte Kopplungselement 124 ausübt. Die Feder 144 kann
jede beliebige geeignete Form haben. In 7–9 kann
die Feder 144 an dem Teilrahmen 60 angeordnet
sein und das dritte Kopplungselement 124 auf die Gruppe
von Zähnen 102 zu
spannen.
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Betätigung der
Kopfstützenanordnung 16 gemäß wenigstens
einer Ausführungsform
lässt sich wie
folgt beschreiben. Um Bewegung der Kopfstützenanordnung 16 zu
ermöglichen,
kann der Knopf 46 betätigt
werden. Betätigung
des Knopfes 46 kann Kraft auf erste Kopplungselement 120 ausüben und das
erste Kopplungselement 120 auf das zweite Kopplungselement 122 zu
bewegen. Betätigung
des zweiten Kopplungselementes 122 kann den Stützträger-Eingriffsabschnitt 130 von
dem Stützträger 22 lösen, um
vertikale Bewegung zu ermöglichen.
Des Weiteren kann Betätigung
des zweiten Kopplungselementes 122 das zweite Ende 134 auf
das dritte Kopplungselement 124 zu bewegen, um Kraft auf Eingriffsabschnitt 142 auszuüben. Das
dritte Kopplungselement 124 löst sich von der Gruppe von
Zähnen 102,
wenn die Kraft ausreicht, um die Spannkraft der Feder 144 zu überwinden.
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Der
vordere Abschnitt 30 kann sich dann von dem hinteren Abschnitt 32 wegbewegen,
wobei dies, wie bereits erläutert,
lineare und Winkelbewegung einschließen kann.
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Die
Kopfstützenanordnung 16 kann
sich gleichzeitig in mehrere Richtungen bewegen, wenn sich das Arretierungs-Teilsystem 68 in
der entarretierten Position befindet. Eine derartige Bewegung kann
in Reaktion auf Kraft stattfinden, die durch einen Sitzenden ausgeübt wird.
Wahlweise kann Bewegung durch ein Betätigungselement unterstützt werden
oder in Reaktion auf Kraft erfolgen, die durch dieses ausgeübt wird,
so beispielsweise durch ein elektrisches oder elektromechanisches
Betätigungselement,
wie beispielsweise einen Motor, einen Elektromagneten, eine Feder,
ein Gestänge
oder dergleichen.
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Bewegung
der Kopfstützenanordnung 16 kann
deaktiviert werden, wenn sich das Arretier-Teilsystem 68 in der arretierten
Position befindet. Beispielsweise kann die Feder 144 das
dritte Kopplungselement 124 mit der Gruppe von Zähnen 102 in
Eingriff spannen, das dritte Kopplungselement 124 an das
zweite Kopplungselement 122 spannen, um das zweite Kopplungselement 122 in
Richtung des Stützträgers 22 zu
betätigen,
und das zweite Kopplungselement 122 auf das erste Kopplungselement 120 zu spannen,
um den Knopf 46 und das Arretier-Teilsystem 68 an
die arretierte Position zurückzuführen, wenn
keine ausreichende entgegenwirkende Kraft erzeugt wird.
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In 10 ist
eine zweite Ausführungsform einer
Kopfstützenanordnung
dargestellt. In dieser Ausführungsform
kann die Kopfstützenanordnung elektrisch
betätigt
werden.
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Es
kann ein Betätigungselement 150 vorhanden
sein, das eingesetzt werden kann, um ein oder mehrere Bauteil/e
der Kopfstützenanordnung
zu betätigen.
Das Betätigungselement 150 kann
an jeder beliebigen geeigneten Position angeordnet sein. Das Betätigungselement 150 kann
beispielsweise an dem Teilrahmen 60 oder dem Stützrahmen 62 angebracht sein.
In wenigstens einer Ausführungsform
kann das Betätigungselement 150 eine
elektrische Maschine, beispielsweise ein Motor, sein.
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Ein
erstes Antriebselement 152 kann durch das Betätigungselement 150 betätigt werden.
In wenigstens einer Ausführungsform
kann das erste Antriebselement 152 an einer Ausgangswelle
des Betätigungselementes 150 angeordnet
sein. Das erste Antriebselement 152 kann jeden beliebigen
geeigneten Aufbau haben. Das erste Antriebselement 152 kann
beispielsweise ein Zahnrad sein, wie z. B. ein Schneckenrad, und
kann an einer Achse 154 angeordnet sein.
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Eine
Antriebswelle 160 kann so ausgeführt sein, dass sie von Betätigungselement 150 angetrieben
wird. Die Antriebswelle 160 kann ein zweites Antriebselement 162 und
einen oder mehrere mit Gewinde versehene/n Bereich/e, wie beispielsweise
einen ersten und einen zweiten mit Gewinde versehenen Bereich 164, 166,
enthalten. Des Weiteren kann die Antriebswelle 160 so ausgeführt sein,
dass sie sich um eine Drehachse 168 herum dreht. In der
dargestellten Ausführungsform
ist die Drehachse 168 im Allgemeinen senkrecht zur Achse 154.
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Das
zweite Antriebselement 162 kann fest an der Antriebswelle 160 angeordnet
sein. Das zweite Antriebselement 162 kann jeden beliebigen
geeigneten Aufbau haben, der kompatibel mit dem ersten Antriebselement 152 ist.
Das zweite Antriebselement 162 kann beispielsweise als
ein Zahnrad, wie z. B. ein Schrägzahnrad,
aufgebaut sein. Das zweite Antriebselement 162 kann mit
dem ersten Antriebselement 152 zusammenwirken, um Bewegung
der Antriebswelle 160 zu verhindern, wenn keine ausreichende
Betätigungskraft
erzeugt wird.
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Der
erste und der zweite mit Gewinde versehene Bereich 164, 166 können koaxial
angeordnet sein. Des Weiteren können
der erste und der zweite mit Gewinde versehene Bereich 164, 166 unterschiedliche
Gewinde aufweisen, so beispielsweise Links- und Rechtsgewinde, um
gleichzeitige Betätigung
mehrerer Schwenkelemente 64 zu ermöglichen.
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Eine
Einschraubmutter 170 kann mit einem mit Gewinde versehenen
Bereich der Antriebswelle 160 verbunden sein. Eine Einschraubmutter 170 kann
beispielsweise ein Gewindeloch 172 enthalten, das einen
mit Gewinde versehenen Bereich 164, 166 der Antriebswelle 160 aufnimmt.
Die Einschraubmutter 170 kann durch eine Stützverbindung 66' aufgenommen
werden. Des Weiteren kann die Einschraubmutter 170 so eingerichtet
sein, dass sie in Bezug auf eine dazugehörige Stützverbindung 66' geschwenkt
oder gedreht wird, um störungsfreie
Betätigung
zu ermöglichen
und Blockierung der Antriebswelle 160 und einer Einschraubmutter 170 zu verhindern.
Die Einschraubmutter 170 kann auf jede beliebige geeignete
Weise an der Stützverbindung 66' angeordnet
sein. In der dargestellten Ausführungsform
koppeln ein erster und ein zweiter Schwenkbolzen 180, 182 eine
Einschraubmutter 170 mit dem Stützrahmen 62, dem Schwenkelement 64 und
der Stützverbindung 66 ähnlich wie
bei Schwenkbolzen 110, der oben beschrieben ist. Der erste
und der zweite Schwenkbolzen 180, 182 können entlang
einer gemeinsamen Drehachse 184 angeordnet sein und können von
der Antriebswelle 160 beabstandet sein.
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In
Funktion kann ein Eingangssignal erzeugt werden, um Funktion des
Betätigungselementes 150 zu
steuern. Das Eingangssignal kann beispielsweise auf der Betätigung eines
Schalters und/oder eines Signals von einer Steuereinheit basieren
und kann die Drehrichtung bzw. Bewegung des Betätigungselementes 150 und
des ersten Antriebselementes 152 steuern. Drehung des ersten
Antriebselementes 152 kann das zweite Antriebselement 162 und
die Antriebswelle 160 drehen. Drehung der Antriebswelle 160 kann
bewirken, dass der erste und der zweite mit Gewinde versehene Bereich 164, 166 Kraft
auf ihre dazugehörigen
Einschraubmuttern 170 ausüben. Die auf die Einschraubmuttern 170 ausgeübte Kraft
kann dann das Schwenkelement 64 und die Stützverbindung 66' betätigen. Das
heißt,
Drehung der Antriebswelle 160 in einer ersten Richtung
kann die Stützverbindung 66' in Richtung
der ausgefahrenen Position betätigen.
Drehung der Antriebswelle 160 in einer zweiten Richtung,
die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, kann die Stützverbindung 66' in Richtung der
eingeschobenen Position betätigen.
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In 11 ist
eine dritte Ausführungsform
einer Kopfstützenanordnung
dargestellt. Diese Ausführungsform
gleicht der in 10 gezeigten, sie stellt jedoch
ein alternatives System zum Ausrichten und Antreiben eines Betätigungselementes
dar. Das Betätigungselement 150 kann
beispielsweise zwischen dem oberen und dem unteren Arm 94, 96 des
Stützrahmens 62 angeordnet
sein. Die vorliegende Erfindung sieht auch verschiedene Anbringungspositionen
vor, so beispielsweise oberhalb oder unterhalb des Stützrahmens 62.
Das Betätigungselement 150 kann
eine Ausgangswelle enthalten, die ein erstes Antriebselement 152' enthält, das
sich um eine Achse 154' dreht.
Die Antriebswelle 160' kann
ein zweites Antriebselement 162' enthalten. Das erste und das zweite
Antriebselement 152', 162' können im
Allgemeinen zylindrisch aufgebaut sein und durch einen Riemen 190 gekoppelt
sein. Die Antriebswelle 160' kann
sich um eine Drehachse 168 drehen, die im Wesentlichen
parallel zur Achse 154' sein
kann.
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In 12 und 13 ist
eine vierte Ausführungsform
einer Kopfstützenanordnung
dargestellt. In dieser Ausführungsform
ist das Betätigungselement 150 im
Allgemeinen oberhalb des Stützrahmens 62 angeordnet.
Die vorliegende Erfindung sieht des Weiteren verschiedene Anbringungspositionen vor,
so beispielsweise im Allgemeinen unterhalb oder innerhalb des Stützrahmens 62.
Das Betätigungselement 150 kann
eine Ausgangswelle enthalten, die ein erstes Antriebselement 152'' enthalten kann, das sich ähnlich wie
in 10 um Achse 154'' dreht.
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Eine
Antriebswelle 160'' kann fest an
dem Stützrahmen 62 angeordnet
sein. Ein Ende der Antriebswelle 160'' kann
beispielsweise an der Rückwand 90 angebracht
sein. Die Antriebswelle 160'' kann ein zweites
Antriebselement 162'' enthalten. Das
zweite Antriebselement 162'' kann beweglich
an der Antriebswelle 160'' angeordnet
sein. Das zweite Antriebselement 162'' kann
beispielsweise ein Gewindeloch 174'' enthalten,
das mit einem Gewindebereich 176'' der
Antriebswelle 160'' in Eingriff
ist. Das zweite Antriebselement 162'' kann
auch so konfiguriert sein, dass es mit dem ersten Antriebselement 152'' in Eingriff ist. Das zweite Antriebselement 162'' kann jeden beliebigen Aufbau haben,
der mit dem ersten Antriebselement 152'' kompatibel
ist. In 12 und 13 hat
das zweite Antriebselement 162'' eine
Fläche,
die als ein Zahnrad ausgeführt
ist.
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Die
Antriebswelle 160'' und/oder das
zweite Antriebselement 162'' können von
einem Anbringungsträger 178'' drehbar getragen werden. Das zweite
Antriebselement 162'' kann sich um
eine Drehachse 168'' drehen, die
im Wesentlichen senkrecht zu der Drehachse 154'' des Betätigungselementes 150 und/oder
des ersten Antriebselementes 152'' ist.
Der Anbringungsträger 178'' kann an jeder beliebigen geeigneten
Position angeordnet sein, so beispielsweise an dem Teilrahmen 60.
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Bewegung
des Betätigungselementes 160 kann
das erste Antriebselement 152'' drehen,
das seinerseits das zweite Antriebselement 162'' dreht. Das zweite Antriebselement 162'' kann durch den Anbringungsträger 178'' in drehendem Eingriff mit dem
ersten Antriebselement 152'' gehalten werden. Drehung
des zweiten Antriebselementes 162'' kann bewirken,
dass das Gewindeloch 174'' Kraft auf die Antriebswelle 160'' ausübt, die dann den Stützrahmen 62 relativ
zu dem Teilrahmen 60 betätigt. Das heißt, Drehung
der Antriebswelle 160'' in einer ersten Richtung
kann den Stützrahmen 62 von
dem Teilrahmen 60 weg betätigen, wodurch sich wiederum
die Stützverbindung 66 und
das Schwenkelement 64 auf die ausgefahrene Position zu
bewegen. Drehung der Antriebswelle 160'' in
einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt
ist, kann den Stützrahmen 62 auf
den Teilrahmen 60 zu betätigen, was wiederum bewirken
kann, dass sich die Stützverbindung 66 und
das Schwenkelement 64 auf die eingeschobene Position zu
bewegen.
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Obwohl
Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, sollen diese
Ausführungsformen
nicht alle möglichen
Formen der Erfindung darstellen und beschreiben. Stattdessen sind
die in der Patentbeschreibung verwendeten Formulierungen beschreibende
und keine beschränkenden
Formulierungen, und es versteht sich, dass ver schiedene Veränderungen
vorgenommen werden können,
ohne vom Geist und vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.