DE102008008162B4 - Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung - Google Patents
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Abstract
Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden (1) und mit dem Kastenboden (1) einstückig verbundenen Seitenwänden (2–4), wobei wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt (6) der Seitenwand (4) über eine Schwachstelle (11) mit dem übrigen Kasten verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen (13, 17, 18) zur Verbindung der an der Schwachstelle (11) von dem übrigen Kasten getrennten Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts (6) mit dem übrigen Kasten vorgesehen sind.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden und mit dem Kastenboden einstückig verbundenen Seitenwänden, wobei wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt der Seitenwand über eine Schwachstelle mit dem übrigen Kasten verbunden ist.
- Durch Benutzung sind zur Unterbringung z. B. in einer Maueröffnung vorgesehene Verteilerkästen bekannt, die wenigstens eine abnehmbare Seitenwand aufweisen. Bei abgenommener Seitenwand lassen sich Kabel leicht in den Kasten einführen. Nach der Kabelmontage wird die mit Randausbrüchen für die Kabeldurchführung versehene Seitenwand wieder am Kasten angebracht.
- Die
DE 75 39 306 U beschreibt einen Verteilerkasten mit einer Seitenwand, die neben ausbrechbaren Wandabschnitten einen Wandabschnitt aufweist, der mit der Seitenwand lösbar verbunden und nach Ablösung im Unterschied zu den ausgebrochenen Wandabschnitten wieder mit der Seitenwand verbindbar ist. - Ein in der
DE 2 320 767 A beschriebener Verteilerkasten ist mit einer Seitenwand versehen, von der ein durch eine Sollbruchstelle begrenzter Bereich am freien Rand der Seitenwand unter Verringerung der Kastenhöhe abbrechbar ist. - Aus der
geht ein Installationskasten mit einer zylindrischen Seitenwand hervor, die lösbare, sich über einen Teil des Zylinderumfangs und einen Teil der Seitenwanddicke erstreckende Wandabschnitte aufweist. Schwachstellen in den hinter den Wandabschnitten verbleibenden Teilen der Seitenwand erlauben den Ausbruch von Kabeldurchführungsöffnungen.GB 2 301 235 A - Ein in der
DE 85 00 370 U1 beschriebener Verteilerkasten mit den eingangs genannten Merkmalen weist Seitenwände auf, aus denen Wandabschnitte zur Bildung von Kabeldurchführungen ausbrechbar sind. An den Ausbruchstellen können an die Seitenwände mit Kabeleinführungstüllen versehene Wandteile angesetzt werden. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen, variabler als diese bekannten Installationskästen einsetzbaren Installationskasten zu schaffen.
- Der diese Aufgabe lösende Installationskasten nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Verbindung der an der Schwachstelle von dem übrigen Kasten getrennten Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts mit dem übrigen Kasten vorgesehen sind.
- Vorteilhaft kann der Kasten sowohl in unveränderter Form, in der alle vier Seitenwände einstückig mit dem Kastenboden verbunden sind, als auch mit abgetrennter Seitenwand bzw. abgetrenntem Seitenwandabschnitt verwendet werden.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Schwachstelle einen im Vergleich zur Wandstärke der Seitenwand abgeschwächten Verbindungssteg. Ein solcher Verbindungssteg kann leicht z. B. mit einem Schneidwerkzeug durchgetrennt werden.
- Die genannten Verbindungseinrichtungen sind vorzugsweise zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen der Seitenwand bzw. dem Seitenwandabschnitt und dem übrigen Kasten vorgesehen, so dass sich der an der Schwachstelle abgetrennte Teil des Kastens mit geringem Arbeitsaufwand wieder am Kasten anbringen lässt.
- Zweckmäßig ist die Seitenwand bzw. der Seitenwandabschnitt zur Verbindung mit dem übrigen Kasten in der Art eines Schiebers in eine Führung einschiebbar.
- Die in die Führung eingeschobene Seitenwand bzw. der eingeschobene Seitenwandabschnitt kann gegenüber der ursprünglichen Position der Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts in Bezug auf den Kasten nach innen oder nach außen versetzt angeordnet sein.
- In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Seitenwandabschnitt ein Längenabschnitt der Seitenwand, vorzugsweise zentraler Längenabschnitt, der an seinen Enden jeweils über einen im Vergleich zur Wandstärke abgeschwächten Verbindungssteg mit einem Endabschnitt der Seitenwand in Verbindung steht.
- Die Verbindungsstege sind vorzugsweise an einem zum Kastenboden senkrechten Wandabschnitt einer in den Kasten vorspringenden Stufe des Seitenwandabschnitts gebildet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen naher erläutert. Es zeigen:
-
1 einen Verteilerkasten nach der Erfindung in perspektivischer Teildarstellung. -
2 ein Detail der Ansicht von1 , -
3 eine perspektivische Teildarstellung des Verteilerkastens von1 in einer Ansicht schräg von unten, -
4 ein geschnittenes Detail der Ansicht von3 , -
5 den in1 dargestellten Verteilerkasten mit abgetrenntem Seitenwandabschnitt, -
6 den in1 dargestellten Verteilerkasten mit wieder eingesetztem Seitenwandabschnitt, und -
7 ein Detail der Ansicht von6 . - Ein Verteilerkasten aus Kunststoff weist einen Kastenboden
1 und vier mit dem Kastenboden1 einstückig verbundene Seitenwände auf, von denen in1 die beiden vertikalen Seitenwände2 und3 sowie eine horizontale Seitenwand4 sichtbar sind. Jede der Seitenwände ist mit einer nach außen gerichtete Abwinklung5 versehen, so dass die Abwinklungen einen am Öffnungsrand des Kastens umlaufenden Flansch bilden. - Wie die
1 bis4 zeigen, umfasst die horizontale Seitenwand einen in der Wandmitte angeordneten Längenabschnitt6 , der gegen Endabschnitte7 und8 der Seitenwand4 nach außen versetzt ist. Sowohl der Längenabschnitt6 als auch die Endabschnitte7 und8 weisen jeweils eine zur Kasteninnenseite vorspringende, durch Abwinklung der Kastenwandung gebildete Stufe9 bzw.9' auf. - Wie insbesondere
4 erkennen lässt, ist ein zum Kastenboden1 senkrechter Wandabschnitt10 der Stufe9 des Längenabschnitts6 jeweils über einen dünnen Steg11 einstückig mit einer die Stufe9' endseitig abdeckenden Stirnwand12 des Endabschnitts7 bzw.8 verbunden. - An der Stirnwand
12 ist durch zwei vorstehende Stege ferner eine Führung13 gebildet, und von dem zum Kastenboden1 senkrechten Wandabschnitt10 der Stufe9 steht ein zu der Führung13 poralleler Steg14 vor, der sich auf der gegenüberliegenden Seite des Wandabschnitts10 fortsetzt und eine Verstärkung des Längenabschnitts6 bildet. - Am Ende eines zum Kastenbodens
1 parallelen Wandabschnitts15 der Stufe9 ist jeweils eine etwa quadratische Führungsplatte16 gebildet, die an zwei zueinander senkrechten Quadratseiten einstückig mit dem Längenabschnitt6 verbunden ist. Von den beiden Enden der Abwinklung5 des Längenabschnitts6 steht jeweils eine Nase17 vor, die zum Eingriff in eine Ausnehmung18 in der entsprechenden Randabwinklung5 des Endabschnitts7 bzw.8 vorgesehen ist. - Die Bezugszahl
21 bezeichnet ein in dem Endabschnitt7 bzw.8 gebildetes Loch mit einer einseitig offenen Einsenkung. Ergänzungen22 für die Einsenkungen sind jeweils an den Enden des Längsabschnitts6 gebildet. - Der Verteilerkasten kann einerseits in dem vorangehend beschriebenen Zustand, in dem alle vier Seitenwände einstückig mit dem Kastenboden
1 verbunden sind, verwendet werden. Bei Bedarf können aus der horizontalen Seitenwand4 Bereiche zum Durchführen von Kabeln in den Verteilerkasten ausgebrochen werden. - Im Rahmen einer alternativen Verwendungsweise des Verteilerkastens werden die dünnen Stege
11 durchtrennt, z. B. mit Hilfe eines Schneidwerkzeugs. Der Längenabschnitt6 der Seitenwand4 kann dann gemäß5 von dem übrigen Kasten abgenommen werden. Damit ist viel Platz für die Einführung von Kabeln in den Verteilerkasten geschaffen. Aus dem abgenommenen Längenabschnitt6 können nun bequem die eingeführten Kabel aufnehmende Randaussparungen ausgebrochen werden. - Der Längenabschnitt
6 lässt sich wieder mit den Endabschnitten7 und8 verbinden, indem er gemäß Pfeil19 zum Kasteninneren hin bewegt wird und danach die Enden des Wandabschnitts10 gemäß Pfeil20 in die Führungen13 eingeschoben werden. Wenn der dem Kastenboden1 zugewandte Rand des Längenabschnitts6 auf dem Kastenboden1 aufsitzt, greifen die Nasen17 in die Ausnehmungen18 ein und es ist durch die in die Führung13 eingreifenden Enden des Längenabschnitts6 und die in die Ausnehmungen18 eingreifenden Nasen17 eine stabile Fügeverbindung zwischen dem Längenabschnitt6 und dem übrigen Kasten hergestellt. - Zur Befestigung des Längsabschnitts
6 an dem übrigen Kasten lässt sich in die Löcher21 eine Schraube eindrehen, deren Kopf den Längenabschnitt6 in den ergänzenden Einsenkungen22 hintergreift. Zur Befestigung könnte auch eine Rasteinrichtung vorgesehen sein. - Der Längenabschnitt kann in der beschriebenen Weise als Schieber verwendet werden, aus dem je nach durchzuführenden Kabeln Bereiche ausgebrochen werden können.
Claims (8)
- Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden (
1 ) und mit dem Kastenboden (1 ) einstückig verbundenen Seitenwänden (2 –4 ), wobei wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt (6 ) der Seitenwand (4 ) über eine Schwachstelle (11 ) mit dem übrigen Kasten verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen (13 ,17 ,18 ) zur Verbindung der an der Schwachstelle (11 ) von dem übrigen Kasten getrennten Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts (6 ) mit dem übrigen Kasten vorgesehen sind. - Installationskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwachstelle einen im Vergleich zur Wandstärke der Seitenwand (
4 ) abgeschwächten Verbindungssteg (11 ) umfasst. - Installationskasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen (
13 ,17 ,18 ) zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen der Seitenwand bzw. dem Seitenwandabschnitt (6 ) und dem übrigen Kasten vorgesehen sind. - Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand bzw. der Seitenwandabschnitt (
6 ) zur Verbindung mit dem übrigen Kasten in der Art eines Schiebers in ehe Führung (13 ) einschiebbar ist. - Installationskasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Führung (
13 ) eingeschobene Seitenwand bzw. der in die Führung (13 ) eingeschobene Seitenwandabschnitt (6 ) gegenüber der ursprünglichen Position der Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts (6 ) in Bezug auf den Kasten nach innen oder nach außen versetzt angeordnet ist. - Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandabschnitt ein Längenabschnitt (
6 ), vorzugsweise zentraler Längenabschnitt (6 ), der Seitenwand (4 ) ist, der an seinen Enden jeweils über einen im Vergleich zur Wandstärke abgeschwächten Verbindungssteg (11 ) mit einem Endabschnitt (7 ,8 ) der Seitenwand (4 ) in Verbindung steht. - Installationskasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
11 ) an einem zum Kastenboden (1 ) senkrechten Wandabschnitt (10 ) einer in den Kasten vorspringenden Stufe (9 ) des Seitenwandabschnitts (6 ) gebildet ist. - Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen eine Schraub- oder/und Rastbefestigungseinrichtung umfassen.
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| DE200810008162 DE102008008162B4 (de) | 2008-02-04 | 2008-02-04 | Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE200810008162 DE102008008162B4 (de) | 2008-02-04 | 2008-02-04 | Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008008162A1 DE102008008162A1 (de) | 2009-08-27 |
| DE102008008162B4 true DE102008008162B4 (de) | 2013-05-29 |
Family
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2008
- 2008-02-04 DE DE200810008162 patent/DE102008008162B4/de not_active Expired - Fee Related
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Representative=s name: CABINET NUSS, FR Representative=s name: PATENTANWAELTE BERNHARDT/WOLFF PARTNERSCHAFT, DE |
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