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DE102008008162A1 - Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung - Google Patents

Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung Download PDF

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DE102008008162A1
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installation
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DE200810008162
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Markus Theuer
Julio Milà Prat
Sergi Tornos Núnez
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Hager Electro GmbH and Co KG
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Hager Electro GmbH and Co KG
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/081Bases, casings or covers
    • H02G3/083Inlets
    • H02G3/085Inlets including knock-out or tear-out sections

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  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden (1) und mit dem Kastenboden einstückig verbundenen Seitenwänden (2-4). Gemäß der Erfindung ist wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt (6) der Seitenwand (4) über eine Schwachstelle (11) mit dem übrigen Kasten verbunden, und es sind Einrichtungen (13, 17, 18) zur Verbindung der an der Schwachstell. des Seitenwandabschnitts (6) mit dem übrigen Kasten vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden und mit dem Kastenboden einstückig verbundenen Seitenwänden.
  • Durch Benutzung sind solche, zur Unterbringung z. B. in einer Maueröffnung vorgesehene Verteilerkästen bekannt, die wenigstens eine abnehmbare Seitenwand aufweisen. Bei abgenommener Seitenwand lassen sich Kabel leicht in den Kasten einführen. Nach der Kabelmontage wird die mit Randausbrüchen für die Kabeldurchführung versehene Seitenwand wieder am Kasten angebracht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen, variabler als diese bekannten Installationskästen einsetzbaren Installationskasten zu schaffen.
  • Der diese Aufgabe lösende Installationskasten nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt der Seitenwand über eine Schwachstelle mit dem übrigen Kasten verbunden ist und dass Einrichtungen zur Verbindung der an der Schwachstelle von dem übrigen Kasten getrennten Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts mit dem übrigen Kasten vorgesehen sind.
  • Vorteilhaft kann der Kasten sowohl in unveränderter Form, in der alle vier Seitenwände einstückig mit dem Kastenboden verbunden sind, als auch mit abgetrennter Seitenwand bzw. abgetrenntem Seitenwandabschnitt verwendet werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Schwachstelle einen im Vergleich zur Wandstärke der Seitenwand abgeschwächten Verbindungssteg. Ein solcher Verbindungssteg kann leicht z. B. mit einem Schneidwerkzeug durchgetrennt werden.
  • Die genannten Verbindungseinrichtungen sind vorzugsweise zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen der Seitenwand bzw. dem Seitenwandabschnitt und dem übrigen Kasten vorgesehen, so dass sich der an der Schwachstelle abgetrennte Teil des Kastens mit geringem Arbeitsaufwand wieder am Kasten anbringen lässt.
  • Zweckmäßig ist die Seitenwand bzw. der Seitenwandabschnitt zur Verbindung mit dem übrigen Kasten in der Art eines Schiebers in eine Führung einschiebbar.
  • Die in die Führung eingeschobene Seitenwand bzw. der eingeschobene Seitenwandabschnitt kann gegenüber der ursprünglichen Position der Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts in Bezug auf den Kasten nach innen oder nach außen versetzt angeordnet sein.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Seitenwandabschnitt ein Längenabschnitt der Seitenwand, vorzugsweise zentraler Längenabschnitt, der an seinen Enden jeweils über einen im Vergleich zur Wandstärke abgeschwächten Verbindungssteg mit einem Endabschnitt der Seitenwand in Verbindung steht.
  • Die Verbindungsstege sind vorzugsweise an einem zum Kastenboden senkrechten Wandabschnitt einer in den Kasten vorspringenden Stufe des Seitenwandabschnitts gebildet.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Verteilerkasten nach der Erfindung in perspektivischer Teildarstellung,
  • 2 ein Detail der Ansicht von 1,
  • 3 eine perspektivische Teildarstellung des Verteilerkastens von 1 in einer Ansicht schräg von unten,
  • 4 ein geschnittenes Detail der Ansicht von 3,
  • 5 den in 1 dargestellten Verteilerkasten mit abgetrenntem Seitenwandabschnitt, 6 den in 1 dargestellten Verteilerkasten mit wieder eingesetztem Seitenwandabschnitt, und 7 ein Detail der Ansicht von 6.
  • Ein Verteilerkasten aus Kunststoff weist einen Kastenboden 1 und vier mit dem Kastenboden 1 einstückig verbundene Seitenwände auf, von denen in 1 die beiden vertikalen Seitenwände 2 und 3 sowie eine horizontale Seitenwand 4 sichtbar sind. Jede der Seitenwände ist mit einer nach außen gerichtete Abwinklung 5 versehen, so dass die Abwinklungen einen am Öffnungsrand des Kastens umlaufenden Flansch bilden.
  • Wie die 1 bis 4 zeigen, umfasst die horizontale Seitenwand einen in der Wandmitte angeordneten Längenabschnitt 6, der gegen Endabschnitte 7 und 8 der Seitenwand 4 nach außen versetzt ist. Sowohl der Längenabschnitt 6 als auch die Endabschnitte 7 und 8 weisen jeweils eine zur Kasteninnenseite vorspringende, durch Abwinklung der Kastenwandung gebildete Stufe 9 bzw. 9' auf.
  • Wie insbesondere 4 erkennen lässt, ist ein zum Kastenboden 1 senkrechter Wandabschnitt 10 der Stufe 9 des Längenabschnitts 6 jeweils über einen dünnen Steg 11 einstückig mit einer die Stufe 9' endseitig abdeckenden Stirnwand 12 des Endabschnitts 7 bzw. 8 verbunden.
  • An der Stirnwand 12 ist durch zwei vorstehende Stege ferner eine Führung 13 gebildet, und von dem zum Kastenboden 1 senkrechten Wandabschnitt 10 der Stufe 9 steht ein zu der Führung 13 paralleler Steg 14 vor, der sich auf der gegenüberliegenden Seite des Wandabschnitts 10 fortsetzt und eine Verstärkung des Längenabschnitts 6 bildet.
  • Am Ende eines zum Kastenbodens 1 parallelen Wandabschnitts 15 der Stufe 9 ist jeweils eine etwa quadratische Führungsplatte 16 gebildet, die an zwei zueinander senkrechten Quadratseiten einstückig mit dem Längenabschnitt 6 verbunden ist. Von den beiden Enden der Abwinklung 5 des Längenabschnitts 6 steht jeweils eine Nase 17 vor, die zum Eingriff in eine Ausnehmung 18 in der entsprechenden Randabwinklung 5 des Endabschnitts 7 bzw. 8 vorgesehen ist.
  • Die Bezugszahl 21 bezeichnet ein in dem Endabschnitt 7 bzw. 8 gebildetes Loch mit einer einseitig offenen Einsenkung. Ergänzungen 22 für die Einsenkungen sind jeweils an den Enden des Längsabschnitts 6 gebildet.
  • Der Verteilerkasten kann einerseits in dem vorangehend beschriebenen Zustand, in dem alle vier Seitenwände einstückig mit dem Kastenboden 1 verbunden sind, verwendet werden. Bei Bedarf können aus der horizontalen Seitenwand 4 Bereiche zum Durchführen von Kabeln in den Verteilerkasten ausgebrochen werden.
  • Im Rahmen einer alternativen Verwendungsweise des Verteilerkastens werden die dünnen Stege 11 durchtrennt, z. B. mit Hilfe eines Schneidwerkzeugs. Der Längenabschnitt 6 der Seitenwand 4 kann dann gemäß 5 von dem übrigen Kasten abgenommen werden. Damit ist viel Platz für die Einführung von Kabeln in den Verteilerkasten geschaffen. Aus dem abgenommenen Längenabschnitt 6 können nun bequem die eingeführten Kabel aufnehmende Randaussparungen ausgebrochen werden.
  • Der Längenabschnitt 6 lässt sich wieder mit den Endabschnitten 7 und 8 verbinden, indem er gemäß Pfeil 19 zum Kasteninneren hin bewegt wird und danach die Enden des Wandabschnitts 10 gemäß Pfeil 20 in die Führungen 13 eingeschoben werden. Wenn der dem Kastenboden 1 zugewandte Rand des Längenabschnitts 6 auf dem Kastenboden 1 aufsitzt, greifen die Nasen 17 in die Ausnehmungen 18 ein und es ist durch die in die Führung 13 eingreifenden Enden des Längenabschnitts 6 und die in die Ausnehmungen 18 eingreifenden Nasen 17 eine stabile Fügeverbindung zwischen dem Längenabschnitt 6 und dem übrigen Kasten hergestellt.
  • Zur Befestigung des Längsabschnitts 6 an dem übrigen Kasten lässt sich in die Löcher 21 eine Schraube eindrehen, deren Kopf den Längenabschnitt 6 in den ergänzenden Einsenkungen 22 hintergreift. Zur Befestigung könnte auch eine Rasteinrichtung vorgesehen sein.
  • Der Längenabschnitt kann in der beschriebenen Weise als Schieber verwendet werden, aus dem je nach durchzuführenden Kabeln Bereiche ausgebrochen werden können.

Claims (8)

  1. Installationskasten, insbesondere Verteilerkasten, zum Einbau in eine Wandöffnung, mit einem Kastenboden (1) und mit dem Kastenboden (1) einstückig verbundenen Seitenwänden (24), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Seitenwand des Kastens oder ein Abschnitt (6) der Seitenwand (4) über eine Schwachstelle (11) mit dem übrigen Kasten verbunden ist, und dass Einrichtungen (13, 17, 18) zur Verbindung der an der Schwachstelle (11) von dem übrigen Kasten getrennten Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts (6) mit dem übrigen Kasten vorgesehen sind.
  2. Installationskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwachstelle einen im Vergleich zur Wandstärke der Seitenwand (4) abgeschwächten Verbindungssteg (11) umfasst.
  3. Installationskasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen (13, 17, 18) zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen der Seitenwand bzw. dem Seitenwandabschnitt (6) und dem übrigen Kasten vorgesehen sind.
  4. Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand bzw. der Seitenwandabschnitt (6) zur Verbindung mit dem übrigen Kasten in der Art eines Schiebers in eine Führung (13) einschiebbar ist.
  5. Installationskasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Führung (13) eingeschobene Seitenwand bzw. der in die Führung (13) eingeschobene Seitenwandabschnitt (6) gegenüber der ursprünglichen Position der Seitenwand bzw. des Seitenwandabschnitts (6) in Bezug auf den Kasten nach innen oder nach außen versetzt angeordnet ist.
  6. Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandabschnitt ein Längenabschnitt (6), vorzugsweise zentraler Längenabschnitt (6), der Seitenwand (4) ist, der an seinen Enden jeweils über einen im Vergleich zur Wandstärke abgeschwächten Verbindungssteg (11) mit einem Endabschnitt (7, 8) der Seitenwand (4) in Verbindung steht.
  7. Installationskasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (11) an einem zum Kastenboden (1) senkrechten Wandabschnitt (10) einer in den Kasten vorspringenden Stufe (9) des Seitenwandabschnitts (6) gebildet ist.
  8. Installationskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen eine Schraub- oder/und Rastbefestigungseinrichtung umfassen.
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