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DE20311022U1 - Kabelkanal - Google Patents

Kabelkanal

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Publication number
DE20311022U1
DE20311022U1 DE20311022U DE20311022U DE20311022U1 DE 20311022 U1 DE20311022 U1 DE 20311022U1 DE 20311022 U DE20311022 U DE 20311022U DE 20311022 U DE20311022 U DE 20311022U DE 20311022 U1 DE20311022 U1 DE 20311022U1
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DE
Germany
Prior art keywords
cable duct
duct according
cable
bending
legs
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20311022U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blech Tech & Co KG GmbH
Original Assignee
Blech Tech & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blech Tech & Co KG GmbH filed Critical Blech Tech & Co KG GmbH
Priority to DE20311022U priority Critical patent/DE20311022U1/de
Publication of DE20311022U1 publication Critical patent/DE20311022U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0608Joints for connecting non cylindrical conduits, e.g. channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

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KG
V Unsere Akte: 57934 AL/OL/GR Co. • · »«. *···
Kabelkanal I. Anwendungsgebiet
&iacgr;&ogr; Die Erfindung beitrifft Kabelkanäle, wie sie vor allem in Industriebauten zur Führung meist größerer Mengen von Elektrokabeln entlang von Wänden oder unterhalb von Gebäudedecken verwendet werden.
Derartige Kabelkanäle bestehen meist aus U-förmig gebogenen Blechwannen, die z. B. unterhalb einer Gebäudedecke im Abstand, und mit der offenen Seite nach oben montiert werden durch Abhängung von der Decke mittels Aufhängeanker oder durch verbinden mit von einer benachbarten Wand seitlich vorstehenden Tragkonsolen.
Derartige Kabelkanäle bestehen meist aus Stahlblech und besitzen meist eine Breite zwischen 5 und 50 cm, und können mithin Kabel bis zu Gesamtquerschnitten von mehreren dm2 aufnehmen. Aufgrund des hohen Gewichtes dieser Kabelmengen müssen auch die Kabelkanäle entsprechend stabil sein, und dürfen daher nicht verwechselt werden mit den meist im privaten Wohnungsbau oder in Bürogebäuden verwendeten Kunststoff-Kabelkanälen, die dort entlang von Fußleisten etc. in Räumen verlegt werden und mehr der optischen Verkleidung der darin aufgenommen, sehr viel geringeren Mengen, an Kabeln als deren Abstützung dienen.
Das Problem bei derartigen stabilen Kabelkanälen besteht darin, dass trotz der notwendigen Stabilität des Materials der Kabelkanäle diese Kabelkanäle entlang der vom Gebäude vorgegebenen Wege verlegbar sein müssen, also mit Hilfe der
Kabelkanäle und der dazu passenden Ergänzungsteile winklige Übergänge in allen Winkeln, sowohl in als auch quer zur Hauptebene des Kabelkanals, möglich sein müssen, Ablängungen der einzelnen Kabelkanäle auf die gewünschten Längen, Einbringen von Kabeleinlässen bzw. -auslassen in den Kabelkanal an der gewünschten Stelle usw.
All diese Arbeiten, und erst recht das stabile Verbinden mehrerer sich aneinander anschließender Kabelkanal-Stücke soll möglichst schnell und einfach realisierbar sein und mit Hilfe möglichst weniger Einzelteile sowie Werkzeuge.
Beim Bau größerer Kabelkanalsysteme ist der häufigste Arbeitsgang das Verbinden zweier in Längsrichtung aneinander anschließender Kabelkanal-Stücke miteinander.
II. Technischer Hintergrund
Es ist bekannt, dies zu lösen durch stumpfes Aneinandersetzen der beiden Kabelkanäle und Verschrauben eines oder mehrer Zwischenstücke, die einerseits mit dem einem und andererseits mit dem anderen der beiden Kabelkanäle verschraubt sind. Dadurch müssen die Endbereiche der Kabelkanäle selbst nicht spezifisch gestaltet werden, jedoch wird die Anzahl der Verschraubungen hierdurch verdoppelt und damit nicht nur der Aufwand an Schrauben und gegebenenfalls Muttern, sondern auch der Zeitaufwand hierfür. Auch ist eine schnelle Vorfixierung der beiden Kabelkanäle gegeneinander vor dem eigentlichen Verschrauben nicht möglich.
Darüber hinaus ist zwar das direkte Verschrauben von Kabelkanal-Enden gegeneinander bekannt, jedoch nicht bei U-förmig bzw. wannenförmigen Kabelkanal-Querschnitten.
Weiterhin erfolgt das Verschrauben in der Regel mittels einer Klemmschraube, die durch das Blech des Kabelkanals hindurch gesteckt wird, auf die jedoch am ande-
ren Ende eine Mutter aufgeschraubt werden muss, was eine zusätzliche Mutter erfordert und einen schwierigeren Arbeitsvorgang, da sowohl Schraube als auch Mutter von Hand geführt werden müssen.
Ebenso muss häufig das Querschnittsprofil des Kabelkanals aufgrund der Gebäudegegebenheiten verändert werden, also die Winkelstellung der Seitenschenkel zum Bodenschenkel verändert werden.
Bisher ist es bekannt, die Blechstärke entlang der Längs-Biegekanten zwischen &iacgr;&ogr; den Schenkeln zu verringern, was die Biegung beim Herstellen erleichtert und ein teilweise immanentes Ergebnis des Biegeprozesses selbst ist.
Eine Erleichterung der Verbiegung ergibt sich dadurch jedoch in einem spürbaren Maße nicht.
III. Darstellung der Erfindung a) Technische Aufgabe
Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, eine Ausbildung der Kabelkanäle als auch ein Verfahren zum Verbauen und Anpassen von Kabelkanälen zur Verfügung zu stellen, welches den Aufbau von Kabelkanal-Systemen erleichtert und beschleunigt.
b) Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1,10 und 25 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die offene Bördelung der freien Längskanten entsteht die Möglichkeit, dort hinein den in Querrichtung entsprechend versetzten Endbereich des nächsten
.i, &igr;
Kabelkanals einzuschieben. Der Querversatz des anderen Endbereiches ist besonders einfach möglich durch Ausbildung des Endbereiches in Form von einzelnen, frei endenden Endzungen pro Schenkel des Querschnittsprofils des Kabelkanals.
Wenn die Umbördelung sowie der Querversatz zum Innenraum des Querschnittes hin erfolgen, erfolgt die Aufnahme dieser Zungen zwischen der Bördelung einerseits und den Innenkanten des Querschnittsprofiles andererseits formschlüssig, und ergibt so eine zuverlässige Vorfixierung.
Durch Anordnen von im zusammengesteckten Zustand zweier Kabelkanäle miteinander fluchteten Durchgangsöffnungen in den ineinander gesteckten Endbereichen, also vorzugsweise in den Endzungen einerseits und den entsprechenden Schenkeln des Endbereiches des anderen Kanals andererseits, steht eine Durchgangsöffnung zur Verfügung, durch die hindurch ein direktes Verschrauben der beiden Kanäle gegeneinander ohne ein Zusatzteil oder Verbindungsteil möglich ist.
Vorzugsweise wird der Querversatz beziehungsweise die Ausbildung von Endzungen bei allen Schenkeln des Kanals am gleichen Ende vorgenommen, so dass also der gegenüberliegende Endbereich unverändert bleibt und vor allem für ein Ablängen des Kabelkanals auf eine benötigte Länge zur Verfügung steht, ohne die Steckfunktion dadurch zu beinträchtigen. Der Querversatz der Endbereiche beziehungsweise der Endzunge gegenüber dem Rest des Querschnittes wird dabei vorzugsweise als S-förmige Doppelkröpfung mit schrägstehendem Mittelbereich durchgeführt, ohne im Bereich der Doppelkröpfung die normale Blechdicke zu reduzieren. Der Querversatz entspricht einer normalen Blechdicke.
Von den beiden Durchgangsöffnungen in den Endbereichen ist die eine als in Verlaufsrichtung verlaufendes Langloch und die andere als kreisrunde Durchgangsöffnung, vorzugsweise mit einem Innengewinde, vorzugsweise in Form einer sogenannten Gewindedüse ausgebildet.
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Unter eine Gewindedüse wird ein um 2 - 3 Blechstärken aus der Blechebene herausgezogener Trichter verstanden, der erstellt wird durch Anfertigen eines Loches mit wesentlich geringerem Durchmesser als der der herzustellenden Durchgangsöffnung und anschließendes Verformen des Blechbereiches um das kleine Loch herum nach außen in Form eines Trichters.
Dadurch entsteht eine größere axiale Länge für das Innengewinde als die Blechdicke, so dass zum Einschrauben nicht nur Blechschrauben, sondern zu dem Innengewinde passende Schrauben verwendet werden können.
Die Gewindedüse wird dabei in einem einzigen Arbeitsgang zusammen mit dem Stanzen aller übrigen Löcher wie Langlöcher, die im folgenden erwähnten Linienlöcher usw. hergestellt, vorzugsweise vor dem Biegen der einzelnen Schenkel des Kanals zu dessen z. B. U-förmigen Querschnitt.
Vorzugsweise wird dabei die Gewindedüse in der Endzunge, insbesondere deren Mitte, angeordnet, während das entsprechende Langloch im dazu passenden Endbereich, also bei ein und demselben Kabelkanal an der Endzunge gegenüberliegenden Ende, angeordnet ist.
Die Gewindedüse kann sich dabei von der Zunge aus ins Innere des Kanalquerschnitts, also von dem umgebenden Kanal weg, erstrecken, oder auch nach außen, dann also in das Langloch des umgebenden Kanalendbereiches hinein.
Abhängig davon muss im letzteren Fall das Langloch eine so große Breite aufweisen, dass es den Außenumfang der Gewindedüse aufzunehmen in der Lage ist. In diesem Fall wird durch in das Langloch hineinragende Gewindedüse eine zusätzliche formschlüssige Vorfixierung ermöglicht.
Die axiale Erstreckung der Gewindedüse sollte dabei so bemessen sein, dass sie nicht über die Außenseite des Langloches vorsteht. Ebenso sollte die dann von den außen einzuschraubende Klemmschraube in ihrer Länge so bemessen sein,
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dass sie aus der Gewindedüse heraus nicht ins Innere des Kabelkanals vorsteht, um dort keine Kabel beschädigen zu können.
Der Vorteil dieser Lösung besteht in der guten Zugänglichkeit aufgrund des Verschraubens von außen, der Nachteil in einem etwas schwierigeren Einführen der Endzungen, da die Gewindedüse in das Innere des Langloches einschnappen muss.
Bei von der Zunge aus nach innen vorstehender Gewindedüse erfolgt das Einsetzen der Klemmschraube wahlweise von Innen oder von Außen, wobei die Wahl der Form des Schraubenkopfes und auch die Länge des Schaftes so gewählt werden, dass eine möglichst geringe Verletzungsgefahr auf der Innenseite für die Kabel und auf der Außenseite für den Bediener bewirkt wird, also beispielsweise ein Kopf mit Linsenform und eine Schaftlänge, die nicht über das entsprechende Ende der Verschraubung hinaussteht.
In erster Linie beisteht der Vorteil der Gewindedüse jedoch darin, dass das Einschrauben einer Schraube ohne zusätzlich benötigte, separate Mutter möglich wird.
Die in Längsrichtung verlaufenden Biegekanten zwischen Bodenschenkel und den Außenschenkeln sind gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt unter Verwendung von entlang der Biegekanten hintereinander gereihter sehr langer und schmaler Langlöcher, der sogenannten Linienlöcher, zwischen denen lediglich schmale Biegestege verbleiben.
Da somit nur die schmalen Biegestege gebogen werden müssen, wird das Verbiegen der einzelnen Schenkel zueinander erleichtert, ohne dass dadurch die Belastbarkeit des Kabelkanals mit Kabeln nennenswert beeinträchtigt wird.
Mit derartigen Linienlöchern sind weiterhin - in den Seitenschenkeln ebenso wie im Bodenschenkel - Soll-Auslass-Felder umrahmt, die durch Ausbrechen der Bie-
gestege dazwischen geöffnet werden können und zum Ein- und Ausführen von Kabeln dienen.
Die Soll-Auslass-Felder können dabei rund gestaltet sein mit z. B. 3 oder 4 Biege-Stegen über den Umfang verteilt, oder auch U-förmig, insbesondere mit Linienlöchern nur entlang des U-förmigen Umfanges, nicht entlang des verbindenden Querschenkels.
Ein solches Auslass-Feld wird durch das Durchbrechen der Biegestege und das &iacgr;&ogr; Umbiegen der Zunge um die offene Seite des U geöffnet, so dass die dadurch entstehende Umbiegung des Bleches als weichgebogene, ein Kabel nicht beschädigende, Führung verbleibt.
Weiterhin verlaufen - wenigstens im Bodenschenkel, aber auch in den Seitenschenkein - große Langlöcher in vorzugsweise mehreren Reihen und gegeneinander versetzt zueinander, die zum Verschrauben an Tragkonsolen dienen, oder auch zum Einsetzen eines Blech-Knipplers oder eines anderen Schneidwerkzeuges (Stichsäge etc.), um größere Aussparungen oder Ausschnitte im Kabelkanal herzustellen.
Die Stege zwischen den großen Langlöchern betragen in Längsrichtung mindestens das 5-fache, insbesondere das 10-fache, insbesondere das 20-fache der Blechdicke, während die Breite der schmalen Stege zwischen den Linienlöchern höchstens das 5-fache, besser nur das 3-fache, besser nur das 1,5-fache der Blechdicke betragen.
Zusätzlich können Linienlöcher auch in der S-Kröpfung zwischen den querversetzten Endbereich beziehungsweise Endzungen und dem Rest des Kabelkanals angeordnet sein.
Eine weitere Möglichkeit der Verwendung der Linienlöcher besteht in der Anordnung in regelmäßigen Abständen in den Seitenschenkeln, quer zur Längsrichtung
verlaufend, und sich dabei fast über die gesamte Breite des Querschenkels erstreckend, vorzugsweise bis in die Bördelung hinein.
Durch Öffnen des randseitigen Verschlusses in der Bördelung ist dann der Seitenschenkel bis herab zur Biegekante geschlitzt, so dass mit geringem Arbeitsaufwand, also beispielsweise Durchzwicken des randseitigen Verbindungssteges mittels eines Seitenschneiders - bereits die Vorarbeiten geleistet sind - um einen Kabelkanal in der Seitenansicht S-förmig zu kröpfen, was bei Ausgleich von Höhendifferenzen zwischen zwei Kabelkanal-Strängen notwendig ist.
Die Kabel-Auslass-Felder können statt einer randseitigen Einfassung mit Linienlöcher auch so gestaltet sein, dass ein viereckiges Auslass-Feld vier diagonal verlaufende Linienlöcher aufweist, die sich in einem zentralen, als Kreuz ausgebildeten, Biegesteg treffen, so dass die vier so gegeneinander stoßenden jeweils dreieckigen Auslass-Felder einzeln nach außen aufgebogen werden können, zur Bildung eines beliebig großen Gesämt-Auslass-Feldes, dessen Auslass-Kanten durch die umgebogenen Blechdreiecke wiederum rund und damit geschützt sind.
Mit derartigen Kabelkanal-Teilen, können zwei aneinander anschließende Teile, insbesondere Kabelkanäle, miteinander verbunden werden durch den folgenden Verfahrensablauf:
Vorfixierung durch Einstecken der Endzungen des einen Kabelkanals in die Bördelung des unveränderten Endbereiches des anderen Kabelkanals,
Lösesicherung durch zunächst noch loses Einschrauben einer Klemmschraube durch die beiden miteinander fluchtenden Durchgangsöffnungen in der Endzunge beziehungsweise im Endbereich der beiden Kabelkanäle,
Feinpositionierung der beiden Kabelkanäle gegeneinander durch entsprechend weites einschieben und exakte Einstellung der Winkellage zueinander,
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Endfixierung in dieser feinpositionierten Lage durch Festziehen der Klemmschrauben.
Natürlich wird bei Bedarf einer oder auch beider der beiden so miteinander Verbundenden Kabelkanäle zuvor auf die benötigte Länge geschnitten durch Ablängen an dem unbeeinflussten, also den Endzungen gegenüberliegenden, Ende.
Ebenso können die Klemmschrauben statt nur durch die beiden aneinandergrenzenden Kabelkanäle zusätzlich auch durch die Verschraubungsöffnung einer &iacgr;&ogr; Tragkonsole oder eines Aufhängeankers geführt werden.
Wenn die Kabelkanäle aus magnetischem Material wie etwa Stahlblech bestehen, werden als Klemmschrauben vorzugsweise magnetisierte Schrauben verwendet, um ein Herabfallen vom Kabelkanal bei erfolglosem Einschrauben in die Gewindedüse zu vermeiden.
Bei Winkelstücken oder anderen Sonderteilen werden die Gewindedüsen auch zum Verschrauben zweier aneinander winklig angrenzender Seitenschenkel verwendet.
Ein derartiges Winkelstück kann zu einem T-Stück erweitert werden, in dem diese Verschraubung gelöst und der entsprechende Seitenschenkel durch hin und herbiegen entlang der Biegekante vollständig abgetrennt wird.
Von der offenen Seite her wird dann ein analog in die andere Richtung abzweigendes Winkelstück, bei dem ebenfalls der eine Außenschenkel entfernt wurde, unter das bereits verbaute Winkelstück gesetzt und mit diesem verbunden, insbesondere verschraubt, was somit möglich ist, ohne zuvor das erste Winkelstück entfernen zu müssen und damit ohne die darin geführten Kabel verlagern, anheben oder gar entfernen zu müssen.
Die dann in der gemeinsame Zuführrichtung nebeneinander beziehungsweise übereinander liegend vorhandenen Zungen werden bei dem zweiten, angesetzten
Winkelstück zuvor entfernt, da zwei parallel liegende Zungen nicht in ein und dieselbe Bördelung hineinpassen.
c) Ausführungsbeispiele
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
&iacgr;&ogr; Fig. 1: Gefüllte Kabelkanäle im montierten Zustand,
Fig. 2: den mit Endzungen ausgestatteten Endbereich eines Kabelkanals,
Fig. 3: die Aneinanderreihung zweier Kabelkanäle,
Fig. 4: an einem Eckstück angesetzten Kabelkanal,
Fig. 5: das Zusammenwirken von Langloch und Gewindedüse,
Fig. 6: ein sternförmiges Auslass-Feld, und
Fig. 7: einen Kabelkanal mit schrägen Übergangsbereich.
Die Fig. 1a zeigt einen unterhalb einer Decke eines Gebäudes im Abstand aufgehängten Kabelkanal 1 mit nach oben offenem, U-förmigem Querschnitt.
Im Inneren des Kabelkanals liegen die einzelnen Kabel, die unterschiedlich große Querschnitte besitzen können.
Der Kabelkanal kann entweder auf einer darunter querverlaufenden Tragschiene 23 aufliegen, die seitlich über den Kabelkanal 1 vorsteht, und an Aufhängeankern 22, beispielsweise Gewindestangen, aufgehängt sein kann, wie in der linken Bildhälfte dargestellt.
Gemäß der rechten Bildhälfte kann der Aufhängeanker 22 auch direkt mit dem Seitenschenkel des Kabelkanals verbunden sein.
Gemäß Fig. 1b ist ein Kabelkanal 1 ebenfalls mit U-förmigen, nach oben offenem Querschnitt, auf dem Querschenkel einer L-förmigen Tragkonsole aufgelegt und befestigt, deren vertikaler Schenkel an einer Wand verschraubt ist.
Die dargestellten Unterstützungen der Kabelkanäle 1 sind in Verlaufsrichtung des &iacgr;&ogr; Kabelkanals in regelmäßigen Abständen vorhanden.
Fig. 2 zeigt den einen Endbereich eines im Querschnitt U-förmigen Kabelkanals, dessen freie Längskanten 6, 7 eine nach innen gerichtete Umbördelung um 180° aufweisen, mit einem Freiraum in der Umbördelung entsprechend der normalen Blechdicke 11.
Dabei sind die Endbereiche der einzelnen Schenkel als separate, nicht mit dem benachbarten Endzungen verbundene, Endzungen ausgebildet und gegenüber den mit ihnen verbundenen Schenkeln zum Innenraum des Kabelkanals hin um eine Blechdicke durch Kröpfung versetzt.
Die Umbördelung der Außenkante ist bei den seitlichen Endzungen ebenfalls nicht vorhanden, und die fehlende Verbindung zwischen den Endzungen wird durch Schlitzen entlang der Biegekanten von dem freien stirnseitigen Ende her erreicht.
Wie Fig. 2 ferner zeigt, ist die Kröpfung zur Querversetzung der Endzungen 3a, b, c eine S-förmige Doppelkröpfung ohne Materialverdünnung im Kröpfungsbereich.
In der Mitte jeder der Endzungen 3a, b, c ist zusätzlich eine Durchgangsbohrung in Form einer Gewindedüse 15 angeordnet.
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Dadurch ist es möglich, zwei in Längsrichtung miteinander zu verbindende Kabelkanäle 1a, b so aneinander zu befestigen, wie es in Fig. 3 im Endzustand ersichtlich ist:
Die Zungen 13a, b, c am Ende des einen Kabelkanals 1a sind in das stirnseitige andere Ende des anderen Kabelkanals 1b eingeschoben, wobei sich die seitlichen Endzungen 13a, c dabei formschlüssig zwischen der Bördelung 8 beziehungsweise 9 und den inneren Längskanten befinden und dadurch eine Vorfixierung bewirken.
Fluchtend mit den Gewindedüsen 15, die in den Zungen 13a, b, c mit Ausbiegung nach außen angeordnet sind, verlaufen in den entsprechenden Endbereichen am anderen Ende des anderen Kabelkanals 1b Langlöcher 14 in Längsrichtung 10, der Verlaufsrichtung des Kabelkanals, so dass eine Klemmschraube 19, wie im Seitenschenkel eingezeichnet, z. B. von außen her durch Langloch 14 und Gewindedüse 15 eingeschraubt werden kann und beim Festziehen ohne zusätzliche Mutter die beiden Kanäle 1a, b gegeneinander fixiert, nach dem die beiden Kanäle in der gewünschten Feinpositionierung zueinander gebracht wurden, was aufgrund der Langlöcher 14 möglich ist.
Fig. 3 zeigt weiterhin im Bodenschenkel 3b mehrere Reihen und in den Seitenschenkeln 3a, b eine Reihe von Langlöchern 14, die - getrennt durch Stege, die in etwa die gleiche Länge wie die Langlöcher selbst besitzen - aneinander gereiht und in den einzelnen Reihen zueinander versetzt sind.
Diese Langlöcher dienen entweder der Verschraubung an Umgebungsteilen oder auch dem Einsetzen von Schneidwerkzeugen zum Herstellen größerer Durchbrüche im Kabelkanal.
Ferner zeigt Fig. 2 im Bodenschenkel 3b und in Seitenschenkeln 3a, c in größeren Abständen runde Auslass-Felder 16, gebildet durch einen ringförmigen, nicht umlaufend geschlossenen, ausgestanzten Ringschlitz, der gebildet wird durch drei bogenförmige, sich zu einem Ring ergänzende Linienlöcher 20'. Die schmalen
Stege 17 dazwischen können mit fast jedem Werkzeug, insbesondere einem normalen Schraubenzieher durch Herausheben der Innenfläche abgerissen werden, wodurch ein kreisrunder Kabel-Auslass entsteht, über den Kabel in den Kanal eingeführt beziehungsweise aus diesem herausgeführt werden können.
Die Fig. 6a, b zeigen weiterhin ein rechteckiges Auslass-Feld 16' gebildet durch vier kreuzförmig gegeneinander laufende Linienlöcher 20 und einem im Zentrum der vier Linienlöcher kreuzförmigen Steg 17'.
&iacgr;&ogr; Die äußeren Enden der vier Linienlöcher 20 bilden die Ecken eines maximal viereckigen Auslass-Feldes 16', welches ganz oder auch nur teilweise hergestellt werden kann durch Aufbrechen des zentralen Biegesteges 17', und Ausbiegen der entsprechenden, zwischen zwei Linienlöchern 20 befindlichen Dreiecksfläche des Bleches nach außen und unten, wie in Fig. 6b dargestellt.
Dadurch entsteht zunächst ein dreieckiges Auslass-Feld 16", dessen eine Kante durch das abgebogene dreieckige Blechteil gerundet und damit geschützt gegen eine Verletzung der hindurchgeführten Kabel ist.
Durch analoges Aufbiegen der anderen Dreiecke kann ein rechteckiges Auslass-Feld 16' erzeugt werden, bei dem alle 4 Umfangskanten gerundet und damit ver-Ietzungsgeschüt2:t sind.
Der analoge Schutz durch Abrundung kann an nur zwei gegenüberliegenden Kanten eines viereckigen Auslass-Feldes erzielt werden, durch eine H-förmige Anordnung der Linienlöcher 20 oder auf nur einer Seite durch eine U-förmige Anordnung der Linienlöcher 20.
Fig. 4 zeigt die Verbindung eines Kabelkanals mit einem Sonderteil, nämlich einem Eckstück 25. Dabei ist die Innenecke des Winkelstückes 25 durch einen Innenschenkel abgeschrägt, um die Kabel mit einem möglichst großen Biegeradius um die Ecke des Kanals herumführen zu können.
Im Eckteil 25 sind Auslass-Felder 16 außer im Innenschenkel nur in den beiden äußeren Seitenschenkeln vorhanden, vor allem der Boden des Eckteiles weist jedoch weder Langlöcher noch Auslass-Feder auf, um dessen Stabilität möglichst hoch zu halten.
Dagegen zeigt Fig. 4, dass die Biegekanten 24 zwischen den einzelnen Schenkeln ebenfalls durch aneinander gereihte, nur durch kurze Biegestege 17 beabstandete, linke gerade Linienlöcher 20 gebildet werden, so dass das Hochbiegen, aber auch Verbiegen der Seitenschenkel einschließlich des Innenschenkels gegenüber dem Bodenteil mit geringem Kraftaufwand möglich ist.
Dabei sind an beiden Ausgangsseiten des Eckstückes an den entsprechenden Endbereichen Endzungen ausgebildet, die jedoch in Querrichtung nicht gegenüber den Schenkeln versetzt sind, sondern die Schenkel laufen in der nach innen versetzten Position der Zungen weiter.
Weiterhin sind auch die nicht mit der Richtung des angrenzenden Schenkels fluchteten Endzungen, beispielsweise die am Innenschenkel ansetzenden Endzungen, über quer zur Verlaufsrichtung angeordnete Linienlöcher an der Biegekanten ausgestattet, um auch ein Verbiegen dieser Endzungen zu erleichtern.
Falls die Endzungen des Eckstückes in einen solchen Kabelkanal eingesetzt werden müssten, an dem ebenfalls bereits Endzungen vorhanden sind, so können diese auf der Seite des Kabelkanals durch Abschneiden entfernt werden.
Fig. 4 zeigt ferner, dass in der Außenecke der eine Seitenschenkel durch eine - in Richtung des anderen Seitenschenkels gekröpfte - Endzunge verlängert ist, und zwischen der Endzunge und dem anderen Seitenschenkel eine Verschraubung durch Gewindedüse und Durchgangsloch hindurch, erfolgt.
Falls nun das dargestellte Eckstück zu einem in Richtung nach rechts weitergehenden T-Stück erweitert werden soll, obwohl bereits Kabel durch das Eckstück hindurchverlaufen, so muss lediglich die Verschraubung in der Außenecke ent-
fernt und in der Folge der dann rechte äußere Seitenschenkel durch hin- und herbiegen entlang seiner Biegekante vom Bodenblech getrennt werden.
Anschließend kann ein analoges Eckstück 25, bei dem ebenfalls einer der Seitenschenkel entfernt wurde, so unter das erste Eckstück gesetzt und mit diesem verschraubt werden, damit es einen Abgang in die Richtung nach rechts bietet. Der Abgang in den Bildvordergrund ist dann übereinstimmend bei den beiden zum Teil übereinanderliegenden Eckstücken 25 vorhanden, jedoch werden bei dem später angeordneten Eckstück hierfür diese drei Endzungen in den Auslass in Richtung &iacgr;&ogr; Bildvordergrund zuvor entfernt. Die Fixierung erfolgt durch Verschrauben der beiden Eckstücke 25 gegeneinander.
Fig. 4 zeigt ferner, dass - im Gegensatz zur Darstellung der Fig. 3 - bei dem geraden Kabelkanal 1 entlang der Biegekanten 24 diesmal keine Linienlöcher 20 vorhanden sind, sondern lediglich bei dem Eckstück 25, also beispielsweise bei allen Sonderteilen.
Die Fig. 5a - c zeigen in Querschnittsdarstellung die Verschraubung der Endzunge 13a, c mit dem Seitenschenkel, in den sie zwischen den Bördelung 8, 9 und dessen Bodenschenkel 3b eingeschoben sind.
Die Verschraubung zwischen Seitenschenkel 3a, c und Endzunge 13a, c erfolgt mittels einer Klennmschraube 19 durch ein Langloch 14 und eine Gewindedüse 15 hindurch.
Jedoch ist gemäß Fig. 5a das Langloch 14 in der Endzunge 13a, c, in Blickrichtung, also der Verlaufsrichtung 10 des Kabelkanals, ausgebildet, und die Gewindedüse 5 im Seitenschenkel 3a, c. Die Gewindedüse 15 steht dabei aus der Ebene des Seitenschenkels 3a, c in den Innenraum 2 vor, und erstreckt sich somit in den Querschnittsbereich des Langloches 14 hinein, jedoch nicht über die Innenfläche des Schenkels 13a, c hinaus.
Die Verschraubung erfolgt hier mittels der Klemmschraube 19 von innen nach außen, so dass der Kopf der Klemmschraube 19 mit seiner Schulter an der Innenfläche der Endzunge 13a, c anliegt und mittels des Innengewindes 26 der Gewindedüse 15 diese in das Langloch 14 hereinzieht.
Sofern die axiale Länge des Schaftes der Klemmschraube nicht größer ist als die doppelte Blechdicke 11, steht die Klemmschraube 19 außen nicht über den Kabelkanal vor und kann keine Verletzungen beziehungsweise Beschädigungen an der Umgebung verursachen.
Bei Fig. 5b dagegen ist das Langloch 14 in dem außenliegenden Endschenkel 3a, c angeordnet, und die Gewindedüse 15 mit Ausbiegung zum Innenraum 2 hin in der Endzunge 13a, c.
Die Verschraubung kann hier wahlweise von innen oder außen erfolgen, jedoch wird hierbei vorzugsweise die Klemmschraube 19 von außen her angesetzt, da dies bei der Montage der Kabelkanäle die einfachere und schnellere Zugangsweise darstellt. Auch hier sollte vorzugsweise die Länge des Schaftes der Schraube 19 so bemessen sein, dass sie nicht in den Innenraum 2 des Kabelkanals 1 vorsteht.
Als vorteilhafteste Bauform wird hierbei jedoch die Lösung gemäß Fig. 5c gesehen, bei der zwar ebenfalls das Langloch 14 in dem außenliegenden Endschenkel 3a, c vorhanden ist, die Gewindedüse 15 in der Endzunge 13a, c jedoch nach außen gerichtet ist und sich dadurch in das Langloch 14 des Endschenkels 3a, c hineinerstreckt.
Zum einen ergibt dies eine formschlüssige Vorfixierung des Außenumfanges der Gewindedüse 15 im Innenumfang des Langloches 14. Zum anderen ist bei dieser Bauform dennoch eine Verschraubung mittels der Klemmschraube 19 wie in Fig. 5b von außen her möglich und damit eine schnellere und einfachere Montage als beim Ansetzen der Schraube von innen her.
Fig. 7 zeigt in der Seitenansicht einen gekröpften Kabelkanal, dessen Außenschenkel 3a, c in regelmäßigen Abständen quer zur Verlaufsrichtung stehende Linienlöcher 20 aufweisen, die sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe der Seitenschenkel 3a, c erstrecken und insbesondere bis in die Bördelung 8, 9 hinein.
Das Einschlitzen der Seitenschenkel 3a, c bis herab zum Bodenschenkel 3b was für das doppelte Kröpfen des Bodenschenkels 3b und damit den Höhenversatz des Kabelkanals V notwendig ist - kann dabei auf einfache Art und Weise
&iacgr;&ogr; erfolgen, in dem der Materialsteg an der oberen Endkante, also in der Bördelung, neben dem Linienloch 20 auf einfache Art und Weise, z. B. mittels eines Seitenschneiders durchtrennt werden kann und daraufhin bereits der Kabelkanal 1 in die in Fig. 7 dargestellte doppelt gekröpfte Form gebracht werden kann. Hierfür müssen lediglich an der unteren Kröpfung die Seitenschenkel 3a, c des Endstückes oder des Mittelbereiches geringfügig nach innen oder außen gebogen werden, um eine Kollision mit den angrenzenden Seitenschenkeln 3a, c zu vermeiden.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Zusammenbauen mehrerer aneinander anschließender Kabelkanäle 1a, b deren mehrschenkeliger, insbesondere U-förmiger, Querschnitt an einem Ende als pro Schenkel separate Endzungen mit Querversatz um die Blechdicke gegenüber dem restlichen Querschnitt ausgebildet ist mit einer Bördelung 8, 9 an den frei endenden Längskanten 6, 7 der Seitenschenkel 3a, c, umfaßt folgende Schritte:
der eine Kabelkanal 1a wird mit seinen Endzungen 13a, c in den von den Endzungen abgewandeten Endbereich 5 des anderen Kabelkanals 1b eingesteckt (Vorfixierung),
eine Klemmschraube 19 wird durch die miteinander fluchtenden Durchgangsöffnungen der beiden Kanäle 1a, b im Bereich wenigstens einer der Endzungen 13a, c eingeschraubt (Lösesicherung),
- die Kabelkanäle 1a, b werden in die gewünschte exakte, sowohl axiale als auch Winkelposition zueinander gebracht (Feinpositionierung) und
die wenigstens eine Klemmschraube 19 wird festgezogen (Endfixierung).
Weiterhin ist ein derartiges Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Zusammenstecken der Kabelkanal 1b an seinem von den Endzungen 3a, ... gegenüberliegenden [Ende 5 auf die benötigte Länge abgelängt wird.
Weiterhin ist ein derartiges Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube 19 vor dem Einschrauben in den Kabelkanal durch die Öffnung einer Tragkonsole 21 geführt wird.
Weiterhin ist ein derartiges Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass das Blech &iacgr;&ogr; des Kabelkanals aus Stahlblech oder anderem magnetischen Material besteht und die Klemmschrauben 19 vor Verwendung magnetisiert werden.
Ein Verfahren zum Weiterführen des Kabelkanals an einer dritten Seite eines Winkelstückes 23 eines Kabelkanals, umfaßt folgende Schritte:
von dem bereits verbauten Winkelstück 23 wird die entsprechende Seitenwand entfernt, durch mehrfaches Umbiegen des Seitenschenkels entlang der Biegekante 24, gegebenenfalls nach Lösen einer im Eckbereich vorhandenen Verschraubung zwischen den Außenschenkeln und
- ein analog vorbereitetes zweites Winkelstück 23b mit anderer Abzweigrichtung wird unter das bereits verbaute Winkelstück 23a gesetzt und verbunden, insbesondere über die Verschraubung im Eckbereich des Winkelstückes mit diesem alten Winkelstück 23a verschraubt.
Weiterhin ist ein derartiges Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ansetzen des zweiten Winkelstückes 23b dessen Endzungen 13a.. an dem mit dem ersten Winkelstück 23a übereinstimmenden Bereichen entfernt werden.
Ein Verfahren zum Herstellen von schrägen Übergangsbereichen zwischen zwei Kabelkanälen 1a, b aus einem herkömmlichen Stück Kabelkanal 1, umfaßt folgende Schritte:
der Übergangsbereich wird aus einem separaten Kabelkanal 1c erstellt, der - nach Ablängen am Endbereich 5 auf die gewünschte Länge - unterteilt
wird in einen schrägstehenden Mittelteil und in einen horizontal oberen und unteren Endbereich 4, 5, in dem
am Beginn und Ende des Mittelteiles werden die Seitenschenkel 3a, c eingeschnitten bis herab zu den Biegekanten 24, insbesondere unter Zuhilfenahme von quer in den Endschenkeln 3a, c stehenden Linienlöchern, und
der Bodenschenkel 3b des Kabelkanal-Stückes 1c wird am Anfang und Ende des Mittelstückes verbogen, zum Herstellen der gewünschten Doppelkröpfung,
&iacgr;&ogr; - unter geringfügiger Verbiegung der Seitenschenkel 3a, c des Mittelbereiches nach Innen oder außen.
BEZUGSZEICHENLISTE
1a, b Kabelkanal 20 14 Langloch
2 Innenraum 15 Gewindedüse
3 Querschnitt 16 Auslass-Feld
3a, b, c Schenkel 16' Auslass-Feld
4 Endbereich mit Zunge 17 Biegesteg
5 Endbereich ohne Zunge 25 18 breiter Steg
6 Längskante 19 Klemmschraube
7 Längskante 20 Linienloch
8 Bördelung 21 Tragkonsole
9 Bördelung 22 Aufhängeanker
10 Verlaufsrichtung 30 23 Tragschiene
11 Blechdicke 24 Biegekante
12 Freiraum 25 Eckstück
13a, c Endzunge 26 Innengewinde
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Claims (20)

1. Kabelkanal mit einem einseitig offenem, mehrschenkeligen, insbesondere U-förmigen Querschnitt (3), insbesondere aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die auf deren Längskanten (6, 7) der seitlich frei endenden Schenkel (3a, c) U-förmig umgebördelt sind, mit einem Freiraum (12) entsprechend der Blechdicke in der Bördelung (8, 9),
b) die stirnseitigen Endbereiche der wenigstens zwei frei endenden Schenkel (3a, c) des Querschnittes (3) an jeweils einem stirnseitigen Ende (4) um die Blechdicke (11) bezüglich des Innenraumes (2) nach innen oder außen, in Richtung der Bördelung (8, 9), versetzt sind.
2. Kabelkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die querversetzenden Endbereiche als Endzungen (13a, c) ausgebildet sind ohne seitliche Verbindung zu einer gegebenenfalls seitlich anschließenden anderen Endzunge (13b).
3. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Endzungen (13a, c) einerseits und den stirnseitig gegenüberliegenden Endbereichen (5) der entsprechenden Außenschenkel andererseits je eine Durchgangsöffnung so angeordnet ist, dass bei zwei mit Endzungen (3a..) einerseits in die Endbereiche (5) andererseits ineinander gesteckten Kabelkanälen (1a, b) die Durchgangsöffnungen der beiden Kanäle (1a, b) miteinander fluchten und zum direkten Verschrauben gegeneinander benutzt werden können.
4. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung der Endbereiche (4) als Endzungen (13a..) bei den einzelnen Schrauben jeweils am gleichen Ende eines Kabelkanals (1) gegeben ist.
5. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umbördelung (8, 9) in Richtung des Innenraumes (2) erfolgt und ebenso der Versatz der Endbereiche (4), insbesondere als Endzungen (13a..), nach innen erfolgt.
6. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querversatz der Endbereiche (4) bzw. Endzungen (13a..) gegenüber dem Rest des Querschnittes (3) als Doppelkröpfung bei normaler Blechdicke (11), insbesondere also ohne Schwächung des Blechquerschnittes, erfolgt.
7. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Durchgangsöffnung ein in Verlaufsrichtung (10) des Kabelkanals liegendes Langloch (14) ist und/oder die andere Durchgangsöffnung ein Innengewinde aufweist und insbesondere als Gewindedüse (15) ausgebildet ist.
8. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gewindedüse (15) in den Querschnittsbereich des parallel liegenden, das Langloch (14) aufweisenden Bleches hineinerstreckt, insbesondere jedoch nicht über dieses hinaus erstreckt.
9. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Endzungen (13a, c) so bemessen ist, dass sie mit möglichst geringem Spiel zwischen die Bördelung (8 bzw. 9) einerseits und die Biegekante (24) zwischen Endschenkel (3a, c) und Bodenschenkel (3b) andererseits eines angrenzenden Kabelkanals (1) einschiebbar sind.
10. Kabelkanal mit einem einseitig offenen, mehrschenkeligen Querschnitt (3), insbesondere aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass im Blech des Kabelkanals linienförmige Langlöcher (Linienlöcher 20) in Längsrichtung hintereinander mit schmalen Biege-Stegen (17) dazwischen insbesondere so angeordnet sind, dass die Biege-Stege (17) einerseits von Hand leicht verbogen werden können und mittels Werkzeug oder mehrfachem Verbiegen auch abgerissen werden können.
11. Kabelkanal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Linienlöcher (20) Soll-Auslass-Felder (16) umgeben.
12. Kabelkanal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Soll-Auslass-Felder (16) rund oder länglich mit abgerundeten Stirnseiten ausgebildet sind.
13. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Soll-Auslass-Felder (16') U-förmig ausgebildet sind, mit Linienlöchern (20) entlang der U-Biegung und der daran angrenzenden Schenkel, jedoch ohne Linienloch (20) entlang des die U-Schenkel verbindenden Querschenkels.
14. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Linienlöcher (20) hintereinander durchgehend als gerade Linie entlang der Biegekanten (24) zwischen den einzelnen Schenkeln (3a, b, c) angeordnet sind.
15. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Langlöcher entlang des Bodenschenkels (3b) und/oder der Seitenschenkel (3a, c) des Kanalquerschnittes (3) in Längsrichtung (10) verlaufen, insbesondere in mehreren Bahnen nebeneinander und insbesondere innerhalb der Bahnen relativ zueinander versetzt angeordnet sind mit breiten Biege-Stegen (18) zwischen den einzelnen Linienlöchern (20), deren Breite insbesondere mindestens das 5-fache, insbesondere mindestens das 10-fache, insbesondere mindestens das 20-fache der Blechdicke (11) beträgt.
16. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der schmalen Stege (17) höchstens das 5-fache, insbesondere höchstens das 3-fache, insbesondere höchstens das 1,5-fache der Blechdicke (11) beträgt.
17. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Linienlöcher (20) bei querversetzten Endbereichen eines Kanals (1) querverlaufend am Übergang zwischen normalem Querschnitt und querversetztem Endbereich/Endzunge (13a,..) angeordnet sind.
18. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass quer, insbesondere lotrecht, zur Verlaufsrichtung (10) stehende einzelne Linienlöcher (20) in regelmäßigen Abständen in den Seitenschenkeln (3a, c) angeordnet sind und sich insbesondere über deren fast vollständige Breite erstrecken, insbesondere bis in die randseitige Bördelung (8, 9) hinein.
19. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die querstehenden Linienlöcher (20) insbesondere in den Seitenschenkeln (3a, c) im Bereich der Biegekanten-Linienlöcher, nicht jedoch an deren dazwischen liegenden Stegen (17), angeordnet sind.
20. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel-Auslass-Felder (16) rechteckig gestaltet sein können mit Linienlöchern (20) entlang der beiden Diagonalen und einem als Kreuz ausgebildeten Biege- Steg (17') im Zentrum und insbesondere keinen Linienlöchern (20) entlang des Außenumfanges des Auslassfeldes (16).
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