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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Siliziumcarbid(hiernach als SiC bezeichnet)-Halbleitervorrichtungen, welche SiC als ein Halbleitermaterial verwenden, besonders eine spannungsgetriebene (MOS-Typ Leistungs)-SiC-Halbleitervorrichtung mit einer Grabengatestrutktur wie ein Metalloxid-Halbleiterfeldeffekttransistor (hiernach bezeichnet als MOSFET) und einen bipolaren Transistor mit isoliertem Gate (Insulated Gate Bipolar Transistor, hiernach bezeichnet als IGBT) und ein Verfahren zur Herstellung derselben.
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2. Stand der Technik
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Ein SiC-Halbleitermaterial hat eine hohe Isolationsdurchschlagsfeldstärke, da das SiC-Halbleitermaterial eine große Bandlücke hat im Vergleich mit einem Silizium-Halbleitermaterial. Ein On-Widerstand ist ein Widerstand, bei dem eine Halbleitervorrichtung im Leitungszustand ist. Beispielsweise kann ein On-Widerstand der als ein 4H-Typ bezeichneten und weithin verwendeten SiC-Halbleitervorrichtung auf mehrere Hundertstel Teile eines On-Widerstands einer Silizium-Halbleitervorrichtung herabgesetzt werden, da der On-Widerstand im umgekehrten Verhältnis zur dritten Potenz der Isolationsdurchschlagsfeldstärke steht. Weiterhin hat die SiC-Halbleitervorrichtung auch eine große spezifische Wärmeleitfähigkeit, so daß sie leicht Wärme abstrahlen kann. Daher bestehen hohe Erwartungen, daß die SiC-Halbleitervorrichtung eine Leistungs-Halbleitervorrichtung der nächsten Generation mit geringem Verlust sein wird. In den letzten Jahren wurde die Qualität einer SiC-Wafer (Halbleitersubstrat) verbessert und auch die SiC-Wafer mit großem Durchmesser entwickelt und es fand so eine aktive Entwicklung von SiC-Halbleitervorrichtungen wie ein MOSFET, ein bipolarer Transistor und ein Feldeffekttransistor vom Junction-Typ (Junction-type Field Effect Transistor, hiernach bezeichnet als JFET) statt, worin die Charakteristika der SiC-Halbleitervorrichtungen diejenigen der Silizium-Halbleitervorrichtungen wesentlich übersteigen. Besonders zeigt der MOSFET hohe Schaltgeschwindigkeiten im Vergleich mit der bipolaren Vorrichtung, in welcher sowohl ein Elektron wie ein Loch zu Leitung betragen, da der MOSFET nicht nur ermöglicht, daß sein Gatetreiberkreis billig ist wegen der spannungsgetriebenen Vorrichtung, sondern sein Träger wird auch aus der Vorrichtung ausgeschwemmt, ohne beim Abschalten eine Ausschwemmzeit zu benötigen, da es sich um eine Majoritätsträgervorrichtung mit nur einem Elektron oder einem Loch handelt, wo keine Speicherung des Trägers bei Leitung vorhanden ist.
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9 zeigt eine Querschnittstruktur einer Einheitszelle eines üblichen und allgemeinen mit vertikalem Graben ausgebildeten U-förmigen Metalloxid-Halbleiterfeldeffekttransistors (hiernach als ein üblicher und allgemeiner UMOSFET bezeichnet). Nach aufeinanderfolgenden Ausbilden einer n-Typ Driftschicht 22 mit hohem Widerstand und einer p-Typ Basisschicht 23 auf einem n-Typ SiC-Halbleitersubstrat mit niedrigem Widerstand (eine Drainschicht) 21 durch epitaktisches SiC-Wachstum wird ein n+-Typ Sourcebereich 24 gebildet durch eine Ionenimplantation in die Oberfläche der p-Typ Basisschicht 23. Ein Gategraben 25 wird in einer solchen SiC-Wafer 30 gebildet. Nacheinander werden eine Gateoxidschicht 26, eine Gateelektrode 27, eine Source-/Basiselektrode 28 und eine Drainelektrode 29 gebildet, womit die Wafer vollständig ist.
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In einem Off-Zustand, wo die Source-/Basiselektrode 28 geerdet ist und an die Gateelektrode 27 eine für den Off-Zustand ausreichende negative Vorspannung angelegt wird, werden Löcher induziert und in einem Bereich der Basisschicht 23 gespeichert, der zwischen dem Sourcebereich 24 und der Driftschicht 22 liegt. So fließt kein Strom, da ein Weg von Elektronen als Leitungsträger unterbrochen ist. Wenn an die Drainelektrode 29 eine positive hohe Spannung angelegt wird, breiten sich Sperrschichten (Verarmungsschichten) in sowohl der Basisschicht 23 als auch der Driftschicht 22 aus und die hohe Spannung wird in einem Zustand mit unterdrücktem geringem Leckstrom gehalten, da sich ein Übergang zwischen der Basisschicht 23 und der Driftschicht 22 in einem Sperrvorspannungszustand befindet.
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In einem On-Zustand, wo an die Gateelektrode 27 eine für den On-Zustand ausreichende positive Vorspannung angelegt ist, werden Elektronen in dem Bereich (einer Inversionsschicht) der Basisschicht 23 induziert, die benachbart ist einer Grenzfläche zwischen der Gateoxidschicht 26 und der Basisschicht 23, die sich zwischen dem Sourcebereich 24 und der Driftschicht 22 befindet. So fließen Elektronen als Leitungsträger der Reihe nach von der Source-/Basiselektrode 28, dem Sourcebereich 24, der Inversionsschicht (nicht gezeigt), der Driftschicht 22, dem Substrat 21 zur Drainelektrode 29.
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Hinsichtlich eines Widerstands im On-Zustand hat ein allgemeiner doppeltimplantierter Metalloxid-Halbleiterfeldeffekttransistor (Double-Implanted Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor, hiernach bezeichnet als ein allgemeiner DIMOSFET), wie in 10 gezeigt, eine Struktur mit zwei zusätzlichen Widerständen, d. h. der erste Widerstand ist eine Akkumulation, wo Elektronen sich über eine Nachbarschaft einer Grenzfläche zwischen einer Driftschicht 32 und einer Gateoxidschicht 36 bewegen, und der zweite Widerstand ist ein JFET, der leicht auftritt wegen der Driftschicht 32, die zwischen die Basisschichten 33 beider Seiten eingeschaltet ist, wenn Elektronen von der Nachbarschaft der Gateoxidschicht 36 in die Driftschicht 32 in Richtung auf eine unter der Driftschicht 32 befindliche Drainschicht fließen. Der übliche und allgemeine UMOSFET wie in 9 gezeigt hat jedoch das Merkmal, daß diese zwei Widerstände nicht auftreten. Wenn daher ein Abstand von Einheitszellen im allgemeinen DIMOSFET verringert wird, tritt der JFET-Widerstand bei einem kritischen Abstand und mehr des Abstands der Einheitszellen auf und der On-Widerstand steigt. Andererseits hat der übliche und allgemeine UMOSFET das Merkmal, daß der On-Widerstand mit kleinerem Abstand der Einheitszellen monoton abnimmt. Besonders da es notwendig ist, den Abstand von Einheitszellen durch Mikrofabrikation bei dem MOSFET mit einer Durchbruchspannung von weniger als etwa 3 KV herabzusetzen, da ein MOS-Kanalwiderstand nicht vernachlässigt werden kann, wird vorzugsweise ein UMOSFET mit vertikalem Graben verwendet.
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11 ist eine Querschnittansicht, die eine Struktur eines üblichen und allgemeinen UMOSFET zeigt, und ein Diagramm der elektrischen Feldstärkenverteilung, das die elektrische Feldstärke in einem Off-Zustand in einer horizontalen Achse und einer Dickenrichtung des Substrats in einer Längsachse in Entsprechung mit dieser Querschnittansicht im Hinblick auf einen PN-Übergangsteil und einen MOS-Strukturteil zeigt, die in jedem Rahmen einer gestrichelten Linie angegeben sind. Wie aus 11 ersichtlich ist die elektrische Feldstärke, die an die Oxidschicht (die SiO2-Schicht) 26 am Boden des Grabens angelegt wird, sehr groß. Das hängt ab von der Differenz zwischen der relativen Influenzkonstante (Permittivity) (9,7 im Fall von 4H-SiC) von SiC und der relativen Influenzkonstante (3,8) einer SiO2-Schicht. Weiter wird die elektrische Feldstärke, die an die Oxidschicht an den Ecken des Grabens angelegt wird, höher als die an die Oxidschicht des Bodens des Grabens angelegte wegen der Konzentration des elektrischen Feldes, obgleich das in 11 nicht gezeigt ist. Ein Ideal ist, daß die SiC-Halbleitervorrichtung durchschlägt, wenn der Peak der elektrischen Feldstärke eines p-n-Übergangs zwischen der p-Typ Basisschicht 23 und der n-Typ Driftschicht 22 wie in 11 gezeigt die elektrische Feldstärke beim Isolationsdurchschlag des SiC erreicht. Jedoch erreicht im Fall des üblichen und allgemeinen UMOSFET die Oxidschicht (die SiO2-Schicht) 26 des Bodens des Grabens die elektrische Feldstärke beim Isolationsdurchschlag (etwa 10 MV/cm), bevor der Spitzenwert der elektrischen Feldstärke des p-n-Übergangs zwischen der Basisschicht 23 und der Driftschicht 22 die elektrische Feldstärke beim Isolationsdurchbruch erreicht. So besteht ein Problem darin, daß beim üblichen und allgemeinen UMOSFET der Isolationsdurchschlag bei einer geringeren Spannung als die theoretische Durchschlagspannung eintritt. Da die elektrische Feldstärke beim Isolationsdurchschlags eines Silizium-Halbleiters 0,2 MV/cm, d. h. um zwei Stellen kleiner als die der Oxidschicht (der SiO2-Schicht) von 10 MV/cm ist, tritt der Isolationsdurchschlag des Silizium-Halbleiters annähernd im p-n-Übergang auf. Da die elektrische Feldstärke des SiC-Halbleiters (im Fall von 4H-SiC) beim Isolationsdurchschlag 2 MV/cm, also mehr als die des Silizium-Halbleiters beträgt und die des 4H-SiC-Halbleiters um nur eine Größenordnung verschieden ist von der der Oxidschicht (der SiO2-Schicht), wird der Isolationsdurchschlag der Oxidschicht (der SiO2-Schicht) zu einem Problem.
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Als ein Verfahren einer Gegenmaßnahme bei einem solchen Problem beschreiben beispielsweise J. Tan et al., IEEE Electron Dev. Lett., Band 19, S. 487- (1998), daß eine Aluminium- oder Borionimplantation über die gesamte Fläche eines Elements unter Verwendung einer Maske durchgeführt wird, unmittelbar nachdem ein Graben und dann ein UMOSFET hergestellt wird durch ein Verfahren der Bildung einer p+-Schicht nur auf dem Boden des Grabens, worin eine Verunreinigungskonzentration etwa 1 × 1018 cm–3 und die Dicke etwa 0,5 μm beträgt. Dadurch wird in Bezug auf eine elektrische Feldstärkenverteilung in einem Querschnitt senkrecht zum Boden des Grabens das sehr große elektrische Feld durch die p+-Schicht (eine Relaxationschicht des elektrischen Feldes) 40 am Boden des Grabens absorbiert und das sehr starke elektrische Feld wird nicht an einer Oxidschicht (der SiO2-Schicht) 26 angelegt, wie in 12 gezeigt, obgleich die sehr hohe elektrische Feldstärke an die Oxidschicht (die SiO2-Schicht) 26 in einer üblichen und allgemeinen Struktur wie in 11 gezeigt angelegt wird. So wird eine Verbesserung einer Durchschlagspannung erreicht, indem der Isolationsdurchschlag in der Oxidschicht (der SiO2-Schicht) 26 verhindert wird.
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Das japanische Patent
JP 3711906 B2 (entsprechend
US 2003/0042538 A1 ) beschreibt eine SiC-Halbleitervorrichtung, bei der eine p
+-Schicht längs einer Innenwandfläche eines Grabens und dadurch eine spannungsstoßabsorbierende Diode gebildet wird. Weiterhin beschreibt die japanische Patentanmeldung
JP 2006-93186 A , entsprechend
US 2006/0060884 A1 , eine SiC-Halbleitervorrichtung, bei der eine p
++-Kontaktschicht von Gatebereichen am Boden eines Grabens längs einer Innenwandfläche des Grabens gebildet wird und wodurch eine Spannung von außen angelegt werden kann, so daß ein Gatewiderstand klein wird und eine hohe Schaltgeschwindigkeit ermöglicht wird. Ferner beschreibt die japanische Patentanmeldung
JP 2004-06723 A , die
US 2005/0029551 A1 ,
US 2005/0029558 A1 ,
US 2006/0226504 A1 und
US 2003/0178672 A1 entspricht, eine SiC-Halbleitervorrichtung mit hoher Durchschlagspannung, bei der eine ausgezeichnete Abschaltcharakteristik erhalten wird durch eine p-Typ Gateschicht, die auf dem Boden eines Grabens gebildet wird. Ferner beschreibt die japanische Patentanmeldung Nr.
JP H10-098188 A , entsprechend Nr. JP H10-098188 A, eine Erfindung, welche eine hohe Durchschlagspannung ermöglicht durch Bildung einer Relaxationsschicht des elektrischen Feldes (p
+-Schicht) von einem Leitfähigkeitstyp entgegengesetzt dem einer Driftschicht in der Driftschicht unterhalb einer Isolationsschicht eines Grabens in einem UMOSFET.
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Da jedoch die p
+-Schicht am Boden des Grabens in der obigen japanischen Patentanmeldung
JP H10-098188 A geerdet sein muß, ist es erforderlich, eine Elektrode für die p
+-Schicht zur Ausleitung an der Oberfläche zu bilden. Es ist daher erforderlich, drei Elektrodenanschlußflächen für ein Gate, eine Source und die p
+-Schicht an der Oberfläche (einer Element-Herstellungsfläche) auszubilden. In einer üblichen Struktur gibt es nur zwei Elektrodenanschlußflächen an der Oberfläche, nämlich für das Gate und die Source. So tritt bei der obigen JP H10-098188 A das Problem auf, daß eine aktive Region in einem Element, wo ein Strom fließt, wegen der vergrößerten Anschlußfläche für die p
+-Schicht verkleinert wird. So besteht also ein Problem darin, daß der On-Widerstand pro Flächeneinheit im Chip insgesamt steigt. Weiterhin besteht ein Problem darin, daß das Herstellungsverfahren umfangreicher wird, d. h. die Drahtanschlußstellen zur Verbindung von Elektroden mit einem äußeren Stromkreis von zwei auf drei erhöht werden.
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In
US 2004/0195618 A1 ist eine Halbleitervorrichtung mit einem isolierten Gate offenbart, die eine Steuerelektrode mit einer Grabenstruktur entlang einer Oberfläche des Substrats aufweist, wobei entlang des Grabenbodens und entlang der Seitenwände eine Schicht ausgebildet ist, die einen zu dem Leitfähigkeitstyp der darunterliegenden Driftschicht komplementär Leitfähigkeitstyp aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen nach Anspruch 2 oder 4. Anspruch 3 bezieht sich auf eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 2.
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Die Erfindung wurde im Hinblick auf die obigen Probleme geschaffen. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ und ein Verfahren zur Herstellung derselben zu schaffen, wodurch ein On-Widerstand klein gemacht werden kann, ohne daß eine neue Elektrode gebildet wird, die elektrisch mit einer Grabenboden-p+-Schicht gebildet wird, die am Boden des Grabens ausgebildet wird, selbst im Fall der SiC-Halbleitervorrichtung mit MOS-Struktur, worin die Grabenboden-p+-Schicht geerdet werden muß.
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Zur Behebung der Schwierigkeiten und Lösung der Aufgabe ist eine erfindungsgemäße SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie aufweist: ein Halbleitersubstrat von einem ersten Leitfähigkeitstyp, eine Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, die auf dem Halbleitersubstrat vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildet ist, eine Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp, die auf der Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildet ist, eine Sourceschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, die auf der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildet ist, einen streifenförmigen Graben, der von der Oberfläche der Sourceschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp zur Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp reicht und eine Gateelektrode über eine Gateoxidschicht hat, eine Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp, die auf dem Boden des streifenförmigen Grabens gebildet ist, und einen Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp, der auf der Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildet ist und auf über die Breite reichenden Seitenwänden von wenigstens einem ersten Ende des streifenförmigen Grabens gebildet ist, wobei der Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp elektrisch koppelt.
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Gemäß Anspruch 2 ist ein Verfahren zur Herstellung einer SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ, die aufweist: eine Halbleitersubstrat von einem ersten Leitfähigkeitstyp, eine auf dem Halbleitersubstrat vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildete Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, eine auf der Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildete Basisschicht von einem zweiten Leitfähigkeitstyp, eine auf der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildete Sourceschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, einen streifenförmigen Graben, der von der Oberfläche der Sourceschicht des ersten Leitfähigkeitstyps zur Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp reicht und eine Gateelektrode über einer Gateoxidschicht hat, eine auf dem Boden des streifenförmigen Grabens gebildete Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp, und einen auf der Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildeten Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp, der an über die Breite reichenden Seitenwänden von wenigstens einem ersten Ende des streifenförmigen Grabens gebildet ist, wobei der Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp elektrisch mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp koppelt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren den Schritt aufweist, daß der Bereich des zweiten Leitfähigkeitstyps auf der Schicht des zweiten Leitfähigkeitstyps und auf den über die Breite reichenden Seitenwänden von wenigstens dem ersten Ende des streifenförmigen Grabens gebildet wird durch eine Ionimplantation einer Ionenart, um elektrisch die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp zu koppeln.
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Ein Verfahren zur Herstellung einer SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ ist gemäß Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß beim Verfahren gemäß Anspruch 2 die Ionimplantation der Ionenart in den Richtungen senkrecht zu und geneigt zu einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats vom ersten Leitfähigkeitstyp durchgeführt wird. Gemäß Anspruch 4 ist ein Verfahren zur Herstellung einer SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ, die aufweist: ein Halbleitersubstrat von einem ersten Leitfähigkeitstyp, eine auf dem Halbleitersubstrat vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildete Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, eine auf der Driftschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildete Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp, eine auf der Basisschicht von einem zweiten Leitfähigkeitstyp gebildete Sourceschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, einen streifenförmigen Graben, der von der Oberfläche der Sourceschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp zur Driftschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp führt und eine Gateelektrode über einer Gateoxidschicht hat, eine auf dem Boden des streifenförmigen Grabens gebildete Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp, und einen auf der Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildeter Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp, der über die Breite an Seitenwänden von wenigstens einem Ende des streifenförmigen Grabens gebildet ist, wobei der Bereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp elektrisch die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp koppelt, und das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es den Schritt aufweist, daß eine Tantalcarbid(hiernach bezeichnet als TaC)-Schicht gebildet wird, die als eine Maske zur selektiven Bildung des Bereichs des zweiten Leitfähigkeitstyps auf der Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp und über die Breite an Seitenwänden von wenigstens dem ersten Ende des streifenförmigen Grabens gebildet wird, um elektrisch die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp zu koppeln, und den Schritt aufweist, daß der Bereich des zweiten Leitfähigkeitstyps auf der Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp des Bodens des streifenförmigen Grabens und über die Breite an Seitenwänden von wenigstens dem ersten Ende des streifenförmigen Grabens gebildet wird, indem selektiv epitaktisch SiC aufgebracht wird, um elektrisch die Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp mit der Basisschicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp zu koppeln.
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Kurz gesagt besteht die Struktur, welche die oben beschriebenen Probleme löst, darin, daß die auf der Innenfläche des Grabens gebildete p+-Region elektrisch die p+-Schicht des Grabenbodens mit der p-Basisschicht koppelt. In einem Herstellungsverfahren wird die elektrisch koppelnde p+-Region gebildet durch eine Ionimplantation eines Akzeptorelements in Richtung senkrecht und geneigt zur Hauptebene des Halbleitersubstrats, um den p+-Bereich auf der Grabenboden-p+-Schicht und über die Breite an Seitenwänden von wenigstens einem ersten Ende des streifenförmigen Grabens im MOSFET-Substrat zu bilden, das den streifenförmigen Graben aufweist. Bei einem alternativen Herstellungsverfahren wird auf der gesamten Fläche des den streifenförmigen Graben aufweisenden MOSFET-Substrats der Reihe nach eine TaC-Schicht gebildet, die TaC-Schicht von nur dem Boden des Grabens und den über die Breite reichenden Seitenwänden von wenigstens einem ersten Ende des streifenförmigen Grabens wird selektiv entfernt und die elektrisch koppelnde p+-Region wird gebildet durch selektives Aufwachsen des epitaktischen SiC.
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[Wirkungen der Erfindung]
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Erfindungsgemäß kann erreicht werden, daß bei der SiC-Halbleitervorrichtung vom Graben-MOS-Typ und dem Verfahren zu deren Herstellung der On-Widerstand klein gemacht wird ohne neu die Elektrode zu bilden, die elektrisch mit einer auf dem Boden des Grabens gebildeten Grabenboden-p+-Schicht verbunden wird, selbst im Fall, daß die SiC-Halbleitervorrichtung eine MOS-Struktur hat, worin die auf dem Boden des Grabens gebildete p+-Schicht geerdet werden muß.
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FIGURENBESCHREIBUNG
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1(a) ist eine Querschnittsansicht eines Halbleitersubstrats zur Erläuterung eines Verfahrens zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Halbleitervorrichtung.
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1(b) ist eine Draufsicht eines Tetraethyloxidsilikats(TEOS)-Musters zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung.
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1(c) ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung der Halbleitervorrichtung.
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1(d) ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung des Verfahrens zur Herstellung der Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung.
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2 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung des Verfahrens zur Herstellung der Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung.
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3 ist eine Draufsicht eines Grabenmusters gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
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4(a) ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats und zeigt die Ionenimplantation senkrecht und in Schrägrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
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4(b) ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Kerbbereichs einer n+-Sourceschicht im Halbleitersubstrat gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
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5 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats eines U-förmigen Metalloxidhalbleiterfeldeffekttransistors (eines UMOSFET) mit vertikalem Graben gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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6 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats, die eine Richtung der Strahlung einer Ionenimplantation gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
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7 ist eine Draufsicht, die ein TaC-Schichtmuster gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
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8 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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9 ist eine Querschnittsansicht einer Einheitszelle eines üblichen und allgemeinen UMOSFET.
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10 ist eine Querschnittsansicht eines üblichen und allgemeinen MOSFET.
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11 ist ein Diagramm der elektrischen Feldstärkenverteilung des üblichen und allgemeinen UMOSFET.
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12 ist ein Diagramm der elektrischen Feldstärkenverteilung des üblichen UMOSFET.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- n-Typ SiC-Halbleitersubstrat
- 2
- n+-Typ Pufferschicht
- 3
- n-Typ Driftschicht
- 4
- n-Typ Stromausbreitungsschicht
- 5
- p-Typ Basisschicht
- 6
- n+-Typ Sourceschicht
- 7
- Graben
- 8
- Gateoxidschicht
- 9
- Sourceelektrode
- 10
- Drainelektrode
- 11
- Gateelektrode
- 12
- p+-SiC-Bereich (p+-Bereich)
- 13
- Grabenboden-p+-SiC-Schicht
- 14
- TaC-Schicht
- 15
- p+ epitaktischer SiC-Bereich
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bevorzugte Ausführungsformen einer Halbleitervorrichtung und das Verfahren zur Herstellung derselben gemäß der Erfindung werden nun im einzelnen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
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Die 1(a) bis 1(d) und 2 ausgenommen 1(b) sind Querschnittsansichten von Halbleitersubstraten, welche ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung zeigen. 1(b) ist eine Draufsicht eines Tetraethyloxidsilikat(TEOS)-Musters zur Erläuterung des Verfahrens zur Herstellung der Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung. 3 ist eine Draufsicht eines Grabenmusters gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. 4(a) ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats und zeigt die Ionenimplantation in senkrechter und schräger Richtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. 4(b) ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Kerbbereichs einer n+-Sourceschicht im Halbleitersubstrat gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. 5 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats eines U-förmigen Metalloxidhalbleiterfeldeffekttransistors (eines UMOSFET) mit vertikaler Grabenform gemäß einer zweiten Ausführung der Erfindung. 6 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats, welche eine Richtung der Strahlung einer Ionenimplantation gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt. 7 ist eine Draufsicht, die ein Tantalcarbid(TaC)-Schichtmuster gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt. 8 ist eine Querschnittsansicht des Halbleitersubstrats gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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[Erste Ausführungsform]
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Ein Verfahren zur Herstellung einer Graben-MOS-Typ-Siliziumcarbidhalbleitervorrichtung gemäß der Erfindung wird im einzelnen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung ist durch die folgende Beschreibung der erläuterten Ausführungsform nicht begrenzt.
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Eine geschichtete epitaktische Wafer wird wie in 1(a) hergestellt. Die geschichtete epitaktische Wafer weist auf: ein n-Typ 4H-SiC-Substrat 1 von geringem Widerstand mit einer Dicke von etwa 400 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1018 cm–3 und darauf der Reihe nach durch epitaktisches SiC-Wachstum gebildete Hauptschichten: eine n+-Typ-Pufferschicht 2 mit einer Schichtdicke von 0,5 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1018 cm–3, eine n-Typ Driftschicht 3 mit einer Schichtdicke von 10 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1016 cm–3, eine n-Typ Stromausbreitungsschicht 4 mit einer Schichtdicke von 0,4 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1017 cm–3, eine p-Typ-Schicht 5 mit einer Schichtdicke von 1 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1017 cm–3 und eine n+-Typ-Sourceschicht 6 mit einer Schichtdicke von 0,5 μm und einer Verunreinigungskonzentration von 1 × 1019 cm–3. Danach wird eine Tetraethyloxidsilikat(hiernach TEOS)-Oxidschicht, welche zu einer Maske wird, auf der gesamten Oberfläche abgeschieden und ein in 1(b) gezeigtes TEOS-Muster wird unter Verwendung von Photolithographie und Naßätzen mit gepufferter Fluorwasserstoffsäure (hiernach BHF) gebildet. Danach wurde die n+-Typ-Sourceschicht 6 selektiv entfernt durch anisotropes Ätzen mittels reaktiven Ionenätzens (Reactive Ion Etching = RIE) unter Verwendung der TEOS-Oxidschicht als eine Maske, und die p-Typ-Basisschicht 5 wurde selektiv freigelegt. Nach Entfernung der gesamten als Maske verwendeten TEOS-Oxidschicht verbleibt die n+-Sourceschicht 6 in Form des Musters der 1(b), und die p-Typ-Basisschicht 5 ist rings um die Schicht 6 freigelegt. Dieser Zustand ist in 1(c) gezeigt, die eine Querschnittsansicht längs der Schnittlinie C-C der 1(b) ist. In diesem Stadium werden Ionen von Aluminium, das ist ein Element vom p-Leitfähigkeitstyp, in die gesamte Fläche des SiC-Substrats implantiert. Die Verunreinigungskonzentration und Tiefe eines p+-Bereichs 5-1 sind jeweils 1 × 1018 cm–3 und 0,3 μm nach der Ionenimplantation und Aktivierung. Dieser Zustand ist in 1(d) als eine Querschnittsansicht längs der Schnittlinie C-C der 1(b) gezeigt.
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Weiter wird, wie in 2 gezeigt, ein Graben 7 senkrecht zu einer Hauptfläche auf der Seite der n+-Typ-Sourceschicht 6 durch RIE unter Verwendung einer Siliziumoxidschicht (TEOS-Oxidschicht) als eine Maske gebildet. Die Tiefe am Boden des Grabens ist tiefer als wenigstens das untere Ende der Stromausbreitungsschicht 4, wie in 2 gezeigt. Das zu diesem Zeitpunkt an der Oberfläche der n+-Typ-Sourceschicht 6 gebildete Muster des Grabens 7 ist als Draufsicht der 3 gezeigt. Danach werden Aluminiumionen, die der p-Leitfähigkeitstyp werden, in den Richtungen der durch Pfeillinien der 4(a) angegebenen Strahlen in die Hauptfläche der Wafer implantiert, in der der streifenförmige Graben 7 gebildet wird. 4(a) ist die Querschnittsteilansicht unter Weglassung eines Mittelteils, wenn die Wafer längs der Grabenmitte gemäß der Schnittlinie A-A in 3 geschnitten ist. Wie durch die Pfeillinien der 4(a) gezeigt, wird eine senkrechte Ionenimplantation und eine schräge Ionenimplantation mit ±45° zur geschichteten epitaktischen Wafer vorgenommen, in welcher der Graben 7 entsprechend dem in 3 gezeigten Flächenmuster gebildet ist, insgesamt dreimal durchgeführt. Die schrägen Ionenimplantationen sind durch die schrägen Pfeillinien gezeigt, aus Gründen der Beschreibung ohne Neigen der Wafer in 4(a). Ein tieferer Teil des Grabenbodens mit einer Höhendifferenz, wie in 4(a) gezeigt, entspricht einem Grabenteil in einem Kerbbereich 6-1 der n+-Sourceschicht 6, wie in 3 gezeigt. 4(b) ist eine perspektivische Ansicht, die zeigt, daß ein erstes Ende des Grabens 7 im Kerbenbereich 6-1 gebildet ist. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt eine Orientierung zum Neigen der Wafer um eine Drehachse senkrecht zu einer Längsrichtung des streifenförmigen Grabens. Dadurch werden, wie oben beschrieben, die Ionen nur in den Seitenwänden quer zur Breite des ersten und zweiten Endes des Grabens, der Grabenboden-p+-Schicht 13 und den Seitenwänden 7-1 (in 4(a) als verdickte Linien gezeigt) des ersten Endes des Grabens 7 im Kerbenbereich 6-1 der n+-Sourceschicht 6 implantiert, und die Ionen werden wegen einer Maske von TEOS-Oxidschicht nur in einem Bereich des Grabenmusters und auch nicht in die Seitenwände einer Längsrichtung des Grabens implantiert, die einen großen Bereich der gesamten Seitenwände einnimmt und besonders den Bereich, wo ein Kanal (Inversionsschicht) gebildet wird. Als Ergebnis wird die Gateschwellenspannung kaum verändert und die Mobilität kaum beeinflußt. Da die Ionen in die Seitenwände quer zur Breite des ersten Endes und zweiten Endes des streifenförmigen Grabens der 3 (gezeigt ist das erste Ende) und die Grabenboden-p+-Schicht 13 implantiert werden, sind die Grabenboden-p+-Schicht 13 und ein p+-Bereich 5-1 in der Fläche durch diesen implantierten Abschnitt elektrisch gekoppelt. Mit anderen Worten ist es im Gegensatz zur üblichen Maßnahme nicht notwendig, neu eine Elektrodenanschlußfläche elektrisch mit der Grabenboden-p+-SiC-Schicht 13 zu verbinden, da der p+-Bereich 12 auf den Seitenwänden des ersten Endes und zweiten Endes des Grabens über dessen Breite hin durch diese Ionenimplantation gebildet wurde und ermöglicht, daß die Grabenboden-p+-Schicht 13, der p-Basisbereich 5 und die Sourceelektrode 9 auf der Seite der Hauptfläche elektrisch miteinander koppeln. Danach werden die implantierten Aluminiumionen durch Tempern bei einer hohen Temperatur elektrisch aktiviert. Anschließend werden der Reihe nach eine Gateoxidschicht 8, eine Sourceelektrode 9, eine Drainelektrode 10 und eine Gateelektrode 11 gebildet und so der in 5 gezeigte UMOSFET vervollständigt.
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[Zweite Ausführungsform]
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Das Verfahren zur Herstellung einer SiC-Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform ist das gleiche wie bei der ersten Ausführungsform bis zum Verfahren der Bildung des Grabens wie in 2 gezeigt. Danach wird die Ionenimplantation von Aluminium durchgeführt durch Bestrahlen in nur einer Richtung senkrecht zur Hauptfläche der SiC-Wafer wie in 6 gezeigt, und eine schräge Ionenimplantation von Aluminiumionen unter Neigen der SiC-Wafer wird nicht durchgeführt. 6 ist die Querschnittsansicht des Grabens der längs der Linie B-B in 7 geschnitten ist. Die p+-SiC-Schicht 13 wird nur auf dem Boden des Grabens durch diese vertikal einfallenden Ionenimplantation gebildet. Danach wird ein Tantalmetall (hiernach als Ta bezeichnet) auf die gesamte Fläche der Hauptfläche der SiC-Wafer gesputtert und dann auf der gesamten Fläche der Wafer durch Tempern in Propan (C3H8) eine TaC-Schicht 14 gebildet. Weiter wird die TaC-Schicht 14 des dem Oberflächenmuster 7 des Grabens entsprechenden Teils durch Photolithographie und Entfernen durch nasses BHF-Ätzen wie in 7 gezeigt, geöffnet und entfernt und so die Grabenboden-p+-SiC-Schicht 13 freigelegt. Anschließend, wenn ein p+ epitaktischer SiC-Bereich 15 durch ein epitaktisches p+ SiC-Aufwachsen gebildet wird, wird der p+ epitaktische SiC-Bereich 15 selektiv auf dem Boden des Grabens und den Seitenwänden des ersten Endes des Grabens über dessen Breite gebildet, wie in 8 gezeigt, da SiC auf einer TaC-Schicht 14 nicht epitaktisch wächst. Dieser selektiv gewachsene p+ epitaktische SiC-Bereich 15 ermöglicht es, daß die Grabenboden-p+-Schicht 13 und der p-Basisbereich 5 elektrisch miteinander koppeln. Danach werden wie im Fall der ersten Ausführungsform die implantierten Aluminiumionen durch Tempern bei einer hohen Temperatur elektrisch aktiviert. Weiter werden der Reihe nach eine Gateoxidschicht 8, eine Sourceelektrode 9, eine Drainelektrode 10 und eine Gateelektrode 11 gebildet und so der in 5 gezeigte UMOSFET vervollständigt.
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Der On-Widerstand kann durch den SiC-UMOSFET mit der in der ersten und zweiten Ausführungsform erläuterten Struktur verringert werden, da es nicht erforderlich ist, neu eine Elektrodenanschlußfläche herzustellen, die elektrisch mit der p+-Schicht des Bodens des Grabens verbunden ist. Dieser Vorteil wird deutlich, wenn die Stromkapazität kleiner wird und eine Fläche der Elektroden kleiner wird. Beispielsweise kann der On-Widerstand im Fall der SiC-Halbleitervorrichtung mit einer Stromstärke von 100 A (Ampere) um 5% verringert werden, und im Fall der SiC-Halbleitervorrichtung mit einer Stromstärke von 10 A (Ampere) um 20% verringert werden. Außerdem konnten die Drahtanschlußstellen pro SiC-Halbleitervorrichtung von zwei auf drei verringert werden.