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DE102006018032A1 - Aktormodul - Google Patents

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DE102006018032A1
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Germany
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actuator module
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support plate
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DE102006018032A
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Inventor
Rudolf Heinz
Dieter Kienzler
Nadja Eisenmenger
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Abstract

Ein Aktormodul (2) für ein Brennstoffeinspritzventil (1) weist einen Aktor (25) mit Elektrodenanbindungen (26, 27) auf. Zum elektrischen Kontaktieren der Elektrodenanbindungen (26, 27) sind elektrische Anschlusselemente (28, 40) vorgesehen, die aus Blecheinlegeelementen gebildet sind. Dabei weisen die elektrischen Anschlusselemente (28, 40) Anschlussstifte (31, 41) auf, die jeweils aus einem Teil des jeweiligen Blecheinlegeelements geformt sind. Dadurch ist eine einfache Ausgestaltung des Aktormoduls (2) möglich.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Aktormodul für ein Brennstoffeinspritzventil und ein Brennstoffeinspritzventil mit solch einem Aktormodul. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Injektoren für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen.
  • Aus der DE 103 26 259 A1 ist ein Injektor für Kraftstoff-Einspritzsysteme von direkt einspritzenden Dieselmotoren bekannt. Der bekannte Injektor weist einen Piezoaktor auf, der mittels eines Übersetzerkolbens eine Ventilnadel ansteuert. Über eine in einem Ventilgehäuse des Injektors vorgesehene Ausnehmung sind elektrische Zuleitungen an den Aktor führbar, wobei die Ausnehmung gegenüber einem Ringraum, in dem der Aktor angeordnet ist, abgedichtet ist.
  • Aus der DE 199 28 176 A1 ist ein Piezoaktor bekannt, der äußere elektrische Anschlüsse zur seitlichen Kontaktierung von Elektroden des Aktors über Außenelektroden aufweist. Der Anschlussdraht wird dabei über eine Lotschicht mechanisch mit inaktiven, elektrisch isolierenden Keramikdeckschichten und elektrisch mit den Außenelektroden verbunden.
  • Der aus der DE 199 28 176 A1 bekannte Piezoaktor hat den Nachteil, dass eine separate Isolierung des Anschlussdrahtes erforderlich ist. Außerdem muss der Anschlussdraht beim Einsatz des aus der DE 199 28 176 A1 bekannten Piezoaktors bei einem Brennstoffeinspritzventil durch ein Übergangsstück, insbesondere einen Aktorfuß, und eine in einem Ventilgehäuse vorgesehene Ausnehmung oder auf andere Weise aus dem Ventilgehäuse geführt werden. Die hierfür erforderlichen hochdruckbeständigen Abdichtungen sind ebenfalls aufwändig.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Aktormodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 11 haben demgegenüber den Vorteil, dass eine elektrische Kontaktierung mit hoher Zuverlässigkeit ermöglicht wird, die insbesondere mit geringen Kosten herstellbar ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen Aktormoduls und des im Anspruch 11 angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
  • Vorteilhaft ist es, dass der Anschlussstift des elektrischen Anschlusselements in Richtung einer Achse des Aktors orientiert ist, wobei der Anschlussstift zungenförmig oder zylinderförmig ausgestaltet ist. Dabei kann der Anschlussstift in der Nähe der Achse des Aktors angeordnet sein, so dass er durch ein mit dem Aktor verbundenes Übergangsstück, insbesondere einen Aktorfuß, ragen oder durch den Aktorfuß hindurch kontaktiert werden kann. Ferner kann das elektrische Anschlusselement ein Kontaktierungsteil aufweisen, das mit einer Elektrodenanbindung, insbesondere einer äußeren Elektrodenanbindung, des Aktors elektrisch verbunden ist, wobei das Kontaktierungsteil aus einer gebogenen Zunge des Blecheinlegeelements geformt ist. Dadurch ist ein zuverlässiger elektrischer Kontakt mit der Elektrodenanbindung des Aktors über das Anschlusselement möglich, wobei das Anschlusselement einfach ausgestaltet werden kann. Insbesondere kann das Anschlusselement durch Stanzen und Biegen eines Stanzbiegeelements hergestellt werden, so dass die Stückkosten des Aktormoduls sowie des Brennstoffeinspritzventils verringert sind. Das als gebogene Zunge des Blecheinlegeelements ausgeformte Kontaktierungsteil kann an einer Außenseite des Aktors durch eine Schweißverbindung oder eine Lotverbindung mit der Elektrodenanbindung des Aktors elektrisch verbunden werden und dabei flächig an der Außenseite des Aktors anliegen.
  • Vorteilhaft ist es, dass eine Stützplatte vorgesehen ist, die eine durchgehende Aussparung aufweist, wobei sich der Anschlussstift des Anschlusselements durch die durchgehende Aussparung der Stützplatte erstreckt. Der Anschlussstift kann dabei in die Stützplatte eingesetzt oder durch Sintern mit der Stützplatte verbunden sein, wodurch eine zuverlässige Abdichtung ausgebildet ist. Insbesondere kann die Stützplatte als keramische Stützplatte ausgebildet sein, so dass die bei der Betätigung des Aktors auftretenden Kräfte weitgehend ungedämpft auf das Übergangsstück übertragen werden können. Die Aussparung der Stützplatte kann im Bereich einer Stirnseite des Aktors zum Einbetten des Anschlussstiftes mit einem Füllmittel aufgefüllt sein. Dadurch werden Hohlräume vermieden, die mechanische Spannungen bei der Betätigung des Aktors oder das Eindringen von Brennstoff ermöglichen. Durch den in die Stützplatte eingesetzten Anschlussstift bzw. die Verbindung des Anschlussstiftes mit der Stützplatte ist eine Abdichtung in Bezug auf das Füllmittel gegeben, die ein Entweichen des Füllmittels durch die Aussparung in der Stützplatte verhindert.
  • In vorteilhafter Weise ist ein Kraftübertragungselement vorgesehen, das zusammen mit dem Blecheinlegeelement und gegebenenfalls einem oder mehreren weiteren Blecheinlegeelementen in einer Schnittebene einen möglichst lückenlosen Kraftfluss zwischen dem Aktor und dem Übergangsstück, insbesondere dem Aktorfuß, ermöglicht.
  • Zeichnung
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein Brennstoffeinspritzventil mit einem Aktormodul in einer auszugsweisen, schematischen Schnittdarstellung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und
  • 2 einen Schnitt durch das in 1 gezeigte Aktormodul entlang der mit II bezeichneten Schnittebene.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt ein Brennstoffeinspritzventil 1 mit einem Aktormodul 2 entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Brennstoffeinspritzventil 1 kann insbesondere als Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen dienen. Ein bevorzugter Einsatz des Brennstoffeinspritzventils 1 besteht für eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Common-Rail, das Dieselbrennstoff unter hohem Druck zu mehreren Brennstoffeinspritzventilen 1 führt. Das erfindungsgemäße Aktormodul 2 eignet sich besonders für solch ein Brennstoffeinspritzventil 1. Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil 1 und das erfindungsgemäße Aktormodul 2 eignen sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle.
  • Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist ein Ventilgehäuse 3 auf. Dabei ist an dem Ventilgehäuse 3 ein Brennstoffeinlassstutzen 4 ausgebildet, durch den Brennstoff in einen im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Aktorraum 5 einleitbar ist. Der Aktorraum 5 ist durch ein Gehäuseteil 6 von einem ebenfalls im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Brennstoffraum 7 getrennt. In dem Gehäuseteil 6 sind Durchlassöffnungen 8, 9 vorgesehen, um den zugeführten Brennstoff aus dem Aktorraum 5 in den Brennstoffraum 7 zu leiten.
  • Das Ventilgehäuse 3 ist mit einem Ventilsitzkörper 15 verbunden, an dem eine Ventilsitzfläche 16 ausgebildet ist. Ein Ventilschließkörper 17, der einstückig mit einer Ventilnadel 18 ausgebildet ist, wirkt mit der Ventilsitzfläche 16 zu einem Dichtsitz zusammen. Über die Ventilnadel 18 ist der Ventilschließkörper 17 mit einer im Aktorraum 5 angeordneten Druckplatte 19 verbunden, wobei die Ventilnadel 18 über die Druckplatte 19 mit der Kraft einer Ventilfeder 20 beaufschlagt ist, wodurch der zwischen dem Ventilschließkörper 17 und der Ventilsitzfläche 16 ausgebildete Dichtsitz in dem in der 1 dargestellten Ausgangsfall geschlossen ist.
  • Das Aktormodul 2 weist einen piezoelektrischen Aktor 25 auf, der eine Vielzahl von keramischen Schichten und eine Vielzahl von zwischen den keramischen Schichten angeordneten Elektrodenschichten aufweist. Ein erster Teil der Elektrodenschichten ist mit einer Elektrodenanbindung 26 verbunden und ein zweiter Teil der Elektrodenschichten ist mit einer Elektrodenanbindung 27 verbunden. Das Aktormodul 2 weist ferner ein elektrisches Anschlusselement 28 auf, das aus einem Blecheinlegeelement gebildet ist. Das Anschlusselement 28 weist ein in Richtung einer Achse 29 des Aktors 25 des Aktormoduls 2 umgebogenes Kontaktierungsteil 30 auf, das an einer Außenseite des Aktors 25 an der Elektrodenanbindung 27 anliegt und beispielsweise mittels einer Lötverbindung mit der Elektrodenanbindung 27 elektrisch kontaktiert ist. Ferner weist das Anschlusselement 28 einen Anschlussstift 31 auf, der entgegengesetzt zu dem Kontaktierungsteil 30 in Richtung der Achse 29 orientiert ist und aus einem Teil des Blecheinlegeelements geformt ist. Der Anschlussstift 31 ist dabei aus einem vollen Material gebildet, d.h. nicht hohl, um eine Verformung des Anschlussstiftes 31 bei den auftretenden Drucken zu verhindern. Der Anschlussstift 31 des Anschlusselements 28 erstreckt sich durch eine Stützplatte 32, die vorzugsweise aus einer Keramik gebildet ist. Die Stützplatte 32 kann allerdings auch aus einem steifen, druckbeständigen Kunststoff gebildet sein. Der Anschlussstift 31 erstreckt sich dabei durch die Aussparung 33 der Stützplatte 32 und verschließt die Aussparung 33 zumindest abschnittsweise.
  • Ferner ist ein Füllmittel 34 vorgesehen, das aus einem Kunststoff oder auf Basis eines Kunststoffs, insbesondere aus einem keramisch gefüllten Kunststoff, gebildet ist. Das Füllmittel 34 füllt zum einen einen verbleibenden Hohlraum zwischen der Stützplatte 32 und dem Anschlusselement 28 auf, so dass kein mit Luft gefüllter Hohlraum verbleibt. Dadurch wird das Eindringen von Dieselbrennstoff in die Aussparung 33 der Stützplatte 32 verhindert. Ferner wird ein gleichmäßiger Kraftfluss, insbesondere in Bezug auf eine mit II bezeichnete Schnittebene, gewährleistet. Zum anderen ist das Füllmittel 34 auch in einem Bereich 35 zwischen dem Anschlusselement 28 und dem Aktor 25 vorgesehen, um Unregelmäßigkeiten des Anschlusselements 28, insbesondere wellenförmige Verbiegungen des Anschlusselements 28, auszugleichen, so dass ein gleichmäßiger Kraftfluss gewährleistet ist.
  • Der Anschlussstift 31 ist im Wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet, so dass die Aussparung 33 als Durchgangsbohrung ausgestaltet sein kann. Der Anschlussstift 31 kann allerdings auch als flache Zunge ausgestaltet sein und beispielsweise einen Rechteckquerschnitt aufweisen. Das Kontaktierungsteil 30 ist vorzugsweise als gebogene Zunge ausgestaltet, um eine gewissen Kontaktfläche zur elektrischen Verbindung mit der Elektrodenanbindung 27 auszubilden. In dem Bereich 35 der Stirnseite 36 des Aktors 25 ist das Anschlusselement 28 in das Füllmittel 34 eingebettet, so dass insbesondere in der Schnittebene II ein gleichmäßigerer Kraftfluss erreicht wird. Ferner ist ein weiteres elektrisches Anschlusselement 40 vorgesehen, das entsprechend dem elektrischen Anschlusselement 28 ausgestaltet ist und einen Anschlussstift 41 sowie ein Kontaktierungsteil 42 aufweist. Das Kontaktierungsteil 42 dient dabei zur elektrischen Kontaktierung der Elektrodenanbindung 26.
  • Zwischen den elektrischen Anschlusselementen 28, 40 ist ein Kraftübertragungselement 43 vorgesehen, um eine Lücke zwischen den Anschlusselementen 28, 40 zu schließen. Das Kraftübertragungselement 43 ist vorzugsweise aus dem gleichen Material oder aus einem Material mit den gleichen Eigenschaften wie das Material der elektrischen Anschlusselemente 28, 40 ausgebildet. Durch das Kraftübertragungselement 43 wird somit ein gleichmäßiger und weitgehend lückenloser Kraftfluss in der Schnittebene II ermöglicht.
  • Es ist anzumerken, dass die Anschlussstifte 31, 41 auch durch Sintern mit der keramischen Stützplatte 32 verbunden sein können. Ferner kann anstelle einer keramischen Stützplatte 32 auch eine Stützplatte 32 aus Kunststoff vorgesehen sein. Dabei kann die Stützplatte 32 auch so ausgestaltet sein, dass die Anschlusselemente 28, 40 und das Kraftübertragungselement 43 in die aus Kunststoff bestehende Stützplatte 32 abschnittsweise eingebettet sind, wie es in der 1 durch die Zusammenwirkung der Stützplatte 32 mit dem Füllmittel 34 gezeigt ist, so dass ein separates Füllmittel 34 dann nicht erforderlich ist.
  • Der Aktor 25 stützt sich über die Stützplatte 32 an einem als Aktorfuß ausgebildeten Übergangsstück 44 ab. Das Übergangsstück 44 wird dabei gegen das Ventilgehäuse 3 gepresst, so dass an einer Dichtkante 45 eine Abdichtung ausgebildet ist. Die Anschlussstifte 31, 41 sind mit elektrischen Leitungen 46, 47 verbunden, so dass eine elektrische Spannung im eingebauten Zustand an das Aktormodul 2 anlegbar ist. Die elektrischen Leitungen 46, 47 sind in geeigneter Weise durch das Übergangsstück 44 aus dem Ventilgehäuse 3 geführt und mittels einer elektrischen Zuleitung mit einem Steuergerät verbunden.
  • Zur Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 wird der Aktor 25 geladen, wobei sich dieser ausdehnt und über ein als Aktorkopf ausgebildetes Übergangsstück 48 auf die Druckplatte 19 entgegen der Kraft der Ventilfeder 20 einwirkt. Dadurch wird der zwischen dem Ventilschließkörper 17 und der Ventilsitzfläche 16 ausgebildete Dichtsitz geöffnet, so dass Brennstoff aus dem Brennstoffraum 7 über einen Ringspalt 49 und den geöffneten Dichtsitz aus dem Brennstoffeinspritzventil abgespritzt wird. Nach der Betätigung des Aktormoduls 2 wird der Ventilschließkörper 17 wieder in die in der 1 dargestellte Ausgangsstellung zurückgestellt, so dass der zwischen dem Ventilschließkörper 17 und der Ventilsitzfläche 16 gebildete Dichtsitz wieder geschlossen ist.
  • Der Aktor 25 ist vollständig und die Übergangsstücke 44 und 48 sind teilweise von einer elektrisch isolierenden und kraftstoffbeständigen Ummantelung umgeben, um den Aktor 25 gegenüber dem im Aktorraum 5 vorgesehenen Brennstoff abzudichten. Sofern eine Ummantelung 50 vorgesehen ist, ist diese vorzugsweise Teil des Aktormoduls 2, so dass eine Vormontage des Aktormoduls 2 ermöglicht ist und die Anzahl der Herstellungsschritte bei der Endmontage des Brennstoffeinspritzventils 1 verringert ist.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch das Aktormodul 2 entlang der in 1 mit II bezeichneten Schnittlinie. Das Anschlusselement 28 weist Bohrungen 51, 52 auf, die mit dem Füllmittel 34 gefüllt sind, um eine mechanische Verbindung zwischen dem Anschlusselement 28 mit dem übrigen Aktormodul 2 zu verbessern. Entsprechend weist auch das Anschlusselement 40 Bohrungen 53, 54 auf. Ferner weist das Anschlusselement 28 einen umgebogenen Abschnitt 55 auf, an dem ein Teil des ursprünglichen Blecheinlegeelements in Richtung der Achse 29 umgebogen ist, um ein zum Ausformen des Anschlussstiftes 31 benötigtes Ausgangsmaterial bereitzustellen. Aus diesem Material ist dann der Anschlussstift 31 ausgeformt. Die Ausformung des Anschlussstiftes 31 kann allerdings auch vor dem Umbiegen erfolgen. Entsprechend ist für das Kontaktierungsteil 30 ein zungenförmiger Teil des ursprünglichen Blecheinlegeelements vorgesehen, der in Richtung der Achse 29 entgegen der Orientierung des Anschlussstiftes 31 umgebogen ist. Das Anschlusselement 28 kann dabei aus einem gestanzten und gebogenen Blechteil hergestellt werden. Das Anschlusselement 40 ist entsprechend dem Anschlusselement 28 ausgestaltet und spiegelsymmetrisch zu dem Anschlusselement 28 angeordnet. Ein umgebogener Abschnitt 56 des Anschlusselements 40 ist dann gegenüberliegend zu dem umgebogenen Abschnitt 55 des Anschlusselements 28 angeordnet. In der zwischen den Anschlusselementen 28, 40 bestehenden Lücke ist das Kraftübertragungselement 43 eingesetzt, um einen zumindest näherungsweise lückenlosen Kraftfluss in der in der 2 dargestellten Schnittebene II zu ermöglichen. Vorzugsweise ist die Lücke innerhalb der Schnittebene II durch ein Kraftübertragungselement 43 mit dem gleichen Material wie die Anschlusselemente 28, 40 geschlossen, so dass der Einfluss der unterschiedlichen E-Module der übrigen Werkstoffe, insbesondere der Kunststoffe, Keramik und Leiterbahnen, einen möglichst geringen Einfluss auf den axialen Kraftfluss hat.
  • Es ist anzumerken, dass das Füllmittel 34 im Bereich 35 zwischen einerseits den Anschlusselementen 28, 40 und dem Kraftübertragungselement 43 sowie andererseits der Stirnseite 36 des Aktors 2 aus einem möglichst steifen, druckbeständigen Kunststoff und/oder möglichst dünn ausgestaltet ist, um eine unerwünschte Dämpfung in dem Aktormodul 2 zu verringern.
  • Es ist anzumerken, dass die Anschlusselemente 28, 40 auch durch Sintern oder Spritzen, das heißt als gesinterte beziehungsweise gespritzte Anschlusselemente 28, 40, ausgebildet sein können.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.

Claims (12)

  1. Aktormodul (2), insbesondere Aktormodul für Brennstoffeinspritzventile, mit einem Aktor (25) und zumindest einem mit dem Aktor (25) verbundenen elektrischen Anschlusselement (28), dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Anschlusselement (28) zumindest teilweise aus einem Blecheinlegeelement gebildet ist und dass das elektrische Anschlusselement (28) einen Anschlussstift (31) aufweist.
  2. Aktormodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstift (31) aus einem Teil des Blecheinlegeelements geformt ist.
  3. Aktormodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstift (31) des elektrischen Anschlusselements (28) in Richtung einer Achse (29) des Aktors (25) orientiert ist.
  4. Aktormodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstift (31) zumindest näherungsweise als zungenförmiger oder als zylinderförmiger Anschlussstift (31) ausgestaltet ist.
  5. Aktormodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Anschlusselement (28) ein Kontaktierungsteil (30) aufweist, das mit einer Elektrodenanbindung (27) des Aktors (25) elektrisch verbunden ist, und dass das Kontaktierungsteil (30) aus einer gebogenen Zunge des Blecheinlegeelements geformt ist.
  6. Aktormodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stützplatte (32) vorgesehen ist, dass die Stützplatte (32) zumindest eine durchgehende Aussparung (33) aufweist und dass sich der Anschlussstift (31) des Anschlusselements (28) durch die durchgehende Aussparung (33) der Stützplatte (32) erstreckt.
  7. Aktormodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützplatte (32) als keramische Stützplatte (32) ausgebildet ist.
  8. Aktormodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (33) der Stützplatte (32) im Bereich (35) einer Stirnseite (36) des Aktors (25) zum Einbetten des Anschlussstiftes (31) mit einem Füllmittel (34) aufgefüllt ist.
  9. Aktormodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmittel (34) aus einem Kunststoff oder einem keramisch gefüllten Kunststoff gebildet ist.
  10. Aktormodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergangsstück (44) vorgesehen ist, dass ein weiteres mit dem Aktor (25) verbundenes elektrisches Anschlusselement (40) vorgesehen ist, das aus einem weiteren Blecheinlegeelement gebildet ist und das einen weiteren aus einem Teil des weiteren Blecheinlegeelements geformten Anschlussstift (41) aufweist, und dass der Aktor (25) über die Anschlusselemente (28, 40) mit dem Übergangsstück (44) in Wirkverbindung steht.
  11. Aktormodul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kraftübertragungselement (43) vorgesehen ist, das zusammen mit den Anschlusselementen (28, 40) in zumindest einer Schnittebene des Aktormoduls (2) einen zumindest weitgehenden lückenlosen Kraftfluss zwischen dem Aktor (25) und dem Übergangsstück (44) ermöglicht.
  12. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem Aktormodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und einem von dem Aktor (25) betätigbaren Ventilschließkörper (17), der mit einer Ventilsitzfläche (16) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt.
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