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DE102005005552A1 - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents

Brennstoffeinspritzventil Download PDF

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Publication number
DE102005005552A1
DE102005005552A1 DE200510005552 DE102005005552A DE102005005552A1 DE 102005005552 A1 DE102005005552 A1 DE 102005005552A1 DE 200510005552 DE200510005552 DE 200510005552 DE 102005005552 A DE102005005552 A DE 102005005552A DE 102005005552 A1 DE102005005552 A1 DE 102005005552A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel injection
passive element
actuator
injection valve
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200510005552
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Jupe
Holger Stephan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE200510005552 priority Critical patent/DE102005005552A1/de
Publication of DE102005005552A1 publication Critical patent/DE102005005552A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
    • F02M51/0603Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle using piezoelectric or magnetostrictive operating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/04Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series
    • F02M61/08Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series the valves opening in direction of fuel flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02M2200/00Details of fuel-injection apparatus, not otherwise provided for
    • F02M2200/70Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Abstract

Ein Brennstoffeinspritzventil (1) für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen weist einen Aktor (25) auf, der in einem Ventilgehäuse (2) angeordnet ist. Über eine Ventilnadel (18) ist mittels des Aktors (25) ein Ventilschließkörper (17) betätigbar, der mit einer Ventilsitzfläche (16) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Der Aktor (25) weist aktive Schichten (26, 26') und zumindest ein passives Element (27, 28) auf, wobei die aktiven Schichten (26, 26') des Aktors (25) von einer Gehäuseinnenwand (35) des Ventilgehäuses (2) beabstandet sind und das passive Element (27, 28) zumindest teilweise an der Gehäuseinnenwand (35) anliegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen, speziell einen Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen.
  • Aus der DE 198 56 202 A1 ist ein Brennstoffeinspritzventil mit einem piezoelektrischen Aktor bekannt. Der piezoelektrische Aktor des bekannten Einspritzventils besteht aus aufeinandergeschichteten Lagen piezoelektrischen Materials und dazwischenliegenden metallischen beziehungsweise elektrisch leitenden, als Elektroden dienenden Schichten. Ferner weist der Aktor einen ruhenden Aktorfuß und einen Aktorkopf auf, der sich bei einer Betätigung des Brennstoffeinspritzventils in axialer Richtung bewegt. Der piezoelektrische Aktor ist dabei in einem separaten Raum im Inneren eines Gehäuses des Brennstoffeinspritzventils untergebracht, wobei die Kühlung des Aktors über einen Kühlluftstrom gewährleistet wird.
  • Das aus der DE 198 56 202 A1 bekannte Brennstoffeinspritzventil hat den Nachteil, dass ein separater Raum zum Aufnehmen des Aktors erforderlich ist, wodurch die Ausgestaltung des bekannten Brennstoffeinspritzventils aufwändig ist. Außerdem kann es auf Grund von Lageänderungen des Aktors, die bei der Montage des Brennstoffeinspritzventils oder zu einem späteren Zeitpunkt auftreten, zu einer ungleichmäßigen Kraftübertragung der Betätigungskraft des Aktors auf den Ventilschließkörper des Brennstoffeinspritzventils kommen, so dass sich die Eigenschaften des Brennstoffeinspritzventils, insbesondere in Bezug auf das Öffnungs- und Schließverhalten, verschlechtern.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass die Lage des Aktors im Ventilgehäuse durch das Anliegen des passiven Elements an der Gehäuseinnenwand vorgegeben ist, so dass eine zuverlässige Montage ermöglicht ist und gleichmäßige charakteristische Eigenschaften, insbesondere eine gleichmäßige Kraftübertragung, über die Lebensdauer des Brennstoffeinspritzventils gewährleistet ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
  • Vorteilhaft ist es, dass der Aktor mittels des passiven Elementes in dem Ventilgehäuse des Brennstoffeinspritzventils zentriert ist. Dabei kann der Aktor beispielsweise in einer Injektorbohrung zentriert werden. Dadurch wird eine einfache Montage ermöglicht und eine spätere Änderung der Lage des Aktors in dem Ventilgehäuse verhindert.
  • Vorteilhaft ist es, dass der Aktor mittels des passiven Elementes in dem Ventilgehäuse des Brennstoffeinspritzventils geführt ist. Der Aktor ist dabei so angeordnet, dass bei einer Betätigung des Aktors eine Bewegung des passiven Elementes in dem Ventilgehäuse erfolgt. Dadurch wird die Zuverlässigkeit des Brennstoffeinspritzventils, insbesondere hinsichtlich einer gleichmäßigen Kraftübertragung, weiter verbessert. Außerdem wird durch die Beabstandung der aktiven Schichten des Aktors von der Gehäuseinnenwand verhindert, dass eine gegebenenfalls umfänglich um die aktiven Schichten aufgebrachte Isolierschicht bei der Betätigung des Aktors abgerieben beziehungsweise beschädigt wird. Der Aktor kann dann in einer von Brennstoff durchflossenen Injektorbohrung angeordnet sein, wodurch sich ein kompakter Aufbau des Brennstoffeinspritzventils ergibt.
  • Vorteilhaft ist es, dass das passive Element zumindest eine abgerundete Ecke aufweist. Durch die abgerundete Ecke wird die Zentrierbarkeit des Aktors weiter verbessert, insbesondere wird eine stabile Anlagefläche geschaffen, die eine gleichmäßige Führung des passiven Elementes des Aktors in dem Ventilgehäuse ermöglicht.
  • Der Übergang zwischen dem passiven Element und einer aktiven Schicht kann stufenförmig oder gleichmäßig ausgestaltet sein. Dadurch kann den Gegebenheiten speziell in Bezug auf das Aufbringen der Isolierschicht und einer vorteilhaften Führung an der Gehäuseinnenwand des Ventilgehäuses Rechnung getragen werden.
  • Vorteilhaft ist es, dass zumindest ein zweites passives Element vorgesehen ist. Dabei ist es ferner vorteilhaft, dass ein passives Element als Aktorfuß und das andere passive Element als Aktorkopf ausgestaltet ist. Der Aktor kann dadurch als vorgefertigte Baugruppe direkt in das Ventilgehäuse des Brennstoffeinspritzventils eingesetzt werden, ohne dass weitere Zentrierungsmittel erforderlich sind. Durch den Aktorfuß und den Aktorkopf wird dabei eine Zentrierung des Aktors über die gesamte Länge erreicht. Ferner wird eine zuverlässige Beabstandung der aktiven Schichten von der Gehäuseinnenwand, insbesondere im Bereich der Enden des Aktors, gewährleistet.
  • Zeichnung
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils der Erfindung in einer axialen Schnittdarstellung;
  • 2 einen Schnitt durch das in 1 gezeigte Brennstoffeinspritzventil des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung entlang der mit II bezeichneten Schnittlinie;
  • 3 den in 1 mit III bezeichneten Ausschnitt des Brennstoffeinspritzventils des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung und
  • 4 den in 3 gezeigten Ausschnitt des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils 1 der Erfindung. Das Brennstoffeinspritzventil 1 kann insbesondere als Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen dienen. Insbesondere eignet sich das Brennstoffeinspritzventil 1 für Brennstoffeinspritzanlagen von Nutzkraftwagen oder Personenkraftwagen. Ein bevorzugter Einsatz des Brennstoffeinspritzventils 1 besteht für eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Common-Rail, das Dieselbrennstoff unter hohem Druck zu mehreren Brennstoffeinspritzventilen 1 führt. Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil 1 eignet sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle.
  • Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist ein aus mehreren Teilen bestehendes Ventilgehäuse 2 und einen mit dem Ventilgehäuse 2 verbundenen Brennstoffeinlassstutzen 3 auf. Der Brennstoffeinlassstutzen 3 dient zum Einführen von Brennstoff über eine Einlassöffnung 4 in einen Innenraum 5 innerhalb des Ventilgehäuses 2 des Brennstoffeinspritzventils 1. Der Innenraum 5 ist über mehrere Durchlassöffnungen 6, 7, die in einem Gehäuseteil 8 vorgesehen sind, mit einem durch eine Injektorbohrung gebildeten Aktorraum 9 verbunden. Der Aktorraum 9 ist über mehrere Durchlassöffnungen 10, 11, die in einem Gehäuseteil 12 ausgebildet sind, mit einem Brennstoffraum 13 verbunden. Im Betrieb des Brennstoffeinspritzventils 1 wird Brennstoff unter hohem Druck über die Einlassöffnung 4 in den Brennstoffraum 13 gefördert, wobei der Brennstoff den Aktorraum 9 durchfließt.
  • Das Ventilgehäuse 2 ist außerdem mit einem Ventilsitzkörper 15 verbunden, an dem eine Ventilsitzfläche 16 ausgebildet ist. Die Ventilsitzfläche 16 wirkt mit einem Ventilschließkörper 17 zu einem Dichtsitz zusammen. Dabei ist der Ventilschließkörper 17 einstückig mit einer Ventilnadel 18 ausgebildet, die insbesondere von einer durch das Gehäuseteil 12 gebildeten Ventilnadelführung in einer axialen Richtung 19 des Ventilgehäuses 2 des Brennstoffeinspritzventils 1 geführt ist. Die Ventilnadel 18 ist mit einer Druckplatte 20 verbunden, die entgegen der axialen Richtung 19 mittels einer Ventilfeder 21 mit einer Federkraft beaufschlagt ist, so dass der durch den Ventilschließkörper 6 und die Ventilsitzfläche 5 gebildete Dichtsitz mit einer der Federkraft entsprechenden Schließkraft beaufschlagt ist.
  • In dem Aktorraum 9 ist ein piezoelektrischer Aktor 25 vorgesehen, der mehrere aktive Schichten 26, von denen in der 1 zur Vereinfachung der Darstellung nur die aktiven Schichten 26, 26' gekennzeichnet sind, ein passives Element 27 und ein passives Element 28 aufweist. Das passive Element 28 ist dabei als Aktorfuß ausgestaltet und das passive Element 27 ist als Aktorkopf ausgestaltet. Bei Beaufschlagung des Aktors 25 über eine nicht dargestellte und gegen den Brennstoff im Brennstoffraum 9 abgedichtete elektrische Zuleitung dehnt sich der Aktor 25 in der axialen Richtung 19 entgegen der Kraft der Ventilfeder 21 aus, so dass sich der Ventilschließkörper 17 von der Ventilsitzfläche 16 abhebt und der zwischen diesen gebildete Dichtsitz geöffnet wird. Dadurch wird Brennstoff aus dem Brennstoffraum 13 über einen Ringspalt 29 und den geöffneten Dichtsitz in einen (nicht dargestellten) Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt. Nach der Betätigung verkürzt sich der Aktor 25 wieder in umgekehrter Richtung, bis die in 1 dargestellte Ausgangsstellung erreicht wird, wodurch der zwischen dem Ventilschließkörper 17 und der Ventilsitzfläche 16 gebildete Dichtsitz wieder geschlossen ist, wie es der in 1 dargestellten Ausgangslage entspricht.
  • Das Ventilgehäuse 2 weist eine Gehäuseinnenwand 35 auf, die zylindermantelförmig ausgestaltet ist und den Aktorraum 9 in radialer Richtung begrenzt. Die aktiven Schichten 26, 26' sind von der Gehäusewand 35 zumindest im wesentlichen beabstandet. Vorzugsweise sind die aktiven Schichten 26, 26' von der Gehäuseinnenwand 35 des Ventilgehäuses 2 vollständig beabstandet. Die passiven Elemente 27, 28 liegen allerdings teilweise an der Gehäuseinnenwand 35 an, wie es anhand der 2 im Detail beschrieben ist. Dadurch wird bei der Montage des Brennstoffeinspritzventils erreicht, dass der Aktor 25 bezüglich einer Achse 36 des Brennstoffeinspritzventils 1 zentriert angeordnet ist. Bei einer Betätigung des Aktors 25 stützt sich das passive Element 28 an dem Gehäuseteil 8 ab, so dass das passive Element 27 in der axialen Richtung 19 bezüglich des Ventilgehäuses 2 entlang der Gehäuseinnenwand 35 verschoben wird. Dabei wird durch die Gehäuseinnenwand 35 eine Führung des passiven Elements 27 in der axialen Richtung 19 gewährleistet, so dass ein Verkippen des Aktors 25, insbesondere eine ungleichmäßige Ausdehnung der aktiven Schichten 26, verhindert ist, wodurch eine gleichmäßige Kraftübertragung auf die Druckplatte 20 und somit die Ventilnadel 18 und den Ventilschließkörper 17 über die Lebensdauer des Brennstoffeinspritzventils 1 erzielt wird.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch das in 1 gezeigte Brennstoffeinspritzventil 1 entlang der mit II bezeichneten Schnittlinie. Sich entsprechende Elemente sind dabei in der 2 und allen anderen Figuren mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, wodurch sich eine wiederholende Beschreibung erübrigt.
  • 2 zeigt die Lage des Aktors 25 innerhalb des Aktorraums 9 in Bezug auf die Gehäuseinnenwand 35 in größerem Detail. Dabei entspricht der in 2 gezeigte Zustand dem in 1 gezeigten Ausgangszustand, in dem das Brennstoffeinspritzventil 1 geschlossen ist. Das passive Element 27 weist mehrere Ecken 40, 41, 42, 43 auf, im Bereich derer das passive Element 27 an der Gehäuseinnenwand 35 des Ventilgehäuses 2 anliegt. Dabei ist anzumerken, dass in dem gezeigten Ausgangszustand auch die aktiven Schichten 26' an der Gehäuseinnenwand 35 etwas anliegen können, vorzugsweise aber etwas beabstandet zur Gehäuseinnenwand 35 sind. Bei der Betätigung des Aktors 25 verringert sich der in 2 dargestellte Querschnitt der aktiven Schichten 26', so dass während der Betätigungsphase eine Beabstandung zwischen der aktiven Schichten 26' und der Gehäuseinnenwand 35 des Ventilgehäuses 2 besteht.
  • Das passive Element 27 weist im Bereich der Ecke 40 Abrundungen 44 auf, wodurch eine abgerundete Ecke 40 ausgebildet ist. Der Rundungsradius der Abrundung 44 des in
  • 2 dargestellten Querschnitts des passiven Elementes 27 ist dabei an den Durchmesser des zylinderförmigen Aktorraumes 9, der dem Durchmesser der Gehäuseinnenwand 35 entspricht, angepasst und kleiner oder gleich diesem Durchmesser und insbesondere kleiner als dieser Durchmesser. Durch die abgerundete Ecke wird die Genauigkeit der Zentrierung des Aktors 25 bezüglich der Achse 36 des Brennstoffeinspritzventils 1 weiter verbessert. Außerdem wird die Führung des passiven Elementes 27 an der Gehäuseinnenwand 35 verbessert, wobei Abnutzungen verringert sind. Somit ist bei dem Brennstoffeinspritzventil 1 des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung eine hohe Zuverlässigkeit über die Lebensdauer des Brennstoffeinspritzventils 1 gewährleistet.
  • Es ist anzumerken, dass die Querschnittsfläche des passiven Elementes 27 die Querschnittsfläche der aktiven Schichten 26' flächenmäßig überdeckt. Die Querschnittsfläche des passiven Elementes 27 bleibt dabei während der Betätigung des Aktors 25 im Unterschied zur Querschnittsfläche der aktiven Schichten 26' konstant.
  • Ferner ist anzumerken, dass die oben im Hinblick auf das passive Element 27 gemachten Ausführungen in entsprechender Weise auch für das passive Element 28 gelten, wobei das passive Element 28 bei einer Betätigung des Aktors 25 ortsfest im Ventilgehäuse 2 angeordnet ist.
  • 3 zeigt den in 1 mit III bezeichneten Ausschnitt des Aktors 25 des Brennstoffeinspritzventils 1 in einer detaillierten schematischen Darstellung. Dabei ist zwischen dem passiven Element 27 und den aktiven Schichten 26 ein stufenförmiger Übergang 48 ausgestaltet, so dass der Querschnitt des Aktors 25 in der axialen Richtung 19 gesehen am Übergang 48 stufenförmig zunimmt. Ferner ist eine Isolierschicht 49 vorgesehen, die die aktiven Schichten 26 des Aktors 25 gegenüber dem im Aktorraum 9 vorgesehenen Brennstoff isoliert. Die Isolierschicht 49 kann dabei sowohl eine elektrische Isolation als auch eine Isolation der Keramik des Aktors 25 gegenüber chemischen Einflüssen gewährleisten. Die Isolierschicht 49 kann beispielsweise aus Parylene gebildet sein oder dieses aufweisen. Da die aktiven Schichten 26 und die auf den aktiven Schichten 26 aufgebrachte Isolierschicht 49 von der Gehäuseinnenwand 35 beabstandet sind, ist ein Abrieb beziehungsweise eine Beschädigung der Isolierschicht 49 bei der Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 verhindert.
  • 4 zeigt den in 1 mit III bezeichneten Ausschnitt eines Brennstoffeinspritzventils gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein kontinuierlicher Übergang zwischen den aktiven Schichten 26 und dem passiven Element 27 gegeben. In Richtung der Achse 36 gesehen nimmt der Durchmesser des Aktors 25 daher in der axialen Richtung 19 im Bereich des Übergangs 48 gleichmäßig zu. Dabei können die aktiven Schichten 26 entsprechend dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ebenfalls mit einer Isolierschicht 49 umgeben sein. Die an das passive Element 27 angrenzende Schicht 50, an der der Übergang 48 stattfindet, kann entweder Teil des passiven Elementes 27 sein oder als aktive Schicht ausgebildet sein.
  • Vorzugsweise ist bei dem anhand der 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel die Schicht 50 als aktive Schicht ausgebildet und bei dem anhand der 4 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel die Schicht 50 Teil des passiven Elements 27, um das Aufbringen der Isolierschicht 49 auf die aktiven Schichten 26 zu erleichtern und eine spätere Beschädigung wirksam zu verhindern.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere können die passiven Elemente 27, 28 aus dem gleichen Material wie die aktiven Schichten 26, 26' des Aktors 25 bestehen und passiv geschaltet sein. Alternativ können die passiven Elemente 27, 28 auch aus einem anderen Material, insbesondere einer anderen Keramik, gefertigt sein und an die aktiven Schichten 26, 26' als Aktorfuß und Aktorkopf angesetzt sein.

Claims (10)

  1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem in einem Ventilgehäuse (2) angeordneten Aktor (25) und einem von dem Aktor (25) mittels einer Ventilnadel (18) betätigbaren Ventilschließkörper (17), der mit einer Ventilsitzfläche (16) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, wobei der Aktor (25) aktive Schichten (26, 26') und zumindest ein passives Element (27, 28) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die aktiven Schichten (26, 26') des Aktors (25) von einer Gehäuseinnenwand (35) des Ventilgehäuses (2) zumindest im wesentlichen beabstandet sind und dass das passive Element (27, 28) zumindest teilweise an der Gehäuseinnenwand (35) anliegt.
  2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (25) mittels des passiven Elementes (27, 28) in dem Ventilgehäuse (2) zentriert ist.
  3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (25) mittels des passiven Elementes (27, 28) in dem Ventilgehäuse (2) geführt ist.
  4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das passive Element (27) als Aktorkopf ausgestaltet ist.
  5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das passive Element (28) als Aktorfuß ausgestaltet ist.
  6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das passive Element (27, 28) eine Querschnittsfläche aufweist, die eine Querschnittsfläche der aktiven Schichten (26, 26') überdeckt.
  7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das passive Element (27, 28) zumindest eine abgerundete Ecke (40, 41, 42, 43) aufweist.
  8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang (48) zwischen dem passiven Element (27, 28) und zumindest einer aktiven Schicht (26, 26') stufenförmig ausgestaltet ist.
  9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang (48) zwischen dem passiven Element (27, 28) und zumindest einer aktiven Schicht (26, 26') gleichmäßig ausgestaltet ist.
  10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zweites passives Element (27, 28) vorgesehen ist.
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